Wie Krebs andere Zellen für sich arbeiten lässt (29.8.25)
Krebszellen rüsten gesunde Nachbarzellen mit zusätzlichen Zellkraftwerken aus, um sie für sich arbeiten zu lassen. Der Krebs nützt damit einen Mechanismus aus, der häufig der Reparatur beschädigter Zellen dient. Dies zeigen Forschende der ETH Zürich in einer neuen Studie.
Wirkstoff aus rotem Fingerhut hilft bei Herzschwäche (29.8.25)
Seit mehr als 200 Jahren wird Digitalis aus den Blättern des roten Fingerhuts zur Behandlung der Herzschwäche eingesetzt. Zu dieser Wirkstoffgruppe der Herzglykoside zählt auch das Medikament Digitoxin.
Kinderurologie Linz bewahrt Organfunktion und schützt vor Harn- und Genitalsystemerkrankungen (28.8.25)
Alljährlich brauchen an die 1.150 Neugeborene in Österreich eine kinderurologische Unterstützung, um angeborene Fehlbildungen zu korrigieren. Teilweise – wie bei LUTO, einer Verengung der unteren Harnwege, oder der angeborenen Wirbelsäulenfehlbildung Spina bifida – sind Interventionen schon vor der Geburt möglich.
MHH-Forscher will Gentherapie gegen Usher-Syndrom entwickeln (27.8.25)
Es gibt verschiedene erblich bedingte Ursachen, weshalb Menschen einen Sehverlust erleiden. Eine besonders schwere Form ist das Usher-Syndrom Typ 1B (USH1B). Neben dem allmählichen Verlust des Sehvermögens leiden Betroffene auch an hochgradiger Taubheit und Gleichgewichtsstörungen.
September ist 'Childhood Cancer Awareness Month' (26.8.25)
Wenn weltweit Wahrzeichen in Gold erstrahlen, ist es ein sichtbares Zeichen für Solidarität und Empathie: Der Childhood Cancer Awareness Month, der jährlich im September begangen wird, macht auf die besonderen Herausforderungen von Kindern mit Krebs und ihren Familien aufmerksam.
Sehkraftüberprüfung als Prävention für den Lernerfolg (25.8.25)
Schon in der Volksschule wechseln sich Bildschirmarbeit, Arbeitsblätter und Bücher im Unterricht ab. Besonders das dauerhafte Nahsehen ohne Pausen kann zu einer Verlängerung des Augapfels führen – eine der Hauptursachen für Kurzsichtigkeit. Dazu kommen oft künstliches Licht in Innenräumen, wenig Outdoor-Spielzeiten und eine hohe Freizeitnutzung von Smartphones.
Was die Dicke der Hirnrinde über das Altern verrät (22.8.25)
Vergesslichkeit, schlechtere Wahrnehmung, nachlassende Konzentrationsfähigkeit: Diese Begriffe werden häufig mit dem Alterungsprozess in Verbindung gebracht. Der Grund: Die Hirnrinde wird dünner – ein charakteristisches Merkmal des menschlichen Alterns.
Mit der Genschere virale Atemwegserkrankungen bekämpfen (21.8.25)
Weltweit erkranken jedes Jahr mehr als 17 Millionen Menschen an Atemwegserkrankungen, die durch Viren verursacht werden. Etwa 2,4 Millionen Infizierte sterben daran. Weil Viren rasch mutieren und in ihrer veränderten Form für die Immunabwehr nicht mehr erkennbar sind, ist es schwierig, die Übertragung der Krankheitserreger zu kontrollieren oder gar zu verhindern.
Mit digitalen Zwillingen Herzrhythmusstörungen behandeln (20.8.25)
Herzrhythmusstörungen wie Vorhofflimmern betreffen Millionen Menschen weltweit – und können zu schwerwiegenden Komplikationen wie Schlaganfällen oder Herzinsuffizienz führen. Doch welche Therapie passt zu welchem Herzen?
Wie Zellantennen die Entwicklung von Vorläuferzellen im Fettgewebe regulieren (19.8.25)
Zu viel Fett kann ungesund sein: Entscheidend ist, wie die Fettzellen gebildet werden. Deswegen untersuchte ein Team unter Leitung von Forschenden des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Uni Bonn den Einfluss eines Funktionsverlusts von Zilien in Fettvorläuferzellen im Mausmodell.
