Vorläuferzellen aus dem Knochenmark statt Transplantation (30.3.23)
Mit weltweit etwa zwei Millionen Transplantationen pro Jahr sind Knochen nach Blut das am zweithäufigsten transplantierte Gewebe – leider oft mit nur mäßigem Therapieergebnis. Ein alternativer Ansatz könnten zellbasierte Therapien sein.
Antibiotika als Störfaktor bei CAR-T-Zell-Therapie (29.3.23)
Die Gabe von CAR-T-Zellen gehört zu den vielversprechendsten Therapieoptionen bei Patienten mit bösartigen Erkrankungen des blutbildenden Systems.
Wirksamkeit vieler Demenz-Apps wissenschaftlich nicht belegt (29.3.23)
Gedächtnistrainings, Übungen zur Gehirnfitness, Demenz-Früherkennungstests oder Organisationshilfen für den Pflegealltag: Das Angebot von Apps für Menschen mit Demenz (MmD) und ihre pflegenden An- und Zugehörigen ist vielfältig.
Wiederherstellung der Immunabwehr bei kranker Leber (29.3.23)
Patienten, die an einer chronischen Lebererkrankung leiden, sprechen nicht auf Impfungen an und haben ein hohes Risiko für Virusinfektionen. Bei diesen Patienten sind die virusspezifischen T-Zellen defekt und nicht in der Lage, virale Erreger zu eliminieren.
Probiotika und Muttermilch unterstützen die Gesundheit von Frühgeborenen (28.3.23)
Ein zu früher Start ins Leben – also eine Geburt vor der 37. Schwangerschaftswoche – betrifft weltweit rund 11 % aller Neugeborenen. Haben Frühgeborene ein besonders niedriges Geburtsgewicht von weniger als 1 500 Gramm, sind sie für akute und langfristige gesundheitliche Komplikationen äußerst anfällig.
Nährstoffverfügbarkeit und Stoffwechselveränderungen beeinflussen Gehirnentwicklung (27.3.23)
Die Entwicklung unseres Gehirns benötigt die richtigen Nährstoffe zur richtigen Zeit. Diese liefern die notwendige Energie für zelluläre Prozesse, die der Gehirnbildung zugrunde liegen. Was passiert aber, wenn diese Stoffe nicht verfügbar sind?
COVID-19-Impfmüdigkeit: Einflüsse auf die Booster Bereitschaft analysiert (27.3.23)
Aufgrund wachsender Impfmüdigkeit und eventuell neu auftretender Virusvarianten stehen Gesundheitsverantwortliche vor der Herausforderung, relevante Zielgruppen zu regelmäßigen Auffrischungsimpfungen zum Schutz vor COVID-19 zu motivieren.
Cannabis und Kokain dominieren Drogenmonitoring 2022 (23.3.23)
Dass die Abwässer aus Kläranlagen wichtige Informationen für die Überwachung der öffentlichen Gesundheit bereithalten, weiß man spätestens seit Beginn der Corona-Pandemie. Um Vergleichswerte und Trends des Drogenkonsums über Ländergrenzen hinweg feststellen zu können, wird das abwasserbasierte Drogenmonitoring in europäischen Städten schon seit Jahren erfolgreich eingesetzt.
Grazer Forscher entdecken neue Therapieoptionen für bösartigen Blutkrebs (MPNs) (23.3.23)
Leukämie ist weniger eine spezifische Erkrankung, sondern vielmehr ein Überbegriff für eine Vielzahl an bösartigen Veränderungen im blutbildenden oder lymphatischen System des Körpers. Ebenso vielfältig wie die Krankheit selbst sind auch die Therapieformen.
Pollensaison 2023 startete wegen Klimawandel ein Monat früher (22.3.23)
Der Pollenflug startete heuer rund einen Monat früher als im langjährigen Schnitt. Und das mit ziemlicher Wucht. Birke und Esche werden diesen Trend zum Glück nicht fortsetzen. AllergikerInnen können mit einer eher milden Saison rechnen, wobei die Intensität der Belastung noch nicht vorausgesagt werden kann.
Hannes Sallmon neuer Leiter der Klinische Abteilung für Pädiatrische Kardiologie, Graz (21.3.23)
Per 1. März 2023 wurde Univ.-Prof. Dr. Hannes Sallmon für das Fach „Kinder- und Jugendheilkunde mit Schwerpunkt "Pädiatrischen Kardiologie" an die MedUni Graz berufen und mit der Leitung der Klinischen Abteilung für Pädiatrische Kardiologie betraut.
Neuer innerzellulärer „Rauchmelder“ entdeckt (21.3.23)
Forschende der Unis Bonn und Singapur haben einen neuen innerzellulären „Rauchmelder“ entdeckt. Der Sensor warnt bei Schäden der Mitochondrien - das sind die mikroskopisch kleinen Kraftwerke, die die Zelle mit Energie versorgen.
Meilenstein in der Bekämpfung der pulmonalen arteriellem Hypertonie (PAH) (20.3.23)
Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist eine spezielle Form des Lungenhochdrucks. Dieser entsteht, weil sich durch fortschreitende Gefäßveränderungen die kleinen Lungenarterien verengen. Dadurch muss die rechte Herzhälfte stärker pumpen, um das Blut in die Lunge zu transportieren und der Blutdruck im Lungenkreislauf steigt.
