MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

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Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Nachrichten

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onkologie

Neue Erkenntnisse der viralen Mechanismen bei frühen Hepatitis C- Infektionen
Etwa 71 Mio. Menschen weltweit sind chronisch mit dem Hepatitis-C-Virus (HCV) infiziert. Akute HCV-Infektionen sind oft asymptomatisch und werden häufig nicht diagnostiziert. Daher ist wenig über die Frühphase der Infektion bekannt. Bis heute gibt es keinen Impfstoff gegen eine Hepatitis-Erkrankung.

Neue Kombinationstherapie gegen kleinzelliges Lungenkarzinom (SCLC)
Ein Forschungsteam um die Biologin Dr. Silvia von Karstedt hat bei der Untersuchung von Proben kleinzelliger Lungentumoren zwei neue Möglichkeiten entdeckt, das Absterben der Tumorzellen herbeizuführen.

Wie auto-aggressive T-Zellen die Leber zerstören
Die Fettleber-Hepatitis kann schwere Leberschäden und Leberkrebs verursachen. Ein Forschungsteam der Technischen Universität München (TUM) hat entdeckt, dass selbstzerstörerische, sogenannte auto-aggressive Zellen des Immunsystems für die Erkrankung verantwortlich sind.

Erhöhtes Thrombose-Risiko bei Immuncheckpoint-Inhibitoren-Krebstherapie
Forschende von AKH und MedUni Wien lieferten erste Ergebnisse zu Häufigkeit, klinischen Konsequenzen und möglichen Risikofaktoren für thrombotische Komplikationen bei der neuartigen Immuncheckpoint-Inhibitoren-Krebstherapie.

Neuer Therapieansatz bei intrahepatische Cholangiokarzinom
Das intrahepatische Cholangiokarzinom (Gallengangkrebs ICC) entsteht innerhalb der Leber. Mit ein bis zwei Fällen pro 100.000 Einwohnern in Deutschland zählt das ICC zwar insgesamt zu den seltenen Erkrankungen, ist aber der zweithäufigste Leberkrebs.

Die Auswirkungen von Adipositas auf den HDL-Stoffwechsel
Von Adipositas spricht man generell ab einem Body-Mass-Index (BMI) von 30 kg/m², wobei dieses starke Übergewicht und das dadurch angesammelte Körperfett mit schweren Gesundheitsfolgen einhergehen.

Mechanismen des Zell-Stress als prognostischer Faktor bei PSC identifiziert
Die primär sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine seltene, chronisch verlaufende entzündliche Erkrankung der Gallenwege und schwierig zu behandeln, da ihre Ursachen noch nicht ausreichend erforscht sind.

Analyse der Zellmorphologie mithilfe von Deep-Learning-Algorithmen
Menschliche Zellen verändern ständig ihre Form. Aus der Biologie ist bekannt, dass diese morphologischen Umgestaltungen widerspiegeln, wie sich eine Zelle verändert. Bisher konnte die Forschungdie Bedeutung hinter der Form einer Zelle nur begrenzt zu verstehen.

Covid-19 Immunisierung vor planbaren OP´s verhindert 60.000 Todesfälle
Um dem erhöhten Sterblichkeitsrisiko von Coronainfizierten bei chirurgischen Eingriffen entgegenzuwirken, hat das Forschungsnetzwerk COVIDSurg in einer Modellierungsstudie den Nutzen für eine COVID-19-Impfpriorisierung vor dringend erforderlichen aber planbaren Operationen untersucht

Neuartiger umweltschonender Ansatz zur Peptidmodifizierung
Die Möglichkeit, zwei Peptide miteinander zu verknüpfen, ist eine besonders effiziente Methode zur Synthese multifunktionaler Biomoleküle. Konventionell wird dies bislang durch mehrstufige Verfahren der Peptidherstellung erreicht, was jedoch sehr zeit- und ressourcenintensiv ist.

Neue Immuntherapie gegen Multiples Myelom in der klinischen Prüfung
Damit das Immunsystem Krebszellen wirksam erkennen und bekämpfen kann, haben Forschende des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin und der Charité Berlin eine neue Gentherapie auf Basis eines speziellen T-Zell-Rezeptors entwickelt. Sie wird nun in einer Phase-I-Studie bei PatientInnen n mit Knochenmarkkrebs auf ihre Sicherheit hin überprüft.

Vinorelbin-Therapie verbessert Lebensqualität von Lymphompatienten
Obwohl bis zu 80% der PatientInnen mit diffus großzelligen B-Zell-Lymphom (DLBCL) mithilfe der standardmäßig empfohlenen Therapie überleben, gilt es auch die Nebenwirkungen der Behandlung zu minimieren, die für Betroffene ebenfalls belastend sein können.

