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Nachrichten der letzten Wochen
 | Antikörper lässt Nervenfasern nach Rückenmarksverletzung neu wachsen Verletzungen des Rückenmarks – etwa durch Sport- oder Verkehrsunfälle – können zu Tetra- oder Paraplegie führen und damit die Selbstständigkeit Betroffener enorm einschränken. Ende 2024 schloss eine internationale Studiengruppe unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) und der Universitätsklinik Balgrist eine multinationale klinische Studie ab. |
 | Abnehm-Medikamente als Primärprävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen Forschende des des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben erstmals mithilfe eines Modellansatzes untersucht, welchen potenziellen Nutzen Medikamente zur Gewichtsreduktion, sogenannte GLP 1 Rezeptoragonisten, in der Vorbeugung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben könnten. |
 | Kürzere Überlegungszeit steigert Entscheidungsqualität Im Schachspiel sind schnellere Entscheidungen von einer höheren Qualität. Das ist das Ergebnis einer Studie, die aktuell in PNAS erschienen ist. Das Forschungsteam, dem neben Professor Uwe Sunde von der LMU Wissenschaftler der Erasmus-Universität Rotterdam und der FernUni Schweiz angehören, analysierte Daten aus professionellen Schachpartien. |
 | RNA-Therapie bremst krankhafte Umbauprozesse nach Herzinfarkt Nach einem akuten Herzinfarkt kommt es zu krankhaften Umbauprozessen im Herzen. Folge ist die linksventrikuläre systolische Dysfunktion, bei der die Pumpfunktion der linken Herzkammer eingeschränkt ist. Um diese auszugleichen, vergrößert sich der Herzmuskel übermäßig und wird dadurch weiter geschwächt. Zentraler Regulator dieses schädlichen Wachstums der Herzmuskelzellen ist die MikroRNA-132 (miR-132). |
 | Generative KI kann Tierversuchszahl halbieren Eine neue KI zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. |
 | „MeinLogbuch“ als innovativer Wegbegleiter für erkrankte Kinder und Jugendliche Diagnosen schwerer oder chronischer Erkrankungen verändern das Leben von Kindern und Jugendlichen sowie deren Familien schlagartig. Um diese jungen Patienten auf ihrem Weg von der Erstdiagnose bis zur Nachsorge bestmöglich zu unterstützen, wurde an der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien das Projekt „MeinLogbuch“ ins Leben gerufen. Dieses Buch macht Jugendliche zu Experten ihrer eigenen Gesundheit. |
 | Charité-Schulprojekt zu Nikotin-Prävention überzeugt im Alltag Süße Aromen, bunte Verpackungen und der vermeintlich harmlose Dampf: Aromatisierte E-Zigaretten, sogenannte Vapes, machen den Nikotinkonsum unter Kindern und Jugendlichen wieder attraktiv – und stellen die Suchtprävention vor neue Herausforderungen. |
 | Oxytocin wirkt auch im Wettbewerb, besonders bei Männern Das "Kuschelhormon" Oxytocin spielt nicht nur in Momenten der Nähe eine Rolle, sondern auch beim Kräftemessen: Forschende der Universität Zürich zeigen, dass es besonders dann ausgeschüttet wird, wenn Rivalität oder klare Gruppengrenzen im Spiel sind – und zwar vor allem bei Männern. |
 | Digitale Patientenschulungen für den richtigen Umgang mit Tabletten gegen Krebs Immer häufiger werden Krebserkrankungen mit Tabletten behandelt. Diese so genannte „orale Antitumortherapie“ ermöglicht den Patient:innen durch eine selbstständige Einnahme mehr Unabhängigkeit im Alltag - gleichzeitig erhöhen sich die Anforderung an die Betroffenen bei der Umsetzung der teilweise komplexen Therapien. |
 | Studie ebnet Weg für einfacheren Tuberkulose-Nachweis Unter der Leitung von Forschenden der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg und der University of California hat ein internationales Ärzteteam ein neues Verfahren zur Diagnose von Lungentuberkulose untersucht. Damit können Tuberkulose-Bakterien unabhängig von Laboren, in kürzerer Zeit als bisher und über einen einfachen Abstrich nachgewiesen werden. |
