MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2025

MedAustria News von Jänner 2025

FH Campus Wien setzt zum Weltkrebstag auf zwei Projekte zur inklusiven Krebs-Versorgung (29.1.25)
Pünktlich zum Weltkrebstag am 4. Februar liefert die FH Campus Wien mit zwei Forschungsprojekten, bei denen sich KrebspatientInnen aktiv am Forschungsprozess beteiligen, wichtige Impulse. Das Ziel: Die Gesundheitsversorgung weiter zu verbessern und auch inklusiver zu gestalten.

Premiere für den Styrian Run Against Cancer am 26. April 2025 (29.1.25)
Am Samstag, den 26. April 2025, wird der erste Styrian Run Against Cancer in Graz veranstaltet – ein Charitylauf zugunsten der Krebsforschung und der Betreuung von KrebspatientInnen.

Kooperationsvertrag zwischen FH Campus Wien und MedUni Wien unterzeichnet (28.1.25)
MedUni Wien und FH Campus Wien, die beiden größten Institutionen in Österreich, die Studien im medizinischen sowie im Gesundheits- und Pflegebereich anbieten, bekräftigen ihre Partnerschaft in Lehre und Forschung. Im Mittelpunkt stehen Erfahrungsaustausch, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen sowie die Initiierung von geförderten Doktoratsprogrammen.

ÖSG-präsentiert Initiative „Soziale Ungerechtigkeit bei der Schmerzversorgung“ (28.1.25)
Bereits zum 24. Mal informiert die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) im Rahmen ihrer Pressekonferenz zum Auftakt der „Schmerzwochen“ über die Möglichkeiten und Entwicklungen der modernen Schmerzmedizin in Österreich.

Erfolgreiche Stammzelltransplantation bei Myelofibrose (27.1.25)
Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben in zwei Studien den Erfolg der Stammzelltransplantation bei an der bösartigen Bluterkrankung Myelofibrose Erkrankten untersucht.

Mit neuartiger Mikroskopie-Methode zur passenden Rheumatherapie (23.1.25)
Rheumatoide Arthritis ist die häufigste entzündliche Erkrankung der Gelenke, allein in Österreich leiden darunter mehr als 60.000 Menschen, Frauen sind dreimal so häufig betroffen wie Männer. Zwar wurden zuletzt bedeutende Fortschritte in der Behandlung gemacht und zahlreiche Medikamenten entwickelt, die sehr unterschiedlich wirken.

Wie Chemotherapeutikum Sorafenib Muskelschwund verursacht (23.1.25)
Wenn Krebserkrankungen behandelt werden, kommen häufig Chemotherapeutika zum Einsatz. Sie bekämpfen das Tumorwachstum, haben aber auch eine Reihe unerwünschter Nebenwirkungen. Eine davon ist schwerer Muskelschwund, die sogenannte Chemotherapie-induzierte Kachexie.

Was die Mikroben über nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen verraten (21.1.25)
Forschenden gelang es in einer Studie mit medizinischen Daten von mehr als 1200 Personen, spezifische Mikrobiom-Signaturen zu identifizieren, die eine präzise Vorhersage der nicht-alkoholischen Fettlebererkrankung (Non-Alcoholic Fatty Liver Disease – NAFLD) ermöglichen.

Antikörper-Kombitherapie zur Heilung von Typ-1-Diabetes (21.1.25)
Typ-1-Diabetes (T1D) ist eine Autoimmunerkrankung, bei der die Insulin-produzierenden Beta-Zellen selektiv und unwiderruflich in den Inseln der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) zerstört werden. Dadurch kann der Körper kein Insulin mehr herstellen. Dieses Hormon benötigen wir, um Zucker (Glukose) aus der Nahrung in Energie umzuwandeln.

Ignaz Semmelweis Institut fokusiert auf Infektionsforschung (21.1.25)
Mit Anfang 2025 hat das neue Ignaz Semmelweis Institut seine Arbeit aufgenommen. Diese Einrichtung auf dem Gebiet der Infektionsforschung ist ein Zusammenschluss der MedUnis Wien, Innsbruck und Graz, der Johannes Kepler Universität Linz sowie der Veterinärmedizinischen Universität Wien.

Mehr als 500 Diagnosen bei Seltenen Erkrankungen (16.1.25)
Mehr als 500 europäische PatientInnen mit unbekannten Krankheiten haben durch neue genetische Forschung eine Diagnose erhalten. Dazu gehören seltene neurologische Erkrankungen, schwere geistige Erkrankungen, Muskelkrankheiten und erblicher Magen-Darm-Krebs.

Mit „molekularem Klebstoff krankheitsverursachende Proteine ausschalten (15.1.25)
In einer neuen Studie haben Forschende der EPFL in Lausanne und vom AITHYRA der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) in Wien erfolgreich KI-Techniken eingesetzt, um neu gebildete, sog. „Neo-Oberflächen“ von Proteinen, die nach der Bindung kleiner Wirkstoffmoleküle entstehen, rechnerisch vorherzusagen und künstliche Proteine zu entwickeln, die an diese Neo-Oberflächen binden können.

Mehr als sechs Prozent der Kinder erleben erzwungenen Geschlechtsverkehr (14.1.25)
165 Studien mit den Daten von rund 960 000 Kindern aus 80 Ländern wurden von einem Forschungsteam, dem Antonio Piolanti und Heather Foran (Abteilung für Gesundheitspsychologie, Global Mental Health & Health Psychology Research Group, Universität Klagenfurt) angehören, untersucht. Die Studie wurde am 13. Jänner im hoch renommierten Journal JAMA Pediatrics veröffentlicht.

