MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Bildgebung

Mikro-CT gibt neue Einblicke zur Morbus Paget
Eine Studiengruppe der MedUni Wien unter Leitung von Peter Pietschmann vom Institut für Pathophysiologie und Allergieforschung hat in Zusammenarbeit mit dem Naturhistorischen Museum Wien die Mikroarchitektur von Knochen, die von der Knochenstoffwechselerkrankung Morbus Paget betroffen sind, analysiert. Die Micro CT (Mikrocomputertomographie) gewährt so Einblicke in den Verlauf der Krankheit.

Giftige Qualle unterstützt Forschung bei Herzerkrankungen
Die Würfelqualle Carybdea rastoni verfügt nicht nur über sehr giftige Nesselzellen, sondern auch über hoch entwickelte Augen. ForscherInnen der Universität Bonn haben den Helligkeits-Rezeptor des Tieres nun für einen ganz anderen Zweck genutzt: Sie brachten ihn im Herzen von Mäusen zur Ausprägung und konnten den Pumpmuskel so durch Bestrahlung mit Licht gezielt steuern.

Telemedizin und Data-Science können die Behandlung von Diabetes verbessern
PatientInnen mit chronischen Erkrankungen könnten durch regelmäßige Kontrolle via Telemedizin besser behandelt werden. Das zeigt eine aktuelle Studie von Daniela Haluza, Gesundheitsexpertin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien.

Bereitschaftspotential erstmals außerhalb des Labors nachgewiesen
Wenn eine Person bei einem Bungee-Jump kurz vor dem Entschluss steht, von der Brücke herunterzuspringen, lässt sich fast eine Sekunde vor der bewussten Entscheidung zu dem Sprung eine hohe Hirnaktivität messen.

Aktionstag am 13. März: 300.000 Frauen von Endometriose betroffen
Am 13. März 2019 findet an der MedUni Graz ein Aktionstag an der Med Uni Graz am 13.03.2019 zuden Themen Endometriose und Infertilität statt.

Virtuelle Unterstützung durch „menschliche“ Avatare wirkt bei Stressbewältigung
Werden Menschen im Vorfeld einer akuten Stresssituation virtuell durch einen „menschlichen“ Avatar, hinter dem eine echte Person steckt (oder zumindest glaubhaft für die ProbandInnen steckt), sozial unterstützt, dann wirkt das genauso gut wie der Support durch eine echte Person.

Wie ein Virus seine Wirtszelle überlistet
Ein Virus ist für seine Vermehrung von einer Wirtszelle abhängig. Doch wie bringt ein Virus seinen Wirt dazu, nicht nur die eigene, sondern auch die Virus-Erbinformation abzulesen und so Tochter-Viren herzustellen?

Biomarker für aggressives Blasenkarzinom entdeckt
Bisher war es schwierig, bestimmte Blasentumore wie das Carcinoma in situ von Entzündungen zu unterscheiden. weil es im Mikroskop von einer starken Blasenentzündung nicht unterscheidbar war. Jetzt gibt es einen Biomarker, welcher die Diagnostik erleichtert.

Vorderhirn zeigt uns vor Therapiebeginn, ob Depression behandelbar ist
Eine Forschungsgruppe der MedUni Wien hat gemeinsam mit internationalen Kooperationspartnern nachgewiesen, dass der Erfolg einer medikamentösen Therapie bei depressiven PatientInnen bereits vor Therapiebeginn mittels bildgebender Verfahren bestimmt werden kann.

Optimierte Krebsfrüherkennung durch Kombination von Bildgebung und Biomarker
Biomarker können in Kombination mit Flüssigkeitsbiopsie und Pathologie dazu beitragen, die Krebserkennung und -charakterisierung in den kommenden Jahren zu optimieren.

Protein macht Hirnzellen Beine
Unser Gehirn ähnelt ein wenig einem komplexen Gebäude aus Lego, in dem jeder Stein seinen eigenen Platz hat. Mit dem Unterschied, dass sich unser Denkorgan quasi selbstständig zusammenbaut: Bei der Hirnreifung wandern die Zellen genau an die Orte, an denen sie später gebraucht werden.

Geringes Gefahrenpotential von Tatoos bei MRT-Untersuchung
Wenn Menschen mit Tattoos im Magnetresonanztomographen (MRT) untersucht werden sollen, tritt häufig die Frage auf, wie riskant das für sie wirklich ist. Die erste prospektive Studie mit statistisch belegbaren Zahlen dazu hat nun eine Forscherteam um Nikolaus Weiskopf im "New England Journal of Medicine" vorgelegt.

Projekt „LightMatters“ der Med Uni Graz erhält Zusage für Spin-off-Fellowship
Im Rahmen eines Spin-off-Fellowship Förderprogrammes unterstützen das Bundesministerium für Bildung, Wissenschaft und Forschung (BMBWF) und die Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft (FFG) gemeinsam den Unternehmergeist an den österreichischen Hochschulen und Forschungseinrichtungen.

Forscher entschlüsseln Doppelfunktion von Schlaf im Gehirn
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg zeigen, dass Schlaf relevante Verbindungen im menschlichen Gehirn stärkt und weniger relevante abschwächt.

