MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Grundlagen

Transportproteine vom Transport abhalten
Mit einem künstlich hergestellten Antikörperfragment hat ein internationales Forschungsteam den Transportmechanismus eines Membranproteins aus Bakterien untersucht und einen möglichen Ansatz gegen Resistenzen identifiziert.

Sport hilft, verloren geglaubte Herzmuskelzellen zu regenerieren
Eine in Nature Communications erschienene Arbeit von Carolin Lerchenmüller et al., die die belegt hat, wurde nun mit dem Präventionspreis der Deutsche Stiftung Innere Medizin (DSIM) ausgezeichnet.

Forscher beobachten Empfängermoleküle bei der Signal-Übertragung ins Zelleninnere
Körpereigene Botenstoffe, aber auch Medikamente, entfalten ihre Wirkung oft über Empfängermoleküle auf der Oberfläche der Zellen, so genannte Rezeptoren. Diese ragen durch die Zellmembran hindurch und vermitteln so zwischen "außen" und "innen".

Maßgeschneiderte Wirkstoffe aus dem Baukasten
Mikroorganismen bauen Naturstoffe oft wie am Fließband zusammen. Dabei spielen bestimmte Enzyme, die nicht-ribosomalen Peptid Synthetasen (NRPS), eine Schlüsselrolle. Biotechnologen der Goethe-Universität ist es jetzt gelungen, diese Enzyme so zu verändern, dass ganz neue Naturstoffe oder auch Bibliotheken von Naturstoffen entstehen.

Väter verhelfen Säugetieren zu größeren Gehirnen
Säugetierarten sind umso intelligenter, je größer ihr Gehirn ist. Ein großes Hirn auszubilden, benötigt aber sehr viel Energie.

Künstliche Intelligenz beflügelt Proteomforschung
Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz ist es Forschenden der Technischen Universität München (TUM) gelungen, die massenhafte Analyse von Eiweißen aus beliebigen Organismen deutlich schneller als bisher und praktisch fehlerfrei zu machen.

MS: 'Stoffwechsel-Bremse' als Wunderwaffe?
Ein international besetztes Forscherteam aus Münster untersuchte Patienten, die mit dem Medikament Teriflunomid behandelt wurden, und analysierte die direkte Wirkung auf Immunzellen – mit ersten vielversprechenden Ergebnissen.

Lawinenopfer: Wann kann Erwärmung retten?
Eine internationale Studie unter Leitung von Eurac Research definiert Kriterien, um Überlebenschancen richtig einzuschätzen.

Einblick in den Wirkmechanismus von Fibupeptiden
Fibupeptiden, ein Antibiotikum aus dem Mikrobiom, tötet Bakterien durch Störung des Energiestoffwechsels

Leberbeteiligung bei Alpha1-Antitrypsin-Mangel
Der Alpha1-Antitrypsin-Mangel ist eine häufige Erkrankung unter den seltenen Krankheiten und eine der am häufigsten zum Tode führenden Generkrankungen weltweit. Es sind vor allem Lunge und Leber betroffen.

UKE-Wissenschaftler erforschen das Hirn des Herzens
ForscherInnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) haben einen Protein-Marker gefunden, der Aufschluss über die Folgen einer Katheterablation bei Vorhofflimmern geben kann.

Impfen über die Haut
Forschenden am Max-Planck-Institut für Kolloid- und Grenzflächenforschung in Potsdam ist es gelungen Nanopartikel so weiterzuentwickeln, dass sie von speziellen Zellen der menschlichen Haut aufgenommen werden können.

Gewebe und Organe mit Lithographie erzeugen
Organe künstlich zu erzeugen, ist ein hochaktuelles Forschungsthema. Künstliche Organe werden in naher Zukunft den Mangel an Organspenden ausgleichen und Tierversuche ersetzen. Zwar gibt es bereits vielversprechende Versuche mit 3D-Druckern, die eine „Bio-Tinte“ lebender Zellen verwendet, aber ein funktionsfähiges Organ ist so noch nie entstanden.

Neue Ansätze für Kombinationstherapien bei aggressiven Krebsarten
Eine aktuelle Studie des CeMM gibt Aufschluss darüber, wie das Zusammenspiel eines epigenetisch aktiven Proteins namens BRD4 mit dem Stoffwechsel-Enzym MTHFD1 die Genaktivität und das Zellwachstum steuert.

Zahlensinn ergibt sich spontan aus der Erkennung sichtbarer Objekte
WissenschaftlerInnen der Universität Tübingen nutzen künstliche neuronale Netze als Hirnmodell des Sehsystems

Was Hodgkin-Lymphome ungehindert wachsen lässt
Der Botenstoff LTA trägt dazu bei, dass der Krebs ungehindert wachsen kann – indem er zum Beispiel Gene für Immun-Checkpoint-Liganden aktiviert, die Tumorzellen vor der körpereigenen Abwehr schützen.

Möglicher neuer Therapieansatz bei Glioblastomen
Um genügend Energie für ihr schnelles Wachstum zu gewinnen, programmieren Glioblastom-Zellen ihren Fettsäure-Stoffwechsel einfach um - wie genau sie das schaffen, war bisher unklar.

