MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Transplantation

Biologisch abbaubarer Stent soll weitere Eingriffe ersparen
Sind die Herzkranzgefäße gefährlich verengt, kann es zum Herzinfarkt kommen. Mit einem Stent, einem röhrenförmigen Drahtgeflecht, lässt sich die Engstelle weiten und stabilisieren. Doch die Betroffenen müssen dauerhaft Medikamente nehmen, um das Risiko von Thrombosen und Gefäßverschlüssen zu verringern.

Erstmals Sensoren nach Nerventransfers erfolgreich implantiert
Forschung im Bereich der drahtlosen Biosignalübertragung ist längst kein Randphänomen mehr im Bereich der modernen Prothetik. Eine Vielzahl von internationalen Forschungsgruppen arbeitet hier an Lösungsansätzen um die Schnittstelle Mensch-Maschine fließender zu gestalten.

Neues Gerät trainiert Herzmuskel mit Mikrostrom
An der MedUni Wien bzw. im AKH Wien wurde ein neuartiges Gerät zur Stärkung des geschwächten Herzmuskels bei Kardiomyopathie-Betroffenen erstmals weltweit im Rahmen einer Studie erfolgreich eingesetzt.

Durchbruch in der Stammzellforschung
WissenschaftlerInnen verwenden für ihre Forschungsergebnisse das Wort "Durchbruch" nur äußerst vorsichtig. Doch die Ergebnisse aus dem jüngsten Forschungsprojekt von Professor Dr. Heiner Niemann, Honorarprofessor der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) stellen nicht nur für den renommierten Veterinärmediziner einen echten Meilenstein in der Stammzellforschung dar.

Drei Regensburger Universitätsmediziner in 'Focus Gesundheit' aufgenommen
Die aktuelle Ärzteliste des Magazins Focus-Gesundheit listet drei Regensburger Universitätsmediziner für die Fachgebiete Implantologie, Kieferorthopädie und Plastische Chirurgie auf.

Hochschule Hannover tritt für Widerspruchslösung ein
Derzeit warten 9.400 schwerkranke Menschen in Deutschland auf ein Spenderorgan, davon 1.134 an der MHH, darunter 64 Kinder und Jugendliche. Für zu viele kommt das Angebot eines Spenderorgans zu spät.

Fünf Jahre Kunstherzsystem HeartMate 3
Für viele Menschen mit fortgeschrittener Herzinsuffizienz stellt eine Herztransplantation die einzige Überlebensmöglichkeit dar. Steht kein Spenderherz zur Verfügung, kann ein sogenanntes Kunstherz den PatientInnen helfen.

Zwei Millionen Euro Forschungsgelder für Leberforschung in Düsseldorf und Hannover
Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert ein Netzwerk zur Erforschung seltener angeborener Lebererkrankungen mit 1,9 Millionen Euro, verteilt über die kommenden drei Jahre.

Charité verzeichnet die meisten Organspender in Deutschland
Durch die Organspende gelingt es, schwer kranken Menschen zu helfen, deren eigene Organe versagen. Bundesweit stehen mehr als 10.000 PatientInnen auf der Warteliste für eine Transplantation. Sie ist häufig die einzige Therapie, die das Leben dieser Menschen noch retten kann oder deren Lebensqualität deutlich verbessert. D

Anti-Epilepsie-Elektrode erstmals unter die Haut transplantiert
Es gibt Hoffnung für Epilepsie-Patienten, bei denen Medikamente nicht ausreichend wirken und ein operativer Eingriff nicht in Frage kommt.

Buchrezension: Leben hoch zwei
Vergangene Woche wurde im deutschen Bundestag ein neues Transplantationsgesetz beschlossen - dieses faszinierende Buch gewährt tiefe Einblicke und will Missverständnisse Informationsdefizite bekämpfen.

Zelltherapie verhindert Abstoßung transplantierter Stammzellen
Einem internationalen Wissenschaftlerteam unter Leitung von Prof. Dr. Sonja Schrepfer ist es erstmals gelungen, bestimmte Stammzellen so zu verändern, dass sie nach einer Transplantation nicht mehr vom Immunsystem des Empfängers als fremd erkannt und abgestoßen werden.

Deutsche Pulmologen begrüßen Änderungen beim Transplantationsgesetz
Für viele Menschen mit Lungenversagen ist eine Transplantation die letzte Hoffnung, doch auch nach der deutschen Gesetzesänderung ist die Wartezeiten für Lungenpatienten immer noch zu lang

Genomweite Gewebeübereinstimmung verlängert Erhalt eines Nierentransplantats
Die Übereinstimmung von genetischen Merkmalen ist wesentlich für die Langzeitfunktion nach einer Nierentransplantation.

Organspende - Unklarer Patientenwille
Mancher potenzielle Organspender hat nicht nur einen Organspende-Ausweis, sondern auch eine Patientenverfügung. Beide Dokumente widersprechen sich mitunter – eine schwierige Situation für behandelnde Ärzte.

