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immunologie
 | CD-Labor für Lipid-Emulsionen als Paradigmenwechsel in der Chemotherapie Trotz großer Fortschritte in der onkologischen Forschung zählt Krebs weiterhin zu den häufigsten Todesursachen weltweit. Für Patienten, Angehörige und das Gesundheitssystem bleibt die Erkrankung eine enorme Herausforderung. Besonders problematisch sind dabei die Nebenwirkungen vieler Therapien sowie die Fähigkeit von Tumoren, im Verlauf Resistenzen gegen Medikamente zu entwickeln. |
 | Neue Wege zur Vorhersage von Krankheitsrisiken bei Zecken Mit dem Beginn des Frühsommers steigt die Aktivität von Zecken in Wiesen, Wäldern und Gärten. Das Risiko, nach einem Zeckenstich an Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) oder Borreliose zu erkranken, hängt dabei stark vom Aufenthaltsort ab. |
 | Neuer Ansatz könnte Krebsimmuntherapie widerstandsfähiger machen Forschende der Columbia University und des Universitätsklinikums Tübingen haben das Protein NFIL3 als entscheidenden Faktor identifiziert, der zur Erschöpfung von CAR T-Zellen beiträgt. Wird NFIL3 ausgeschaltet, bleiben die Zellen länger aktiv und können Tumore effektiver bekämpfen. |
 | Neue Erkenntnisse zu Entzündungsprozessen bei Multipler Sklerose Multiple Sklerose (MS) ist eine chronische Erkrankung, bei der das Immunsystem das zentrale Nervensystem angreift. Dabei wandern Immunzellen in Gehirn und Rückenmark ein und lösen Entzündungen aus. Welche Rolle Stoffwechselprozesse dabei spielen, konnte bisher nicht vollständig geklärt werden. |
 | Moderne Bildgebung liefert Hinweise auf aggressiven Verlauf von Kopf-Hals-Tumoren Ein Forschungsteam unter Leitung der MedUni Wien zeigt in einer aktuellen Studie, dass sich biologische Eigenschaften einer in vielen Fällen sehr aggressiven Untergruppe von Kopf-Hals-Tumoren in modernen bildgebenden Verfahren widerspiegeln. So können PET/CT-Aufnahmen Hinweise auf besonders aktive und prognostisch ungünstige Tumorformen liefern und damit neue Perspektiven für personalisierte Behandlungsstrategien einer bislang schwer therapierbaren Krebsart eröffnen. |
 | Immunzell-Muster könnten Therapie-Entscheidungen verbessern Hirnmetastasen zählen zu den schwerwiegendsten Komplikationen fortgeschrittener Brustkrebserkrankungen. Forschende der Medizinischen Fakultät Heidelberg der Universität Heidelberg, des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Universitätsklinikums Heidelberg (UKHD) haben die körpereigenen Abwehrzellen im Hirngewebe rund um diese Metastasen detailliert untersucht. |
 | Das Tarnsystem der Bakterien überlisten Bekommt unser Immunsystem eine bakterielle Infektion nicht in den Griff, helfen Antibiotika. Doch immer mehr Bakterien werden resistent gegen die Behandlung. Die Zahl der daraus erfolgten Todesfälle lag im Jahr 2021 weltweit bei mehr als 1,1 Millionen. Bis 2050 werden voraussichtlich weltweit bis zehn Millionen Menschen pro Jahr aufgrund von Antibiotikaresistenzen sterben. Zu den kritischen Krankheitserregern zählt die WHO u.a die Darmbakterien der Gattung Enterococcus und Escherichia coli. |
 | Neue Hoffnung bei seltenen Autoimmunerkrankungen Gelenkschmerzen, Hautveränderungen, extreme Erschöpfung – und oft jahrelang keine klare Diagnose: Kollagenosen können sehr unterschiedlich verlaufen und für Betroffene zur großen Belastung werden. |
 | Grundlegend neuer Therapieansatz gegen Mukoviszidose Ein winziger Antikörperbaustein könnte die Behandlung von Mukoviszidose grundlegend verändern: Forschenden ist es erstmals gelungen, einen sogenannten Nanobody zu entwickeln, der direkt in menschliche Zellen eindringt und den am häufigsten fehlerhaften Chloridkanal bei Mukoviszidose reparieren kann. |
 | Digitale Erfassung des gesundheitlichen Befindens Patienten regelmäßig zu ihrer gesundheitsbezogenen Lebensqualität zu befragen, ist ein wichtiger Aspekt patientenzentrierter Medizin. Eine aktuelle Studie hat die technische und klinische Machbarkeit des Systems überprüft und bestätigt. Die Ergebnisse sind im „Journal of Medical Internet Research“ erschienen. |
