Nicht-invasive Bluttests identifizieren fortgeschrittene Lebererkrankung (27.6.24)
Die fortgeschrittene Lebererkrankung ist die zweithäufigste Ursache verlorener Erwerbsjahre, da überproportional häufig junge PatientInnen betroffen sind.
Was Melanome gegen Krebstherapie resistent macht (27.6.24)
Beim schwarzen Hautkrebs geht die Wirkung einer zielgerichteten Behandlung in vielen Fällen wieder verloren. Ein Forschungsteam der UZH und des USZ hat nun aufgedeckt, dass ein Faktor im Sekret von Tumorzellen für die Resistenz verantwortlich ist. Die Erkenntnisse könnten den Weg für wirksamere Therapien ebnen.
Neue Therapieoption für tödliche Nervenerkrankung ALS (26.6.24)
Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) ist eine unheilbare, schwere Erkrankung des Nervensystems. In ihrem Verlauf sammeln sich fehlgefaltete Eiweiße in den für die Muskelbewegung zuständigen motorischen Nervenzellen in Gehirn und Rückenmark, verursachen Entzündungen und schädigen diese Motoneuronen genannten Zellen nachhaltig.
Narkolepsie bei Kindern und Jugendlichen oft nicht erkannt (25.6.24)
Narkolepsie ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch extreme Schläfrigkeit äußert. Betroffene leiden u. a. an Einschlafattacken, brauchen nachts mehr Schlaf und/oder haben auch tagsüber ein ständiges Schlafbedürfnis. In der Regel tritt diese Erkrankung im zweiten oder dritten Lebensjahrzehnt auf – doch auch jüngere Kinder können betroffen sein
RNA-ForscherInnen klären Zusammenhänge von vier Seltenen Erkrankungen (25.6.24)
WissenschafterInnen im Labor von Alexander Hüttenhofer, Direktor des Instituts für Genomik und RNomik der Medizinischen Universität Innsbruck, ist es gelungen, die Rolle von nicht kodierenden RNAs bei der Entstehung des seltenen Schaaf-Yang-Syndroms zu klären.
Nierentransplantierte können durch Nachsorgeprogramm besser versorgt werden (24.6.24)
Ein Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Universität Duisburg-Essen (UDE) hat in einer Studie gezeigt, wie Menschen nach einer Nierentransplantation besser versorgt werden können. Ihre Erkenntnisse sollen helfen, das Risiko eines potentiell tödlichen Nierenversagens nach einer Transplantation zu verringern.
Anwendung von Ecstasy in der Psychotherapie (24.6.24)
Der Einsatz des Wirkstoffs 3,4-Methylenedioxy-N-methylamphetamine (MDMA), allgemein bekannt als „Ecstasy“, zur Unterstützung der Psychotherapie bei psychischen Erkrankungen wie Posttraumatischen Belastungsstörungen wird weltweit diskutiert.
Vier Subtypen von ALS entdeckt (21.6.24)
Amyotrophe Lateralsklerose, kurz ALS, ist eine rätselhafte neurodegenerative Erkrankung, die fast immer tödlich verläuft. Ein Konsortium um Forschende der Technischen Universität München (TUM) hat die molekularen Hintergründe von ALS systematisch untersucht.
Übergewicht in der Jugend kann Risiko für MS erhöhen (21.6.24)
Forschende unter Leitung des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben im Rahmen der NAKO Gesundheitsstudie untersucht, welche in Kindheit und Jugend auftretenden Faktoren das Risiko beeinflussen können, an Multipler Sklerose (MS) zu erkranken.
Neu ermittelte Untergruppen verbessern personalisierte Therapie bei Schwangerschaftsdiabetes (19.6.24)
Patientinnen mit Schwangerschaftsdiabetes zeigen unterschiedliche Krankheitsverläufe und benötigen daher individuell auf sie zugeschnittene Behandlungsmaßnahmen. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien hat nun drei Subgruppen der Erkrankung mit unterschiedlichem Therapiebedarf ermittelt.
Computersimulationen erklären Zellbewegungen (19.6.24)
Man blickt unter das Mikroskop: Eine Gruppe von Zellen bewegt sich langsam voran, hintereinander wie ein Zug über die Gleise. Dabei navigieren die Zellen durch komplexe Umgebungen.
Neue Erkenntnisse über Stimmproduktion bei höchsten Operngesangstönen (18.6.24)
Oper ist wie ein guter Film: Sie verstärkt und erweitert die menschlichen Emotionen und den Ausdruck. Um dies zu unterstützen, müssen Opernsängerinnen die extremen Grenzen ihres Stimmumfangs nutzen.
Neutrophile bei schweren COVID-19-Verläufe im Dauereinsatz (17.6.24)
Der Verlauf von Infektionen mit dem Coronavirus hängt nicht nur von der Aggressivität des Virus ab, sondern auch von den Immunreaktionen der Infizierten.
Zentraler Mechanismus der Neurodegeneration bei MS entdeckt (17.6.24)
Eine chronische Stressreaktion der Nervenzellen führt zum kontinuierlichen Zelltod bei Multipler Sklerose (MS) – dies haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) mithilfe molekularbiologischer und biochemischer Analysen herausgefunden.
In Ländern mit hoher Gleichberechtigung essen Männer mehr Fleisch (14.6.24)
In wohlhabenden Ländern, in denen die Gleichberechtigung der Geschlechter ausgeprägter ist, unterscheidet sich der Fleischkonsum von Männern und Frauen besonders stark. Dies zeigt eine neue Studie zum Konsumverhalten von über 20.000 Personen aus 23 Ländern.
