MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Psychiatrie/Neurologie

Epileptische Anfälle können nicht vorhergesehen werden
Epileptische Anfälle kündigen sich wohl nicht durch die bislang angenommenen charakteristischen Veränderungen der Hirnstrom-Muster an. Zu diesem Schluss kommen WissenschaftlerInnen der Uni Bonn in einer aktuellen Studie.

Fortschritte in der Schlaganfalltherapie führen zu einem besseren Überleben.
Fortschritte in der Schlaganfalltherapie führen zu einem immer besseren Überleben. Es steigt dadurch aber auch die Zahl der Patienten, die nach Schlaganfall mit bleibenden Behinderungen leben müssen. Somit kommt der Rehabilitation eine wachsende Bedeutung zu.

Störungen im mütterlichen Immunsystem könnten Verhaltensstörungen beim Kind verursachen
Störungen im mütterlichen Immunsystem, die während der Schwangerschaft auftreten, könnten beim ungeborenen Kind möglicherweise zu einer Beeinträchtigung der Hirnentwicklung führen.

Migräne – Schutz oder Risiko für die Gefäße?
Antoinette Maassen van den Brink vom Medical Center der Erasmus Universität in Rotterdam erhält den diesjährigen "BIH Excellence Award for Sex and Gender Aspects in Health Research" des Berlin Institute of Health (BIH).

Umgang mit Demenz im Akutkrankenhaus
Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) hat ein Demenz-Konzept entwickelt. Ein wichtiger Aspekt dabei ist das D-Team, welches aus 26 Pflegefachkräften besteht, die speziell im Umgang mit Menschen mit Demenz geschult sind. Dadurch bietet das UKR für diese Patienten eine optimale Versorgungsqualität.

Maschinelles Lernen verbessert die Diagnostik bei Patienten mit Kopf-Hals-Tumoren
Mehr als 17.000 Menschen in Deutschland erkranken pro Jahr an Kopf-Hals-Tumoren, also Krebs in der Mundhöhle, dem Kehlkopf, der Nase oder anderen Bereichen an Kopf und Hals. Bei einem Teil dieser PatientInnen entwickelt sich zusätzlich ein Lungentumor.

Fettsäuremangel an Serotoninrezeptoren kann Depressionen auslösen
Depression ist eine häufig unterschätzte, schwere seelische Erkrankung. Nach Angaben der WHO sind weltweit etwa 350 Millionen Menschen betroffen. In Deutschland leiden etwa 5,4 Millionen Menschen unter depressiven Störungen.

Das verkannte Sjögren Syndrom
Kribbeln an den Händen, Taubheitsgefühle in den Füßen und Schmerzen treten auf, wenn Nerven in Armen und Beinen geschädigt sind, die Betroffene langfristig völlig bewegungsunfähig machen können. Ursachen solcher Polyneuropathien sind meist Diabetes oder Alkoholismus.

Einzigartiger Fingerabdruck: Was Nervenzellen unverwechselbar macht
Die Proteinvariationen, die durch den Vorgang des alternativen Spleissens entstehen, steuern die Identität und Funktion der Nervenzellen im Gehirn. Dies erlaubt es Organismen, mit einer limitierten Anzahl von Genen ein hochkomplexes neuronales Netzwerk aufzubauen.

Menschliche Zuwendung stärkt Selbstheilungskräfte älterer Patienten
"Ehrenamtliche Patientenbegleiter zur Delirvermeidung" heißt die Initiative, die kürzlich im Rahmen der 8. Jahrestagung des House of Pharma & Healthcare mit dem Deutschen Patientenpreis 2019 ausgezeichnet wurde.

Negativen Empfindungen: Ab auf die Insel
Inmitten der Großhirnrinde liegt die Inselrinde. Hier treffen akute Sinneseindrücke, körperliche Zustände, Gefühle und Emotionen zusammen.

TREM2 - Schutzfaktor gegen Alzheimer?
Wissenschaftler am DZNE und am ISD am Klinikum der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) in München haben herausgefunden, dass ein Protein namens TREM2 den Verlauf der Alzheimer-Erkrankung positiv beeinflussen könnte.

PräDiTec erforscht digitalen Stress
Das seit November 2017 laufende BMBF-Projekt »PräDiTec« hat erste Erkenntnisse über die größten Auslöser von digitalem Stress gewonnen.