37 Prozent der Patienten, die auf ein Spenderorgan warten, sterben
Unter dem Titel "Organspende im Irrgarten der Lösungen" wurde kürzlich im Uniklinikum Regensburg (UKR) zu den Themen Organspende, Hirntod und Transplantation diskutiert.

Fluconazol macht Candida heiss
Unter Einfluss des Medikaments Fluconazol ändert der Pilz Candida albicans seine Art der Fortpflanzung und wird dadurch noch resistenter

Ursachen für Nebenwirkungen bei Kortison-Präparaten geklärt
Bei Patienten, die langfristig mit entzündungshemmenden Steroiden behandelt werden, können sich Nebenwirkungen im Stoffwechsel bemerkbar machen.

Modifizierte T-Zellen verhindern Abstoßungsreaktion bei Organtransplantation
Die Abstoßung transplantierter Organe ist eines der Hauptprobleme bei Transplantationen. Die Drosselung des Immunsystems, um die Abstoßung von Organen zu verhindern, öffnet jedoch lebensbedrohlichen Infektionen die Tür.

Charité leitet drei neue EU-Verbundprojekte
Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ werden jetzt drei Verbundprojekte unter Leitung der Charité gefördert, an sechs weiteren ist die Berliner Universitätsmedizin beteiligt und erhält dafür insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Deutlicher Zuwachs bei Gewebespenden in Deutschland
2.711 Menschen haben im vergangenen Jahr Gewebe gespendet, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 16 Prozent. Dies gab die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation gGmbH (DGFG) zum Jahreswechsel bekannt.

Passgenaue Knochenimplantate aus dem Drucker
Fraunhofer-Forscher haben jetzt in Zusammenarbeit mit europäischen Partnern ein Verfahren entwickelt, mit dem sich Knochenimplantate aus einem speziellen Kunststoff mittels 3D-Druck äußerst passgenau, stabil und variabel herstellen lassen.

Hoffnung auf besseren Erfolg bei Stammzelltherapie gegen Leukämie
Die Transplantation von Stammzellen ist eine wirksame Leukämie-Therapie. Doch in vielen Fällen greifen die Spenderzellen das Gewebe des Empfängers an – oft mit tödlichem Ausgang.

Deutscher Chirurgen-Präsident fordert Widerspruchslösung
Deutschland liegt bei den Organspenden auf einem der hintersten Plätze in Europa, täglich sterben drei Patienten auf der Warteliste - dabei profitierten die Deutschen "in unangemessener Form von seinen Nachbarländern“

7 Tesla immer wichtiger bei Therapie-Monitoring
Die MedUni Wien bzw. das AKH Wien haben bereits vor zehn Jahren auf die 7-Tesla-Ultra-Hochfeld-Magnetresonanztomographie gesetzt und damit die Entwicklung im klinischen Bereich entscheidend beeinflusst.

Typ-1-Diabetes: Nächster Schritt zur Zellersatztherapie
Wissenschaftler haben die Signale identifiziert, welche die Entwicklung unreifer Bauchspeicheldrüsenzellen bestimmen. Die in "Nature" publizierten Ergebnisse können den Weg ebnen, um aus Stammzellen Insulin produzierende Bauchspeicheldrüsenzellen herzustellen – ein wichtiger Ansatz zur Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes.

Optimale Hüftprothesen-Implantat nachhaltiger als OP
Für die Implantation ihres künstlichen Hüftgelenks wünschen sich viele Patienten eine minimal-invasive Operation. Tatsächlich belegen bislang vorliegende Studien Vorteile, vor allem in den ersten sechs Wochen nach der OP. Durch das Schonen von Muskeln, Sehnen und nervalen Strukturen leiden die Patienten weniger an Schmerzen und Bewegungseinschränkungen und sind schneller fit.

Herzinsuffizienz wird die medizinische Herausforderung des 21. Jahrhunderts
Schätzungen zufolge leidet jeder zehnte Österreicher an Herzinsuffizienz. Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, dennoch sind Morbidität und Mortalität insbesondere aufgrund der hohen Dunkelziffer der Betroffenen hoch.

Die richtige Programmierung des implantierten Defi schützt vor plötzlichem Herztod
Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit angeborenen oder erworbenen Herzerkrankungen. Der implantierbare Defibrillator (ICD) kann die zugrundeliegenden Herzrhythmusstörungen wirkungsvoll beenden.

Forschungsprojekt: Neues Gewebe aus Stammzellen
In den Brutschränken der Labore der Experimentellen Unfallchirurgie des Uniklinikums Regensburg (UKR) wachsen aktuell menschliche Stammzellen zu Knochen- und Sehnengewebe heran, um zukünftig Verletzungen besser heilen zu können.

Protein LOXL2 könnte Gallenwegsentzündung verursachen
Die Primär Sklerosierende Cholangitis (PSC) ist eine seltene Erkrankung der Gallenwege, die durch eine chronisch verlaufende Entzündung gekennzeichnet ist.

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