MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Genetik

Rezeptorsignale in Nervenzellen steuern und sichtbar machen
Das neue optogenetischen Werkzeug schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Künftig könnte es bei der Erforschung verschiedener Krankheiten helfen.

Ursachen für Nebenwirkungen bei Kortison-Präparaten geklärt
Bei Patienten, die langfristig mit entzündungshemmenden Steroiden behandelt werden, können sich Nebenwirkungen im Stoffwechsel bemerkbar machen.

Defekte Immunzellen im Gehirn verursachen Alzheimer
Mutationen des Gens TREM2 können das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erheblich erhöhen. In einer aktuellen Studie beleuchten Wissenschaftler des DZNE und der Ludwig-Maximilians-Universität München, warum TREM2 für die Gesundheit des Gehirns so wichtig ist.

Schnelleres Verfahren zu Bestimmung der Chorea Huntington
Die Huntington-Krankheit und einige weitere Hirnerkrankungen werden durch überlange DNA-Sequenzen verursacht. Vom Schweizerischer Nationalfonds SNF geförderte Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Länge der mutierten Gene schnell und einfach bestimmen lässt.

Internationale multiethnische Studie zu chronischen Nierenerkrankungen
Ein weltweites Konsortium unter Beteiligung von Pharmazeuten der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) hat molekulare Mechanismen und Gene entdeckt, die einen wichtigen Faktor für die Bestimmung der Nierenfunktion beeinflussen.

Neue Behandlungsansätze bei Arthrose
Weltgrößte genetische Studie zu Arthrose liefert wichtige Ergebnisse, 52 bisher unbekannte genetische Veränderungen konnten identifiziert werden.

Software sagt voraus, wo Genschalter an die DNA binden
Bioinformatiker des JKI und der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) bieten preisgekröntes Programm als Open Source an.

Verlagert: Gen-Translokation beim Azinuszellkarzinom
Mittels Sequenzierungstechnik konnten ForscherInnen eine genetische Umlagerung, auch Translokation genannt, beim Azinuszellkarzinom identifizieren

Risikofreude liegt auch in den Genen
Wissenschaftler der UZH haben genetischen Varianten identifiziert, die mit Risikobereitschaft verbunden sind. Es handelt sich dabei um eine der ersten Untersuchungen, die Genvarianten mit Verhaltensweisen verknüpft, die für die sozialwissenschaftliche Forschung relevant sind.

Molekulare Prozesse hinter Gefäßalterung entdeckt
Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen zu Arteriosklerose und Herzversagen, die zu den weitverbreitetsten, altersbedingten Leiden bei Menschen zählen.

Protein UBQLN4 beeinflusst DNA-Reparatur
Eine Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Reinhardt, Klinik I für Innere Medizin, hat ein Protein identifiziert, das den Reparaturweg von DNA-Schäden maßgeblich beeinflusst und einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Tumortherapie ermöglicht. Die Ergebnisse wurden in "Cell" veröffentlicht.

Hoffnung auf Lebendimpfstoff gegen das Chikungunya-Virus
Ein auf Basis eines gängigen Masern-Impfstoffs gentechnisch hergestellter Lebendimpfstoff hat großes Potenzial, gegen das Chikungunya-Virus zu wirken. Das ist das zentrale Ergebnis der nun abgeschlossenen Phase-II-Studie, die jetzt im "The Lancet" veröffentlicht wurde.

Krebs durch fehlerhafte DNA-Reparatur in Darm-Stammzellen
Eine Studie des Exzellenzclusters Entzündungsforschung findet einen neuen Mechanismus wie DNA Reparatur das Genom schützt und die Entstehung von Darmkrebs verhindert.

Charité leitet drei neue EU-Verbundprojekte
Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ werden jetzt drei Verbundprojekte unter Leitung der Charité gefördert, an sechs weiteren ist die Berliner Universitätsmedizin beteiligt und erhält dafür insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Wie das Gehirn reagiert, wenn man blind wird
Wenn Mäuse kurz nach der Geburt aufgrund eines Gendefekts erblinden, hat das weitreichende Auswirkungen Organisation der Großhirnrinde und auf die Gedächtnisleistung. Zu diesem Schluss kommen ForscherInnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in einer Studie, die sie am 7. Dezember 2018 online in der Zeitschrift "Cerebral Cortex" veröffentlichten.

Die Herstellung von Blutzellen schreitet voran
Bisher kann man Blut nicht künstlich in großem Maßstab herstellen, sondern nur durch Spenden generieren.

Mechanismen beim Neuroblastom entschlüsselt
Zu den häufigsten Krebsarten im Kindesalter gehören Tumoren des peripheren Nervensystems. Manche dieser Neuroblastome bilden sich ohne medizinische Behandlung komplett zurück, andere wachsen trotz intensiver Therapie unaufhaltsam weiter.

