MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Psychiatrie/Neurologie

Geringes Gefahrenpotential von Tatoos bei MRT-Untersuchung
Wenn Menschen mit Tattoos im Magnetresonanztomographen (MRT) untersucht werden sollen, tritt häufig die Frage auf, wie riskant das für sie wirklich ist. Die erste prospektive Studie mit statistisch belegbaren Zahlen dazu hat nun eine Forscherteam um Nikolaus Weiskopf im "New England Journal of Medicine" vorgelegt.

Molekularer Schalter steuert das Körpergewicht
Krankhafte Fettleibigkeit – das zeigt die Forschung der letzten zehn Jahre – entsteht vor allem im Gehirn. ForscheriInnen des Helmholtz Zentrums München, Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung, haben dort nun einen molekularen Schalter entdeckt, der die Funktion von Sättigungsnerven und damit das Körpergewicht steuert.

Auch psychologische Placebos zeigen Wirkung
Nicht nur bei medizinischen Behandlungen treten Placeboeffekte auf: Placebos können auch dann wirken, wenn ihnen psychologische Effekte zugeschrieben werden. Dies berichten Forschende der Fakultät für Psychologie der Universität Basel im Fachblatt "Scientific Reports" aufgrund dreier Studien mit über 400 Teilnehmenden.

Forscher entschlüsseln Doppelfunktion von Schlaf im Gehirn
Forscher des Universitätsklinikums Freiburg zeigen, dass Schlaf relevante Verbindungen im menschlichen Gehirn stärkt und weniger relevante abschwächt.

Neu entdeckte Immunzellen an entzündlichen Hirnerkrankungen beteiligt
Ein Forscherteam unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg konnte im Tiermodell nachweisen, dass bislang völlig unbekannte Immunzelltypen im Verlauf von Multipler Sklerose (MS) im entzündeten Gehirn zu finden sind.

Defekte Immunzellen im Gehirn verursachen Alzheimer
Mutationen des Gens TREM2 können das Risiko, an Alzheimer zu erkranken, erheblich erhöhen. In einer aktuellen Studie beleuchten Wissenschaftler des DZNE und der Ludwig-Maximilians-Universität München, warum TREM2 für die Gesundheit des Gehirns so wichtig ist.

Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern
Ein neu entdeckter Marker, das Protein Chemerin, könnte die Diagnose entscheidend verbessern und frühere Präventiv- und Gegenmaßnahmen ermöglichen

Schnelleres Verfahren zu Bestimmung der Chorea Huntington
Die Huntington-Krankheit und einige weitere Hirnerkrankungen werden durch überlange DNA-Sequenzen verursacht. Vom Schweizerischer Nationalfonds SNF geförderte Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Länge der mutierten Gene schnell und einfach bestimmen lässt.

Die Augen haben einen Plan
Ein Team um Professor Constantin Rothkopf am Centre for Cognitive Science der TU Darmstadt hat in einer Studie gezeigt, dass Menschen ihre Augenbewegung unbewusst mehrere Schritte voraus planen können.

Blutdruck und Rauchen signifikant für Hirnblutung-Risiko
Eine große Metaanalyse deckt erstmals weltweite Abnahme des Auftretens von Aneurysma-bedingten Hirnblutungen parallel zur Abnahme von Bluthochdruck und Rauchen auf

Alzheimer per Bluttest früh diagnostizierbar
Anhand im Blut vorkommender Proteine lässt sich Alzheimer bereits wesentlich früher diagnostizieren, Therapien könnten so viel früher zum Einsatz kommen.

Opioide: Keine Wirkung ohne Nebenwirkung
PharmakologInnen des Universitätsklinikums Jena konnten durch genetische Veränderungen am Opioid-Rezeptor in Mäusen die Entwicklung einer Toleranz gegen Opioide fast komplett unterdrücken

RUB sucht Probandinnen für Studie über sexuelle Unlust
Frauen, die dauerhaft kein Verlangen nach Sex haben, leiden oft darunter. Bochumer Psychologinnen haben zwei neue Online-Therapie-Programme entwickelt und suchen nun Teilnehmerinnen.

