MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Epidemiologie

Vorzeitige Menopause erhöht das Risiko für Blasenkrebs
In Österreich erkranken jährlich etwa 1.600 Menschen an Harnblasenkarzinom (BCA), wobei Männer etwa vier Mal häufiger betroffen sind als Frauen. Allerdings ist die Sterblichkeitsrate bei Frauen um vierzig Prozent höher. Warum dieser geschlechtsspezifische Unterschied besteht, ist unklar.

16 Prozent der Männer ab 75 leiden häufiger an Adipositas
WissenschafterInnen der MedUni Graz haben sich die Entwicklung der Fettleibigkeit in Österreich über die letzten 41 Jahre angesehen und halten fest, dass vor allem ältere Menschen und im speziellen Männer ab 75+ eine Risikogruppe für Adipositas darstellen. Die Studienergebnisse wurden im European Journal of Public Health veröffentlicht.

Hitze erhöht Gefahr von Herzinfarkte
Der Herz- oder auch Myokardinfarkt ist die weltweit häufigste Todesursache. WissenschaftlerInnen am Helmholtz Zentrum München haben gemeinsam mit Kollegen weiterer bayerischer Forschungseinrichtungen nun im ‚European Heart Journal‘ eine Studie vorgestellt, die zeigt, dass das Risiko, aufgrund erhöhter Außenlufttemperaturen einen Herzinfarkt zu erleiden, in den letzten Jahren signifikant angestiegen ist. Das Risiko in Bezug auf Kälte hat sich über die Zeit nicht signifikant verändert.

Neue Erkenntnisse zum Blutdruck im Alter
Bislang haben Mediziner angenommen, dass es für ältere Menschen gesünder ist, wenn ihr Blutdruck auf unter 140/90 mmHg eingestellt wird.

Was Kinder vor Allergien und Asthma schützt
Saubere Luft, gesunde Ernährung und Spielen im Kuhstall - aktuell gibt es deutliche Evidenz für eine präventive Wirkung derartiger Umweltfaktoren.

Wie das Ebola-Virus das Immunsystem in die Irre führt
Ein Forscherteam aus Tübingen und Göttingen hat in "Cell Reports" einen neuen Mechanismus beschrieben, wie das Ebola-Virus der Immunabwehr entkommt.

Buchrezension: Diversität und gesundheitliche Chancengleichheit
Gerade erschienen ist der neue Themenband als wichtiger Beitrag zum aktuellen Diskurs im hochschuleigenen Verlag APOLLON University Press.

Sind Cholesterinsenker zur Primärprävention empfehlenswert?
Die präventive Einnahme von Cholesterinsenkern kann das Risiko einer späteren Herz-Kreislauf-Erkrankung verringern. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass diese Maßnahme zu oft empfohlen wird, denn die gängigen Richtlinien vernachlässigen die Gefahr von Nebenwirkungen.

Wirkung von Hustensaft nicht nachweisbar
Zwar existieren zahlreiche Medikamente gegen Husten, Untersuchungen zu ihrer Wirksamkeit bei subakutem Husten wurden bisher aber nicht systematisch zusammengefasst.

Erhöhte Phosphat-Zufuhr steigert Blutdruck bei gesunden Erwachsenen
Wird mehr Phosphat über die Nahrung aufgenommen, steigen Blutdruck und Pulsrate auch bei gesunden jungen Erwachsenen an. Das zeigt eine Studie unter Leitung der Universität Basel, die das "Journal of the American Society of Nephrology" veröffentlicht hat.

Übergewicht und Insulinresistenz bei Kindern bei Müttern mit Typ-1-Diabetes signifikant erhöht
Es gibt vereinzelte Hinweise aus Vorgängerstudien, dass Kinder von Müttern mit Typ-1-Diabetes zusätzlich ein erhöhtes Risiko für das metabolische Syndrom tragen, da die zeitweise hohen Blutzuckerwerte im Mutterleib langfristige Auswirkungen auf den Stoffwechsel und das Körpergewicht der Nachkommen zu haben scheinen

Weltgrößte genetische Studie zur allergischen Rhinitis
Allergische Rhinitis, ist die häufigste Allergieform und umfasst mehrere Krankheitsbilder, die typischerweise durch Allergene aus der Luft ausgelöst werden. Darunter fallen beispielsweise der Heuschnupfen, Hausstaubmilben- und die Tierhaarallergie. Weltweit sind rund 400 Mio. Menschen von der Erkrankung betroffen, Tendenz steigend.

Seltene Hormonerkrankungen als Diabetesursache erwägen
Cortisol und Wachstumshormone können den Blutzuckerspiegel durcheinanderbringen, daher sollte man auch seltene Hormonerkrankungen als Ursache für Diabetes in Betracht ziehen.

Darmkrebs unter 50 oft ererbt
Experten empfehlen erhöhte Aufmerksamkeit in Klinik und Praxis, um Patienten mit erblichem Darmkrebs (HNPCC) sicher zu diagnostizieren.

