Wie sich Risikofaktoren wie Hypertonie, Übergewicht und Co auf die Lebenszeit auswirken (31.3.25)
Wer mit 50 Jahren nicht raucht, einen normalen Blutdruck hat, keine hohen Cholesterinwerte oder Diabetes aufweist und ein gesundes Körpergewicht hält, lebt nicht nur länger, sondern bleibt auch länger vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen verschont.
Feinstaubbelastung höher als angenommen (31.3.25)
Chronische Atemwegsprobleme, Herz-Kreislauferkrankungen bis hin zu Diabetes und Demenz: Die gesundheitlichen Schäden durch Feinstaubbelastung sind vielfältig und schwerwiegend. Im Verdacht stehen dabei hochreaktive Komponenten im Feinstaub, die Prozesse im Körper verändern.
Neuer Therapieansatz bei Lungenfibrose erforscht (31.3.25)
Lungenfibrose ist eine schwere, chronische Erkrankung, die überwiegend Menschen in fortgeschrittenem Alter betrifft. Da es bislang keine spezifischen Behandlungsmethoden gibt, bleibt eine Lungentransplantation oft die einzige Option, um Leben zu verlängern.
Erster Chikungunya-Impfstoff von Valneva ab sofort in Österreich erhältlich (27.3.25)
Ab sofort ist der erste Impfstoff gegen die Tropenkrankheit Chikungunya in Österreich erhältlich, die Zulassung auf europäischer Ebene erfolgte bereits Ende 2024. Entwickelt wurde er von dem auf Impfstoffhersteller Valneva am Wiener F&E-Standort.
Klinikum Austria Gruppe zählt zu den Top-Arbeitgebern 2025 (26.3.25)
Die Klinikum Austria Gruppe ist auf Rehabilitationsmedizin spezialisiert. An fünf Standorten versorgen rund 800 Mitarbeitende über 10.000 PatientInnen pro Jahr. Sie sind spezialisiert auf Neurologie, Orthopädie, Rheumatologie, Onkologie, Unfallchirurgie, Herz-Kreislauf-, Lungen- sowie Stoffwechsel-Erkrankungen.
Heimische Immunisierungslücken werden immer länger (25.3.25)
Die Liste der Impfungen, bei denen Immunisierungslücken bestehen, wird länger. Egal ob Keuchhusten, Masern oder Influenza: Österreich hinkt in vielen Indikationen hinterher. Dafür wird uns regelmäßig die Rechnung serviert: Tausende Keuchhustenfälle, Hunderte Masernerkrankungen, die Rückkehr der Diphtherie.
Theorie der Verarbeitung von Reizen in Nervenzellen beim Erinnern überprüft (25.3.25)
Wie behält das Gehirn die Abfolge von Ereignissen im Gedächtnis? Das wollten Forschende vom Universitätsklinikum Bonn (UKB), der Universität Bonn, dem Universitätsklinikum Tübingen und der Universität Tübingen herausfinden.
Amyloid-beta-Antikörper verlangsamen Alzheimerkrankheitsverlauf um bis zu 30 % (25.3.25)
Mit den beiden neuen Amyloid-beta-Antikörpern Lecanemab und Donanemab kann im frühen Alzheimerstadium das klinische Fortschreiten der Erkrankung um 30 Prozent verlangsamt werden. Aufgrund möglicher Nebenwirkungen wie Hirnödeme und Hirnblutungen arbeitet die EMA noch an sicheren Vorgaben für die Medikamentenzulassung in Europa.
Fehlgeleitete Antikörper abfangen und Virenabwehr wieder stärken (24.3.25)
Ein Immundefekt macht Betroffene anfällig für schwere Viruserkrankungen wie Grippe oder COVID-19. Ursache sind körpereigene Antikörper, die wichtige Proteine des Abwehrsystems blockieren.
Wie Stammzellen die körpereigene Abwehr beschwichtigen (21.3.25)
Unser Blut besteht aus vielen Zelltypen, die sich über unterschiedliche Stufen aus einem Vorläufertyp entwickeln, der Blutstammzelle. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universitätsmedizin Frankfurt und der Goethe-Universität hat jetzt die Entwicklungswege von Blutzellen bei Menschen untersucht.
Geringeres Risiko von ungewollter Strahlung dank neuem Linearbeschleuniger (20.3.25)
Neben Chirurgie und medikamentöser Therapie ist die Strahlentherapie das dritte Standbein in der Behandlung von Krebserkrankungen. Dabei sind die sorgfältige Planung, Vorbereitung und Überwachung wesentlich, die garantieren, dass die Strahlen den Tumor genau treffen. Umgebenes gesundes Gewebe soll weitgehend geschont werden, um die Nebenwirkungen so gering wie möglich zu halten.