Neutralisierende Antikörper lassen Rückschlüsse auf den Schutz vor Neuinfektionen zu (20.3.23)
In der mittlerweile endemisch gewordenen Covid-Situation ist weiterhin mit Mutationen des Virus und Erkrankungen durch neue Varianten zu rechnen. Zwar besteht Immunität der Bevölkerung aufgrund durchgemachter Infektionen und Impfungen, andererseits erkranken immer wieder auch geimpfte und genesene Personen.
Digitale Therapie gegen vestibulären Schwindel zeigt hohe Wirksamkeit (20.3.23)
Digitale Übungstherapie kann die Symptome bei vestibulärem Schwindel deutlich reduzieren. Das zeigt eine randomisierte klinische Studie mit 212 Patientinnen und Patienten, die von Forschenden an den Universitätskliniken in Tübingen, München und Aachen durchgeführt wurde.
Neue Diagnosemethode für Epilepsie entwickelt (16.3.23)
Die Diagnose einer Epilepsie kann für PatientInnen schwierig sein, die fallweise Helme und Elektroden über einen längeren Zeitraum tragen müssen, während auf einen epileptischen Anfall gewartet wird.
Antibiotikum Nitroxolin als neuer Arzneimittelkandidat gegen „Affenpocken“ (16.3.23)
Die Mpox – landläufig bekannt unter dem Namen „Affenpocken“ – verbreiten sich derzeit weltweit. Ein grenzüberschreitendes Forschungsteam von Goethe-Uni und University of Kent hat nun einen Wirkstoff identifiziert, der gegen die Krankheit helfen könnte.
Mechanismen von wiederholten Schlaganfällen erforscht (16.3.23)
In Deutschland erleiden jedes Jahr 270.000 Menschen einen Schlaganfall. Das kann schwere Behinderungen zur Folge haben: Lähmungen, Sprachstörungen und Probleme beim Gehen. Oft bleibt es nicht bei einem einmaligen Ereignis.
Methylierungswerte könnten Vorstufe von Gebärmutterhalskrebs bei Schwangeren besser prognostizieren (15.3.23)
Vorstufen von Gebärmutterhalskrebs treten vor allem bei Frauen zwischen 25 und 35 Jahren auf. Hauptrisikofaktor für die Entwicklung von Gebärmutterhalskrebs ist das Humane Papillomvirus (HPV).
Neue Angriffsziele für CAR-T-Zelltherapie gegen akute myeloische Leukämie (14.3.23)
Anders als andere Formen von Blutkrebs ist die akute myeloische Leukämie (AML*) derzeit nicht mit der sogenannten CAR-T-Zell-Immuntherapie (**) behandelbar. Es fehlen die spezifischen molekularen Ansatzpunkte, mit denen bestimmte Immunzellen gezielt AML-Zellen angreifen könnten.
Darmmikrobiom als Prognoseinstrument von Krebsimmuntherapie (14.3.23)
Ein internationales Expertenteam unter der Leitung von Prof. Dr. Eran Elinav, Abteilung Mikrobiom und Krebs des DKFZ und Prof. Dr. Christoph Stein-Thoeringer, Prof. für Klinische Infektiologie und Translationale Mikrobiomforschung an der Medizinischen Fakultät Tübingen, hat einen möglichen Zusammenhang zwischen den Mikroorganismen des Darms und der Wirksamkeit von bestimmten Krebsimmuntherapien aufgedeckt.
Buchrezension: „Gesundheit in der Klimakrise. Auswirkungen. Risiken. Perspektiven. (14.3.23)
Die Dringlichkeit des Themas Klimakrise veranlasste die MedUni Wien zur Aktualisierung des Buchs „Klimawandel und Gesundheit“. Die Neuauflage ist kürzlich unter dem Titel „Gesundheit in der Klimakrise“ erschienen und wurde im Rahmen des „Tags der MedUni Wien“ präsentiert.
Mindsets können Geburtsverlauf positiv oder negativ beeinflussen (14.3.23)
Einstellungen und Glaubenssätze (Mindsets) von Schwangeren können den Geburtsverlauf beeinflussen. Das haben PsychologInnen der Universität Bonn in einer Längsschnittstudie mit rund 300 Teilnehmenden herausgefunden.
Menschen mit Autoimmunerkrankungen kamen gut durch die Pandemie (14.3.23)
Für Menschen mit chronischen Erkrankungen war die COVID-19-Pandemie eine besondere Herausforderung: Viele waren besorgt und unsicher hinsichtlich des Infektionsrisikos, der Impfung und der Fortführung ihrer (immunsuppressiven) Therapie.
Uni Witten/Herdecke beruft Prof. Kaufmann als Kinderanästhesisten (11.3.23)
Wenn Frühgeborene und Kleinkinder wiederbelebt bzw. beatmet werden müssen, stehen Not- und KinderärztInnen vor besonderen Herausforderungen: Es sind spezielle, kleinere Instrumente nötig, das Gewebe ist empfindlicher und bei der Dosierung von Medikamenten kann schnell ein Fehler passieren.
