MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Gendermedizin

Zwei Faktoren gefährden Frauenherzen nach einer Krebserkrankung
Bis zu den Wechseljahren sind Frauen besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt als Männer. Dafür sorgt das Hormon Östrogen. Bei Menschen, die als Kind eine Krebserkrankung hatten, ist es umgekehrt. Hier haben Frauen ein höheres Risiko an Herz und Kreislauf zu erkranken.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft überträgt sich auf das Kind
Gesundes Altern beginnt bereits im Bauch der Mutter. WissenschaftlerInnen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf Forschung (DZHK) haben gemeinsammit dänischen Kollegen herausgefunden, dass sich ein erhöhter Blutdruck in der Schwangerschaft auf den Nachwuchs überträgt. Mädchen sind dafür anfälliger als Jungen.

Transferrin als möglicher Früh-Indikator für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf
WissenschaftlerInnen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt sowie der University of Kent haben herausgefunden, dass das Glykoprotein Transferrin womöglich ein Frühindikator für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung ist.

Menschen lachen durchschnittlich 18 Mal pro Tag
Wer im Alltag häufig lacht, kommt womöglich mit stressreichen Ereignissen besser zurecht – wobei dies nicht von der Intensität des Lachens abhängig zu sein scheint. Dies berichtet ein Forschungsteam der Universität Basel im Fachblatt "Plos One".

20 Prozent der stationär behandelten Patienten sind an Covid-19 verstorben
Etwa ein Fünftel der Covid-19-PatientInnen, die von Ende Februar bis Mitte April 2020 in deutschen Krankenhäusern aufgenommen wurden, sind verstorben. Bei PatientInnenen mit Beatmung lag die Sterblichkeit bei 53 Prozent, bei denen ohne Beatmung mit 16 Prozent dagegen deutlich niedriger. Insgesamt wurden 17 Prozent der Patienten beatmet.

Neuer Therapieansatz beim Prostatakarzinom
Konventionelle Therapien wie Androgenentzug, Chemotherapie oder Strahlentherapie sollen Stress in Prostatakrebszellen auslösen, der den programmierten Zelltod (Apoptose) in Gang setzt. Die Krebszellen produzieren jedoch viele sogenannte anti-apoptotische Proteine, die wesentliche Elemente des Apoptosewegs blockieren. Dadurch kann es zum Therapieversagen und zur Tumorprogression kommen.

Schlafdauer im Lockdown um eine Stunde gestiegen
Eine Umfrage der Universität Basel und der Universitären Psychiatrischen Kliniken Basel hat während des Covid-19-Lockdowns untersucht, wie sich der Schlaf in dieser Zeit verändert hat.

Häusliche Gewalt während der Corona-Pandemie trifft Frauen und Kinder
Rund 3 Prozent der Frauen in Deutschland wurden in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt, 3,6 Prozent wurden von ihrem Partner vergewaltigt. In 6,5 Prozent aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft. Bei Quarantäne lagen die Zahlen höher.

Gendefekt führt zu IFAP-Syndroms bei Männern
Haarlosigkeit, Hautveränderungen, eine starke Überempfindlichkeit gegen Licht: Das sind die Symptome des so genannten IFAP-Syndroms.

Kniegelenke bei Laufen am häufigsten betroffen
Die meisten Verletzungen beim Lauftraining machen sich im März bemerkbar. Besonders häufig betroffen sind die Kniegelenke. Und Frauen verletzen sich häufiger als Männer.

Männer profitieren stärker von körperlichen Aktivitäten
Sportliche Aktivität kann die kognitive Leistung über alle Altersklassen hinweg langfristig verbessern. Allerdings unterscheiden sich die Effekte zwischen Männern und Frauen, und nicht jede Sportart verspricht die gleiche Wirkung.

Stadtmenschen und Kinder nehmen die meisten Antibiotika
Städter nehmen mehr Antibiotika als Menschen auf dem Land; Kinder und Senioren greifen häufiger zu ihnen als Personen mittleren Alters; mit steigender Bildung sinkt die Antibiotika-Nutzung, allerdings nur in reichen Ländern

Österreicher sind HPV-Impfmuffel
HPV ist die häufigste virale Infektion im Fortpflanzungstrakt, an der jährlich 400 Männer und Frauen erkranken. Die sexuell aktiven Frauen und Männer können während ihres Lebens öfter vom HPV-Virus betroffen sein. Er kann welcher dauerhaft und krankhaft sein, teilweise aber auch durch Behandlung verschwinden.

Moderner, schneller, bequemer: Das neue Impfsystem in Wien
WienerInnen bekommen in unter 90 Sekunden ihren persönlichen Impftermin - den neuen Service stellte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, s.t., in einer Pressekonferenz vor.

