MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Urologie

Kernenergie-Ausstieg kann Sicherheit gefährden
So wie die Abschaltung der Kernkraftwerke in Deutschland geplant ist, kann sie die Sicherheit der Anlagen negativ beeinflussen. Beteiligte könnten zunehmend eigene Interessen in den Vordergrund stellen je näher der Zeitpunkt der Abschaltung rückt. Dabei stützen sie sich auf das sogenannte "Endgame"-Verhalten der Spieltheorie.

Stress hilft beim Verlernen von Angst
Stress kann positive Effekte auf das Extinktionslernen haben, bei dem zuvor erlernte Assoziationen aufgelöst werden. Wie Kognitionspsychologen der Ruhr-Universität Bochum herausfanden, sorgt Stress dafür, dass das Extinktionslernen unabhängig vom Kontext erfolgt. Das könnte zum Beispiel für Therapien von Angststörungen nützlich sein.

Was TMS im Gehirn bewirkt
Neue Erkenntnisse, wie transkranielle Magnetstimulation (TMS) auf Verschaltungen von Nervenzellen wirkt, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum gewonnen. Sie nutzten fluoreszierende Farbstoffe, die Auskunft über die Aktivität von Nervenzellen geben.

Wie neugeborene Nervenzellen aus dem Dornröschenschlaf erwachen
Auch im erwachsenen Gehirn entstehen lebenslang neue Nervenzellen. Wie sie im Hippocampus, einer Schlüsselregion für das Lernen, aus dem Dornröschenschlaf erwachen, hat eine Forschergruppe unter Leitung der Goethe-Universität nun in der Fachzeitschrift PNAS publiziert.

Pariser Forscherteam beobachtet HIV-Infektion live
Französischen ForscherInnen ist es gelungen, eine Infektion der Harnröhrenschleimhaut durch das HI-Virus zu rekonstruieren und zu filmen

Inneren Uhr beeinflusst Atherosklerose
LMU-ForscherInnen konnten erstmals nachweisen, welchen Einfluss die innere Uhr bei Atherosklerose hat, in einer aktuellen Studie geben sie einen entscheidenden Hinweis, wie sich therapeutische Ansätze verbessern lassen.

Nanofilm verhindert Abstoßung von Bioelektroden
ForscherInnen der Freien Universität Bozen konnten mittels Nanotechnologie einen biokompatibler Film, der verhindert, dass im Gehirn implantierte Bioelektroden abgestossen werden.

Wichtiger Teilschritt der zellulären Signalübermittlung aufgeklärt
Die Wirksamkeit neuer Arzneistoffe hängt entscheidend vom grundlegenden Verständnis der komplexen Prozesse einer Körperzelle ab. WissenschaftlerInnen der kalifornischen Stanford University und der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben einen wichtigen molekularen Schritt der zellulären Signalweitergabe entschlüsselt und im Fachjournal Nature* veröffentlicht.

Adipöse Frauen leben gefährlich
Eine aktuelle Studie belegt: Frauen mit Adipositas haben ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, auch wenn sie als stoffwechselgesund gelten.

Elektrophysiologisches Signal des Hirninfarkts identifiziert
In Folge einer speziellen Form der Hirnblutung, der sogenannten Subarachnoidalblutung, kann Tage später ein Schlaganfall durch Mangeldurchblutung auftreten.

Präventionsansätze gegen Alzheimer und Parkinson
Fraunhofer-Wissenschaftler arbeiten im EU-Projekt AETIONOMY gemeinsam mit Partnern daran, frühe Krankheitsmechanismen zu identifizieren. Modellbasierte und Big Data-Ansätze sollen die Ursachenforschung vorantreiben.

Neuer Ansatzpunkt für Epilepsie-Medikamente entdeckt
Jeder dritte Epilepsie-Patient spricht auf keines der heutigen Medikamente an. Eine Studie der Universität Bonn zeigt, warum eines der weltweit am häufigsten eingesetzten Epilepsie-Medikamente vielen Betroffenen nicht hilft. Die Ergebnisse weisen möglicherweise auch den Weg zu neuen, wirksameren Arzneimitteln, die dringend nötig sind. Die Arbeit erscheint im „Journal of Neuroscience“, ist aber bereits online abrufbar.

Buchrezension 'Restless-Legs-Syndrom
Das Restless-Legs-Syndrom (RLS), im Deutschen „unruhige Beine“, ist eine häufige neurologische Erkrankung, die bereits seit dem 17. Jahrhundert beschrieben ist. Sie zeichnet sich vor allem durch quälende Unruhe, Brennen oder Kribbeln in den Beinen aus, vor allem in Ruhelage. Damit raubt die Erkrankung den Betroffenen meist auch den wichtigen Schlaf. Manchmal sind auch die Arme von der Unruhe betroffen.

Wenn die Füße kribbeln
Kribbeln die Füße, fühlen sie sich bamstig an oder lässt die Kraft beim Öffnen von Marmeladegläsern nach, kann das ein erster Hinweis auf eine Polyneuropathie sein.

Adipositas-Chirurgie spart Geld und verlängert Leben
Zum Aktionstag für Adipositas-PatientInnen am 26. Mai 2018 an der MedUni Wien/AKH Wien zeigen Spezialisten, wie man dieser PatientInnengruppe heute durch moderne chirurgische Methoden helfen kann, selbst wenn die 'schon alles versucht haben'

Schnelltests für genauere Diagnose von Meningeomen
Die Entwicklung eines neuen molekularen Klassifizierungssystem für Meningeome am Universitätsklinikum Heidelberg erhält 300.000 Euro Förderung von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

WAKE-UP- Studie eröffnet neue Behandlungsmöglichkeit bei Schlaganfällen
Die Wiedereröffnung eines verstopften Blutgefäßes im Gehirn durch ein Medikament war bisher nur möglich, wenn der Symptombeginn bekannt war und nicht länger als 4,5 Stunden zurückliegt.

