MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Nachrichten

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onkologie

Detailgetreue Bilder des Tumor versorgenden Gefäßsystems
Eine neue Art der Auswertung von Ultraschallbildern macht es möglich, mit herkömmlichen Geräten hochauflösende Bilder von Blutgefäßen in Tumoren zu erzeugen.

Krebsmedikamente lassen sich ohne Marker ergründen
Welche Wirkorte das Krebsmedikament Neratinib in Zellen erreicht und wie es sich dort chemisch verändert, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit der Raman-Mikroskopie untersucht.

Mit der 'Genschere' lassen sich Abwehrzellen genetisch verändern
Mit molekularbiologischen Verfahren wie der als Genschere bekannten Methode Crispr-Cas9 lassen sich Gene in lebenden Zellen von Mäusen gezielt verändern. Eine neue Methode ermöglicht es, Gene in lebenden T-Zellen von Mäusen schnell und effizient zu modifizieren. Als Werkzeug kommen Plasmide zum Einsatz, die sich in der Gentechnik seit Langem bewährt haben.

Buchrezension: Zucker-Tödliche Versuchung
Im neuen Buch von Lorenz Borsche "Zucker - Tödliche Versuchung" dreht sich alles um das "weiße Pulver" Thematisiert wird das Süße. Folgende Fragen und viele weitere werden beantwortet:

Moderner PET/CT-Scanner kann Tumoren früher aufspüren
Ein PET/CT-Gerät der neusten Generation wird seit wenigen Tagen in der Patientenversorgung der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des UKE (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) eingesetzt. Mit dem neuen, in Norddeutschland einzigartigen Scanner werden vor allem Krebspatienten untersucht.

Neue Studie: Mit T-Zellen-Rezeptor-Therapie gegen Krebs
Unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) startet die erste klinische Studie in Deutschland zu einem neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie. Bei bestimmten Leukämie- und Lymphomerkrankungen kann die neue T-Zell-Rezeptor-Therapie der Medigene AG das Immunsystem des Patienten im Kampf gegen den Krebs entscheidend unterstützen, so die Hoffnung der Wissenschaftler.

Forscher entdecken neues Anti-Krebs-Protein
Ein internationales Forscherteam hat ein neues Anti-Krebs-Protein entdeckt. Das Protein namens LHPP verhindert, dass sich Krebszellen in der Leber ungebremst vermehren. Zudem eignet es sich als Biomarker für die Diagnose und Prognose von Leberzellkrebs.

Grazer WissenschafterInnen setzen Photolipide zur Zellkontrolle ein
Heilen mit Licht? Das zunehmend an Aktualität gewinnende Feld der Photopharmakologie nutzt durch Licht schaltbare Moleküle (molekulare Lichtsensoren), um die präzise Kontrolle über biologische/pharmakologische Wirkungen zu erlangen.

Präziserer Test für Leukämie entwickelt
Rund 500 Kinder und Jugendliche erkranken in Deutschland jährlich an akuter lymphoblastische Leukämie (ALL). Etwa 80 Prozent von ihnen können mit intensiver Chemotherapie geheilt werden, wobei die individuellen Heilungsaussichten von bestimmten Risikofaktoren abhängen.

Forscher beobachten Details der Schaltung des Ras-Proteins
Ras-Proteine sind molekulare Schalter, die in unserem Körper entscheiden, ob und wann Zellen sich teilen. Ist ihre Funktion gestört, können sich zum Beispiel Tumore bilden. Weitere Details des An- und Ausschaltens konnte ein Forscherteam um Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dank kombinierter Methoden ermitteln und somit die Hypothese bestätigen, dass der Bindungspartner von Ras im gebundenen Zustand keine Wasserstoffatome an den Phosphaten enthält.

Klassifizierung von Tumoren verbessert
WissenschaftlerInnen haben die Klassifikation von Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) entscheidend verbessert: Mediziner können jetzt Tumoren des ZNS präziser bestimmten Risikogruppen zuordnen und sich auf dieser Basis für eine optimierte Therapie entscheiden.

Apalutamide als Therapeutikum bei Prostatakrebs
Ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Prostatakrebs verlängert das Überleben um über zwei Jahre. Das sind die Ergebnisse der internationalen SPARTAN-Studie unter maßgeblicher Beteiligung der MedUni Wien, die jetzt im renommierten "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurden.

