Innsbrucker Unikliniken als Zentrum für Kopf-Hals-Tumore zertifiziert (30.6.25)
Tumore im Kopf-Hals-Bereich zählen zu den belastendsten Tumorerkrankungen. Neben der eigentlichen onkologischen Erkrankung kann es potenziell auch zu Funktionseinschränkungen und ästhetischen Veränderungen kommen. Deshalb ist gerade in diesem Feld eine umfassende und qualitativ hochwertige Versorgung für Betroffene wichtig.
Mit künstlichem Brustgewebe, Muttermilch besser verstehen (27.6.25)
Forschende der ETH Zürich entwickelten im Labor ein Modell aus menschlichen Muttermilchzellen. Sie möchten damit verstehen, wie Muttermilch entsteht – ein bislang kaum erforschter Bereich der weiblichen Biologie.
Wie modernste Autotechnik zur Prävention beitragen kann (27.6.25)
Prävention neu denken, Gesundheitstechnologien alltagstauglich machen und Fahrzeuge zu aktiven Gesundheitsbegleitern weiterentwickeln: Mit diesem Anspruch arbeiten die Charité – Berlin und die BMW Group in einem Forschungsprojekt im Bereich Automotive Health zusammen.
Von ausreichender Vitamin D Versorgung profitiert jede Altersgruppe (26.6.25)
Vitamin D spielt eine zentrale Rolle bei der Knochengesundheit und zeigt nach aktuellen epidemiologischen Studien auch einen potenziellen Nutzen in der Prävention von Herz-Kreislauf- Erkrankungen, Stoffwechselstörungen, Infektionen und bestimmten Krebsarten.
Pflegende Angehörige brauchen Unterstützung bei Demenzerkrankten (26.6.25)
Wer es selbst erlebt hat, weiß, wie herausfordernd es ist: Demenzkranke brauchen intensive Pflege und Rund-um-die-Uhr-Betreuung und fordern pflegende Angehörigen daher massiv. Meist sind es Ehepartner oder (erwachsene, teilweise selbst schon ältere) „Kinder“, die ihre Eltern betreuen.
Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) führt häufig zu psychischer Belastung (25.6.25)
Weltweit sind 0,5 bis zwei Prozent der Bevölkerung an Vitiligo erkrankt, in Österreich haben rund 100.000 Personen weiße Flecken auf der Haut.
PwC-Studie: Gesundheit wird zum Kaufkriterium (24.6.25)
Die PwC ( PricewaterhouseCoopers) „Voice of the Consumer”-Studie 2025 für die weltweit über 21.000 Menschen in 28 Ländern befragt wurden, zeigt, dass Gesundheit, KI und Klimabewusstsein die Essgewohnheiten zunehmend beeinflussen, doch am Ende entscheidet der Preis.
Neue Immuntherapie verbessert Behandlung von Plattenepithelkarzinomen (24.6.25)
Eine internationale Studie unter Mitwirkung von MedUni Wien und AKH Wien zeigt, dass eine zusätzliche Immuntherapie mit Pembrolizumab die krankheitsfreie Überlebenszeit bei Patient:innen mit lokal fortgeschrittenem, operierbarem Plattenepithelkarzinom im Kopf-Hals-Bereich signifikant verlängert.
Hohe Krankenhauskosten durch körperliche Begleiterkrankungen bei psychischen Störungen (23.6.25)
Eine aktuelle Studie unter der Leitung von Judit Simon, Abteilung für Gesundheitsökonomie am Zentrum für Public Health der MedUni Wien zeigt erstmals umfassend, in welchem Ausmaß Menschen mit psychischen Störungen körperlichen erkranken – und welche Krankenhauskosten dadurch entstehen.
