MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Psychiatrie/Neurologie

Neue Einblicke in die Entstehungsmechanismen der Schizophrenie
Von Schizophrenie Betroffene haben eine erhöhte Dopamin-Ausschüttung. Es ist jedoch nicht nur die verstärkte Ausschüttung des Neurotransmitters Dopamin, sondern auch die verminderte Regulation der Dopaminausschüttung durch ein bestimmtes Gehirnareal, die bei PatientInnen Symptome auslöst.

Bestimmte Antikörper im Gehirn lösen Epilepsie aus
Bestimmte Formen der Epilepsie gehen mit Entzündungen wichtiger Hirnregionen einher. Wissenschaftler der Universität Bonn haben nun einen Mechanismus identifiziert, der diesen Zusammenhang erklärt. Ihre Ergebnisse könnten mittelfristig auch den Weg zu neuen Therapiemöglichkeiten bahnen. Sie sind nun in der renommierten Fachzeitschrift „Annals of Neurology“ erschienen.

Zu viel Salz hemmt die Immunabwehr
Eine salzreiche Kost ist nicht nur schlecht für den Blutdruck, sondern auch für das Immunsystem. Diesen Schluss legt eine aktuelle Studie unter Federführung des Universitätsklinikums Bonn nahe.

Wie das Gehirn die Stimme kontrolliert
Ein bestimmter neuronaler Schaltkreis im Gehirn kontrolliert bei Fledermäusen die Lautäußerungen der Tiere. Dies haben jetzt Biologen der Goethe-Universität Frankfurt herausgefunden.

Interaktion von Stammzellen und Nerven bei Geweberegeneration und Krebsentwicklung
Stammzellen können eine Vielzahl von spezifischen Geweben erzeugen und werden medizinisch zunehmend für den Ersatz von Knochen oder Knorpeln eingesetzt. Stammzellen sind aber auch in Krebsgeweben vorhanden, wo sie am Fortschreiten von Tumoren und an der Metastasierung beteiligt sind.

Entzündung triggert fatalen Kreislauf bei Alzheimer:
Eine Immunreaktion im Gehirn scheint für die Entwicklung der Alzheimer-Erkrankung maßgeblich mitverantwortlich zu sein. Sie gießt "Öl ins Feuer" und sorgt für eine Entzündung, die sich selbst immer weiter anfacht. Die Studie ist nun in "Cell Reports" erschienen.

Immunzellen produzieren körpereigene schmerzlindernde Stoffe bei Entzündungsschmerz
Eine Forschungsgruppe der Charité hat einen neuen Mechanismus der langanhaltenden Schmerzbekämpfung entdeckt. Der Botenstoff Interleukin-4 veranlasst eine spezielle Klasse von Blutzellen am Entzündungsort, Opioide als körpereigene Schmerzstiller herzustellen.

Kombination biochemischer Methoden und KI macht feinste Gefäße sichtbar
Erkrankungen des Gehirns gehen oft mit typischen Veränderungen der Blutgefäße einher. Münchner WissenschaftlerInnen des LMU Klinikums, des Helmholtz Zentrums und der TU München (TUM) haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Strukturen und eventuelle krankhafte Veränderungen aller Gefäße – auch der feinsten Kapillaren – analysieren lassen.

In der Früh schlemmen, am Abend pennen
Ein ausgiebiges Frühstück sollte einem üppigen Abendessen vorgezogen werden, um Übergewicht oder Blutzuckerspitzen bei Diabetes mellitus zu vermeiden. Das geht aus einer Studie der Universität zu Lübeck hervor.

Forscher entdecken wie Insulin mit seinem Rezeptor interagiert
Seit der Entdeckung des Insulins vor fast 100 Jahren versuchen Wissenschaftler zu entschlüsseln, wie genau das Hormon mit seinem Rezeptor interagiert. Dies ist wichtig, um bessere therapeutische Insuline entwickeln zu können.

Papageno- Effekt unterstützt Menschen in Suizidaler Krise
Die Rolle von Personen mit eigenen Erfahrungen von Suizidalität ist ein wichtiges Thema in der Suizid-Präventionsarbeit.