CoVac-1 Impfstoff liefert möglicherweise starke T-Zell-Antworten
T-Zellen spielen bei der Bildung einer langanhaltenden Immunität gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 eine tragende Rolle. Das zeigt eine Studie der Klinischen Kooperationseinheit Translationale Immunologie am Uniklinikum Tübingen und des Robert Bosch Centrums für Tumorerkrankungen (RBCT) in Stuttgart.

Rekord bei Stammzelltransplantationen in der MHH
Die Transplantation von Knochenmark- und Blutstammzellen ist ein kompliziertes und für die PatientInnen sehr belastendes Verfahren. Dennoch stellt sie oft die einzige Chance auf Heilung dar.

Kombitherapie mit dendritischen Zellen könnte Immuntherapie beim Melanom optimieren
Die gezielte Aktivierung und Vermehrung von dendritischen Zellen direkt im malignen Melanom könnte in Kombination mit der Gabe von Checkpoint-Inhibitoren maßgeblich zur Verbesserung der Ansprechrate der Immuntherapie bei Hautkrebs beitragen.

Analyse-System für Brustkrebsdiagnose entwickelt
Forschende der Charité und der TU Berlin haben ein neues Analyse-System für die Brustkrebsdiagnostik anhand von Gewebeschnitten entwickelt, das Künstliche Intelligenz (KI) nutzt.

T-Zell-Immunität spielt wichtige Rolle für Virusabwehr
Wie schwer wir nach einer Infektion mit SARS-Cov-2 tatsächlich an COVID-19 erkranken, hängt von unserem Immunsystem ab. Maßgeblich beteiligt sind dabei Antikörper, die als sogenannte humorale Immunantwort das Eindringen der Viren in die Zelle verhindern sollen.

Entscheidungstheorie für Therapiewahl bei Mammakarzinom
Die präzise Therapiewahl bei Brustkrebs hängt entscheidend vom Status der Hormonrezeptoren (für Östrogen und Progesteron) ab. Deren konventionelle Bestimmung mittels Immunohistochemie (IHC) hat eine gewisse Fehlerrate, die durch Hinzunahme von Genomdaten gesenkt werden kann.

Mit zwei Virusarten gegen Tumore
Eine internationale Forschungsgruppe unter Leitung der Universität Basel hat eine vielversprechende Strategie für therapeutische Krebsimpfungen entwickelt.

Brust-MRT könnte Biopsien um 30 Prozent senken
Das Screening bei erhöhtem Brustkrebsrisiko oder zur Komplettierung der Diagnostik bei unklarer Mammographie ist das akkurateste Verfahren zur Brustkrebsdetektion. Allerdings kommt es bei 10-20% der Frauen zu einem Fehlalarm durch Veränderungen, die Brustkrebs in der MRT-Darstellung ähneln.

CAST-Seq-Methode soll Gentherapien sicherer machen
Gentherapien werden bereits für die Behandlung angeborener Erkrankungen und in der Krebstherapie eingesetzt. Eine weitaus größere Zahl ähnlicher Therapien ist derzeit in der Entwicklung.

Traumatologie und Orthopädie unter einem Dach vereinigt
Während der Covid-19 Pandemie passieren viele Unfälle. Das Behandlungs-Know-how in diesem Bereich ist groß, Operationstechniken aus Innsbruck haben in OP-Sälen weltweit Einzug gehalten. Hohe Expertise gibt es auch in der Endoprothetik und der orthopädischen Kinder- und Tumorchirurgie.

HIV -Virus-Capsid gelangt unversehrt in den Zellkern
WissenschaftlerInnen des Zentrums für Infektiologie am Universitätsklinikum Heidelberg und des Europäischen Laboratoriums für Molekularbiologie in Heidelberg (EMBL) ist es erstmals gelungen, das HI-Virus beim Transport in den Kern der infizierten Zelle abzubilden.

Vitamin-D-Supplementierung reduziert Krebssterblichkeit und Kosten
Seit einigen Jahren untersuchen WissenschaftlerInnen den Einfluss einer ausreichenden Versorgung mit Vitamin D auf die Prognose zahlreicher Erkrankungen. Im Fokus stehen dabei insbesondere entzündliche Krankheiten, Diabetes, Atemwegserkrankungen und Krebs

Auf den Genomdaten-basierende Krankheitsprävention
In den letzten zwei Jahren hat das Institut für Medizinische Genetik und Angewandte Genomik des UniKlinikums Tübingen in dem Pilotprojekt „Genome First“ – unterstützt durch die Firma Illumina – die Genomsequenzierung und -Analytik erfolgreich in die klinische Diagnostik eingeführt.

