MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Genetik

Mechanismen beim Neuroblastom entschlüsselt
Zu den häufigsten Krebsarten im Kindesalter gehören Tumoren des peripheren Nervensystems. Manche dieser Neuroblastome bilden sich ohne medizinische Behandlung komplett zurück, andere wachsen trotz intensiver Therapie unaufhaltsam weiter.

Fatale Zweierkombination beim Colorektal-Ca
Bei gesunden Menschen arbeiten zwei Gene zusammen, um das Entstehen von Dickdarm-Krebs zu verhindern - ist diese Kooperation jedoch gestört, schreitet das Karzinom voran und bildet Metastasen.

Vorgeburtliche Diagnostik nicht unkritisch einsetzen
Der deutsche Berufsverband niedergelassener Pränatalmediziner (BVNP) formuliert Rahmenbedingungen für die Anwendung genetischer Tests bei Schwangeren

Stammzellen: Chromatin-öffnende Elemente erlauben Tetrazyklin-induzierbare Genexpression
Forschende des Paul-Ehrlich-Instituts haben induzierbare Vektoren entwickelt, die mit Hilfe eines Chromatin-öffnenden Elements (UCOE, ubiquitious chromatin opening element) den relevanten genmodifizierten Abschnitt dauerhaft offen und damit aktiv halten.

Krebsgenomanalyse auf dem Weg in die Klinik
Wissenschaftler können heute Tumorzellen immer detaillierter betrachten und so besser verstehen, wie sich Krebszellen von gesunden unterscheiden.

Laufen hält Zellen jung
In einer aktuellen Studie wurden die Anti-Aging-Effekte von Krafttraining versus Ausdauertraining verglichen, mit deutlich positivem Ergebnis für Ausdauertraining

Epigenetik von AML als Therapieziel
ForscherInnen aus Oxford berichten von der Entdeckung von chemischen Sonden als Hemmstoffe von epigenetischen Faktoren der akuten myeloischen Leukämie

Intervallfasten wirkt nicht besser als andere Diäten
Intervallfasten hilft beim Abnehmen und fördert die Gesundheit – allerdings nicht besser als herkömmliche Reduktionsdiäten.

Neuentstehung von Ekzemen im Alter
Über Ekzeme im Alter weiß man bisher nur wenig, eine aktuelle Arbeit untersuchte den Einfluss von Genen und Luftverschmutzung

'DNA-Origami' mit Antikrebswirkstoffen gefüllt
Maßgeschneiderte DNA-Nanoplattform bringt Chemotherapeutika und RNA-Interferenz in mulitresistente Tumore

Gamma-delta T-Zellen verursachen Psoriasis
Viele Autoimmunerkrankungen – Erkrankungen, bei denen sich das Immunsystem gegen Zellen oder Gewebe des eigenen Körpers richtet – sind bislang noch unzureichend erforscht. Dies gilt auch für die Schuppenflechte (Psoriasis).

Entzündliche Multiorganerkrankung tritt zunehmend häufiger auf
Die IgG4-assoziierte Erkrankung kann Entzündungen und Schwellungen an ganz unterschiedlichen Organen hervorrufen und geht mit entsprechend vielfältigen Symptomen einher.

Molekulare Profileinstellung könnte präzise Prognose und Therapie bei Meningiome ermöglichen
Meningiome, eine bestimmte Art von Gehirntumoren, sind meist gut zu behandeln. Es gibt aber einige Subtypen mit sehr aggressivem Verlauf, die eine hohe Rezidivrate haben, also ein großes Risiko aufweisen, nach der Behandlung erneut zu entstehen. Diese Untergruppen müssen mit einem speziellen Therapiekonzept behandelt werden.

Mutation, die Autismus und geistige Behinderung verursacht, macht Gehirn unflexibel
ForscherInnen am IST Austria Molekulare haben die Folgen der SETD5-Mutation und resultierende Verhaltensänderungen bei Mäusen beschrieben

Neues aus der Laboratoriumsmedizin
In der Laboratoriumsmedizin wurden in den letzten Jahren maßgebliche Fortschritte erzielt, besonders in den Themenbereichen Früherkennung und individualisierten Therapien

Sind wir gegen die Genschere CRISPR-Cas9 immun?
Die Genschere CRISPR-Cas9 weckt in der Gentherapie große Hoffnungen, Erbkrankheiten auf molekularbiologischer Ebene behandeln zu können. WissenschaftlerInnen der Charité – Berlin haben jetzt Reaktionen des menschlichen Immunsystems auf CRISPR-Cas9 untersucht. Sie haben festgestellt, dass bei Menschen eine breite Immunität gegen das Protein Cas9 besteht.

Bonner Forscher entdecken neues Gen für Alopezie
Hypotrichosis simplex führt schon im Kindesalter zu fortschreitendem Haarverlust. Nun hat ein Forscherteam unter der Federführung von Humangenetikern des Universitätsklinikums Bonn ein neues Gen entschlüsselt, das für diese seltene Form von Haarausfall verantwortlich ist.

