MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

MedAustria
 
Medizinische Fachbereiche
 

shopify traffic stats

 

 

 

 

Stammzellen

Zwei Millionen Euro Forschungsgelder für Leberforschung in Düsseldorf und Hannover
Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert ein Netzwerk zur Erforschung seltener angeborener Lebererkrankungen mit 1,9 Millionen Euro, verteilt über die kommenden drei Jahre.

Gewebe und Organe mit Lithographie erzeugen
Organe künstlich zu erzeugen, ist ein hochaktuelles Forschungsthema. Künstliche Organe werden in naher Zukunft den Mangel an Organspenden ausgleichen und Tierversuche ersetzen. Zwar gibt es bereits vielversprechende Versuche mit 3D-Druckern, die eine „Bio-Tinte“ lebender Zellen verwendet, aber ein funktionsfähiges Organ ist so noch nie entstanden.

Stammzellabgeleitete Neuronen unterstützen Entwicklung neuer Schmerzmedikamente
Schwere chronische Schmerzsyndrome wie die erbliche Erythromelalgie (IEM) sind für Betroffene ein belastendes Schicksal, da die Krankheit nicht geheilt und der Schmerz kaum gelindert werden kann.

Doppelt gesichert
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)-Forscher zeigen mithilfe der CRISPR-Technologie über welche Mechanismen Zellen im Gehirn verfügen, damit sie sich wie geplant entwickeln können: Zentrale zelluläre Schalter sind gleich doppelt vor störenden Einflüssen geschützt.

Aufnahmetaste für die Embryonalentwicklung
Forschende am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik entwickeln molekularen Rekorder, um die Abstammung embryonaler Zellen in vivo zurückzuverfolgen

Wie Stammzellen ein Gehirn korrekter Größe und Zusammensetzung bauen
Im Laufe der Gehirnentwicklung erzeugen Stammzellen unterschiedliche Typen von Neuronen zu unterschiedlichen Zeitpunkten - IST Austria-ForscherInnen steuern zentrales Protein-Experiment zu Science-Studie bei

Embryotoxizität frühzeitig in vitro testen
In einem neuen Zellkultur-Test kombinierten ETH-Forschende Embryonalzellen mit Leberzellen. Damit können sie bei der Entwicklung neuer Medikamente eine schädliche Wirkung auf Embryonen frühzeitig erkennen.

Eine Nervenzelle dient als „Single“ für Studien
Wenn Erkrankungen des Gehirns erforscht werden, dienen aus Stammzellen gewonnene Nervenzellen häufig als Grundlage. Allerdings sind diese Zellen sehr verschiedenartig und liefern unterschiedliche Ergebnisse. Wissenschaftler weltweit suchen deshalb nach einfachen Zellmodellen, die bei Wiederholungen eines Experiments möglichst zu gleichen Resultaten führen.

Differenzierung oder Pluripotenz – das ist die Frage
Induzierte, pluripotente Stammzellen können sich in Körperzellen verwandeln oder in ihrer ursprünglichen Form bleiben - Münchner ForscherInnen identifizierten nun wichtige Steuerungsmechanismen

Regeneration der Lunge nach Bauplänen der Embryonalentwicklung
Die Lunge enthält mehr als 40 Zelltypen, welche zusammen mit einem miniaturisierten Bindegewebegerüst nach einem hochkomplexen Architekturplan angeordnet sind.

Cohesin treibt die Alterung von Blutstammzellen voran
Altert ein Organismus nehmen Entzündungen zu und die Stammzellfunktion ab, FLI ForscherInnen identifizierten nun neue Rolle des Proteins Cohesin bei diesen Vorgängen.

Wie Gehirnzellen des Fisches auf Alzheimer reagieren
Im Gegensatz zum Menschen haben Zebrafische hervorragende regenerative Fähigkeiten: Wenn deren Gehirnzellen durch Krankheit oder Verletzung verloren gehen, können sie aus sogenannten Vorläuferzellen leicht nachwachsen.

Neue Therapiemöglichkeiten für Marmorknochenkrankheit
Die Marmorknochenkrankheit (Osteopetrose) ist eine meist genetisch bedingte Krankheit, die durch das Fehlen oder die Unterfunktion von knochenabbauenden Zellen (Osteoklasten) verursacht wird.

Wie ein Virus seine Wirtszelle überlistet
Ein Virus ist für seine Vermehrung von einer Wirtszelle abhängig. Doch wie bringt ein Virus seinen Wirt dazu, nicht nur die eigene, sondern auch die Virus-Erbinformation abzulesen und so Tochter-Viren herzustellen?

Zelltherapie verhindert Abstoßung transplantierter Stammzellen
Einem internationalen Wissenschaftlerteam unter Leitung von Prof. Dr. Sonja Schrepfer ist es erstmals gelungen, bestimmte Stammzellen so zu verändern, dass sie nach einer Transplantation nicht mehr vom Immunsystem des Empfängers als fremd erkannt und abgestoßen werden.

Neue Landkarte vom Immunsystem des Gehirns erstellt
Ein Forscherteam unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg hat das hirneigene Immunsystem bei Mensch und Maus komplett neu kartiert. So konnten die WissenschaftlerInnen erstmals zeigen, dass alle Fresszellen im Gehirn, sogenannte Mikrogliazellen, den gleichen Ursprung haben, sich aber je nach Aufgabe unterschiedlich entwickeln.

