MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Bildgebung

Großes Potenzial der Zusammenarbeit von menschlicher und KI
Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Medizin immer öfter zur Unterstützung menschlicher Expertise eingesetzt. Potenzial und mögliche Gefahren beim Zusammenspiel sind jedoch noch nicht zur Gänze erforscht.

Kürzere Beatmungszeit nach Thrombektomie bringt bessere Ergebnisse
Die mechanische Thrombektomie ist eine Form der akuten Schlaganfalltherapie, die in spezialisierten Zentren durchgeführt wird und besonders für schwere Schlaganfälle mit großen Gefäßverschlüssen geeignet ist.

Wie das Gehirn unser Sprechen kontrolliert
Wenn wir sprechen, benötigen wir dazu beide Gehirnhälften. Jede übernimmt einen Teil der komplexen Aufgabe, Laute zu formen, die Stimme zu modulieren und das Gesprochene zu überprüfen. Allerdings ist die Aufgabenteilung anders als bisher gedacht.

Suche nach geeigneten Biomarkern im Blut von Covid-19 Patienten
Ein Forschungsteam der Charité und des Francis Crick Institute hat im Blut von COVID-19-Patienten 27 Proteine identifiziert, die je nach Schwere der Erkrankung in unterschiedlicher Menge auftreten.

Neues Röntgen-Kontrasmittel ermöglicht präzisere Bildgebung
Forschende der Universität Zürich haben ein neues Röntgenkontrastmittel entwickelt, das sich einfacher als bisherige anwenden lässt. Das Kontrastmittel gelangt zuverlässiger in alle Blutgefäße und ermöglicht so die präzise Bildgebung. Das hilft, die Anzahl der Versuchstiere zu reduzieren.

Wie SARS-CoV-2 die Lunge schädigt
Welche molekularen Veränderungen SARS-CoV-2 im Lungengewebe von PatientInnen genau auslöst und wie sich diese von den Schäden durch das Influenzavirus unterscheiden, ist bislang jedoch kaum bekannt.

Frankfurter Forscher entdecken Ansatzpunkte für COVID-19-Therapie
Wie das SARS-CoV-2-Virus, der Erreger von COVID-19, menschliche Zellen verändert, konnte jetzt ein Team aus Biochemikern und Virologen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt beobachten. Dabei testeten die WissenschaftlerInnen eine Reihe von Wirkstoffen in Modellversuchen im Labor, von denen einige die Vermehrung des Virus verlangsamten oder stoppten.

Schlüsselprozesse bei der Entstehung von Lungenfibrose identifiziert
Einer Forschungsgruppen an der Charité Berlin und in Heidelberg ist es gelungen, die Entstehung von Lungenfibrose im Detail nachzuverfolgen. Sie konnten zeigen, dass dem Protein NEDD4-2 eine Schlüsselfunktion für die gesunde Lunge zukommt, und ein Fehlen dieses zentralen Regulators für verschiedene Prozesse bei der Krankheitsentstehung von Bedeutung ist.

Bildanalyse-System kann mit KI mikroskopische Aufnahmen beurteilen
Ob es sich bei einem verdächtigen Knoten um Krebs handelt oder nicht, wird im pathologischen Labor unter dem Mikroskop geklärt.

Diagnose limbische Encephalitis: Neue Biomarker entdeckt
PatientInnen mit dem Verdacht auf Gehirnentzündung zeigen vielfältige Symptome. Von Kopfschmerzen, kognitiven Veränderungen wie Gedächtnisstörungen bis hin zu neurologischen Defiziten treten verschiedenste Beschwerden auf, häufig leiden Patienten auch unter epileptischen Anfällen.

Neue Einblicke in die Entstehungsmechanismen der Schizophrenie
Von Schizophrenie Betroffene haben eine erhöhte Dopamin-Ausschüttung. Es ist jedoch nicht nur die verstärkte Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin, sondern auch die verminderte Regulation der Dopaminausschüttung durch ein bestimmtes Gehirnareal, die bei PatientInnen Symptome auslöst.

