MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizin-IT

Avatar ermöglicht chronisch kranken Kindern Teilnahme am Unterricht
Um Problemen durch häufige schulische Abwesenheit vorzubeugen, könnten Telepräsenz-Systeme wie Avatare ein gutes Mittel sein.

Neue Plattform bewertet Gesundheits-Apps
Qualitätsvolle mobile Health-Apps zu finden, ist für PatientInnen und TherapeutInnen wichtig. Daher entwickelte Thomas Probst von der Donau-Universität Krems in Kooperation mit der Uni Ulm und Würzburg die Mobile App Rating Scale“ (MARS) und die „Mobile Health App Database“ (MHAD).

Parkinson-Patienten wegen Covid-19 besonders gefährdet
Parkinson-Patienten weisen als Begleiterkrankungen zahlreiche Risikofaktoren auf, die zu einem schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion führen können. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Bochumer Universitätsklinikums, die im Fachjournal "Neurological Research and Practice" veröffentlicht wurde.

Suchtexperten entwickelten Beratungsplattform zu Tabak und Alkohol
Rauchen und Alkohol machen süchtig und sind gesundheitsschädlich. Um die Allgemeinbevölkerung zu sensibilisieren, entwickelten ForscherInnen der Sektion für Suchtmedizin und Suchtforschung an der Tübinger Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie die neue Beratungsplattform "KonsumKontrolle".

Drei neue Erweiterungsstudien an der Med Uni Graz
Mit drei berufsbegleitenden Erweiterungsstudiengängen folgt die MedUni Graz in der inhaltlichen Ausrichtung dem aktuellen Bedarf.

Wirkstoff Rapamycin kann Sarkopenie hinauszögern
Mit der steigenden Lebenserwartung nehmen auch die typischen Alterskrankheiten zu. Dazu zählt unter anderem die Sarkopenie, der übermässige Muskelverlust im Alter.

Neue Software spürt negative Genveränderungen auf
Oft ist es ein einziger Fehler im Erbgut, der eine schwere Erkrankung zur Folge hat. Doch weil zwei gesunde Menschen schon etwa drei Millionen Unterschiede in ihrem Erbgut aufweisen, ist es schwierig, die krank machende Abweichung zu entdecken und von einer harmlosen Genvariante zu unterscheiden.

Mund-Nasen-Schutz senkt allergische Beschwerden
Die Pollensaison ist zwar fast überstanden, aber die größte bevorstehende Bürde für AllergikerInnen ist nun die bevorstehende Blüte des Ragweeds, die vor allem den Osten und Süden Österreichs betrifft. Für Betroffene einer Ragweedpollenallergie steht damit nochmals ein Aufflammen der allergischen Beschwerden in den nächsten Tagen bevor.

Sport als wichtige Therapieergänzung bei Diabetes
Dass sich Sport und Diabetes mellitus Typ 1 nicht ausschließen, sondern Bewegung maßgeblich zum Therapieerfolg beiträgt, wird an der Med Uni Graz von einem engagierten Team junger WissenschafterInnen erforscht.

Neurowissenschaftler erforschen soziale Entscheidungsfindung im Gehirn
Wir treffen Entscheidungen, die nicht nur auf unsere eigene Lernerfahrung basieren, sondern auch darauf, dass wir von anderen lernen. Aber wie können wir angesichts der Entscheidungen anderer Menschen unser eigenes Lernen verbessern?

Bayreuther Physiker entdecken Mechanismus zur Entstehung von Blutplättchen
Ein gesunder Mensch produziert rund 100 Milliarden Blutplättchen pro Tag, mehr als eine Million Blutplättchen pro Sekunde. Wie der Organismus diese enorme Leistung bewältigt, haben jetzt Physiker der Universität Bayreuth mit Hilfe von Computersimulationen herausgefunden.

Künstliche Intelligenz erkennt untergehende Sehzellenz
Eine auf künstlicher Intelligenz (KI) beruhende Software, die von WissenschaftlerInnen an der Augenklinik des Universitätsklinikums Bonn, der Stanford University und University of Utah entwickelt wurde, erlaubt eine präzise Verlaufsbeurteilung der geographischen Atrophie (GA), eine Erkrankung der lichtempfindlichen Netzhaut infolge altersabhängiger Makuladegeneration (AMD).