Häufige Albträume verdreifachen Todesrisiko vor 70-igsten Lebensjahr (23.6.25)
Neue Forschungsergebnisse, die auf dem European Academy of Neurology (EAN) Congress 2025 vorgestellt wurden, zeigen, dass häufige Albträume mit einer deutlich beschleunigten biologischen Alterung und einem mehr als dreifach erhöhten Risiko eines vorzeitigen Todes einhergehen.
Katheterbasierter Mitralklappenersatz über die Leiste durchgeführt (23.6.25)
Dem interdisziplinären Herzteam von MedUni Wien und AKH Wien ist es erstmals in Österreich gelungen, bei zwei Patienten mit schwerer Mitralklappeninsuffizienz einen vollständigen Mitralklappenersatz minimal-invasiv über die Leistenvene vorzunehmen.
Neue Akteure des Immunsystems entdeckt (20.6.25)
Manche Krebs- und chronisch-entzündliche Erkrankungen werden mit Immuntherapien behandelt. Dabei wird das Immunsystem des Betroffenen stimuliert, damit es Tumorzellen erkennt und zerstört. Um solche Therapien zu verbessern, suchen Forschende nach Mechanismen, die an der Auslösung einer Immunantwort beteiligt sind.
Hohe Dunkelziffer nicht diagnostizierter Diabetes mellitus-Fälle (18.6.25)
Lange Zeit fehlten in Österreich belastbare Daten zur Verbreitung von Diabetes mellitus und dessen Vorstufen. Nun liegen erstmals Ergebnisse groß angelegter Auswertungen vor – darunter über 6,5 Millionen Nüchternblutzuckerwerte aus der Gesundenuntersuchung sowie aktuelle Prävalenzdaten aus Hausarztpraxen und Spitälern.
Mechanismus der Schädigung von Nervenzellen bei MS entdeckt (18.6.25)
Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der zur Schädigung von Nervenzellen bei der Autoimmunerkrankung Multiple Sklerose (MS) führt. Bisher war nicht geklärt, wie die Entzündung bei der MS den Abbau von Proteinen vermindert und zu deren schadhafter Ansammlung in Nervenzellen führt.
Wie Übergewicht den Nachkommen schadet (18.6.25)
Kinder übergewichtiger Mütter entwickeln häufig ebenfalls Stoffwechsel-Störungen, selbst wenn sie sich gesund ernähren. Eine aktuelle Studie der Universität Bonn liefert nun Hinweise darauf, warum das so ist.
ERC Advanced Grant für Mikrobiomforschung in Graz (17.6.25)
Großer Erfolg für die Spitzenforschung an der Medizinischen Universität Graz: Christine Moissl-Eichinger vom Diagnostik- und Forschungsinstitut für Hygiene, Mikrobiologie und Umweltmedizin erhält einen ERC Advanced Grant des Europäischen Forschungsrats.
Durchbruch bei der Behandlung von Eierstockkrebs (17.6.25)
Nach wie vor stirbt die Hälfte der Eierstockkrebspatientinnen innerhalb von fünf Jahren. Eine neuartige Erhaltungstherapie auf Basis von PARP-Inhibitoren und treffsicherere Chemotherapien mithilfe von Antikörper-Wirkstoff-Konjugate wollen das ändern.
ISTA und Google starten Forschungskooperation (16.6.25)
Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg und Google haben ein „Master Sponsored Research Agreement“ unterzeichnet, um gemeinsam wissenschaftliche Forschungsprojekte zu betreiben. Im Rahmen dieser Vereinbarung wird Google Forschungsprojekte am ISTA gemeinsam mit dem Institut durchführen und finanziell unterstützen.
Transition birgt bei Diabetes erhebliche gesundheitliche Risiken (13.6.25)
Der Übergang chronisch kranker Jugendlicher in die Erwachsenenmedizin – die sogenannte Transition – birgt erhebliche gesundheitliche Risiken. Jedes Jahr sind in Deutschland rund 3.200 Jugendliche mit Typ-1-Diabetes betroffen. Werden sie in dieser Übergangszeit nicht professionell begleitet, drohen ihnen Versorgungslücken, schlechtere Blutzuckerwerte und eine Zunahme von Diabeteskomplikationen.
