MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Endokrinologie

Sechs Subtypen bei Prädiabetes entdeckt
Diabetes ist eine weltweite Pandemie. Seit 1980 hat sich die Zahl der Menschen mit Diabetes weltweit vervierfacht. Allein in Deutschland leiden 7 Millionen Menschen daran; Tendenz weiter steigend.

Neue Insulinformel für ein effektives Blutzuckermanagement
Bei Menschen, die an Typ-1 Diabetes erkrankt sind, produziert die Bauchspeicheldrüse zu wenig bis kein Insulin, was wiederum zu einem erhöhten Blutzuckerspiegel führt. Daher ist rasch verfügbares bzw. wirkendes Insulin essentiell, um den Mahlzeitenbedarf an Insulin zu decken und die gefährliche Entgleisung des Blutzuckerspiegels zu verhindern.

Prof. Manns zählt zu den weltweit meist zitierten Medizinern
Wie in den vergangenen Jahren steht der Internist und Gastroenterologe Prof. Dr. Michael Manns wieder auf der Liste der am häufigsten zitierten WissenschaftlerInnen weltweit. Rund 6.200 Namen in 22 Disziplinen umfasst die Aufzählung der "Highly Cited Researchers 2020" des US-amerikanischen Unternehmens Clarivate Analytics. Damit zählt der Präsident der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) zu den einflussreichsten Köpfen in der Forschung.

Grazer Telemedizin unterstützt Blutzuckermanagement schwangerer Frauen
Durch den Einsatz neuer telemedizinischer Tools ist es gelungen, den Forschungsbetrieb an der Med Uni Graz und den klinischen Routinebetrieb am LKH-Univ. Klinikum Graz bestmöglich zu unterstützen bzw. zu gewährleisten. So haben sich beispielsweise das digitale Diabetesmanagement und die elektronische Begleitung von StudienpatientInnen bestens bewährt.

Moderate Kälteanwendung führt zu Vitamin A Anstieg
Eine aktuelle Studie eines Forschungsteams um Florian Kiefer von der Abteilung für Endokrinologie und Stoffwechsel der MedUni Wien zeigt, dass kalte Umgebungstemperaturen die Vitamin A-Spiegel bei Menschen und Mäusen ansteigen lassen.

Gezieltere Messung der Schilddrüsenhormonwirkung im Gewebe möglich
Schilddrüsenfunktionsstörungen betreffen bis zu zehn 10% der westlichen Bevölkerung, wobei die Unterfunktion (Hypothyreose) am häufigsten auftritt. Standardmäßig werden PatientInnen mit Schilddrüsenhormon behandelt und mittels Blutbefunden kontrolliert. Allerdings hat sich herausgestellt, dass etwa zehn bis fünfzehn Prozent aller behandelten Personen weiterhin unter Beschwerden wie Antriebslosigkeit oder Müdigkeit leiden.

PallPan-Projekt für Palliativversorgung in Pandemiezeiten
Auch in Pandemiezeiten ist die Versorgung von schwerkranken und sterbenden Menschen eine wichtige Aufgabe, unabhängig davon, ob die Patienten an einer Covid-19-Infektion oder einer anderen schweren Erkrankung leiden.

Covid-19 erhöht Risiko für Beinvenenthrombosen und Lungenembolien
In einer systematischen Übersichtsarbeit aller weltweit publizierten Daten zum Thema "Thrombose und Lungenembolie bei COVID-19-PatientInnen" konnten Cihan Ay, Stephan Nopp, und Florian Moik von der Uniklinik für Innere Medizin I, Abteilung für Hämatologie und Hämostaseologie, erstmals genaue Daten zum Thromboserisiko von hospitalisierten COVID-19 PatientInnen ermitteln.

T-Zell-Immunantworten erfolgen gegen Covid-19
Das Immunsystem kann Viruserkrankungen effizient abwehren. Die T-Zellen, die erstens virusbefallene Zellen direkt zerstören können und zweitens die Bildung von effizienten, Virus-neutralisierenden Antikörpern durch B-Zellen ermöglichen.

