MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Genetik

Was TMS im Gehirn bewirkt
Neue Erkenntnisse, wie transkranielle Magnetstimulation (TMS) auf Verschaltungen von Nervenzellen wirkt, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum gewonnen. Sie nutzten fluoreszierende Farbstoffe, die Auskunft über die Aktivität von Nervenzellen geben.

Verbesserte Wirkstoffkombinationen gegen die Antibiotikakrise
Während das Arsenal an wirksamen antibakteriellen Medikamenten weiter schrumpft, geht die Entwicklung neuer Wirkstoffe nur schleppend voran. Zudem kann die schnelle Evolution von Antibiotika-Resistenzen auch neue Medikamente innerhalb kurzer Zeit wirkungslos werden lassen.

Neuer Wirkstoff soll Hunger stillen
Im Rahmen einer aktuellen Studie haben ForscherInnen des Instituts für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie der Charité Berlin Übergewicht erfolgreich behandelt, das durch einen Gendefekt verursacht wurde.

Neuer Behandlungsansatz bei Lungenhochdruck und Rechtsherzversagen
Ein Wissenschaftlerteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) einen neuen und vielversprechenden Ansatz zur Behandlung von Lungenhochdruck und der damit verbundenen Pumpschwäche der rechten Herzkammer (Rechtherzinsuffizienz) gefunden.

Immunologie revolutioniert die Krebstherapie
Die Bekämpfung von Schnupfen-Viren ist eine leichte Übung für unser Immunsystem. Bei Krebs gerät es an seine Grenzen. Immunologen in Regensburg arbeiten deshalb an innovativen Immuntherapien, die das Immunsystem bei der Zerstörung von Tumoren unterstützen.

30 neue Genorte für schwere Depressionen entdeckt
Ein internationales Forscher-Konsortium entdeckte unter Beteiligung der Universität Bonn insgesamt 30 neue Genorte, die mit schwerer Depression in Zusammenhang stehen. Dafür wurde das Erbgut von 135.000 PatientInnen und 344.000 Kontrollpersonen untersucht. Darüber hinaus wurden 14 weitere Gene bestätigt.

Schaltplan der Gene zeigt OnkologInnen die besten Angriffspunkte
Die meisten Gene sind Teamplayer, nur im Zusammenspiel mit anderen Genen bringen sie die volle Leistung und dies lässt sich in der onkologischen Therapie nutzen

Biomarker für den Reizdarm
ForscherInnen der TU München/Klinikum rechts der Isar ist ein erfolgreicher Nachweis der organischen Ursache des Reizdarm-Syndroms gelungen

Unsere Allergien liegen in den Genen
Ob jemand eine Allergie entwickelt oder nicht, ist stark von genetischen Faktoren abhängig. Das ist das zentrale Ergebnis einer nun in EBioMedicine rechtzeitig zur internationalen Woche der Allergie (22.-28. April 2018 publizierten Studie unter der Leitung von Winfried F. Pickl vom Institut für Immunologie der MedUni Wien.

Mit der 'Genschere' lassen sich Abwehrzellen genetisch verändern
Mit molekularbiologischen Verfahren wie der als Genschere bekannten Methode Crispr-Cas9 lassen sich Gene in lebenden Zellen von Mäusen gezielt verändern. Eine neue Methode ermöglicht es, Gene in lebenden T-Zellen von Mäusen schnell und effizient zu modifizieren. Als Werkzeug kommen Plasmide zum Einsatz, die sich in der Gentechnik seit Langem bewährt haben.

Neuer Test für Risikoberechung von Typ-1-Diabetes entwickelt
Eine internationale Forschergruppe unter Leitung von WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums München hat ein Verfahren zur Risikoberechnung für Typ-1-Diabetes entwickelt, das älteren Methoden deutlich überlegen ist.

Wie Lebendimpfstoffe die Immunantwort stärken
WissenschaftlerInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben eine neue Funktionsweise von Lebendimpfstoffen entdeckt. Moleküle, die nur von lebenden Erregern gebildet werden, werden vom Immunsystem erkannt und lösen daraufhin eine schützende Immunantwort aus. Die neuen Erkenntnisse könnten dazu beitragen, Impfstoffe effektiver und sicherer zu machen.

Grazer WissenschafterInnen setzen Photolipide zur Zellkontrolle ein
Heilen mit Licht? Das zunehmend an Aktualität gewinnende Feld der Photopharmakologie nutzt durch Licht schaltbare Moleküle (molekulare Lichtsensoren), um die präzise Kontrolle über biologische/pharmakologische Wirkungen zu erlangen.

Mit Hausärzten gegen Herzinfarkt vorbeugen
An einem Herz-Kreislauf-Leiden stirbt fast jeder Zweite in Deutschland. Da die Risikofaktoren Rauchen, Bewegungsmangel, Übergewicht, erhöhter Cholesterin-Spiegel, Diabetes und Bluthochdruck beeinflussbar sind, kommt Prävention hier eine Schlüsselrolle zu. Aber das Gesamtrisiko wird oft unterschätzt.

Per Erbgut-Schalter Alzheimer aufhalten
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg fanden einen Mechanismus mit dem im Mausmodell Alzheimer-typische Veränderungen reduziert werden konnten. Dafür klären sie die epigenetische Steuerung von Immunzellen des Gehirns.

Innere Uhr gibt den Kraftwerken der Zellen den Rhythmus vor
Der Energiestoffwechsel innerhalb von Zellen folgt dem Rhythmus der inneren Uhr. Wie das genau funktioniert, zeigt eine Studie der Universität Basel, die erstmals die Wechselbeziehung zwischen dem zirkadianischen Rhythmus und dem mitochondrialen Netzwerk beleuchtet.