Allergieforschung macht Hoffnung auf neuartige immunologische Therapien auch für andere Erkrankungen (18.8.25)
Fast jeder 3. Mensch leidet an einer Allergie. Durch die Entschlüsselung der relevanten Allergene, die Allergien auslösen, ist eine treffsichere Diagnostik möglich und können neue Therapiemethoden entwickelt werden.
Polyamine schwächen körpereigenes Abwehrsystem bei Krebs (15.8.25)
Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben einen Mechanismus der körpereigenen Immunabwehr bei Krebserkrankungen entdeckt: Bestimmte natürliche Moleküle im Tumorgewebe, sogenannte Polyamine, beeinflussen und schwächen die Abwehrzellen des Körpers, indem sie sich im Krebsgeschwulst ansammeln und so verhindern, dass das Immunsystem den Krebs effektiv bekämpft.
Neuartiges Faservlies soll gelähmte Muskeln elektrisch stimulieren (15.8.25)
Motoradunfälle, schwere Stürze, Amputationen oder tiefe Schnittverletzungen können erhebliche Verletzungen des Nervengewebes in Armen und Beinen nach sich ziehen. Im schlimmsten Fall ist das Rückenmark betroffen.
KI kombiniert mit CRISPR ermöglicht präzise Genveränderung (14.8.25)
Ein Forscherteam der Uni Zürich hat modernste Gentechnik mit KI kombiniert und so eine neue Methode zur präzisen DNA-Veränderung entwickelt. Dadurch wird es möglich menschliche Krankheiten genauer zu nachzubilden die Grundlage für Gentherapien der nächsten Generation zu schaffen.
Regulationsnetzwerk von Immunzellen entschlüsselt (14.8.25)
Die Abwehr von Krankheitserregern ist ein Kraftakt für den Körper, der mit hoher Präzision und Geschwindigkeit erfolgen muss. Ein Forschungsteam von MedUni Wien und CeMM unter der Leitung von Christoph Bock und Matthias Farlik hat untersucht, wie Immunzellen diese Aufgabe meistern.
Neuer Therapieansatz für an Anorexia nervosa erkrankte Kinder und Jugendliche (14.8.25)
Magersucht ist mehr als nur gestörtes Essverhalten. Sie ist eine schwere psychische Erkrankung mit einer hohen Sterblichkeitsrate. Ein neues Forschungsprojekt der Charité Berlin etabliert nun ein für Deutschland neues, international jedoch anerkanntes Verfahren: die „Familien-Basierte Therapie“ (FBT).
Wie das Gehirn einem inneren Rhythmus folgt (13.8.25)
Ein Forschungs-Team des Universitätsklinikums Bonn (UKB), der Universität Bonn und des Universitätsklinikums Freiburg hat neue Erkenntnisse über die Gehirnprozesse gewonnen, die sich beim Speichern und Abrufen neuer Gedächtnisinhalte abspielen.
Wie Umweltbelastungen das Herz-Kreislauf-System schädigen können (13.8.25)
Umweltfaktoren wie Feinstaub, Lärm, Hitze und Umweltgifte können das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen deutlich erhöhen. Das berichtet ein internationales Forschungsteam in einer in der Fachzeitschrift Cardiovascular Research veröffentlichten Übersichtsarbeit.
Radiologietechnologie und Sonography-Ausbildung an der Hochschule Campus Wien (11.8.25)
Mit dem Bachelorstudium Radiologietechnologie und dem Akademischen Hochschullehrgang Sonography bildet die Hochschule Campus Wien Experten aus, die für eine hochwertige medizinische Versorgung unerlässlich sind. Mit dem kürzlich eröffneten Sonography Lab setzt die Hochschule neue Maßstäbe in der praxisnahen Ausbildung im Bereich Ultraschall.