Unterschätzte Todesursache Luftverschmutzung
Feinstaub kann Herzinfarkte, Insulte und Lungenkrebs auslösen, Bei Kindern kommen tödliche Atemwegsinfektionen hinzu, besonders in armen Ländern erhöht Feinstaub bei ihnen die Sterblichkeit deutlich.

Spermidin als Jungbrunnen?
Dass Spermidin und andere Poliamine Reparaturmechanismen in Zellen und Zellkernen auslösen ist bereits länger bekannt, nun konnten Innsbrucker ForscherInnen in Tiermodellen die lebensverlängernde Wirkung dieser Mechanismen belegen.

GendAge-Studie: Welchen Einfluss hat das Geschlecht auf die Entstehung von Krankheiten?
Werden Frauen und Männer unterschiedlich krank? Was liegt dem zugrunde? Und wie kann die Gesundheitsversorgung gendersensibel weiterentwickelt werden? Dies untersucht die Studie GendAge mit dem Ziel, den Einfluss geschlechtsspezifischer Mechanismen bei der Entstehung von Krankheiten besser zu verstehen.

Masernvirus muss an zwei Zellrezeptoren andocken
Forscher des Paul-Ehrlich-Instituts haben an einem Tiermodell nachvollzogen, was für die hohe Ansteckungsrate des Masernvirus verantwortlich ist.

Adipöse Frauen leben gefährlich
Eine aktuelle Studie belegt: Frauen mit Adipositas haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auch wenn sie als stoffwechselgesund gelten.

Neuer Ansatzpunkt für Epilepsie-Medikamente entdeckt
Jeder dritte Epilepsie-Patient spricht auf keines der heutigen Medikamente an. Eine Studie der Universität Bonn zeigt, warum eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Epilepsie-Medikamente vielen Betroffenen nicht hilft. Die Ergebnisse weisen möglicherweise auch den Weg zu neuen, wirksameren Arzneimitteln, die dringend nötig sind. Die Arbeit erscheint im „Journal of Neuroscience“, ist aber bereits online abrufbar.

Übergewicht löst Nikotin als Hauptrisiko für Tumorerkrankungen bald ab
Anlässlich der 17. Dreiländertagung der DGEM, AKE und GESKES, Jahrestagung des VDOE, 19. Jahrestagung des BDEM von

HPV-Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs
Impfungen gegen Humane Papillomaviren (HPV) schützen junge Frauen vor der Entwicklung von Krebsvorstufen, sogenannte Zervix-Läsionen. Dies zeigt ein neuer Cochrane Review, der in der Cochrane Library veröffentlicht wurde. Die Forschungsarbeit fasst auch die Daten zu Nebenwirkungen zusammen.

Chronisch kranke Kinder sind in der Schule weniger leistungsstark
WissenschaftlerInnen der Universitätsmedizin Mainz bestätigen, was viele Lehrkräfte schon lange geahnt haben. Kinder mit chronischen Erkrankungen liegen bereits am Ende der ersten Klasse in den schulischen Kernfächern Lesen, Schreiben, Mathematik, Naturwissenschaft und Sozialkompetenz deutlich zurück.

Frisör und Apotheker helfen bei der Blutdruckkontrolle
Einmal Haare schneiden, föhnen und Blutdruck senken, bitte - was auf den ersten Blick wie eine Humoreske von Eckhart von Hirschhausen wirken mag, hat sich laut einer US-Studie in der Realität gut bewährt.

Fünf Empfehlungen gegen exzessive Medikamentengabe
Welche Behandlungen und Untersuchungen nützen den PatientInnen wirklich, welche können sogar schaden? Welche werden zu häufig, welche zu selten eingesetzt? Als erste Fachgesellschaft hat die Österreichische Gesellschaft für Geriatrie im Rahmen des Projekts "Gemeinsam gut entscheiden"fünf Empfehlungen für ältere PatientInnen veröffentlicht, die zu viele Medikamente erhalten.

Österreicher schlafen kürzer und schlechter
Die Österreicher schlafen im Schnitt sieben bis acht Stunden. Allerdings leidet knapp die Hälfte an nicht erholsamen Schlaf. Das ergab eine Studie der MedUni Wien zu den heimischen Schlafgewohnheiten. Bemerkenswert: Mehr Menschen halten tagsüber ein Nickerchen als noch vor zehn Jahren.

Selbst-Akupressur senkt Regelschmerzen um mehr als 50 Prozent
ALassen sich Regelschmerzen mit Akupressur nachhaltig reduzieren? Ist die Selbsthilfe per Smartphone-App für junge Frauen besonders attraktiv? Diese Fragen haben Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin in einer aktuellen Studie untersucht. Die Ergebnisse sind im Fachmagazin American Journal of Obstetrics and Gynecology* veröffentlicht.

Schneller NOx-Anstieg erhöht Herzinfarktrisiko
Dynamische Anstiege der Luftverschmutzung, die durch europäische Grenzwerte bisher nicht erfasst sind, können nach Forschungsergebnissen aus Jena genauso wie hohe NOx-Werte selbst ein kurzfristige Risiko für einen Herzinfarkt darstellen.

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