Winterwetter erhöht Infarktrisiko (31.8.17)
Niedrige Außentemperaturen, hohe Windgeschwindigkeit, wenig Sonnenlicht und hohe Luftfeuchtigkeit: Das sind Wetterfaktoren, bei denen es zu mehr Herzinfarkten kommt, zeigt eine große schwedische Studie, die auf dem ESC präsentiert wurde.
Statine reduzieren Mamma-Ca-Risiko (31.8.17)
Frauen mit hohen Cholesterinwerten, die mit blutfettsenkenden Medikamenten vom Typ der Statine behandelt werden, haben ein geringeres Brustkrebsrisiko.
Einfühlsame ÄrztInnen sind bessere ÄrztInnen (31.8.17)
Wenn ÄrztInnen ihren PatientInnen einfühlsam begegnen, wirkt sich das unmittelbar auf die Gesundheit der Behandelten aus.
proBNP als Indikator für Sterberisiko (30.8.17)
Bei Hochrisikopatienten mit Diabetes und Herzkrankgefäßerkrankung ist das vom Herzmuskel gebildete proBNP ein wichtiger prognostischer Marker für kardiovaskuläre Todesfälle.
MicroRNAs beeinflussen Krankheitsverlauf beim Kolonkarzinom (30.8.17)
Aktuelle Forschungsergebnisse zeigen, dass sogenannte MicroRNAs – kleine nicht-kodierende RNA Moleküle, welche die Genexpression maßgeblich beeinflussen – eine tragende Rolle in der Streuung von Metastasen beim Kolonkarzinom spielen. Die Forschungsergebnisse der Grazer ExpertInnen wurden kürzlich in den renommierten Journals „Clinical Cancer Research“ und „Genome Biology“ veröffentlicht.
Microbleeds und Demenz (30.8.17)
Ein erhöhtes Risiko für kleine unerkannte Blutungen im Gehirn dürfte bei Menschen mit Vorhofflimmern das Demenz-Risiko erhöhen.
Sport wirksam zur Infarktprophyllaxe (30.8.17)
Zur Vorbeugung muss man sich mehr anstrengen als bisher angenommen: Mindestens drei Mal pro Woche eine Stunde Ausdauersport sind nach neuen Erkenntnissen notwendig.
Übergewichtige überleben Herzinfarkt eher (30.8.17)
Patienten mit Übergewicht überleben einen akuten Herzinfarkt häufiger als Normalgewichtige, das höchste Sterberisiko haben Untergewichtige
Blutdrucksenkung durch Nierenarterien-Denervierung (29.8.17)
Das minimalinvasive Verfahren der renalen Denervierung senkt bei unbehandelten Bluthochdruckpatienten wirksam die Blutdruckwerte.
Marker zeigt Infarktrisiko bei pAVK (29.8.17)
Eine neue Studie liefert erstmals Hinweise, dass der Rezeptor EMMPRIN bei Patienten mit peripherer arterieller Verschlusskrankheit eine Rolle als Marker für die atherosklerotische Last und für instabile Gefäßablagerungen spielen könnte.
P2Y12-Antagonisten wirken unterschiedlich (28.8.17)
Eine beim ESC 2017 in Barcelona vorgestellte Studie zeigt, dass plättchenhemmende Medikamente bei Akutem Koronarsyndrom sehr unterschiedlich wirksam sind
Salz und das Herzinsuffizienz-Risiko (28.8.17)
Wer sich sehr salzreich ernährt, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, an Herzinsuffizienz zu erkranken, berichten Experten auf dem ESC 2017 in Barcelona
Erfolgsstory Biologika in der Rheumatherapie (28.8.17)
Anlässlich des 45. Kongresses der DGRh 2017 ergibt die durchaus erfreuliche Bilanz nach 17 Jahren Biologika für die PateintInnen mehr Lebensqualität und deutlich weniger Folgeschäden.
