MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Nachrichten

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onkologie

Chlamydien benötigen zur Verrmehrung Aminosäure Glutamin
Chlamydien sind Bakterien, die Geschlechtskrankheiten auslösen. Im Menschen können sie nur überleben, wenn sie in seine Zellen eindringen und das nötige Baumaterial für ihre Vermehrung finden. Dabei errichten Bakterien ein kleines Bläschen in der Zelle und teilen sich darin über mehrere Generationen hinweg.

Zahlen zur Hautkrebsgefahr in Deutschland mit Vorsicht zu genießen
"AOK-Zahlen dokumentieren Anstieg der Hautkrebsfälle“ meldete das Deutsche Ärzteblatt am 21. Juli. Von 2003 bis 2019 hätte sich die Zahl der Krankschreibungen aufgrund von Hautkrebs mehr als verdoppelt. Einige Medien scheinen diese und ähnliche Zahlen aus anderen Quellen so zu deuten, dass sich auch die Hautkrebsgefahr als solche verdoppelt habe.

Tumorzellen können der Immunabwehr entgehen
WissenschaftlerInnen versuchen verstärkt, das körpereigene Immunsystem zum Kampf gegen Krebs zu nutzen. Eine neue Studie der Universität Bonn sowie von Forschungseinrichtungen in Australien und der Schweiz zeigt nun, mit welchen Strategien Tumorzellen dieser Attacke entgehen.

Neuer Biomarker für Rippenfellkrebs entdeckt
Die Reaktivierung von Telomerase ist ein Schlüsselmechanismus für das unbegrenzte Wachstum von Krebszellen. Auch beim Rippenfellkrebs (Mesotheliom) wird Telomerase angeschaltet, weil ihr Hauptbestandteil TERT im Übermaß produziert wird. Dabei waren die Mechanismen der Re-Aktivierung des dafür zuständigen TERT Gens bisher weitgehend unklar.

'Stroke-Card' - Konzept verbessert Lebensqualität und reduziert Risiko für weitere Schlaganfälle
Während es für die Nachbehandlung einer Krebserkrankung oder eines Herzinfarkts eine standardisierte Vorgangsweise gibt, fehlt nach einem Schlaganfall ein solches, einheitliches Konzept. Zukünftig könnte hier das österreichische "Stroke-Card"-Konzept Anwendung finden.

Vandetanib verlängert PFS bei Schilddrüsenkrebs
Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. med. Michael Kreißl, Leiter der Nuklearmedizin an der Uniklinik für Radiologie und Nuklearmedizin (KRN) Magdeburg, hat in einer sogenannten Post-hoc-Analyse die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffes Vandetanib (Caprelsa®) bei der Behandlung von PatientInnen mit einem fortgeschrittenen medullären Schilddrüsenkarzinom (MTC) untersucht.

Neue Therapieansätze für bösartiges Osteosarkom
Das Osteosarkom (OS) ist der häufigste bösartige Knochenkrebs. Eine Studie der MedUni Wien unter Leitung des Genetikers Erwin Wagner konnte nun Krankheitsmechanismen des Osteosarkoms entschlüsseln und somit den Weg für potenzielle neue Diagnose- und Therapiestrategien zur Bekämpfung dieser Knochenerkrankung eröffnen.

Personalisiertes Therapiemonitoring bei Schwarzem Hautkrebs
Mit dem Ziel, den Therapieverlauf von Melanompatienten während einer Immuntherapie besser zu überwachen, startet am Uniklinikum Tübingen ein neues Forschungsprojekt.

Beim ALCL-Lymphom ist Kombitherapie zur Vermeidung von Behandlungsresistenzen ratsam
Das Lymphom ist die häufigste Form von Blutkrebs und entsteht, wenn sich die zum Immunsystem gehörigen Lymphozyten unkontrolliert teilen. Man unterscheidet zwischen dem Hodgkin Lymphom (HL) und dem Non-Hodgkin Lymphom, zu dem auch das anaplastisch-großzellige Lymphom (ALCL) gehört, ein malignes T-Zell-Lymphom.

