MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Stammzellen

Mikroroboter reparieren Rückenmark
Rückenmarksverletzungen können für die Betroffenen verheerende Folgen haben, und die Nervenzellen im Rückenmark regenerieren sich nur selten natürlich. Oft verhindert eine Vernarbung das Nachwachsen von Nervenfasern.

Bioreaktoren zur Herstellung Millionen menschlicher Immunzellen entwickelt
Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) haben eine Methode entwickelt, mit der sich menschliche Immunzellen, zum Beispiel Makrophagen, in Bioreaktoren mittlerer Größe effizient herstellen lassen.

Den vorzeitigen Verschluss der Schädelnähte bei Neugeborenen verhindern
Der Schädel von Neugeborenen ist nicht fest, wie bei Erwachsenen, sondern flexibel. Das ist wichtig, weil er sich bei der Geburt verformen muss, um durch den schmalen Geburtskanal zu passen. Auch benötigt das Gehirn im ersten Lebensjahr viel Platz, weil es enorm schnell wächst. Die fünf Platten der Schädeldecke wachsen daher nach und nach zusammen und die letzte Schädelnaht verschließt sich erst im Erwachsenenalter komplett.

Viagra-Wirkstoff verbessert Symptome beim Leigh-Syndrom
Sildenafil – ein Wirkstoff, der auch unter dem Namen Viagra vermarktet wird – verbessert die Symptome bei Patienten mit Leigh-Syndrom. Das berichten Forschende der Charité Berlin zusammen mit Teams der HHU, des UKD und des Fraunhofer-Instituts für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP am Standort Hamburg.

Molekularer Schalter für Behandlung nach Herzinfarkt entdeckt
Mehr als 300.000 Menschen erleiden in Deutschland jedes Jahr einen Herzinfarkt. Der Herzmuskel wird dann nicht mehr ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt, und ein Teil des Gewebes stirbt ab und vernarbt.

Neuartigen Ansatz zur gezielten Therapie von Leukämie präsentiert
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist eine bösartige Erkrankung von blutbildenden Zellen und verursacht die unkontrollierte Vermehrung bestimmter unreifer Blutzellen. Als Behandlung wird meist eine intensive Chemotherapie durchgeführt, um das Blutbild zu normalisieren und die erkrankten Zellen aus dem Knochenmark zu entfernen.

Kleingefäßerkrankung gilt als Hauptursache für Demenz
Forschende des LMU Klinikums haben aufgeklärt, wie Erkrankungen kleiner Blutgefäße im Gehirn entstehen. Die zerebrale Kleingefäßerkrankung kann zu weit verbreiteten Folgen wie Durchblutungsstörungen, Blutungen und oft schweren Schlaganfällen führen; und sie gilt als eine der Hauptursachen für eine Demenz.

Menschliches Modell der Blut-Hirn-Schranke hergestellt
Das Gehirn ist ein besonderes Organ für unseren Körper und deshalb auch besonders schützenswert. In diesem Sinne verhindert die sogenannte Blut-Hirn-Schranke, dass potenziell schädliche Substanzen aus dem Blut ins Gehirn eindringen können. Störungen des Schutzwalls sind an der Entstehung wichtiger Hirnerkrankungen – wie Schlaganfall und Alzheimer – beteiligt.

Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Blutkrebs
Blutkrebserkrankungen wie die Leukämie werden durch genetische Veränderungen in den blutbildenden Stammzellen des Knochenmarks verursach Forschende der Universitätsmedizin Mainz haben entschlüsselt, wie chronische Entzündungen im Knochenmark bei Betroffenen mit altersbedingten Blutstammzellmutationen die Krebsentwicklung vorantreiben.

Droht bei neurodegenerativen Erkrankungen ein neuer Tsunami?
Beim Health Science Forum Vienna am Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (IMBA) wurden neue Ansätze gegen Demenz, Parkinson und Schlaganfälle diskutiert und welche Rolle Prävention und Forschung für Österreich spielen.

