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| Reduktion der kognitiven Fähigkeiten bei Vitamin-D-Mangel | 16.7.10 | ||
| Laut Resultaten einer in „Archives of Internal Medicine“ publizierten, über sechs Jahre laufenden Studie sind niedrige Vitamin-D-Spiegel bei älteren Menschen mit einer substantiellen Reduktion der kognitiven Fähigkeiten assoziiert. An der 1998 begonnenen Studie von Dr. David J. Llewellyn von der University of Exeter, UK, und Kollegen nahmen 858 Senioren (>65a) teil. Neben Befragungen, medizinischen Untersuchungen und Blutentnahmen wurden drei Tests der kognitiven Funktion (MMSE, Trial-Making Tests A und B) wiederholt durchgeführt. Es zeigte sich, dass Studienteilnehmer mit schwerem Vitamin-D-Mangel (<25nmol/l) im Vergleich zu jenen mit Werten über 75nmol/l mit 60 Prozent höherer Wahrscheinlichkeit im Verlauf von sechs Jahren einen beträchtlichen kognitiven Verfall zeigten (RR=1,60 [95% CI 1,19-2,00]). „Falls zukünftige prospektive Studien und randomisiert-kontrollierte Untersuchungen Vitamin-D-Mangel als ursächlich für kognitiven Abbau bestätigen, würde dies wichtige neue Möglichkeiten für Behandlung und Prävention eröffnen“, schlussfolgern die Autoren. Quellen: MedScape Medical News, 13 July 2010; Neuro-online Abstract: Arch Intern Med; 2010, 170: 1135-1141 |
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(chi ) |
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