MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Genetik

Sauerstoffmangel im Tumor begünstigt die Bildung von Metastasen
Metastasen entstehen aus Krebszellen, die sich vom Primärtumor ablösen. Eine Forschungsgruppe der Universität Basel hat nun den Mangel an Sauerstoff als Auslöser für diesen Vorgang identifiziert.

Wirkstoff Rapamycin kann Sarkopenie hinauszögern
Mit der steigenden Lebenserwartung nehmen auch die typischen Alterskrankheiten zu. Dazu zählt unter anderem die Sarkopenie, der übermässige Muskelverlust im Alter.

Bestimmung individueller DNA-Varianten ermöglicht Therapie bei Polycythaemia vera
Die "Polycythaemia vera" ist eine chronische, bösartige Erkrankung des blutbildenden Systems und wird durch Gabe von Interferon alpha-basierten Medikamenten vorwiegend mit anhaltendem Erfolg behandelt. Bei einigen Fällen gelingt dies aus bisher unklarer Ursache jedoch nicht.

Neue Software spürt negative Genveränderungen auf
Oft ist es ein einziger Fehler im Erbgut, der eine schwere Erkrankung zur Folge hat. Doch weil zwei gesunde Menschen schon etwa drei Millionen Unterschiede in ihrem Erbgut aufweisen, ist es schwierig, die krank machende Abweichung zu entdecken und von einer harmlosen Genvariante zu unterscheiden.

Hepatitis-E-Viren in zehn Prozent von Schweinefleischproben nachgewiesen
Das Hepatitis-E-Virus (HEV) ist eine Hauptursache der akuten Virushepatitis und kann bei bestimmten Patientengruppen Leberversagen auslösen. Übertragen wird der Erreger über rohes Fleisch und verunreinigtes Wasser.

Großteil der COVID-19 Folgen ist reversibel
Mit einer an der MedUni Innsbruck durchgeführten prospektiven Beobachtungsstudie zum Verlauf einer COVID-19 Infektion bei 86 hospitalisierten PatientInnen liegen nun erstmals Erkenntnisse zu möglichen Langzeitfolgen vor. Die entscheidenden Ergebnisse werden als „late breaking news" beim Kongress der European Respiratory Society (ERS) präsentiert.

Dem Ursprung und Wirken zirkulärer DNA auf der Spur
Die Mechanismen der Krebsentstehung und des Voranschreitens der Krankheit noch besser zu verstehen, das hat sich ein Team um den Kinderonkologen Privatdozent Dr. Anton G. Henssen vorgenommen.

Bessere Diagnostik bei myelodysplastischem Syndrom
Genetische Defekte sind die Ursache von Krebserkrankungen. Eine Schlüsselrolle spielt das Gen TP53, das als Mutation in vielen Tumoren nachzuweisen ist.

Neuer Ansatz zur Behandlung chronischer Schmerzen
Rund ein Viertel der Weltbevölkerung leidet irgendwann einmal an chronischen Schmerzen. Anders als bei akutem Schmerz haben chronische Schmerzen unter Umständen nicht einmal eine eindeutige Ursache und können uns jahrelang plagen. Zu den Belastungen gehören psychische und physische Beeinträchtigungen, eine geringere Leistungsfähigkeit und Medikamentenabhängigkeit.

Forscher entdecken neuen Zusammenhang bei Muskeldystrophie
Die Duchenne-Muskeldystrophie (DMD) ist die im Kindesalter am häufigsten auftretende Muskelerkrankung, die X-chromosomal rezessiv vererbt wird. Typisch ist ein fortschreitender Muskelschwund. Die Erkrankung führt häufig schon vor dem dritten Lebensjahrzehnt zum Tode.

Blockade zellulärer Kommunikation stoppt Covid-19
Viele Viren nutzen und manipulieren Kommunikationswege ihrer Wirtszellen, um ihre eigene Vermehrung zu fördern. Biochemiker und Virologen von Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt haben jetzt erstmals ein Gesamtbild der Kommunikation einer Zelle erstellt, die von SARS-CoV-2-Viren befallen ist.

Einzelne Immunzelle kann Leben retten
Eine einzige Immunstammzelle kann die Aufgabe von hunderttausenden Stammzellen übernehmen und einen wesentlichen Teil des menschlichen Immunsystems bilden. Anhand eines heute 18-Jährigen, ungewöhnlichen Patienten konnten das jetzt ForscherInnen des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit KollegInnen aus Freiburg, Ulm und Frankfurt zeigen.

Fettkristalle lösen chronische Entzündungen aus
Eine angeborene Störung des Fettstoffwechsels kann augenscheinlich zu einer chronischen Überreaktion des Immunsystems führen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Bonn in einer neuen Studie. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift "Autophagy".

