MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Chirurgie

Mesalazin reduziert erblichen Darmkrebs um 50 Prozent
Rund 5.000 ÖsterreicherInnen erkranken jährlich neu an einem kolorektalen Karzinom, also an Krebs des Dickdarms oder des Mastdarms. Rund fünf Prozent davon sind erblich bedingt und entwickeln das Lynch-Syndrom, die häufigste genetische Tumorerkrankung des Darms, das sind rund 250 Fälle im Jahr.

Orthopäden und Unfallchirurgen-KONGRESS vom 8.-9. Juni in Bonn
Am Freitag, 8. Juni, und Samstag, 9. Juni, diskutieren rund 500 Experten aus ganz Deutschland in der Bonner Kunst- und Ausstellungshalle über akute Verletzungen, chronische Überlastung, Prophylaxe, Rehabilitation und Prävention. Besonders hervorgehoben werden soll dabei die Bedeutung der Physiotherapie – für Breiten- und Spitzensportler.

Adipositas-Chirurgie spart Geld und verlängert Leben
Zum Aktionstag für Adipositas-PatientInnen am 26. Mai 2018 an der MedUni Wien/AKH Wien zeigen Spezialisten, wie man dieser PatientInnengruppe heute durch moderne chirurgische Methoden helfen kann, selbst wenn die 'schon alles versucht haben'

Leberchirurgie: weltweit sicherer operieren dank Algorithmen
Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Neue Erkenntnisse zur Immunabwehr gegen tödlichen Pilz
Ein Team aus internationalen Wissenschaftlern wirft mit einer jüngst in "Nature" veröffentlichten Studie neues Licht auf die Immunreaktion unseres Körpers auf einen gefährlichen krankheitserregenden Pilz.

Die Kerze in der Leber
"Die Kerze in der Leber", Erinnerungen eines Chirurgen ist ein Buch, welches das Berufsleben des Autors Dr. Friedrich Anton Weiser von der heiteren oder zumindest unfreiwillig komischen Seite beleuchtet.

MRT bringt bei unklarer Mammographie mehr Sicherheit
Eine in Österreich von der MedUni Wien in Kooperation mit dem Diagnostikum Graz durchgeführte Studie bei rund 300 Probandinnen zeigt eindrücklich, dass die Methode der Magnetresonanztomographie (MRT) die beste Wahl bei der Aufklärung unklarer Ergebnisse bei Mammographien darstellt.

Prof. Dr. Thorsten Schlomm neuer Charité-Klinikdirektor
Prof. Dr. Thorsten Schlomm übernimmt die W3-Professur auf Lebenszeit für Urologie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin. Mit der Professur ist auch die Leitung der Klinik für Urologie am Campus Charité Mitte und Campus Benjamin Franklin verbunden.

Software für Patientendaten ermöglicht Simulationen der Gehirnfunktionen
WissenschaftlerInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Berliner Instituts für Gesundheitsforschung/Berlin Institute of Health (BIH) haben durch Einbeziehung von Patientenmessdaten die Gehirnsimulationsplattform die Software "The Virtual Brain" weiter optimiert. Die Software wurde inzwischen fast 11.000-mal heruntergeladen, mit ihr wird mittlerweile weltweit gearbeitet und publiziert. Aktuelle Erkenntnisse wurden jetzt im Journal "eLife" veröffentlicht.

Präventives Training senkt Verletzungsrisiko beim Fußball
Ein verletzungsbedingter Ausfall hat vor allem im Profisport weitreichende Konsequenzen für Spieler, Trainer und Mannschaft. Laut aktuellem Sportreport der gesetzlichen Unfallversicherung VBG verletzen sich in einer Saison rund 80 Prozent der Profifußballer der ersten und zweiten Bundesliga. Im Profi- wie im bezahlten Amateurfußball sind Knieverletzungen am häufigsten und schwerwiegendsten.

Regenerative Zelltherapie nach Hüftfrakturen
Das Projekt HIPGEN am Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien (BCRT) der Charité – Berlin setzt sich für eine verbesserte Mobilisierung von PatientInnen nach einer Hüftprothesenimplantation nach Schenkelhalsfraktur ein. Im Zentrum steht eine Phase III Studie, bei der die Auswirkungen einer Fremdzelltherapie auf die Muskelheilung nach der Operation untersucht werden. Ermöglicht wird die internationale Studie durch eine Forschungsförderung des EU Horizon 2020 Programms in Höhe von 7,4 Millionen Euro. Neben der Koordination von HIPGEN ist die Charité an fünf weiteren Projekten des europäischen Förderprogramms als Konsortialpartner beteiligt.

Charité hat in Deutschland die meisten Organspender
Rund 10.000 Patienten hoffen in Deutschland auf ein Spenderorgan. Für sie ist eine Transplantation die einzige Möglichkeit zu überleben oder ihre Lebensqualität deutlich zu verbessern. Hierfür braucht es Menschen, die ihre Organe nach dem Tod zur Verfügung stellen.

Magenbypass und Schlauchmagen wirken bei Adipositas ähnlich
In der Schweiz werden jährlich 5.500 Operationen wegen starkem Übergewicht durchgeführt. Dabei schneiden der Magenbypass und der Schlauchmagen ähnlich ab: Die PatientInnen verlieren dabei langfristig etwa zwei Drittel ihres Übergewichts, wie Forschende der Universität Basel am St.Claraspital im "Journal of the American Medical Association" (JAMA) berichten. Bei Magensäurereflux zeigt der Bypass klar bessere Resultate.

