MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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onkologie

Neue S2k-Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Hirntumore
Kürzlich wurde die aktualisierte S2k-Leitlinie für die Diagnostik und Therapie von Gliomen (Hirntumoren) im Erwachsenenalter auf dgn.org und bei der AWMF veröffentlicht [1]. Die unter der Federführung von Prof. Dr. Wolfgang Wick, Heidelberg, aktualisierte Leitlinie umfasst alle wichtigen Infors zu Diagnostik, Therapie, Nachsorge und Rehabilitation bei erwachsenen PatientInnen mit Gliomen.

Virologe Drosten gewinnt Berliner Wissenschaftspreis
Der Virologe Prof. Dr. Christian Drosten von der Charité Berlin hat den Berliner Wissenschaftspreis 2020 erhalten. Die mit 40.000€ höchstdotierte Wissenschaftsauszeichnung des Landes Berlin ehrt herausragende Forschungsleistungen, die in der Hauptstadt entstanden sind.

Erste ambulante CAR-T-Zell-Therapie
KrebsmedizinerInnen der Immunotaskforce des LMU Klinikums schlagen eine neue Richtung in der Behandlung mit der CAR-T-Zell-Therapie ein: Das Team hat jetzt CAR-T-Zellen im ambulanten Setting verabreicht.

Strahlentherapie verbessert Melanom-Prognose
Die Immuntherapie hat die Behandlung des inoperablen, metastasierten Hautkrebs revolutioniert. Rund 50 Prozent der Betroffenen sind heute mehr als fünf Jahre nach der Behandlung noch am Leben. Vor 10 Jahren waren es nicht einmal fünf Prozent.

Programmierter Zelltod von Tumorzellen durch synthetische RNA-Moleküle
Für Körperzellen ist es überlebenswichtig, dass sie das Eindringen von Viren erkennen, um sich vor ihnen zu schützen. Im Gegensatz zur menschlichen Zelle, deren Erbsubstanz aus Desoxyribonukleinsäure (DNA) besteht, ist der Informationsträger bei Viren oft die Ribonukleinsäure (RNA).

Neue Therapie macht Stammzelltransplantationen langfristig sicherer
Für viele Menschen mit einer akuten Leukämie ist die Transplantation von Blutstammzellen gesunder SpenderInnen die letzte Behandlungschance. Doch bei etwa der Hälfte greifen die eingesetzten Immunzellen einige Monate nach der Transplantation deren Gewebe an und schädigen es zum Teil lebensbedrohlich.

Blutstammzellen machen Hirntumoren aggressiver
Forschende der MedUni Duisburg-Essen haben im Rahmen eines von der Wilhelm Sander-Stiftung geförderten Vorhabens Glioblastome, die aggressivsten Hirntumoren bei Erwachsenen, untersucht und dort erstmals Stammzellen des blutbildenden Systems entdeckt.

Stoffwechselprofile einzelner Zellen im Hochdurchsatz
WissenschaftlerInnen vom European Molecular Biology Laboratory (EMBL) und vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) stellen eine neue Methode vor, um Stoffwechselprofile einzelner Zellen zu erstellen.

Möglicher Marker für Immuntherapie-Erfolg bei Lungenkrebs identifiziert
Lungenkrebs ist die Krebs-Art mit der höchsten Sterblichkeitsrate, insbesondere für PatientInnen mit onkogenen Mutationen im KRAS Gen sind die Behandlungsmöglichkeiten äußerst limitiert.

Sicherheitstest erkennt Tumorpotenzial viraler Vektoren für Blutstammzellen
Ein internationales Forschungsteam um Dr. Michael Rothe vom Institut für Experimentelle Hämatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) einen Sicherheitstest entwickelt, der das mögliche Krebsrisiko von Retrovirus-Vektoren genau vorhersagen kann.

Auswirkungen der mitochondrialen DNA-Veränderung auf Erkrankungen untersucht
Forschende des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und des MDC haben gemeinsam mit KollegInnen aus den USA und Japan die Analyse von Einzellzellen auf eine neue Stufe der Präzision gehoben.

3Cs-Multiplex-Technik zur Erforschung von Krebs-Mutationen entdeckt
Eine erweiterte Anwendung der CRISPR-Cas-Technologie entdeckte das Team um den Biochemiker Dr. Manuel Kaulich von der Goethe-Universität Frankfurt: Die neue 3Cs-Multiplex (covalently-closed circular-synthesized)-Technik erlaubt es, in der Zellkultur die Wirkung genetischer Veränderungen in zwei beliebigen Genen gleichzeitig zu untersuchen.

Breitere Datenbasis erlaubt bessere Behandlung und Prognose bei Hodenkrebs
Ein internationales Forschungskonsortium mit Beteiligung des Inselspitals, Universitätsspital und der Universität Bern hat in einer umfangreichen Studie die bisherige Klassifikation von metastasierendem Hodenkrebs überprüft und angepasst.