Neurofeedback hilft Lernerfolg zu steuern
Um die gigantischen Mengen an Information, die auf uns einströmen, effizient bewältigen zu können, nutzt unser Gehirn Filtersysteme. Neuronale Alpha-Oszillationen gehören dazu. Sie helfen, den Informationsfluss in bestimmten Gehirnregionen herunterzufahren.

Weiterbildung und Praxis in der Ruhr-Uni aus einer Hand
Die neuropsychologische Hochschulambulanz der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist von der Psychotherapeutenkammer NRW ab Januar 2019 auch als Weiterbildungsstätte für alle theoretischen Grundlagen anerkannt worden. Damit verbindet die RUB bei der Weiterbildung zum Neuropsychologen auf einzigartige Weise Theorie und Praxis in einem ganzheitlichen, kompakten Konzept.

Sehen was du fühlst
WissenschaftlerInnen vom Max-Planck-Institut für Stoffwechselforschung in Köln haben jetzt eine Methode entwickelt, mit der man die Ausschüttung des Botenstoffs Dopamin im Gehirn sichtbar machen kann.

Research Summit an der Donauuni Krems: Was macht medizinische Forschung exzellent?
Drei internationale Experten sprechen und diskutieren am 14. Februar 2019 im Zuge des Research Summit über herausragende Forschung.

Millionenprojekt am Uniklinikum Freiburg soll Menschen mit Schlafstörungen helfen
Menschen, die unter chronischen Schlafproblemen leiden, soll künftig direkter geholfen werden. Dafür wird jetzt unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg das Projekt "GET SLEEP – Stepped Care Modell für die Behandlung von Schlafstörungen" mit mehr als sechs Millionen Euro durch den Innovationsfonds des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) gefördert.

Neuer Therapieansatz für neurodegenerative Erkrankungen
Die Verhaltensexperimente Dresdener ForscherInnen bestätigen: Zusätzliche Nervenzellen verbessern Gehirnfunktion

Hilfe zur zellulären Selbsthilfe bei MS
Bei Krankheiten wie der Multiplen Sklerose (MS) ist die isolierende Ummantelung von Nervenzellen geschädigt. Forschende der Charité – Universitätsmedizin Berlin haben jetzt herausgefunden, wie der Körper seinen eigenen Reparaturmechanismus in Gang setzt, um diese Schäden zu begrenzen.

Entwicklung des präfrontalen Kortex und psychische Erkrankungen
Eine abnormale Verschaltung im präfrontalen Kortex, einem Teil der Großhirnrinde, während der frühen Entwicklungsphase führt zu einer gestörten Hirnaktivität und kognitiven Defiziten, die den Symptomen psychischer Erkrankungen ähnlich sind.

Ignorieren von negativem Feedback führt zu rigidem Verhalten
Wir können wischen verschiedenen Rollen und Zielen wechseln. Diese Flexibilität im Verhalten wird durch den menschlichen Frontalkortex ermöglicht, der für Exekutivfunktionen und kognitive Kontrolle zuständig ist und so die Balance und die Konflikte zwischen unterschiedlichen Zielanforderungen reguliert.

Muskeln können nach Hand-Amputation durch Bionische Rekonstruktion aktiviert werden
Die heutigen Prothesen ermöglichen PatientInnen nach Hand-Amputationen große Fortschritte im Alltagsleben im Vergleich zu früheren prothetischen Rekonstruktionsverfahren. Der Körper kann mit der Prothese durch einen chirurgischen Nerventransfer besser verbunden werden, wobei funktionslos gewordene Nerven der amputierten Extremität verlegt werden.

Computerspiel Tetris als Therapie bei posttraumatischen Belastungsstörungen
Eine Intervention, die das Spielen des Computerspiels Tetris beinhaltet, könnte Menschen mit Posttraumatischer Belastungsstörung (PTBS) helfen, unwillkürlich wiederkehrende bildliche Erinnerungen an die traumatischen Erlebnisse abzuschwächen.

