MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

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Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Nachrichten

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onkologie

Getarntes Virus ermöglicht Krebs-Gentherapie
UZH-Forschende haben ein Adenovirus umgebaut, damit es für die Gentherapie von Krebs eingesetzt werden kann. Dazu haben sie eine neuartige Proteinhülle entwickelt, unter der sich das Virus tarnt und vor seiner Eliminierung schützt. Adapter auf der Virusoberfläche ermöglichen es dem umgebauten Virus, Tumorzellen zielgenau zu infizieren.

Ursache des AEC-Syndroms entdeckt
Mutationen im Protein p63 führen zu einer Reihe von Krankheits-Syndromen, aber keines ist so schwerwiegend wie das Ankyloblepharon-Ektodermaldysplasie-Clefting Syndrom (AEC-Syndrom). ForscherInnen der Goethe-Universität und der Universität Neapel haben nun entdeckt, dass dieses Syndrom Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder ALS ähnlicher ist als anderen p63-basierten Syndromen. Mit ihrer in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Arbeit legen sie einen Grundstein zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.

Doch kein Zusammenhang zwischen Solarium und Melanom?
Ein kausaler Zusammenhang zwischen maßvoller Solariennutzung und einem erhöhten Melanom-Risiko ist nach aktueller Studienlage nicht erwiesen.

Neue Biomarker prognostizieren Erfolg einer Krebs-Immuntherapie
Ob KrebspatientInnen auf eine Immuntherapie positiv ansprechen werden, lässt sich bereits im Vorhinein im Blut nachweisen. Forschende der Universität Zürich haben entsprechende Biomarker identifiziert. PatientInnen, bei denen die Therapie nicht wirkt, können frühzeitig mit anderen Methoden behandelt werden.

Wiener Krebstag am 12.2. zeigt neue Medikamente und Behandlungsstrategien
Am 12. Februar lädt der Verein "Leben mit Krebs" zum Wiener Krebstag in das Alte AKH ein. Namhafte ReferentInnen bieten von 9:00 bis ca. 13:45 Uhr ein interessantes Vortragsprogramm über verschiedene Tumorentitäten und deren Therapiemöglichkeiten. Auch Mitglieder von Selbsthilfegruppen stehen für ein persönliches Gespräch zur Verfügung.

Einblicke in die Pankreas-Ca-Evolution
Münchner ForscherInnen zeigen, dass beim Pankreas-Ca eine Verdopplung von Genen dafür verantwortlich ist, dass diese Tumore so aggressiv sind.

Helicobacter pylori-Infektionen verändern das Magenmilieu nachhaltig
Die menschliche Darmflora ist höchst individuell zusammengesetzt. Im Fall einer Helicobacter pylori-Infektion verdrängt jedoch das Bakterium alle anderen Keime im Magen- und Darmbereich, so dass nur mehr der Helicobacter-Keim im Magen verbleibt.

Monozyten haben viele Gesichter
Wenn das Immunsystem seine Truppen mobilisiert, übernehmen Antigen-präsentierende Zellen eine wichtige Rolle. Sie können aus weißen Blutkörperchen (Monozyten) hervorgehen, die im Blut zirkulieren. Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat diese wichtigen Helfer nun genauer untersucht. Dabei zeigte sich, dass es sich bei den von Monozyten abgeleiteten Zellen nicht um identische Abkömmlinge, sondern um ein sehr vielseitiges Gemisch handelt. Diese Erkenntnis ist wichtig für die Weiterentwicklung von maßgeschneiderten Immuntherapien zur Bekämpfung von Tumorzellen. Die WissenschaftlerInnen stellen ihre Ergebnisse nun im renommierten Fachjournal „Immunity“ vor.

Innere Uhr als Tumorsuppressor?
Sie steuert unseren Schlaf, unser Appetitgefühl und unsere Temperatur – die biologische Uhr gibt unserem Körper den Takt vor. Doch welche Rolle spielt sie in der Behandlung von Krebs? ForscherInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin fanden jetzt heraus, dass die innere Uhr die Zellvermehrung reduzieren kann. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PLOS Biology veröffentlicht.