Immunmarkeranalyse: Tumorgewebefläche entscheidet über Überlebensprognose
Die Wahl der Methode bei der Herstellung von Gewebeproben kann zu verfälschenden Ergebnissen bei Überlebensanalysen von KrebspatientInnen führen. Vollumfängliche Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung bilden das Immunzellgeschehen im Tumor besser ab als gewebessparende, gestanzte Proben.

Interaktion von Stammzellen und Nerven bei Geweberegeneration und Krebsentwicklung
Stammzellen können eine Vielzahl von spezifischen Geweben erzeugen und werden medizinisch zunehmend für den Ersatz von Knochen oder Knorpeln eingesetzt. Stammzellen sind aber auch in Krebsgeweben vorhanden, wo sie am Fortschreiten von Tumoren und an der Metastasierung beteiligt sind.

Daptomycin blockiert Bausteine der Bakterienhülle
Als einer der letzten Pfeile im Köcher beim Kampf gegen gefährliche Bakterien dient das Reserve-Antibiotikum Daptomycin. Es kommt bevorzugt dann zum Einsatz, wenn aufgrund resistenter Keime herkömmliche Wirkstoffe versagen.

Störungsfreie Untersuchung von einzelnen Molekülen
Forschende der Universität Basel haben eine neue Methode entwickelt, mit der sich einzelne isolierte Moleküle präzise untersuchen lassen – ohne dabei das Molekül zu zerstören oder auch nur seinen Quantenzustand zu beeinflussen.

Kombination biochemischer Methoden und KI macht feinste Gefäße sichtbar
Erkrankungen des Gehirns gehen oft mit typischen Veränderungen der Blutgefäße einher. Münchner WissenschaftlerInnen des LMU Klinikums, des Helmholtz Zentrums und der TU München (TUM) haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Strukturen und eventuelle krankhafte Veränderungen aller Gefäße – auch der feinsten Kapillaren – analysieren lassen.

Flüssige Proteinkondensate schalten Gene an
Chromosomen sind die Träger der Erbinformation und treiben im Zellkern in einem dichtgedrängten und scheinbar chaotischen Meer von Proteinen, Nukleinsäuren und anderen Molekülen.

Stammzellen entdeckt, die für die häufigste Art Nierenkrebs verantwortlich sind
Krebszellen sind nicht alle gleich. Tumore enthalten gefährliche Krebsstammzellen, die Metastasen erzeugen und die Erkrankung erneut hervorbringen können, wenn sie der Behandlung entgehen.

KI verbessert Darmkrebs-Vorsorge
Um bei einer Darmspiegelung noch mehr und kleinere Krebsvorstufen sicher zu entdecken, setzen Endoskopie-ExpertInnen des Universitätsklinikums Freiburg jetzt auf Künstliche Intelligenz (KI).

Erste Patientin mit Zwangsstörung mit neuartigem Hirnschrittmacher versorgt
Eine Zwangserkrankung kann vielerlei Formen haben. Sie kann sich beispielsweise in einem Waschzwang äußern oder auch in einem Zwang nach symmetrischer Ordnung.

Soziale Kontrolle zwischen Immunzellen unterstützt Abwehr von Infektionen
Ein einfacher, bislang von Bakterien bekannter Mechanismus sorgt dafür, dass das Immunsystem nach einer Infektion die Balance zwischen der schnellen Vermehrung von Immunzellen und einer überschießenden selbst-schädigenden Reaktion findet.

MRT in Kombination mit Röntgen soll künftig Krebstherapie verbessern
Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mit mehr als 3,3 Mio Euro über drei Jahre ein Verbundprojekt des Uniklinikums Freiburg und der Siemens Healthineers. In dem Projekt wird die MRT, die derzeit in der Diagnostik zum Einsatz kommt, für die besonderen Anforderungen der interventionellen Radiologie und für die Kombination mit Röntgenbildgebung angepasst.

Erster Parkinson-Patient mit neuem System von Tiefen - Hirnstimulation versorgt
In der Neurochirurgischen Klinik des LMU Klinikums München wurde im Januar der erste Parkinson-Patient weltweit mit einem neuen Neurostimulator versorgt, der eine bessere, personalisierte Versorgung von Patienten ermöglicht.