Neuer Professor und neue Professorin an der Universität Basel bestellt
Der Universitätsrat der Uni Basel hat Prof. Dr. Markus Kalberer zum Professor für Atmospheric Sciences und Prof. Dr. Melpomeni Fani zur Klinischen Professorin für Radiopharmazeutische Chemie gewählt.

Interleukin-1β kann Pleuraerguss auslösen
Vor allem Lungenkrebspatienten leiden an malignem Pleuraerguss, bei dem sich Flüssigkeit zwischen Lungen- und Rippenfell ansammelt. ForscherInnen am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), hatten vergangenes Jahr einen neuen Mechanismus entdeckt, der beschreibt wie es dazu kommt. Die aktuelle Arbeit in ‚Nature Communications‘ verfeinert das mechanistische Bild weiter.

Fruchtbar bleiben trotz Chemotherapie
Eine der größten Beeinträchtigungen der Lebensqualität nach überstandener Chemotherapie ist die Unfruchtbarkeit bei Frauen. ForscherInnen der Goethe-Universität und der Universität Tor Vergata in Rom ist es nun gelungen, den Mechanismus für die Unfruchtbarkeit durch Chemotherapie bei Frauen zu entschlüsseln.

Schutzprogramm gegen Malignes Melanom
Ein internationales Forschungsteam hat dem schwarzen Hautkrebs Einhalt geboten, indem es ein Schutzprogramm in den Tumorzellen reaktivierte und so das Zellwachstum stoppte. Mit chemischen Wirkstoffen blockierte das Team Enzyme, die epigenetische Markierungen auf dem Erbgut ausradieren.

Neues Prinzip der Proteinbindung entdeckt
UZH-Forschende haben ein bisher unerkanntes Prinzip entdeckt, wie Eiweisse miteinander

MRT bringt bei unklarer Mammographie mehr Sicherheit
Eine in Österreich von der MedUni Wien in Kooperation mit dem Diagnostikum Graz durchgeführte Studie bei rund 300 Probandinnen zeigt eindrücklich, dass die Methode der Magnetresonanztomographie (MRT) die beste Wahl bei der Aufklärung unklarer Ergebnisse bei Mammographien darstellt.

MicroRNAs steuern Krankheitsverlauf bei Leukämie
Ein Konsortium unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)findet winzige Ribonukleinsäure-Moleküle, die den Therapieerfolg bei Blutkrebs anzeigen und möglicherweise auch als Therapeutikum funktioniert.

Kombinationstherapie wirkt gegen aggressive Leukämie
ForscherInnen des Uniklinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML).

Österreich zählt bei der Krebsbehandlung zu den Top-Ländern
Eine neue Studie zu den Überlebensraten bei Krebs stellt Österreich ein gutes Zeugnis aus. Was bereits 2014 mit der EUROCARE 5-Studie belegt war, wurde nun im Lancet bestätigt.

'Narben' im Gehirn
Ein wichtiges Thema der 62. wissenschaftlichen Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Klinische Neurophysiologie und Funktionelle Bildgebung (DGKN) befasst sich damit, warum traumatisierte Kinder im Erwachsenenalter häufiger krank werden.

Online-Stressmanagement-Programm verbessert Lebensqualität von Krebskranken
Die Diagnose Krebs bringt eine große psychische Belastung mit sich. Doch viele Patienten erhalten keine psychologische Unterstützung. Ein Online-Programm zur Stressbewältigung kann die Lebensqualität merklich verbessern. Dies zeigt eine Studie von Forschenden der Universität Basel und des Universitätsspitals Basel, die im "Journal of Clinical Oncology" erschienen ist.

Neue Forschungsergebnisse zur Tiefenhyperthermie
Kombination aus Überwärmung von Tumoren und Chemotherapie verbessert Behandlungserfolg bei Patienten mit Weichteilsarkomen, ein neuartiges MRT-Tiefenhyperthermie-Hybridsystem ermöglicht eine nicht-invasive Temperaturmessung bei der Therapie

Startschuss für's Anti-Rauch-Volksbegehren
"Jetzt geht‘s los", gab Ärztekammerpräsident Thomas Szekeres bei einer Pressekonferenz heute Vormittag den offiziellen Startschuss für das Volksbegehren zum umfassenden Nichtraucherschutz.

