Risikofaktoren für erneut auftretenden Darmkrebs bei Lynch-Syndrom untersucht (30.7.25)
Eine aktuelle Studie des Deutschen Konsortiums Familiärer Darmkrebs befasst sich mit der Frage, welche Personen mit Lynch-Syndrom ein erhöhtes Risiko für das Auftreten eines zweiten Darmkrebses entwickeln.
Strenge Anti-Rauch-Gesetze zeigen Wirkung (29.7.25)
Daten aus den USA, in denen schon lange ein restriktiver Anti-Rauch-Kurs gefahren wird, zeigen, dass es einen direkten kausalen Zusammenhang zwischen strengen Rauch-Gesetzen und einer Reduktion der Lungenkrebsfälle gibt. Auch in Österreich zeichnet sich, dank verschärfter Gesetze, ein Trend zu rückläufigem Konsum klassischer Tabakwaren ab. Somit ist a la longue auch ein Rückgang der Lungenkrebsfälle erwartbar.
Online Symptom-Check hilft Rauchern bei der Risikoeinschätzung (28.7.25)
Die Österreichische Krebshilfe bietet gemeinsam mit der Österreichischen Gesellschaft für Pneumologie, der Österreichischen Gesellschaft für Thoraxchirurgie, dem Karl-Landsteiner-Institut für Lungenforschung und pneumologische Onkologie sowie dem Austrian Comprehensive Cancer Network auf www.dontsmoke.at einen kostenlosen Symptom-Check für Raucher an. Dieser Online-Test ist nun auch in Serbokroatisch und Türkisch möglich.
Am 7. September laufen wieder die Roten Nasen (25.7.25)
Am 7. September 2025 heißt es wieder: Wien, ROTE NASE auf und lauf! Die Prater Hauptallee verwandelt sich an diesem Tag nämlich in eine fröhlich-bunte Bühne: Lachen, Bewegung und voller Einsatz für Menschen in herausfordernden Lebenssituationen stehen dabei im Mittelpunkt.
Premiereneinsatz des „Single-Tip-Dual Energy Katheter“ bei Vorhofflimmern (23.7.25)
Die Universitätsmedizin Mainz belegt erneut ihre Innovationskraft: Ein Team um Univ.-Prof. Dr. Thomas Rostock, Direktor Kardiologie II am Zentrum für Kardiologie der Universitätsmedizin Mainz, hat als eines der ersten Zentren in Europa eine neue Methode zur Behandlung der Herzerkrankung Vorhofflimmern eingesetzt: die sogenannte Dual Energy Katheterablation.
Humanismus und KI: Wie wir unsere digitale Gesundheitszukunft gestalten (23.7.25)
Der Weltkongress für Psychotherapie (WCP) an der Sigmund Freud PrivatUniversität Wien (SFU) fand unter dem Leitthema „Polarities of Life“ (www.wcp2025.at) vom 16. bis 19. Juli 2025 statt.
Frühgeborene zeigen häufiger eine verzögerte Sprachentwicklung (23.7.25)
Die frühe Sprachentwicklung spielt eine zentrale Rolle für spätere kommunikative, soziale und schulische Fähigkeiten. Eine aktuelle Meta-Analyse der Universität Zürich zeigt, dass die Sprachfähigkeiten von Frühgeborenen in den ersten 18 Monaten im Durchschnitt geringer ausfallen als die von termingeborenen Kindern.
Wirksamkeit der HIV-Depotspritze bestätigt (22.7.25)
In der bislang weltweit längsten Real-World-Analyse zur injizierbaren HIV-Therapie mit Cabotegravir und Rilpivirin (LA-CAB/RPV) haben Forschende aus der HIV-Ambulanz des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) die Wirksamkeit der Depotspritze bestätigt. 97 Prozent der Patienten blieben dauerhaft unter der Nachweisgrenze.
Experten-Interview zum Thema: Tödlicher Sprung ins kalte Wasser (22.7.25)
Jeden Sommer trüben tragische Badeunfälle die Urlaubsstimmung. Mit guten Schwimmkenntnissen, durchdachten Vorsichtsmaßnahmen und schnellen Rettungsmaßnahmen könnten zahlreiche Todesfälle verhindert werden.