Biomarker könnten helfen, Glaukom früh zu entdecken
WissenschaftlerInnen der Ruhr-Universität Bochum haben neue potenzielle Biomarker identifiziert, die helfen könnten, die Augenkrankheit Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, bei Patienten früher zu erkennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Mutation eines bestimmten Gens bei Mäusen einen erhöhten Augeninnendruck auslöst. Der wiederum ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Glaukom.

Fehlendes Gen kann Fehlgeburten verursachen
Ein einzelnes Gen der Mutter spielt bei der Entwicklung der Plazenta eine so große Rolle, dass seine Fehlfunktion zur Fehlgeburt führt. Dies fanden MedizinerInnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) an eigens erzeugten sogenannten Knock-out-Mäusen heraus. Diesen Mäusen fehlt das Gen für den Transkriptionsfaktor Math6.

Aus alten Blutzellen werden junge Hirnzellen
Forschern des Universitätsklinikums Bonn und des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) ist es gelungen, Blutzellen von Erwachsenen zu neuralen Stammzellen umzuprogrammieren und sie dabei gleichzeitig zu verjüngen, um sie zu Forschungszwecken zu nützen und Ersatz für defektes Hirngewebe zu züchten.

Alpha1-Antitrypsin-Mangel ist relevant für die Leber- und Lungen-Funktion
Das Aachener Alpha1-Team um Priv.-Doz. Dr. med. Pavel Strnad, OA in der Klinik für Gastroenterologie, Stoffwechselerkrankungen und Internistische Intensivmedizin an der Uniklinik RWTH Aachen, hat im Fachjournal Gut eine multinationale Studie zur Rolle der heterozygoten Pi*Z-Mutation des Alpha1-Antitrypsins für die Entwicklung einer Leberzirrhose publiziert.

Neue Technik ermöglicht die Bestimmung des biologischen Alters
Im Laufe des Alterungsprozesses kommt es an der DNA, zu epigenetischen Veränderungen. Diese können als Biomarker für das biologische Alter verwendet werden, welches von dem tatsächlichen kalendarischen Alter abweichen kann. Leider sind die Einflussfaktoren die das biologische Alter beschleunigen bisher weitgehend unbekannt – was damit zusammen hängt, dass dieser Prozess bisher schwer messbar ist.

Duftherapie kann Haarausfall bekämpfen
Menschliche Haarwurzelzellen besitzen Duftrezeptoren, und deren Aktivierung mit einem sandelholzartigen Duft kann die Lebensdauer von Haaren verlängern. Das fanden Forscher des Monasterium Laboratory in Münster, der University of Manchester und der Ruhr-Universität Bochum in Organkulturexperimenten heraus.

Atypisches Virus als Treiber bestimmter Nierenerkrankungen entdeckt
Eine internationale Forschergruppe, angeführt von Wolfgang Weninger, Leiter der Universitätsklinik für Dermatologie der MedUni Wien, hat ein bisher unbekanntes Virus entdeckt, das als ein „Treiber“ für bestimmte Nierenerkrankungen (interstitielle Nephropathie) wirkt.

Kongress von 21.-22.9.in Graz: 400.000 Österreicher leiden an seltenen Erkrankungen
Auch wenn es der Name vielleicht nicht vermuten lässt, sind seltene Erkrankungen gar nicht so selten und betreffen als Gruppe rund 5 Prozent der ÖsterreicherInnen.

Umwelteinflüsse wirken auf unsere Intelligenz über bestimmtes Gen
WissenschaftlerInnen der Charité Berlin haben nachgewiesen, dass sich Änderungen am Bauplan eines bestimmten Gens negativ auf die individuellen Testleistungen auswirken. Demnach haben Umweltfaktoren über sogenannte epigenetische Veränderungen des Erbguts mehr Einfluss auf die Intelligenz als bisher angenommen wurde.

CCL17 beeinflusst Signalübertragung im Gehirn
Der Signalstoff CCL17 lockt Immunzellen dorthin, wo sie gerade gebraucht werden. Ärzte wissen schon lange: Wenn der Spiegel dieser Substanz im Körper hoch ist, deutet dies auf eine allergische Reaktion hin.

Weltlymphotag am 15.9: CAR-T-Zelltherapien bei Lymphompatienten in Regensburg
In Europa wurden jüngst die ersten Gentherapien zur Krebsbehandlung zugelassen. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) wird als eine von wenigen Kliniken in Deutschland eine dieser in Israel, Europa und USA entwickelten CAR-T-Zelltherapien bei Lymphompatienten einsetzen.

Wenn Nervenzellen aus dem Gleichgewicht geraten
HirnforscherInnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben einen Mechanismus identifiziert, wie zelluläre Transportprozesse den Abbau des Prion-Proteins beschleunigen und dadurch seine Anreichung im Gehirn verhindern.

So bereiten sich Muskelzellen auf einen anstrengenden Arbeitstag vor
Wie sich Muskelzellen auf einen anstrengenden Arbeitstag vorbereiten, haben WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums München und der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) untersucht und die Ergebnisse in "PLOS Biology" publiziert.

Neue Behandlungsansätze bei Juckreiz
Zwei Rezeptoren im Rückenmark und ein passendes experimentelles Arzneimittel: Forschende der Uni Zürich haben einen neuen Ansatz entdeckt, mit dem sich Juckreiz unterdrücken lässt.

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