Neue Erkenntnisse zum nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinom (31.3.22)
Forschende aus dem nationalen Konsortium des Deutschen Netzwerks für Genomische Medizin beim Bronchialkarzinom (nNGM) haben unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) die Bedeutung sogenannter atypischer, seltener EGFR-Mutationen von nicht-kleinzelligem Bronchialkarziom untersucht.
Darum braucht es der Osterhase nicht „steril“ (31.3.22)
Ostern ist für viele Menschen der perfekte Zeitpunkt, die eigenen vier Wände mal wieder auf Vordermann zu bringen. Ecken, die Staubsauger und Wischmopp nur selten zu Gesicht bekommen, werden zum ersten Mal seit Monaten wieder ganz genau unter die Lupe genommen und gereinigt.
OCT und Spektroskopie spüren neurodegenerative Erkrankungen auf (30.3.22)
In einem großangelegten EU-Projekt unter Beteiligung der MedUni Wien und internationalen Partnern wurden die Möglichkeiten der optischen Kohärenztomografie (OCT) und der Raman Spektroskopie in einem neuartigen Augenscanner zusammengeführt.
Subkortiale Hörbahn bei Autismus verändert (30.3.22)
Eine aktuelle neurowissenschaftliche Studie der TU Dresden zeigt, dass bei Erwachsenen mit Autismus die Verarbeitung von Kommunikationssignalen bereits in der subkortikalen Hörbahn - einer Struktur, die die Ohren mit der Großhirnrinde verbindet - verändert ist.
COVID-Infektionen greifen Leber und NIere an (29.3.22)
Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hatten zu Beginn der Pandemie SARS-CoV-2 als Multiorganvirus beschrieben, welches sich neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen nachweisen lässt.
Verdauungstrakt durch Mikro- und Nanoplastik in Lebensmitteln gefährdet (24.3.22)
Fünf Gramm winzige Plastikteilchen gelangen durchschnittlich pro Kopf und Woche in den menschlichen Magen-Darmtrakt. Das entspricht etwa dem Gewicht einer Kreditkarte.
Start-up Tech2People holt ein einzigartiges Therapieprojekt nach Wien (23.3.22)
Das Wiener Health-Care-Start-up Tech2People investiert in den nächsten Monaten insgesamt 3,6 Mio.€ in ein völlig neuartiges Therapiezentrum für neurologische Erkrankungen.
Medikamente und Implantate aus dem 3D-Drucker für Klinikalltag (23.3.22)
WissenschaftlerInnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) untersuchen in zwei Forschungsprojekten die Herstellung von Medikamenten und Implantaten mit einem 3D-Drucker und deren Einbindung in den Klinikalltag.
Covid-19 beeinträchtigt Lungenentwicklung von Föten (22.3.22)
Ein teilweise deutlich reduziertes Lungenvolumen – das haben Forschende und ÄrztInnen des LMU Klinikums und von Helmholtz Munich mittels pränataler Magnetresonanz-Tomografie (MRT) bei Föten nachgewiesen, deren Mütter in der Schwangerschaft eine unkomplizierte Covid-Infektion durchgemacht haben.
Heimisches Medikament gegen Zornesfalten zugelasssen (22.3.22)
Letybo® von Croma-Pharma (Croma) ist ab sofort für den österreichischen Markt zugelassen. Das Medikament wird zur Behandlung von Glabellafalten (Zornesfalte) verwendet. Dadurch tritt das Familienunternehmen, mit einem der größten Portfolios in der ästhetischen Industrie in direkte Konkurrenz mit den Weltmarktführen.
Bedeutung des perioperativen Infarkts nach Bypass-OP geklärt (22.3.22)
Eine Bypass-Operation stellt eine erfolgversprechende Option zur Behandlung verengter Herzkranzgefäße bzw. zur Vorbeugung eines Herzinfarkts dar. Der chirurgische Eingriff ist aber auch mit dem Risiko eines perioperativen Myokardinfarkts (pMI) verbunden.