Impftag 13. Jänner 2018: Wo geht die Reise hin?
Der Österreichische Impftag 2018 am 13.1. 2018 steht unter dem Motto "Künftige Impfstoffe – Wo geht die Reise hin?“

Bei Postmenopausalem Mammakarzinom ist siebenjährige Therapie ausreichend
Eine Standardbehandlung bei postmenopausalem Brustkrebs ist es, nach der chirurgischen Entfernung des Tumors fünf Jahre lang eine hormonelle (endokrine) Brustkrebstherapie zu verabreichen. Das Ergebnis der aktuellen Studie (ABCSG 16/S.A.L.S.A) der Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) zeigt nun, dass danach die Fortführung der Therapie mit dem Aromatasehemmer Anastrozol um weitere zwei Jahre ausreicht.

Neuen Ansatz zur Behandlung von Angiosarkome
Angiosarkome sind seltene bösartige Gefäßtumore mit einem aggressiven Verlauf. Derzeit stehen als Behandlungsmöglichkeiten neben der chirurgischen Entfernung noch Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Jedoch sprechen bösartige Gefäßtumore bislang meist nur schlecht auf solche Therapien an.

Neue S3-Leitlinie 'Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom'
Neue S3-Leitlinie „Aktinische Keratose und Plattenepithelkarzinom der Haut“ unter Federführung der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft (DDG) und der Arbeitsgemeinschaft Dermatologische Onkologie (ADO) in der DKG ab sofort zur Kommentierung freigegeben.

Protein STAT3 bekämpft Wirkstoffresistenzen in der Tumortherapie
Chemiker der Universität Leipzig haben eine Substanz entwickelt, die ein wichtiges Protein bei der Krebsentstehung hemmt. Die neue Substanz mit der Bezeichnung "Erasin" wirkt gegen das Protein STAT3. Die klinische Hemmung dieses Proteins würde die Bekämpfung von Tumoren ermöglichen, die nicht mehr auf ein bestimmtes Antitumor-Medikament ansprechen. Die Studie wurde in "Scientific Reports" publiziert.

Immunzellen prognostizieren Heilungschancen bei Mammakarzinom
Wenn Immunzellen in den Tumor eindringen, gilt dies gemeinhin als gutes Zeichen, weil die körpereigene Abwehr gegen den Krebs vorzugehen scheint. Bei bestimmten Brustkrebsformen entscheiden Immunzellen, sogenannte tumorinfiltrierende Lymphozyten (TIL), über die Überlebenschancen und sagen auch den Nutzen einer Chemotherapie voraus. Das zeigt die bisher größte Metastudie zum TIL-Gehalt von WissenschaftlerInnen des Deutschen Konsortiums für Translationale Krebsforschung (DKTK) an der Charité – Universitätsmedizin Berlin in Zusammenarbeit mit der German Breast Group.

Innovative Sonde macht Gliome sichtbar
Gliome stellen hirneigene Tumoren dar, die durch eine schlechte Prognose charakterisiert sind. Um diese zu verbessern, muss während der Operation eine größtmögliche, sichere neurochirurgische Tumorentfernung erfolgen. Besonders bei den langsam wachsenden niedriggradigen Gliomen ist es aber oft sehr schwer, das erkrankte vom gesunden Gewebe zu unterscheiden.

Tumoren mit Licht einheizen
Chinesische ForscherInnen finden einen neuen Ansatz für wirksamere photothermische Tumortherapie mit Infrarot-Licht

Buchrezension: Klinische Notfälle griffbereit
Mit dem „Frimmel“ in der Kitteltasche treffen Sie im Akutfall die richtige Entscheidung - das bewährte Standardwerk nun in der überarbeiteten 4. Auflage!

Durchbruch beim Verständnis des Pankreas-Ca
Wie ForscherInnen aus Wien und San Diego zeigen konnten, begünstigt das Protein p62/SQSTM1 die Entstehung von Pankreatitis und Tumoren am Pankreas

Lymphome einfach 'ausschalten'?
Eine Art 'Not-Stoppschalter' für Lymphdrüsenkrebs haben Münchner ForscherInnen entdeckt, sie identifizierten einen wichtigen Tumorsuppressor in Immunzellen

Grazer Stimmtage: Future Zone 2035
Die Stimme ist unser zentrales Ausdrucksmittel und daher eine wichtige persönliche Visitenkarte. Eine gesunde, kraftvolle und ausdrucksstarke Stimme gilt es gesund zu erhalten und Stimmstörungen erfahren zukünftig völlig neue Behandlungsoptionen. Unsere Stimme kann in naher Zukunft aber auch als Anzeiger von Krankheiten dienen und beispielsweise schon im Säuglingsalter auf bestimmte Entwicklungsstörungen und Krankheitsbilder hindeuten. All dies thematisierten die Grazer Stimmtage – veranstaltet von der Klinischen Abteilung für Phoniatrie der Medizinischen Universität Graz.

