MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Chirurgie

Kehlkopf trotz Krebs erhalten
Ein von Leipziger ForscherInnen entwickelter neuer Therapieansatz hilft dank verbesserter Therapiekontrolle und einer schonenderen Behandlung, den Kehlkopf, und damit auch Schlucken und Stimme, häufiger als bisher zu erhalten

Deutscher Chirurgen-Präsident fordert Widerspruchslösung
Deutschland liegt bei den Organspenden auf einem der hintersten Plätze in Europa, täglich sterben drei Patienten auf der Warteliste - dabei profitierten die Deutschen "in unangemessener Form von seinen Nachbarländern“

Hanusch-Krankenhaus lädt zur Fachtagung des Peritonealkarzinose-Netzwerkes
Lokale Chemotherapie im Bauchraum noch während der Operation verbessert Prognose bei Bauchfellkrebs

Herzinsuffizienz wird die medizinische Herausforderung des 21. Jahrhunderts
Schätzungen zufolge leidet jeder zehnte Österreicher an Herzinsuffizienz. Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, dennoch sind Morbidität und Mortalität insbesondere aufgrund der hohen Dunkelziffer der Betroffenen hoch.

Nachfrage nach Adipositas-Chirurgie stark gestiegen
Das Adipositas-Zentrum an der Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie des Universitätsklinikums Freiburg ist von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie zum Referenzzentrum ernannt worden.

Neues Zentrum für seltene Nierenerkrankungen an der Charité Berlin
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat jetzt das Center for Rare Kidney Diseases (CeRKiD) am Campus Charité Mitte eröffnet. Ziel des neuen Zentrums ist es, die Diagnose und Behandlung von chronischen Nierenerkrankungen mit seltenen Ursachen nachhaltig zu verbessern.

Nervenverletzungen für chronische Schmerzen nach Knie-OP darstellbar
Nach Knieoperationen leiden PatientInnen immer wieder an heftigen chronischen Schmerzen. Deren Ursache wird zwar in der Schädigung von kleinen Nerven vermutet, jedoch war dies bist jetzt nicht bildgebend nachweisbar.

Forschungsprojekt: Neues Gewebe aus Stammzellen
In den Brutschränken der Labore der Experimentellen Unfallchirurgie des Uniklinikums Regensburg (UKR) wachsen aktuell menschliche Stammzellen zu Knochen- und Sehnengewebe heran, um zukünftig Verletzungen besser heilen zu können.

AKH: Sondergruppe legt Bericht über falsche OP-Protokolle vor
In der Angelegenheit um die gefälschten Operationsprotokolle an der Uniklinik für Chirurgie im AKH hat die Anfang August eingesetzte, fünfköpfige Sonderkommission der MedUni Wien Anfang Oktober ihren Bericht vorgelegt.

Neuronale Nervenzellen können 'zählen'
Wie erkennen wir, ob vor uns drei Äpfel liegen oder vier? ForscherInnen der Uni Bonn und Tübingen konnten zeigen, dass manche Hirnzellen hauptsächlich bei Dreiermengen feuern, andere bei Vierermengen und wieder andere bei anderen Anzahlen.

Woche der Gehörlosen: Wenn die Stille immer lauter wird
Noch bis zum 30. September 2018 macht die Internationale Woche der Gehörlosen auf die Bedeutung der Gebärdensprache aufmerksam. Tatsächlich leben allein in Deutschland rund 80.000 gehörlose und circa 16 Millionen schwerhörige Menschen. Immer mehr von ihnen können dank neuer Technologien und Operationsmethoden mit Cochlea Implantaten ihr Hörvermögen zurückerhalten.

Weltlymphotag am 15.9: CAR-T-Zelltherapien bei Lymphompatienten in Regensburg
In Europa wurden jüngst die ersten Gentherapien zur Krebsbehandlung zugelassen. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wird als eine von wenigen Kliniken in Deutschland eine dieser in Israel, Europa und USA entwickelten CAR-T-Zelltherapien bei Lymphompatienten einsetzen.

Innovative Zelltherapie macht Nierentransplantation verträglicher
Rund 600 Menschen erhalten pro Jahr in Deutschland eine lebende Niere von Partner oder Angehörigen. Eine innovative Zelltherapie lässt hoffen, dass das Risiko von Abstoßungsreaktionen für solche Patienten in Zukunft deutlich reduziert werden kann.

Neue Leitlinie 'Chirurgie der Adipositas und metabolischer Erkrankungen'
Ein Fokus der aktualisierten S3-Leitlinie ist es, dass eine Magen-OP bei geeigneten DiabetespatientInneen künftig schneller möglich sein soll.

Prof. Dr. Christian Betz neuer HNO-Leiter im Uniklinikum Hamburg
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat einen neuen Klinikdirektor für die Klinik und Poliklinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde berufen. Prof. Dr. Christian Betz (44) ist ab 1. Juli neuer Ärztlicher Leiter der HNO-Klinik; er wechselt vom Universitätsklinikum Tübingen nach Hamburg.

43. Meeting der IUGA (International Urogynecological Association) in Wien
Jede dritte Frau hat im Lauf ihres Lebens Probleme mit der Blase, jede 25. Frau bekommt nach der Geburt eines Kindes Beckenbodenprobleme. Und rund drei Prozent aller Frauen sind von symptomatischen Formen eines Beckenbodenvorfalls (ein sogenannter Prolaps) betroffen.

