MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Urologie

Neuronale Aktivität im Gehirn lässt intuitive Entscheidungen vorhersagen
Volles Risiko oder die Sicherheitsvariante? Anhand der neuronalen Aktivität im präfrontalen Cortex des Gehirns lässt sich schon vorab zeigen, welche Aktion als nächstes gesetzt wird: Bleibt die Aktivität spezifischer Neuronen niedrig, wird bei der nächsten Gelegenheit wieder Risiko genommen.

Wie Darmbakterien das Herzinfarktrisiko beeinflussen
Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH) haben gemeinsam mit KollegInnen der Cleveland Clinic in Ohio in den USA gezeigt, dass bestimmte bakterielle Stoffwechselprodukte aus dem Darm das Risiko erhöhen, einen Herzinfarkt bzw. Schlaganfall zu erleiden.

'Gehirn-Hot-Spot' für Anxiolytika entdeckt
Deutsche und Österreichische WissenschaftlerInnen konnten einen neuronalen Kreislauf identifizieren, der bei Angstzuständen eine zentrale Rolle spielt.

Sind Cholesterinsenker zur Primärprävention empfehlenswert?
Die präventive Einnahme von Cholesterinsenkern kann das Risiko einer späteren Herz-Kreislauf-Erkrankung verringern. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass diese Maßnahme zu oft empfohlen wird, denn die gängigen Richtlinien vernachlässigen die Gefahr von Nebenwirkungen.

Computerspiele als Alzheimer-Früherkennung
In einer Pilotstudie konnte die Kombination aus drei Computerspielen zuverlässig ermitteln, ob Probanden bereits an Alzheimer erkrankt sind, oder unter leichter kognitiver Beeinträchtigung leiden.

Big Data-Studie zu Multipler Sklerose
In Verbindung mit Daten anderer Patienten kann unsere persönliche digitale Krankengeschichte dabei helfen, den Verlauf und Therapieerfolg einer Krankheit zuverlässiger vorherzusagen.

Glutamatrezeptor beeinflusst Entwicklung von Hirnzellen
Wenn wir lernen oder Informationen abspeichern, spielen die sogenannten ionotropen Glutamatrezeptoren im Gehirn eine wichtige Rolle.

Großhirnrinde lernt schneller als angenommen
An der Speicherung von Informationen im Gehirn ist die Großhirnrinde offenbar deutlich früher und stärker beteiligt als von der Wissenschaft bislang angenommen.

Schalter zur Regeneration von Nervenzell-Isolierschicht entdeckt
Ein internationales Forscherteam hat einen Mechanismus entdeckt, der die Regeneration der Isolierschicht von Nervenzellfortsätzen steuert. Diese Isolierung, auch Myelinscheide genannt, ist entscheidend für eine schnelle Signalübertragung zwischen den Zellen. Schäden an der Myelinscheide, wie sie bei MS vorkommen, können die Funktion des Nervensystems stark beeinträchtigen.

Erhöht Schlafapnoe Alzheimerrisiko?
Eine Studie zeigt erstmals, dass die obstruktive Schlafapnoe gefährliche Ablagerungen im Gehirn fördert und damit die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz verursachen kann.

7 Tesla immer wichtiger bei Therapie-Monitoring
Die MedUni Wien bzw. das AKH Wien haben bereits vor zehn Jahren auf die 7-Tesla-Ultra-Hochfeld-Magnetresonanztomographie gesetzt und damit die Entwicklung im klinischen Bereich entscheidend beeinflusst.

Neuer Ansatz verbessert Angsttherapie
Mainzer WissenschaftlerInnen veröffentlichen neue Erkenntnisse in der Resilienzforschung, die sowohl Therapie als auch Prävention verbessern können, in Nature Communications

Durchbruch zur Informationsübertragung im Ohr
Göttinger Sinnesforscher entschlüsseln mittels höchstauflösender Elektrophysiologie das elementare Datenpaket der Informationsübertragung im Innenohr und weisen damit einzigartige Effizienz beim Hören nach.

'Papageno'-oder 'Werther' Effekt'? Auf das Wie kommt es an
Die Rolle von Personen mit eigenen Erfahrungen von Suizidalität ist ein wichtiges Thema in der Suizid-Präventionsarbeit. In der nun durchgeführten, bisher größten Studie mit insgesamt 545 TeilnehmerInnen, wird diese Rolle untermauert.