Neue Erkenntnisse zur Tumorausbreitung (28.8.17)
Dresdner und Heidelberger Wissenschaftler identifizieren die Anpassungsfähigkeit von Krebszellen als möglichen Schlüsselfaktor
Als der Tod nach Marburg kam (28.8.17)
In diesen Tagen jährt sich die Erstbeschreibung des berüchtigten Marburgvirus zum 50. Mal: Am 24. August 1967 gab es die ersten Berichte über Krankheitsfälle im Umfeld der Marburger Behringwerke
Zusätzlicher entzündungshemmender Effekt von Aspirin entdeckt (27.8.17)
Die Plättchen-hemmende Wirkung von niedrig dosierter Acetylsalicylsäure (ASS, Aspirin) trägt offenbar auch zu einer zusätzlichen Entzündungshemmung bei, berichten Kardiologen aus Düsseldorf.
Herzmuskelentzündung: MRT-Screening sinnvoll (27.8.17)
Ein konsequentes MRT-Screening auf Herzmuskelentzündung erscheint opportun, hat doch eine auf dem ESC 2017 vorgestellte Studie sechsfach höhere Fallzahlen in Risikogruppen ergeben
Wie Gesichtsausdruck den Geruchssinn beeinflusst (27.8.17)
Der emotionale Gesichtsausdruck anderer Menschen beeinflusst, wie positiv oder negativ wir selbst einen Duft empfinden. Grundlage für diesen Effekt scheint die Aktivität eines Hirnbereiches zu sein, der für das Riechen zuständig ist und schon vor der Wahrnehmung eines Geruches aktiv wird. Das berichten Neuropsychologen der Ruhr-Universität Bochum in der Fachzeitschrift Scientific Reports.
Herzkatheter: Höheres Risiko für Untergewichtige (27.8.17)
'Übergewichts-Paradoxon' bei Herzkatheter-Eingriffen: Untergewicht, nicht Übergewicht führt zu einer höheren Sterblichkeit, zu höheren Kosten, längeren Verweildauern im Krankenhaus und häufigeren Wiedereinweisungen.
Suizidpräventionstag am 10.9.: TV wichtig für Entstigmatisierung (26.8.17)
Die Darstellung der Suizid-Problematik im Fernsehen ist wichtig für die Entstigmatisierung. Aber es kommt auf das ‚Wie‘ an. "Wichtig ist es, zu zeigen, dass es immer eine andere Lösung, einen anderen Ausweg aus einer schwierigen Lebenssituation gibt", so die zentrale Botschaft eines Editorials von MedUni Wien-ForscherInnen unter der Leitung von Thomas Niederkrotenthaler (Suizidforschungs-Unit am Zentrum für Public Health)
Verbesserte Therapien für geriatrische Augenerkrankungen (26.8.17)
Dei der DOG 2017 stehen Augenforscher weltweit im Dialog, ein wichtiger Schwerpunkt sind neue, bessere Therapiemöglichkeiten für Grauen Star, AMD und Schwachsichtigkeit
Buchrezensionen: Arbeitssucht (25.8.17)
Wenn Arbeit zur Sucht wird: diese wichtige Neuerscheinung klärt Mechanismen der Arbeitssucht und Strategien zu deren Behandlung und Vermeidung ab
Neuer Fresszellenrezeptor entdeckt (25.8.17)
Freiburger WissenschaftlerInnen konnten zeigen, wie das Adenovirus mittels des neuentdeckten Rezeptors MARCO in das Immunsystem von Mäusen eindringt
Leberenzym fördert metabolisch Entgleisungen (23.8.17)
Wenn die Leber das Enzym DPP4 verstärkt ins Blut abgibt, führt dies bei Mäusen mitfettreichen Ernährung zu Körperfettzunahme, Leberverfettung sowie Insulinresistenz der Leberzellen.
Neuer Wirkstoff erlaubt Chronische Infektionen aushebeln (23.8.17)
Chronische Lungeninfektionen, hervorgerufen durch das Bakterium Pseudomonas aeruginosa, erfordern eine komplexe und meist dauerhafte Therapie mit Antibiotika. Eine vollständige Heilung oder zumindest eine verstärkte Unterdrückung der bakteriellen Last ist in der Regel nicht möglich – neue Medikamente werden dringend benötigt.
