MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

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Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Nachrichten

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onkologie

Forscherteam untersucht die Bindungskinetik von Kinase-Hemmern
Wie sich die Passform bestimmter Wirkstoffe optimieren lässt, damit sie länger an ihre Zielproteine binden und damit eine stärkere pharmakologische Wirkung entfalten, haben jetzt Wissenschaftler:innen der Goethe-Universität Frankfurt anhand von Kinase-Hemmstoffe untersucht.

Telomerase-Therapie schützt vor Herzschäden durch Chemotherapie
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) erkrankten im vergangenen Jahr in Deutschland rund 510.000 Menschen an Krebs. Dank verbesserter Therapien lassen sich Krebserkrankungen zwar immer erfolgreicher behandeln – doch was den Tumoren nachhaltig schadet, hat oft auch schwere Nebenwirkungen.

Albumin im Blut könnte Pankreastumore aufspüren
Mit Hilfe eines typischen Proteins im menschlichen Blut lassen sich womöglich schwer zu diagnostizierende Pankreastumore aufspüren.

Stammzellforschung ermöglicht medizinische Translation
Mit Jahresbeginn 2021 gingen das Deutsche Stammzellnetzwerk GSCN und das BIH eine enge Kooperation ein. Das GSCN vernetzt und fördert die deutsche Stammzellforschung mit dem Ziel, die Grundlagenforschung auszubauen, die Translation von Forschungsergebnissen in Therapien zu beschleunigen und die WissenschaftlerInnen der verschiedenen Forschungsbereiche zu vernetzen.

Wann eine Chemotherapie beim Blasenkarzinom Sinn macht
Blasenkrebs gehört zu den zehn, bei Männern zu den fünf häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken etwa 30.000 Menschen daran.

Neuer Therapieansatz bei Kolorektal-Karzinomen
Österreichweit ist Dickdarmkrebs (Kolorektal-Karzinom) mit jährlich 3.000 Todesfällen bei Männern und Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung.

Uni Tübingen startet Studie mit individualisierter Immuntherapie gegen CCL
Die Chronisch Lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste Leukämieerkrankung bei Erwachsenen, die zwar meist langsam verläuft, jedoch bisher nicht heilbar ist.

Kombinierte Bildgebung für verbesserte Strahlentherapie bei Glioblastome
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4.800 Menschen an einem Glioblastom, die meisten von ihnen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren. Der als unheilbar geltende Hirntumor kehrt trotz Behandlung oft nach kurzer Zeit zurück.

Zusammenhang zwischen HIV-Infektion und Zervixkarzinom entdeckt
Gebärmutterhalskrebs ist nach Statistiken der WHO die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2018 wurde bei schätzungsweise 570.000 Frauen weltweit ein Zervixkarzinom diagnostiziert, etwa 311.000 Frauen starben an dieser Krankheit.

Durchfallmittel löst Zelltod in Glioblastomzellen aus
In der Zellkultur wirkt das gängige Durchfallmittel Loperamid gegen Glioblastomzellen. Ein Forschungsteam der Goethe-Universität Frankfurt hat jetzt den Wirkmechanismus des Mittels aufgeklärt und damit gezeigt, wie der Wirkstoff die Behandlung von Hirntumoren unterstützen könnte, die schwer zu therapieren sind.

Durchbrechung der Schutzbarriere als Therapiechance bei Lungenkrebs
Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle. Nun haben Grazer Forscher mit internationalen KollegInnen untersucht, wie sich die aggressiven Tumorzellen in der Lunge so rasch zu vermehren können und welcher genetische Schutzmechanismus sie dabei unterstützt.

Neue Guidelines zur Behandlung von Hirntumoren erarbeitet
Das Gehirn kann von einer Vielzahl von verschiedenen Tumorarten betroffen sein, welche zu schwerwiegenden Komplikationen wie epileptischen Anfällen, Hirnschwellungen oder Blutungen und Thrombosen führen können. Bisher fehlten einheitliche Standards zur Diagnostik und Therapie dieser häufigen Beschwerdebilder.

Bestrahlung nach Prostatakrebs-Operation erst bei PSA-Anstieg empfohlen
Das Prostatakarzinom wird heute in der Mehrzahl der Fälle so rechtzeitig diagnostiziert, dass keine Fernmetastasen vorliegen, und kann daher oft vollständig geheilt werden, entweder durch eine Strahlentherapie oder durch eine Operation.

Uni Tübingen testet Covid-Impfstoff zur Aktivierung von T-Zellen-Immunantwort
Am Uniklinikum Tübingen startet in Kürze die klinische Erprobung eines eigenentwickelten Impfstoffs gegen SARS-CoV-2. Im Gegensatz zu den meisten anderen in Erprobung befindlichen Impfstoffen zielt der Impfstoff CoVAC1 auf die Stimulierung einer T-Zell-vermittelten Immunantwort gegen SARS-COV-2 ab.

