MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Epidemiologie

Österreichischer Impftag am 23.1. 2021 im Zeichen von COVID-19
Der Österreichische Impftag 2021 steht ganz im Zeichen des Coronavirus und dem Start der Corona-Impfungen in Österreich sowie den damit verbundenen Herausforderungen. In Kooperation von MedUni Wien, Österreichischer Ärztekammer (ÖÄK), Österreichischer Apothekerkammer und der Österreichischen Akademie der Ärzte GmbH wird er am 23. Jänner 2021 als virtuelles Event im Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien stattfinden und als Live-Stream von 8 bis 17 Uhr übertragen (Anmeldung unter www.impftag.at).

Charite testet Positive Corona-Proben auf Mutationen
Die Charité Berlin und Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH lassen Proben mit positivem SARS-CoV-2-Nachweis zusätzlich auf die englische und südafrikanische Virusvariante prüfen. Die Diagnostik erfolgt aktuell im Institut für Virologie der Charité.

Antikörper gegen Blutplättchen verursachen Thrombosen bei COVID-19
Gerinnungsuntersuchungen am Uniklinikum Tübingen zeigen nun, dass Blutplättchen von schwer erkrankten COVID-19 Patienten in einem pro-thrombotischen Zustand versetzt sind, der thromboembolische Ereignisse auslöst.

Die Sicherheitsdaten des BioNTech- und Moderna-Impfstoffes
Mit den ersten Aktivitäten in Impfzentren sowie von den mobilen Impfteams gibt es besonders viel Bedarf an Informationen. Die Sicherheit der Impfstoffe ist einer der wohl wichtigsten Punkte – denn an der Wirksamkeit kann aktuell kaum mehr gezweifelt werden.

Impf-Empfehlungen für Allergiker
Schon kurz nach Beginn der Impfkampagne am 8. Dezember 2020 im Vereinigten Königreich (UK) sorgten Berichte über schwere allergische Reaktionen nicht nur unter Allergikern für Aufregung.

Zusammenhang zwischen HIV-Infektion und Zervixkarzinom entdeckt
Gebärmutterhalskrebs ist nach Statistiken der WHO die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2018 wurde bei schätzungsweise 570.000 Frauen weltweit ein Zervixkarzinom diagnostiziert, etwa 311.000 Frauen starben an dieser Krankheit.

Kleine Moleküle mit großer Wirkung
Der menschliche Organismus benötigt eine Vielzahl von kleinen Molekülen, wie etwa Zucker oder Fette, um richtig zu funktionieren. Die Zusammensetzung dieser so genannten Metaboliten und deren Zusammenspiel, der Stoffwechsel, ist dabei von Mensch zu Mensch individuell verschieden und in bedeutendem Maß auch von natürlichen Variationen im Erbgut abhängig.

Charité impft medizinisches Personal ab dem 29.12.
Die Charité Berlin und der Krankenhauskonzern Vivantes haben gemeinsam von der Berliner Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung kurzfristig insgesamt knapp 1.000 Impfstoffdosen erhalten.

Großbritannien lässt Corona-Vakzine von AstraZeneca zu
Großbritannien hat den Corona-Impfstoff der Uni Oxford und des Pharmakonzerns AstraZeneca zugelassen. Die britische Aufsichtsbehörde für Arzneimittel (MHRA) habe dem heimischen Vakzin die Zulassung erteilt, gab das Gesundheitsministerium in London am 30.12. bekannt. Damit steht nach der Biontech/Pfizer-Vakzine in dem Land ein weiteres Präparat zum Impfen bereit.

ACE-Hemmer verhindern schweren Covid-Infektionsverlauf
COVID-19-PatientInnen, die gleichzeitig an Bluthochdruck leiden, erkranken häufiger besonders schwer und haben dann sogar ein erhöhtes Sterberisiko.

Mehr Infektionen aber weniger Schulklassen von Pandemie betroffen
Die Uni Zürich hat zum zweiten Mal im Rahmen der Ciao Corona-Studie 2.500 Zürcher Schulkindern getestet, ob sie sich mit dem neuen Coronavirus infiziert haben. Die Untersuchung mit Antikörpernachweis zeigt: Knapp acht Prozent aller Kinder hatten bis Oktober eine Corona-Infektion durchgemacht.

Phase-II Covid-Studie in Wien gestartet
An der MedUni Wien hat im Rahmen der Austrian CoronaVirus Adaptive Clinical Trial (ACOVACT) eine klinische Phase II randomisierte, kontrollierte, multizentrische klinische Studie zur Behandlung von PatientInnen mit kritischem COVID-19 Krankheitsverlauf begonnen. Sie werden mit einem Immuntherapeutikum von Apogenix, dem Fas-Liganden-Blocker Asunercept, behandelt.

