MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2025

MedAustria News von März 2025

Health Mobil bietet kostenlose HPV-Impfung ohne Anmeldung ab 2. April 2025 (31.3.25)
85-90 % aller Menschen infizieren sich im Lauf ihres Lebens mit HPV. Und drei Frauen sterben pro Woche in Österreich an HPV-bedingtem Krebs. Deshalb geht ab 2. April 2025 das Health Mobil der ÖGGK auf Tour durch Österreich und bietet die HPV-Impfung für alle bis zum 30. Geburtstag ohne Terminvereinbarung an.

Wie sich Risikofaktoren wie Hypertonie, Übergewicht und Co auf die Lebenszeit auswirken (31.3.25)
Wer mit 50 Jahren nicht raucht, einen normalen Blutdruck hat, keine hohen Cholesterinwerte oder Diabetes aufweist und ein gesundes Körpergewicht hält, lebt nicht nur länger, sondern bleibt auch länger vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschont.

Neuer Therapieansatz bei Lungenfibrose erforscht (31.3.25)
Lungenfibrose ist eine schwere, chronische Erkrankung, die überwiegend Menschen in fortgeschrittenem Alter betrifft. Da es bislang keine spezifischen Behandlungsmethoden gibt, bleibt eine Lungentransplantation oft die einzige Option, um Leben zu verlängern.

Feinstaubbelastung höher als angenommen (31.3.25)
Chronische Atemwegsprobleme, Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Diabetes und Demenz: Die gesundheitlichen Schäden durch Feinstaubbelastung sind vielfältig und schwerwiegend. Im Verdacht stehen dabei hochreaktive Komponenten im Feinstaub, die Prozesse im Körper verändern.

Die effektivsten Komponenten von Disease-Management-Programmen gegen Depression (28.3.25)
Disease-Management-Programme (DMP) helfen auch bei Depression. Allerdings ist unklar, warum bzw. was genau wirkt in diesem Bündel aus Maßnahmen zu Diagnostik, Behandlung, Begleitung und Patientenstärkung. Auch deshalb sind DMPs noch nicht sehr weit verbreitet.

Erster Chikungunya-Impfstoff von Valneva ab sofort in Österreich erhältlich (27.3.25)
Ab sofort ist der erste Impfstoff gegen die Tropenkrankheit Chikungunya in Österreich erhältlich, die Zulassung auf europäischer Ebene erfolgte bereits Ende 2024. Entwickelt wurde er von dem auf Impfstoffhersteller Valneva am Wiener F&E-Standort.

Pensionsversicherung baut Psychokardiologische Rehabilitation aus (27.3.25)
Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen kommt es häufig auch zu seelischen Belastungen. Im Rahmen der psychokardiologischen Rehabilitation wird speziell auf psychische Auswirkungen in Folge von Herzerkrankungen eingegangen, um die Teilhabe am beruflichen und sozialen Leben zu fördern.

HECTD2 und AKAP11 bergen Risiko für bipolare Störung (26.3.25)
Die bipolare Störung ist durch extreme Stimmungsschwankungen, Anfälle von Manie oder Hypomanie und Episoden von Depression gekennzeichnet. Es handelt sich um eine hochgradig vererbbare und ernste Erkrankung, die unbehandelt mit einer hohen Selbstmordrate einhergeht.

Abwechslungsreiche Ernährung statt Nahrungsergänzungsmittel bei Diabetes mellitus (26.3.25)
Nahrungsergänzungsmittel werden häufig als Wundermittel beworben, die Gesundheit und Wohlbefinden steigern sollen. Doch wer sich ausgewogen ernährt, benötigt in der Regel keine zusätzlichen Vitamine oder Mineralstoffe. Zudem können hochdosierte Präparate aus dem Internet sogar schaden.

Klinikum Austria Gruppe zählt zu den Top-Arbeitgebern 2025 (26.3.25)
Die Klinikum Austria Gruppe ist auf Rehabilitationsmedizin spezialisiert. An fünf Standorten versorgen rund 800 Mitarbeitende über 10.000 PatientInnen pro Jahr. Sie sind spezialisiert auf Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie, Onkologie, Unfallchirurgie, Herz-Kreislauf-, Lungen- sowie Stoffwechsel-Erkrankungen.

Heimische Immunisierungslücken werden immer länger (25.3.25)
Die Liste der Impfungen, bei denen Immunisierungslücken bestehen, wird länger. Egal ob Keuchhusten, Masern oder Influenza: Österreich hinkt in vielen Indikationen hinterher. Dafür wird uns regelmäßig die Rechnung serviert: Tausende Keuchhustenfälle, Hunderte Masernerkrankungen, die Rückkehr der Diphtherie.

