MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Psychiatrie/Neurologie

Borrelien werden in der grünen Tonne entsorgt
Das Bakterium Borrelia burgdorferi ist Verursacher der Lyme Borreliose, einer durch Zecken übertragenen Erkrankung, die Haut, Gelenke und Nervensystem betreffen kann. Eine unentdeckte Infektion mit Borrelien kann dabei zu einem chronischen Verlauf führen.

Verdächtige Immunzellen der Multiplen Sklerose entlarvt
Forschende der Uni Zürich haben jene Abwehrzellen identifiziert, die wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei MS) spielen. Die MS-typischen T-Helfer-Zellen gelangen vom Blut ins ZNS (Zentrale Nervensystem), wo sie zu Entzündungen führen und die Nervenzellen schädigen. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für Überwachung und Therapie von MS.

Erstmals Sensoren nach Nerventransfers erfolgreich implantiert
Forschung im Bereich der drahtlosen Biosignalübertragung ist längst kein Randphänomen mehr im Bereich der modernen Prothetik. Eine Vielzahl von internationalen Forschungsgruppen arbeitet hier an Lösungsansätzen um die Schnittstelle Mensch-Maschine fließender zu gestalten.

Wie sich zerstörte Nervenbahnen im Muskel regenerieren
Nach einer Verletzung der neuromuskulären Endplatte, der Verbindung zwischen Nerven- und Muskelfaser, übernimmt der Proteinkomplex mTORC1 eine wichtige Funktion bei der Heilung.

Hausarztpraxen haben einen hohen Anteil hochbelasteter Mitarbeiter
Aktuelle Befragungen zeigen, dass Beschäftigte in Arztpraxen häufiger hohen Stress empfinden als die Allgemeinbevölkerung. Die vielfältigen Ursachen liegen unter anderem in der zunehmenden Anzahl mehrfacherkrankter Menschen, im Fachkräftemangel, der Ökonomisierung des Gesundheitswesens und wachsenden administrativen Aufgaben.

Reize außerhalb des Blickbereichs können visuelle Aufmerksamkeit erregen
Über die Augen empfängt der Mensch eine überwältigende Menge visueller Informationen – weit mehr, als das Gehirn simultan verarbeiten kann. Deshalb muss es die relevantesten Aspekte gezielt aus der Informationsflut filtern und irrelevante Aspekte ignorieren.

Erste Studie über Frauen mit Fluchterfahrung veröffentlicht
Kaum eine Gruppe mit Fluchterfahrung ist so verletzlich wie Mädchen und junge Frauen. Save the Children veröffentlicht dazu gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin die bundesweit erste Bedarfsanalyse aus deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen.

Schlaganfallforschung mit 4,5 Mio. Euro gefördert
Das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist maßgeblich an einer neuen Forschungsgruppe zum Schlaganfall beteiligt, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt bewilligt hat.

Uniklinikum Bonn sucht depressive Patienten für TMS -Studie
Wer unter einer Depression leidet, kann sich am Uniklinikum Bonn mit einer nicht-invasiven und schonenden Methode der Hirnstimulation behandeln lassen. Bei der so genannten transkraniellen Magnetstimulation (TMS) wird mittels einer an den Kopf gehaltenen Magnetspule gezielt die Gehirnaktivität verändert. Dadurch bessert sich der Gemütszustand.

Kaskade verschlimmert Speicherkrankheiten
Bei seltenen, erblichen Speichererkrankungen wie der Sandhoff-Krankheit oder dem Tay-Sachs-Syndrom kann in den Nervenzellen der Stoffwechselmüll von auflaufenden Gangliosiden nicht richtig entsorgt werden, weil wichtige Enzyme fehlen.

Neuronale Parkinson-Einschlüsse sind anders als angenommmen
Eine in "Nature Neuroscience" publizierte Studie wirft neue Fragen zur Entstehung von Parkinson auf.

Digitaler Blick ins menschliche Herz
Bald werden angehende Medizin-Studierende in Bonn noch plastischer als bisher die Funktionsweise des menschlichen Körpers erlernen. Digitale Lehrmethoden sollen realistische Einblicke in Organe eröffnen und Zusammenhänge aufzeigen, die bislang schematisch vermittelt wurden.

Interdisziplinäres Kompetenznetzwerk für Rückenleiden an der Charité
Die Charité – Universitätsmedizin Berlin hat ein campus- und klinikübergreifendes Wirbelsäulenzentrum etabliert. Hier arbeiten Experten aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen, um dem Volksleiden Nummer eins effektiver zu begegnen.

