MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Epidemiologie

Parkinson-Patienten wegen Covid-19 besonders gefährdet
Parkinson-Patienten weisen als Begleiterkrankungen zahlreiche Risikofaktoren auf, die zu einem schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion führen können. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Bochumer Universitätsklinikums, die im Fachjournal "Neurological Research and Practice" veröffentlicht wurde.

Regelmäßiges Haarefärben verursacht selten Karzinome
Studien haben darauf hingewiesen, dass Personen die sich regelmäßig die Haare färben, ein höheres Krebsrisiko, insbesondere für Blasenkrebs sowie Brustkrebs, haben könnten. Haarfärbemittel enthalten bestimmte Chemikalien, die für diese aufgezeigten Zusammenhänge verantwortlich gemacht wurden.

Blockade zellulärer Kommunikation stoppt Covid-19
Viele Viren nutzen und manipulieren Kommunikationswege ihrer Wirtszellen, um ihre eigene Vermehrung zu fördern. Biochemiker und Virologen von Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt haben jetzt erstmals ein Gesamtbild der Kommunikation einer Zelle erstellt, die von SARS-CoV-2-Viren befallen ist.

Intima-Media-Dicke als Surrogatmarker bestätigt
Mit der Analyse von Daten aus 119 klinischen Studien und über 100.000 eingeschlossenen ProbandInnen weltweit gelang es einem Team um den Epidemiologen Peter Willeit von der Medizinischen Universität Innsbruck, die Gefäßwanddicke der Halsschlagadern (Intima-Media-Dicke) als sicheren Surrogatmarker zu bestätigen.

Menschen lachen durchschnittlich 18 Mal pro Tag
Wer im Alltag häufig lacht, kommt womöglich mit stressreichen Ereignissen besser zurecht – wobei dies nicht von der Intensität des Lachens abhängig zu sein scheint. Dies berichtet ein Forschungsteam der Universität Basel im Fachblatt "Plos One".

Gute aber unkritische Berichterstattung über Covid-19
Selten war ein Thema so stark präsent in den Schweizer Medien wie die Coronavirus-Pandemie: Im ersten Halbjahr 2020 drehte sich an manchen Tagen bis zu 70 Prozent der gesamten Berichterstattung um dieses Thema

Genetische Faktoren beeinflussen das Essverhalten
Personen mit genetischer Prädisposition für Übergewicht haben es deutlich schwerer, ihr Gewicht zu halten.

Auswirkungen der COVID-19 Maßnahmen auf die ältere Bevölkerung
Durch gezielt gesetzte Maßnahmen zur Einschränkung der Verbreitung von SARS-CoV-2 ist es in Österreich gelungen, die Anzahl an schweren COVID-19 Erkrankungen gering zu halten. Anhand der Zahlen einer österreichweiten Umfrage unter Personen ab 60 Jahren hat die MedUni Graz erhoben, wie die gesetzten Maßnahmen die ältere Bevölkerung betroffen haben.

Optimistische Menschen schlafen besser
Optimistische Menschen leben länger als pessimistische und haben ein geringeres Risiko chronisch krank zu werden – das ist wissenschaftlich bereits mehrfach untermauert. Ein Grund für das längere und gesündere Leben von Optimisten könnte ein besserer Schlaf sein.

Stressniveau bleibt nach Covid-Lockerung erhöht
Die Angst der Bevölkerung vor dem Coronavirus hat seit dem Ende des Lockdowns zwar abgenommen, es fühlen sich jedoch nach wie vor 40 Prozent gestresster als vor Beginn der Pandemie. Das zeigt die Auswertung der Umfrage "Swiss Corona Stress Study" der Uni Basel.

42,4 Prozent der Ischgler sind Antikörper-positiv
Knapp 1.500 BewohnerInnen der Tiroler Gemeinde Ischgl wurden Ende April 2020 auf SARS-CoV-2 Antikörper getestet. Nun liegen erste Ergebnisse aus der von der MedUni Innsbruck durchgeführten Studie vor. Im Zentrum der Untersuchung stand die Ermittlung der Durchseuchung der Ischgler Bevölkerung sowie die Validierung spezifischer Antikörpertestverfahren.

Die gefährliche Doppelrolle des Immunsystems bei COVID-19
Die Infektion mit SARS-CoV-2 verläuft höchst unterschiedlich: Manche Betroffene merken gar nicht, dass sie infiziert sind, andere erkranken so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist.

