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endokrinologie

Neues EU-Projekt beschäftigt sich mit Genetik des Bewegungsapparates
Möglichst gesund alt zu werden und ein langes und schmerzfreies Leben führen zu können, ist ein Wunsch der meisten Menschen. Eine wichtige Rolle, vor allem im Bereich der Schmerzvermeidung, spielt dabei der Bewegungsapparat.

Warnung vor tödlicher Gefahr von Giftpilzen
Wegen des feucht-heißen Wetters sprießen in der Natur die Pilze. Doch nicht jeder ist essbar. Besonders gefährlich ist der Knollenblätterpilz. In der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) gibt es derzeit vermehrt Opfer lebensbedrohlicher Pilzvergiftungen.

Auch epigenetische Markierung für Übergewicht verantwortlich
Was bestimmt, ob wir fettleibig werden? Neben dem Lebensstil wirkt sich auch die Veranlagung aus, die Gene aber können den ererbten Hang zum Übergewicht nicht vollständig erklären.

Individuelle Risikobeurteilung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen in der Praxis möglich
Herz-Kreislauf-Erkrankungen zählen weltweit zu den häufigsten Todesursachen. Oft würde ein Bluttest ausreichen, um eine individuelle Risikobeurteilung durchzuführen, was aber mit kostenintensiven Laboruntersuchungen verbunden ist, die nicht unmittelbar in einer Ordination durchgeführt werden können

Gesundheitstalk: Cholesterinwerte regelmäßig überprüfen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind noch immer die Todesursache Nummer eins in Österreich. 38 Prozent der Todesfälle sind darauf zurückzuführen.

Bewegung als Leberkrebstherapie
Die EU hat sich das Thema Krebsprävention auf die Fahnen geschrieben. Die MHH beteiligt sich am EU-Projekt PIECES und will mit personalisierten Bewegungsprogrammen das Krebsrisiko reduzieren und die Lebergesundheit verbessern.

Neue Richtlinien bei der Osteoporosebehandlung
Österreich liegt mit knapp 100 000 Osteoporose-bedingten Knochenbrüchen jährlich im weltweiten Spitzenfeld. Der aus sozioökonomischer Sicht bedeutendste Knochenbruch ist hierbei jener des Oberschenkels im hüftgelenksnahen Bereich - – auch als Hüftfraktur oder Schenkelhalsbruch bezeichnet.

Frühere Behandlung von Schwangerschaftsdiabetes empfehlenswert
Tests auf Schwangerschaftsdiabetes werden derzeit gemäß den Vorgaben der Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen routinemäßig in der 24. bis 28. Schwangerschaftswoche angeboten, sodass eine Therapie nötigenfalls erst dann eingeleitet werden kann.

Neue Behandlungsoption bei Gallengangkrebs
Die Standardtherapie bei fortgeschrittenem Gallengangkrebs beruht bislang auf Chemotherapie mit den Therapeutika Gemcitabin und Cisplatin, die Behandlung mit der körpereigenen Immunabwehr wird bei dieser Krebsart seit Jahren erforscht. Die Heilungschancen gelten als schlecht.

Ultraschnelles Insulin für ein effektives Blutzuckermanagement
In Österreich sind derzeit rund 800 000 Menschen von Diabetes betroffen. Bei Menschen mit Typ-1-Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig bis kein Insulin, bei Typ-2-Diabetes liegt eine verminderte Insulinwirkung vor: Beides führt zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel.

Mit Zellen des angeborenen Immunsystems Leberkrebs bekämpfen
MHH-Gastroenterologe Dr. Bernd Heinrich sucht neue Therapien gegen das hepatozelluläre Karzinom (HCC), einen bösartigen Lebertumor. Die Deutsche Krebshilfe zeichnet ihn dafür mit dem Max-Eder-Nachwuchsprogramm aus und unterstützt seine Forschung mit 800.000 Euro.

Neue Schutzfunktion von Antidiabetika nachgewiesen
In der Diabetes mellitus Typ 2 Therapie werden seit einigen Jahren erfolgreich SGLT2-Hemmer eingesetzt. Auch zur Behandlung der chronischen Herz- und Niereninsuffizienz finden diese Antidiabetika breite Anwendung.

Weltweite Verdoppelung der Diabetes Typ 1-Fälle bis 2040
Diabetes mellitus ist global auf dem Vormarsch. Eine aktuelle Lancet-Studie prognostiziert nun, dass sich die Erkrankungszahlen für Diabetes Typ 1 bis 2040 von etwa 8,4 Millionen auf bis zu 17,4 Millionen verdoppeln könnten.

Erhöhtes LDL-Cholesterin als wichtigster Risikofaktor für Herz-Kreislauferkrankungen
Herz-Kreislauf-Erkrankungen sind Todesursache Nr. 1 in Österreich, dennoch ist das Bewusstsein dafür viel zu gering ausgeprägt. Denn 8,2 Prozent der Todesfälle wären vermeidbar, was 6.800 Sterbefällen pro Jahr entspricht.