Neue Strategien gegen Nierentransplantat-Verlust durch BK-Viren (21.7.25)
Wenn die Nieren nicht mehr funktionieren, ist eine Transplantation die bevorzugte Behandlung. Sie bietet Schwerkranken im Vergleich zur Dialyse höhere Überlebenschancen und eine bessere Lebensqualität. Allerdings steht weniger als einem Drittel der Betroffenen mit Nierenerkrankungen im Endstadium ein funktionierendes Spenderorgan zur Verfügung.
Medizinische Strategien gegen weltweiten Mangel an Spenderorganen (18.7.25)
Laut WHO können derzeit nur rund zehn Prozent des globalen Transplantationsbedarfs gedeckt werden – weil es an Spenderorganen fehlt und nur ein Bruchteil der gespendeten Organe tatsächlich genutzt wird. Um diesem Ungleichgewicht zu begegnen, konzentriert sich die Forschung zunehmend auf die Entwicklung neuer Methoden zur Beurteilung, Erhaltung und nötigenfalls Reparatur von Spenderorganen.
Ultrahochverarbeitete Lebensmittel belasten Gehirn (18.7.25)
Der internationale „World Brain Day“ am 22. Juli 2025 stellte die Prävention von neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Demenz oder Schlaganfall in den Vordergrund. Allein 45 Prozent aller Demenzfälle und fast 90 Prozent aller Schlaganfälle wären vermeidbar.
Nebenwirkungen der CAR-T-Zelltherapie im Fokus (17.7.25)
Die Immuntherapie mit CAR-T-Zellen findet immer neue Anwendungen und wird, neben dem Einsatz in der Behandlung von Blut- und Lymphdrüsenkrebs, inzwischen auch für solide Tumore und verschiedene Autoimmunerkrankungen untersucht. Mit den zunehmenden Indikationen und Patientenzahlen rückt das Thema der Nebenwirkungen stärker in den Fokus.
Wie sich Blutgefäße in der Schwangerschaft anpassen (16.7.25)
Während der Schwangerschaft durchläuft das Herz-Kreislauf-System der Frau tiefgreifende funktionelle und strukturelle Anpassungen. Diese Veränderungen sichern die Versorgung von Fötus und Plazenta, stellen aber gleichzeitig hohe Anforderungen an das mütterliche Gefäßsystem.
Mikroplastik kann bösartige Veränderungen in Lungenzellen auslösen (15.7.25)
Obwohl das Atmungssystem eine der Haupteintrittspforten für Mikro- und Nanoplastik (MNPs) aus der Luft in den Körper ist, weiß man bisher wenig über die Auswirkungen der winzigen Partikel auf die Lunge.
Zucker als Risikofaktor in der Schwangerschaft für Diabetes und Herzkrankheiten beim Kind (14.7.25)
Eine ausgewogene Ernährung in der Schwangerschaft ist entscheidend für die langfristige Gesundheit des Kindes. Darauf machen die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) und die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie (DGE) aufmerksam.
Erster Bluttest zur Früherkennung von Multipler Sklerose entwickelt (14.7.25)
Ein Forschungsteam der MedUni Wien entwickelte einen Bluttest, der das Risiko für die Entwicklung von MS bereits Jahre vor dem Auftreten erster Symptome mit hoher Sicherheit zu erkennen. Damit könnten diagnostische und therapeutische Maßnahmen künftig so früh gesetzt werden, dass der Ausbruch der Erkrankung verzögert oder sogar verhindert werden kann.
Mycophenolsäure kann Entstehung neuer SARS-CoV-2-Varianten begünstigen (11.7.25)
Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), der Ruhr-Universität Bochum und dem Leibniz-Institut für Virologie haben herausgefunden, dass der immunhemmende Wirkstoff Mycophenolsäure (MPA) die Entstehung neuer SARS-CoV-2-Virusvarianten begünstigen kann.
