MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Grundlagen

Nach Infektionen Herzinfakrtrisiko senken
Nach einer Infektion erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt bei Herz-Kreislauf-Patienten bis zu zwanzigmal. Beteiligt daran sind Zellen des Immunsystems. Bestimmte Moleküle und Antikörper können die Immunzellen allerdings ausbremsen und somit Risikopatienten nach einer Infektion schützen.

Antikörper gegen Blutplättchen verursachen Thrombosen bei COVID-19
Gerinnungsuntersuchungen am Uniklinikum Tübingen zeigen nun, dass Blutplättchen von schwer erkrankten COVID-19 Patienten in einem pro-thrombotischen Zustand versetzt sind, der thromboembolische Ereignisse auslöst.

Kleine Moleküle mit großer Wirkung
Der menschliche Organismus benötigt eine Vielzahl von kleinen Molekülen, wie etwa Zucker oder Fette, um richtig zu funktionieren. Die Zusammensetzung dieser so genannten Metaboliten und deren Zusammenspiel, der Stoffwechsel, ist dabei von Mensch zu Mensch individuell verschieden und in bedeutendem Maß auch von natürlichen Variationen im Erbgut abhängig.

Forschungsministerium fördert German Biobank Node (GBN) mit 3,5 Mio. Euro
Biobanken spielen eine wichtige Rolle für die biomedizinische Forschung: Sie stellen menschliche Bioproben in hoher und vergleichbarer Qualität sowie die zugehörigen Daten schnell zur Verfügung.

Chronische Hepatitis C-Infektionen hinterlassen Narben auf Immunzellen
Rund 70 Millionen Menschen sind weltweit von Hepatitis C betroffen, schätzt die WHO. Dank hochwirksamer, direkt antiviral wirksamer Substanzen ist die Erkrankung mittlerweile heilbar. Bisher war jedoch unklar, ob sich auch die körpereigene Immunantwort nach erfolgreicher Therapie wieder erholt.

Gentechnik ermöglicht Parasiten-Bekämpfung ohne Nebenwirkungen
Rund ein Drittel der Weltbevölkerung trägt den Parasiten Toxoplasma gondii in sich, der Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gefährdet und Fehlbildungen im Mutterleib auslösen kann.

Detaillierte Struktur von Ribosomen in Nervenzellen aufgeklärt
Die fein regulierte Proteinproduktion der Zelle findet an den Ribosomen statt. Welche Regulatoren diese Abläufe in bestimmten Geweben und auf welche Weise steuern, haben Forscher der Charité Berlin anhand der detaillierten Struktur des Ribosomenkomplexes untersucht.

Stammzellen des Gehirns teilen sich über Monate
WissenschaftlerInnen der Uni Zürich konnten erstmals beobachten, wie sich Stammzellen im erwachsenen Gehirn der Maus über Monate hinweg teilen, um neue Nervenzellen zu bilden. Ihre Studie zeigt, dass Hirnstammzellen über lange Zeit aktiv sind und liefert damit neue Erkenntnisse für die Stammzellforschung.

Durchbrechung der Schutzbarriere als Therapiechance bei Lungenkrebs
Lungenkrebs ist weltweit die häufigste Ursache für krebsbedingte Todesfälle. Nun haben Grazer Forscher mit internationalen KollegInnen untersucht, wie sich die aggressiven Tumorzellen in der Lunge so rasch zu vermehren können und welcher genetische Schutzmechanismus sie dabei unterstützt.

Wirkungsweise der Tiefenhirnstimulation bei Parkinson erforscht
Morbus Parkinson ist eine komplexe, neurodegenerative Erkrankung, die für PatientInnen, ihre Familien und pflegende Angehörige sehr belastend sein kann. Eine etablierte Behandlungsform ist die Tiefenhirnstimulation, bei der Elektroden zur Stimulation in eine kleine Region des Gehirns, genannt "Nucleus subthalamicus", implantiert werden.

tRNA-Fragmente an Immunreaktion nach Schlaganfall beteiligt
Ein Schlaganfall ist ein gravierender Eingriff in das körperliche Gleichgewicht (Homöostase). Unter anderem löst das Immunsystem eine Entzündungsreaktion aus, die in eine Immunschwäche umschlagen kann. Ein Forscherteam unter Beteiligung der Goethe-Uni konnte erstmals zeigen, dass in dieser Immunantwort tRNA-Fragmente eine Rolle spielen.