Fatale Zweierkombination beim Colorektal-Ca
Bei gesunden Menschen arbeiten zwei Gene zusammen, um das Entstehen von Dickdarm-Krebs zu verhindern - ist diese Kooperation jedoch gestört, schreitet das Karzinom voran und bildet Metastasen.

Vorgeburtliche Diagnostik nicht unkritisch einsetzen
Der deutsche Berufsverband niedergelassener Pränatalmediziner (BVNP) formuliert Rahmenbedingungen für die Anwendung genetischer Tests bei Schwangeren

Stammzellen: Chromatin-öffnende Elemente erlauben Tetrazyklin-induzierbare Genexpression
Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts haben induzierbare Vektoren entwickelt, die mit Hilfe eines Chromatin-öffnenden Elements (UCOE, ubiquitious chromatin opening element) den relevanten genmodifizierten Abschnitt dauerhaft offen und damit aktiv halten.

Krebsgenomanalyse auf dem Weg in die Klinik
Wissenschaftler können heute Tumorzellen immer detaillierter betrachten und so besser verstehen, wie sich Krebszellen von gesunden unterscheiden.

Laufen hält Zellen jung
In einer aktuellen Studie wurden die Anti-Aging-Effekte von Krafttraining versus Ausdauertraining verglichen, mit deutlich positivem Ergebnis für Ausdauertraining

Epigenetik von AML als Therapieziel
ForscherInnen aus Oxford berichten von der Entdeckung von chemischen Sonden als Hemmstoffe von epigenetischen Faktoren der akuten myeloischen Leukämie

Intervallfasten wirkt nicht besser als andere Diäten
Intervallfasten hilft beim Abnehmen und fördert die Gesundheit – allerdings nicht besser als herkömmliche Reduktionsdiäten.

Neuentstehung von Ekzemen im Alter
Über Ekzeme im Alter weiß man bisher nur wenig, eine aktuelle Arbeit untersuchte den Einfluss von Genen und Luftverschmutzung

'DNA-Origami' mit Antikrebswirkstoffen gefüllt
Maßgeschneiderte DNA-Nanoplattform bringt Chemotherapeutika und RNA-Interferenz in mulitresistente Tumore

Gamma-delta T-Zellen verursachen Psoriasis
Viele Autoimmunerkrankungen – Erkrankungen, bei denen sich das Immunsystem gegen Zellen oder Gewebe des eigenen Körpers richtet – sind bislang noch unzureichend erforscht. Dies gilt auch für die Schuppenflechte (Psoriasis).

Entzündliche Multiorganerkrankung tritt zunehmend häufiger auf
Die IgG4-assoziierte Erkrankung kann Entzündungen und Schwellungen an ganz unterschiedlichen Organen hervorrufen und geht mit entsprechend vielfältigen Symptomen einher.

Molekulare Profileinstellung könnte präzise Prognose und Therapie bei Meningiome ermöglichen
Meningiome, eine bestimmte Art von Gehirntumoren, sind meist gut zu behandeln. Es gibt aber einige Subtypen mit sehr aggressivem Verlauf, die eine hohe Rezidivrate haben, also ein großes Risiko aufweisen, nach der Behandlung erneut zu entstehen. Diese Untergruppen müssen mit einem speziellen Therapiekonzept behandelt werden.

Mutation, die Autismus und geistige Behinderung verursacht, macht Gehirn unflexibel
ForscherInnen am IST Austria Molekulare haben die Folgen der SETD5-Mutation und resultierende Verhaltensänderungen bei Mäusen beschrieben

Neues aus der Laboratoriumsmedizin
In der Laboratoriumsmedizin wurden in den letzten Jahren maßgebliche Fortschritte erzielt, besonders in den Themenbereichen Früherkennung und individualisierten Therapien

Sind wir gegen die Genschere CRISPR-Cas9 immun?
Die Genschere CRISPR-Cas9 weckt in der Gentherapie große Hoffnungen, Erbkrankheiten auf molekularbiologischer Ebene behandeln zu können. WissenschaftlerInnen der Charité – Berlin haben jetzt Reaktionen des menschlichen Immunsystems auf CRISPR-Cas9 untersucht. Sie haben festgestellt, dass bei Menschen eine breite Immunität gegen das Protein Cas9 besteht.

Bonner Forscher entdecken neues Gen für Alopezie
Hypotrichosis simplex führt schon im Kindesalter zu fortschreitendem Haarverlust. Nun hat ein Forscherteam unter der Federführung von Humangenetikern des Universitätsklinikums Bonn ein neues Gen entschlüsselt, das für diese seltene Form von Haarausfall verantwortlich ist.

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