Prof. Dr. Thorsten Schlomm neuer Charité-Klinikdirektor
Prof. Dr. Thorsten Schlomm übernimmt die W3-Professur auf Lebenszeit für Urologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Mit der Professur ist auch die Leitung der Klinik für Urologie am Campus Charité Mitte und Campus Benjamin Franklin verbunden.

Cannabis sativa zur Arzneipflanze 2018 gekürt
Die Hanfpflanze (Cannabis sativa) wurde in Österreich von der Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) aufgrund ihrer aktuellen Bedeutung, der Vielfalt an interessanten pharmakologisch wirksamen Inhaltsstoffen, und der Tatsache, dass sie nun in Österreich zur Arzneistoffgewinnung angebaut wird, zur Arzneipflanze des Jahres 2018 gekürt.

Getarntes Virus ermöglicht Krebs-Gentherapie
UZH-Forschende haben ein Adenovirus umgebaut, damit es für die Gentherapie von Krebs eingesetzt werden kann. Dazu haben sie eine neuartige Proteinhülle entwickelt, unter der sich das Virus tarnt und vor seiner Eliminierung schützt. Adapter auf der Virusoberfläche ermöglichen es dem umgebauten Virus, Tumorzellen zielgenau zu infizieren.

Ursache des AEC-Syndroms entdeckt
Mutationen im Protein p63 führen zu einer Reihe von Krankheits-Syndromen, aber keines ist so schwerwiegend wie das Ankyloblepharon-Ektodermaldysplasie-Clefting Syndrom (AEC-Syndrom). ForscherInnen der Goethe-Universität und der Universität Neapel haben nun entdeckt, dass dieses Syndrom Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder ALS ähnlicher ist als anderen p63-basierten Syndromen. Mit ihrer in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Arbeit legen sie einen Grundstein zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.

Doch kein Zusammenhang zwischen Solarium und Melanom?
Ein kausaler Zusammenhang zwischen maßvoller Solariennutzung und einem erhöhten Melanom-Risiko ist nach aktueller Studienlage nicht erwiesen.

Neue Biomarker prognostizieren Erfolg einer Krebs-Immuntherapie
Ob KrebspatientInnen auf eine Immuntherapie positiv ansprechen werden, lässt sich bereits im Vorhinein im Blut nachweisen. Forschende der Universität Zürich haben entsprechende Biomarker identifiziert. PatientInnen, bei denen die Therapie nicht wirkt, können frühzeitig mit anderen Methoden behandelt werden.

Wiener Krebstag am 12.2. zeigt neue Medikamente und Behandlungsstrategien
Am 12. Februar lädt der Verein "Leben mit Krebs" zum Wiener Krebstag in das Alte AKH ein. Namhafte ReferentInnen bieten von 9:00 bis ca. 13:45 Uhr ein interessantes Vortragsprogramm über verschiedene Tumorentitäten und deren Therapiemöglichkeiten. Auch Mitglieder von Selbsthilfegruppen stehen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Einblicke in die Pankreas-Ca-Evolution
Münchner ForscherInnen zeigen, dass beim Pankreas-Ca eine Verdopplung von Genen dafür verantwortlich ist, dass diese Tumore so aggressiv sind.

Helicobacter pylori-Infektionen verändern das Magenmilieu nachhaltig
Die menschliche Darmflora ist höchst individuell zusammengesetzt. Im Fall einer Helicobacter pylori-Infektion verdrängt jedoch das Bakterium alle anderen Keime im Magen- und Darmbereich, so dass nur mehr der Helicobacter-Keim im Magen verbleibt.

Monozyten haben viele Gesichter
Wenn das Immunsystem seine Truppen mobilisiert, übernehmen Antigen-präsentierende Zellen eine wichtige Rolle. Sie können aus weißen Blutkörperchen (Monozyten) hervorgehen, die im Blut zirkulieren. Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat diese wichtigen Helfer nun genauer untersucht. Dabei zeigte sich, dass es sich bei den von Monozyten abgeleiteten Zellen nicht um identische Abkömmlinge, sondern um ein sehr vielseitiges Gemisch handelt. Diese Erkenntnis ist wichtig für die Weiterentwicklung von maßgeschneiderten Immuntherapien zur Bekämpfung von Tumorzellen. Die WissenschaftlerInnen stellen ihre Ergebnisse nun im renommierten Fachjournal „Immunity“ vor.

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