Stimulation des Vagusnervs beeinflusst den Magen
Körpereigene Signale spielen eine wesentliche Rolle bei der Steuerung unseres Energiehaushalts. Wenn wir beispielsweise etwas essen, helfen uns Empfindungen wie Geruch und Geschmack bei der Vorbereitung der passenden Verdauung der Nahrung.

Wie unser Gehirn auf Unterschiede fokussiert
Wie kommt es, dass wir uns in unserem Stadtviertel zurechtfinden, obwohl sich die Straßen doch ähnlich sehen? Forscher der Universität Bonn haben neue Einblicke in einen Mechanismus gewonnen, der bei dieser Fähigkeit eine wesentliche Rolle spielen dürfte. Besonders interessant: Er scheint nur dann gut zu funktionieren, wenn unser Gehirn in einem besonderen Takt schwingt.

Auf dem Weg zu Schmerzmitteln ohne Suchtgefahr
Opioidhaltige Schmerzmittel sind im klinischen Alltag nahezu unverzichtbar, beispielsweise nach Operationen oder bei der Krebsbehandlung. Allerdings haben sie starke Nebenwirkungen. Zusätzlich ist es insbesondere in den USA zu massivem Substanzmissbrauch gekommen.

Makrophagen wandern bei Schlaganfall aus dem Blut ein
Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden.

Steuerung eines Schutzmechanismus der Mitochondrien identifiziert
Mitochondrien gelten als "Kraftwerke" der Körperzellen. Bei kritischen zellschädigenden Bedingungen können sie aber die vorhandene Energie für den Selbsterhalt nutzen. Das passiert, indem die Arbeitsrichtung einer molekularen Maschine in der Mitochondrienhülle umgedreht wird.

Erste Patientin mit Zwangsstörung mit neuartigem Hirnschrittmacher versorgt
Eine Zwangserkrankung kann vielerlei Formen haben. Sie kann sich beispielsweise in einem Waschzwang äußern oder auch in einem Zwang nach symmetrischer Ordnung.

Hochsensitiver Bluttest prognostiziert Verlauf neurologischer Erkrankungen
Neurofilamente sind Proteine in den Nervenzellen und gelten in der Forschung seit einigen Jahren als vielversprechende Biomarker, mit deren Hilfe das Ausmaß von Nervenzellschädigungen verlässlich quantifiziert werden kann.

Erster Parkinson-Patient mit neuem System von Tiefen - Hirnstimulation versorgt
In der Neurochirurgischen Klinik des LMU Klinikums München wurde im Januar der erste Parkinson-Patient weltweit mit einem neuen Neurostimulator versorgt, der eine bessere, personalisierte Versorgung von Patienten ermöglicht.

Drei Berliner Forschungseinrichtungen gründen Forschungsinitiative
Drei Berliner Forschungseinrichtungen – das Berlin Institute of Health (BIH), das Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) und die Charité Berlin – starten eine gemeinsame Forschungsinitiative. Ziel ist es, innovative Einzelzelltechnologien für klinische Fragestellungen zu nutzen.

Aus viel mach zwei bei komplexen Entscheidungen
Wenn wir zwischen drei und mehr Alternativen wählen müssen, richtet sich unsere Aufmerksamkeit meist auf die beiden aussichtsreichsten Kandidaten. Je rascher wir das tun, desto schneller fällen wir unsere Entscheidung. Dies berichten PsychologInnen der Universität Basel in der Fachzeitschrift "Nature Human Behaviour".

Wenn Magic Mushrooms blau machen
Psilocybin heißt der stark halluzinogene Stoff, der den Magic Mushrooms ihre Wirkung verleiht. Seit seiner Entdeckung fragen sich WissenschaftlerInnen, warum die Pilze der Gattung Psilocybe ihn bilden.

