MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Grundlagen

Antibiotika bringen Darmmikrobiom aus dem Gleichgewicht
Eine Behandlung mit Antibiotika beeinflusst das Mikrobiom im Verdauungssystem nachhaltig. Während sich die Bakterienflora innerhalb von 30 bis 90 Tagen nach Medikamentenbehandlung weitgehend regeneriert, verändert sich deren Wechselspiel mit den Pilzen, die ebenfalls den Darm besiedeln.

Frühform der Multiplen Sklerose hat spezielles Muster
Sie sind ungefähr so einfach zu finden wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen: eineiige Zwillinge, von denen einer an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist und der andere nicht.

Bestimmung individueller DNA-Varianten ermöglicht Therapie bei Polycythaemia vera
Die "Polycythaemia vera" ist eine chronische, bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems und wird durch Gabe von Interferon alpha-basierten Medikamenten vorwiegend mit anhaltendem Erfolg behandelt. Bei einigen Fällen gelingt dies aus bisher unklarer Ursache jedoch nicht.

Demenz durch Behandlung eines Serotonin Rezptors bekämpfen
Viele Demenzerkrankungen wie Alzheimer, Parkinson oder Frontotemporale Demenz sind die Folge von Eiweißablagerungen in bestimmten Hirnregionen. Die Proteine sammeln sich dabei entweder direkt in den Nervenzellen oder außerhalb von Neuronen an.

Bessere Diagnostik bei myelodysplastischem Syndrom
Genetische Defekte sind die Ursache von Krebserkrankungen. Eine Schlüsselrolle spielt das Gen TP53, das als Mutation in vielen Tumoren nachzuweisen ist.

Stefanie Dimmeler erhält Goldmedaille für Kardiologie
Die Frankfurter Herzforscherin und Direktorin des Instituts für Kardiovaskuläre Medizin im Zentrum Molekulare Medizin an der Goethe-Universität, Professorin Stefanie Dimmeler, wird mit der Goldmedaille der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie geehrt.

Neuer Antikörper könnte Eisenstoffwechsel bei Dialyse-Patienten verbessern
Ein Team der Innsbrucker Univ.-Klinik für Innere Medizin II hat einen innovativen Antikörper für die Therapie der chronischen Blutarmut (Anämie der chronischen Erkrankung) bei Dialyse-PatientInnen mitentwickelt.

Protein beeinflusst Regeneration von Gefäßzellen
MedizinerInnen des Herzzentrums des Universitätsklinikums Bonn haben mit ihrer Grundlagenforschung herausgefunden, wie sich die Kommunikation zwischen einzelnen Zellen mithilfe eines Proteins beeinflussen lässt.

Bayreuther Physiker entdecken Mechanismus zur Entstehung von Blutplättchen
Ein gesunder Mensch produziert rund 100 Milliarden Blutplättchen pro Tag, mehr als eine Million Blutplättchen pro Sekunde. Wie der Organismus diese enorme Leistung bewältigt, haben jetzt Physiker der Universität Bayreuth mit Hilfe von Computersimulationen herausgefunden.

Wie Urbakterien die Gesundheit beeinflussen
Die Erforschung der Rolle des Mikrobioms für die Gesundheit ist ein innovatives Forschungsgebiet. Aber nicht nur Bakterien, auch Pilze, Viren und Archaeen sind ein wichtiger Teil eines funktionierenden Mikrobioms.

Schutzproteine gegen Nervenschädigung bei Diabetes
Bei der Entwicklung von Diabetes-Spätschäden wie Nervenschädigung (Neuropathie) mit chronischen Schmerzen und diabetischem Fuß spielen sogenannte SUMO-Proteine (engl. Small Ubiquitin-related MOdifier) eine entscheidende Rolle.

Chlamydien benötigen zur Verrmehrung Aminosäure Glutamin
Chlamydien sind Bakterien, die Geschlechtskrankheiten auslösen. Im Menschen können sie nur überleben, wenn sie in seine Zellen eindringen und das nötige Baumaterial für ihre Vermehrung finden. Dabei errichten Bakterien ein kleines Bläschen in der Zelle und teilen sich darin über mehrere Generationen hinweg.