Stoffwechselenzym Interleukin-4-induced-1 fördert Ausbreitung von Tumorzellen
Das Stoffwechselenzym IL4I1 (Interleukin-4-induced-1) fördert die Ausbreitung von Tumorzellen und unterdrückt das Immunsystem. Das haben Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health (BIH) gemeinsam mit KollegInnen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg herausgefunden.

Europäischer Forschungsverbund untersucht spinozerebellären Ataxien
Ein europäischer Forschungsverbund unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn hat nun bei rund 250 Risikopersonen, die zunächst keine Ataxie-Symptome aufwiesen, erfasst, ob und wie sich Symptome über Jahre entwickelten.

Protein beeinflusst Regeneration von Gefäßzellen
MedizinerInnen des Herzzentrums des Universitätsklinikums Bonn haben mit ihrer Grundlagenforschung herausgefunden, wie sich die Kommunikation zwischen einzelnen Zellen mithilfe eines Proteins beeinflussen lässt.

Schlüssel-Gen für die Bildung von Herzklappen entdeckt
Durch Studien an Zebrafischembryonen haben der Zoophysiologe Prof. Salim Seyfried und sein Team herausgefunden, dass das Gen Vegfr3/Flt4 durch Blutfluss reguliert wird und eine entscheidende Rolle in der Ausbildung von Herzklappen spielt.

Wie eine Genveränderung das Sozialverhalten bei Autismus beeinflusst
Forschende am Biozentrum der Universität Basel haben einen neuen Zusammenhang zwischen einer Genveränderung und abweichendem Sozialverhalten bei Autismus entdeckt: Die Mutation im Neuroligin-3-Gen reduziert im Gehirn die Wirkung des "Kuschelhormons" Oxytocin.

Anfälligkeit für Herzgefäß-Verkalkung auch vererbbar
Ein interdisziplinäres Forschungsteam der Medizinischen Fakultät der Uni Duisburg-Essen (UDE) hat nachgewiesen, dass nicht nur die Lebensweise eines Menschen für die Verkalkung von Herzkranzgefäßen verantwortlich ist.

Corona-Virus befällt auch das Herz
Überraschende Erkenntnis von WissenschaftlerInnen des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Das Corona-Virus kann auch Herzzellen infizieren und sich darin vermehren. Zudem ist es in der Lage, die Genaktivität infizierter Herzzellen zu verändern.

Covid-19 Verlauf in Afrika leichter als befürchtet
Bisher verläuft die COVID-19-Pandemie in Afrika nicht so schlimm, wie ExpertInnen aufgrund der schwachen staatlichen Gesundheitssysteme, der großen Ballungsräume und der geringen finanziellen Möglichkeiten zur Setzung von Maßnahmen befürchtet hatten.

Darmbakterien programmieren unsere Antikörper
Die Darmflora enthält Billionen von Bakterien, die nicht nur für unsere Verdauung, sondern auch für ein gesundes Immunsystem unerlässlich sind. Forschende des Departments für BioMedical Research (DBMR) der Uni Bern und des Inselspitals konnten nun zeigen, wie diese gutartigen Darmbakterien die weissen Blutkörperchen zur Produktion von Antikörpern anregen, noch bevor diese auf schädliche Erreger treffen. Darmmikroben lösen die Anreicherung dieser B-Zellpopulationen sowie die Antikörperproduktion aus.

Probiotika können Frühchen vor Nekrotisierenden Enterokolitisals schützen
Frühgeborene haben beim Start ins Leben oft einige Herausforderungen zu meistern. So besteht bei einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm die große Gefahr, an einer nekrotisierenden Enterokolitis (NEC) zu erkranken.

Tumorzellen können der Immunabwehr entgehen
WissenschaftlerInnen versuchen verstärkt, das körpereigene Immunsystem zum Kampf gegen Krebs zu nutzen. Eine neue Studie der Universität Bonn sowie von Forschungseinrichtungen in Australien und der Schweiz zeigt nun, mit welchen Strategien Tumorzellen dieser Attacke entgehen.

RNA-modifizierendes Enzym entdeckt
ForscherInnen der Gruppe von Javier Martinez an den Max Perutz Labs, ein Joint Venture der MedUni Wien und der Uni Wien, haben eine einzigartige chemische Reaktion am Ende von RNA Molekülen zum ersten Mal in menschlichen Zellen nachgewiesen. Diese Reaktion war bisher nur in Bakterien und Viren bekannt.

Neuer Biomarker für Rippenfellkrebs entdeckt
Die Reaktivierung von Telomerase ist ein Schlüsselmechanismus für das unbegrenzte Wachstum von Krebszellen. Auch beim Rippenfellkrebs (Mesotheliom) wird Telomerase angeschaltet, weil ihr Hauptbestandteil TERT im Übermaß produziert wird. Dabei waren die Mechanismen der Re-Aktivierung des dafür zuständigen TERT Gens bisher weitgehend unklar.