Darmbakterien programmieren unsere Antikörper
Die Darmflora enthält Billionen von Bakterien, die nicht nur für unsere Verdauung, sondern auch für ein gesundes Immunsystem unerlässlich sind. Forschende des Departments für BioMedical Research (DBMR) der Uni Bern und des Inselspitals konnten nun zeigen, wie diese gutartigen Darmbakterien die weissen Blutkörperchen zur Produktion von Antikörpern anregen, noch bevor diese auf schädliche Erreger treffen. Darmmikroben lösen die Anreicherung dieser B-Zellpopulationen sowie die Antikörperproduktion aus.

Menschen lachen durchschnittlich 18 Mal pro Tag
Wer im Alltag häufig lacht, kommt womöglich mit stressreichen Ereignissen besser zurecht – wobei dies nicht von der Intensität des Lachens abhängig zu sein scheint. Dies berichtet ein Forschungsteam der Universität Basel im Fachblatt "Plos One".

'Stroke-Card' - Konzept verbessert Lebensqualität und reduziert Risiko für weitere Schlaganfälle
Während es für die Nachbehandlung einer Krebserkrankung oder eines Herzinfarkts eine standardisierte Vorgangsweise gibt, fehlt nach einem Schlaganfall ein solches, einheitliches Konzept. Zukünftig könnte hier das österreichische "Stroke-Card"-Konzept Anwendung finden.

MicroLearning-App der MedUni Graz wird gut angenommen
Die aktuelle Situation bei der COVID-19 Pandemie hat viele Bereiche vor große Herausforderungen gestellt. So war es beispielsweise auch an den Universitäten nötig, binnen kürzester Zeit mit kreativen Lösungsansätzen zu reagieren und einen Großteil der Lehre über verschiedenste Onlineangebote abzudecken.

Elektrostimulationen sollen Sehbehinderungen verbessern
Im Rahmen von Horizon 2020 untersuchen Forschende aus sieben europäischen Institutionen, wie sich das Sehvermögen von Blinden durch elektrische Gehirnstimulationen aktivieren lässt. Das Projekt wird von Universität Zürich koordiniert und mit 4 Mio. Euro von der EU unterstützt.

Elektronisches Hilfs-Tool gegen Polypharmazie entwickelt
Mit dem Alter nimmt auch die Verbreitung chronischer Krankheiten zu. Die Folge: es werden immer mehr Medikamente verschrieben. Bei den über 65-Jährigen sind schon etwa 25 Prozent der Bevölkerung von so genannter "Polypharmazie" betroffen, d.h. sie nehmen regelmäßig mindestens fünf verschiedene Medikamente ein. Dadurch kommt es zu Interaktionen und unerwünschten Wirkungen.

Großes Potenzial der Zusammenarbeit von menschlicher und KI
Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Medizin immer öfter zur Unterstützung menschlicher Expertise eingesetzt. Potenzial und mögliche Gefahren beim Zusammenspiel sind jedoch noch nicht zur Gänze erforscht.

Per Mausklick interaktiv weltweite Covid-19-Daten vergleichen
An Daten zu Corona-Verläufen weltweit mangelt es nicht. Wer aber selbst aktiv Länder vergleichen und Fall- und Todeszahlen länderübergreifend in Beziehung bringen möchte, kann sich jetzt mit wenigen Klicks einen schnellen Überblick verschaffen - und dabei überraschende Erkenntnisse gewinnen.

Weltweite Schlaganfallversorgung durch COVID-19 gefährdet
Die Weltorganisation für Schlaganfälle (WSO) hat die Auswirkungen der Pandemie weltweit überwacht und einen ersten deutlichen Rückgang der Schlaganfallbehandlungen sowie weit verbreitete Auswirkungen auf Schlaganfalldienste festgestellt.

LMU suche Probanden für Online-Studie zum Thema Lebensstil bei Covid-19
Inwieweit Lebensstilfaktoren wie Ernährung und Sport einen Einfluss auf die Schwere des Krankheitsverlaufs bei Covid-19 haben, möchte ein Team des Studienzentrums Diabetes am LMU Klinikum München in einer Online-Studie klären.

