Wissenschaftliche Bildanalyse ohne Programmierkenntnisse (31.1.23)
Die Software JIPipe wurde von Forschenden am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) entwickelt und vereinfacht die Analyse von in der Forschung entstandenen Bildern entscheidend.
Erstmals unpassende Spenderniere bei Kind transplantiert (31.1.23)
Spenderorgane müssen „passen“. Grob gesagt müssen zumindest die Blutgruppen von Spender und Empfänger übereinstimmen. Erstmalig in Österreich wurde einem Kind kurz vor Weihnachten erfolgreich die Niere eines Spenders eingesetzt, der eine andere Blutgruppe als das Kind hat.
Tübinger Neurowissenschaftler erhält ERC-Förderung zur Erforschung des Gehirns nach Schwangerschaftsverlust (31.1.23)
Für sein Forschungsprojekt „Modelling and maintaining maternal mental health“ erhält Prof. Dr. Tobias Kaufmann, Professor für Neurotechnology and Computational Psychiatry an der Tübinger Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie, einen Consolidator Grant des Europäischen Forschungsrates (ERC).
Wichtigen Baustein zur Behandlung von Schwerhörigkeit gefunden. (30.1.23)
Im Innenohr gibt es zwei verschiedene Typen von Sinneszellen, die für das Hören zuständig sind. Die inneren und äußeren Haarzellen entstehen vor der Geburt aus einem gemeinsamen Typ von Vorläuferzellen.
Drei Jahre Corona-Pandemie am Beispiel des LMU München (27.1.23)
Am 27. Januar 2020, wurde der erste COVID-19-Fall in Deutschland publik. Dr. Camilla Rothe, stellvertretende Leiterin des Tropeninstituts am LMU Klinikum München, untersuchte damals den ersten Infizierten und wurde später für ihre Entdeckung, dass auch asymptomatische Übertragungen möglich sind, vielfach ausgezeichnet.
10 Jahres-Frist bei Darmspiegelung ist angemessen (26.1.23)
Wird bei einer Darmspiegelung zur Krebsfrüherkennung keine verdächtige Gewebeveränderung gefunden, dann lautet die Empfehlung, die Untersuchung nach zehn Jahren zu wiederholen.
Charité startet Podcast zur Gesundheitsforschung (26.1.23)
Wie findet man heraus, wie viel Schlaf man wirklich benötigt? Hilft warme Milch beim Einschlafen? Und ist Mittagsschlaf gesund? Fragen wie diesen geht die Charité Berlin seit Ende Jänner 2023 mit „Better Ask Charité“ nach und startet ihren gleichnamigen Unternehmenspodcast.
Weltweite Verdoppelung der Diabetes Typ 1-Fälle bis 2040 (25.1.23)
Diabetes mellitus ist global auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Lancet-Studie prognostiziert nun, dass sich die Erkrankungszahlen für Diabetes Typ 1 bis 2040 von etwa 8,4 Millionen auf bis zu 17,4 Millionen verdoppeln könnten.
Männer verlassen Berufe mit wachsendem Frauenanteil (24.1.23)
Auf dem Arbeitsmarkt gibt es noch immer eine starke Geschlechtertrennung, obwohl sich die berufliche Stellung der Geschlechter in den letzten 50 Jahren angeglichen hat. So sind zum Beispiel viele Pflegeberufe weiblich dominiert, während viele Handwerksberufe vor allem von Männern ausgeübt werden.
Wiederanschalten der Telomerase schützt gegen altersbedingte Erkrankungen (24.1.23)
Kardiovaskuläre und pulmonale Erkrankungen sind eng miteinander verbunden. Jetzt wollen Forschende der MHH die molekularen Mechanismen nachweisen und den Einfluss altersbedingter Veränderungen bei Herz, Lunge und Immunsystem untersuchen.
Covid-19 bei Schwangeren kann Plazenta und Fötus schädigen (23.1.23)
Forschende der MedUni Wien untersuchten Plazenten und Föten von Frauen, die sich während der Schwangerschaft mit SARS-CoV-2 infiziert hatten. DIe Forschungsergebnisse zeigen, dass die während der Pandemie aufgetretenen Virusvarianten zu unterschiedlich starken Schädigungen führten.