RNA-modifizierendes Enzym entdeckt
ForscherInnen der Gruppe von Javier Martinez an den Max Perutz Labs, ein Joint Venture der MedUni Wien und der Uni Wien, haben eine einzigartige chemische Reaktion am Ende von RNA Molekülen zum ersten Mal in menschlichen Zellen nachgewiesen. Diese Reaktion war bisher nur in Bakterien und Viren bekannt.

Undercover-Agent HIV-1 entzieht sich Zellkontrolle
Gegen Viren schützen nicht nur Antikörper: Schon viel früher erspüren infizierte Zellen mit Hilfe von Sensoren in ihrem Inneren Bestandteile des Virus und lösen daraufhin eine Immunantwort aus. Diese ist ein Element der so genannten angeborenen Immunität und verhindert, dass sich die Viren weiter ausbreiten.

Schon die Wikinger hatten Pocken
Das Pockenvirus zirkulierte in Nordeuropa schon im 7. Jahrhundert. Darauf weist die DNA aus Wikingerskeletten hin, die Forschende der Charité Berlin, der University of Cambridge und der University of Copenhagen jetzt analysiert haben.

Ein größeres Hirn entwickelt bessere Fingerfertigkeiten
Affenarten mit großen Gehirnen beherrschen schwierigere Handgriffe als solche mit kleinen Hirnen.

Smarte hauchdünne Nanoblätter fischen Proteine
Eine Art Köder, um gezielt Proteinkomplexe aus Mischungen fischen zu können, hat ein interdisziplinäres Team aus Frankfurt und Jena entwickelt. Dank dieses „Köders“ ist das gewünschte Protein wesentlich schneller für die weitere Untersuchung im Elektronenmikroskop verfügbar.

Neue Behandlungsoption bei hormonbedingtem Pankreaskarzinom
Zwischen 80 und 160 Personen erkranken pro Jahr an einem neuroendokrinen, also hormonbedingten, Tumor der Bauchspeicheldrüse. Die Tendenz ist stark steigend, betroffen sind meist ältere Menschen. Zehn Prozent dieser Tumoren sind erblich, der Rest tritt sporadisch auf. Es ist bekannt, dass bei den erblichen Tumoren eine aktivierende Mutation eines bestimmten Gens vorliegt: die der Telomerase Reverse Transcriptase (TERT).

Hildegard Greinix von der MedUni Graz neue WBMT-Präsidentin
Hildegard Greinix, Universitätsprofessorin für Hämatologie an der Medizinischen Universität Graz und Leiterin der Klinischen Abteilung für Hämatologie am LKH-Univ. Klinikum Graz, wurde zur Präsidentin des "Worldwide Network for Blood & Marrow Transplantation" (WBMT) ernannt. Diese weltweit tätige gemeinnützige Organisation beschäftigt sich mit allen Bereichen der Blutstammzelltransplantation und Blutstammzellspende.

Neuer Therapieansatz beim Prostatakarzinom
Konventionelle Therapien wie Androgenentzug, Chemotherapie oder Strahlentherapie sollen Stress in Prostatakrebszellen auslösen, der den programmierten Zelltod (Apoptose) in Gang setzt. Die Krebszellen produzieren jedoch viele sogenannte anti-apoptotische Proteine, die wesentliche Elemente des Apoptosewegs blockieren. Dadurch kann es zum Therapieversagen und zur Tumorprogression kommen.

Steuerelement in Krebszellen entdeckt
Ein neu entdecktes Molekül steuert die Herstellung von Erbgut-Bausteinen und ist damit für die Vermehrung von Krebszellen wesentlich, wie ForscherInnen des Uniklinikums Freiburg in "Nature Communications" zeigen

Med Uni Graz zur besten jungen Uni Österreichs gekürt
Die Hochschulrankings von THE sind eine international renommierte Informationsquelle für AkademikerInnen, Studierende, Wirtschaft und Industrie. Im aktuellen "Young University Ranking" (THE) sind insgesamt 414 Hochschulen aus rund 66 Ländern gelistet.

Leukämie kann mit Krebswirkstoff Nelarabin behandelt werden
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern. Mit dem Wirkstoff Nelarabin ist T-ALL, eine Unterform, die T-Lymphozyten ähnelt, gut behandelbar. Nicht jedoch die B-ALL, eine Unterform, die B-Lymphozyten ähnelt.