Per Mausklick interaktiv weltweite Covid-19-Daten vergleichen
An Daten zu Corona-Verläufen weltweit mangelt es nicht. Wer aber selbst aktiv Länder vergleichen und Fall- und Todeszahlen länderübergreifend in Beziehung bringen möchte, kann sich jetzt mit wenigen Klicks einen schnellen Überblick verschaffen - und dabei überraschende Erkenntnisse gewinnen.

Vorhersage des Lungenversagens bei Patienten mit COVID-19
Für Mediziner ist es sehr hilfreich früh zu erkennen, welchen COVID-19-Patienten ein Lungenversagen droht. Diese Patienten könnten dann gezielt intensiv überwacht werden. Im Gegenzug können Patienten ohne Risikomerkmale auf Normalstation oder sogar zu Hause behandelt werden.

COVID-19-Sterbezahlen in Norditalien zeigen nicht das wahre Bild
Einer Untersuchung der Charité Berlin zufolge sind in der norditalienischen Gemeinde Nembro allein im März 2020 mehr Einwohner gestorben als im gesamten vergangenen Jahr. Nur rund die Hälfte der im Frühjahr verstorbenen Menschen waren jedoch als COVID-19-Todesfälle gemeldet.

Uni Bonn sucht Probanden für Covid-19 Genetik-Studie
ForscherInnen am Institut für Humangenetik des Universitätsklinikums Bonn wollen jetzt molekulare Einflussfaktoren auf die Infektion mit SARS-CoV-2 und den Krankheitsverlauf von COVID-19 untersuchen. Für die Studie werden Menschen mit nachgewiesener Infektion gesucht. Auch Angehörige, die im gleichen Haushalt leben, können teilnehmen.

Antikoagulanzien verbessern Überlebenschancen von COVID-19-Patienten
WissenschaftlerInnen des Hasso Plattner Institute for Digital Health at Mount Sinai (HPI·MS) und des neuen Mount Sinai COVID Informatics Center der Icahn School of Medicine at Mount Sinai in New York City haben herausgefunden, dass COVID-19-PatientInnen, die stationär mit Blutverdünnern behandelt wurden, bessere Überlebenschancen haben.

Genomforscher schließen sich zur COVID-19 DeCOI-Gruppe zusammen
Zahlreiche Genomforscher sind intensiv damit beschäftigt, ihre Expertise und Sequenzier-Infrastruktur zu bündeln. Diese Aktivitäten werden nun offiziell in der Deutschen COVID-19 OMICS Initiative (DeCOI) zusammengeführt, um die Forschung zu beschleunigen. WissenschaftlerInnen an mehr als 22 Institutionen sind aktiv an DeCOI beteiligt - und es werden kontinuierlich mehr.

Abstandsregeln befürwortet, Maskenpflicht ambivalent beurteilt
Wie schätzen ExpertInnen auf den Gebieten der Virologie, Mikrobiologie, Hygiene, Tropenmedizin, Immunologie sowie der Inneren Medizin/Intensivmedizin die derzeitige Gefahrenlage und die getroffenen Maßnahmen bezüglich der aktuellen Covid-19-Pandemie ein?

Erwerbstätige fühlen sich trotz Unsicherheit aufgrund Covid-19 zufrieden
Erwerbstätige in der Schweiz und in Deutschland kommen mit der Covid-19-Krise und den damit verbundenen gesellschaftlichen Umwälzungen insgesamt gut zurecht. Viele fühlen sich zufriedener, können besser entspannen, bringen Arbeits- und Privatleben einfacher unter einen Hut und sind bei der Arbeit engagierter als noch im letzten Jahr. Dies zeigen Forschende der Uni Zürich in einer Umfrage mit 600 Teilnehmenden.

Jeder zweite Schweizer fühlt sich im Corona-Lockdown gestresster
Eine Umfrage der Universität Basel bei über 10.000 Personen aus der gesamten Schweiz hat ergeben, dass sich etwa die Hälfte der Befragten im Lockdown gestresster fühlt als vor der Coronakrise.