Regulatorische CAR-T-Zellen gegen Leberentzündung, neurodegenerative Erkrankungen und Diabetes-Typ-1 entwickelt (10.7.25)
Zell- und Gentherapien gehören zwar noch nicht zu den Standardtherapien im klinischen Alltag. Sie gewinnen aber zunehmend an Bedeutung für Erkrankungen, die bisher nicht oder nur schlecht behandelt werden können. Eine besondere Behandlungsform ist die CAR-T-Zelltherapie, bei der Abwehrzellen des Immunsystems fit gemacht werden für die Krankheitsbekämpfung.
"Rat auf Draht"- Beratungen stiegen massiv (10.7.25)
Nummer 147 - seit über 38 Jahren wissen Kinder und Jugendliche, dass sich hinter diesen drei Zahlen rasche, niederschwellige und kostenlose Hilfe von Rat auf Draht, Österreichs Notrufnummer für junge Menschen in Krisensituationen, verbirgt.
MHH-KPS-Ambulanz bietet wegweisende Versorgung für Kinder mit seltenen Krebsprädispositionssyndromen (9.7.25)
Die genetische Veranlagung ist der bedeutsamste bekannte Risikofaktor für Krebs im Kindes- und Jugendalter, spielt aber auch bei Erwachsenen eine wichtige Rolle. Es wird geschätzt, dass etwa zehn Prozent der Krebspatienten ein zugrundeliegendes Krebsprädispositionssyndrom (KPS) haben.
12.394 Personen nahmen am Aufnahmeverfahren zum Medizinstudium teil (8.7.25)
Von ursprünglich 15.668 Angemeldeten haben insgesamt 12.394 Kandidaten an den gemeinsamen Aufnahmeverfahren MedAT für das Studium an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz teilgenommen.
Erkrankungen erstmals häufigster Grund für Überschuldung (8.7.25)
Zum ersten Mal seit Beginn der amtlichen Erhebungen zu den Hauptursachen von Überschuldung ist „Krankheit, Sucht oder Unfall“ der häufigste Auslöser für private Überschuldung in Deutschland. Das zeigen aktuelle Daten des Statistischen Bundesamtes (DESTATIS) für das Jahr 2024.
So gefährlich können kosmetische Prozeduren fürs Auge sein (7.7.25)
Morgens aufwachen und sofort perfekt geschminkt aussehen? Mit diesem Versprechen werben Anbieter von Permanent Make-up und Wimpern-Extensions, die einen Boom erleben. Doch Lidstrich-Tattoos und Wimpernverlängerungen sind nicht vollkommen unbedenklich für die Augengesundheit.
Erstmals wissenschaftlich fundierte Empfehlungen für Dehnungsübungen veröffentlicht (4.7.25)
Ein internationales Forschungsteam unter Leitung Jan Wilke, Professor für Bewegungswissenschaften an den Universitäten Bayreuth und Klagenfurt, hat erstmals konkrete Empfehlungen zum Thema Dehnen für die Praxis verfasst.
Experten empfehlen Füße bei Diabetes mellitus täglich zu kontrollieren (2.7.25)
Laut gemeinnütziger Organisation diabetesDE – Deutsche Diabetes-Hilfe sollten Diabetiker Typ 1 oder Typ 2 ihre Füße täglich sorgfältig pflegen und täglich auf Verletzungen kontrollieren. Denn häufig gehen mit einer Diabeteserkrankung Nervenschädigungen und Durchblutungsstörungen einher.
Darmmikrobiom liefert vielversprechenden Biomarker für Lebererkrankung bei fettleibigen Kindern (1.7.25)
Eine Meta-Analyse von PädiaterInnen der Med Uni Innsbruck zeigt, dass Veränderungen in der Zusammensetzung des Darmmikrobioms bei adipösen Kindern schon früh auf die Entwicklung einer stoffwechselbedingten Fettlebererkrankung hinweisen.
Genetischer Fingerabdruck von gewebeheilenden Immunzellen entschlüsselt (17.7.25)
Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben in Kooperation mit dem Leibniz-Institut für Immuntherapie (LIT) und dem Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) den molekularen Prozess entschlüsselt, wie sich regulatorische T-Zellen (Treg-Zellen) des menschlichen Immunsystems zu sogenannten Gewebe-Treg-Zellen entwickeln.