Amyloid-beta-Antikörper verlangsamen Alzheimerkrankheitsverlauf um bis zu 30 % (25.3.25)
Mit den beiden neuen Amyloid-beta-Antikörpern Lecanemab und Donanemab kann im frühen Alzheimerstadium das klinische Fortschreiten der Erkrankung um 30 Prozent verlangsamt werden. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen wie Hirnödeme und Hirnblutungen arbeitet die EMA noch an sicheren Vorgaben für die Medikamentenzulassung in Europa.

Theorie der Verarbeitung von Reizen in Nervenzellen beim Erinnern überprüft (25.3.25)
Wie behält das Gehirn die Abfolge von Ereignissen im Gedächtnis? Das wollten Forschende vom Universitätsklinikum Bonn (UKB), der Universität Bonn, dem Universitätsklinikum Tübingen und der Universität Tübingen herausfinden.

Schlaf hält Erinnerungen frisch (24.3.25)
Warum ist Schlaf so wichtig für das Lernen und das Gedächtnis? Neurowissenschafter am Institute of Science and Technology Austria (ISTA) beleuchten diese Funktion, indem sie die neuronale Aktivität im Gehirn von Ratten im Schlaf, nach dem Kennenlernen einer neuen Umgebung, bis zu 20 Stunden lang überwachen.

Fehlgeleitete Antikörper abfangen und Virenabwehr wieder stärken (24.3.25)
Ein Immundefekt macht Betroffene anfällig für schwere Viruserkrankungen wie Grippe oder COVID-19. Ursache sind körpereigene Antikörper, die wichtige Proteine des Abwehrsystems blockieren.

Neue Tuberkulose-Gefahren durch US-Mittelkürzungen und Migration (22.3.25)
Der Welt-Tuberkulose-Tag am 24. März soll Bewusstsein für die tödlichste Infektionskrankheit der Welt schaffen und Prävention fördern. USAID-Budgetkürzen stoppen globale Tuberkulose-Programme. Österreich drohen neue Tuberkulose-Gefahren, u.a. durch unbekannte Betroffenenraten in Migrationsgruppen und medikamentenresistente Tuberkulosebakterien, warnt der Österreichische Tuberkulose Verein (ÖTBV).

Wie Stammzellen die körpereigene Abwehr beschwichtigen (21.3.25)
Unser Blut besteht aus vielen Zelltypen, die sich über unterschiedliche Stufen aus einem Vorläufertyp entwickeln, der Blutstammzelle. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universitätsmedizin Frankfurt und der Goethe-Universität hat jetzt die Entwicklungswege von Blutzellen bei Menschen untersucht.

Eltern überschätzen Resilienz ihrer Kinder (20.3.25)
Im Rahmen der Post-Covid Kinderstudie, die vom Land Tirol finanziert und von der MedUni Innsbruck durchgeführt wird, füllten Tiroler Eltern, Kinder und Jugendliche letzten Herbst insgesamt 953 Fragebögen mit dem Fokus auf Resilienz aus.

Geringeres Risiko von ungewollter Strahlung dank neuem Linearbeschleuniger (20.3.25)
Neben Chirurgie und medikamentöser Therapie ist die Strahlentherapie das dritte Standbein in der Behandlung von Krebserkrankungen. Dabei sind die sorgfältige Planung, Vorbereitung und Überwachung wesentlich, die garantieren, dass die Strahlen den Tumor genau treffen. Umgebenes gesundes Gewebe soll weitgehend geschont werden, um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.

Leichteren Zugang zu KI im Fußball ermöglichen (19.3.25)
Künstliche Intelligenz(KI) im Fußball unterstützt Schiedsrichter-Teams bei der Entwicklung von Spieltaktiken. Die ETH Zürich und die Fifa erforschen, wie sich die Technologie vereinfachen lässt – damit sie an Turnieren auf der ganzen Welt eingesetzt werden kann.

Wie ein Entzündungsbotenstoff Alzheimer anfeuert (18.3.25)
Das Immunsystem des Gehirns trägt über den Entzündungsbotenstoff IL-12 ursächlich dazu bei, dass sich Alzheimer verschlimmert. Dabei sind Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eigentlich gute Wächter. Sie beseitigen Eindringlinge wie Mikroben, putzen Zellmüll weg – auch die typischen Plaques, die bei Alzheimer entstehen.