Verbindung aus Calcium und Phosphat löst Entzündung bei Rheumapatienten aus
WissenschaftlerInnen der Uni Leipzig haben entdeckt, dass Calcium im Zusammenspiel mit Phosphat starke Entzündungen bei Rheumapatienten auslösen kann. Die Erkenntnis eröffnet neue Therapieansätze bei rheumatischen und chronisch entzündlichen Erkrankungen.

Sport als wichtige Therapieergänzung bei Diabetes
Dass sich Sport und Diabetes mellitus Typ 1 nicht ausschließen, sondern Bewegung maßgeblich zum Therapieerfolg beiträgt, wird an der Med Uni Graz von einem engagierten Team junger WissenschafterInnen erforscht.

SARS-CoV-2 in Nieren und weiteren Organen nachweisbar
Das neuartige Corona-Virus kann sich auch außerhalb der Lunge, zum Beispiel in den Nieren, vermehren. Das haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie nachgewiesen, die sie in der aktuellen Ausgabe des "The Lancet" veröffentlicht haben.

Schutzproteine gegen Nervenschädigung bei Diabetes
Bei der Entwicklung von Diabetes-Spätschäden wie Nervenschädigung (Neuropathie) mit chronischen Schmerzen und diabetischem Fuß spielen sogenannte SUMO-Proteine (engl. Small Ubiquitin-related MOdifier) eine entscheidende Rolle.

RNA-modifizierendes Enzym entdeckt
ForscherInnen der Gruppe von Javier Martinez an den Max Perutz Labs, ein Joint Venture der MedUni Wien und der Uni Wien, haben eine einzigartige chemische Reaktion am Ende von RNA Molekülen zum ersten Mal in menschlichen Zellen nachgewiesen. Diese Reaktion war bisher nur in Bakterien und Viren bekannt.

Vandetanib verlängert PFS bei Schilddrüsenkrebs
Ein internationales Forscherteam um Prof. Dr. med. Michael Kreißl, Leiter der Nuklearmedizin an der Uniklinik für Radiologie und Nuklearmedizin (KRN) Magdeburg, hat in einer sogenannten Post-hoc-Analyse die Wirksamkeit und Sicherheit des Wirkstoffes Vandetanib (Caprelsa®) bei der Behandlung von PatientInnen mit einem fortgeschrittenen medullären Schilddrüsenkarzinom (MTC) untersucht.

Neu entdeckter Gendefekt verursacht neurodegenerative Erkrankung
Unter der Leitung von Wissenschaftlern aus Jena, Tübingen und München konnte ein internationales Forscherteam Veränderungen im HPDL-Gen als Ursache für eine fortschreitende spastische Bewegungsstörung identifizieren.

Bakterien aus dem Fettgewebe führen zu Entzündungen
ForscherInnen der Universitätsmedizin Leipzig fanden in ihren Untersuchungen im Fettgewebe lebendige Bakterien und bakterielles Erbgut (DNA), die zu Entzündungen führen können.

MHH bietet trotz Corona sichere Transplantationen
An der MHH wurden in den ersten fünf Monaten genauso viele Patienten transplantiert wie im gleichen Zeitraum 2019. Das Infektionsrisiko war unter Kontrolle. Während der gesamten Corona-Pandemie gab es in der MHH keinen Fall, bei dem ein Patient durch einen Mitarbeiter oder umgekehrt ein Mitarbeiter durch einen Patienten infiziert worden ist, weder im ambulanten noch im stationären Bereich.

Biobank sammelt Proben für Corona-Forschung
Um eine Erkrankung effektiv bekämpfen zu können, muss man sie genau kennen. Das gilt auch für die Behandlung von COVID-19.

Corona-Virus befällt als „Multiorganvirus“ zahlreiche Organe
SARS-CoV-2 ist kein reines Atemwegsvirus. Es ist neben der Lunge auch in zahlreichen anderen Organen und Organsystemen zu finden – so zum Beispiel auch in der Niere, wo es direkt für die häufigen Schäden bei einer COVID-19-Infektion verantwortlich sein könnte.