Molekularer Mechanismus des Langzeitgedächtnisses entdeckt
Forschende der Uni Basel haben einen molekularen Mechanismus entdeckt, der eine zentrale Rolle für ein intaktes Langzeitgedächtnis spielt. Gleichzeitig ist dieser Mechanismus am physiologischen Gedächtnisverlust im Alter beteiligt.

Transkriptionsfaktoren können Stammzellen programmieren
Induzierte pluripotente Stammzellen (iPS) haben das Potenzial, sich in die unterschiedlichsten Zelltypen und Gewebe etwa für Wirkstofftests und Zellersatztherapien zu verwandeln. Die "Kochrezepte" für diese Umwandlung sind jedoch häufig kompliziert und schwer umsetzbar.

Mit Gamma-Sekretase-Inhibitoren gegen seltenes ALCL
Das seltene anaplastisch-großzellige Lymphom (ALCL)* tritt vorwiegend bei Kindern und jungen Menschen auf. Etwa ein Viertel der Erkrankten erleidet einen Rückfall nach der Chemotherapie.

Wirkstoff Aprotinin verhindert Eindringen von SARS-CoV2 in Wirtszellen
Damit das SARS-CoV2-Virus in Wirtszellen eindringen kann, muss sein "Spike"-Protein von zelleigenen Enzymen – Proteasen – gespalten werden. Der Protease-Hemmstoff Aprotinin kann die Zell-Infektion verhindern, fanden jetzt Wissenschaftler von Goethe-Universität, University of Kent und Medizinischer Hochschule Hannover heraus.

Protein µ-Crystallin CRYM hemmt das Prostatakarzinom-Wachstum
Das Prostatakarzinom ist ein hormonell bedingter Tumor, der zumeist mit einer Antihormon-Behandlung therapiert wird. Doch nach einiger Zeit wird der Tumor hormonunabhängig, was zu Resistenz führt. Dies macht neue Therapieformen dringend notwendig.

Neuer prognostischer Ansatzpunkt bei Kolonkarzinom identifiziert
Das mit dem Darm assoziierte lymphatische Gewebe stellt einen wesentlichen Bestandteil der körpereigenen Immunabwehr dar. Besonders hervorzuheben sind dabei die isolierten lymphatischen Strukturen (ILS).

mikroRNAs blockieren Einfallstor für SARS-CoV-2 in Herzmuskelzellkulturen
Infektionen mit Bakterien und Viren sind eine zusätzliche Belastung für das Herz-Kreislauf-System. Das gilt auch für das Coronavirus SARS-CoV-2. Doch das Virus scheint nicht nur bei älteren Menschen mit kardiovaskulären Grunderkrankungen zu Herzschädigungen zu führen.

Gezieltere Messung der Schilddrüsenhormonwirkung im Gewebe möglich
Schilddrüsenfunktionsstörungen betreffen bis zu zehn 10% der westlichen Bevölkerung, wobei die Unterfunktion (Hypothyreose) am häufigsten auftritt. Standardmäßig werden PatientInnen mit Schilddrüsenhormon behandelt und mittels Blutbefunden kontrolliert. Allerdings hat sich herausgestellt, dass etwa zehn bis fünfzehn Prozent aller behandelten Personen weiterhin unter Beschwerden wie Antriebslosigkeit oder Müdigkeit leiden.

Nervenzell-Aktivität zeigt, wie sicher wir entscheiden
Aus der Aktivität einzelner Nervenzellen im Gehirn lässt sich ablesen, wie sicher wir bei einer Entscheidung sind. Das zeigt eine aktuelle Studie von WissenschaftlerInnen der Uni Bonn. Das Ergebnis ist unerwartet – eigentlich waren die Forscher einem ganz anderen Bewertungs-Mechanismus auf der Spur. Die Resultate sind in "Current Biology" erschienen.

Chemie-Nobelpreis an Emmanuelle Charpentier verliehen
Emmanuelle Charpentier, ehemalige Professorin der MedUni Hannover (MHH), und Jennifer Doudna von der University of California sind als diesjährige Preisträgerinnen des Nobelpreises für Chemie bekanntgegeben worden.