Angeborene Immunschwäche entdeckt und aufgeklärt (23.1.23)
Wie der Austausch eines einzelnen Bausteins im Erbgut einen bisher unbekannten Immundefekt beim Menschen auslöst, berichtet jetzt ein internationales Forschungsteam im Fachmagazin "Science Immunology".
Erstes kinderchirurgisches Zentrum für roboterassistierte Chirurgie eröffnet (20.1.23)
Seit Jahresbeginn gibt es im Dr. von Haunerschen Kinderspital ein Senhance Surgical Robotic System für Kinder OP´s. Im Unterschied zu anderen Systemen nutzt dieser OP-Roboter extra kleine Instrumente. Damit können die ÄrztInnen der Kinderchirurgischen Klinik minimalinvasive OPs im Bauch- und Brustraum bei Kindern ab einem Jahr durchführen.
Krankheitsgene können komplexer vererbt werden als bisher angenommen (19.1.23)
Die Veranlagung für viele Krankheiten liegt in unseren Genen - doch meist sind die relevanten Gene oder Kombinationen die zu Krankheiten führen noch nicht bekannt.
EU-Großprojekt für personalisierte Krebsversorgung gestartet (18.1.23)
Allein im Jahr 2020 wurde bei 2,7 Mio. Menschen in der EU Krebs diagnostiziert. Weitere 1,3 Mio. Menschen starben an einer Krebserkrankung, darunter mehr als 2.000 junge Menschen. Bis heute haben nicht alle in der EU die gleichen Zugangschancen zu einer innovativen Krebsvorsorge und -behandlung.
Die Kraft der Berührung senkt Stresslevel (18.1.23)
Zum Weltkuscheltag am 21. Jänner wirft die klinische Psychologin Melanie Lenger von der Med Uni Graz einen Blick darauf, welche psychischen und körperlichen Vorteile beim Kuscheln nicht außer Acht gelassen werden sollten.
Enzymblockade fördert Knochenaufbau und drosselt Entstehung von Knochenmetastase (18.1.23)
In unseren Knochen sind spezialisierte Zellen, die Osteoblasten, für den Aufbau der Knochensubstanz zuständig.
Grundstein für MedUni Campus Mariannengasse gelegt (17.1.23)
Wissenschaftsministerium, Medizinische Universität Wien und Bundesimmobiliengesellschaft (BIG)legten am 18. Jänner 2023 den symbolischen Grundstein für den MedUni Campus Mariannengasse im 9. Wiener Gemeindebezirk.
Ultraschalltechnik bringt neue Erkenntnisse über Gehrinentwicklung bei Kleinkindern (17.1.23)
In den ersten zwei Lebensjahren entwickeln sich Gehirnmasse und Synapsen rasant, die Nervenleitgeschwindigkeit verdoppelt sich.
Verein „PflegerIn mit Herz“ und MedUni Wien richten Stiftungsprofessur für Pflegewissenschaften ein (16.1.23)
Ziele sind Forschung und Lehre im Bereich der Pflege sowie die Umsetzung innovativer Lösungen, um dem Pflegenotstand entgegenzuwirken. Die Professur wird vom Verein „PflegerIn mit Herz“ mit 1,5 Mio. Euro gefördert.
Prof. Sucher neuer Leiter der Klinischen Abteilung für ATV, MedUni Graz (12.1.23)
Mit Wirkung vom 01. Jänner 2023 wurde Univ.-Prof. Dr. Robert Sucher für das Fach „Allgemeinchirurgie und Viszeralchirurgie“ an die Medizinische Universität Graz berufen und mit der Leitung der Klinischen Abteilung für Allgemein-, Viszeral- und Transplantationschirurgie (AVT) betraut.
Sicheres Modell zur Vorhersage von resistenten Coronaviren entwickelt (12.1.23)
Früher oder später werden Krankheitserreger resistent gegen Medikamente. Dieses Problem bereitet Forschenden weltweit Kopfzerbrechen.
Die wichtige Rolle des Corpus luteum für eine störungsfreie Schwangerschaft (12.1.23)
Die Präeklampsie – früher auch Schwangerschaftsvergiftung oder Gestose genannt – gehört zu den häufigsten Erkrankungen der werdenden Mutter während der Schwangerschaft. Sie tritt bei etwa fünf Prozent aller Schwangerschaften auf und kann unbehandelt sogar tödlich verlaufen.