MHH sucht Probanden für Helicobacter-Studie
Helicobacter pylori ist ein Magenkeim, von die Hälfte der Weltbevölkerung betroffen ist – er verursacht häufig eine Magenschleimhautentzündung. Bei etwa 20 Prozent der Menschen führen diese Entzündungen zu Magengeschwüren, bei einem Prozent zu Magenkrebs.

Die Molekulare Entschlüsselung des Nierenfilters
Forschende der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie der Uniklinik Freiburg und dem Imagine Institut in Paris konnten mit Hilfe von hochauflösenden Proteomanalysen die molekulare Zusammensetzung des Nierenfilters entschlüsseln.

Nicht-alkoholische Fettlebererkrankungen vermehrt Ursache für hepatozelluläres Karzinom (HCC)
Das hepatozelluläre Karzinom (hepatocellular carcinoma, HCC) gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen weltweit. In Deutschland gibt es derzeit rund 9.000 HCC-Neudiagnosen pro Jahr, fast 8.000 Betroffene überleben die Erkrankung nicht. Bevor der Tumor in der Leber entsteht, ist das Organ oft bereits durch eine chronische Entzündung vorgeschädigt.

Genkorrektur als mögliche Therapie bei Hämochromatose
Die erblich bedingte primäre Hämochromatose gehört zu den häufigsten angeborenen Stoffwechselerkrankungen in Europa. Bei dieser auch als Eisenspeicherkrankheit bezeichneten Störung kommt es zu einer Überladung des Körpers mit Eisen.

Hohe Kompetenz bei seltene Erkrankungen Im Amyloidose-Zentrum Niedersachsen
Die Amyloidose ist eine seltene Erkrankung, die einzelne Organe und Körperregionen oder auch den ganzen Organismus betreffen kann. Die Ursache sind fehlgefaltete Eiweißmoleküle, die sich im Körper ablagern.

Leptin verhindert Entwicklung einer Fettleber
Einer Studiengruppe der MedUni Wien ist es gelungen, einen durch Leptin gesteuerten Regelkreislauf aufzuzeigen, durch den dieses Fettgewebshormon den Leberfettstoffwechsel über das autonome Nervensystem steuert.

Prof. Manns mit dem „Lifetime Achievement Award“ für sein Lebenswerk ausgezeichnet
Große Ehre für Prof. Dr. Michael Manns: Die Vereinigung „United European Gastroenterology“ (UEG) hat heute den Präsidenten der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) für sein Lebenswerk mit dem „Lifetime Achievement Award“ ausgezeichnet.

Studie zur Behandlungsstrategie bei Septischem Schock startet Anfang 2023
Sepsis ist die häufigste Todesursache bei Infektionen. Allein in Deutschland sterben pro Jahr rund 75.000 Menschen daran. Bei der schwersten Form der Sepsis kommt es zu einem Kreislaufversagen (Septischer Schock). Bisher gibt es keine spezifische Therapie, 60 Prozent der Betroffenen sterben.

Ekelerregende Videos mit Krankheitsbezug lösen Immunantwort aus
Personen, die mit krankheitsbezogenen ekelerregenden Videos konfrontiert werden, weisen eine erhöhte Konzentration der Antikörper Immunglobulin A im Speichel auf. Das zeigt eine Studie von Forschenden des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg mit 116 Testpersonen.

Adipositas mit Kombitherapie und Kinder- und Jugendprogramm bekämpfen
Starkes Übergewicht oder Adipositas ist einer der wichtigsten beeinflussbaren Risikofaktoren für die Entstehung von Diabetes Typ 2. Vor 2020 war in Deutschland jedes siebte Kind adipös – eine Tendenz, die jetzt seit 2020 mit Auswirkungen der Coronapandemie weiter zugenommen hat.

Anblick einer Mahlzeit regt Mikroglia an
Noch bevor Kohlenhydrate im Blut auftauchen, führt der reine Anblick und Geruch einer Mahlzeit schon zur Freisetzung von Insulin. Forschende der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel konnten erstmals zeigen, dass hierbei eine kurzzeitige Entzündungsreaktion auftritt, die nötig ist, um das Insulin freizusetzen.

Der Weg zur personalisierten Hepatitis-D-Behandlung
Hepatitis D ist die bei weitem schwerste Form der chronischen Virushepatitis, die häufig zu Leberversagen, Leberkrebs und zum Tod führt. Allerdings ist das Wissen über die Erkrankung bislang noch sehr begrenzt.

Schädel-Hirn-Verletzungen erhöhen das Risiko für schwere Folgeerkrankungen
Eine große prospektive Kohortenstudie aus den USA zeigte erstmals, dass nach Schädel-Hirn-Traumata das Risiko für schwere Folgeerkrankungen im Studienzeitraum von zehn Jahren signifikant zunahm.

Schwanger nach 15 Jahren
Vor über 15 Jahren hatte eine Patientin nach einer Untersuchung eine Hodgkin Lymphom Diagnose bekommen und ließ ihr Eierstockgewebe einfrieren. Nachdem das Gewebe wieder eingesetzt worden war, hat die Patientin jetzt in der Uniklinik Innsbruck ihr erstes Kind geboren.

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