Minutiöse Einblicke in das zelluläre Geschehen
Noch detailliertere Einblicke in die Zelle sind künftig möglich mit Hilfe einer Neuentwicklung, an der die Goethe-Uni beteiligt war: Der Arbeitsgruppe um Prof. Harald Schwalbe ist es gelungen, die Kernspinresonanz (NMR)-Methode zur Untersuchung von RNA hunderttausendfach zu beschleunigen.

Differenzierte Bildgebung sorgt für bessere Diagnosen bei Brustkrebs
Eine an der Universität Zürich (UZH) entwickelte bildgebende Methode kann Brustkrebsgewebe sehr detailliert darstellen. Mit 35 Markern lassen sich die unterschiedlichen Zelltypen des Brusttumors und seiner Umgebung erkennen. Dies erlaubt präzisere Analysen und differenziertere Klassifizierung der Tumore – und damit zukünftig individuellere Diagnosen für die Patientinnen.

Einzelmolekülmikroskopie macht den Tanz der TNF Rezeptoren sichtbar
Ob eine kranke Zelle stirbt, sich teilt oder durch den Körper wandert, reguliert ein ausgeklügeltes Wechselspiel von Botenmolekülen und Rezeptoren in der Zellmembran. Einer der wichtigsten Signalstoffe des Immunsystems ist der Tumornekrosefaktor α (TNFα).

Mid-Infrarot-Optoakustische Mikroskopie als markerefreie Bildgebungsmethode
Die simultane Beobachtung von dynamischen Veränderungen und Wechselwirkungen von Biomolekülen wie Kohlenhydraten und Lipiden in lebenden Zellen ist eine große Herausforderung in der Biomedizin, birgt aber zugleich ein großes, bisher unerreichtes Forschungspotential.

Internationales Projekt zur Einzelzellanalyse der Pankreas mit 1 Mio. € gefördert
WissenschaftlerInnen vom Berlin Institute of Health (BIH) und von der Charité – Universitätsmedizin Berlin koordinieren ein internationales Projekt zur Einzelzellanalyse der menschlichen Bauchspeicheldrüse.

Rückblick des Uniklinikums Freiburg auf medizinische Meilensteine eines Jahrzehnts
Enorme Fortschritte in der Krebsmedizin, eine Revolution in der Gentherapie und -forschung sowie eine Miniaturisierung chirurgischer Eingriffe waren wesentliche Entwicklungen der 2010er Jahre / Digitalisierung ist die treibende Kraft im nächsten Jahrzehnt

Neue Erkenntnisse über die Ausbreitung aggressiv wachsender Glioblastome
Einem Forschungsteam unter Leitung der Charité Berlin ist es gelungen, ein physikalisches Grundprinzip beim Wachstum von Tumoren im Gehirn zu entschlüsseln. Weiche Tumoren, wie Glioblastome es sind, durchdringen umgebendes Gewebe und breiten sich rasch aus.

Parkinson-Proteine haben molekulare Leibgarde
Helferproteine in menschlichen Zellen gehen eine dynamische Verbindung mit dem Parkinson-Protein α-Synuclein ein. Wird die Beziehung zu diesen "Leibwächtern" gestört, kommt es zu Zellschäden und zur Entstehung der für Parkinson typischen Lewy-Körperchen. Dies berichtet ein Forschungsteam am Biozentrum der Universität Basel in "Nature".

Erstes wissenschaftliches Treffen der Initiative RESTORE
Am 25. und 26. November lädt die europäische RESTORE-Initiative zum Advanced Therapies Science Meeting (ATSM) nach Berlin ein. Es geht um „Neuartige Therapien“, so genannte "lebende Medikamente", die den Anspruch erheben, Krankheiten heilen zu können, statt nur Symptome zu bekämpfen.

Epileptische Anfälle können nicht vorhergesehen werden
Epileptische Anfälle kündigen sich wohl nicht durch die bislang angenommenen charakteristischen Veränderungen der Hirnstrom-Muster an. Zu diesem Schluss kommen WissenschaftlerInnen der Uni Bonn in einer aktuellen Studie.

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