Fresszellen und Makophgen für lange Beatmung von Covid-Erkrankten verantwortlich (30.1.21)
Bei der Mehrheit der PatientInnen mit schwerem COVID-19 vernarbt die Lunge in außergewöhnlich starkem Ausmaß. Das zeigen Forschende der Charité, des Helmholtz-Instituts für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI), des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin in der Helmholtz-Gemeinschaft (MDC), der Uniklinik RWTH Aachen und des Robert Koch-Instituts in einer aktuellen Studie.
Deutschlandweite Corona-Umfrage zu psychischen Auswirkungen des Lockdowns (29.1.21)
Bereits zu Beginn der ersten Infektionswelle im März 2020 haben WissenschaftlerInnen des Zentrums für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eine der ersten und größten Umfragen zu den Auswirkungen der Krise auf die Psyche erstellt.
Forscherteam untersucht die Bindungskinetik von Kinase-Hemmern (27.1.21)
Wie sich die Passform bestimmter Wirkstoffe optimieren lässt, damit sie länger an ihre Zielproteine binden und damit eine stärkere pharmakologische Wirkung entfalten, haben jetzt Wissenschaftler:innen der Goethe-Universität Frankfurt anhand von Kinase-Hemmstoffe untersucht.
Mit Emissions-Tomographie (PET) Fibrose bessser abbilden (26.1.21)
Die MHH ist an einem internationalen Forschungsnetzwerk beteiligt, dass das Zusammenspiel von Entzündung und Fibrose nach einem Herzinfarkt genauer untersucht und damit einen Beitrag zu personalisierten Behandlungsansätzen leisten will.
Jahresbilanz der Covid-19-Pandemie im LMU München (26.1.21)
Am 27. Januar jährte sich der erste COVID-19-Fall in Deutschland. Diesen hat Dr. Camilla Rothe, stellvertretende Leiterin des Tropeninstituts am LMU Klinikum, untersucht. Sie hat bereits nach den ersten Fällen auf die asymptomatische Übertragung des SARS-CoV-2 hingewiesen und damit eine kontroverse wissenschaftliche Diskussion ausgelöst.
Reha-Anträge sinken um 20 Prozent (25.1.21)
Rehabilitation kann den Weg vom Akutkrankenhaus in eine Pflegeeinrichtung beziehungsweise in die Arbeitslosigkeit verhindern.
Menschen mit Panikstörung oder Agoraphobie für virtuelle Studie in Bonn gesucht (25.1.21)
Wer unter Ängsstörungen leidet, muss lange auf einen Therapieplatz warten, vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie. Eine Lösung dafür könnte in der kontaktfreien und digitalen Behandlung liegen.
SARS-CoV-2 greift auch das Herz an (25.1.21)
Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bedeuten nicht nur eine Belastung für die Lunge. Das Virus befällt auch massiv das Herz-Kreislauf-System.
Mit Oberflächen-Elektrostimulation gegen Tremor (25.1.21)
Eine aktuelle Studie aus London zeigt, dass eine nicht-invasive Stimulation mit Oberflächenelektroden bei PatientInnen mit Essentiellem Tremor die Intensität des Händezitterns reduzieren kann.
Gerinnungshemmer kein Hindernis für Covid-19-Impfung: (25.1.21)
Hunderttausende PatientInnen in Deutschland werden wegen Vorhofflimmern oder als Träger von künstlichen mechanischen Herzklappen mit einem blutgerinnungshemmenden Medikament (sog. Antikoagulanzien) behandelt, um sie vor Embolien, Schlaganfällen und Klappenthrombosen zu schützen.
Unsere Leber verarbeitet Kokosöl anders als Rapsöl (25.1.21)
Kokosöl unterscheidet sich von Raps- oder Olivenöl durch die Fettsäuren, die in ihm enthalten sind. Fettsäuren bestehen aus aneinander gebundenen Kohlenstoff-Atomen, in der Regel 18 an der Zahl.