Immunsystem kann durch Manipulation des Zellstoffwechsels reguliert werden (21.8.17)
Im Rahmen einer schweren bakteriellen Infektionserkrankung, zum Beispiel ausgelöst durch Listerien, kann das Immunsystem bei dem Versuch, diese Infektion zu bekämpfen, derart aktiviert werden, dass die daraus resultierende Entzündungsreaktion und deren Folgen rasch zum Tod führen.
Woche der Patientensicherheit: Reden rettet Leben, „Speak Up!“ (20.8.17)
"Speak Up"! Wenn Schweigen gefährlich ist" – das ist das Thema des internationalen Tages der Patientensicherheit am 17.09.2017 und damit auch der dritten Aktionswoche Patientensicherheit, die dieses Jahr vom 17.-22.09.2017 stattfindet.
Rudolfinerhaus Privatklinik startet interdisziplinäre Burnout-Ambulanz (19.8.17)
Am Rudolfinerhaus in Wien Döbling nahm die interdisziplinäre Burnout-Ambulanz ihren Betrieb auf. Der Schwerpunkt unter der Leitung des renommierten Psychiaters, Neurologen und Psychotherapeuten, Prim. Univ. Prof. Dr. Michael Musalek, liegt auf klinischer, psychiatrischer sowie psychopathologischer Ursachenabklärung und Diagnosestellung in Zusammenhang mit entsprechenden Krankheitsbildern.
Kampf der Pilzinfektion (16.8.17)
Erstmals rückt eine Internationale Woche Pilzerkrankungen in das Bewusstsein von Ärzten und Patienten
Farbpigmente gegen Makula Degeneration (15.8.17)
Veränderungen der Netzhaut können schwere Sehstörungen nach sich ziehen und sogar bis zur Erblindung führen. Internationale ForscherInnen haben gemeinsam mit der Med Uni Graz aus Farbpigmenten, wie sie beim Laserdruck eingesetzt werden, neue Nanostrukturen entwickelt, die mit Hilfe von Licht das künstliche Sehen ermöglichen sollen. Ihre bahnbrechende Entdeckung veröffentlichten die WissenschafterInnen jüngst im renommierten Journal Nature Communications.
Computermodell findet passendes Cochlea-Implantat (11.8.17)
Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat sich zum international wichtigsten Cochlea-Implantat-Zentrum entwickelt, in dem jährlich etwa 500 PatientInnen eine elektronische Hörprothese erhalten. Um den Einsatz eines Cochlea-Implantats weiter zu verbessern, haben MHH-Forscher ein dreidimensionales Computermodell erarbeitet. Mit diesem können Ärzte noch genauer als bisher das beste Cochlea-Implantat-Produkt finden.
Krankheitsverläufe bei Leukämie besser prognostizierbar (9.8.17)
ForscherInnen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben nun erstmals einen umfassenden Atlas erstellt, der eine spezielle Klasse von Molekülen abbildet, die für diesen Prozess unentbehrlich sind. Es handelt sich um die rund 40.000 sogenannten nicht-kodierenden Ribonukleinsäuren (RNAs). Sie steuern viele sehr unterschiedliche Vorgänge in den Zellen - beispielsweise, welche Gene wann wie oft abgelesen werden.
Medizin-Auswahlverfahren: 1.621 aus 12.760 (8.8.17)
Insgesamt 12.760 StudienbewerberInnen hatten sich am 7. Juli 2017 den Tests an den Medizinischen Universitäten in Wien, Innsbruck und Graz sowie an der Medizinischen Fakultät der Johannes Kepler Universität Linz gestellt. Für die insgesamt 1.621 Studienplätze haben sich 854 Frauen und 767 Männer qualifiziert (in Prozent: 52,7 %/47,3 %).