Einfluss von Blutveränderungen auf Lungenkrebs erforscht
Lungenkrebs zählt weltweit zu den tödlichsten Krebserkrankungen. Oft wird er erst spät entdeckt – und obwohl sich die Behandlungsmöglichkeiten in der Onkologie verbessert haben, ist die Überlebensrate weiterhin gering.

Stammzellen reparieren Mäusehirn nach Schlaganfall
Einer von vier Erwachsenen erleidet im Laufe seines Lebens einen Schlaganfall, etwa die Hälfte trägt bleibende Schäden wie Lähmungen oder Sprachstörungen davon. Denn durch Einblutungen oder mangelnde Sauerstoffversorgung sterben Hirnzellen unwiederbringlich ab.

Durch Gentherapie mit humanen Organoiden „CLN2 - Batten-Syndrom“ behandeln
Forschenden des Uniklinikums Tübingen ist es gelungen, die Wirksamkeit einer Gentherapie gegen ein Symptom der seltenen Kinderdemenz „CLN2 - Batten-Syndrom“ in einem menschlichen Netzhautmodell nachzuweisen – ohne Tierversuche.

Stammzelltypisierung jetzt schon ab 16 möglich
Ab sofort ist eine Stammzelltypisierung in Österreich bereits ab 16 Jahren beim Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ möglich. Der Verein ruft alle gesunden Jugendlichen auf, sich typisieren zu lassen und als potenzielle Lebensretter:innen für an Blutkrebs Erkrankte zur Verfügung zu stehen.

Wie Zellantennen die Entwicklung von Vorläuferzellen im Fettgewebe regulieren
Zu viel Fett kann ungesund sein: Entscheidend ist, wie die Fettzellen gebildet werden. Deswegen untersuchte ein Team unter Leitung von Forschenden des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Uni Bonn den Einfluss eines Funktionsverlusts von Zilien in Fettvorläuferzellen im Mausmodell.

Verein „Geben für Leben – Leukämiehilfe Österreich“ sucht Stammzellenspender
Blutkrebs ist eine Erkrankung, die jeden treffen kann – unabhängig von Alter, Geschlecht oder Herkunft. Doch die Heilungschancen steigen erheblich, wenn rechtzeitig ein passender Stammzellspender gefunden wird.

ISTA Forscher präsentieren neues Gehirn-Organoid-Modell
Organoide sind nicht mehr aus der Wissenschaft wegzudenken. Aufgrund ihrer Ähnlichkeit zu menschlichen Organen werden sie vor allem dazu verwenden, um Krankheiten zu modellieren, Medikamente zu überprüfen und um Entwicklungsprozesse zu verstehen.

Wie Stammzellen die körpereigene Abwehr beschwichtigen
Unser Blut besteht aus vielen Zelltypen, die sich über unterschiedliche Stufen aus einem Vorläufertyp entwickeln, der Blutstammzelle. Ein internationales Forschungsteam unter Leitung der Universitätsmedizin Frankfurt und der Goethe-Universität hat jetzt die Entwicklungswege von Blutzellen bei Menschen untersucht.

Mini-Gehirnen beim Altern zusehen
Altern ist ein Risikofaktor für neurodegenerative Krankheiten wie etwa Parkinson und Alzheimer, bei denen die Nervenzellen besonders schnell und in großer Zahl absterben. Wichtige Gehirnfunktionen gehen dabei unwiederbringlich verloren. Denn einmal abgestorbene Neuronen kann der Körper nicht ersetzen.

Erfolgreiche Stammzelltransplantation bei Myelofibrose
Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben in zwei Studien den Erfolg der Stammzelltransplantation bei an der bösartigen Bluterkrankung Myelofibrose Erkrankten untersucht.