Kooperation von Mikroorganismen führt bei Pilzinfektionen zu Arzneimitteltoleranz (21.3.22)
Die Behandlung von Pilzinfektionen wird häufig durch die Ausbildung einer Toleranz gegenüber Arzneimitteln erschwert. Ein Forschungsteam der Charité Berlin und des Francis Crick Institute hat eine Ursache dafür im kooperativen Verhalten der Mikroorganismen gefunden.
Minimalinvasive OP gegen das Liquorverlustsyndrom (21.3.22)
Wie eine scharfe Messerspitze durchsticht ein knöcherner Dorn die Haut im Rückenmark. Dadurch dringt Gehirnflüssigkeit, sogenannter Liquor, ins umliegende Gewebe aus. Der entstehende Unterdruck im Gehirn führt zu schwersten Kopfschmerzen im Stehen, die im Liegen schnell verschwinden.
Netzwerk "ProBeweis" schützt vor häuslicher und sexueller Gewalt (18.3.22)
Jede dritte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal im Leben körperliche und/oder sexualisierte Gewalt. Doch nur selten kommt es direkt nach der Tat zu einer Anzeige bei der Polizei. Das Netzwerk "ProBeweis" kann den Betroffenen trotzdem helfen.
MHH ist Zentrum für Hochrisikoschwangerschaften bei Lungenhochdruck (17.3.22)
Die kleine Amelie Maria liegt im Arm ihrer Mutter und schaut mit großen Augen neugierig in die Welt. Sie ist erst ein paar Tage alt. Mutter Maria L. (34) ist überglücklich: Ihr Baby ist gesund, und ihr selbst geht es auch gut.
Zwei Therapieoptionen zur Wurzelbehandlung ohne Wurzelkanalbehandlung (16.3.22)
Ein neues DFG-Projekt an der Poliklinik für Parodontologie der Goethe-Universität untersucht, wie man eine Wurzelbehandlung mit anschließender Wurzelentfernung durchführt und dennoch den Nerv lebendig erhält
Mit transurethrale Resektion und Wasserdampf gegen Prostatahyperplasie (15.3.22)
Häufiger Harndrang, nächtliche Toilettengänge, unregelmäßiger Harnstrahl – diese Beschwerden kennen viele Männer. Sie können ein Hinweis auf eine gutartige Prostatavergrößerung sein. Neben Medikamenten stehen verschiedene operative Verfahren zur Behandlung zur Verfügung.
Dynamisches Handdrücken gegen 'Choking under pressure' (15.3.22)
Die Bilder sind legendär: Tennischampions, die den entscheidenden Ball zum Match-Gewinn ins Aus schlagen, Golfer, die nur wenige Zentimeter vom Loch entfernt, den Ball noch vorbeispielen oder Vortragende, die kein Wort mehr herausbringen.
Sehr gute gemeinsame Leistung in der Vergangenheit erhöht OP-Tempo (15.3.22)
ChirurgInnen operieren gemeinsam dann am schnellsten, wenn sie eine geringe zwischenmenschliche Anspannung erleben; andere zwischenmenschliche Emotionen wie Entspanntheit, Nervosität oder Trägheit spielen keine wesentliche Rolle.
Mentaler Stress als psychischer Risikofaktor Nr. 1 nach Covid-19 (15.3.22)
Ein Fünftel der TeilnehmerInnen der multidisziplinären „Gesundheit nach COVID-19“-Studie in Tirol und Südtirol berichtet post COVID von einer schlechteren Lebensqualität. Wer viel psychischen Stress hat, leidet nach einer zuhause auskurierten Infektion mit SARS-CoV-2 häufiger an Symptomen einer Depression oder Angststörung.
Krebspatienten profitieren von Covid-19-Mehrfachimpfungen (15.3.22)
Eine Impfung schützt Menschen mit einer Krebserkrankung vor einer COVID-Erkrankung – auch wenn diese durch Virusvarianten ausgelöst wird. Zu diesem Schluss kommt ein internationales Team um die Hämatologin Marie von Lilienfeld-Toal.
Genetischer Risikofaktor für Covid-19 schützt vor HIV (11.3.22)
Bestimmte Gen-Varianten können unser Risiko, schwer an Covid-19 zu erkranken, erhöhen oder verringern. Die stärkste Risikovariante, welche wir vom Neandertaler geerbt haben, kommt bei heute lebenden Menschen erstaunlich häufig vor. Es ist wahrscheinlich, dass sie neben dem offensichtlichen Nachteil für ihre Träger auch Vorteile hat oder hatte.