Das Verlangsamen einer schwerwiegenden neurodegenerativen Störung (PKAN)
Eine internationale Studie unter der Leitung des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Uni München und der Uni von Kalifornien in Oakland könnte Kindern und Erwachsenen mit einer seltenen und schwerwiegenden genetischen Störung Hoffnung geben: der Pantothenat-Kinase-assoziierten Neurodegeneration (PKAN).

Neuer Therapieansatz fördert Reparatur von Blutgefäßen nach einem Hirnschlag
In der Schweiz erleiden jedes Jahr rund 16.000 Menschen einen Hirnschlag, weltweit sind es 15 Mio.

Krankhafte Bewegungsmuster erkennen
Göttinger Forschungsprojekt „Deep Movement Diagnostics“ erhält rund 1,2 Millionen Euro für die Entwicklung dreidimensionaler Rekonstruktionen von Bewegungsmustern mithilfe von AI

Hochpräzisionsbestrahlung ersetzt Metastasen-OP
Die sogenannte ablative Strahlentherapie kann mit der Technik der Stereotaxie Tumor oder Metastasen mit der gleichen Präzision eines Skalpells entfernen

Forscher beobachten Empfängermoleküle bei der Signal-Übertragung ins Zelleninnere
Körpereigene Botenstoffe, aber auch Medikamente, entfalten ihre Wirkung oft über Empfängermoleküle auf der Oberfläche der Zellen, so genannte Rezeptoren. Diese ragen durch die Zellmembran hindurch und vermitteln so zwischen "außen" und "innen".

Stuhlinkontinenz: MedUni Wien testet neue minimal invasive Therapiemethode
Kleinste Prothesen werden kreisförmig um den Analkanal implantiert und bilden neuen Schließmuskel

DEGRO 2019: Hohe Forschungsaktivität in Deutschland
Auf dem DEGRO-Kongress in Münster vom 13. bis 16. Juni 2019 werden neue Studiendaten aus Deutschland vorgestellt, unter anderem zur Radiotherapie von Mamma-Ca, Gliomen und HCC

Väter verhelfen Säugetieren zu größeren Gehirnen
Säugetierarten sind umso intelligenter, je größer ihr Gehirn ist. Ein großes Hirn auszubilden, benötigt aber sehr viel Energie.

Humangenetik-Kongress: Wie Künstliche Intelligenz seltene Krankheiten aufspürt
Weltweit werden rund eine halbe Million Kinder Jahr für Jahr mit einer seltenen Erbkrankheit geboren. Eine sichere Diagnose ist schwierig und langwierig.

Künstliche Intelligenz beflügelt Proteomforschung
Mit dem Einsatz von künstlicher Intelligenz ist es Forschenden der Technischen Universität München (TUM) gelungen, die massenhafte Analyse von Eiweißen aus beliebigen Organismen deutlich schneller als bisher und praktisch fehlerfrei zu machen.

MS: 'Stoffwechsel-Bremse' als Wunderwaffe?
Ein international besetztes Forscherteam aus Münster untersuchte Patienten, die mit dem Medikament Teriflunomid behandelt wurden, und analysierte die direkte Wirkung auf Immunzellen – mit ersten vielversprechenden Ergebnissen.

ÄrztInnen und Apotheken gemeinsam gegen Herzschwäche
Kooperieren ÄrztInnen und Apotheken miteinander, verbessert sich die Einnahmetreue und Lebensqualität von PatientInnen mit Herzinsuffizienz.

Bei sozial auffälligen Mädchen ist die Hirnaktivität verändert
Mädchen mit problematischem Sozialverhalten zeigen eine reduzierte Hirnaktivität und eine schwächere Vernetzung zwischen Hirnregionen, die für die Emotionsregulation relevant sind.