Schnelleres Verfahren zu Bestimmung der Chorea Huntington
Die Huntington-Krankheit und einige weitere Hirnerkrankungen werden durch überlange DNA-Sequenzen verursacht. Vom Schweizerischer Nationalfonds SNF geförderte Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Länge der mutierten Gene schnell und einfach bestimmen lässt.

Neuer Therapieansatz für neurodegenerative Erkrankungen
Die Verhaltensexperimente Dresdener ForscherInnen bestätigen: Zusätzliche Nervenzellen verbessern Gehirnfunktion

Das Herz auf Heilung schalten
Ausdauer, Neugierde, Kreativität – von Kindern können wir viel lernen. Und von einer Fähigkeit, die Neugeborene haben, können wir bisher sogar nur träumen: Denn ihr Herz kann sich von einem starken Infarkt wieder vollständig erholen. Das haben Forscher vor rund drei Jahren beobachten können. Bis dahin hatte man dies bei einem Menschen noch nicht erlebt, jedoch schon bei neugeborenen Mäusen.

Protein UBQLN4 beeinflusst DNA-Reparatur
Eine Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Reinhardt, Klinik I für Innere Medizin, hat ein Protein identifiziert, das den Reparaturweg von DNA-Schäden maßgeblich beeinflusst und einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Tumortherapie ermöglicht. Die Ergebnisse wurden in "Cell" veröffentlicht.

Krebs durch fehlerhafte DNA-Reparatur in Darm-Stammzellen
Eine Studie des Exzellenzclusters Entzündungsforschung findet einen neuen Mechanismus wie DNA Reparatur das Genom schützt und die Entstehung von Darmkrebs verhindert.

Charité leitet drei neue EU-Verbundprojekte
Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ werden jetzt drei Verbundprojekte unter Leitung der Charité gefördert, an sechs weiteren ist die Berliner Universitätsmedizin beteiligt und erhält dafür insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Metall-Chemo kann Wirkung der Immuntherapie bei Krebs verbessern
Metallhaltige Chemotherapien werden aufgrund ihrer stark tumorabtötenden Wirkung häufig in der Krebstherapie eingesetzt. Wegen der zytotoxischen (zellschädigenden) Wirkung auch gegen sich teilende gesunde Zellen, wurde bisher eher eine Schädigung des Immunsystems angenommen.

Die Herstellung von Blutzellen schreitet voran
Bisher kann man Blut nicht künstlich in großem Maßstab herstellen, sondern nur durch Spenden generieren.

Körpereigener Wirkstoff stärkt das Herz
Eine neue Studie der Universität Bonn zeigt, mit welchen Mitteln sich der Körper gegen Herzerkrankungen wehrt. Möglicherweise lassen sich die Ergebnisse auch für verbesserte Therapien nutzen. Die Publikation erscheint im renommierten Fachmagazin Circulation Research, ist aber bereits online abrufbar.

Stammzellen: Chromatin-öffnende Elemente erlauben Tetrazyklin-induzierbare Genexpression
Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts haben induzierbare Vektoren entwickelt, die mit Hilfe eines Chromatin-öffnenden Elements (UCOE, ubiquitious chromatin opening element) den relevanten genmodifizierten Abschnitt dauerhaft offen und damit aktiv halten.

Hoffnung auf besseren Erfolg bei Stammzelltherapie gegen Leukämie
Die Transplantation von Stammzellen ist eine wirksame Leukämie-Therapie. Doch in vielen Fällen greifen die Spenderzellen das Gewebe des Empfängers an – oft mit tödlichem Ausgang.

Typ-1-Diabetes: Nächster Schritt zur Zellersatztherapie
Wissenschaftler haben die Signale identifiziert, welche die Entwicklung unreifer Bauchspeicheldrüsenzellen bestimmen. Die in "Nature" publizierten Ergebnisse können den Weg ebnen, um aus Stammzellen Insulin produzierende Bauchspeicheldrüsenzellen herzustellen – ein wichtiger Ansatz zur Zellersatztherapie bei Typ-1-Diabetes.

Molekulare Profileinstellung könnte präzise Prognose und Therapie bei Meningiome ermöglichen
Meningiome, eine bestimmte Art von Gehirntumoren, sind meist gut zu behandeln. Es gibt aber einige Subtypen mit sehr aggressivem Verlauf, die eine hohe Rezidivrate haben, also ein großes Risiko aufweisen, nach der Behandlung erneut zu entstehen. Diese Untergruppen müssen mit einem speziellen Therapiekonzept behandelt werden.

Forschungsprojekt: Neues Gewebe aus Stammzellen
In den Brutschränken der Labore der Experimentellen Unfallchirurgie des Uniklinikums Regensburg (UKR) wachsen aktuell menschliche Stammzellen zu Knochen- und Sehnengewebe heran, um zukünftig Verletzungen besser heilen zu können.

Aus alten Blutzellen werden junge Hirnzellen
Forschern des Universitätsklinikums Bonn und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ist es gelungen, Blutzellen von Erwachsenen zu neuralen Stammzellen umzuprogrammieren und sie dabei gleichzeitig zu verjüngen, um sie zu Forschungszwecken zu nützen und Ersatz für defektes Hirngewebe zu züchten.

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Insgesamt 349 Nachrichten!

 

 

MedAustria-Bookstore -
 

Notarztausbildung neu - Top oder Flopp?
 

Top-Nachrichten
von KollegInnen empfohlen

 

Meistgelesene Nachrichten
der letzten 4 Wochen

 

Suche:


Volltextsuche: ja nein

Aktueller Schwerpunkt:
Kongresshighlight Radioonkologie auf der DEGRO 2019