Weniger vernetzte Gehirne sind intelligenter
Je intelligenter ein Mensch ist, desto weniger vernetzt sind die Nervenzellen in seiner Großhirnrinde. Zu diesem Ergebnis kommen Neurowissenschaftler um Dr. Erhan Genç und Christoph Fraenz von der Ruhr-Uni Bochum nach einer Studie mit einer besonderen Form der Magnetresonanztomografie, die Einblicke in die mikrostrukturelle Verschaltung des Gehirns erlaubt.

Substantive verlangsamen das Sprechen
Meist zögern SprecherInnen oder unterbrechen ihren Redefluss vor Substantiven mit mit "Äh" oder "Ähms". Vor Verben hingegen gibt es weniger Verlangsamungen und Pausen, wie UZH-Forscher zusammen mit internationalen Kollegen am Beispiel von unterschiedlichen Sprachen belegen.

Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom mit Laserfasern behandelt
Bisher hatten Patienten mit Prostatakarzinom geringen Risikos in Deutschland lediglich drei Therapieoptionen: Eine Bestrahlung des Tumors, eine Entfernung der Prostata oder aber eine aktive Überwachung ohne therapeutische Eingriffe.

Rotwein hat leicht protektiven Effekt bei Prostatakarzinom
Ein internationales Forscherteam hat unter der Leitung von Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien, in einer Meta-Analyse den Risikofaktor des Weinkonsums untersucht – mit überraschendem Ergebnis: Moderater Weinkonsum im Allgemeinen erhöht das Risiko nicht markant. Und: Moderater Rotweingenuss hat sogar einen leicht protektiven Effekt beim Prostatakarzinom.

Buchrezension 'Alkohol – zwischen Genuss und Gefahr'
Teil unseres gesellschaftlichen Lebens oder gefährliche Droge? Kein anderes Genussmittel wird derart widersprüchlich gesehen wie Alkohol. Er wird ebenso häufig dämonisiert wie verklärt.

MRT macht die MS-Behandlung sicherer
WissenschaftlerInnen der Medizinischen Hochschule Hannover (MMH) haben herausgefunden, dass sich mittels MRT lebensbedrohliche Folgen der MS-Behandlung verhindert werden.

DNA-Kopierer arbeitet auch als Schredder
Ein internationales Forscherteam hat in den Kraftwerken der Zelle, den Mitochondrien, eine unerwartete Entdeckung gemacht: Ein Enzym, das für die Vervielfältigung der DNA zuständig ist, kann zusätzlich defekte DNA abbauen.

30 neue Genorte für schwere Depressionen entdeckt
Ein internationales Forscher-Konsortium entdeckte unter Beteiligung der Universität Bonn insgesamt 30 neue Genorte, die mit schwerer Depression in Zusammenhang stehen. Dafür wurde das Erbgut von 135.000 PatientInnen und 344.000 Kontrollpersonen untersucht. Darüber hinaus wurden 14 weitere Gene bestätigt.

Geheimnis des AHA-Effektes gelöst
Wenn Menschen ein Rätsel durch einen Geistesblitz lösen, wird im Gehirn die stimmungsaufhellende Substanz Dopamin verstärkt freigesetzt. Dadurch wird ein tiefliegender Teil des Gehirns aktiviert.

Anzeichen einer Psychose zeigen sich in den Hirnwindungen
Wird eine Psychose mittels bildgebender Verfahren frühzeitig erkannt, verbessern sich die Chancen auf eine wirksame Behandlung.

Mit gebündelten Schallwellen gegen essentiellem Tremor
Das Uniklinikum Bonn hat ein System zur Anwendung von Magnetresonanz(MR)-gesteuertem, hoch fokussiertem Ultraschall (MRgFUS) innerhalb des Schädels in Betrieb genommen. Mit diesem neuen Verfahren lässt sich essentieller Tremor gezielt und nicht-invasiv behandeln.

Weltweit erste Therapiemöglichkeit für Kinderdemenz CLN2 entwickelt
In einer internationalen Studie haben WissenschaftlerInnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) einen neuen Behandlungsansatz für die spätinfantile Neuronale Ceroid Lipofuszinose (CLN2) – einer Form der sogenannten Kinderdemenz – gefunden.

Glutamat-Rezeptor könnte chronische Psychosen auslösen
Was auf molekularer Ebene im Gehirn passiert, wenn eine Psychose chronisch wird, haben Neurowissenschaftlerinnen der Ruhr-Universität Bochum untersucht. Sie zeigten, dass der Botenstoff Glutamat am Entstehen der Krankheit beteiligt ist.

Kommunikationswege von Hirnarealen in der frühen Entwicklung entdeckt
Eine Forschergruppe des Instituts für Neuroanatomie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) hat herausgefunden, wie Hirnareale in der frühen Entwicklung miteinander kommunizieren.

Moderner PET/CT-Scanner kann Tumoren früher aufspüren
Ein PET/CT-Gerät der neusten Generation wird seit wenigen Tagen in der Patientenversorgung der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des UKE (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) eingesetzt. Mit dem neuen, in Norddeutschland einzigartigen Scanner werden vor allem Krebspatienten untersucht.

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