Charité-Studie liefert neue Daten zur Wirksamkeit der Mpox-Impfung (18.3.25)
Bereits eine Dosis des Pocken-Impfstoffs Imvanex verleiht gegen Mpox eine Schutzwirkung von 84 Prozent. Das hat eine Studie der Charité Berlin jetzt ergeben. Bei Menschen mit HIV ist dagegen nach einer Impfdosis der Schutz noch unzureichend.

Hemmung des PDFGRA Signalweges als Therapieansatz bei Kinder-Hirntumoren (17.3.25)
Hirntumoren bleiben die häufigste Todesursache durch Krebs im Kindesalter. Besonders pädiatrische hochgradige Gliome (pHGG) sind eine zumeist tödliche Krankheitsgruppe mit einer medianen Überlebenszeit von weniger als 18 Monaten nach der Diagnose und eingeschränkten Therapieoptionen.

Abnehmspritze“ kann gegen Schlafapnoe helfen (17.3.25)
Anlässlich des bevorstehenden Weltschlaftages am 14. März informiert die Österreichische Gesellschaft für Pneumologie (ÖGP) über die zentrale Bedeutung einer Gewichtsreduktion für einen gesunden, erholsamen Schlaf.

Krebsrisiko bei Li-Fraumeni-Syndrom besser vorhersagen (17.3.25)
Menschen mit dem seltenen Erberkrankung Li-Fraumeni-Syndrom (LFS) haben ein hohes Krebsrisiko. Nahezu alle Betroffenen erkranken im Laufe ihres Lebens einmal und in vielen Fällen mehrmals an Krebs. LFS wird durch krankheitsrelevante Varianten im Gen TP53 verursacht.

Nach welchem Muster Trypanosomen ihre Antigene aktivieren (14.3.25)
Bei einer Infektion reagiert das Immunsystem, indem es Antikörper entwickelt, die sich an der Zelloberfläche des Krankheitserregers anheften, diesen so als Eindringling markieren und eine Immunantwort auslösen. Damit das funktioniert, müssen die produzierten Antikörper genau zu den Membranmolekülen des Pathogens passen, wie ein Schlüssel ins Schloss.

Semisynthetische Gallensäure wirkt entzündungshemmend auf den Darm (14.3.25)
Eine Studie der MedUni Wien zeigt, dass die halbsynthetische Gallensäure NorUDCA die Entstehung entzündungsfördernden T-Helfer-17-Zellen (TH17) im Darm hemmt und gleichzeitig die Bildung entzündungshemmender regulatorischer T-Zellen fördert.

Vielversprechendes Molekül für Lupus-Therapie (13.3.25)
Bei Lupus greift das Immunsystem irrtümlich körpereigene Strukturen an und verursacht Entzündungen und Organschäden. Eine unter Co-Leitung der Uni Zürich durchgeführte Studie zeigt nun: Der natürliche Wirkstoff Gluconolacton reguliert das Immunsystem, dämpft Entzündungen und könnte eine gezielte Therapie mit weniger Nebenwirkungen ermöglichen.

Ursache für Entzündungsschock nach Corona-Erkrankung bei Kindern aufgeklärt (13.3.25)
Das Pediatric Inflammatory Multisystem Syndrome (PIMS) ist ein heftiger Entzündungsschock bei Kindern, der mehrere Wochen nach einer Corona-Infektion auftreten und lebensbedrohlich werden kann. Die genaue Ursache für das Krankheitsbild war bisher nicht bekannt.

"Germany’s Next Topmodel“ und der Einfluss auf Körperbild und Essstörungen (12.3.25)
Die Model-Casting-Show „Germany’s Next Topmodel” steht seit Jahren in der Kritik, ein einseitiges und unrealistisches Schönheitsideal zu vermitteln. Eine aktuelle Studie der Universität Osnabrück hat nun erstmals aus psychologischer Perspektive untersucht, welchen Einfluss das Ansehen der Sendung auf Frauen mit und ohne bestehende Essstörung hat.

'Share Your Delirium Success Story With Us!“ - Projekt an der MedUni Graz (12.3.25)
Das Delir ist ein weitverbreitetes Syndrom – besonders in Krankenhäusern und Altenheimen. Anzeichen für ein Delir sind Bewusstseins- und Orientierungsstörungen, Agitiertheit, Tremor – also unwillkürliche, zitternde Bewegungen – oder Halluzinationen.

Traditionelles Herzkinder-Papa-Wochenende in Schladming (12.3.25)
Die Herzkinder Österreich organisierten vom 7. bis 9. März das jährliche Treffen für Väter von herzkranken Kindern in Schladming. Das Wochenende schafft für die Betroffenen einen sicheren Rahmen zum direkten Erfahrungsaustausch und Platz für Spaß und Lebensfreude bei einem gemeinsamen Schi- und Snowboard-Wochenende.

