MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Stammzellen

Computersimulation prognostiziert, wie gezüchtete Herzklappen regenerieren
Herzfehler mit Prothesen behandeln , die wachsen und sich regenerieren – das ist das Ziel des

DNA-Kopierer arbeitet auch als Schredder
Ein internationales Forscherteam hat in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, eine unerwartete Entdeckung gemacht: Ein Enzym, das für die Vervielfältigung der DNA zuständig ist, kann zusätzlich defekte DNA abbauen.

Heilung mit eigenen Zellen in Aussicht
Zellen so zu verändern, dass sie defekte oder fehlende Zellen des Patienten ersetzen können – diesem Ziel sind ForscherInnen der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein Stück näher gekommen.

Baseler Forschern gelingt die Züchtung von Knorpel aus Stammzellen
Aus Stammzellen aus dem Knochenmark von Erwachsenen lassen sich stabile Gelenkknorpel herstellen. Diese Zellen können so gesteuert werden, dass sie molekulare Prozesse der embryonalen Entwicklung des Knorpelgewebes durchlaufen, wie Forschende des Departements Biomedizin von Uni und Unisspital Basel im Fachmagazin PNAS berichten.

Neue Studie: Mit T-Zellen-Rezeptor-Therapie gegen Krebs
Unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) startet die erste klinische Studie in Deutschland zu einem neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie. Bei bestimmten Leukämie- und Lymphomerkrankungen kann die neue T-Zell-Rezeptor-Therapie der Medigene AG das Immunsystem des Patienten im Kampf gegen den Krebs entscheidend unterstützen, so die Hoffnung der Wissenschaftler.

Per Erbgut-Schalter Alzheimer aufhalten
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg fanden einen Mechanismus mit dem im Mausmodell Alzheimer-typische Veränderungen reduziert werden konnten. Dafür klären sie die epigenetische Steuerung von Immunzellen des Gehirns.

Blutarmut: Wenn die Zelle zu wenig Proteinfabriken herstellt
Jeden Tag bildet der Körper aus den Stammzellen des Knochenmarks Milliarden neuer roter Blutkörperchen. Ist dieser Prozess gestört, kann eine ernsthafte Erkrankung die Folge sein.

Klassifizierung von Tumoren verbessert
WissenschaftlerInnen haben die Klassifikation von Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) entscheidend verbessert: Mediziner können jetzt Tumoren des ZNS präziser bestimmten Risikogruppen zuordnen und sich auf dieser Basis für eine optimierte Therapie entscheiden.

Kontinuierliche Qualitätskontrolle der Zika-Virus-Diagnostik vonnöten
Brasilien ist weltweit am härtesten vom aktuellen Zika-Virus-Ausbruch betroffen. Fast alle Fälle einer Zika-Virus-assoziierten Fehlbildung von Neugeborenen wurden aus diesem Land berichtet. DZIF-Wissenschaftler an der Charité – Universitätsmedizin Berlin konnten zeigen, dass die molekularen Nachweisverfahren für das Zika-Virus in Brasilien nicht immer verlässlich sind. Über zwei Drittel aller Labore wiesen falsch-positive oder falsch-negative Ergebnisse auf.

Fruchtbar bleiben trotz Chemotherapie
Eine der größten Beeinträchtigungen der Lebensqualität nach überstandener Chemotherapie ist die Unfruchtbarkeit bei Frauen. ForscherInnen der Goethe-Universität und der Universität Tor Vergata in Rom ist es nun gelungen, den Mechanismus für die Unfruchtbarkeit durch Chemotherapie bei Frauen zu entschlüsseln.

Neues Prinzip der Proteinbindung entdeckt
UZH-Forschende haben ein bisher unerkanntes Prinzip entdeckt, wie Eiweisse miteinander

MicroRNAs steuern Krankheitsverlauf bei Leukämie
Ein Konsortium unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)findet winzige Ribonukleinsäure-Moleküle, die den Therapieerfolg bei Blutkrebs anzeigen und möglicherweise auch als Therapeutikum funktioniert.