Mit Nahrung gedopt
Wenn es um die Nahrungsaufnahme geht, dann sind wir nur noch bedingt Herr unserer selbst - die Ausschüttung von Dopamin reguliert unser Essverhalten

Charité leitet drei neue EU-Verbundprojekte
Im Rahmen des europäischen Forschungs- und Innovationsprogramms „Horizon 2020“ werden jetzt drei Verbundprojekte unter Leitung der Charité gefördert, an sechs weiteren ist die Berliner Universitätsmedizin beteiligt und erhält dafür insgesamt mehr als zehn Millionen Euro.

Wie das Gehirn reagiert, wenn man blind wird
Wenn Mäuse kurz nach der Geburt aufgrund eines Gendefekts erblinden, hat das weitreichende Auswirkungen Organisation der Großhirnrinde und auf die Gedächtnisleistung. Zu diesem Schluss kommen ForscherInnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in einer Studie, die sie am 7. Dezember 2018 online in der Zeitschrift "Cerebral Cortex" veröffentlichten.

Alternative Forschungsprojekte zur Vermeidung von Tierversuchen mit 500.00€ gefördert
Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) arbeiten WissenschaftlerInnen konstant und mit großem Erfolg daran, Methoden zu entwickeln, die Tierversuche ersetzen. Dabei greifen sie verstärkt auf Computersimulationen, Multiorganchips oder permanente Zellkulturen zurück.

Neurone wandern im werdenden Gehirn wie auf Schienen
Die Entwicklung des Gehirns im Embryo ist ein hochkomplexer Prozess. In seinem Zuge wandern zahllose Zellen von ihrem Entstehungsort zu der Stelle, an der sie später gebraucht werden. Wie das genau funktioniert, ist erst in Ansätzen verstanden.

Neues Trainingskonzept gegen Demenz gestartet
Mit einer Kombination aus körperlichem und geistigem Training will ein Projektteam des BG Klinikum Duisburg der Ruhruni Bochum (RUB) kognitiven Beeinträchtigungen vorbeugen.

Neuronale Aktivität im Gehirn lässt intuitive Entscheidungen vorhersagen
Volles Risiko oder die Sicherheitsvariante? Anhand der neuronalen Aktivität im präfrontalen Cortex des Gehirns lässt sich schon vorab zeigen, welche Aktion als nächstes gesetzt wird: Bleibt die Aktivität spezifischer Neuronen niedrig, wird bei der nächsten Gelegenheit wieder Risiko genommen.

Wie Darmbakterien das Herzinfarktrisiko beeinflussen
Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH) haben gemeinsam mit KollegInnen der Cleveland Clinic in Ohio in den USA gezeigt, dass bestimmte bakterielle Stoffwechselprodukte aus dem Darm das Risiko erhöhen, einen Herzinfarkt bzw. Schlaganfall zu erleiden.

'Gehirn-Hot-Spot' für Anxiolytika entdeckt
Deutsche und Österreichische WissenschaftlerInnen konnten einen neuronalen Kreislauf identifizieren, der bei Angstzuständen eine zentrale Rolle spielt.

Sind Cholesterinsenker zur Primärprävention empfehlenswert?
Die präventive Einnahme von Cholesterinsenkern kann das Risiko einer späteren Herz-Kreislauf-Erkrankung verringern. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass diese Maßnahme zu oft empfohlen wird, denn die gängigen Richtlinien vernachlässigen die Gefahr von Nebenwirkungen.

Computerspiele als Alzheimer-Früherkennung
In einer Pilotstudie konnte die Kombination aus drei Computerspielen zuverlässig ermitteln, ob Probanden bereits an Alzheimer erkrankt sind, oder unter leichter kognitiver Beeinträchtigung leiden.

Big Data-Studie zu Multipler Sklerose
In Verbindung mit Daten anderer Patienten kann unsere persönliche digitale Krankengeschichte dabei helfen, den Verlauf und Therapieerfolg einer Krankheit zuverlässiger vorherzusagen.

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