Menschen lachen durchschnittlich 18 Mal pro Tag (30.7.20)
Wer im Alltag häufig lacht, kommt womöglich mit stressreichen Ereignissen besser zurecht – wobei dies nicht von der Intensität des Lachens abhängig zu sein scheint. Dies berichtet ein Forschungsteam der Universität Basel im Fachblatt "Plos One".
Eisenmangel verringert die Wirksamkeit von Kinderimpfungen (30.7.20)
Weltweit leiden etwa 40 Prozent der Kinder an Blutarmut, weil sie nicht genügend Eisen zu sich nehmen. Nun zeigen Untersuchungen von ETH-​Forschenden, dass der Eisenmangel auch den Schutz von Impfungen schmälert.
Gute aber unkritische Berichterstattung über Covid-19 (29.7.20)
Selten war ein Thema so stark präsent in den Schweizer Medien wie die Coronavirus-Pandemie: Im ersten Halbjahr 2020 drehte sich an manchen Tagen bis zu 70 Prozent der gesamten Berichterstattung um dieses Thema
Mögliche Schwachstelle des SARS-CoV-2-Virus identifiziert (29.7.20)
Wenn das SARS-CoV-2-Virus in menschliche Zellen eindringt, lässt es eigene Proteine durch die menschliche Wirtszelle herstellen. Eines dieser Virus-Proteine namens PLpro ist essenziell für die Vermehrung und schnelle Ausbreitung des Virus.
Bewusstes Genießen verhilft zu einem zufriedenen Leben (28.7.20)
Auf dem Sofa faulenzen oder sich ein gutes Essen gönnen: Vergnügen und kurzfristig ausgerichteter Genuss tragen mindestens genauso zu einem zufriedenen Leben bei wie Selbstkontrolle, die es für das Erreichen langfristiger Ziele braucht.
Vandetanib verlängert PFS bei Schilddrüsenkrebs (28.7.20)
Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. med. Michael Kreißl, Leiter der Nuklearmedizin an der Uniklinik für Radiologie und Nuklearmedizin (KRN) Magdeburg, hat in einer sogenannten Post-hoc-Analyse die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffes Vandetanib (Caprelsa®) bei der Behandlung von PatientInnen mit einem fortgeschrittenen medullären Schilddrüsenkarzinom (MTC) untersucht.
Ein größeres Hirn entwickelt bessere Fingerfertigkeiten (24.7.20)
Affenarten mit großen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.
Neue nicht-invasive Risikoeinschätzung bei Hepatitis C entwickelt (23.7.20)
Durch die virusbedingte chronische Entzündung der Leber bei einer Hepatitis C bildet sich steifes Narbengewebe in Form einer Leberfibrose/Zirrhose. Als Folge wird der Blutfluss durch das Organ behindert, es kommt zu Bluthochdruck in der Pfortader. Dieser ist mehrheitlich für tödliche Komplikationen verantwortlich.
Neurologische Folgeerkrankungen von Covid-19 (23.7.20)
Viele Studien haben neurologische Manifestationen von COVID-19 beschrieben. Das Spektrum reicht von Riechstörungen bis hin zu schweren Schlaganfällen. Eine italienische Arbeit zeigte nun, dass 88% der Betroffenen nach der akuten Erkrankung nicht beschwerdefrei sind.
Bakterien aus dem Fettgewebe führen zu Entzündungen (23.7.20)
ForscherInnen der Universitätsmedizin Leipzig fanden in ihren Untersuchungen im Fettgewebe lebendige Bakterien und bakterielles Erbgut (DNA), die zu Entzündungen führen können.
Neue Therapieansätze für bösartiges Osteosarkom (22.7.20)
Das Osteosarkom (OS) ist der häufigste bösartige Knochenkrebs. Eine Studie der MedUni Wien unter Leitung des Genetikers Erwin Wagner konnte nun Krankheitsmechanismen des Osteosarkoms entschlüsseln und somit den Weg für potenzielle neue Diagnose- und Therapiestrategien zur Bekämpfung dieser Knochenerkrankung eröffnen.