Neu entdeckter Gendefekt verursacht neurodegenerative Erkrankung
Unter der Leitung von Wissenschaftlern aus Jena, Tübingen und München konnte ein internationales Forscherteam Veränderungen im HPDL-Gen als Ursache für eine fortschreitende spastische Bewegungsstörung identifizieren.

Schon die Wikinger hatten Pocken
Das Pockenvirus zirkulierte in Nordeuropa schon im 7. Jahrhundert. Darauf weist die DNA aus Wikingerskeletten hin, die Forschende der Charité Berlin, der University of Cambridge und der University of Copenhagen jetzt analysiert haben.

Genetische Faktoren beeinflussen das Essverhalten
Personen mit genetischer Prädisposition für Übergewicht haben es deutlich schwerer, ihr Gewicht zu halten.

Neue Therapieansätze für bösartiges Osteosarkom
Das Osteosarkom (OS) ist der häufigste bösartige Knochenkrebs. Eine Studie der MedUni Wien unter Leitung des Genetikers Erwin Wagner konnte nun Krankheitsmechanismen des Osteosarkoms entschlüsseln und somit den Weg für potenzielle neue Diagnose- und Therapiestrategien zur Bekämpfung dieser Knochenerkrankung eröffnen.

Personalisiertes Therapiemonitoring bei Schwarzem Hautkrebs
Mit dem Ziel, den Therapieverlauf von Melanompatienten während einer Immuntherapie besser zu überwachen, startet am Uniklinikum Tübingen ein neues Forschungsprojekt.

Neue Behandlungsoption bei hormonbedingtem Pankreaskarzinom
Zwischen 80 und 160 Personen erkranken pro Jahr an einem neuroendokrinen, also hormonbedingten, Tumor der Bauchspeicheldrüse. Die Tendenz ist stark steigend, betroffen sind meist ältere Menschen. Zehn Prozent dieser Tumoren sind erblich, der Rest tritt sporadisch auf. Es ist bekannt, dass bei den erblichen Tumoren eine aktivierende Mutation eines bestimmten Gens vorliegt: die der Telomerase Reverse Transcriptase (TERT).

Neuer Ansatz für Gentherapie gegen Herzschwäche
Häufigster Auslöser für eine Herzmuskel-Hypertrophie ist Bluthochdruck. Der macht es dem Herzen schwerer, die Aortenklappe zu öffnen und Blut in den Körper zu pumpen. Um das auszugleichen, verdickt sich der Herzmuskel, wird aber gleichzeitig immer unelastischer, und die Pumpleistung lässt nach. Dadurch wird der Körper nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff versorgt.

SARS-CoV-2 befällt auch das Herz
Überraschende Erkenntnis von UKE-WissenschaftlerInnen: Das Corona-Virus kann auch Herzzellen infizieren und sich darin vermehren. Zudem ist es in der Lage, die Genaktivität infizierter Herzzellen zu verändern.

Kritische Schwachstelle in CARs aufgedeckt
Die CAR-T-Zelltherapie ist eine neuartige revolutionäre Krebsbehandlung, bei der T-Zellen unter Anwendung neuester immunologischer Forschungsergebnisse gentechnisch so verändert werden, dass sie, nachdem sie den Betroffenen mittels Infusion wieder zurückgegeben wurden, Tumorzellen zerstören können.

Blutgruppen beeinflussen Stärke der Covid-19 Symtome
WissenschaftlerInnen des Uniklinikum Schleswig-Holstein (UKSH) und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) haben in Zusammenarbeit mit einer Arbeitsgruppe aus Norwegen in der weltweit ersten großangelegten genomweiten Studie Genvarianten gefunden, die den Verlauf von Covid-19 deutlich beeinflussen – eine davon betrifft das Gen für die Blutgruppeneigenschaft.

Mit Leuchtmarkern Hirnerkrankungen besser verstehen
Parkinson, Alzheimer, MS: Immunzellen des Gehirns sind vermutlich an allen neurologischen Erkrankungen beteiligt. Doch die Rolle unterschiedlicher Zelltypen war bislang kaum zu beurteilen.

Antikörper-Tests können Infektion mit SARS-Corona-Virus erkennen.
Antikörper-Tests können eine zurückliegende Infektion mit dem SARS-Corona-Virus erkennen. Das Testergebnis reicht aber nicht aus, um Immunität nachzuweisen oder Infektiosität auszuschließen.

Gentherapie CRISPR/Cas9 bei Sichelzellerkrankung erfolgreich
Bereits Ende 2019 konnten erste Erfolge bei der Behandlung von Beta-Thalassämie-Patienten mit dem CRISPR/Cas9-Verfahren am Uniklinikum Regensburg (UKR) erzielt werden.

Die gefährliche Doppelrolle des Immunsystems bei COVID-19
Die Infektion mit SARS-CoV-2 verläuft höchst unterschiedlich: Manche Betroffene merken gar nicht, dass sie infiziert sind, andere erkranken so schwer, dass ihr Leben in Gefahr ist.

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