Babys erkennen verschachtelte Strukturen ähnlich unserer Grammatik
Bereits fünf Monate alte Babys haben die Fähigkeit, komplexe Strukturen ähnlich denen unserer Sprache bei eingebetteten Sätzen zu erkennen.

Sehen beginnt bevor wir etwas sehen
ForscherInnen am Klinikum rechts der Isar der TUM konnten aufklären, wie die Neurotransmitter GABA und Glutamat bei optischen Eindrücken zusammenspielen

Die Hälfte aller MS-Patienten arbeitet nicht
Endstation Frühpension? Laut der jüngsten Studie zur Cost of Illness (COI) bei Multipler Sklerose (MS) arbeiten 54 Prozent aller Betroffenen im erwerbsfähigen Alter nicht.

Molekulare Profileinstellung könnte präzise Prognose und Therapie bei Meningiome ermöglichen
Meningiome, eine bestimmte Art von Gehirntumoren, sind meist gut zu behandeln. Es gibt aber einige Subtypen mit sehr aggressivem Verlauf, die eine hohe Rezidivrate haben, also ein großes Risiko aufweisen, nach der Behandlung erneut zu entstehen. Diese Untergruppen müssen mit einem speziellen Therapiekonzept behandelt werden.

Prof. Dr. Surjo Soekadar tritt erste deutsche Professur für Klinische Neurotechnologie an
Wie Neurotechnologien bei der Behandlung von neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen eingesetzt werden können, erforscht Prof. Dr. Surjo Soekadar. An der Charité – Universitätsmedizin Berlin hat er jetzt die deutschlandweit erste Professur für Klinische Neurotechnologie angetreten.

Fortschritte bei Früherkennung und individualisierten Therapien in der Laboratorimsmusmedizin
In der Laboratoriumsmedizin wurden in den letzten Jahren maßgebliche Fortschritte erzielt. Diese betreffen u.a. die Diagnostik von viralen Hepatitiden, die Frühdiagnose von Familiärer Hypercholesterinämie sowie die Etablierung von Liquid Profiling in der Tumordiagnostik.

Nutzen der LDR-Brachytherapie bei Prostatakrebs im Frühstadium unklar
Wie das IQWiG betont ist die Datenlage auch über ein Jahrzehnt nach der ersten Bewertung unzureichend, eine geplante große deutsche Studie scheiterte an mangelndem Interesse

Therapien für die Yolo-Generation
Die Heidelberger Akademie für Psychotherapie (HAP) der SRH Hochschule Heidelberg feiert Jubiläum – seit zehn Jahren werden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten hier erfolgreich ausgebildet.

Wie der Toxoplasmose-Parasit die Synapsen im Gehirn umbaut
Toxoplasmose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Ausgelöst wird sie von einem einzelligen Parasiten namens Toxoplasma gondii. Er ist weltweit verbreitet und befällt Vögel und Säugetiere – einschließlich des Menschen. Seine Endwirte sind jedoch Katzen.

Mutation, die Autismus und geistige Behinderung verursacht, macht Gehirn unflexibel
ForscherInnen am IST Austria Molekulare haben die Folgen der SETD5-Mutation und resultierende Verhaltensänderungen bei Mäusen beschrieben

Immuntherapie für kleine Krebspatienten wird verträglicher
Das Neuroblastom ist mit der höchsten Sterblichkeitsrate bei Kindern und Jugendlichen verbunden, eine Immuntherapie mit einem Antikörper in Kombination mit aktivierenden Zytokinen kann das Überleben der Erkrankung deutlich verbessern.

Konsultationsfassung zur neuen S3-Leitlinie Hodentumoren zur Kommentierung freigegeben
Die S3-Leitlinie „Diagnostik, Therapie und Nachsorge der Keimzelltumoren des Hodens“ ist ab sofort zur Kommentierung freigegeben.

Blutmarker zeigt Nervenschädigung bei MS an
Die Multiple Sklerose (MS)- Forschung verzeichnet neue Durchbrüche. "Erstmals wurde ein Biomarker im Blut identifiziert, der zuverlässige Aussagen über das Ausmaß neuronaler Schäden, den Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf eine MS-Therapie erlaubt", berichtet Professor Frauke Zipp, MS-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS).