Schwerkranke Krebspatienten mit neuartiger CAR-T-Zelltherapie behandelt
Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden seit Mai 2019 KrebspatientInnen mit gentechnisch veränderten Immunzellen behandelt. Die CAR-T-Zelltherapie ist für die Behandlung von schwerkranken Patienten mit bestimmten Formen von Blut- und Lymphdrüsenkrebs zugelassen, bei denen die bisherigen Therapieverfahren versagt haben.

Keine Impfmythen thematisieren
Wie sollen Impfexperten mit impfskeptischen Patientinnen und Patienten umgehen? Kommunikationsstrategien sollen helfen, die Durchimpfungsraten wieder zu erhöhen.

Telemedizinische Mitbetreuung von Herzpatienten der Charité Berlin
Rund 2,5 Millionen Deutsche leiden an einer chronischen Herzinsuffizienz, jährlich kommen rund 300.000 Neuerkrankungen hinzu. In den vergangenen zehn Jahren war sie die häufigste Ursache für stationäre Aufnahmen. Die Charité Berlin und die BARMER starten jetzt eine Kooperation zur telemedizinischen Mitbetreuung von Patienten mit chronischer Herzschwäche in der integrierten Versorgung.

Kurzfristiger Nutzen von Lichttherapie mit Lichtlampen bei Winterdepression
Im Auftrag des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) haben WissenschaftlerInnen der Donau-Universität Krems mit weiteren Kooperationspartnern untersucht, wie wirksam und sicher eine Lichttherapie bzw. eine Therapie mit Vitamin D zur Behandlung der Herbst-Winter-Depression ist.

Erste Professur für Geriatrie am LMU Klinikum
Die Ludwig-Maximilians-(LMU) Universität hat als erste und einzige Uni in Bayern eine klinische Professur (W2) für Innere Medizin/Geriatrie eingerichtet. Berufen wurde Privatdozent Dr. Michael Drey, M. Sc., der Leiter der Akutgeriatrie an der Medizinischen Klinik und Poliklinik IV des LMU Klinikums am Campus Innenstadt.

Weitere Infektionen mit klassischem Bornavirus gefunden
Das BoDV-1, das als Erreger der Borna’schen Krankheit bei Pferden, Schafen und anderen Säugetieren bereits seit langem bekannt ist, wurde 2018 erstmals als Ursache für schwere Hirnentzündungen beim Menschen nachgewiesen. Der jüngste bekannte Fall trat Ende 2019 auf.

Neue Ultraschall-Methode kann Gehirnleistung deutlich verbessern
Bei neurologischen Erkrankungen wie der Alzheimer Demenz, der Parkinson-Krankheit oder der Multiplen Sklerose, gehen ständig Nervenzellen des Gehirns zugrunde, dadurch kommt es zum Beispiel zu Erinnerungslücken, Sprachstörungen, Stimmungsschwankungen oder reduzierter Bewegungsfähigkeit sowie dem Muskelzittern bei Parkinson.

Künstliche Intelligenz erkennt Akute Myeloische Leukämie
Künstliche Intelligenz kann eine der häufigsten Formen von Blutkrebs – die Akute Myeloische Leukämie (AML) – mit hoher Zuverlässigkeit erkennen. Das haben Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE) und der Universität Bonn im Rahmen einer Machbarkeitsstudie nun nachgewiesen.

Pflanzenpeptid als vielversprechendes Medikament bei MS und Diabetes
Eine wissenschaftliche Arbeitsgruppe am Institut für Pharmakologie der MedUni Wien konnte in Kooperation mit ForscherInnen aus Australien in einer aktuellen Studie zeigen, dass ein aus einer Milbe gewonnenes Peptidhormon am menschlichen Vasopressin-2-Rezeptor (V2R) einen bestimmten sekundären Botenstoff aktiviert.

Neue Erkenntnisse über die Ausbreitung aggressiv wachsender Glioblastome
Einem Forschungsteam unter Leitung der Charité Berlin ist es gelungen, ein physikalisches Grundprinzip beim Wachstum von Tumoren im Gehirn zu entschlüsseln. Weiche Tumoren, wie Glioblastome es sind, durchdringen umgebendes Gewebe und breiten sich rasch aus.

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