Mit Panel-Sequenzierung Brustkrebs-Risikogenen auf der Spur
Bei Verdacht auf familiären Brustkrebs sind Gentests ein fester Bestandteil der medizinischen Praxis. Allerdings wurde lange nur eine geringe Anzahl von Genen berücksichtigt, die mit einem hohen Krebsrisiko in Zusammenhang standen.

Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die ambulante Palliativversorgung
Der Forschungsverbund Palliativversorgung in Pandemiezeiten (PallPan) hat die "Nationale Strategie für die Betreuung von schwerkranken und sterbenden Menschen und ihren Angehörigen in Pandemiezeiten" vorgestellt.

Seltene Missense-Varianten mit Brustkrebs-Risikogenen In Verbindung gebracht
Lange Zeit haben Gentests zur Abklärung eines familiären Brustkrebs nur eine begrenzte Anzahl von Genen berücksichtigt, von denen bekannt ist, dass sie mit einem hohen Krebsrisiko in Zusammenhang stehen. So sucht das Testen auf BRCA-Mutationen (BRCA = Breast Cancer) nur nach Veränderungen in den für Brust und Ovarial -Krebs bekannten BRCA1- und BRCA2-Genen.

Massenspektrometer gewähren tiefe Einblicke in Lungenkarzinome
Forschende der Charité Berlin, des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin und des Berlin Institute of Health (BIH) haben Methoden entwickelt, um Proteine in fixierten Proben von Krebsgeweben umfassend zu analysieren.

Risiko arterieller und venöser Thrombosen bei Tumoren deutlich erhöht
Eine aktive Krebserkrankung ist ein bekannter Risikofaktor für das Auftreten von arteriellen und venösen Thrombosen. An der MedUni Wien wurde nun die erste bevölkerungsbasierte Studie durchgeführt, die das Risiko für Venenthrombosen, Lungenembolien, Herzinfarkte und Schlaganfälle untersucht hat.

Frühe Operation rettet das Hörvermögen zu 83 Prozent
Das Akustikusneurinom (Vestibularisschwannom) ist ein seltener, gutartiger Tumor des Gleichgewichtsnervens, der durch Hörminderung, Schwindel und Tinnitus diagnostiziert wird. Kleinere dieser Tumoren werden grundsätzlich bestrahlt, größere Tumoren operativ entfernt.

Neue innovative Methode zur Steuerung der Krebsimmuntherapie
Die Präklinische Bildgebung und Radiopharmazie des Uniklinikums Tübingen und ImaginAb, ein weltweit führendes US-amerikanisches Biotech-Unternehmen, kooperieren auf dem Gebiet der Krebsimmuntherapie. Die Zusammenarbeit sieht vor, dass ImaginAb dem Universitätsklinikum Tübingen seine CD8 ImmunoPET Substanz zur Verfügung stellt.

Wie Lebermetastasen gestoppt werden können
Jährlich sterben mehr als 220.000 Menschen in Deutschland an Krebs – Tendenz steigend. Etwa 90 Prozent dieser Todesfälle werden durch Metastasen verursacht. Das sind Tochtergeschwülste, die sich aus Zellen des ursprünglichen Tumors (Primärtumor) gebildet haben.

Car-T-Zellen als Hoffnungsträger im Kampf gegen Pankreastumor
Der Pankreastumor (Bauchspeicheldrüsenkrebs) zählt zu den gefährlichsten und tödlichsten Tumoren überhaupt und wird deshalb besonders intensiv erforscht.

Ambulante Versorgung von Wiener Krebspatienten während Lockdown stabil
Auch im Lockdown konnte die ambulante Versorgung von KrebspatientInnen an der Klinischen Abteilung für Onkologie der Universitätsklinik für Innere Medizin I von AKH Wien und MedUni Wien aufrechterhalten werden.

Mit Interleukinen bösartige Tumoren bekämpfen
Interleukine (abgekürzt IL) sind Botenstoffe, mit denen die verschiedenen Zelltypen des Immunsystems kommunizieren. Seit Langem stehen sie im Fokus von Krebsforschenden, denn auch bei Entstehung und Wachstum von Tumoren spielen sie eine tragende Rolle.

Neue Versorgungsform für Patientinnen mit metastasiertem Brustkrebs
Das Mammakarzinom ist die weltweit häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Es stehen zahlreiche moderne Behandlungskonzepte zur Verfügung, jedoch entwickeln noch immer rund 30 Prozent der betroffenen Patientinnen Metastasen, die die Erkrankung unheilbar machen.

SHREAD-Technologie sorgt für Selbsteliminierung eines Tumors
Eine neue Technologie ermöglicht dem Körper, therapeutische Wirkstoffe auf Abruf an genau der Stelle herzustellen, an der sie benötigt werden. Die Innovation könnte die Nebenwirkungen einer Krebstherapie reduzieren und dabei helfen, Covid-Behandlungen besser in die Lunge zu verabreichen.