Smarte hauchdünne Nanoblätter fischen Proteine (22.7.20)
Eine Art Köder, um gezielt Proteinkomplexe aus Mischungen fischen zu können, hat ein interdisziplinäres Team aus Frankfurt und Jena entwickelt. Dank dieses „Köders“ ist das gewünschte Protein wesentlich schneller für die weitere Untersuchung im Elektronenmikroskop verfügbar.
Vagusnervstimulation steigert die Motivation (16.7.20)
Kosten-Nutzen-Analysen sind fester Bestandteil unseres Alltags: Soll ich mich dazu aufraffen, einkaufen zu gehen und danach eine frische, gesunde Mahlzeit zubereiten oder einfach das Telefon in die Hand nehmen und eine Pizza bestellen?
Beim ALCL-Lymphom ist Kombitherapie zur Vermeidung von Behandlungsresistenzen ratsam (16.7.20)
Das Lymphom ist die häufigste Form von Blutkrebs und entsteht, wenn sich die zum Immunsystem gehörigen Lymphozyten unkontrolliert teilen. Man unterscheidet zwischen dem Hodgkin Lymphom (HL) und dem Non-Hodgkin Lymphom, zu dem auch das anaplastisch-großzellige Lymphom (ALCL) gehört, ein malignes T-Zell-Lymphom.
Bauplan des Oxytocin-Rezeptors fördert Entwicklung neuer Autismus-Medikamente (16.7.20)
Das "Kuschelhormon" Oxytocin ist an diversen Störungen der psychischen Gesundheit und der Fortpflanzung beteiligt. ForscherInnen der Universität Zürich haben nun den exakten
Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Ependymome könnten bessere Therapie ermöglichen (14.7.20)
Ein internationales Studienteam unter maßgeblicher Beteiligung von ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien zeigt zum ersten Mal weltweit die molekularen Unterschiede einzelner Tumorzellen in Ependymomen, einer aggressiven Hirntumorform.
MicroLearning-App der MedUni Graz wird gut angenommen (14.7.20)
Die aktuelle Situation bei der COVID-19 Pandemie hat viele Bereiche vor große Herausforderungen gestellt. So war es beispielsweise auch an den Universitäten nötig, binnen kürzester Zeit mit kreativen Lösungsansätzen zu reagieren und einen Großteil der Lehre über verschiedenste Onlineangebote abzudecken.
Verbesserte Behandlung von Kindern mit lymphatischer Leukämie (14.7.20)
Die Innsbrucker Kinderonkologie hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie zur Behandlung von Kindern mit lymphatischer Leukämie veröffentlicht. Die Daten belegen, wie ein verändertes Behandlungsmanagement zur deutlichen Verbesserung bei der Prophylaxe von Pilzerkrankungen geführt hat.
Neuer Ansatz für Gentherapie gegen Herzschwäche (13.7.20)
Häufigster Auslöser für eine Herzmuskel-Hypertrophie ist Bluthochdruck. Der macht es dem Herzen schwerer, die Aortenklappe zu öffnen und Blut in den Körper zu pumpen. Um das auszugleichen, verdickt sich der Herzmuskel, wird aber gleichzeitig immer unelastischer, und die Pumpleistung lässt nach. Dadurch wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.
SARS-CoV-2 befällt auch das Herz (10.7.20)
Überraschende Erkenntnis von UKE-WissenschaftlerInnen: Das Corona-Virus kann auch Herzzellen infizieren und sich darin vermehren. Zudem ist es in der Lage, die Genaktivität infizierter Herzzellen zu verändern.
Elektrostimulationen sollen Sehbehinderungen verbessern (9.7.20)
Im Rahmen von Horizon 2020 untersuchen Forschende aus sieben europäischen Institutionen, wie sich das Sehvermögen von Blinden durch elektrische Gehirnstimulationen aktivieren lässt. Das Projekt wird von Universität Zürich koordiniert und mit 4 Mio. Euro von der EU unterstützt.