Neue Behandlungsoption bei hormonbedingtem Pankreaskarzinom
Zwischen 80 und 160 Personen erkranken pro Jahr an einem neuroendokrinen, also hormonbedingten, Tumor der Bauchspeicheldrüse. Die Tendenz ist stark steigend, betroffen sind meist ältere Menschen. Zehn Prozent dieser Tumoren sind erblich, der Rest tritt sporadisch auf. Es ist bekannt, dass bei den erblichen Tumoren eine aktivierende Mutation eines bestimmten Gens vorliegt: die der Telomerase Reverse Transcriptase (TERT).

Neue Erkenntnisse zur Entstehung von Ependymome könnten bessere Therapie ermöglichen
Ein internationales Studienteam unter maßgeblicher Beteiligung von ForscherInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) der MedUni Wien und des AKH Wien zeigt zum ersten Mal weltweit die molekularen Unterschiede einzelner Tumorzellen in Ependymomen, einer aggressiven Hirntumorform.

Verbesserte Behandlung von Kindern mit lymphatischer Leukämie
Die Innsbrucker Kinderonkologie hat kürzlich die Ergebnisse einer Studie zur Behandlung von Kindern mit lymphatischer Leukämie veröffentlicht. Die Daten belegen, wie ein verändertes Behandlungsmanagement zur deutlichen Verbesserung bei der Prophylaxe von Pilzerkrankungen geführt hat.

Kritische Schwachstelle in CARs aufgedeckt
Die CAR-T-Zelltherapie ist eine neuartige revolutionäre Krebsbehandlung, bei der T-Zellen unter Anwendung neuester immunologischer Forschungsergebnisse gentechnisch so verändert werden, dass sie, nachdem sie den Betroffenen mittels Infusion wieder zurückgegeben wurden, Tumorzellen zerstören können.

Neuer blutbasierter Biomarker soll Therapieerfolg bei Kopf-/Halstumoren anzeigen
Humane Papillomaviren (HPV) sind mit mehr als 120 bisher bekannten Typen eine große Virusgruppe, die zu abnormen Zellwachstum und Krebs führen können. Ansteckungen mit den krebsverursachenden HPV Typen (Typ 16 und 18) sind beispielsweise für über 90% aller HPV bedingten Kopf-/Halstumoren aber auch für über 70% aller bösartigen Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.

Neuer Therapieansatz beim Prostatakarzinom
Konventionelle Therapien wie Androgenentzug, Chemotherapie oder Strahlentherapie sollen Stress in Prostatakrebszellen auslösen, der den programmierten Zelltod (Apoptose) in Gang setzt. Die Krebszellen produzieren jedoch viele sogenannte anti-apoptotische Proteine, die wesentliche Elemente des Apoptosewegs blockieren. Dadurch kann es zum Therapieversagen und zur Tumorprogression kommen.

Mit Leuchtmarkern Hirnerkrankungen besser verstehen
Parkinson, Alzheimer, MS: Immunzellen des Gehirns sind vermutlich an allen neurologischen Erkrankungen beteiligt. Doch die Rolle unterschiedlicher Zelltypen war bislang kaum zu beurteilen.

Weltmilchtag: Milch-Mythen endlich geklärt
Am 1. Juni feiert Österreich den internationalen Tag der Milch. Grund genug, den gängigsten Milch-Mythen zum Thema Gesundheit auf den Grund zu gehen. Der Verein Land schafft Leben klärt auf.

Steuerelement in Krebszellen entdeckt
Ein neu entdecktes Molekül steuert die Herstellung von Erbgut-Bausteinen und ist damit für die Vermehrung von Krebszellen wesentlich, wie ForscherInnen des Uniklinikums Freiburg in "Nature Communications" zeigen

Gentherapie CRISPR/Cas9 bei Sichelzellerkrankung erfolgreich
Bereits Ende 2019 konnten erste Erfolge bei der Behandlung von Beta-Thalassämie-Patienten mit dem CRISPR/Cas9-Verfahren am Uniklinikum Regensburg (UKR) erzielt werden.

