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Urologie
 | Autismusrisiko bei Frühchen früher prognostizieren In Europa wird etwa jedes 70. Kind mit Autismus diagnostiziert – mangels wirksamer Früherkennungsindikatoren oft spät. Rund zehn Prozent aller Kinder kommen vor der 37. Schwangerschaftswoche zur Welt und kleine Frühgeborene tragen ein mindestens dreifach erhöhtes Risiko. |
 | Gefährliche und falsche Diagnosen auf TikTok Eine Studie unter Beteiligung der Universität Witten/Herdecke hat erstmals deutschsprachige TikTok-Videos zu psychischen Störungsbildern untersucht und herausgefunden: Die meisten Inhalte sind falsch. Nur rund 20 Prozent der untersuchten TikTok-Videos zu psychischen Störungsbildern waren fachlich korrekt. |
 | Pet-Tracer macht Parkinson-Prozesse erstmals im lebenden Gehirn sichtbar Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Tübingen hat in Zusammenarbeit mit dem Max-Planck-Institut für Multidisziplinäre Naturwissenschaften und dem Biotechnologie-Unternehmen MODAG einen neuartigen PET-Tracer entwickelt, der krankhafte Alpha-Synuclein-Ablagerungen im Gehirn sichtbar machen kann. |
 | Neue Ansätze für die männliche Verhütung Forschende der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU), der RWTH Aachen sowie der Universitäten Bonn, Gießen und Münster arbeiten im Forschungsverbund „Contrapur“ an der Entwicklung einer neuartigen Verhütung für Männer. Langfristiges Ziel ist eine sichere, reversible und nicht-hormonelle Verhütungsmethode. |
 | Neue Wege zur Vorhersage von Krankheitsrisiken bei Zecken Mit dem Beginn des Frühsommers steigt die Aktivität von Zecken in Wiesen, Wäldern und Gärten. Das Risiko, nach einem Zeckenstich an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose zu erkranken, hängt dabei stark vom Aufenthaltsort ab. |
 | Epilepsie-Erkrankte mit Wearable-Set überwachen „PearNet“ entwickelt spezielle Wearables – das heißt am Körper getragene elektronische Geräte –, die Epilepsie-Patienten vor Anfällen warnen und diese gleichzeitig beobachten und aufzeichnen. Das Projekt von Forschenden des Universitätsklinikums Bonn (UKB) und der Universität Bonn erhält jetzt eine Förderung von rund 2,7 Millionen Euro. Damit soll dessen Ausgründung weiter vorbereitet werden, um so das Wearable-Set als Produkt auf den biotechnologischen Markt zu bringen. |
 | Neue Erkenntnisse zu Entzündungsprozessen bei Multipler Sklerose Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung, bei der das Immunsystem das zentrale Nervensystem angreift. Dabei wandern Immunzellen in Gehirn und Rückenmark ein und lösen Entzündungen aus. Welche Rolle Stoffwechselprozesse dabei spielen, konnte bisher nicht vollständig geklärt werden. |
 | Erbliche Epilepsie im Mausmodell erfolgreich behandelt Epilepsien können viele Gründe haben; manche Formen sind genetisch bedingt. Häufig liegt dabei die Ursache in einer Veränderung in einem Gen namens SCN1A, das den Bauplan für einen Natriumkanal von Nervenzellen enthält und eine wichtige Rolle bei der Signalübertragung spielt. |
 | Erwartungen beeinflussen Therapieerfolg bei Depression stärker als gedacht Erwartungen spielen eine entscheidende Rolle bei der Behandlung von Depressionen. Eine neue Studie von Forschenden des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) zeigt nun: Menschen mit Depression, die kurzfristig besonders stark auf Placebo-Behandlungen reagieren, profitieren auch langfristig stärker von Behandlungserwartungen. |
 | Belohnungsverarbeitung im Gehirn in Bezug auf Essen untersucht Der im Alltag empfundene und sehr belastende Verlust von Interesse oder Freude an normalerweise positiven Aktivitäten, ist ein Kernsymptom einer schweren Depression. Doch bisher ist es unklar, wie genau sich diese Anhedonie, auch bekannt als Belohnungsdefizit, manifestiert. |
 | Die Uhr im Körper tickt nicht für alle gleich Manche Menschen altern schneller als andere. Doch wie kann man das biologische Alter zuverlässig messen? Dieser Frage geht ein Forschungsteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) in einer Studie zu den biologischen Altersuhren von Kampfsportlern nach, die die Vollkontakt-Kampfsportart gemischte Kampfkünste - Mixed Martial Arts (MMA) betreiben. |
 | Moderne Bildgebung liefert Hinweise auf aggressiven Verlauf von Kopf-Hals-Tumoren Ein Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien zeigt in einer aktuellen Studie, dass sich biologische Eigenschaften einer in vielen Fällen sehr aggressiven Untergruppe von Kopf-Hals-Tumoren in modernen bildgebenden Verfahren widerspiegeln. So können PET/CT-Aufnahmen Hinweise auf besonders aktive und prognostisch ungünstige Tumorformen liefern und damit neue Perspektiven für personalisierte Behandlungsstrategien einer bislang schwer therapierbaren Krebsart eröffnen. |