Fitte Antikörper können SARS-CoV-2 besser bekämpfen
Menschen, die eine Infektion mit SARS-CoV-2 erfolgreich überstanden haben, haben verschiedene schützende Antikörper im Blut. Manche dieser Stoffe sind besonders effektiv.

Braunes Fettgewebe macht schlank
Eine kurzzeitige, moderate Kältezufuhr kann Menschen mit braunem Fettgewebe helfen, 15 Prozent mehr an Kalorien zu verbrennen als Personen, die über dieses Fettgewebe nicht verfügen.

In der Früh schlemmen, am Abend pennen
Ein ausgiebiges Frühstück sollte einem üppigen Abendessen vorgezogen werden, um Übergewicht oder Blutzuckerspitzen bei Diabetes mellitus zu vermeiden. Das geht aus einer Studie der Universität zu Lübeck hervor.

Hoffnung für KrebspatientInnen durch personalisierte Medizin
In Österreich erkranken rund 40.000 Menschen pro Jahr an Krebs. In einem metastasierten, nicht heilbaren Stadium haben Therapien zum Ziel die Lebensqualität zu verbessern bzw. das Gesamtüberleben zu verlängern. In manchen Fällen versagen jedoch alle herkömmlichen Therapien, sodass eine Krankheitskontrolle nicht mehr möglich ist und die Tumorerkrankung weiter fortschreitet.

Narben aus Teilen der Faszie gebildet
Bisher rätselten WissenschaftlerInnen, wie genau sich Narben bilden. Nun hat ein Team des Helmholtz Zentrums München erstmalig herausgefunden, dass Narben aus Teilen des Bindegewebes – der Faszie – gebildet werden. Diese und weitere Erkenntnisse erbrachten eine völlig neue Sichtweise auf Vorgänge der Wundheilung und führte darüber hinaus zu neuem Wissen im Bereich Narbenbildung und Fascia-Matrix.

Patientinnen mit Adrenogenitalem Syndrom leiden vermehrt an Sexualstörungen
Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) umfasst eine Gruppe angeborener Stoffwechselerkrankungen, verursacht durch eine Störung der Steroidhormonbildung in der Nebennierenrinde.

Forschungsplattform für Transplantationsmedizin in Wien etabliert
Die MMedUni und das AKH Wien sind eines der aktivsten Transplantationszentren Europas. Eine neu etablierte eigene Forschungsplattform soll die akademische Vernetzung stärken und helfen, noch ungelöste Probleme in den Griff zu bekommen.

Deutsche Umfrage: Diabetes kommt im Medizinstudium zu kurz
Nationale Diabetes-Strategie soll Ausbildung und Versorgung sicherstellen - ein gemeinsamer Entwurf dazu wird am 11. September im Rahmen einer Pressekonferenz der DDG präsentiert.

Einem Chip das Sehen beibringen
Organs-on-a-Chip haben das Potenzial, die Arzneimittelentwicklung zu revolutionieren. ForscherInnenam Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ist es gelungen, so ein Retina-Organoid zu realisieren

Diät und Training reduzieren Gestationsdiabetes-Risiko nicht
Die Annahme, dass eine geringere Gewichtszunahme bei adipösen Schwangeren vorteilhaft für die Vermeidung eines Schwangerschaftsdiabetes wäre, hat sich nicht bestätigt.

Med Uni Graz betreut Radsportteam mit Typ-1 Diabetes
WissenschafterInnen der Medizinischen Universität Graz betreuen seit 2019 ein professionelles Radteam, welches zur Gänze aus Athleten mit Typ-1 Diabetes Mellitus besteht.

Interdisziplinäres Kompetenznetzwerk für Rückenleiden an der Charité
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein campus- und klinikübergreifendes Wirbelsäulenzentrum etabliert. Hier arbeiten Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, um dem Volksleiden Nummer eins effektiver zu begegnen.

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