Gehirn unterscheidet natürliche Stimmen von Deep Fake (13.6.24)
Jeder Mensch hat ein einzigartiges Stimmprofil. Dies hilft, um die Person zu identifizieren. Neueste Algorithmen zur Stimmsynthese sind inzwischen so leistungsfähig, dass sie künstliche Stimmklone erstellen können, die den Identitätsmerkmalen natürlicher Sprecher qualitativ sehr nahekommen.
Erste Woche nach Geburt für Entwicklung der Sinnesorgane entscheidend (12.6.24)
Bei Mäusen ist die Reifung von Geruchs- und Tastsinn eng miteinander verbunden. Die Wechselwirkung findet in einem engen Entwicklungszeitfenster statt, wie UZH-Forschende zeigen. Ihre Erkenntnisse unterstreichen, wie bedeutend Umweltreize für die Hirnentwicklung im frühen Leben sind, und wie stark die Entwicklung der Sinne voneinander abhängt.
Einfluss der Raumfahrt auf die Gesundheit von Astronauten untersucht (12.6.24)
Bis zum Mars: Das ist das erklärte Ziel der Raumfahrt. Um die Gesundheit und Sicherheit der AstronautInnen sicher zu stellen, wollen Forschende verstehen, wie die Raumfahrt den menschlichen Körper beeinflusst. Eine von ihnen ist Daniela Bezdan aus Tübingen. Sie war an Studien von einer der größten Datensammlungen im Bereich der Luft- und Raumfahrtmedizin beteiligt.
Neue Erkenntnisse über polymikrobielle Infektionen bei chronischen Lungenerkrankungen (11.6.24)
Chronische Lungenerkrankungen wie COPD, Asthma oder Cystische Fibrose (früher Mukoviszidose) betreffen weltweit zahlreiche Menschen. Im Jahr 2019 wurden global 454,6 Millionen Fälle registriert. Diese Erkrankungen führen zu einem fortschreitenden Verlust der und sind mit einer hohen Sterblichkeit verbunden.
Mikrochirurgischen Eingriffe mit speziellem OP-Roboter (10.6.24)
Die Mikrochirurgie ist Millimeterarbeit, bei der unter einem vielfach vergrößernden Mikroskop beispielsweise feinste Nerven und Gefäße genäht werden. Die seit Jahrzehnten etablierte Operationsmethode wird jetzt durch neue Technik revolutioniert.
Gleichaltrige prägen bei männlichen Schülern das Selbstvertrauen in Mathematik (10.6.24)
Eine Studie der Universität Zürich analysiert, wie Vergleichsprozesse zwischen Gleichaltrigen das Selbstvertrauen in die eigenen mathematischen Fähigkeiten beeinflussen. Während Jungen sich eher an ihren Peers ausrichten, orientieren sich Mädchen stärker an ihren objektiven Leistungen.
Jeder Sechste erlebt Absetzsymptome bei Antidepressiva (7.6.24)
Laut aktuellem Deutschem Arzneiverordnungs-Report wurden 2022 knapp 1,8 Mrd. Tagesdosen Antidepressiva verschrieben. Glaubt man online-Beiträgen und Wissenschaft ist das Absetzen problematisch und wird von ärztlicher Seite oft unterschätzt. Wie häufig Absetzsymptome tatsächlich sind, war bisher unklar.
Hemmung epigenetischer Kontroll-Enzyme als Ansatzpunkt in Krebsimmuntherapie (6.6.24)
Eine aktuelle Studie zeigt, dass die Entfernung bestimmter Enzyme, die epigenetische Prozesse regulieren, aus den sogenannten Dentritischen Zellen des Immunsystems deren Entwicklung beeinflusst und so die Anti-Tumor-Immunität verbessert.
Protein zum Verlangsamen des Prostata-Tumorwachstums identifiziert (5.6.24)
Prostatakrebs wird mit fortschreitender Entwicklung zunehmend aggressiv, sodass es zur Metastasenbildung kommen kann. In dieser Form ist der Tumor schwer zu behandeln, was sich in hohen Sterberaten niederschlägt: Weltweit stellt die bösartige Erkrankung der Prostata die zweithäufigste Krebstodesursache bei Männern dar.
Was die Schutzkappen unserer DNA mit der Herzgesundheit zu tun haben (4.6.24)
Wenn wir altern, verändert sich unser Äußeres, die Haare werden grau, Falten machen sich breit. Und wir werden anfälliger für Erkrankungen. Ein Grund dafür liegt darin, dass sich unsere Telomere verkürzen. Diese liegen als Schutzkappen an den Enden der Chromosomen, den Trägern unserer Erbsubstanz.
Neuer DNA-basierter Test zur Früherkennung des Zervixkarzinoms (4.6.24)
Gebärmutterhalskrebs stellt weltweit eine der häufigsten Todesursachen bei Frauen im gebärfähigen Alter dar. Das EUTOPS-Institut der tirol kliniken und der Universität Innsbruck hat gemeinsam mit dem Karolinska Institut in Stockholm nun einen neuen Test zur Früherkennung von Gebärmutterhalskrebs entwickelt.
Bei der Weißfleckenkrankheit Vitiligo sind sportliche Betätigung und Tattoos möglich (3.6.24)
Die Hauterkrankung Vitiligo bringt für Betroffene viele Einschränkungen und oftmals auch Ausgrenzung: Ob bei der Kleiderwahl, beim unbeschwerten Besuch im Freibad oder anderen Aktivitäten unter Menschen – vor allem Frauen fühlen sich häufig beeinträchtigt und ausgegrenzt.
Embryo baut sich selbst (3.6.24)
Biologische Prozesse ähneln Puzzles, bei denen sich Teile zusammenfügen und interagieren. Unter bestimmten Umständen können sie ohne externen Input etwas Neues schaffen. Dies wird als Selbstorganisation bezeichnet und lässt sich bei Fisch- oder Vogelschwärmen beobachten.