Archaeen-Vesikel und ihre Bedeutung für das Darmmikrobiom erforscht (8.8.25)
Mikroorganismen im menschlichen Darm stehen in ständigem Austausch – untereinander und mit ihrem Wirt. Eine neue Studie der MedUni Graz zeigt nun, wie Archaeen – eine bisher wenig erforschte Gruppe von Mikroorganismen – diesen Austausch über winzige Bläschen, sogenannte Vesikel, steuern.
Seneszente Krebszellen von Neuroblastomen im Visier (8.8.25)
Neuroblastome können ein besonders tückischer Tumor sein, an denen vor allem Kinder erkranken, und der schwer behandelbar ist. Forschende der Charité Berlin und des Max Delbrück Center haben entdeckt, woran das liegen könnte.
Neue Lösungshorizonte für überlastete Ärzte (7.8.25)
Aktuell wurde in „Neurological Research and Practice“, dem Open-Access-Journal der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN), eine Umfrage zu belastenden Ereignissen in der Neurologie veröffentlicht. Es nahmen 493 Ärztinnen und Ärzte teil, 318 von ihnen in der neurologischen Weiterbildung.
Luftverschmutzung kann Entwicklung von Präeklampsie fördern (7.8.25)
Feinstaub gilt als eine ernst zu nehmende Umweltgefahr für die menschliche Gesundheit – und seine Auswirkungen beginnen bereits früher als bisher angenommen. Eine Forschungskooperation zwischen der Uni Lund in Schweden und der MedUni Graz hat erstmals gezeigt, dass Feinstaubpartikel aus dem städtischen Verkehr nicht nur die Struktur der Plazenta verändern können, sondern auch deren Immunzellen in ihrer Funktion beeinflussen.
Gefäßforum Österreich lädt zu kostenlosen Aortenaneurysma-Screenings (6.8.25)
Eine tickende Zeitbombe im Bauch: Das Bauchaortenaneurysma – eine krankhafte Erweiterung der Hauptschlagader im Bauchraum – bleibt oft unentdeckt, da es meist keine Symptome verursacht. Reißt das Aneurysma jedoch, endet das häufig tödlich. Eine rechtzeitige Diagnose ist daher lebensrettend.
Herzflicken könnte defektes Herz heilen (6.8.25)
Ein neuartiger, aus Gewebe hergestellter Herzflicken könnte defekte Bereiche des Herzens nicht nur wie bisher versiegeln, sondern auch heilen. Einem interdisziplinären Team unter Leitung der ETH Zürich ist es gelungen, den Flicken in Tiere zu implantieren.
Möglicher Therapieansatz bei seltener Sprachentwicklungsstörung entdeckt (5.8.25)
Das sogenannte FOXP1-Syndrom ist eine angeborene Erkrankung, bei der die Gehirnentwicklung betroffener Kinder aufgrund eines genetischen Defekts stark beeinträchtigt ist. Bisher gibt es keine Behandlungsmöglichkeiten, die direkt am Ursprung der Störung ansetzen.
Fortschritt in der Behandlung von Stimmenhören bei Schizophrenie (5.8.25)
Auditorische Halluzinationen sind oft eine große Belastung für Menschen mit Schizophrenie. Dabei handelt es sich um das Hören von Stimmen ohne entsprechende äußere Schallquelle, die häufig bedrohlich oder befehlend sind und zu erheblichen Beeinträchtigungen führen können.
Darmbakterien häufigste Infektionsquelle bei Leberzirrhose (4.8.25)
Leberzirrhose ist die vierthäufigste Todesursache in Europa, Tendenz steigend. Dabei wird das Lebergewebe zerstört und durch funktionsloses Bindegewebe ersetzt. Durch den Umbau verhärtet die Leber, vernarbt und kann ihre Aufgabe als zentrales Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan nicht mehr wahrnehmen.
Grünes Licht für neuen Alzheimer-Wirkstoff Donanemab (4.8.25)
Der Alzheimer-Wirkstoff Donanemab (Handelsname Kisunla) hat vom Ausschuss für Humanarzneimittel CHMP grünes Licht bekommen. Der Fachausschuss der Europäischen Arzneimittelagentur (EMA) hat die Zulassung des Wirkstoffs zur Behandlung der Alzheimer-Krankheit für Menschen im frühen Krankheitsstadium empfohlen.