Schweizerinnen bekamen zu Beginn der Corona-Pandemie mehr Kinder (11.3.25)
Erstmals untersuchten UZH-Forschende den Einfluss von Pandemien auf die Schweizer Geburtenrate. Während die Geburtenzahl bei COVID-19 wider Erwarten zunächst anstieg, ging sie bei früheren historischen Pandemien deutlich zurück.

Polleninformationsdienst erweitert zu Saisonbeginn sein Service mit einem Podcast (11.3.25)
Rund 50 Prozent der Österreicher sind Allergiker. Die Pollen fliegen wieder - und Betroffene spüren das zurzeit massiv. Nach Erle und Hasel wird laut aktuellen Modellberechnungen die Birke in der zweiten Märzhälfte zu blühen beginnen.

Röntgen-Schnappschuss: Wie Licht einen Wirkstoff verbiegt (10.3.25)
Mit Hilfe des weltweit leistungsstärksten Röntgenlasers European XFEL gelingt einem Forschungsteam unter Leitung der Goethe-Universität und dem Forschungszentrum DESY ein wichtiger Durchbruch.

RD Treatment-Programm gegen erbliche Netzhauterkrankungen (10.3.25)
Das Tübinger Department für Augenheilkunde erlebt einen historischen Meilenstein in seiner Mission, erbliche Netzhauterkrankungen zu verzögern oder gar zu heilen. Möglich wurde dies durch eine wissenschaftliche Kooperationsvereinbarung des Tübinger Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät mit der Stiftung für Medizininnovationen (SfM).

Erstes interdisziplinäres Schmerzzentrum in Wien Meidling eröffnet (10.3.25)
Die Österreichische Schmerzgesellschaft (ÖSG) feiert mit der Eröffnung des neuen Schmerzzentrums am UKH Meidling einen bedeutenden Fortschritt in der Schmerzversorgung. In Kooperation mit dem Traumazentrum Wien, Standort Meidling setzt die ÖGK als erstes Bundesland eine richtungsweisende Maßnahme um:

„Vienna Prevention Project“ gestartet (9.3.25)
Gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien und der Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien (KFA) engagiert sich die Stadt Wien in der neu geschaffenen Initiative „Vienna Prevention Project“ (ViPP).

Neue Gentherapie für Hämophilie erstmals in Österreich eingesetzt (9.3.25)
In Wien wurde erstmals in Österreich eine neuartige Gentherapie zur Behandlung der schweren Form der Hämophilie B durchgeführt. Die Behandlung der „Bluterkrankheit“ hat gegenüber bisherigen Therapiemethoden den Vorteil, dass sie nur einmal in Form einer intravenösen Infusion durchgeführt werden muss und auf Jahre hinaus wirkt.

Deutscher Krebspreis 2025 für Prof. Fischer, Uniklinikum Köln (8.3.25)
Der Kölner Kinderonkologe und Krebsforscher Univ.-Prof. Dr. Matthias Fischer, Leiter der Experimentellen Pädiatrischen Onkologie an der Uniklinik Köln, wird für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zur Erforschung des Neuroblastoms mit dem Deutschen Krebspreis 2025 in der Kategorie „Experimentelle Forschung“ ausgezeichnet.

Wissenschaftlichen Tagung "Autismus-Spektrum" denkt Autismus weiter (7.3.25)
Eine komplexe Entwicklungsstörung mit vielen Gesichtern: Autismus ist nicht heilbar, aber eine frühere Diagnose und ein besseres Verständnis des Verlaufs können zu wirksameren Interventionen führen.

21. Forum Hospital Management 2025 stellte Vertrauensfrage im Gesundheitswesen (7.3.25)
Ob in der Partnerschaft, im Beruf, oder in der Demokratie: Vertrauen ist ein Stützpfeiler menschlicher Beziehungen – und auch aus der Gesundheitsversorgung nicht wegzudenken. Was also stärkt Vertrauen in turbulenten Zeiten?

Neues Medikament Sotatercept gegen unheilbar fortgeschrittenem Lungenhochdruck (7.3.25)
Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist eine seltene Form des Lungenhochdrucks. Dieser entsteht, weil sich durch fortschreitende Gefäßveränderungen die kleinen Lungenarterien verengen. Dadurch muss die rechte Herzhälfte stärker pumpen, um das Blut in die Lunge zu transportieren, und der Blutdruck im Lungenkreislauf steigt.