Neuer SARS-CoV-2 neutralisierender Antikörper wird klinisch geprüft
Eine wichtige Strategie im Kampf gegen COVID-19 sind neutralisierende Antikörper. Sie können die Viren gezielt ausschalten und haben ein großes Potenzial, effektiv zum Schutz und zur Therapie der Erkrankung eingesetzt zu werden.

Uniklinik Köln startet Zulassungsstudie für mRNA-Impfstoff
An der Uniklinik Köln startet die Phase-IIb/III-Studie zur Testung des mRNA-Impfstoffs des Unternehmens CureVac gegen das Coronavirus mit 1.000 Probanden. Das Team um Prof. Dr. Clara Lehmann, Leiterin der Infektionsambulanz und des Infektionsschutzzentrums, hat die ersten Probanden geimpft.

Schweizer wünschen sich mehr wissenschaftliche Covid-Expertise
In der COVID-19-Pandemie wünscht sich die Schweizer Bevölkerung dass WissenschaftlerInnen ihre Expertise verstärkt in Öffentlichkeit und Politik einbringen. Zudem meint die Mehrheit, dass politische Entscheidungen zum Umgang mit der Pandemie auf wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhen sollten.

Steigende Psychische Belastungen im 2. Lockdown in der Schweiz
Die neueste Umfrage der Universität Basel zur psychischen Belastung in der zweiten Covid-19-Welle hat ergeben, dass der psychische Stress im Vergleich zum Frühjahr deutlich zugenommen hat.

Menschliche Proteine und Genvariationen beeinflussen SARS-CoV-2
Wie alle Viren ist auch das neue Coronavirus auf die Hilfe der menschlichen Wirtszelle angewiesen. Die Funktionsträger der Zelle, die Proteine, ermöglichen als Rezeptoren dem Virus den Eintritt in die Wirtszelle oder helfen ihm bei seiner Vermehrung.

Uni Tübingen startet Phase-III-Studie für mRNA-Impfstoff
Am Uniklinikum Tübingen startet die Phase-III-Studie zur Testung des mRNA-Impfstoffs des Unternehmens CureVac gegen das Coronavirus. Die weltweite Zulassungsstudie wird unter der Leitung von Prof. Peter G. Kremsner am Institut für Tropenmedizin, Reisemedizin und Humanparasitologie durchgeführt.

Schweizer Schulen fordern mehr Unterstützung für digitales Lernen
Die Covid-19-Pandemie hat Schweizer Schulen vor große Herausforderungen gestellt, die für Schulpersonal und Schüler sehr belastend waren. Mit großer Anstrengung und diversen Maßnahmen gelang es den meisten Schulen, mit der Ausnahmesituation umzugehen. Dies zeigt eine Befragung von 299 Schulleitenden in der Deutschschweiz unter der Federführung von UZH-Pädagogikprofessorin Katharina Maag Merki.

Erste Zwischenergebnisse der Tiroler Covid-19-Kinderstudie
24 Monate dauert das vom Land Tirol geförderte Forschungsprojekt der Univ.-Klinik für Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatik am LKH Hall im Kindes- und Jugendalter. Ziel ist die langfristige Erfassung von Angst-, Stress- und Traumasymptomen sowie der Lebensqualität der 3 bis 12-jährigen Kinder.

Pfizer und BioNTech erhalten weltweit erste Zulassung für COVID-19-Impfstoff
Die britische Regulierungsbehörde MHRA genehmigt die Lieferung von COVID-19-Impfstoff zur Notfallversorgung (gemäß Verordnung 174) Diese erste Notfallzulassung für einen COVID-19-Impfstoff ist ein bahnbrechender wissenschaftlicher Meilenstein, um die Pandemie zu adressieren

Auswirkung von systemischer Inflammation auf eine Leberzirrhose
PatientInnen mit Leberzirrhose weisen ein weites Spektrum an klinischen Symptomen auf. Eine prospektive Studie der MedUni Wien zeigt, dass Biomarker für systemische Inflammation (Entzündung) im Blut über die unterschiedlichen Erkrankungsstadien ansteigen und die Entwicklung von Krankheitskomplikationen asymptomatischer PatientInnen vorhersagen können.

Einfluss der Raumfahrt auf den menschlichen Körper
Fünf US-amerikanische Fachzeitschriften aus der Biomedizin (Cell Press) veröffentlichen am 25. November ein koordiniertes Paket von 20 wissenschaftlichen europäischen und internationalen Studien und Kollaborationen zur Weltraumforschung. An sieben Publikationen ist Daniela Bezdan vom Universitätsklinikum Tübingen beteiligt.