Ceramidwerte zeigen Zusammenhang von Ernährung, Diabetes und kardiovaskulären Erkrankungen (11.3.22)
Eine aktuelle Studie des DZD und DIfE deutet darauf hin, dass bestimmte Fettmoleküle (Ceramide), die im Stoffwechsel gebildet werden, an der Entstehung von Typ-2-Diabetes und CVD beteiligt sind. Die Studie stellt ausserdem einen Zusammenhang zwischen ungesunder Ernährung und nachteiligen Ceramidwerten im Blut her.
Zielgerichtete Enzyme zerstören Virus-RNA (11.3.22)
Einem Forschungsteam unter der Leitung der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, die Erbinformation von SARS-CoV-2 direkt nach dem Eindringen des Virus in die Zelle mit spezifischen Enzymen zu zerstören. Mithilfe der Erkenntnisse könnte eine neue Therapie gegen COVID-19 entwickelt werden.
Häufigkeit und Risikofaktoren nach Covid-Infektion untersucht (10.3.22)
Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Erschöpfung: Selbst nach durchgestandener SARS-CoV-2-Infektion leiden einige PatientInnen noch Monate danach unter einer Vielzahl an Beschwerden. Diese Symptome beschreiben das sogenannte Post-COVID-Syndrom
Verstecktes Vorhofflimmern kann Schlaganfälle verursachen (10.3.22)
Der Schlaganfall ist eine akute Erkrankung des Gehirns und hierzulande die häufigste Ursache für bleibende Behinderung im Erwachsenenalter. Rund 85 Prozent sind Folge einer Unterbrechung der Blutversorgung von Hirnarealen (= ischämisch). Typisch ist das schlagartige Auftreten von Seh-, Sprach- bzw. Gefühlsstörungen oder Lähmungserscheinungen.
Neue Strategie für COVID-19-Prophylaxe (9.3.22)
Covid-Viren können sich soweit tarnen, dass sie nicht vom Immunsystem erkannt werden. Der antivirale Immunrezeptor RIG-I lässt sich aber stimulieren, wodurch der Schutz vor tödlichen SARS-CoV-2-Infektionen verbessert wird.
Schlafbruxismus kann Kiefergelenke schädigen (3.3.22)
Nächtliches Zähneknirschen und Aufeinanderpressen von Ober- und Unterkiefer werden als Schlafbruxismus bezeichnet und können verschiedene gesundheitliche Konsequenzen nach sich ziehen. Ob Schlafbruxismus mit der Entstehung bzw. dem Fortschreiten von Erkrankungen des Kiefergelenks in Zusammenhang steht, wird von der zahnmedizinischen Wissenschaft kontroversiell diskutiert.
Online-Tag der MedUni Wien am 11. März (2.3.22)
Als medizinische Fakultät der Uni Wien war die MedUni Wien am 12. März 1365 Gründungsmitglied der Alma Mater Rudolphina. Aus diesem Grund begeht die seit 2004 eigenständige Universität rund um den Gründungstag der Universität Wien jährlich den Tag der Medizinischen Universität.
Hybridimmunität bietet besten Schutz bei Covid-19 (2.3.22)
Mittlerweile gibt es kaum noch jemanden, der im Laufe der COVID-19-Pandemie nicht selbst oder im direkten Umfeld Kontakt mit der Erkrankung hatte. Nach knapp zwei Jahren Ausbreitung des Virus und gegen die Verbreitung der Omikron-Variante sehen ExpertInnen einen langsamen Übergang in die Endemie.
Langfristiger Benzodiazepin-Gebrauch vernichtet Synapsen (1.3.22)
Benzodiazepine sind wirksame und weit verbreitete Medikamente zur Behandlung von Angstzuständen und Schlafstörungen. Während Kurzzeitbehandlungen als sicher gelten, kann ihre langfristige Einnahme zu körperlicher Abhängigkeit und vor allem bei älteren Menschen zu kognitiven Beeinträchtigungen führen.