Leichteren Zugang zu KI im Fußball ermöglichen (19.3.25)
Künstliche Intelligenz(KI) im Fußball unterstützt Schiedsrichter-Teams bei der Entwicklung von Spieltaktiken. Die ETH Zürich und die Fifa erforschen, wie sich die Technologie vereinfachen lässt – damit sie an Turnieren auf der ganzen Welt eingesetzt werden kann.
Wie ein Entzündungsbotenstoff Alzheimer anfeuert (18.3.25)
Das Immunsystem des Gehirns trägt über den Entzündungsbotenstoff IL-12 ursächlich dazu bei, dass sich Alzheimer verschlimmert. Dabei sind Immunzellen des Gehirns, die Mikroglia, eigentlich gute Wächter. Sie beseitigen Eindringlinge wie Mikroben, putzen Zellmüll weg – auch die typischen Plaques, die bei Alzheimer entstehen.
Charité-Studie liefert neue Daten zur Wirksamkeit der Mpox-Impfung (18.3.25)
Bereits eine Dosis des Pocken-Impfstoffs Imvanex verleiht gegen Mpox eine Schutzwirkung von 84 Prozent. Das hat eine Studie der Charité Berlin jetzt ergeben. Bei Menschen mit HIV ist dagegen nach einer Impfdosis der Schutz noch unzureichend.
Krebsrisiko bei Li-Fraumeni-Syndrom besser vorhersagen (17.3.25)
Menschen mit dem seltenen Erberkrankung Li-Fraumeni-Syndrom (LFS) haben ein hohes Krebsrisiko. Nahezu alle Betroffenen erkranken im Laufe ihres Lebens einmal und in vielen Fällen mehrmals an Krebs. LFS wird durch krankheitsrelevante Varianten im Gen TP53 verursacht.
Semisynthetische Gallensäure wirkt entzündungshemmend auf den Darm (14.3.25)
Eine Studie der MedUni Wien zeigt, dass die halbsynthetische Gallensäure NorUDCA die Entstehung entzündungsfördernden T-Helfer-17-Zellen (TH17) im Darm hemmt und gleichzeitig die Bildung entzündungshemmender regulatorischer T-Zellen fördert.
Nach welchem Muster Trypanosomen ihre Antigene aktivieren (14.3.25)
Bei einer Infektion reagiert das Immunsystem, indem es Antikörper entwickelt, die sich an der Zelloberfläche des Krankheitserregers anheften, diesen so als Eindringling markieren und eine Immunantwort auslösen. Damit das funktioniert, müssen die produzierten Antikörper genau zu den Membranmolekülen des Pathogens passen, wie ein Schlüssel ins Schloss.
Traditionelles Herzkinder-Papa-Wochenende in Schladming (12.3.25)
Die Herzkinder Österreich organisierten vom 7. bis 9. März das jährliche Treffen für Väter von herzkranken Kindern in Schladming. Das Wochenende schafft für die Betroffenen einen sicheren Rahmen zum direkten Erfahrungsaustausch und Platz für Spaß und Lebensfreude bei einem gemeinsamen Schi- und Snowboard-Wochenende.
"Germany’s Next Topmodel“ und der Einfluss auf Körperbild und Essstörungen (12.3.25)
Die Model-Casting-Show „Germany’s Next Topmodel” steht seit Jahren in der Kritik, ein einseitiges und unrealistisches Schönheitsideal zu vermitteln. Eine aktuelle Studie der Universität Osnabrück hat nun erstmals aus psychologischer Perspektive untersucht, welchen Einfluss das Ansehen der Sendung auf Frauen mit und ohne bestehende Essstörung hat.
Schweizerinnen bekamen zu Beginn der Corona-Pandemie mehr Kinder (11.3.25)
Erstmals untersuchten UZH-Forschende den Einfluss von Pandemien auf die Schweizer Geburtenrate. Während die Geburtenzahl bei COVID-19 wider Erwarten zunächst anstieg, ging sie bei früheren historischen Pandemien deutlich zurück.
RD Treatment-Programm gegen erbliche Netzhauterkrankungen (10.3.25)
Das Tübinger Department für Augenheilkunde erlebt einen historischen Meilenstein in seiner Mission, erbliche Netzhauterkrankungen zu verzögern oder gar zu heilen. Möglich wurde dies durch eine wissenschaftliche Kooperationsvereinbarung des Tübinger Universitätsklinikums und der Medizinischen Fakultät mit der Stiftung für Medizininnovationen (SfM).
Röntgen-Schnappschuss: Wie Licht einen Wirkstoff verbiegt (10.3.25)
Mit Hilfe des weltweit leistungsstärksten Röntgenlasers European XFEL gelingt einem Forschungsteam unter Leitung der Goethe-Universität und dem Forschungszentrum DESY ein wichtiger Durchbruch.