Goetheuni -Corona-Fonds ermöglicht Aufbau einer Biobank
Mitte März wurde der Fonds der Goethe Uni Frankfurt ins Leben gerufen, nun liegt das Spendenaufkommen bereits bei 1,5 Millionen Euro. Mit diesen Mitteln kann nun ein Projekt der Infektiologie gefördert werden, das auch zur Sonographie der Lunge und Mitarbeitersicherheit forscht.

3-Millionen-Euro-Förderung der EU für Coronavirus-Schnelltests
Die Europäische Union (EU) hat für das internationale Projekt "CORONADX" unter der Leitung der Technischen Universität Dänemark (DTU/Abteilung für Biotechnologie und Biomedizin) einen Grant von drei Millionen Euro vergeben.

Forscher fordern aktuelle Zahlen zum Corona-Virus
In der Corona-Krise werden Entscheidungsträger täglich mit Daten zur Zahl der Neuinfizierten mit Covid-19 versorgt. Dies erscheint wichtig, um auf der Datenbasis zu bewerten, ob die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus auch greifen. Doch sind die Daten auch aktuell genug, werden die richtigen Daten dafür ausgewertet?

Uni-Klinikum Erlangen darf COVID-19-Immunplasma herstellen
Die Transfusionsmedizinische und Hämostaseologische Abteilung des Universitätsklinikums Erlangen hat jetzt als eine der ersten Einrichtungen in Deutschland die behördliche Gestattung zur Herstellung von therapeutischen Plasma zur Behandlung von schwer erkrankten COVID-19-PatientInnen erhalten. "Wir sind sehr froh und dankbar für die zügige Bearbeitung unserer Antragsunterlagen durch die Regierung von Oberfranken", sagt Prof. Dr. Holger Hackstein, Leiter der Transfusionsmedizin des Uni-Klinikums Erlangen.

Erste SARS-CoV-2-Genome aus Österreich veröffentlicht
Die ersten 21 SARS-CoV-2-Genome in Österreich wurden im Rahmen des kürzlich von CeMM gestarteten Projekts "Mutationsdynamik von SARS-CoV-2" sequenziert und veröffentlicht.

MedUni Wien und CeMM untersuchen Genomentwicklung von SARS-CoV-2
Das CeMM, das Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, sowie die MedUni Wien forschen für ein besseres molekulares Verständnis der COVID-19-Pandemie und des Erregers SARS-CoV-2.

Corona Viren können in der Luft bis zu drei Stunden überleben
Das CDC empfiehlt N95 Schutzmasken für medizinisches Personal nachdem NIH-ForscherInnen im NEJM zu einer möglichen Airborne Ausbreitung, ähnlich Masern, des SARS-CoV-2 Virus publizierten

Pneumokokken können bei Kindern und Erwachsenen auftreten
Pneumokokken zählen zu Erkrankungen, die durch das Bakterium Streptococcus pneumonia verursacht werden. Sie bevölkern den Nasen- und Rachenraum und werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die bedeutendste Infektionsquelle sind Kinder unter fünf Jahren.

2019 gab es in Österreich 151 Masernfälle
Was passiert, wenn gar nicht oder nicht rechtzeitig geimpft wird, sieht man unter anderem an den

Moderner, schneller, bequemer: Das neue Impfsystem in Wien
WienerInnen bekommen in unter 90 Sekunden ihren persönlichen Impftermin - den neuen Service stellte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, s.t., in einer Pressekonferenz vor.

Bundesheerrekruten leiden immer häufiger an Myopie
Ein Team um den Medizinstatistiker und Epidemiologen Thomas Waldhör von der Abteilung für Epidemiologie des Zentrums für Public Health der MedUni Wien konnte in einer Langzeitstudie das Ansteigen der Myopie-Fälle (Kurzsichtigkeit) bei österreichischen Bundesheerrekruten nachweisen.

Start des EU-Forschungsprojekts ImmunoSep zur maßgeschneiderte Immuntherapie bei Sepsis
Die personalisierte Immuntherapie gibt Hoffnung, die Sterblichkeit bei Sepsis-Patienten zu senken. Das Forschungsprojekt ImmunoSep, eine internationale Zusammenarbeit von 14 Partnern, erforscht den Nutzen der Präzisionsmedizin zur Behandlung dieser lebensbedrohlichen Erkrankung und ebnet den Weg für weitere Forschung auf diesem Gebiet.

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WHO erklärt Coronavirus-Epidemie zur internationalen Notlage.