Differenzierte Bildgebung sorgt für bessere Diagnosen bei Brustkrebs
Eine an der Universität Zürich (UZH) entwickelte bildgebende Methode kann Brustkrebsgewebe sehr detailliert darstellen. Mit 35 Markern lassen sich die unterschiedlichen Zelltypen des Brusttumors und seiner Umgebung erkennen. Dies erlaubt präzisere Analysen und differenziertere Klassifizierung der Tumore – und damit zukünftig individuellere Diagnosen für die Patientinnen.

Dezember geborene Frauen haben geringeres Sterberisiko bei kardiovaskulären Erkrankungen
Ob Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit der Jahreszeit des Geburtstages zusammenhängen, war in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand verschiedener Untersuchungen.

Früherer Termin für Brustkrebs-Screening empfehlenswert
Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, wie stark das Brustkrebs-Risiko in unterschiedlichen Altersgruppen davon abhängt, welche und wie viele Verwandte wann bereits an Brustkrebs erkrankt sind.

ASTRO-Kongress Korrigierte Empfehlungen in der Strahlentherapie
In frühen Stadien des Morbus Hodgkin ist die Radiochemotherapie Standard. Auch bei Endometrium-, Prostata- und Ösophaguskarzinom wird die Behandlung angewandt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse.

Patientinnen mit Adrenogenitalem Syndrom leiden vermehrt an Sexualstörungen
Das Adrenogenitale Syndrom (AGS) umfasst eine Gruppe angeborener Stoffwechselerkrankungen, verursacht durch eine Störung der Steroidhormonbildung in der Nebennierenrinde.

Störungen im mütterlichen Immunsystem könnten Verhaltensstörungen beim Kind verursachen
Störungen im mütterlichen Immunsystem, die während der Schwangerschaft auftreten, könnten beim ungeborenen Kind möglicherweise zu einer Beeinträchtigung der Hirnentwicklung führen.

Migräne – Schutz oder Risiko für die Gefäße?
Antoinette Maassen van den Brink vom Medical Center der Erasmus Universität in Rotterdam erhält den diesjährigen "BIH Excellence Award for Sex and Gender Aspects in Health Research" des Berlin Institute of Health (BIH).

Einem Chip das Sehen beibringen
Organs-on-a-Chip haben das Potenzial, die Arzneimittelentwicklung zu revolutionieren. ForscherInnenam Fraunhofer-Institut für Grenzflächen- und Bioverfahrenstechnik IGB ist es gelungen, so ein Retina-Organoid zu realisieren

18-25-jährige Patientinnen lassen sich von bearbeiteten Fotos bei Behandlung beeinflussen
Eine im Juni 2019 durchgeführte Umfrage unter den Mitgliedern der DGÄPC (Dt. Gesellsch. für Ästhetische und Plastische Chirurgie), ergab dass immer mehr junge Patienten sich in ihren Behandlungswünschen von bearbeiteten Bildern beeinflussen lassen. Die Fachärzte für ästhetisch-plastische Chirurgie erwarten eine Zunahme des Trends in den kommenden Jahren.

FAU-Forscher arbeiten an Test für aggressiven Blasentumor-Typ
Wie lange überlebt ein Patient mit in die Muskeln eingedrungenen Blasenkrebs? Welche Therapie wirkt am besten? Fundierte Antwort auf diese Fragen könnte in Zukunft ein Test auf hohe oder niedrige Mengen weißer Blutkörperchen im Tumorgewebe solcher Tumoren geben.

Diät und Training reduzieren Gestationsdiabetes-Risiko nicht
Die Annahme, dass eine geringere Gewichtszunahme bei adipösen Schwangeren vorteilhaft für die Vermeidung eines Schwangerschaftsdiabetes wäre, hat sich nicht bestätigt.

Erste Studie über Frauen mit Fluchterfahrung veröffentlicht
Kaum eine Gruppe mit Fluchterfahrung ist so verletzlich wie Mädchen und junge Frauen. Save the Children veröffentlicht dazu gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin die bundesweit erste Bedarfsanalyse aus deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen.

Frauen profitieren vom Lungenkrebs-Screening
Ist die Computertomographie geeignet, Lungenkrebs in einem sehr frühen und damit noch gut behandelbaren Stadium zu erkennen? Das haben Wissenschaftler im Deutschen Krebsforschungszentrum mit der 2007 gestarteten LUSI-Studie untersucht.

Essstörungen bei Diabetes können lebensgefährlich sein
Essstörungen treten bei jungen Patientinnen mit Typ-1-Diabetes zwei- bis dreimal häufiger auf als bei gesunden Frauen. Die Betroffenen hoffen, Gewicht zu verlieren, indem sie zeitweise darauf verzichten, sich Insulin zu spritzen.

Zwei Millionen Euro Förderung für Digital-Register zur Harnstein-Therapie
Rund 800.000 Menschen erkranken jährlich in Deutschland an schmerzhaften Harnsteinen. Bei vielen Betroffenen kehren sie trotz Medikamenten und Operation wieder. Nun fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) den Aufbau eines "Nationalen Registers für rezidivierende Steinerkrankungen des oberen Harntraktes" unter Leitung des Uniklinikums Freiburg.

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