MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

MedAustria
 
Medizinische Fachbereiche
 

shopify traffic stats

 

 

 

 

Bildgebung

Protein macht Hirnzellen Beine
Unser Gehirn ähnelt ein wenig einem komplexen Gebäude aus Lego, in dem jeder Stein seinen eigenen Platz hat. Mit dem Unterschied, dass sich unser Denkorgan quasi selbstständig zusammenbaut: Bei der Hirnreifung wandern die Zellen genau an die Orte, an denen sie später gebraucht werden.

Geringes Gefahrenpotential von Tatoos bei MRT-Untersuchung
Wenn Menschen mit Tattoos im Magnetresonanztomographen (MRT) untersucht werden sollen, tritt häufig die Frage auf, wie riskant das für sie wirklich ist. Die erste prospektive Studie mit statistisch belegbaren Zahlen dazu hat nun eine Forscherteam um Nikolaus Weiskopf im "New England Journal of Medicine" vorgelegt.

Projekt „LightMatters“ der Med Uni Graz erhält Zusage für Spin-off-Fellowship
Im Rahmen eines Spin-off-Fellowship Förderprogrammes unterstützen das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gemeinsam den Unternehmergeist an den österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Forscher entschlüsseln Doppelfunktion von Schlaf im Gehirn
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg zeigen, dass Schlaf relevante Verbindungen im menschlichen Gehirn stärkt und weniger relevante abschwächt.

Internationaler C3-Kongress für kardiovaskuläre Medizin 24.-26. Jänner
Seit August 2017 ist im AKH Wien bzw. an der MedUni Wien der neue Hybrid-Operationssaal im Einsatz und wird gemeinschaftlich von den Klinischen Abteilungen für Kardiologie und Herzchirurgie betrieben.

Sehen was du fühlst
WissenschaftlerInnen vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der man die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn sichtbar machen kann.

Ignorieren von negativem Feedback führt zu rigidem Verhalten
Wir können wischen verschiedenen Rollen und Zielen wechseln. Diese Flexibilität im Verhalten wird durch den menschlichen Frontalkortex ermöglicht, der für Exekutivfunktionen und kognitive Kontrolle zuständig ist und so die Balance und die Konflikte zwischen unterschiedlichen Zielanforderungen reguliert.

Super-Mikroskope entschlüsseln erste Signale der Immunantwort
Wie das Immunsystem bereits 50 Millisekunden nach der Aktivierung der Zellen reagiert, haben WissenschaftlerInnen des UKE mit Hilfe von mikroskopischen Hochleistungsverfahren erstmals untersucht.

Patienten geben dem Uniklinikums Regensburg die Note Eins
Rund 200 PatientInnen des Uniklinikums Regensburg (UKR) haben im Rahmen einer hausinternen Befragung ihren Klinikaufenthalt im UKR bewertet. Sie zeigten sich besonders mit der Behandlungsqualität sowie der Betreuung durch Ärzte und Pfleger sehr zufrieden.

Neuronale Aktivität im Gehirn lässt intuitive Entscheidungen vorhersagen
Volles Risiko oder die Sicherheitsvariante? Anhand der neuronalen Aktivität im präfrontalen Cortex des Gehirns lässt sich schon vorab zeigen, welche Aktion als nächstes gesetzt wird: Bleibt die Aktivität spezifischer Neuronen niedrig, wird bei der nächsten Gelegenheit wieder Risiko genommen.

Großhirnrinde lernt schneller als angenommen
An der Speicherung von Informationen im Gehirn ist die Großhirnrinde offenbar deutlich früher und stärker beteiligt als von der Wissenschaft bislang angenommen.

Vorgeburtliche Diagnostik nicht unkritisch einsetzen
Der deutsche Berufsverband niedergelassener Pränatalmediziner (BVNP) formuliert Rahmenbedingungen für die Anwendung genetischer Tests bei Schwangeren

7 Tesla immer wichtiger bei Therapie-Monitoring
Die MedUni Wien bzw. das AKH Wien haben bereits vor zehn Jahren auf die 7-Tesla-Ultra-Hochfeld-Magnetresonanztomographie gesetzt und damit die Entwicklung im klinischen Bereich entscheidend beeinflusst.

Proteincluster mit neuer Methode identifiziert
Mit einem neu entwickelten mikroskopischen Verfahren konnte gezeigt werden, das MHC-Proteine Gruppen oder Cluster bilden

Wie die äußere Struktur die Funktion von Enzymen beeinflussen kann
Enzyme sind als Biokatalysatoren an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Sie binden einen bestimmten Stoff, das Substrat, und setzen ihn um. Welche Substrate ein Enzym verarbeitet, wird in der Regel durch die Ausgestaltung der Substratbindetasche in seinem Inneren bestimmt.

Herzzellen können mit Lichtimpulsen abgeschaltet werden
Optogenetische Methoden erlauben die gezielte Beeinflussung biologischer Prozesse in einzelnen Zellen mit Licht. Dadurch kann das Verhalten von Zellen, Zellverbünden, Organen oder sogar von ganzen Organismen mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung gesteuert werden.