Wie Metallstrukturen helfen, Knochen zu heilen
WissenschaftlerInnen am Julius Wolff Institut, dem Berlin-Brandenburger Centrum für Regenerative Therapien und dem Centrum für Muskuloskeletale Chirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben in Kooperation mit dem Wyss Institute der Harvard Universität Boston gezeigt, wie mechanisch optimierte Biomaterialkonstrukte, sogenannte Titan Mesh Scaffolds, die Knochenheilung maximal unterstützen. Das Wachstum von neuer Knochensubstanz ist insbesondere bei der Versorgung großräumiger Defekte von zentraler Bedeutung.

Bei Postmenopausalem Mammakarzinom ist siebenjährige Therapie ausreichend
Eine Standardbehandlung bei postmenopausalem Brustkrebs ist es, nach der chirurgischen Entfernung des Tumors fünf Jahre lang eine hormonelle (endokrine) Brustkrebstherapie zu verabreichen. Das Ergebnis der aktuellen Studie (ABCSG 16/S.A.L.S.A) der Austrian Breast & Colorectal Cancer Study Group (ABCSG) zeigt nun, dass danach die Fortführung der Therapie mit dem Aromatasehemmer Anastrozol um weitere zwei Jahre ausreicht.

Neuen Ansatz zur Behandlung von Angiosarkome
Angiosarkome sind seltene bösartige Gefäßtumore mit einem aggressiven Verlauf. Derzeit stehen als Behandlungsmöglichkeiten neben der chirurgischen Entfernung noch Strahlen- und Chemotherapie zur Verfügung. Jedoch sprechen bösartige Gefäßtumore bislang meist nur schlecht auf solche Therapien an.

Innovative Sonde macht Gliome sichtbar
Gliome stellen hirneigene Tumoren dar, die durch eine schlechte Prognose charakterisiert sind. Um diese zu verbessern, muss während der Operation eine größtmögliche, sichere neurochirurgische Tumorentfernung erfolgen. Besonders bei den langsam wachsenden niedriggradigen Gliomen ist es aber oft sehr schwer, das erkrankte vom gesunden Gewebe zu unterscheiden.

Dr. Christopher Bohr neuer Leiter der HNO-Abteilung an der UKR
Die Klinik und Poliklinik für Hals-Nasen-Ohren-Heilkunde des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) sowie der gleichnamige Lehrstuhl der Universität Regensburg erhalten mit Professor Dr. Christopher Bohr eine neue Spitze.

Buchrezension: The Art of Body Contouring
Body Contouring ist ein wichtiger aktueller Trend im Bereich der ästhetischen Medizin

Diabetologisches Zentrum in Regensburg will Amputationen bei Diabetikern reduzieren
Das neue Diabetologische Fußzentrum am Universitätsklinikum Regensburg (UKR) will mit einem ambulanten interdisziplinären Behandlungskonzept die Lebensqualität, Mobilität und Eigenständigkeit der Betroffenen verbessern und Amputationen verhindern.

Bub erhält dank Gentherapie neue Haut
Zum ersten Mal hat ein Behandlungsteam des Brandverletztenzentrums der Ruhr-Universität Bochum und des Center for Regenerative Medicine der Universität Modena (Italien) einen Jungen mit großen Hautschäden erfolgreich mit Transplantaten aus genmodifizierten Stammzellen behandelt. Der Junge leidet an der sogenannten Schmetterlingskrankheit, einer genetisch bedingten Hautkrankheit, die rund 80 Prozent seiner Oberhaut zerstört hatte.

Vielseitige Wärmetherapie
Wärme tut bei vielen Beschwerden gut, besonders, wenn sie tief ins Gewebe eindringt - seit den 90er Jahren gibt es spezielle Infrarotstrahler

Frühe Operation verhindert dauerhafte Anfälle
Epilepsie-Patienten, die mit Medikamenten nicht anfallsfrei werden, kann eine Gehirnoperation heilen.

Serotonin übernimmt janusköpfige Rolle bei Lebertumoren
Blutplättchen (Thrombozyten) und das in ihnen enthaltene Serotonin – ein Botenstoff mit wachstumsfördernden Eigenschaften – sind maßgeblich am Wiederauftreten von Krebs nach einer operativen Leberteilentfernung beteiligt. Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien konnte nun zum ersten Mal diese Auswirkungen auf das Tumorwachstum im Menschen nachweisen. Die Ergebnisse wurden im "Journal of Hepatology" publiziert.

Evaluierung der Ärzteausbildung: Ergebnisse zeigen Verbesserungsbedarf
ÖÄK-Kornhäusl: "Neue Ärzteausbildung großer Wurf, aber noch mit Kinderkrankheiten“

Thrombektomie: Deutschland europaweiter Vorreiter
Rund 260.000 Menschen erleiden in Deutschland jährlich einen Schlaganfall, bei vielen besonders schwer betroffenen PatientInnen ist die Methode der mechanischen Thrombektomie (MTE) wirkungsvoll

Wunden kleben statt nähen
Trotz medizinischer Fortschritte gelten Wundkomplikationen nach Operationen noch immer als lebensgefährlich, ein von der Schweizer EMPA entwickelter Wundkleber bietet nun eine innovative Lösung

Herzklappen-Ersatz ohne Operation
DGK-Herztage: Die schonende Transkatheter-Aortenklappen-Implantation (TAVI) soll nun auch bei Patienten mit mittlerem – und nicht nur bei hohem – Operationsrisiko als Alternative zum chirurgischen Klappenersatz erwogen werden

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