Probanden für Parkinson- Onlinestudie an der MedUni Innsbruck gesucht (11.3.23)
Morbus Parkinson ist die zweithäufigste neurodegenerative Erkrankung des Alters und die am schnellsten zunehmende. Weltweit sind rund sechs Millionen Menschen betroffen. Starchirurg Raimund Margreiter ist wohl Tirols bekanntester Parkinson-Patient.
Transkriptionsfaktor RUNX1 für Leukämie bei Trisomie 21 verantwortlich (10.3.23)
Menschen mit einem dritten Chromosom 21, einer so genannten Trisomie 21, erkranken mit höherer Wahrscheinlichkeit an einer aggressiven Form des Blutkrebses, der Akuten Myeloischen Leukämie (AML). Das Down-Syndrom ist die häufigste angeborene Generkrankung, etwa eines von 700 Neugeborenen ist davon betroffen.
Pilzsporen kidnappen Lungenzellen (9.3.23)
Der krankheitserregende Pilz Aspergillus fumigatus entgeht seiner Vernichtung in Oberflächenzellen der menschlichen Lunge, indem er ein menschliches Protein bindet.
Künstliche Intelligenz macht Hautkrebsvorsorge so leicht wie noch nie (9.3.23)
Die Inzidenz von Hautkrebs steigt weltweit stetig an, je früher Hautkrebs erkannt werden kann, desto besser sind die Heilungschancen. Auch in diesem Bereich der Medizin hat die künstliche Intelligenz Einzug gehalten, um Mediziner*innen bei der Diagnostik, aber auch Patient*innen bei der Gesundheitsvorsorge zu unterstützen.
Europäischer Allergie-Atlas erstellt (8.3.23)
Im Rahmen einer Studie unter der Leitung der MedUni Wien in Kooperation mit dem Karolinska-Institut Stockholm und der Karl Landsteiner Privatuni für Gesundheitswissenschaften (KL) in Krems wurde mit einer neu entwickelten Testmethode erstmals ein umfassender europäischer Allergie-Atlas erstellt.
PARTNER-Projekt will die Zusammenarbeit zwischen Praxen und Apotheken etablieren (6.3.23)
Die gleichzeitige Einnahme von fünf oder mehr Arzneimitteln, die sogenannte Multimedikation, ist bei vielen älteren Patient:innen inzwischen die Regel. Multimedikation kann angemessen sein, erhöht aber das Risiko schwerwiegender Nebenwirkungen, wie kognitive Einschränkungen, Blutungen oder Stürze.
Beteiligung der Hämostase an der Entstehung von Fibrosen untersucht (6.3.23)
Die Blutgerinnung (Hämostase) ist ein lebenswichtiger Prozess, der durch die Verletzung von Blutgefäßen verursachte Blutungen, zum Stillstand bringt. Aber auch mit der Entstehung von Entzündungsprozessen und den Funktionen des Immunsystems ist Hämostase eng verschränkt.
Wie sich Universitätsmedizin bestmöglich auf den gesellschaftlichen Wandel aufstellt (3.3.23)
2030 werden in Deutschland voraussichtlich sechs Millionen Menschen über 80 Jahre alt sein. 2050 werden es Schätzungen zufolge fast zehn Millionen sein. Gleichzeitig fehlen dann voraussichtlich bis zu 7.000 ÄrztInnen und etwa 500.000 Pflegende.
Neue Therapien ermöglichen verbesserte Prognose bei Multiplem Myelom (2.3.23)
Das Multiple Myelom (Plasmozytom) ist eine bösartige Erkrankung des Knochenmarks. Es handelt sich um die zweithäufigste Blutkrebs-Erkrankung in den westlichen Industriestaaten. In Österreich werden pro Jahr etwa 500 Neuerkrankungen diagnostiziert
Newsweek-Ranking: Uniklinikum AKH Wien auf Platz 30 von 2.300 Kliniken (2.3.23)
Das Universitätsklinikum AKH Wien und seine gemeinsam mit der MedUni Wien geführten Unikliniken haben sich im aktuellen vom US-Nachrichtenmagazin Newsweek und dem Daten-Provider Statista ausgewerteten Ranking der 250 besten Krankenhäuser der Welt auf Rang 30 platziert.
Künstliche Intelligenz soll Tumorimmunologie helfen (1.3.23)
Tumore beeinflussen es zu ihrem Vorteil, fördern das Wachstum von Blutgefäßen oder täuschen einwandernde Immunzellen. Der Erfolg einer Krebstherapie hängt nicht nur von der Art des Tumors ab, sondern ebenso vom umgebenden Gewebe.
Studienteilnehmer für Stress-Covid-Studie an der MedUni Graz gesucht (1.3.23)
Im Rahmen einer Studie untersucht ein Forschungsteam an der MedUni Graz, inwiefern chronischer Stress ein Risikofaktor für Long COVID ist. Personen, die erstmalig oder erneut eine COVID-19-Erkrankung durchmachen, werden für die Studienteilnahme gesucht.