Verdauungstrakt durch SARS-CoV-2 stark angegriffen
Covid-19 hinterlässt deutliche Spuren in den Verdauungsorganen. Daher gilt Durchfall als ein mögliches Symptom für eine Infektion mit SARS-CoV-2. Viele PatientInnen entwickeln jedoch nicht nur eine Darmentzündung, sondern zeigen auch krankhaft erhöhte Leberwerte. Die sensible Keimwelt im Darm, die Mikrobiota, verändert sich massiv.

Mit Gamma-Sekretase-Inhibitoren gegen seltenes ALCL
Das seltene anaplastisch-großzellige Lymphom (ALCL)* tritt vorwiegend bei Kindern und jungen Menschen auf. Etwa ein Viertel der Erkrankten erleidet einen Rückfall nach der Chemotherapie.

Einfluss der Raumfahrt auf den menschlichen Körper
Fünf US-amerikanische Fachzeitschriften aus der Biomedizin (Cell Press) veröffentlichen am 25. November ein koordiniertes Paket von 20 wissenschaftlichen europäischen und internationalen Studien und Kollaborationen zur Weltraumforschung. An sieben Publikationen ist Daniela Bezdan vom Universitätsklinikum Tübingen beteiligt.

Mechanismus der Abstoßungsreaktion bei Stammzelllentransplantation identifiziert
Nach einer Stammzelltransplantation im Zuge einer Leukämie mit vorangegangener Chemotherapie und Bestrahlung kommt es häufig zu teils schweren, entzündlichen Nebenwirkungen – insbesondere in der Haut oder im Darm, denn die sogenannten Barriere-Organe sind davon häufiger betroffen. Die Ursache dafür war bisher ungeklärt.

Translationsempfehlungen als Grundlage für Entwicklung neuer Wirkstoffe
Pharmafirmen beklagen seit langem, dass die Ergebnisse aus den Forschungslaboren oft nicht reproduzierbar seien, die präklinische Forschung liefere keine aussagekräftigen Grundlagen für die Entwicklung neuer Wirkstoffe.

Projekt ReDIRECt soll personalisierte Behandlung von Harnblasenkarzinomen verbessern
In Österreich erkranken jährlich etwa 1.600 Menschen an Harnblasenkrebs, das Harnblasenkarzinom gehört zum zweithäufigsten urologischen Tumor. Männer sind drei- bis viermal häufiger als Frauen betroffen. Ein neues EU-Projekt an der Abteilung für Experimentelle Urologie an der Innsbrucker Universitätsklinik für Urologie der MedUni Innsbruck soll zu Verbesserungen der individuellen Behandlung vor allem im metastasierten Status führen.

Protein µ-Crystallin CRYM hemmt das Prostatakarzinom-Wachstum
Das Prostatakarzinom ist ein hormonell bedingter Tumor, der zumeist mit einer Antihormon-Behandlung therapiert wird. Doch nach einiger Zeit wird der Tumor hormonunabhängig, was zu Resistenz führt. Dies macht neue Therapieformen dringend notwendig.

Neuer prognostischer Ansatzpunkt bei Kolonkarzinom identifiziert
Das mit dem Darm assoziierte lymphatische Gewebe stellt einen wesentlichen Bestandteil der körpereigenen Immunabwehr dar. Besonders hervorzuheben sind dabei die isolierten lymphatischen Strukturen (ILS).

Uni Bonn verleiht Ehrendoktorwürde an Immunologen Prof. Miller
Die Medizinische Fakultät der Uni Bonn hat dem in Australien lebenden Immunologen Prof. Dr. Jacques Francis Albert Pierre Miller die Ehrendoktorwürde verliehen. Bedingt durch die Corona-Pandemie fand die feierliche Auszeichnung im Rahmen der Digital Cluster Science Days 2020 des Exzellenzclusters ImmunoSensation online statt

Milchsäure als Angriffspunkt für Blutkrebs-Behandlung
Die akute myeloische Leukämie (AML) ist die häufigste Blutkrebsform bei Erwachsenen – und schwer zu therapieren. Selbst nach einer Stammzelltransplantation kehrt die Erkrankung bei der Hälfte aller Betroffenen zurück.

Dynamisches Berechnungsmodell könnte Diagnostik bei Darmkrebs verbessern
Als Intervallkarzinome werden kolorektale Karzinome, die nach einer Vorsorgekoloskopie und vor der geplanten Nachsorgekoloskopie entstehen, bezeichnet. Diese Karzinome sind wahrscheinlich häufiger als vermutet und können trotz einer Vorsorge-koloskopie, bei Risikopatienten bereits ein – zunächst gutartiges, jedoch fortgeschrittenes Adenom entdeckt wurde, hervorrufen.