Wie Lungenkrebs zur Entstehung von Lungenhochdruck führt
PatientInnen mit Lungenkrebs leiden häufig schon bei geringer Belastung unter Atemnot, was ihre Lebensqualität stark verringert. Nicht nur der Verlust von Lungengewebe durch den Tumor selbst, sondern auch das häufig gleichzeitige Auftreten von anderen Lungenerkrankungen wie Lungenhochdruck sowie kardiovaskulären Störungen tragen zur Atemnot bei und beeinflussen die Überlebensrate der Patientinnen und Patienten negativ. Erstmals haben nun Forschergruppen der Justus-Liebig Universität Gießen (JLU) und des Max-Planck-Instituts für Herz- und Lungenforschung in Bad Nauheim (MPI) einen direkten Zusammenhang zwischen Lungenkrebs und Lungenhochdruck nachgewiesen.

Leben mit Lungenkrebs
Im Rahmen einer Pressekonferenz des Lungenkrebsforum Austria unter dem Titel 'Lungenkrebs - Mehr Momente zählen' wurde über innovative Therapien und signifikant verlängerte Überlebenszeit berichtet

Hilfe bei Herzschwäche nach Chemotherapie
Bei Krebserkrankungen müssen häufig Chemotherapien zum Einsatz kommen, die jedoch starke Nebenwirkungen haben können - beispielsweise kann der Wirkstoff Doxorubizin eine Herzschwäche auslösen.

Wie RANK/RANKL das Bronchus-Ca gendert
ForscherInnen am IMBA- Institut für Molekulare Biotechnologie der Österreichischen Akademie der Wissenschaften- konnten einen erstaunlichen Zusammenhang zwischen Sexualhormonen und primärem Lungenkrebs aufdecken.

Neu entdeckte microRNA reguliert Mobilität von Tumorzellen
Krebszellen können einen zellulären Prozess reaktivieren, der für die Embryonalentwicklung wesentlich ist. Das versetzt sie in die Lage, den primären Tumor zu verlassen, in umliegende Gewebe einzudringen und in peripheren Organen Metastasen zu bilden. In "Nature Communication" geben ForscherInnen vom Departement Biomedizin der Universität Basel Einblick in die molekularen Netzwerke, die diesen Prozess steuern.

Bakterium Helicobacter pylori spielt mit seinen Genen
Das ebenso weit verbreitete wie gefährliche Bakterium Helicobacter pylori verändert im menschlichen Wirt vom Moment der ersten Infektion an laufend seine Gene. Das zeigt eine neue Studie, an der WissenschaftlerInnen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und des Sonderforschungsbereichs 900 maßgeblich mitgewirkt haben. Für die Impfstoffentwicklung ist diese Variabilität eine große Herausforderung.

Neue Erkenntnisse in der Onkologie
Chemotherapeutika und Strahlentherapie verändern nicht nur die Größe von Tumoren, sondern auch die Geometrie der Blutgefäße, wie eine neue Studie zeigen konnte

Epigenetischen Genregulationsmechanismus identifiziert
ForscherInnen der Universität Zürich haben einen Mechanismus identifiziert, wie Zellen die Regulation der genetischen Informationen durch epigenetische Modifikationen vererben.

Neue therapeutische Hoffnung bei aggressiver T-PLL-Leukämie
Bisher war es nicht möglich, die seltene, höchst aggressive Blutkrebserkrankung T-PLL-Leukämie erfolgreich zu behandeln. Nun konnte ein Team aus ÄrztInnen und ForscherInnen der MedUni Wien und des CeMM um den Hämato-Onkologen Philipp Staber mittels Medikamenten-Screenings an Blutproben von PatientInnen mit hämatologischen Erkrankungen nachweisen, dass die Substanz Venetoclax in der Therapie der T-PLL-Leukämie erfolgreich ist. Die Untersuchung wurde jetzt im hämatologischen Top Journal „Blood“ publiziert.

Melanom: Sackgasse Therapieresistenz
Melanome zählen zu den häufigsten onkologischen Todesursachen, vor allem durch die häufig auf erste Therapieerfolge folgende Resistenz der Krebszellen

HPV: Impfung und Test reduzieren das Krebsrisiko um über 90%
In Österreich gibt es jährlich rund 400 Fälle von Gebärmutterhalskrebs und insgesamt etwa 800 mit HPV (humane Papillomaviren) assoziierte Krebserkrankungen, doch eine Trendwende zeichnet sich ab!

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