Speichel aktiviert Blutgerinnung bei Hämophilie A (14.1.25)
Eine aktuelle Studie unter Leitung der MedUni Wien liefert neue Einblicke in die Mechanismen der Blutgerinnung bei Menschen mit Hämophilie A, der häufigsten Form der Bluterkrankheit.

Vogelgrippe, Dengue- und das Chikungunya Virus unter besonderer Beobachtung. (14.1.25)
Das Institut für Virologie der MedUni Innsbruck hat mit Gisa Gerold seit 1.11. 2024 eine neue Leiterin. Die Pandemievorsorge gehört zu ihren Forschungsschwerpunkten. Gemeinsam mit ihrem Team erforscht die Expertin Erreger, die zu einer Herausforderung für die globale Gesundheit werden könnten und entwickelt innovative Methoden zur besseren Vorhersage und Prävention.

Uniklinik Köln stellt CAR-T-Zellen selbst her (13.1.25)
Seit 2018 sind in der EU sechs verschiedene CAR-T-Therapien zugelassen. Sie werden aktuell gegen einige Blutkrebsarten, Tumore der Lymphdrüsen und des Knochenmarks eingesetzt.

Die Bedeutung von RNA-Modifikationen für die Resistenzbildung von Pilzen (13.1.25)
Ein oft übersehener Mechanismus der Genregulierung könnte für den Misserfolg von Antimykotika in der Klinik verantwortlich sein. Dies hat ein deutsch-österreichisches Forschungsteam unter Leitung des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut (Leibniz-HKI) herausgefunden.

Drei Entzündungskrankheiten beeinflussen Alopecia areata (10.1.25)
Asthma, atopische Dermatitis oder Hashimoto-Thyreoiditis als Begleiterkrankungen sind Risikofaktoren für klinische Merkmale, die mit einer schlechten Prognose bei kreisrundem Haarausfall, auch bekannt als Alopecia areata (AA), verbunden sind.

Europaweite Plattformstudie zur Wirksamkeit und Sicherheit von Therapien gegen Depressionen (9.1.25)
Eine Depression kann jeden treffen. Die Erkrankung ist häufig, oft ist sie schwer. Inzwischen sind Depressionen gut behandelbar, meist in einer Kombination von Psychotherapie und Medikamenten. Dennoch: Es kann einige Zeit dauern, bis die passende Therapie gefunden ist.

SOPHOCLES-Studie untersucht Blutdruckeinstellung bei Kindern nach Nierentransplantationen (9.1.25)
Herz-Kreislauf-Erkrankungen gehören zu den häufigsten und schwerwiegendsten Komplikationen nach einer Nierentransplantation im Kindesalter. Schlaganfall und Herzinfarkt können die Folgen sein, wodurch sowohl die Lebenserwartung als auch die Lebensqualität der Betroffenen deutlich eingeschränkt sind.

Verbesserung der Abstoßungs- und Infektionsrate bei Lungentransplantation dank ECP (9.1.25)
Forschende des Wiener Lungentransplantprogramms von MedUni Wien und AKH Wien haben die erste prospektive, randomisierte und kontrollierte Studie zum Einsatz der extrakorporalen Photopherese (ECP) bei Lungentransplantationen im European Respiratory Journal veröffentlicht.

Neurale Prothese zur Therapie von diabetischer Neuropathie entwickelt (8.1.25)
Diabetische Neuropahtie, eine häufige Folge von Diabetes, äußert sich im Verlust des Empfindungsvermögens in den Füßen und führt zu chronischen Schmerzen und Geschwüren, in schweren Fällen sogar zur Amputation.

Frühzeitige Therapien schützen vor Depressionen (8.1.25)
Prävention verringert das Risiko des Auftretens einer depressiven Störung in den ersten sechs Monaten um 42 Prozent, innerhalb des ersten Jahres um knapp ein Drittel. Auch Menschen, deren Symptome noch nicht die Kriterien für eine depressive Störung erfüllen, profitieren trotzdem von therapeutischen Interventionen.

Neue neurologische Krankheit aus der Gruppe der Selenopathien entdeckt (7.1.25)
Mithilfe von Exom- und Genomsequenzierungen haben Forschende des Universitätsklinikums Tübingen die genetischen Ursachen einer seltenen Erkrankung aufgeklärt, die schon im Säuglingsalter zu schweren neurologischen Beeinträchtigungen führt.

Biobank gibt Aufschluss über Therapieresistenz bei Prostatakrebs (7.1.25)
Die Diagnose Prostatakrebs ist für Betroffene ein Schock, doch bei frühzeitiger Erkennung stehen die Chancen auf Heilung gut. Wird Prostatakrebs hingegen spät entdeckt, schlagen aktuelle Therapien oft nicht mehr an.

Stimmungsveränderungen als mögliches Frühsymptom für CJK identifiziert (7.1.25)
Als Creutzfeldt-Jakob-Krankheit (CJK) wird eine sehr seltene neurodegenerative Erkrankung des Gehirns bezeichnet, die innerhalb weniger Monate tödlich verläuft und der Wissenschaft bis heute viele Rätsel aufgibt.

Aktuelle Grippewelle bringt das Gesundheitssystem an Belastungsgrenze (14.1.25)
- Die Grippewelle hält weiter an, ein Abflachen zeichnet sich derzeit nicht ab. Das zeigt sich an der Anzahl der Hospitalisierungen: Die Zahl der influenzabedingten Hospitalisierungsfälle in Wien übersteigt den Höchststand der vergangenen Saison bereits jetzt um rund ein Viertel, so die im Dashboard des Dachverbands der Sozialversicherungsträger erfassten Zahlen.