Proteinanalysen liefern exaktere Informationen für Krebstherapie
Eine gezielte Proteinanalyse führt zu einer völlig anderen Therapieempfehlung als die, die aufgrund von genetischen Daten nahe liegt. Dies zeigt eine Studie von Heidelberger WissenschaftlerInnen.

Uni Tübingen als weltweites Zentrum für Covid-Impfstoffentwicklung
Das Gründerteam des EXIST-Forschungstransfer-Projekts der Abteilung Immunologie der Uni und des Uniklinikums Tübingen arbeitet an einer vielversprechenden plattformbasierten Technologie zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen SARS-CoV-2.

Sport senkt das Krebsrisiko
Die Störung von unseren 24-Stunden Tagesrhythmen (zirkadianen Rhythmen), ausgelöst durch eine schlechte Abstimmung von Umwelteinflüssen wie zum Beispiel Licht oder Nahrungsaufnahme ist eine mögliche Ursache für Krebs.

Tumorpatienten entwickeln weniger Covid-19-Antikörper
Das medizinische Personal ist durch häufige PatientInnen-Kontakte einem erhöhten Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 ausgesetzt. Zur Risikopopulation zählen aber auch TumorpatientInnen auf onkologischen Stationen.

Chemie-Nobelpreis an Emmanuelle Charpentier verliehen
Emmanuelle Charpentier, ehemalige Professorin der MedUni Hannover (MHH), und Jennifer Doudna von der University of California sind als diesjährige Preisträgerinnen des Nobelpreises für Chemie bekanntgegeben worden.

Neue Brustgesundheitsbewegung #watchyourboobs
In Österreich erkrankt etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Da Brustkrebs im frühen Stadium meist keine Schmerzen verursacht, ist es umso wichtiger die Symptome im Auge zu behalten. Dazu zählen beispielsweise Rötungen oder Entzündungen der Brust, Formveränderungen und Verhärtungen des Gewebes.

Antikörper liefert Hoffnung bei Prostatakarzinom
Ein Antikörper zur Behandlung von fortgeschrittenem Prostatakrebs verbessert das progressionsfreie Überleben bei Patienten mit metastasiertem kastrationsresistenten Prostatakarzinom.

Prof. Muensterer übernimmt Kinderchirurgie am LMU München
Ab 1. Oktober übernimmt Prof. Dr. Oliver Muensterer am LMU Klinikum München die Leitung der Kinderchirurgischen Klinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital und den Lehrstuhl für Kinderchirurgie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU).

Höheres Wissen über Krebs steigert Behandlungserfolg
Der Behandlungserfolg bei allen Erkrankungen hängt auch davon ab, wie gut die Betroffenen informiert sind, die Therapie verstehen und sie mittragen können.

Sauerstoffmangel im Tumor begünstigt die Bildung von Metastasen
Metastasen entstehen aus Krebszellen, die sich vom Primärtumor ablösen. Eine Forschungsgruppe der Universität Basel hat nun den Mangel an Sauerstoff als Auslöser für diesen Vorgang identifiziert.

Regelmäßiges Haarefärben verursacht selten Karzinome
Studien haben darauf hingewiesen, dass Personen die sich regelmäßig die Haare färben, ein höheres Krebsrisiko, insbesondere für Blasenkrebs sowie Brustkrebs, haben könnten. Haarfärbemittel enthalten bestimmte Chemikalien, die für diese aufgezeigten Zusammenhänge verantwortlich gemacht wurden.

Dem Ursprung und Wirken zirkulärer DNA auf der Spur
Die Mechanismen der Krebsentstehung und des Voranschreitens der Krankheit noch besser zu verstehen, das hat sich ein Team um den Kinderonkologen Privatdozent Dr. Anton G. Henssen vorgenommen.

Krebsforschungslauf 2020 findet unter besonderen Vorzeichen statt
Unter dem Motto "Die Laufstrecke ist überall" wird der Lauf, der seit 2007 als gemeinsames Running-Event zur Förderung der Krebsforschung auf einem Rundkurs am Unicampus Altes AKH stattfindet, in diesem Jahr als „Distant Running“-Veranstaltung durchgeführt.

Oxytocin-Rezeptor als Ansatz für neue Wirkstoffe gegen Brustkrebs
Oxytocin, weitläufig bekannt als das "Liebeshormon", reguliert viele Funktionen im Körper, darunter die Geburt, das Brustwachstum und das Stillen. Ein Team um Medizinchemiker Markus Muttenthaler von der Universität Wien präsentiert in einem Übersichtsartikel in "Oncogene" das derzeitige Wissen zur Rolle vom Oxytocin Signal System bei Brustkrebs.

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