Wie Entzündungs-Signalmoleküle zur Krebsentstehung beitragen
Ein Forscherteam der MedUni Wien unter der Leitung von Johannes A. Schmid am Zentrum für Physiologie und Pharmakologie, Institut für Gefäßbiologie und Thromboseforschung, konnte eine bisher unbekannte molekulare Verbindung zwischen einem Signalmolekül der Entzündung und einem der wichtigsten Krebs verursachenden Gene identifizieren.

Mit 3D-Verfahren die Lunge besser verstehen
Forschende der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), der Universitätsmedizin Mainz sowie vom HELIOS Universitätsklinikum Wuppertal der Universität Witten/Herdecke leiten ein internationales, multidisziplinäres Konsortium, das hochauflösende, 3D-Röntgenaufnahmen des menschlichen Körpers ermöglicht.

Versteckspiel kann zu höheren Medikamentenpreisen führen
Bei der Festsetzung von Medikamentenpreisen handeln Behörden und Pharmafirmen oftmals geheime Rabatte aus, was den Zugang von Arzneimitteln für PatientInnen beeinträchtigen, zeigt eine Studie der UZH. Mittelfristig könnte dies zu steigenden Arzneimittelpreisen führen.

Neuartige Behandlungsmethode bei Leberkrebs erfolgreich präklinisch getestet
Eine präklinische Studie am Uniklinikum Tübingen zeigt erfolgsversprechende Effekte bei durch nicht-alkoholischer Steatohepatitis (NASH) hervorgerufenem Leberzellkarzinom (HCC)

Strategien der Natur für die Entwicklung neuer Wirkstoffe nutzen
Die Dimerisierung (Anm.: Verknüpfung von zwei gleichen oder unterschiedlichen Molekülen) der menschlichen Neuropeptide Oxytocin und Vasopressin kann zu neuartigen pharmakologisch-wirksamen Molekülen führen.

Prof. Christina Zielinski stärkt die Immunologie in Jena
Jena. Prof. Christina Zielinski leitet seit Jahresbeginn die neue Abteilung "Infektionsimmunologie" am Leibniz-Institut für Naturstoff-Forschung und Infektionsbiologie – Hans-Knöll-Institut – (Leibniz-HKI) und folgt dem Ruf auf die gleichnamige Professur an der Friedrich-Schiller-Universität.

Moderne Krebsmedikamente wirken über kleinste molekulare Bewegungen
Moderne immuntherapeutische Krebsmedikamente unterstützen einen natürlichen Mechanismus des Immunsystems, um das Wachstum von Tumorzellen zu unterbinden. Sie docken an einen bestimmten Rezeptor der Killer-Zellen an und verhindern deren Abschaltung durch die Krebszellen. Ein komplexer molekularbiologischer Vorgang, der bisher nicht im Detail nachvollziebar war.

Neue Versorgungsformen in der Onkologie
Das von LMU-MedizinerInnen und WissenschaftlerInnen gemeinsam mit der AOK Bayern und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns initiierte TARGET-Projekt wurde vom Innovationsfondsausschuss beim Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) für eine vierjährige Förderung ausgewählt.

Genetischer Fingerabdruck des Tumors im Visier der Forschung
Die molekulare Onkologie – das Verständnis über die genetischen Faktoren der Tumorentstehung und Tumortherapie – ist ein zentraler Teil der klinischen Onkologie, um zielgerichtete Krebstherapien weiterentwickeln zu können.

Weltkrebstag 4. Februar 2021: Onkologie als Pionier der Präzisionsmedizin
Laut Statistik Austria sind 2017 in Österreich rund 20.000 Personen an Krebs verstorben. Das ist etwa ein Viertel aller jährlichen Todesfälle. Daher arbeiten nationale und internationale OnkologInnen an Strategien, die zu einer besseren Behandlung und zur Heilung der Erkrankung führen können.

Bakterielle Infektion als Auslöser der ACLF ermittelt
Die häufigste Todesursache von PatientInnen mit Leberzirrhose ist ein Akut-auf-chronisches Leberversagen (ACLF), bei dem die fortschreitenden Funktionsausfälle der vernarbten Leber nicht mehr ausgeglichen werden können (akute Dekompensation). In der Folge versagen Niere oder Gehirn

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