Nach TV-Serie Suizid-Anstieg in den USA
Eine Aktuelle Studie zeigt: 13 Prozent mehr Suizide binnen drei Monaten nach Beginn der Ausstrahlung der Serie '13 Reasons Why' bei 10- bis 19-Jährigen

Kann die mobile Herz-Lungen-Maschine Leben retten?
Die Deutschen Gesellschaft für Internistische Intensivmedizin und Notfallmedizin (DGIIN) stellt anlässlich der 51. gemeinsamen Jahrestagung mit der ÖGIAIN fest: ein Einsatz erfordert dringend weitere Studien und wirft viele ethische Fragen auf

Pollenallergie tritt häufiger bei Angstpatienten auf
Das Zusammenspiel von psychischen Faktoren und Allergieen haben ForscherInnen der TU München und des Universitären Zentrum für Gesundheitswissenschaften am Universitätsklinikum Augsburg erforscht

Der Herzinfarkt in neuem Licht
Eine neue, von UDE-ForscherInnen entwickelte Methode soll es ermöglichen, bei Herzinfark gleichzeitig Gewebeschäden und Signalprozesse zu messen und so die Diagnostik entscheidend zu verbessern

Multiple Sklerose: Krankheit mit oft unsichtbaren Symptomen
Am 30. Mai 2019 ruft der Welt-MS-Tag zum elften Mal zu Solidarität mit den weltweit 2,5 Millionen Menschen auf, die an Multiple Sklerose erkrankt sind. Das Motto: „Keiner sieht’s. Eine(r) spürt’s: Multiple Sklerose – Vieles ist unsichtbar.“

Künstliches Licht bei der nächtlichen Arbeit sorgt für eine Art Jetlag
Nachtarbeit: Bio-Rhythmus von „Morgenmenschen“ leidet mehr als jener von „Nachtmenschen“, bei ersteren wird das Diabetes Risiko erhöht.

Foam Rolling – Hype oder gesundheitsfördernd
Faszienrollen oder auch Foam-Rollen sind derzeit in der breiten Masse sehr beliebt, es gibt aber kaum Evidenz zu ihrer Wirksamkeit oder negativen Nebeneffekten.

MS: Immer bessere Therapien verfügbar
Anlässlich des morgigen Welt-MS-Tag 2019 freut sich die Österreichischen Gesellschaft für Neurologie darüber, dass Immer bessere Therapien zur Verfügung stehen.

Stammzellabgeleitete Neuronen unterstützen Entwicklung neuer Schmerzmedikamente
Schwere chronische Schmerzsyndrome wie die erbliche Erythromelalgie (IEM) sind für Betroffene ein belastendes Schicksal, da die Krankheit nicht geheilt und der Schmerz kaum gelindert werden kann.

Sonderforschungsbereich der Charité Berlin untersucht Kontrolle bei Suchterkrankungen
Knapp zehn Millionen Menschen in Deutschland sind abhängig von Alkohol, Tabak, Medikamenten und illegalen Drogen. Ein kleiner Teil der Suchtkranken schafft es jedoch, auch ohne Hilfe die Abhängigkeit zu überwinden.

Alzheimer PRI-002 besteht nächsten wichtigen Test
Der im Forschungszentrum Jülich entwickelte Alzheimer-Wirkstoff-Kandidat PRI-002 hat die Phase I der klinischen Forschung in gesunden Freiwilligen erfolgreich durchlaufen.

Zahlensinn ergibt sich spontan aus der Erkennung sichtbarer Objekte
WissenschaftlerInnen der Universität Tübingen nutzen künstliche neuronale Netze als Hirnmodell des Sehsystems

UKE-Hirnforschung wird für weitere vier Jahre mit 11 Millionen Euro gefördert
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat erneut rund elf Millionen Euro für den neurowissenschaftlichen Sonderforschungsbereich (SFB) 936 eingeworben, der die Funktionsweise von Netzwerken des Gehirns untersucht. Die positive Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gründet sich auf die herausragende interdisziplinäre Arbeit des SFB 936 in der aktuellen Förderphase.

Möglicher neuer Therapieansatz bei Glioblastomen
Um genügend Energie für ihr schnelles Wachstum zu gewinnen, programmieren Glioblastom-Zellen ihren Fettsäure-Stoffwechsel einfach um - wie genau sie das schaffen, war bisher unklar.

Wichtiger Impuls für klinische Prüfung von Lp(a)-Senkern
Innsbrucker EpidemiologInnen ist es gelungen, eine Methode zu entwickeln um das für eine kardiovaskuläre Risikoreduktion nötige Ausmaß einer Lp(a)-Senkung abschätzen.

Doppelt gesichert
Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)-Forscher zeigen mithilfe der CRISPR-Technologie über welche Mechanismen Zellen im Gehirn verfügen, damit sie sich wie geplant entwickeln können: Zentrale zelluläre Schalter sind gleich doppelt vor störenden Einflüssen geschützt.

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