Herzzellen erfrischen ihr Zellmilieu durch Saug-Pump-Bewegung (25.1.21)
Wie es Herzmuskelzellen gelingt, nach jedem Herzschlag das sie umgebende Milieu zu regenerieren, erklären jetzt Freiburger WissenschaftlerInnen mit einem mikroskopischen Pump-Mechanismus. Dieser bietet auch neue Therapieansätze bei Herzkrankheiten.
Albumin im Blut könnte Pankreastumore aufspüren (20.1.21)
Mit Hilfe eines typischen Proteins im menschlichen Blut lassen sich womöglich schwer zu diagnostizierende Pankreastumore aufspüren.
Stammzellforschung ermöglicht medizinische Translation (20.1.21)
Mit Jahresbeginn 2021 gingen das Deutsche Stammzellnetzwerk GSCN und das BIH eine enge Kooperation ein. Das GSCN vernetzt und fördert die deutsche Stammzellforschung mit dem Ziel, die Grundlagenforschung auszubauen, die Translation von Forschungsergebnissen in Therapien zu beschleunigen und die WissenschaftlerInnen der verschiedenen Forschungsbereiche zu vernetzen.
Mitstudierende verbessern die eigenen Leistung (20.1.21)
Eine Studie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der UZH zeigt, dass nicht nur der Notendurchschnitt, das Geschlecht oder die Herkunft der Kommilitonen den eigenen Studienerfolg beeinflussen können, sondern auch deren Persönlichkeit.
Hirnzell-Netzwerk versorgt Neuronen mit Energie (20.1.21)
Die Oligodendrozyten galten bislang vor allem als eine Art zelluläres Isolierband, das die Weiterleitung elektrischer Signale im Gehirn beschleunigt.
Nervenwasser von ‚Neuro-COVID‘-Patienten deutet auf verminderte Immunantwort hin (19.1.21)
Einige COVID-19- PatientInnen entwickeln neurologische Begleit- und Folgeerkrankungen, wie Enzephalopathien oder Enzephalomyelitis, die unter dem Begriff ‚Neuro-COVID‘ zusammengefasst werden.
Neuer Therapieansatz für neurodegenerative Erkrankungen (18.1.21)
ForscherInnen der MedUniGraz haben gemeinsam mit internationalen KollegInnen untersucht, welche molekularen Vorgänge im Körper für die Entstehung und einen ungünstigen Verlauf bei neurodegenerativen Erkrankungen verantwortlich sind. Dabei spielt die Verklumpung von Proteinen eine zentrale Rolle.
Kinder- und Jugendpsychiatrische Versorgung in Österreich ausbaufähig (18.1.21)
Seitdem die Kinder- und Jugendpsychiatrie 2007 ein medizinisches Sonderfach wurde, haben sich die Ausbildungssituation von ÄrztInnen und PatientInnen in Österreich verbessert. Allerdings gibt es noch immer große Unterschiede zwischen den Bundesländern und insgesamt großen Reformbedarf.
Buchrezension: Ins Laufen kommen (18.1.21)
Mit dem neuen, bereits vierten veröffentlichen Buch des Sport- und Ernährungswissenschafters Walter Kraus "Ins Laufen kommen - Der Einstieg in ein Läuferleben" kommt man mit Sicherheit ins Laufen.
Wann eine Chemotherapie beim Blasenkarzinom Sinn macht (14.1.21)
Blasenkrebs gehört zu den zehn, bei Männern zu den fünf häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken etwa 30.000 Menschen daran.
Simulationsplattform unterstützt Entwicklung medizinischer Implantate (14.1.21)
Implantierbare medizinische Herz-Kreislauf-Geräte gehören zu den fortschrittlichsten, am häufigsten verwendeten und lebenserhaltenden Implantaten. Ihre Entwicklung stellt jedoch eine große Herausforderung dar.
Charite testet Positive Corona-Proben auf Mutationen (13.1.21)
Die Charité Berlin und Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH lassen Proben mit positivem SARS-CoV-2-Nachweis zusätzlich auf die englische und südafrikanische Virusvariante prüfen. Die Diagnostik erfolgt aktuell im Institut für Virologie der Charité.