Mesalazin reduziert erblichen Darmkrebs um 50 Prozent
Rund 5.000 ÖsterreicherInnen erkranken jährlich neu an einem kolorektalen Karzinom, also an Krebs des Dickdarms oder des Mastdarms. Rund fünf Prozent davon sind erblich bedingt und entwickeln das Lynch-Syndrom, die häufigste genetische Tumorerkrankung des Darms, das sind rund 250 Fälle im Jahr.

Orthopäden und Unfallchirurgen-KONGRESS vom 8.-9. Juni in Bonn
Am Freitag, 8. Juni, und Samstag, 9. Juni, diskutieren rund 500 Experten aus ganz Deutschland in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle über akute Verletzungen, chronische Überlastung, Prophylaxe, Rehabilitation und Prävention. Besonders hervorgehoben werden soll dabei die Bedeutung der Physiotherapie – für Breiten- und Spitzensportler.

Adipositas-Chirurgie spart Geld und verlängert Leben
Zum Aktionstag für Adipositas-PatientInnen am 26. Mai 2018 an der MedUni Wien/AKH Wien zeigen Spezialisten, wie man dieser PatientInnengruppe heute durch moderne chirurgische Methoden helfen kann, selbst wenn die 'schon alles versucht haben'

Leberchirurgie: weltweit sicherer operieren dank Algorithmen
Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Neue Erkenntnisse zur Immunabwehr gegen tödlichen Pilz
Ein Team aus internationalen Wissenschaftlern wirft mit einer jüngst in "Nature" veröffentlichten Studie neues Licht auf die Immunreaktion unseres Körpers auf einen gefährlichen krankheitserregenden Pilz.

Die Kerze in der Leber
"Die Kerze in der Leber", Erinnerungen eines Chirurgen ist ein Buch, welches das Berufsleben des Autors Dr. Friedrich Anton Weiser von der heiteren oder zumindest unfreiwillig komischen Seite beleuchtet.

MRT bringt bei unklarer Mammographie mehr Sicherheit
Eine in Österreich von der MedUni Wien in Kooperation mit dem Diagnostikum Graz durchgeführte Studie bei rund 300 Probandinnen zeigt eindrücklich, dass die Methode der Magnetresonanztomographie (MRT) die beste Wahl bei der Aufklärung unklarer Ergebnisse bei Mammographien darstellt.

Prof. Dr. Thorsten Schlomm neuer Charité-Klinikdirektor
Prof. Dr. Thorsten Schlomm übernimmt die W3-Professur auf Lebenszeit für Urologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Mit der Professur ist auch die Leitung der Klinik für Urologie am Campus Charité Mitte und Campus Benjamin Franklin verbunden.

Software für Patientendaten ermöglicht Simulationen der Gehirnfunktionen
WissenschaftlerInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) haben durch Einbeziehung von Patientenmessdaten die Gehirnsimulationsplattform die Software "The Virtual Brain" weiter optimiert. Die Software wurde inzwischen fast 11.000-mal heruntergeladen, mit ihr wird mittlerweile weltweit gearbeitet und publiziert. Aktuelle Erkenntnisse wurden jetzt im Journal "eLife" veröffentlicht.

Präventives Training senkt Verletzungsrisiko beim Fußball
Ein verletzungsbedingter Ausfall hat vor allem im Profisport weitreichende Konsequenzen für Spieler, Trainer und Mannschaft. Laut aktuellem Sportreport der gesetzlichen Unfallversicherung VBG verletzen sich in einer Saison rund 80 Prozent der Profifußballer der ersten und zweiten Bundesliga. Im Profi- wie im bezahlten Amateurfußball sind Knieverletzungen am häufigsten und schwerwiegendsten.

Regenerative Zelltherapie nach Hüftfrakturen
Das Projekt HIPGEN am Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) der Charité – Berlin setzt sich für eine verbesserte Mobilisierung von PatientInnen nach einer Hüftprothesenimplantation nach Schenkelhalsfraktur ein. Im Zentrum steht eine Phase III Studie, bei der die Auswirkungen einer Fremdzelltherapie auf die Muskelheilung nach der Operation untersucht werden. Ermöglicht wird die internationale Studie durch eine Forschungsförderung des EU Horizon 2020 Programms in Höhe von 7,4 Millionen Euro. Neben der Koordination von HIPGEN ist die Charité an fünf weiteren Projekten des europäischen Förderprogramms als Konsortialpartner beteiligt.

Charité hat in Deutschland die meisten Organspender
Rund 10.000 Patienten hoffen in Deutschland auf ein Spenderorgan. Für sie ist eine Transplantation die einzige Möglichkeit zu überleben oder ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern. Hierfür braucht es Menschen, die ihre Organe nach dem Tod zur Verfügung stellen.

Magenbypass und Schlauchmagen wirken bei Adipositas ähnlich
In der Schweiz werden jährlich 5.500 Operationen wegen starkem Übergewicht durchgeführt. Dabei schneiden der Magenbypass und der Schlauchmagen ähnlich ab: Die PatientInnen verlieren dabei langfristig etwa zwei Drittel ihres Übergewichts, wie Forschende der Universität Basel am St.Claraspital im "Journal of the American Medical Association" (JAMA) berichten. Bei Magensäurereflux zeigt der Bypass klar bessere Resultate.

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