Suche nach neuen Therapieansätzen für Leberfibrose und Portale Hypertension
Lebererkrankungen führen – wenn unerkannt oder unbehandelt – oft zu Leberzirrhose und Pfortaderhochdruck (Portale Hypertension), wodurch schwere Komplikationen wie Bauchwassersucht (Aszites) oder innere Krampfader-Blutungen (Varizenblutungen) entstehen können.

Rezension: Enzyme - Dein Biofaktor
Mit einer modernen Enzymtherapie können schulmedizinische Behandlungen in vielen Bereichen erfolgreich unterstützt werden. Etliche Erkrankungen – auch chronische und sehr schmerzhafte – werden damit sehr gut behandelbar, was bei Betroffenen in vielen Fällen zu einer deutlichen Verbesserung ihrer Lebensqualität führt.

Neuartige Zelltherapie reduziert Komplikationen nach Transplantation
Eine großangelegte internationale Studie unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) und der Charité Berlin hat die Verträglichkeit neuartiger Ansätze für die Zelltherapie bei Nierentransplantationen nachgewiesen.

EUbOPEN legt Basis zur Erforschung von Krankheiten
Die effektivste Methode, um gezielt grundlegende biologische und krankheitsrelevante Prozesse aufzuklären, ist der Einsatz kleiner chemischer Werkzeuge, kleiner Moleküle, die die Proteinfunktion verändern.

Suche nach geeigneten Biomarkern im Blut von Covid-19 Patienten
Ein Forschungsteam der Charité und des Francis Crick Institute hat im Blut von COVID-19-Patienten 27 Proteine identifiziert, die je nach Schwere der Erkrankung in unterschiedlicher Menge auftreten.

Gendefekt führt zu IFAP-Syndroms bei Männern
Haarlosigkeit, Hautveränderungen, eine starke Überempfindlichkeit gegen Licht: Das sind die Symptome des so genannten IFAP-Syndroms.

Neues Röntgen-Kontrasmittel ermöglicht präzisere Bildgebung
Forschende der Universität Zürich haben ein neues Röntgenkontrastmittel entwickelt, das sich einfacher als bisherige anwenden lässt. Das Kontrastmittel gelangt zuverlässiger in alle Blutgefäße und ermöglicht so die präzise Bildgebung. Das hilft, die Anzahl der Versuchstiere zu reduzieren.

Wie sich Millionen von Nervenzellen zu einem präzisen Netzwerk zusammenfügen.
Ein internationales Studienteam unter der Leitung des Zentrums für Hirnforschung der MedUni Wien hat untersucht, wie sich Zelltypen in den neuroendokrinen Kommando-Zentren des Hypothalamus entwickeln, um unter anderem den Körperstoffwechsel während der Entwicklung des Gehirns zu kontrollieren.

Frankfurter Forscher entdecken Ansatzpunkte für COVID-19-Therapie
Wie das SARS-CoV-2-Virus, der Erreger von COVID-19, menschliche Zellen verändert, konnte jetzt ein Team aus Biochemikern und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt beobachten. Dabei testeten die WissenschaftlerInnen eine Reihe von Wirkstoffen in Modellversuchen im Labor, von denen einige die Vermehrung des Virus verlangsamten oder stoppten.

Blutplättchen verstärken die Immunantwort
Blutplättchen spielen nicht nur eine zentrale Rolle bei der Blutgerinnung, sondern können auch Entzündungsprozesse erheblich verstärken. Das zeigt eine neue Studie, die WissenschaftlerInnen der Uni Bonn mit Kollegen aus Sao Paulo durchgeführt haben. Die Ergebnisse könnten neue Wege zur Behandlung von Autoimmunkrankheiten eröffnen. Sie sind nun in "Cell Reports" erschienen.

Protein-Schredder reguliert Fettstoffwechsel im Gehirn
Ein Protein-Schredder, die so genannte Gamma-Sekretase, der in Zellmembranen von Hirnzellen vorkommt, reguliert augenscheinlich indirekt auch den Fettstoffwechsel. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn.

Mikrobiom reguliert die Fitness des Immunsystems
Forschende der Charité Berlin, des Berlin Institute of Health (BIH) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) Berlin konnten in Zusammenarbeit mit Kollegen in Mainz, Bern, Hannover und Bonn aufzeigen, wie das Mikrobiom dazu beiträgt, das Immunsystem in einen Zustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, schnell auf Krankheitserreger zu reagieren.

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