Neue Gentherapie für Hämophilie erstmals in Österreich eingesetzt (9.3.25)
In Wien wurde erstmals in Österreich eine neuartige Gentherapie zur Behandlung der schweren Form der Hämophilie B durchgeführt. Die Behandlung der „Bluterkrankheit“ hat gegenüber bisherigen Therapiemethoden den Vorteil, dass sie nur einmal in Form einer intravenösen Infusion durchgeführt werden muss und auf Jahre hinaus wirkt.
„Vienna Prevention Project“ gestartet (9.3.25)
Gemeinsam mit der Medizinischen Universität Wien und der Krankenfürsorgeanstalt der Stadt Wien (KFA) engagiert sich die Stadt Wien in der neu geschaffenen Initiative „Vienna Prevention Project“ (ViPP).
Deutscher Krebspreis 2025 für Prof. Fischer, Uniklinikum Köln (8.3.25)
Der Kölner Kinderonkologe und Krebsforscher Univ.-Prof. Dr. Matthias Fischer, Leiter der Experimentellen Pädiatrischen Onkologie an der Uniklinik Köln, wird für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen zur Erforschung des Neuroblastoms mit dem Deutschen Krebspreis 2025 in der Kategorie „Experimentelle Forschung“ ausgezeichnet.
Neues Medikament Sotatercept gegen unheilbar fortgeschrittenem Lungenhochdruck (7.3.25)
Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist eine seltene Form des Lungenhochdrucks. Dieser entsteht, weil sich durch fortschreitende Gefäßveränderungen die kleinen Lungenarterien verengen. Dadurch muss die rechte Herzhälfte stärker pumpen, um das Blut in die Lunge zu transportieren, und der Blutdruck im Lungenkreislauf steigt.
Sehbehinderung, Cholesterin und Schlafdauer als Risikofaktoren für neurologische Erkrankungen (6.3.25)
Neurologische Erkrankungen gelten als eine der größten gesundheitlichen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Schlaganfall und Demenz zählen zu den häufigsten Erkrankungen.
Fortgesetzter Opioidkonsum nach Operationen in Österreich untersucht (6.3.25)
Im Rahmen einer Studie unter Leitung der MedUni Wien wurde erstmals die Häufigkeit von anhaltendem Opioidkonsum nach chirurgischen Eingriffen in Österreich untersucht. Die Ergebnisse zeigen, dass 1,7 Prozent der Patienten nach mindestens drei bis sechs Monate nach der Operation weiterhin Opioide einnehmen, über einen Zeitraum hinaus, in dem der akute postoperative Schmerz in der Regel abgeklungen ist.
Ursachen der neurologischen Bewegungsstörung bei Profipianisten erforschen (6.3.25)
Wer das Musizieren zum Beruf machen möchte, muss vor allem eines: üben. Schon vor dem Musikstudium verbringen Kinder und Jugendliche, die eine solche Laufbahn anstreben, durchschnittlich 10.000 Stunden am Instrument. Und auch als Profi sind mindestens drei bis vier Stunden Übungszeit Pflicht.
Mit TES Gesichtsfelddefekte therapieren (5.3.25)
Die Augenklinik und Poliklinik der Universitätsmedizin Mainz erforscht eine innovative Methode zur Behandlung des primären Offenwinkelglaukoms, auch als Grüner Star bekannt: das transkorneale Elektrostimulationsverfahren (TES).
Narkosegase-CO2-Emissionen seit 2018 um über 80 Prozent reduziert (4.3.25)
Die Charité Berlin hat die jährlichen CO2-Emissionen, die von Narkosegasen ausgehen, seit 2018 um über 80 Prozent reduziert. Erreicht wurde die Senkung des CO2-Austoßes durch die Verwendung klimafreundlicherer Anästhetika im Operationssaal.
Bewegungsmuster bei Säuglingen mit KI automatisch klassifiziert (4.3.25)
Mit einer neuen Kombination aus drei Sensoren und Künstlicher Intelligenz erkennen Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und des Universitätsklinikums Heidelberg Muster in den Bewegungen von Babys, die zeigen, ob das Nervensystem sich gesund entwickelt.
Nerven-Blockade als mögliche Behandlungsstrategie des Pankreaskarzinoms (3.3.25)
Das Pankreaskarzinom (Bauchspeicheldrüsenkrebs) wird durch Verbindungen zum Nervensystem in seinem Wachstum gefördert. Dies berichten Forschende vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und vom Heidelberger Institut für Stammzelltechnologie und Experimentelle Medizin (HI-STEM)*.
Negative Emotionen beeinflussen ChatGPT (3.3.25)
Belastende Nachrichten und traumatische Geschichten führen zu Stress und Angst – nicht nur bei Menschen, sondern auch bei KI-Sprachmodellen wie ChatGPT.