Wie Emotionen das Gedächtnis stärken (8.8.17)
Emotionale Erlebnisse bleiben besonders lang und detailreich im Gedächtnis haften. ForscherInnen der Universität Basel beschreiben nun zusammen mit KollegInnen aus den Niederlanden und den USA einen Mechanismus, der für dieses Phänomen verantwortlich ist. Die Ergebnisse der Studie erscheinen in der aktuellen Ausgabe des Wissenschaftsmagazins PNAS.
Innsbrucker Tumorboard wird zertifiziert (7.8.17)
Ein gesetzlich vorgeschriebenes Tumorboard sichert die bestmögliche Behandlung von Krebspatienten. Nun verleiht der Dachverband onkologisch tätiger Fachgesellschaften Österreichs (DONKO) erstmals ein Zertifikat für die Qualität und Nachhaltigkeit von Tumorboards. Nach Abschluss der Pilotphase sollen weitere Zertifizierungen folgen.
'Line Field“-OCT ermöglicht bessere 3D-Darstellung der Augen-Zellstruktur (6.8.17)
Die optische Kohärenztomografie (OCT) ist ein Live-Bildgebungsverfahren, mit dessen Hilfe Netzhauterkrankungen hochauflösend frühzeitig erkannt werden, wie etwa die altersbedingte Makuladegeneration, diabetesbedingte Erkrankungen, Glaukom oder Gefäßverschlüsse.
Gemeinsam ackern für die Gesundheit (6.8.17)
Gesunde Mitarbeiter sind gute Mitarbeiter. - daher bildet Corporate Health einen wichtigen Schwerpunkt auf der Personal Austria 2017 im November
Ostbayerisches Krebsnetzwerk erweitert (4.8.17)
Die Sana Kliniken des Landkreises Cham sind seit Juli 2017 Teil des regionalen Netzwerkes des Comprehensive Cancer Center Ostbayern (CCCO). Das regionale CCCO-Netzwerk ermöglicht eine ganzheitliche und wohnortnahe Versorgung von Krebspatienten in Ostbayern nach einheitlichen medizinischen Standards.
Wie Östrogen Knochenveränderungen reguliert (4.8.17)
Das weibliche Sexualhormon Östrogen unterstützt die strukturelle Stabilität der Knochen und benutzt zur Regulierung Knochenbelegszellen, sogenannte 'Bone Lining Cells'
Gehirnentzündungen bei krankhaftem Übergewicht (3.8.17)
Entzündungen im Hypothalamus fördern Übergewicht und sind ihrerseits mit spezifischen Darmbakterien assoziiert, die wiederum durch Fehlernährung gefördert werden
Krebszellen treten auf Immunbremse (2.8.17)
Damit sich Krebszellen erfolgreich ausbreiten und vermehren können, müssen sie einen Weg finden, um der körpereigenen Abwehr zu entgehen - bei CLL gelingt ihnen das über eine Entzündungsreaktion
Masernimpfung für (Italien)Reisende empfohlen (2.8.17)
In vielen Ländern der Welt, gerade auch in Europa, nimmt die Zahl der Masernerkrankungen wegen der immer schlechter werdenden Impfraten seit einigen Jahren weiter deutlich zu.
Vielfalt genmetischer Faktoren beeinflussen frontotemporale Demenz (1.8.17)
Nicht nur drei, sondern vielmehr ein reiches Potpourri: An der Entstehung der frontotemporalen Demenz sind weitaus mehr Gene beteiligt als bisher angenommen.
Passivrauchen ist nicht so gefährlich wie... (1.8.17)
Passivraucher haben genau wie Raucher ein erhöhtes Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken. Doch die Zahl der auf Passivrauchen zurückzuführenden Todesfälle an Lungenkrebs ist in den vergangenen 20 Jahren trotz einer allgemein alternden Bevölkerung gesunken.
Neue Erkenntnisse über die T-Zell-Entwicklung (1.8.17)
Münchner ForscherInnen propagiere Wahrscheinlichkeitsrechnung für optimalen Impfschutz, da wie sie zeigen konnten die Entwicklung von T-Zellen stochastischen Regeln folgt