Pollenius-App liefert erstmals Echtzeitdaten zum Pollenflug in Berlin (6.3.25)
Die Nase läuft, die Lunge krampft: Mit den steigenden Temperaturen nimmt die Pollensaison an Fahrt auf. Berliner Allergiker:innen können jetzt mit der App „Pollenius“ noch aktueller nachvollziehen, wie stark welche Pflanzen in der Hauptstadt gerade blühen.

Sehbehinderung, Cholesterin und Schlafdauer als Risikofaktoren für neurologische Erkrankungen (6.3.25)
Neurologische Erkrankungen gelten als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Schlaganfall und Demenz zählen zu den häufigsten Erkrankungen.

Ursachen der neurologischen Bewegungsstörung bei Profipianisten erforschen (6.3.25)
Wer das Musizieren zum Beruf machen möchte, muss vor allem eines: üben. Schon vor dem Musikstudium verbringen Kinder und Jugendliche, die eine solche Laufbahn anstreben, durchschnittlich 10.000 Stunden am Instrument. Und auch als Profi sind mindestens drei bis vier Stunden Übungszeit Pflicht.

Fortgesetzter Opioidkonsum nach Operationen in Österreich untersucht (6.3.25)
Im Rahmen einer Studie unter Leitung der MedUni Wien wurde erstmals die Häufigkeit von anhaltendem Opioidkonsum nach chirurgischen Eingriffen in Österreich untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass 1,7 Prozent der Patienten nach mindestens drei bis sechs Monate nach der Operation weiterhin Opioide einnehmen, über einen Zeitraum hinaus, in dem der akute postoperative Schmerz in der Regel abgeklungen ist.

Lymphome als seltene Nebenwirkung bei Immuntherapie gegen Krebs (5.3.25)
Forschende haben eine seltene, aber schwerwiegende Nebenwirkung bei einer innovativen Therapieform von Blutkrebs entdeckt und analysiert. Die Ergebnisse der Studie sind von Forschenden der Universitätsmedizin Leipzig, des Fraunhofer-Instituts für Zelltherapie und Immunologie sowie der Uniklinik Köln im Journal Nature Medicine veröffentlicht worden.

Mit TES Gesichtsfelddefekte therapieren (5.3.25)
Die Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz erforscht eine innovative Methode zur Behandlung des primären Offenwinkelglaukoms, auch als Grüner Star bekannt: das transkorneale Elektrostimulationsverfahren (TES).

Molekulare Feder startet das Hören (5.3.25)
Hören beginnt mit der Dehnung elastischer molekularer „Federn“, die Ionenkanäle in den Hörsinneszellen im Ohr öffnen. Dass es diese Öffnungsfedern geben muss, wussten Forschende seit Jahrzehnten, finden konnten sie diese jedoch nicht.

Bewegungsmuster bei Säuglingen mit KI automatisch klassifiziert (4.3.25)
Mit einer neuen Kombination aus drei Sensoren und Künstlicher Intelligenz erkennen Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg Muster in den Bewegungen von Babys, die zeigen, ob das Nervensystem sich gesund entwickelt.

Narkosegase-CO2-Emissionen seit 2018 um über 80 Prozent reduziert (4.3.25)
Die Charité Berlin hat die jährlichen CO2-Emissionen, die von Narkosegasen ausgehen, seit 2018 um über 80 Prozent reduziert. Erreicht wurde die Senkung des CO2-Austoßes durch die Verwendung klimafreundlicherer Anästhetika im Operationssaal.

Gehirn spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Adipositas (4.3.25)
Der Anteil adipöser Menschen hat in den vergangenen Jahrzehnten rasant zugenommen und stellt Betroffene, Gesundheitssysteme und Behandelnde vor enorme Herausforderungen. Eine wesentliche Rolle bei der Entwicklung von krankhaftem Übergewicht nimmt das Hormon Insulin ein, das besonders im Gehirn zu Stoffwechsel- und neurodegenerativen Erkrankungen führt.

Negative Emotionen beeinflussen ChatGPT (3.3.25)
Belastende Nachrichten und traumatische Geschichten führen zu Stress und Angst – nicht nur bei Menschen, sondern auch bei KI-Sprachmodellen wie ChatGPT.

Nerven-Blockade als mögliche Behandlungsstrategie des Pankreaskarzinoms (3.3.25)
Das Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) wird durch Verbindungen zum Nervensystem in seinem Wachstum gefördert. Dies berichten Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin (HI-STEM)*.

Neue Behandlungsmöglichkeit für Psoriasis erforscht (3.3.25)
Psoriasis, auch Schuppenflechte genannt, ist eine der häufigsten chronisch-entzündlichen Hauterkrankungen, in Österreich sind rund 250.000 Menschen betroffen.