Aufnahmetaste für die Embryonalentwicklung
Forschende am Max-Planck-Institut für molekulare Genetik entwickeln molekularen Rekorder, um die Abstammung embryonaler Zellen in vivo zurückzuverfolgen

Nahrung löst doch Immunantwort im Darm aus
Ein Dogma fällt: Unsere Nahrung löst im Dünndarm eine Immunantwort aus, die dadurch in Schach gehalten wird, dass die beteiligten Immunzellen absterben.

Wie Stammzellen ein Gehirn korrekter Größe und Zusammensetzung bauen
Im Laufe der Gehirnentwicklung erzeugen Stammzellen unterschiedliche Typen von Neuronen zu unterschiedlichen Zeitpunkten - IST Austria-ForscherInnen steuern zentrales Protein-Experiment zu Science-Studie bei

Wenn Fresszellen keine Luft bekommen
Ein Forschungsteam an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg hat herausgefunden, wie Infektionserreger bei Sauerstoffmangel im Gewebe kontrolliert werden

RNA-Forschung liefert neue Ansätze für Krebsmedizin
Jahrzehnte lang galten RNA-Moleküle fast ausschließlich als mobile Erbgut-Abschriften in der Zelle. Dass die fadenförmigen Moleküle weit stärker in die zellulären Abläufe eingreifen als bislang gedacht, haben jetzt WissenschaftlerInnen des Uniklinikums Freiburg und des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) mit einer neu entwickelten Methode gezeigt.

Wichtiges Wirtsprotein bei Masern-, Mumps- und RSV-Infektionen entdeckt
Ein Ansatz auf dem Weg zu neuen Arzneimitteln gegen Viruserkrankungen ist die Suche nach Zellbestandteilen des Wirts, die die Viren für ihr Eindringen und ihre Vermehrung benötigen.

Neue Erkenntnisse zu lokalen Entzündungsprozessen in der Leber
Präzise Kenntnisse über organspezifische Vorgänge bei Entzündungsprozessen liefern Ansatzpunkte für zielgerichtete Therapien mit weniger Nebenwirkungen.

Die Rolle von Dopamin bei rheumatoider Arthritis
Aktuelle Forschungsarbeiten beschreiben einen Effekt von dopaminergen Arzneimitteln auf den Erkrankungsverlauf bei rheumatoider Arthritis, wie Dr. Silvia Capellino vom Leibniz-Institut für Arbeitsforschung im „Journal of Neuroimmune Pharmacology“ zusammenfasst

Bessel-Strahlen ermöglichen 3D-Mikroskopie
Eine spezielle Auffächerung von Laserstrahlen erlaubt es, 3D-Bilder mit hoher Bildfrequenz zu scannen.

Wiener ForscherInnen identifizieren unbekannten Bakterienstamm
ExpertInnen der MedUni Wien und am AKH Wien ist es gelungen, einen bisher unbekannten Bakterienstamm aus der Gattung der Leptospiren identifiziert.

Wohin hüpfen unsere 'springenden Gene'?
Eine neue Studie, die ForscherInnen an der Medizinischen Fakultät der Universität Münster durchgeführt haben, zeigt, dass anscheinend der Zufall regiert.

DGN: Die Alzheimer-Forschung ist längst nicht am Ende
Darauf macht die Deutsche Gesellschaft für Neurologie e.V. angesichts aktueller Studien zu dem Themenkreis, die wegen negativer Ergebnisse abgebrochen wurden, aufmerksam.

Auf das Timing kommt es an
Forschende der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg im Breisgau zeigen, wie das Immunsystem körpereigene von krankheitserregenden Molekülen unterscheidet

Nachhaltige Strategien gegen die Antibiotika-Krise
Kiel Evolution Center veranstaltet internationales Symposium zur Anwendung evolutionsbiologischer Prinzipien gegen Antibiotika-Resistenzen

Superkleber von Bakterien entdeckt
Wissenschaftler des La Trobe Institute for Molecular Science (LIMS) haben erstmals den Stoff identifiziert, der es gefährlichen Bakterien ermöglicht, sich im menschlichen Körper einzunisten und dort Schaden anzurichten.

20 neue Gene zur bipolaren Störung identifiziert
Ein internationales Forscherkonsortium unter federführender Beteiligung des Universitätsklinikums Bonn und der Universitäten Marburg und Basel hat in einer groß angelegten Studie 20 neue Gene in Zusammenhang mit dieser Erkrankung entdeckt.

Neue Methode, um Antikörper mithilfe von UV-Licht radioaktiv zu markieren
Radioaktive Antikörper gegen Krebszellen werden für die PET-Bildgebung in der medizinischen Diagnostik oder für die gezielte Radioimmuntherapie eingesetzt.

MS: Biomarker für frühes Fortschreiten identifiziert?
Der Krankheitsverlauf von Multipler Sklerose (MS) ist sehr unterschiedlich und ein verlässlicher Biomarker, der die Entwicklung der Behinderung vorhersagt, fehlte bisher.

Alzheimer Früherkennung mittels Bluttest
Mit einem an der Ruhr-Universität Bochum (RUB) entwickelten zweistufigen Verfahren kann die Erkrankung schon wesentlich früher als bisher möglich erkannt werden.

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