AKH und MedUni Wien ab 1. Juli rauchfrei
Rauchen ist eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. In Österreich versterben jährlich zwischen 12.000 und 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Viele Arten von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hängen unmittelbar mit regelmäßigem Tabakkonsum zusammen.

Kostengünstige Netzhaut-Diagnostik per Smartphone
Schäden der Netzhaut aufgrund von Diabetes gelten inzwischen als häufigste Erblindungs-Ursache bei Erwachsenen im erwerbsfähigen Alter. Eine Augenuntersuchung per Smartphone könnte in Schwellenländern helfen, die Veränderungen frühzeitig zu erkennen und zu behandeln.

Infoportal „Corona und Du“ macht Kinder psychisch stark
Die Kinder- und Jugendpsychiatrie des LMU Klinikums München hat "Corona und Du" gestartet: Das Infoportal, das in Partnerschaft mit der Beisheim Stiftung umgesetzt wurde, konzentriert sich auf die psychische Gesundheit in Zeiten der Corona-Krise.

Initiative der Plattform Patientensicherheit für barrierefreie Kommunikation
Gerade in herausfordernden Zeiten wie der aktuellen COVID-19-Krise sind Telemedizin und barrierefreie Kommunikation im Gesundheitswesen wichtig.

Smartphone-App ermöglicht digitale Nachsorge von Covid-19-Patienten
Die Gruppe der stationär behandelten Covid-19-Patienten, die sich von ihrer Erkrankung soweit erholt haben, dass sie in die häusliche Quarantäne entlassen werden können, wird von Tag zu Tag größer.

'match4healthcare' - Plattform der MedUni Graz soll nachhaltig zur Verfügung stehen
Aus der Ende März gestarteten Initiative "Medizinstudierende versus COVID-19", die unter Beteiligung von Michael Neulinger, Student an der Med Uni Graz, entstand, entwickelte sich ein Portal, das auch nach der aktuellen Situation rund um COVID-19 Institutionen und Studierende im rasch miteinander vernetzen soll.

Plug and Play bionische Arm-Prothese eingesetzt
Nächster Meilenstein in der Entwicklung von bionischen Arm-Prothesen unter maßgeblicher Beteiligung der Medizinischen Universität Wien: die weltweit erste voll integrierte bionische Arm-Prothese, die sofort – nach dem Motto "Plug and Play" – einsetzbar ist.

Studie zur Immunantwort gegen Corona sucht Teilnehmer
Die MedUni Wien führt derzeit eine Studie zur Analyse der Immunantwort in Personen nach einer Coronavirus-Infektion durch. Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, die Immunantwort zu verstehen und die Basis für einen Impfstoff zu legen. Personen ab 14 Jahren, die nach einer Covid-19-Erkrankung genesen sind, können daran teilnehmen.

Neuer CRISPR-Diagnostiktest
Ein neuer Diagnostiktest für PatientInnen nach einer Nierentransplantation weist Infektionen und Abstoßungen mithilfe einer einfachen Urinprobe und der CRISPR-Technologie nach.

COVID-19 Symptom Tracker App hilft Corona-Forschung
Noch ist vieles unverstanden am Coronavirus und der damit verbundenen Erkrankung. Hier soll die neue App "COVID-19 Symptom Tracker", die am Universitätsklinikum Freiburg mitentwickelt wurde, Klarheit schaffen und eine bessere Diagnostik ermöglichen.

Forscher fordern aktuelle Zahlen zum Corona-Virus
In der Corona-Krise werden Entscheidungsträger täglich mit Daten zur Zahl der Neuinfizierten mit Covid-19 versorgt. Dies erscheint wichtig, um auf der Datenbasis zu bewerten, ob die Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus auch greifen. Doch sind die Daten auch aktuell genug, werden die richtigen Daten dafür ausgewertet?

Goethe-Universität suchen Teilnehmer für empirische Studie: Wie fühlt sich Krise an?
Auch in Deutschland hat die Corona-Pandemie das Leben der Menschen stark verändert: Homeoffice, Schulschließung, Kontaktverbot bestimmen jetzt den Alltag

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