Internationaler C3-Kongress für kardiovaskuläre Medizin 24.-26. Jänner
Seit August 2017 ist im AKH Wien bzw. an der MedUni Wien der neue Hybrid-Operationssaal im Einsatz und wird gemeinschaftlich von den Klinischen Abteilungen für Kardiologie und Herzchirurgie betrieben.

Sehen was du fühlst
WissenschaftlerInnen vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der man die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn sichtbar machen kann.

Ignorieren von negativem Feedback führt zu rigidem Verhalten
Wir können wischen verschiedenen Rollen und Zielen wechseln. Diese Flexibilität im Verhalten wird durch den menschlichen Frontalkortex ermöglicht, der für Exekutivfunktionen und kognitive Kontrolle zuständig ist und so die Balance und die Konflikte zwischen unterschiedlichen Zielanforderungen reguliert.

Super-Mikroskope entschlüsseln erste Signale der Immunantwort
Wie das Immunsystem bereits 50 Millisekunden nach der Aktivierung der Zellen reagiert, haben WissenschaftlerInnen des UKE mit Hilfe von mikroskopischen Hochleistungsverfahren erstmals untersucht.

Patienten geben dem Uniklinikums Regensburg die Note Eins
Rund 200 PatientInnen des Uniklinikums Regensburg (UKR) haben im Rahmen einer hausinternen Befragung ihren Klinikaufenthalt im UKR bewertet. Sie zeigten sich besonders mit der Behandlungsqualität sowie der Betreuung durch Ärzte und Pfleger sehr zufrieden.

Neuronale Aktivität im Gehirn lässt intuitive Entscheidungen vorhersagen
Volles Risiko oder die Sicherheitsvariante? Anhand der neuronalen Aktivität im präfrontalen Cortex des Gehirns lässt sich schon vorab zeigen, welche Aktion als nächstes gesetzt wird: Bleibt die Aktivität spezifischer Neuronen niedrig, wird bei der nächsten Gelegenheit wieder Risiko genommen.

Großhirnrinde lernt schneller als angenommen
An der Speicherung von Informationen im Gehirn ist die Großhirnrinde offenbar deutlich früher und stärker beteiligt als von der Wissenschaft bislang angenommen.

Vorgeburtliche Diagnostik nicht unkritisch einsetzen
Der deutsche Berufsverband niedergelassener Pränatalmediziner (BVNP) formuliert Rahmenbedingungen für die Anwendung genetischer Tests bei Schwangeren

7 Tesla immer wichtiger bei Therapie-Monitoring
Die MedUni Wien bzw. das AKH Wien haben bereits vor zehn Jahren auf die 7-Tesla-Ultra-Hochfeld-Magnetresonanztomographie gesetzt und damit die Entwicklung im klinischen Bereich entscheidend beeinflusst.

Proteincluster mit neuer Methode identifiziert
Mit einem neu entwickelten mikroskopischen Verfahren konnte gezeigt werden, das MHC-Proteine Gruppen oder Cluster bilden

Wie die äußere Struktur die Funktion von Enzymen beeinflussen kann
Enzyme sind als Biokatalysatoren an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Sie binden einen bestimmten Stoff, das Substrat, und setzen ihn um. Welche Substrate ein Enzym verarbeitet, wird in der Regel durch die Ausgestaltung der Substratbindetasche in seinem Inneren bestimmt.

Herzzellen können mit Lichtimpulsen abgeschaltet werden
Optogenetische Methoden erlauben die gezielte Beeinflussung biologischer Prozesse in einzelnen Zellen mit Licht. Dadurch kann das Verhalten von Zellen, Zellverbünden, Organen oder sogar von ganzen Organismen mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung gesteuert werden.

Erbgut kann mit optogenetischen Verfahren verändert werden
Casanova, ein italienischer Schriftsteller, wird aufgrund seiner zahlreichen Liebschaften mit den Damen der Zeit noch heute im Volksmund zitiert. Das gleichnamige molekulare Präzisionswerkzeug, das WissenschaftlerInnen aus Heidelberg und Berlin entwickelt haben, hat auf den ersten Blick durchaus Gemeinsamkeiten mit seinem Namensvetter.

Kindergehirne reorganisieren nach Läsionen ihre Sprachzentren
Kinder mit Gehirnverletzungen sind in der Lage, ihre sprachrelevanten Areale in andere, gesunde Hirnbereiche zu reorganisieren und so die Sprachfähigkeit zu erhalten. Das gelingt aber nur bis zu einem gewissen Grad, sie haben im Vergleich zu gesunden Kindern trotzdem häufig verschlechterte Sprachfähigkeiten. Für das Sprechen zuständige Hirnareale werden offenbar schon in der embryonalen Entwicklung festgelegt.

Zellen auf Resistenzen gegen Krebsmedikamente Raman-Mikroskopie testen
Herkömmliche Methoden basieren auf Antikörpern oder Markern. Das neue Verfahren kommt ohne solche Zusätze aus.

3-D-Bildgebung kann Leptin-Transport im Gehirn nachweisen
Viele übergewichtige Menschen vermissen das Gefühl, satt zu werden. Bisher nahm man an, das läge an einem gestörten Transport des Sättigungshormons Leptin ins Gehirn.

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