Geschädigte Neuronentypen verursachen Alzheimer
Wenn der Geruchssinn schwindet, kann dies eine Erkrankung wie Alzheimer oder Parkinson ankündigen. Jedoch anders als bislang vermutet, spielen beim Verlust des Geruchssinns mit zunehmendem Alter nicht generelle Degenerationen im Nervensystem die tragende Rolle, sondern entscheidend sind lediglich einzelne Nervenzellen oder Klassen von Nerven.

Schutzprogramm gegen Malignes Melanom
Ein internationales Forschungsteam hat dem schwarzen Hautkrebs Einhalt geboten, indem es ein Schutzprogramm in den Tumorzellen reaktivierte und so das Zellwachstum stoppte. Mit chemischen Wirkstoffen blockierte das Team Enzyme, die epigenetische Markierungen auf dem Erbgut ausradieren.

Forscher entdecken neuen Signalweg zur Herzmuskelverdickung
Bei dauerhaften starken Belastungen, etwa durch Bluthochdruck, kann sich der Herzmuskel krankhaft verdicken. Das führt zu einer Herzinsuffizienz, die lebensbedrohlich werden kann. ForscherInnen aus Bochum und Bonn haben einen entscheidenden Signalweg bei der Entstehung dieser sogenannten Herzhypertrophie aufgeklärt. Ohne ein bestimmtes Enzym, die lösliche Adenylatzyklase, verdickt sich der Herzmuskel nicht.

Viele Fortschritte im Kampf gegen seltene Erkrankungen
Noch immer gibt es großen Forschungsbedarf bei seltenen Krankheiten. Doch es gibt auch viele Erfolge im Kampf gegen Seltene Erkrankungen.In Deutschland leiden rund vier Millionen Menschen an einer der rund 6.000 seltenen Krankheiten.

Genetische Ursache für familiären Hyperaldosteronismus Typ II entdeckt
Vor 25 Jahren wurde bei einer australischen Familie erstmals eine spezielle erbliche Form des Bluthochdrucks (familiärer Hyperaldosteronismus Typ II) beschrieben, deren genetische Ursache bisher unentdeckt blieb. Mittels moderner Sequenzierungsmethoden ist es nun einem internationalen Forscherteam um die BIH Johanna Quandt Professorin Ute Scholl gelungen, bei dieser und sieben weiteren Familien eine neue Genmutation nachzuweisen, die für die Entstehung einer familiären Form von Hyperaldosteronismus verantwortlich ist.

MicroRNAs steuern Krankheitsverlauf bei Leukämie
Ein Konsortium unter Beteiligung der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH)findet winzige Ribonukleinsäure-Moleküle, die den Therapieerfolg bei Blutkrebs anzeigen und möglicherweise auch als Therapeutikum funktioniert.

Kombinationstherapie wirkt gegen aggressive Leukämie
ForscherInnen des Uniklinikums Freiburg haben eine neue, sehr wirksame Therapie für die häufigste Leukämie bei Erwachsenen gefunden, die Akut Myeloische Leukämie (AML).

Neues Mausmodell lässt Stammzellen grün leuchten
Multipotente stromale Zellen sind schon lange ein heißes Thema in der medizinischen Forschung. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun eine Möglichkeit gefunden, diese Stammzellen ganz gezielt zu markieren. Dadurch können ihr Verteilungsmuster und ihre Funktion in lebenden Organismen detailliert analysiert werden.

Getarntes Virus ermöglicht Krebs-Gentherapie
UZH-Forschende haben ein Adenovirus umgebaut, damit es für die Gentherapie von Krebs eingesetzt werden kann. Dazu haben sie eine neuartige Proteinhülle entwickelt, unter der sich das Virus tarnt und vor seiner Eliminierung schützt. Adapter auf der Virusoberfläche ermöglichen es dem umgebauten Virus, Tumorzellen zielgenau zu infizieren.

Fettdepots im Körper beeinträchtigen die Herzgesundheit
Am Institut für Pharmakologie der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben WissenschaftlerInnen nachgewiesen, dass die Freisetzung von Fettsäuren aus dem Körperfett erhebliche Auswirkung auf die Gesundheit des Herzens hat. Ein Eingriff in den Fettstoffwechsel ermöglichte es ihnen, das Risiko der Entstehung einer Herzschwäche erfolgreich zu senken. Die Ergebnisse der Studie sind in der Fachzeitschrift PLOS Genetics* veröffentlicht.

Ursache des AEC-Syndroms entdeckt
Mutationen im Protein p63 führen zu einer Reihe von Krankheits-Syndromen, aber keines ist so schwerwiegend wie das Ankyloblepharon-Ektodermaldysplasie-Clefting Syndrom (AEC-Syndrom). ForscherInnen der Goethe-Universität und der Universität Neapel haben nun entdeckt, dass dieses Syndrom Krankheiten wie Alzheimer, Parkinson oder ALS ähnlicher ist als anderen p63-basierten Syndromen. Mit ihrer in der Fachzeitschrift PNAS veröffentlichten Arbeit legen sie einen Grundstein zur Entwicklung neuer therapeutischer Ansätze.

Mehr als 100.000 Schalter
Freiburger ForscherInnen entschlüsseln erstmalig den Atlas der Genregulatoren in menschlichen Herzzellen

Einblicke in die Pankreas-Ca-Evolution
Münchner ForscherInnen zeigen, dass beim Pankreas-Ca eine Verdopplung von Genen dafür verantwortlich ist, dass diese Tumore so aggressiv sind.

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