ISTA erhält 10 Mio. Euro Grant vom Europäischen Forschungsrat (11.6.25)
Das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) in Klosterneuburg erhält über 10 Millionen Euro vom Europäischen Forschungsrat (ERC). Vier Forschungsprojekte – in den Bereichen Astrophysik, Neurowissenschaften, Bildgebung und Mathematik – werden mit jeweils rund 2,5 Millionen Euro in Form eines kompetitiven ERC Advanced Grants gefördert.
Neuer Ansatzpunkt für Entwicklung gezielter Immuntherapien (11.6.25)
Ein Forschungsteam unter der Leitung der MedUni Wien hat eine bisher unbekannte Rolle des Enzyms HDAC1 bei einer chronischen Virusinfektion im Tiermodell entdeckt. Die Ergebnisse zeigen, wie HDAC1 die Entstehung bestimmter Immunzellen gezielt unterstützt, um trotz chronischer Infektion und „Erschöpfung“ wichtiger Akteure des Abwehrsystems weiterhin aktiv gegen Viren vorgehen zu können.
Neues AI-System zur Analyse von Hauterkrankungen getestet (10.6.25)
In einer Studie unter Leitung der Monash University in Melbourne, der University of Queensland in Brisbane und der MedUni Wien wurden die Vielseitigkeit und Zuverlässigkeit des neu entwickelten AI-Systems „PanDerm“ bei der Diagnose von Hauterkrankungen überprüft.
Mehr als Hälfte der Labors erkennt krankhafte Blutwerte bei Kindern nicht (10.6.25)
Eine neue Untersuchung der MedUni Wien zeigt, dass viele medizinische Labors in Österreich keine altersangepassten Referenzbereiche für Kinder verwenden. Dies kann dazu führen, dass krankhafte Blutwerte bei Kindern als unauffällig gelten – mit möglichen Folgen für die rechtzeitige Erkennung seltener Erkrankungen.
Geburt eines Kindes kann auch Väter in schwere psychische Krisen stürzen (9.6.25)
Zum diesjährigen Vatertag macht die Österreichische Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik (ÖGPP) auf ein bislang wenig beachtetes Thema aufmerksam: die psychische Gesundheit von Vätern – insbesondere in der Zeit rund um die Geburt eines Kindes.
KI-Modell erkennt mehr als 170 Krebsarten (6.6.25)
MRT-Bild zeigt einen Hirntumor, ungünstig gelegen, eine Hirnbiopsie mit hohen Risiken für den Patienten verbunden. Vorgestellt hatte er sich wegen des Sehens von Doppelbildern. Dies veranlasste Forschende der Charité Berlin zusammen mit Kooperationspartnern neue Wege für die Diagnosestellung zu suchen.
Modellierung „Made in Tirol“ hilft Entscheidungsträgen im europäischen Gesundheitssystem (6.6.25)
Das Institut für Public Health, Medical Decision Making und Health Technology Assessment (HTA) der Privatuniversität UMIT TIROL ist aktuell Partner in zehn EU-Forschungsprojekten –rund um den Leiter des Institutes, Univ.-Prof. Dr. Uwe Siebert. Damit zählt es zu den aktivsten Public Health- Forschungseinrichtungen Europas.
Migranten-Reiserouten verursachten 2022 großen Diphtherieausbruch (5.6.25)
Ein Diphtherieausbruch im Jahr 2022 führte in Westeuropa zum stärksten Anstieg gemeldeter Infektionen seit 70 Jahren. Klinische und genomische Daten des Ausbruchs deuten auf eine Übertragungsquelle entlang etablierter Migrationsrouten nach Europa hin. Eine rasche Reaktion konnte den Ausbruch eindämmen, doch immer noch führen Bakterienstämme zu Neuinfektionen in der Region.