Erbgut kann mit optogenetischen Verfahren verändert werden
Casanova, ein italienischer Schriftsteller, wird aufgrund seiner zahlreichen Liebschaften mit den Damen der Zeit noch heute im Volksmund zitiert. Das gleichnamige molekulare Präzisionswerkzeug, das WissenschaftlerInnen aus Heidelberg und Berlin entwickelt haben, hat auf den ersten Blick durchaus Gemeinsamkeiten mit seinem Namensvetter.

Kindergehirne reorganisieren nach Läsionen ihre Sprachzentren
Kinder mit Gehirnverletzungen sind in der Lage, ihre sprachrelevanten Areale in andere, gesunde Hirnbereiche zu reorganisieren und so die Sprachfähigkeit zu erhalten. Das gelingt aber nur bis zu einem gewissen Grad, sie haben im Vergleich zu gesunden Kindern trotzdem häufig verschlechterte Sprachfähigkeiten. Für das Sprechen zuständige Hirnareale werden offenbar schon in der embryonalen Entwicklung festgelegt.

Zellen auf Resistenzen gegen Krebsmedikamente Raman-Mikroskopie testen
Herkömmliche Methoden basieren auf Antikörpern oder Markern. Das neue Verfahren kommt ohne solche Zusätze aus.

3-D-Bildgebung kann Leptin-Transport im Gehirn nachweisen
Viele übergewichtige Menschen vermissen das Gefühl, satt zu werden. Bisher nahm man an, das läge an einem gestörten Transport des Sättigungshormons Leptin ins Gehirn.

BioTechMed-Graz: Zentrum für Integrative Stoffwechselforschung eröffnet
Die Entschlüsselung der molekularen Grundlagen des Stoffwechsels ist essentiell um die Entstehung und den Verlauf von Krankheiten zu verstehen. In der Kooperation BioTechMed-Graz forschen die Karl-Franzens-Universität Graz, die Technische Universität Graz und die Medizinische Universität Graz gemeinsam im Zeichen der Gesundheit.

Nervenverletzungen für chronische Schmerzen nach Knie-OP darstellbar
Nach Knieoperationen leiden PatientInnen immer wieder an heftigen chronischen Schmerzen. Deren Ursache wird zwar in der Schädigung von kleinen Nerven vermutet, jedoch war dies bist jetzt nicht bildgebend nachweisbar.

Dem Gehirn gibt´s der Herr im Schlaf
Schlaf hilft, Erinnerungen zu festigen. Wie genau das funktioniert, haben Forscher aus Bochum und Bonn untersucht. Auch Dinge, die wir vergessen, sind nicht sofort weg. Welche Aktivitätsmuster im Gehirn auftreten, wenn Menschen Dinge erinnern oder vergessen, haben ForscherInnen der Ruhr-Uni Bochum und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Uni Bonn untersucht.

Neue Einblicke in die Struktur eines Killerproteins
Das Protein Bax ist für den programmierten Zelltod verantwortlich. Weil es seinen Aufenthaltsort wechselt, ist seine Struktur bislang schwer zu bestimmen gewesen.

Die schmerzlindernde Wirkung von Fremden
Schmerzlindernde Handlungen von anderen Menschen lösen im Gehirn einen Lerneffekt aus, der die Schmerzen reduziert. Die Schmerzlinderung ist stärker, wenn die Hilfe von einer Person kommt, die einer fremden Gruppe angehört. Dies zeigt eine neue Studie der Uni Zürich.

Woche der Gehörlosen: Wenn die Stille immer lauter wird
Noch bis zum 30. September 2018 macht die Internationale Woche der Gehörlosen auf die Bedeutung der Gebärdensprache aufmerksam. Tatsächlich leben allein in Deutschland rund 80.000 gehörlose und circa 16 Millionen schwerhörige Menschen. Immer mehr von ihnen können dank neuer Technologien und Operationsmethoden mit Cochlea Implantaten ihr Hörvermögen zurückerhalten.

Neue Methode für systematische Suche nach Herzmedikamenten
Weltweit fahnden Forscher nach Medikamenten, die Herzmuskelzellen nach einem Infarkt einfach nachwachsen lassen. Bislang ließ sich aber nicht zuverlässig nachweisen, ob ein potenzieller Wirkstoff die verbliebenen Herzzellen tatsächlich zur Teilung anregt.

CCL17 beeinflusst Signalübertragung im Gehirn
Der Signalstoff CCL17 lockt Immunzellen dorthin, wo sie gerade gebraucht werden. Ärzte wissen schon lange: Wenn der Spiegel dieser Substanz im Körper hoch ist, deutet dies auf eine allergische Reaktion hin.

Neue Generation von Schmerzmittel hat geringe Nebenwirkungen
WissenschaftlerInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin und des Zuse-Instituts Berlin haben eine neue Generation von Schmerzmedikamenten entwickelt.

1 2 3 4 5 6 7 8

 

 

MedAustria-Bookstore -
 

Novelle zum Krankenanstalten-Arbeitszeitgesetz
 

Top-Nachrichten
von KollegInnen empfohlen

 

Meistgelesene Nachrichten
der letzten 4 Wochen

 

Suche:


Volltextsuche: ja nein

Aktueller Schwerpunkt:
Kongress-App zur DGK-Herbsttagung abrufbereit