 | Neuer Behandlungsansatz bei bakterieller Sepsis entdeckt Eine Forschungsteam der Universitätsmedizin Mainz hat einen bislang unbekannten Mechanismus entdeckt, mit dem das Immunsystem bakterielle Infektionen bekämpft. Das Team fand heraus, dass ein bestimmtes Protein, der sogenannte Ionenkanal PACC1, entscheidend dafür ist, dass Immunzellen Bakterien effektiv abtöten können. Fehlt das Protein, kommt es zu verstärkten Entzündungsreaktionen. |
 | Innere Uhr lässt sich an einer Haarprobe ablesen Ein Forschungsteam der Charité Berlin hat einen Test entwickelt, der den Chronotyp eines Menschen anhand seiner Haarwurzeln bestimmen kann. Er soll die Basis für die zirkadiane Medizin legen – also eine Medizin, die sich stärker an der inneren Uhr des Menschen orientiert. |
 | Thymus als zentralen Regulator von Immunalterung und Krankheitsanfälligkeit Wer eine gesunde Thymusdrüse hat, lebt länger und wird seltener krank. Außerdem sind Immuntherapien bei Patienten mit gesundem Thymus häufiger erfolgreich. Dies zeigen zwei internationale Studien unter Beteiligung der Universitätsmedizin Frankfurt. Aus den Ergebnissen, die jetzt in der Fachzeitschrift Nature erschienen sind, ergeben sich neue Ansätze für den Erhalt der Gesundheit im Alterungsprozess. |
 | 80 Prozent der Österreicher sind FMSE geimpft, dennoch steigen die Fallzahlen Die 1976 erstmalig in Österreich zugelassene FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis)-Impfung ist eine beispiellose Erfolgsgeschichte. Eine aktuelle österreichische Studie im Fachmagazin Vaccine aus dem Vorjahr zeigt, dass Tausende schwere Krankheits- und Dutzende Todesfälle durch die Impfung zu verhindere wären. |
 | Ärztliche Empfehlung prägen HPV-Impfbereitschaft bei Erwachsenen Das humane Papillomavirus (HPV) ist die weltweit häufigste sexuell übertragbare Infektion und kann verschiedene Krebserkrankungen auslösen. Eine vorbeugende HPV-Impfung ist sehr wirksam und wird in der Schweiz seit 2007 für Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis 26 Jahren empfohlen |
 | Duales HPV-Konzept bei Krebs im Anogenitalbereich Basierend auf dem Nachweis von Humanen Papillom Viren (HPV) unterscheidet die WHO im Anogenitalbereich ursächlich zwei Gruppen von Karzinomen. Während HPV für 95% von Plattenepithelkarzinomen am Gebärmutterhals und Anus verantwortlich ist, werden nur etwa die Hälfte der Vulva- und Peniskrebs durch HPV hervorgerufen. |
 | Neues Christian-Doppler-Forschungslabor in Graz eröffnet Trotz großer Fortschritte in der personalisierten Medizin bleibt Lungenkrebs weltweit die häufigste Ursache krebsbedingter Todesfälle und stellt damit weiterhin eine große medizinische Herausforderung dar. Vor diesem Hintergrund und angesichts des dringenden Bedarfs an innovativen Therapieansätzen geben die MedUni Graz und Boehringer Ingelheim Mitte März die Eröffnung eines neuen Christian-Doppler-Labors bekannt. |
 | Vitiligo Hilfe Österreich mit neuer Testimonial Bei der Weißfleckenkrankheit (Vitiligo) werden die Melanozyten, die pigmentbildenden Zellen der Haut, von Immunzellen zerstört. Die Depigmentierung in Form von zartrosa und weißen Flecken zeigt sich häufig um die Augen, den Mund und die Nase, aber auch an Ellenbögen und Knien, und sind meist symmetrisch an beiden Körperhälften zu finden. |
 | Genetischen Risikofaktor der FSME identifiziert Ein internationales Forschungsteam unter der Leitung von Forschenden der MedUni Graz hat einen zentralen Angriffspunkt des FSME-Virus im menschlichen Körper identifiziert. Die durch Zecken übertragene Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) verursacht schwere Entzündungen des Zentralnervensystems; eine spezifische antivirale Therapie steht derzeit nicht zur Verfügung. |
 | Abnehmspritze mit Vorsicht "genießen" Rund ein Viertel aller Erwachsenen in Deutschland ist adipös –Tendenz steigend. Seit Juli 2023 ist Wegovy – der Markenname für das höher dosierte Semaglutid – in Deutschland als Mittel zur Gewichtsreduktion zugelassen. Semaglutid, das umgangssprachlich als „Abnehmspritze“ bekannt wurde, verlangsamt die Magenentleerung, steigert das Sättigungsgefühl und dämpft den Appetit. |
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Aktueller Schwerpunkt: SELTENE ERKRANKUNGEN: 400.000 Menschen in Österreich betroffen |