Cholesterinsenker haben keine antidepressive Wirkung (5.6.25)
Fettsenker, sogenannte Statine, werden bei hohen Cholesterinwerten verschrieben, um vor Arterienverkalkung, Herzinfarkt und Schlaganfall zu schützen. Dass Statine außerdem antidepressiv wirken könnten, darauf weisen Ergebnisse kleinerer Studien hin.
Forschungsprojekt der FH Joanneum entwickelt digitale Anwendung zur Demenz -Prävention (4.6.25)
Die Projektpartner im Forschungsvorhaben -LETHE-AT-, das vom Institut eHealth der FH JOANNEUM in Zusammenarbeit mit der MedUni Wien geleitet wird arbeiten an der Entwicklung einer hybriden, personalisierten App-Anwendung zur Identifikation und Beeinflussung von Demenzrisikofaktoren
Geschädigte Gefäßwand mit lebensrettenden Aortenersatz behandeln (4.6.25)
Ein 28-Jähriger galt als nicht behandelbar, seine Hauptschlagader war schwer geschädigt und drohte zu reißen. Doch an der Klinik für Gefäßchirurgie der Charité Berlin fand der Landwirt aus Nordrhein-Westfalen Hilfe: Dank eines neuen Programms für hochkomplexe offene Operationen an der Hauptschlagader erhielt der junge Mann einen kompletten Aortenersatz und konnte die Klinik bereits nach zwei Wochen wieder verlassen.
Neuer Ansatz für ursächliche Epilepsie-Therapie erforscht (4.6.25)
Epilepsie wird bislang vorwiegend symptomatisch behandelt – das heißt, die verfügbaren Medikamente zielen darauf ab, Anfälle zu unterdrücken, ohne die zugrunde liegenden Ursachen der Erkrankung zu beeinflussen.
Aortenstenose und Herzamyloidose gleichzeitig behandeln (3.6.25)
Eine Aortenklappenverengung (Aortenstenose) mit gleichzeitiger kardialer Amyoidose ist eine schwere Herzerkrankung des höheren Alters, die mit einem hohen Sterberisiko verbunden ist. Bisher besteht die Therapie in einem Klappeneingriff, während die Amyloidose genannten Ablagerungen im Herzmuskel oft unbehandelt bleiben.
Richtige Haltung als nachhaltige Schmerzprävention (3.6.25)
Anlässlich des Aktionstags gegen Schmerz am 3. Juni richtet die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) die Aufmerksamkeit auf eine zentrale, aber häufig unterschätzte Komponente nachhaltiger Schmerzprävention: die Körperhaltung.
Neue Therapie gegen Hirnhautmetastasen erfolgreich getestet (2.6.25)
Die leptomeningeale metastatische Erkrankung (LMD) ist eine schwerwiegende Komplikation bei fortgeschrittenen soliden Tumoren, insbesondere bei Brust- und Lungenkrebs. Aufgrund aktuell begrenzter Behandlungsmöglichkeiten führt die Ausbreitung der Krebszellen in der Hirnhaut innerhalb kurzer Zeit zum Tod.
Neuer Ansatz für entzündliche Darmerkrankungen gefunden (2.6.25)
Chronisch-entzündliche Darmerkrankungen sind schwer behandelbar und bergen Komplikationsrisiken, darunter das Entstehen von Darmkrebs. Betroffen sind insbesondere junge Menschen: Kommen Veranlagung und bestimmte Faktoren zusammen, treten Erkrankungen wie Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn meist zwischen dem 15. und 29. Lebensjahr zutage
Waldaufenthalt reduziert Stress in nur 20 Minuten (2.6.25)
Der Kontakt mit naturnahen Waldlandschaften wirkt sich nachweislich positiv auf die psychische Gesundheit und das Stressniveau aus – und das bereits nach kurzer Zeit. Schon 20 Minuten genügen, um messbare Entspannungseffekte zu erzielen.