Kombinationstherapie wirkt gegen aggressive Leukämie
ForscherInnen des Uniklinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML).

Neues Mausmodell lässt Stammzellen grün leuchten
Multipotente stromale Zellen sind schon lange ein heißes Thema in der medizinischen Forschung. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun eine Möglichkeit gefunden, diese Stammzellen ganz gezielt zu markieren. Dadurch können ihr Verteilungsmuster und ihre Funktion in lebenden Organismen detailliert analysiert werden.

Gliazellen unterstützen die Wundheilung
Nervenzellen in der Haut helfen Wunden heilen. Sogenannte Gliazellen verändern sich bei einer Verletzung in Reparaturzellen und schwärmen in die Wunde. Dort fördern sie die Regeneration der Haut, wie Forschende der Universität Zürich zeigen konnten.

Ursache des AEC-Syndroms entdeckt
Mutationen im Protein p63 führen zu einer Reihe von Krankheits-Syndromen, aber keines ist so schwerwiegend wie das Ankyloblepharon-Ektodermaldysplasie-Clefting Syndrom (AEC-Syndrom). ForscherInnen der Goethe-Universität und der Universität Neapel haben nun entdeckt, dass dieses Syndrom Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder ALS ähnlicher ist als anderen p63-basierten Syndromen. Mit ihrer in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Arbeit legen sie einen Grundstein zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.

Monozyten haben viele Gesichter
Wenn das Immunsystem seine Truppen mobilisiert, übernehmen Antigen-präsentierende Zellen eine wichtige Rolle. Sie können aus weißen Blutkörperchen (Monozyten) hervorgehen, die im Blut zirkulieren. Ein internationales Forscherteam unter Federführung der Universität Bonn hat diese wichtigen Helfer nun genauer untersucht. Dabei zeigte sich, dass es sich bei den von Monozyten abgeleiteten Zellen nicht um identische Abkömmlinge, sondern um ein sehr vielseitiges Gemisch handelt. Diese Erkenntnis ist wichtig für die Weiterentwicklung von maßgeschneiderten Immuntherapien zur Bekämpfung von Tumorzellen. Die WissenschaftlerInnen stellen ihre Ergebnisse nun im renommierten Fachjournal „Immunity“ vor.

Innere Uhr als Tumorsuppressor?
Sie steuert unseren Schlaf, unser Appetitgefühl und unsere Temperatur – die biologische Uhr gibt unserem Körper den Takt vor. Doch welche Rolle spielt sie in der Behandlung von Krebs? ForscherInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin fanden jetzt heraus, dass die innere Uhr die Zellvermehrung reduzieren kann. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift PLOS Biology veröffentlicht.

Gekrönte Häupter für die DNA-Aufnahme
ForscherInnen von Goethe-Universität und Max-Planck-Institut entdeckten, wie Bakterien DNA aufnehmen und zu Überlebenskünstlern werden.

Proteinforschung liefert Details des angeborenen Immunsystems
Die Immunantwort auf Infektionen wird maßgeblich von bestimmten Botenstoffen, den Interferonen, eingeleitet und reguliert. Obwohl sie seit über einem halben Jahrhundert bekannt sind, ist ihre Wirkungsweise im Detail noch nicht vollständig geklärt.

Akrobatik-Duo in der Zelle
Wie ein Akrobaten-Duo verleihen sich auch einige Proteine gegenseitig Stabilität. Forscher vom Biozentrum der Universität Basel haben herausgefunden, dass das Protein "Trigger Faktor" seinen Partner anhand von instabilen, beweglichen Abschnitten erkennt und zusammen mit ihm ein stabiles Protein-Duo bildet. Die Studie ist in der aktuellen Ausgabe von "Nature Communications" erschienen.