 | Behandlung von Lebertumoren durch thermische Ablation Die Behandlung von Lebertumoren hat sich in den letzten Jahren deutlich verändert: Es kommen zunehmend minimal-invasive Verfahren zum Einsatz. Eine zentrale Methode ist die sogenannte thermische Ablation, bei der Tumorgewebe gezielt durch Hitze, etwa mittels Radiofrequenz oder Mikrowellen, zerstört wird. |
 | Neuartigen Wirkstoff zur Stabilisierung von mutiertem p53 entwickelt Das Protein p53 ist in vielen Krebszellen mutiert, sodass es seine Schutzfunktion vor der Entstehung von Tumoren nicht mehr erfüllen kann. Einem Wissenschaftsteam der Goethe-Universität Frankfurt sowie der Universitäten Marburg, Köln und Zürich ist es jetzt gelungen, eine Art Mini-Antikörper (sogenannte DARPins) zu entwickeln, die p53 im Labor wieder funktionsfähig machen. |
 | Nur jede zweite Studie hält einer Überprüfung stand Wer eine wissenschaftliche Studie liest, erwartet eindeutige Ergebnisse. Doch wie verlässlich die Befunde wirklich sind, zeigt sich oft erst, wenn sie unabhängig überprüft werden. Genau das war das Ziel von SCORE (Systematizing Confidence in Open Research and Evidence), dem weltweit größten Forschungsprojekt zur Verlässlichkeit wissenschaftlicher Befunde. |
 | Immunzell-Muster könnten Therapie-Entscheidungen verbessern Hirnmetastasen zählen zu den schwerwiegendsten Komplikationen fortgeschrittener Brustkrebserkrankungen. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben die körpereigenen Abwehrzellen im Hirngewebe rund um diese Metastasen detailliert untersucht. |
 | Das Tarnsystem der Bakterien überlisten Bekommt unser Immunsystem eine bakterielle Infektion nicht in den Griff, helfen Antibiotika. Doch immer mehr Bakterien werden resistent gegen die Behandlung. Die Zahl der daraus erfolgten Todesfälle lag im Jahr 2021 weltweit bei mehr als 1,1 Millionen. Bis 2050 werden voraussichtlich weltweit bis zehn Millionen Menschen pro Jahr aufgrund von Antibiotikaresistenzen sterben. Zu den kritischen Krankheitserregern zählt die WHO u.a die Darmbakterien der Gattung Enterococcus und Escherichia coli. |
 | Erfolgreiche Therapie gegen Leber'schen Kongenitalen Amaurose (LCA) An der Augenklinik des LMU Klinikums München wurde ein einjähriger Junge mit Leber'schen Kongenitale Amaurose (LCA) zur Rettung seiner Sehkraft erfolgreich mit der Gentherapie behandelt. Damit wurde der hochspezialisierte Eingriff – als einer der ersten weltweit – an einem so jungen Patienten durchgeführt. |
 | Lärm wird zum Gesundheitsrisiko für Kinder und Jugendliche Schon früh im Leben ist man Lärm und seinen Folgen ausgesetzt. Aktuelle Studien zeigen, dass Hörprobleme und Tinnitus bereits in jungen Jahren auftreten können. Besonders auffällig: Viele Jugendliche berichten aufgrund von Freizeitlärm, etwa nach Konzertbesuche oder bei lautem Musikhören mit Kopfhörern, von Ohrgeräuschen. |
 | 4.000 deutsche Ärzte fordern Zuckersteuer Vor der Entscheidung über eine Zuckersteuer erhöhen Ärzte den Druck auf die Deutsche Bundesregierung: Knapp 4.000 Mediziner haben sich für eine Herstellerabgabe auf zuckrige Getränke ausgesprochen. Aus ärztlicher Sicht sei die Dringlichkeit hoch, heißt es in einem offenen Brief, den unter anderem der Präsident der Bundesärztekammer, Dr. Klaus Reinhardt, sowie die Vorsitzende des Marburger Bundes Dr. Susanne Johna, unterzeichnet haben. |
 | Patientenplus und erfolgreicher Konsolidierungskurse bei der Charité Die Charité Berlin hat ein herausforderndes Jahr 2025 mit deutlichen Erfolgen in Krankenversorgung, Forschung und Strukturentwicklung abgeschlossen. Trotz erheblicher Kürzungen des Landeszuschusses und eines weiterhin angespannten wirtschaftlichen Umfelds ist es der Berliner Universitätsmedizin gelungen, das vergangene Jahr um 10,7 Millionen Euro besser als geplant abzuschließen. |
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Aktueller Schwerpunkt: SELTENE ERKRANKUNGEN: 400.000 Menschen in Österreich betroffen
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