Leukämie kann mit Krebswirkstoff Nelarabin behandelt werden
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern. Mit dem Wirkstoff Nelarabin ist T-ALL, eine Unterform, die T-Lymphozyten ähnelt, gut behandelbar. Nicht jedoch die B-ALL, eine Unterform, die B-Lymphozyten ähnelt.

Großes Potenzial der Zusammenarbeit von menschlicher und KI
Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Medizin immer öfter zur Unterstützung menschlicher Expertise eingesetzt. Potenzial und mögliche Gefahren beim Zusammenspiel sind jedoch noch nicht zur Gänze erforscht.

Paneth-Zellen behindern Funktion des Immunsystems bei Darmkrebs
Eine Studiengruppe der MedUni Wien hat einen bisher unbekannten Mechanismus der Darmkrebsentstehung identifiziert: Das bakterielle Mikrobiom aktiviert den so genannten Immuncheckpoint Ido1 in den Paneth-Zellen im Magen- und Darmtrakt und verhindert dadurch lokale Darmentzündungen.

Erhöhtes Sterberisiko von Covid-19 Patienten nach und vor einer OP
PatientInnen, die an COVID-19 erkranken, haben ein erhöhtes Risiko, im Zusammenhang mit einer Operation zu versterben. Vor planbaren Operationen sollte deshalb eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 möglichst ausgeschlossen werden.

AKH und MedUni Wien ab 1. Juli rauchfrei
Rauchen ist eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. In Österreich versterben jährlich zwischen 12.000 und 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Viele Arten von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hängen unmittelbar mit regelmäßigem Tabakkonsum zusammen.

Den Immunzellen in Hirntumoren auf der Spur
Bösartige Hirntumore operativ vollständig zu entfernen ist nicht immer möglich. Forschende der Uni Zürich und des Universitätsspitals Zürich konnten nun die Zusammensetzung der Immunzellen von verschiedenen Hirntumoren mit beispielloser Präzision charakterisieren.

Wie SARS-CoV-2 die Lunge schädigt
Welche molekularen Veränderungen SARS-CoV-2 im Lungengewebe von PatientInnen genau auslöst und wie sich diese von den Schäden durch das Influenzavirus unterscheiden, ist bislang jedoch kaum bekannt.

Protein-Schredder reguliert Fettstoffwechsel im Gehirn
Ein Protein-Schredder, die so genannte Gamma-Sekretase, der in Zellmembranen von Hirnzellen vorkommt, reguliert augenscheinlich indirekt auch den Fettstoffwechsel. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn.

Mikrobiom reguliert die Fitness des Immunsystems
Forschende der Charité Berlin, des Berlin Institute of Health (BIH) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) Berlin konnten in Zusammenarbeit mit Kollegen in Mainz, Bern, Hannover und Bonn aufzeigen, wie das Mikrobiom dazu beiträgt, das Immunsystem in einen Zustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, schnell auf Krankheitserreger zu reagieren.

Neue Methode, um Leukämie- und Blutstammzellen selektiver zu eliminieren
Blutstammzellen eines gesunden Spenders können Patienten mit akuter Leukämie helfen. Dabei kommt es allerdings häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen.

UKE-Forschende identifizieren Zeitfenster für HIV-Reinfektion
Bislang ist die allogene Stammzelltransplantation zur Behandlung schwerer Blutkrebsarten die einzige medizinische Intervention, die zumindest bei drei am HI-Virus erkrankten Menschen zu deren Heilung geführt hat. Unklar ist noch, warum dieses Verfahren weitere HIV-infizierte Patienten nicht erfolgreich heilen konnte.

Wie Keime saurem Milieu im Körper trotzen
Bestimmte Bakterien wie der gefährliche Krankenhauskeim MRSA können sich vor sauren Bedingungen in unserem Körper schützen und sichern so ihr Überleben. Den zugrunde liegenden Mechanismus haben nun Forschende am Biozentrum der Universität Basel aufgeklärt. Dabei kommt einem Enzym der Zellwandbiosynthese eine Schlüsselrolle zu

Smartphone-App ermöglicht digitale Nachsorge von Covid-19-Patienten
Die Gruppe der stationär behandelten Covid-19-Patienten, die sich von ihrer Erkrankung soweit erholt haben, dass sie in die häusliche Quarantäne entlassen werden können, wird von Tag zu Tag größer.