Antikörper gegen Blutplättchen verursachen Thrombosen bei COVID-19 (12.1.21)
Gerinnungsuntersuchungen am Uniklinikum Tübingen zeigen nun, dass Blutplättchen von schwer erkrankten COVID-19 Patienten in einem pro-thrombotischen Zustand versetzt sind, der thromboembolische Ereignisse auslöst.
Neuer Therapieansatz bei Kolorektal-Karzinomen (12.1.21)
Österreichweit ist Dickdarmkrebs (Kolorektal-Karzinom) mit jährlich 3.000 Todesfällen bei Männern und Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung.
Die Sicherheitsdaten des BioNTech- und Moderna-Impfstoffes (12.1.21)
Mit den ersten Aktivitäten in Impfzentren sowie von den mobilen Impfteams gibt es besonders viel Bedarf an Informationen. Die Sicherheit der Impfstoffe ist einer der wohl wichtigsten Punkte – denn an der Wirksamkeit kann aktuell kaum mehr gezweifelt werden.
Nach Infektionen Herzinfakrtrisiko senken (12.1.21)
Nach einer Infektion erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt bei Herz-Kreislauf-Patienten bis zu zwanzigmal. Beteiligt daran sind Zellen des Immunsystems. Bestimmte Moleküle und Antikörper können die Immunzellen allerdings ausbremsen und somit Risikopatienten nach einer Infektion schützen.
Zusammenhang zwischen HIV-Infektion und Zervixkarzinom entdeckt (11.1.21)
Gebärmutterhalskrebs ist nach Statistiken der WHO die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2018 wurde bei schätzungsweise 570.000 Frauen weltweit ein Zervixkarzinom diagnostiziert, etwa 311.000 Frauen starben an dieser Krankheit.
Kombinierte Bildgebung für verbesserte Strahlentherapie bei Glioblastome (11.1.21)
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4.800 Menschen an einem Glioblastom, die meisten von ihnen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren. Der als unheilbar geltende Hirntumor kehrt trotz Behandlung oft nach kurzer Zeit zurück.
RUB entwickelte Bluttest für frühe Alzheimerprogronose (11.1.21)
Mithilfe eines Bluttests hat ein deutsch-niederländisches Forschungsteam das Alzheimer-Risiko von Menschen prognostiziert, die laut klinischer Diagnose nicht an Alzheimer litten, aber sich selbst als kognitiv beeinträchtigt empfanden (Subjective Cognitive Declined, SCD). Die ForscherInnen analysierten Blutproben einer SCD-Kohorte, die an der Amsterdamer Universitätsklinik begleitet wird.
Bonner Forscher erschaffen Tiermodell für Untersuchung von GPI-Ankerstörungen (7.1.21)
Einschränkungen in der Intelligenz, Bewegungsstörungen und Entwicklungsverzögerungen sind typisch für eine Gruppe seltener Erkrankungen, die zu den GPI-Ankerstörungen zählen. WissenschaftlerInnen der Uni Bonn und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik haben mit gentechnischen Methoden eine Maus erschaffen, die diese Patienten sehr gut nachbildet.
Unser Schlaf hat eine Doppelfunktion (7.1.21)
Schlaf ist im Tierreich allgegenwärtig und lebensnotwendig. Auch seine Bedeutung für die Verstetigung und Verstärkung von Leistungen des Gehirns ist seit langem bekannt. Eine Freiburger Studie zeigt, dass Schlaf in Phasen von intensiven Leistungsanforderungen in Beruf oder Alltag nicht durch Ruhe ersetzt werden kann.
Prof. Busskamp erhält "Proof of Concept Grant" (7.1.21)
Der Biotechnologe Prof. Dr. Volker Busskamp von der Universität Bonn hat einen "Proof of Concept Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Förderlinie soll WissenschaftlerInnen dabei unterstützen, ihre Forschungsergebnisse aus vorherigen ERC-Projekten in kommerzielle Anwendungen zu bringen.