Wenn das Prostata-Karzinom in die Knochen streut
Wenn der Prostatakrebs in den Knochen streut, führt das nicht selten zum Tod des Patienten. Leider wirken in diesem Stadium etablierte Therapieoptionen nicht mehr, deshalb suchen Forscher nach neuen Wirkstoffen.

Molekulares Gebärmutterkrebs-Profil könnte Chemo-Therapie um 20 Prozent reduzieren
WissenschafterInnen des Comprehensive Cancer Center (CCC) von MedUni Wien und AKH Wien konnten in einer retrospektiven Studie zeigen, dass die Erstellung eines molekularen Tumorprofils die Risikoeinschätzung und somit die Therapieentscheidung beim Gebärmutterkrebs verbessern kann.

Tumorerkrankungen als Langzeitfolge von Adipositas und Diabetes
Mehr als 1,5 Milliarden Menschen weltweit haben Übergewicht. In Deutschland sind rund zwei Drittel der Männer und die Hälfte der Frauen davon betroffen. Ein Viertel der Erwachsenen hat sogar starkes Übergewicht. Adipositas wiederum erhöht das Risiko für Typ-2-Diabetes.

Hochreines CBD kann manche Glioblastome bekämpfen
Die Substanz Cannabidiol (CBD) ist ein weit verbreitetes Nahrungsergänzungsmittel und Lifestyle-Produkt – beispielsweise zur Therapie von entzündungsbedingten Erkrankungen. CBD wird teilweise auch eingenommen, um die Stimmung zu heben oder Schlaflosigkeit zu bekämpfen.

Frauen haben schlechtere Prognose beim Blasenkarzinom als Männer
Rund 275.000 Menschen waren im Jahr 2020 mit der Diagnose Blasenkrebs konfrontiert, 108.000 Personen sind daran verstorben – ein Drittel bis ein Viertel der Neuerkrankungen betrifft Frauen. Diese erleiden diese Form des Krebses also seltener als Männer, haben aber bei der Diagnose bereits ein deutlich höheres Tumorstadium und eine schlechtere Prognose.

Wichtiger Faktor für die Entwicklung dendritischer Zellen identifiziert
Das menschliche Immunsystem verfügt über funktional spezialisierte, zellulare

Weiterentwicklung von immunmodulierenden Krebstherapien im Wilhelm Doppler-Labor
Die Interaktionen zwischen Tumorgewebe und dem individuellen Immunsystem erfolgen nach einem komplexen, bisher nur unzureichend verstandenen Zusammenspiel.

Molekulare Ursache für Entstehung von kongenitaler Neutropenie identifiziert
Schwere kongenitale Neutropenie (CN) ist ein prä-leukämisches Knochenmarkversagenssyndrom, das sich zu einer akuten myeloischen Leukämie (AML) entwickeln kann.

So schützen Sauerstoffradikale vor DNA-Schäden
Sauerstoffradikale im Körper gelten gemeinhin als gefährlich, denn sie können so genannten oxidativen Stress auslösen, der mit der Entstehung vieler chronischer Krankheiten wie Krebs und kardiovaskulären Erkrankungen in Zusammenhang gebracht wird.

Zwei neue immunologische Therapiekonzepte bei hochmalignen Gliomen
Höhergradige Gliome haben nach wie vor keine gute Prognose. Zwei wegweisende klinische Studien mit unterschiedlichen, innovativen immunologischen Therapiekonzepten wurden kürzlich in hochrangigen Fachzeitschriften publiziert.

Komplexe Pankreas-Operation per Joystick durchgeführt
Tumoren der Bauchspeicheldrüse gehören zu den häufigsten Krebsarten und Todesursachen. Allein im Jahr 2018 wurden weltweit 500.000 neue Fälle diagnostiziert. Diese werden in der Regel mit einer großen offenen, "klassischen" Bauchoperation entfernt.

Transkriptionsfaktor "c-Jun" als Therapieoption bei Psoriasis
Ein Ärzte-Team des Krebsforschungsinstituts der MedUni Wien hat einen neuen Faktor bei der Signalübertragung im Immunsystem identifizieren, der maßgeblich an der Entstehung einer psoriatischen Entzündung beteiligt ist. Die Hemmung des Proteins "c-Jun" kann den Krankheitsverlauf lindert.

Was Blutgefäße in Schach hält
Blutgefäße sind in ihrem Inneren von einer hauchdünnen Zellschicht ausgekleidet: das Endothel stellt eine entscheidende Barriere zwischen Blut und umliegenden Gewebe dar. Der einlagige Zellverband fördert den Austausch von Sauerstoff und Nährstoffen, verhindert aber gleichzeitig den unkontrollierten Austritt von Blutbestandteilen.

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