Uniklinik Köln stellt CAR-T-Zellen selbst her
Seit 2018 sind in der EU sechs verschiedene CAR-T-Therapien zugelassen. Sie werden aktuell gegen einige Blutkrebsarten, Tumore der Lymphdrüsen und des Knochenmarks eingesetzt.

Wie Natürliche Killerzellen Leukämie bekämpfen könnten
Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 13.000 Menschen an Leukämien. Trotz intensiver Chemotherapien stirbt etwa jeder Zweite davon. Hinzu kommt, dass derzeitige Therapien starke Nebenwirkungen haben und insbesondere die Neubildung gesunder Blutzellen hemmen.

Neuer Therapieansatz für aggressive Hirntumorart (DHG)
Das diffuse hemisphärische Gliom (DHG) ist eine Gehirntumorerkrankung bei Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen mit einer Überlebensprognose von durchschnittlich weniger als zwei Jahren und eingeschränkten Therapieoptionen.

Neue Option zur Behandlung von dauerhaftem Haarverlust in der Krebsbehandlung
So sehr sich die gezielte Therapie mittels sogenannter EGFR-Hemmer bei verschiedenen Tumorarten bewährt hat, so belastend können mögliche Nebenwirkungen sein. Besonders gefürchtet ist die vernarbende Alopezie – dauerhafter, Haarverlust, der bisher nur verzögert, aber nicht rückgängig gemacht werden kann.

Erstmals ein blutbildendes Herzorganoid hergestellt
Wie entwickeln sich menschliche Organe, und was geschieht mit ihnen, wenn sie erkranken? Um diese Fragen zu beantworten, setzen Forschende zunehmend auf sogenannte Organoide. Die wenige Millimeter großen Mini-Organe bestehen aus im Labor gezüchteten Zellgruppen, die organähnliche Strukturen ausbilden können.

Der Darm verändert sich in Schwangerschaft und Stillzeit massiv
In der Schwangerschaft und Stillzeit verändert sich der weibliche Körper in vielerlei Hinsicht. So werden verschiedene Organe wie die Brüste oder auch das Immunsystem angepasst, um die Gesundheit von Mutter und Kind zu gewährleisten – das geschieht im Laufe der Evolution bei allen Säugetieren.

Leukämiehilfe Österreich ruft zum Typisieren auf
In Österreich benötigen jährlich rund 300 Blutkrebs-Patientinnen und -Patienten lebensrettende Stammzellspenden, für rund 10 Prozent können jedoch keine passenden Spenderinnen und Spender gefunden werden.

Cyclophosphamid beeinflusst Überlebensrate nach Blutstammzelltransplantation
Die Transplantation von Blutstammzellen gesunder SpenderInnen kann bei aggressiven Blutkrebserkrankungen lebensrettend sein. Allerdings können im Transplantat vorhandene Immunzellen der SpenderInnen die gesunden Gewebe des Patienten schädigen. Um dieses Risiko zu vermindern, erhalten die PatientInnen nach der Transplantation immunsupprimierende Medikamente, das hochwirksame Cyclophosphamid.

Fasten verändert den Stoffwechsel in Tumorzellen
Seit mehr als einem Jahrhundert zeigen Fastenkuren bei verschiedenen Organismen, einschließlich des Menschen, eine positive Wirkung auf die Gesundheit, die Lebensdauer und die Geweberegeneration. Jedoch sind die metabolischen Auswirkungen des Fastens und der anschließenden Nahrungsaufnahme auf die Tumorentstehung noch weitgehend unerforscht.

Effizientes Verfahren zur Bildung von Endothelzellen aus Stammzellen etabliert
Die innerste Schicht von Blutgefäßen wird von Endothelzellen gebildet, welche wiederum eine Rolle bei der Entstehung von Erkrankungen des Herz-Kreislaufsystems spielen. Für die „in vitro“-Untersuchung der Ursachen dieser Leiden werden daher menschliche Endothelzellen benötigt.

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SELTENE ERKRANKUNGEN: 400.000 Menschen in Österreich betroffen