 | Antikörper lässt Nervenfasern nach Rückenmarksverletzung neu wachsen Verletzungen des Rückenmarks – etwa durch Sport- oder Verkehrsunfälle – können zu Tetra- oder Paraplegie führen und damit die Selbstständigkeit Betroffener enorm einschränken. Ende 2024 schloss eine internationale Studiengruppe unter der Leitung der Universität Zürich (UZH) und der Universitätsklinik Balgrist eine multinationale klinische Studie ab. |
 | Kürzere Überlegungszeit steigert Entscheidungsqualität Im Schachspiel sind schnellere Entscheidungen von einer höheren Qualität. Das ist das Ergebnis einer Studie, die aktuell in PNAS erschienen ist. Das Forschungsteam, dem neben Professor Uwe Sunde von der LMU Wissenschaftler der Erasmus-Universität Rotterdam und der FernUni Schweiz angehören, analysierte Daten aus professionellen Schachpartien. |
 | Generative KI kann Tierversuchszahl halbieren Eine neue KI zur Reduktion von Tierversuchen haben Forschende der Goethe-Universität und der Philipps-Universität Marburg in Zusammenarbeit mit dem Fraunhofer-Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie ITMP entwickelt. |
 | Charité-Schulprojekt zu Nikotin-Prävention überzeugt im Alltag Süße Aromen, bunte Verpackungen und der vermeintlich harmlose Dampf: Aromatisierte E-Zigaretten, sogenannte Vapes, machen den Nikotinkonsum unter Kindern und Jugendlichen wieder attraktiv – und stellen die Suchtprävention vor neue Herausforderungen. |
 | Oxytocin wirkt auch im Wettbewerb, besonders bei Männern Das "Kuschelhormon" Oxytocin spielt nicht nur in Momenten der Nähe eine Rolle, sondern auch beim Kräftemessen: Forschende der Universität Zürich zeigen, dass es besonders dann ausgeschüttet wird, wenn Rivalität oder klare Gruppengrenzen im Spiel sind – und zwar vor allem bei Männern. |
 | Immunzell-Muster könnten Therapie-Entscheidungen verbessern Hirnmetastasen zählen zu den schwerwiegendsten Komplikationen fortgeschrittener Brustkrebserkrankungen. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben die körpereigenen Abwehrzellen im Hirngewebe rund um diese Metastasen detailliert untersucht. |
 | Lärm wird zum Gesundheitsrisiko für Kinder und Jugendliche Schon früh im Leben ist man Lärm und seinen Folgen ausgesetzt. Aktuelle Studien zeigen, dass Hörprobleme und Tinnitus bereits in jungen Jahren auftreten können. Besonders auffällig: Viele Jugendliche berichten aufgrund von Freizeitlärm, etwa nach Konzertbesuche oder bei lautem Musikhören mit Kopfhörern, von Ohrgeräuschen. |
 | Uni Mainz für Versorgung von Peniskarzinom zertifiziert Das Uroonkologische Zentrum der Universitätsmedizin Mainz hat erstmalig die Zertifizierung für die Behandlung des Peniskarzinoms von der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) erhalten. Damit ist die Universitätsmedizin Mainz eines von deutschlandweit nur 13 Zentren, die auf diese seltene Krebserkrankung spezialisiert sind. |
 | Potenzielle Biomarker zur Früherkennung von Kindern mit Down-Syndrom entdeckt Kinder mit Down-Syndrom besitzen ein hohes Risiko, an myeloischer Leukämie zu erkranken. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt, des Wellcome Sanger Institute, des Great Ormond Street Hospital und ihrer Kooperationspartner hat herausgefunden, wie sich einzelne Zellen des blutbildenden Systems der Betroffenen verändern, sodass über eine Krebsvorstufe Leukämie entsteht. |
 | Doppelgänger: genetisch unwahrscheinlich, psychologisch plausibel Keira Knightley und Natalie Portman wurden jahrelang für Zwillinge gehalten. Katy Perry und Zooey Deschanel gelten als Paradebeispiel für prominente Doppelgängerinnen. Solche verblüffenden Ähnlichkeiten faszinieren – und nähren die Vorstellung, irgendwo auf der Welt müsse es unser zweites Ich geben. Doch aus wissenschaftlicher Sicht ist diese Annahme irreführend. Echte Doppelgänger – also genetisch identische, nicht verwandte Personen – gibt es praktisch nicht. |
 | Nutzen von Beta-Amyloid-Antikörper gegen Alzheimer in Frage gestellt Die Ergebnisse der aktuellen Cochrane-Analyse sind ernüchternd: Demnach haben die Beta-Amyloid-Antikörper keinen bedeutsamen klinischen Effekt. Allerdings untersuchten nur zwei der 17 in der Metaanalyse bewerteten Studien die zugelassenen Antikörper Lecanemab und Donanemab. |
 | Digitale Erfassung des gesundheitlichen Befindens Patienten regelmäßig zu ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität zu befragen, ist ein wichtiger Aspekt patientenzentrierter Medizin. Eine aktuelle Studie hat die technische und klinische Machbarkeit des Systems überprüft und bestätigt. Die Ergebnisse sind im „Journal of Medical Internet Research“ erschienen. |
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Aktueller Schwerpunkt: SELTENE ERKRANKUNGEN: 400.000 Menschen in Österreich betroffen |