Mit Nanopartikel-Tandems gegen den Herzinfarkt
Wie lässt sich nach einem Herzinfarkt geschädigtes Gewebe am besten mit Ersatzmuskelzellen behandeln? Ein Forscherteam unter Leitung der Universität Bonn stellt nun an Mäusen ein innovatives Verfahren vor: Muskelersatzzellen, die die Funktion des geschädigten Gewebes übernehmen sollen, werden mit Magnetischen Nanopartikeln beladen. Diese Nanopartikel-beladenen Zellen werden dann in den geschädigten Herzmuskel gespritzt und von einem Magneten an Ort und Stelle gehalten, weshalb die Zellen besser anwachsen. Die WissenschaftlerInnen weisen am Tiermodell nach, dass sich die Herzfunktion dadurch deutlich verbessert. Das Fachjournal „Biomaterials“ stellt vorab online die Ergebnisse vor, die Druckfassung erscheint demnächst.

Erbsubstanz verursacht Thrombosen
Eine Forschergruppe des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat einen Mechanismus entdeckt, der einen gefährlichen Verschluss von Blutgefäßen auslösen kann. Wie die WissenschaftlerInnen im führenden internationalen Wissenschaftsmagazin Science berichten, können spezielle Blutzellen Netzstrukturen aus ihrer Erbsubstanz DNA bilden, die Blutgefäße lebensgefährlich verstopfen. Auslöser für Gefäßverschlüsse sind nach bislang gültiger medizinischer Lehrmeinung hauptsächlich zwei Mechanismen: das Verklumpen von Blutplättchen und die Blutgerinnung, die zusammen zur Bildung eines Blutgerinnsels führen. Die Entdeckung, dass Blutgefäße auch durch DNA-Netze verstopft werden, kann zu neuen Therapieansätzen führen, hoffen die WissenschaftlerInnen.

Wie Dendritische Zellen ihre Bewaffnung an Mastzellen übergeben
Forscher des Gesundheitscampus Immunologie, Infektiologie und Inflammation (GC-I³) der Universitätsmedizin der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg zeigen erstmals, dass zwischen Dendritischen Zellen und Mastzellen im lebenden Organismus zielgerichtete Kontakte mit spannenden funktionellen Konsequenzen stattfinden.

Angeborene Immunantwort bei Typ-1-Diabetes wichtiger als gedacht
ForscherInnen am Helmholtz Zentrum München haben eine Methode entwickelt, die es erlaubt, aus wenigen Zellen detaillierte Protein-Daten zu gewinnen. Deren Leistungsfähigkeit demonstrierten sie nun an Blutproben von Kindern mit Typ-1-Diabetes und fanden heraus: Die angeborene Immunantwort spielt bei der Krankheit eine größere Rolle als gedacht. Die Arbeit entstand im Rahmen des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD) und wurde im "Journal of Proteome Research" publiziert.

Genetischen Einflüssen bei Gehirnkrankheiten auf der Spur
Neue Erkenntnisse helfen bei der Identifzierung genetischer Ursachen von Gehirnkrankheiten: Forschende der Universitäten Basel, Bonn und Köln legen einen systematischen Katalog von bestimmten variablen Stellen im Genom vor, welche die Genaktivität im menschlichen Hippocampus beeinflussen, wie sie in der Fachzeitschrift "Nature Communications" berichten.

Bindeprotein Staufen2 beeinträchtigt unser Gedächtnis
Lernen erfordert winzige Veränderungen an einzelnen Synapsen. WissenschaftlerInnen der Ludwig-Maximilian-Uni Müchchen (LMU) haben nun aufgedeckt, wie ein RNA-Bindeprotein, das an diesen molekularen Prozessen beteiligt ist, das Gedächtnis beeinflusst.

DNS-kodierte Sensoren blicken bis tief in die Zellen
Ein Kaliumhaushalt im Gleichgewicht ist essentiell für einen gesunden Körper. Daher kommt dem Wissen über die Veränderungen im Kaliumhaushalt in Körperflüssigkeiten auf zellulärer Ebene große Bedeutung zu. ForscherInnen der Med Uni Graz ist es nun gelungen, neue DNS-kodierte Sensoren zu entwickeln, die eine präzise Kaliumbestimmung innerhalb und außerhalb von Zellen ermöglichen. Die neuen Sensoren sind zum Patent angemeldet.

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