Interleukin-22 (IL-22) als Treiber der Metastasierung (11.1.23)
Ein Tumor entsteht, wenn sich eine Zelle unkontrolliert vermehrt. Doch zur tödlichen Bedrohung wird die Geschwulst meist erst dann, wenn sich die Krebszellen aus dem Gewebeverband lösen und andere Organe über Blut und Lymphe zu besiedeln und zu zerstören.
Prof. Gerloff neuer Ärztlicher Direktor am Universitätsklinikum Hamburg (10.1.23)
Prof. Dr. Christian Gerloff hat zum Jahreswechsel 2023 die Leitung des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE)übernommen. Das 1889 gegründete UKE ist eine der modernsten Kliniken Europas und mit rund 14.400 Mitarbeitenden einer der größten Arbeitgeber in Hamburg.
Gliazellen helfen dem Gedächtnis auf die Sprünge (10.1.23)
Im Gehirn gibt es zwei verschiedene Zelltypen, die Nerven- und die Gliazellen. Letztere isolieren zum Beispiel die „Verkabelung“ von Nervenzellen oder garantieren optimale Arbeitsbedingungen für diese.
Modernes Elektrophysiologie-Labor an der Hochschule Hannover eröffnet (10.1.23)
An der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gibt es jetzt nach aufwendiger Umbauphase ein neues Elektrophysiologie-Labor: Dabei handelt es sich um ein Herzkatheterlabor speziell für PatientInnen mit Herzrhythmusstörungen.
Bereits vor Erreichen der vollen Bettenkapazität steigt in Spitälern die Sterblichkeitsrate (9.1.23)
Ein Zusammenhang zwischen der Bettenauslastung und Sterblichkeitsrate in Spitälern wurde von Forschenden schon länger vermutet. Eine Studie der Uni Basel liefert nun eine neue Perspektive und zeigt, dass die Kapazitätsgrenze bei kleineren Spitälern deutlich früher erreicht wird.
Studie zeigt bisher unbekannte Funktion der Immunzellen (9.1.23)
Über Poren können bestimmte T-Zellen Zytokine ausschütten, die normalerweise Teil des angeborenen Immunsystems sind. Das haben Forschende des Leibniz-Instituts für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie (Leibniz-HKI) in einem internationalen Forschungsteam herausgefunden.
Erwachsenen tragen mit höherer Wahrscheinlichkeit zum Infektionsgeschehen bei (9.1.23)
Kinder atmen wesentlich weniger potenziell infektiöse Partikel aus als Erwachsene – das gilt zumindest für die kleinen Atemtröpfchen, die vorwiegend in der Lunge entstehen.
Erschöpfte T-Zellen als Biomarker für Ansprechen auf CAR-T-Zell-Therapie (9.1.23)
Ein Forschungsteam der MedUni Wien hat einen hochpotenten Biomarker für das klinische Ansprechen auf die CAR-T-Zell-Therapie entdeckt und damit die Voraussetzung für den optimalen Einsatz dieser neuartigen Therapie für den Lymphdrüsen-Krebs (Non-Hodgkin-Lymphom) beschrieben.
COVID-19 kann Herz dauerhaft schädigen (5.1.23)
Schwere Krankheitsverläufe einer COVID-19-Infektion beeinträchtigen nicht nur die Lungenfunktion, sondern können auch lebensbedrohliche Folgen für das Herz hervorrufen. Das Spektrum reicht von einer akuten Herzmuskelentzündung (Myokarditis) bis zu einer chronischen Einschränkung der Pumpfunktion.
Künstliche Intelligenz übersetzt radiologische Befunde (3.1.23)
Das neue MedUni Graz Projekt SimplifAI zielt darauf ab, radiologische Berichte mithilfe künstlicher Intelligenz in eine Sprache zu übersetzen, die auch PatientInnen ohne medizinisches Fachwissen verstehen können.
Radionukild-basierte Prostatakrebstherapie erstmals in Deutschland eingesetzt (2.1.23)
Prostatakrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Männern. Ist der Krebs bereits fortgeschritten, bilden sich Metastasen in anderen Organen, Knochen oder im Lymphsystem. Chemotherapie, Operationen und Bestrahlungen können dann nur noch wenig ausrichten.