Hohe Preise bei Krebsmedikamenten zumeist nicht gerechtfertigt
Immer mehr neue Krebsmedikamente kamen in den letzten Jahren auf den Markt und trotzdem sind die Preise für die Therapien in Europa und in den USA gestiegen. Dies treibt die Gesundheitskosten in die Höhe – eine Herausforderung, für das Sozialversicherungssystem in der Schweiz, und auch für PatientInnen auf der ganzen Welt.

Bildanalyse-System kann mit KI mikroskopische Aufnahmen beurteilen
Ob es sich bei einem verdächtigen Knoten um Krebs handelt oder nicht, wird im pathologischen Labor unter dem Mikroskop geklärt.

REACH2-Studie macht Stammzelltransplantationen sicherer
Bei Blutkrebs und schweren Immundefekten ist eine Transplantation von Blutstammzellen gesunder SpenderInnen oft die letzte Behandlungschance. Doch bei etwa bei 25% der PatientInnen kommt es zu einer bislang nicht kontrollierbaren lebensgefährlichen Immunreaktion, bei der Spender-Immunzellen das Gewebe der EmpfängerInnen angreifen.

LMU Klinikum startet Covid-19 Therapiestudie mit Tocilizumab
Weltweit sind mittlerweile fast zwei Mio. Menschen mit Covid-19 infiziert. Während diese Infektion bei zahlreichen Betroffenen ohne oder mit wenigen Symptomen verläuft, sind die Gesundheitssysteme in mehreren Ländern durch Patienten mit schweren Verläufen stark gefordert.

Entamoeba gingivalis verursacht schwere Zahnfleischentzündungen
Forschenden an der Charité Berlin ist es erstmals gelungen nachzuweisen, dass ein im Mund häufig vorkommender einzelliger Parasit bei Gewebezerstörungen und starken Entzündungsreaktionen beteiligt ist.

Welche Zellen SARS-CoV-2 befällt
WissenschaftlerInnen aus dem Berlin Institute of Health (BIH), der Charité Berlin und der Thoraxklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, die im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) organisiert sind, haben an Probenmaterial aus nicht virusinfizierten Patienten untersucht, welche Zellen in der Lunge und in den Bronchien vom Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert werden können.

Uniklinik Köln jetzt mit 29 Krebserkrankungen zertifiziert
Das Centrum für Integrierte Onkologie Köln (CIO) an der Uniklinik Köln wird jedes Jahr durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)zertifiziert. 2020 kamen die Zertifikate für das Uroonkologische Zentrum (es umfasst Prostata-, Harnblasen- und Nierenkrebs) sowie das Zentrum für Hämatologische Neoplasien (das sind bösartige Erkrankungen des Blutsystems) hinzu.

Möglicher Zusammenhang zwischen Krebstherapie und Darmmikrobiom
Krebspatienten sprechen unterschiedlich gut auf Therapien an. Wie erfolgreich die klassischen Behandlungsmethoden sind, beruht möglicherweise auf der Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm.

Immunmarkeranalyse: Tumorgewebefläche entscheidet über Überlebensprognose
Die Wahl der Methode bei der Herstellung von Gewebeproben kann zu verfälschenden Ergebnissen bei Überlebensanalysen von KrebspatientInnen führen. Vollumfängliche Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung bilden das Immunzellgeschehen im Tumor besser ab als gewebessparende, gestanzte Proben.

Zelleigene Protein-Schredder zum Kampf gegen Krebs
Die Universitäten Bonn und Ulm zählen auf dem jungen Gebiet der PROTAC-Forschung zu den deutschlandweit führenden Einrichtungen. Ein internationales Forscherteam hat untersucht, wie sich ein zelleigener "Protein-Schredder“ gezielt zum Kampf gegen Krebs programmieren lässt.

Neues Blutverdünnungspräparat zur Behandlung von Thrombosen bei Kindern
"Lancet Haematology" publizierte kürzlich eine internationale Studie über ein Medikament zur Blutverdünnung zur Behandlung von Thrombosen bei Kindern. Studienleiter war Christoph Male von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien.

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