T-Zell-Immunantworten erfolgen gegen Covid-19
Das Immunsystem kann Viruserkrankungen effizient abwehren. Die T-Zellen, die erstens virusbefallene Zellen direkt zerstören können und zweitens die Bildung von effizienten, Virus-neutralisierenden Antikörpern durch B-Zellen ermöglichen.

Antibiotika bringen Darmmikrobiom aus dem Gleichgewicht
Eine Behandlung mit Antibiotika beeinflusst das Mikrobiom im Verdauungssystem nachhaltig. Während sich die Bakterienflora innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach Medikamentenbehandlung weitgehend regeneriert, verändert sich deren Wechselspiel mit den Pilzen, die ebenfalls den Darm besiedeln.

Frühform der Multiplen Sklerose hat spezielles Muster
Sie sind ungefähr so einfach zu finden wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen: eineiige Zwillinge, von denen einer an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist und der andere nicht.

Bestimmung individueller DNA-Varianten ermöglicht Therapie bei Polycythaemia vera
Die "Polycythaemia vera" ist eine chronische, bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems und wird durch Gabe von Interferon alpha-basierten Medikamenten vorwiegend mit anhaltendem Erfolg behandelt. Bei einigen Fällen gelingt dies aus bisher unklarer Ursache jedoch nicht.

Demenz durch Behandlung eines Serotonin Rezptors bekämpfen
Viele Demenzerkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Frontotemporale Demenz sind die Folge von Eiweißablagerungen in bestimmten Hirnregionen. Die Proteine sammeln sich dabei entweder direkt in den Nervenzellen oder außerhalb von Neuronen an.

Bessere Diagnostik bei myelodysplastischem Syndrom
Genetische Defekte sind die Ursache von Krebserkrankungen. Eine Schlüsselrolle spielt das Gen TP53, das als Mutation in vielen Tumoren nachzuweisen ist.

Stefanie Dimmeler erhält Goldmedaille für Kardiologie
Die Frankfurter Herzforscherin und Direktorin des Instituts für Kardiovaskuläre Medizin im Zentrum Molekulare Medizin an der Goethe-Universität, Professorin Stefanie Dimmeler, wird mit der Goldmedaille der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie geehrt.

Neuer Antikörper könnte Eisenstoffwechsel bei Dialyse-Patienten verbessern
Ein Team der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin II hat einen innovativen Antikörper für die Therapie der chronischen Blutarmut (Anämie der chronischen Erkrankung) bei Dialyse-PatientInnen mitentwickelt.

Protein beeinflusst Regeneration von Gefäßzellen
MedizinerInnen des Herzzentrums des Universitätsklinikums Bonn haben mit ihrer Grundlagenforschung herausgefunden, wie sich die Kommunikation zwischen einzelnen Zellen mithilfe eines Proteins beeinflussen lässt.

Bayreuther Physiker entdecken Mechanismus zur Entstehung von Blutplättchen
Ein gesunder Mensch produziert rund 100 Milliarden Blutplättchen pro Tag, mehr als eine Million Blutplättchen pro Sekunde. Wie der Organismus diese enorme Leistung bewältigt, haben jetzt Physiker der Universität Bayreuth mit Hilfe von Computersimulationen herausgefunden.

Wie Urbakterien die Gesundheit beeinflussen
Die Erforschung der Rolle des Mikrobioms für die Gesundheit ist ein innovatives Forschungsgebiet. Aber nicht nur Bakterien, auch Pilze, Viren und Archaeen sind ein wichtiger Teil eines funktionierenden Mikrobioms.

Schutzproteine gegen Nervenschädigung bei Diabetes
Bei der Entwicklung von Diabetes-Spätschäden wie Nervenschädigung (Neuropathie) mit chronischen Schmerzen und diabetischem Fuß spielen sogenannte SUMO-Proteine (engl. Small Ubiquitin-related MOdifier) eine entscheidende Rolle.

Chlamydien benötigen zur Verrmehrung Aminosäure Glutamin
Chlamydien sind Bakterien, die Geschlechtskrankheiten auslösen. Im Menschen können sie nur überleben, wenn sie in seine Zellen eindringen und das nötige Baumaterial für ihre Vermehrung finden. Dabei errichten Bakterien ein kleines Bläschen in der Zelle und teilen sich darin über mehrere Generationen hinweg.

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