Neue Covid-Variante hat sich im Sommer in Europa verbreitet
Forschende aus Basel und Spanien haben eine neue SARS-CoV-2-Variante identifiziert, die sich in den letzten Monaten in ganz Europa verbreitet hat, wie aus einer neuen, noch nicht von Fachleuten überprüften Studie hervorgeht.

Schlaganfall ist eine seltene Folge der Corona-Pandemie
Schwere Verläufe einer Infektion mit dem neuen Corona-Virus haben vor allem auf die Lunge große Auswirkungen. Doch auch Nerven und Gefäße können betroffen sein. Der Verlust des Geschmacks- und Geruchssinns hat sich als häufiges neurologisches COVID-19 Symptom bestätigt.

Influenza könnte Corona-Übertragungen mehr als verdoppeln
Forschende am Max-Planck-Institut für Infektionsbiologie in Berlin und am Institut Pasteur in Paris haben mithilfe eines mathematischen Modells die ersten Monate der Corona-Pandemie in Europa untersucht. Sie konnten zeigen, dass die Abnahme der Covid-19-Fälle im Frühling nicht nur mit Gegenmaßnahmen, sondern auch mit dem Ende der Grippesaison zusammenhängt.

Uni Tübingen als weltweites Zentrum für Covid-Impfstoffentwicklung
Das Gründerteam des EXIST-Forschungstransfer-Projekts der Abteilung Immunologie der Uni und des Uniklinikums Tübingen arbeitet an einer vielversprechenden plattformbasierten Technologie zur Entwicklung eines Impfstoffes gegen SARS-CoV-2.

Sport senkt das Krebsrisiko
Die Störung von unseren 24-Stunden Tagesrhythmen (zirkadianen Rhythmen), ausgelöst durch eine schlechte Abstimmung von Umwelteinflüssen wie zum Beispiel Licht oder Nahrungsaufnahme ist eine mögliche Ursache für Krebs.

Tumorpatienten entwickeln weniger Covid-19-Antikörper
Das medizinische Personal ist durch häufige PatientInnen-Kontakte einem erhöhten Infektionsrisiko mit SARS-CoV-2 ausgesetzt. Zur Risikopopulation zählen aber auch TumorpatientInnen auf onkologischen Stationen.

Nervenzell-Aktivität zeigt, wie sicher wir entscheiden
Aus der Aktivität einzelner Nervenzellen im Gehirn lässt sich ablesen, wie sicher wir bei einer Entscheidung sind. Das zeigt eine aktuelle Studie von WissenschaftlerInnen der Uni Bonn. Das Ergebnis ist unerwartet – eigentlich waren die Forscher einem ganz anderen Bewertungs-Mechanismus auf der Spur. Die Resultate sind in "Current Biology" erschienen.

Goethe-Uni Frankfurt lukriert zusätzliche 3,2 Mio € an Spenden
Eine gute Starthilfe für langfristige Projekte ist der Goethe-Corona-Fonds für die inzwischen 30 wissenschaftlichen Teams, die seit Ausbruch der Corona-Pandemie deren gesundheitliche und soziale Folgen erforschen. Von Spendenmitteln in Gang gebracht, haben zahlreiche Projekte inzwischen eine zusätzliche Förderung weiterer Geldgeber erhalten.

Covid-19 bringt noch mehr Herausforderungen im Pflegebereich
Die COVID-19 Pandemie bringt für viele Bereiche des täglichen Lebens große Herausforderungen mit sich und die Anzeichen stehen auf einen turbulenten Herbst und Winter. Vor allem der Gesundheitssektor ist einmal mehr gefordert.

Parkinson-Patienten wegen Covid-19 besonders gefährdet
Parkinson-Patienten weisen als Begleiterkrankungen zahlreiche Risikofaktoren auf, die zu einem schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion führen können. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Bochumer Universitätsklinikums, die im Fachjournal "Neurological Research and Practice" veröffentlicht wurde.

Regelmäßiges Haarefärben verursacht selten Karzinome
Studien haben darauf hingewiesen, dass Personen die sich regelmäßig die Haare färben, ein höheres Krebsrisiko, insbesondere für Blasenkrebs sowie Brustkrebs, haben könnten. Haarfärbemittel enthalten bestimmte Chemikalien, die für diese aufgezeigten Zusammenhänge verantwortlich gemacht wurden.

Blockade zellulärer Kommunikation stoppt Covid-19
Viele Viren nutzen und manipulieren Kommunikationswege ihrer Wirtszellen, um ihre eigene Vermehrung zu fördern. Biochemiker und Virologen von Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt haben jetzt erstmals ein Gesamtbild der Kommunikation einer Zelle erstellt, die von SARS-CoV-2-Viren befallen ist.

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