Am 14.8. findet österreichweit die MedAT-Auswahlverfahren statt (9.7.20)
Am Freitag, 14. August 2020, finden in Abstimmung mit dem Bildungsministerium einheitlich die MedAT-Aufnahmeverfahren der Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz (JKU) statt.
Neuer blutbasierter Biomarker soll Therapieerfolg bei Kopf-/Halstumoren anzeigen (7.7.20)
Humane Papillomaviren (HPV) sind mit mehr als 120 bisher bekannten Typen eine große Virusgruppe, die zu abnormen Zellwachstum und Krebs führen können. Ansteckungen mit den krebsverursachenden HPV Typen (Typ 16 und 18) sind beispielsweise für über 90% aller HPV bedingten Kopf-/Halstumoren aber auch für über 70% aller bösartigen Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.
Kritische Schwachstelle in CARs aufgedeckt (7.7.20)
Die CAR-T-Zelltherapie ist eine neuartige revolutionäre Krebsbehandlung, bei der T-Zellen unter Anwendung neuester immunologischer Forschungsergebnisse gentechnisch so verändert werden, dass sie, nachdem sie den Betroffenen mittels Infusion wieder zurückgegeben wurden, Tumorzellen zerstören können.
Aerosolstudie: Über Corona-Ansteckungsrisiken beim Singen (6.7.20)
Wie hoch ist das Risiko, sich beim Chorsingen mit dem Corona-Virus zu infizieren? Und wie lässt sich dieses Risiko minimieren? Nach Ansteckungsfällen bei Chören in den USA, aber auch in Bayern und Berlin hat der Bayerische Rundfunk für seine Klangkörper gemeinsam mit dem LMU Klinikum München und in Kooperation mit dem Universitätsklinikum Erlangen (FAU) selbst eine aufwändige Testreihe durchgeführt.
Toilettenpapier-Hamsterer sind ängstlich und gewissenhaft (2.7.20)
Menschen, die sich durch COVID-19 stärker bedroht fühlen und deren Persönlichkeit durch ein besonders hohes Maß an Emotionalität und Gewissenhaftigkeit geprägt ist, haben sich laut einer Studie von Theo Toppe vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig eher mit Toilettenpapier bevorratet als Menschen, die diese Merkmale nicht haben.
Blutgruppen beeinflussen Stärke der Covid-19 Symtome (2.7.20)
WissenschaftlerInnen des Uniklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus Norwegen in der weltweit ersten großangelegten genomweiten Studie Genvarianten gefunden, die den Verlauf von Covid-19 deutlich beeinflussen – eine davon betrifft das Gen für die Blutgruppeneigenschaft.
Elektronisches Hilfs-Tool gegen Polypharmazie entwickelt (2.7.20)
Mit dem Alter nimmt auch die Verbreitung chronischer Krankheiten zu. Die Folge: es werden immer mehr Medikamente verschrieben. Bei den über 65-Jährigen sind schon etwa 25 Prozent der Bevölkerung von so genannter "Polypharmazie" betroffen, d.h. sie nehmen regelmäßig mindestens fünf verschiedene Medikamente ein. Dadurch kommt es zu Interaktionen und unerwünschten Wirkungen.
Mit Leuchtmarkern Hirnerkrankungen besser verstehen (2.7.20)
Parkinson, Alzheimer, MS: Immunzellen des Gehirns sind vermutlich an allen neurologischen Erkrankungen beteiligt. Doch die Rolle unterschiedlicher Zelltypen war bislang kaum zu beurteilen.
Neuer Therapieansatz beim Prostatakarzinom (2.7.20)
Konventionelle Therapien wie Androgenentzug, Chemotherapie oder Strahlentherapie sollen Stress in Prostatakrebszellen auslösen, der den programmierten Zelltod (Apoptose) in Gang setzt. Die Krebszellen produzieren jedoch viele sogenannte anti-apoptotische Proteine, die wesentliche Elemente des Apoptosewegs blockieren. Dadurch kann es zum Therapieversagen und zur Tumorprogression kommen.