Buchrezension: Digitaler Stress in Deutschland
Die bislang umfangreichste repräsentative Befragung von Erwerbstätigen zur Belastung und Beanspruchung durch Arbeit mit digitalen Technologien ist als Forschungsförderung Working Paper, Nr. 101 erschienen

Kokainstreckmittel steht im Verdacht, Hirnschäden zu verursachen
Wer regelmässig Kokain konsumiert, das mit dem Tierentwurmungsmittel Levamisol gestreckt wurde, zeigt schlechtere kognitive Leistungen und verfügt über eine dünnere Hirnrinde. Dies geht aus zwei aktuellen Studien der Universität Zürich hervor. Die Forschenden folgern daraus, dass Levamisol neurotoxisch wirken könnte und plädieren für den Ausbau sogenannter Drug-Checking-Programme.

So dominiert die linke Gehirnhälfte die rechte
Linke und rechte Hirnhälfte sind auf unterschiedliche Aufgaben spezialisiert. Wie genau es einer Hemisphäre gelingt, bei einer bestimmten Funktion Dominanz über die andere zu gewinnen, ist jedoch unklar. Neue Erkenntnisse dazu beschreiben Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum in "Cell Reports".

Dysphagiekurs am 16.11. an der Med Uni Graz widmet sich Schluckbeschwerden
Schlucken ist ein fein abgestimmter und hochkomplexer Vorgang, bei dessen Ablauf Störungen auftreten können. Diese Schluckstörungen bedeuten nicht nur eine Einschränkung der Lebensqualität, sondern können auch schwere körperliche Folgen nach sich ziehen.

UKE und BZgA starten bundesweite Studie zur Gesundheit und Sexualität
ForscherInnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) starten gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut EMNID und gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Befragung zur "Gesundheit und Sexualität in Deutschland – GeSiD".

Buchrezension: 'Oxford Handbook of 4E Cognition'
Um kognitive Leistungen wie Lernen, Erinnern, Planen oder Wahrnehmen zu erbringen, braucht es nicht nur das Gehirn, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Körper, Umwelt und Gehirn. Mit dieser in der Wissenschaft relativ neuen Annahme beschäftigt sich das 2018 erschienene "Oxford Handbook of 4E Cognition" auf knapp 1.000 Seiten.

Biomarker könnten helfen, Glaukom früh zu entdecken
WissenschaftlerInnen der Ruhr-Universität Bochum haben neue potenzielle Biomarker identifiziert, die helfen könnten, die Augenkrankheit Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, bei Patienten früher zu erkennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Mutation eines bestimmten Gens bei Mäusen einen erhöhten Augeninnendruck auslöst. Der wiederum ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Glaukom.

Neue Studie über den Zusammenhang zwischen Schlaganfall und Herzschädigung
Warum treten Herzerkrankungen und Schlaganfälle so häufig gemeinsam auf? Wie kann die Versorgung von Schlaganfallpatienten mit Herzinfarkt verbessert werden? Das untersuchen Neurologen und Kardiologen gemeinsam in der PRAISE-Studie.

Verbindung zwischen Darmflora und MS entdeckt
Bei der MS (Multiplen Sklerose) wird das Hirngewebe von einer fehlgeleiteten Antwort des körpereigenen Abwehrsystems geschädigt. Bei der Entstehung der Krankheit könnten bakterielle Darmbewohner eine viel grössere Rolle spielen als bisher angenommen, wie Forschende der Uni Zürich zeigen.

Symposium 'Denken und Lernen' der INGE am 22.10. in Graz
Das öffentliche Symposium der(Initiative Gehirnforschung (INGE St. 2018) beschäftigt sich folglich mit den Themenkreisen "Denken" und "Lernen" aus Sicht der Neurowissenschaften.

3-D-Bildgebung kann Leptin-Transport im Gehirn nachweisen
Viele übergewichtige Menschen vermissen das Gefühl, satt zu werden. Bisher nahm man an, das läge an einem gestörten Transport des Sättigungshormons Leptin ins Gehirn.

Nervenverletzungen für chronische Schmerzen nach Knie-OP darstellbar
Nach Knieoperationen leiden PatientInnen immer wieder an heftigen chronischen Schmerzen. Deren Ursache wird zwar in der Schädigung von kleinen Nerven vermutet, jedoch war dies bist jetzt nicht bildgebend nachweisbar.

Dem Gehirn gibt´s der Herr im Schlaf
Schlaf hilft, Erinnerungen zu festigen. Wie genau das funktioniert, haben Forscher aus Bochum und Bonn untersucht. Auch Dinge, die wir vergessen, sind nicht sofort weg. Welche Aktivitätsmuster im Gehirn auftreten, wenn Menschen Dinge erinnern oder vergessen, haben ForscherInnen der Ruhr-Uni Bochum und der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Uni Bonn untersucht.

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