Buchrezension: Angst? Mit Achtsamkeit zu neuem Mut
Wer kennt nicht die Angst vor zu enger Bindung und die Angst vor dem Verlassenwerden? Wer hat nicht die Angst vor dem Ungewissen, aber auch die Angst vor dem Endgültigen durchlebt? Riemann nennt sie die vier Grundformen der Angst und entwickelt daraus eine Charakterkunde mit vier Persönlichkeitstypen. Zu jeder Persönlichkeitsstruktur werden das Verhältnis zur Liebe und zur Aggression, der lebensgeschichtliche Hintergrund und typische Beispiele aufgezeigt.

„Cardiac Arrest Center“ an der Uniklinik Köln
Bei PatientInen, die nach einem Herzkreislaufstillstand außerhalb von Krankenhäusern erfolgreich reanimiert wurden, ist der Krankheitsverlauf ganz wesentlich von der Fachkompetenz und der Ausstattung der weiterbehandelnden Klinik abhängig.

Notch2-Signalweg hemmt die Teilung von Stammzellen im Gehirn
Forschende aus Basel haben die Aktivität von Stammzellen im Gehirn von Mäusen untersucht und einen Schlüsselmechanismus entdeckt, der die Zellvermehrung steuert. Demnach regelt ein bestimmter Generegulator namens Id4, ob Stammzellen ruhen oder in die Zellteilung eintreten.

Multi-Tasking stellt Frau und Mann auf die Probe
Frauen sind nicht generell besser beim Multitasking als Männer. Das ergibt das Forschungsdesign einer aktuellen Studie der RWTH Aachen.

Mit künstlicher Intelligenz lässt sich Sterbewahrscheinlichkeit bestimmen
Eine Forschungsstudie der Harvard University und der Hochschule Stralsund bestätigt die These, individuelle Lebensdauer und Gesundheit mit Hilfe künstlicher Intelligenz bestimmen zu können.

Virtuelle Realität kann Autonomie der Patienten einschränken
Demenz Angsterkrankungen, Schlaganfall: Das Spektrum möglicher Anwendungen virtueller Realität (VR) wächst rasant. So kann auf Demenzkranke im Pflegeheim eine Simulation ihrer ursprünglichen Umgebung beruhigend wirken.

HIV-Partikel könnte neue Depressionstherapie ermöglichen
Antidepressiva sind die meistgenutzten Psychopharmaka. Doch sie verbessern die Beschwerden oft erst nach Wochen oder Monaten, haben starke Nebenwirkungen und wirken bei vielen Betroffenen überhaupt nicht.

Borrelien werden in der grünen Tonne entsorgt
Das Bakterium Borrelia burgdorferi ist Verursacher der Lyme Borreliose, einer durch Zecken übertragenen Erkrankung, die Haut, Gelenke und Nervensystem betreffen kann. Eine unentdeckte Infektion mit Borrelien kann dabei zu einem chronischen Verlauf führen.

Verdächtige Immunzellen der Multiplen Sklerose entlarvt
Forschende der Uni Zürich haben jene Abwehrzellen identifiziert, die wahrscheinlich eine Schlüsselrolle bei MS) spielen. Die MS-typischen T-Helfer-Zellen gelangen vom Blut ins ZNS (Zentrale Nervensystem), wo sie zu Entzündungen führen und die Nervenzellen schädigen. Ihre Entdeckung eröffnet neue Möglichkeiten für Überwachung und Therapie von MS.

Erstmals Sensoren nach Nerventransfers erfolgreich implantiert
Forschung im Bereich der drahtlosen Biosignalübertragung ist längst kein Randphänomen mehr im Bereich der modernen Prothetik. Eine Vielzahl von internationalen Forschungsgruppen arbeitet hier an Lösungsansätzen um die Schnittstelle Mensch-Maschine fließender zu gestalten.

Wie sich zerstörte Nervenbahnen im Muskel regenerieren
Nach einer Verletzung der neuromuskulären Endplatte, der Verbindung zwischen Nerven- und Muskelfaser, übernimmt der Proteinkomplex mTORC1 eine wichtige Funktion bei der Heilung.

Hausarztpraxen haben einen hohen Anteil hochbelasteter Mitarbeiter
Aktuelle Befragungen zeigen, dass Beschäftigte in Arztpraxen häufiger hohen Stress empfinden als die Allgemeinbevölkerung. Die vielfältigen Ursachen liegen unter anderem in der zunehmenden Anzahl mehrfacherkrankter Menschen, im Fachkräftemangel, der Ökonomisierung des Gesundheitswesens und wachsenden administrativen Aufgaben.

Reize außerhalb des Blickbereichs können visuelle Aufmerksamkeit erregen
Über die Augen empfängt der Mensch eine überwältigende Menge visueller Informationen – weit mehr, als das Gehirn simultan verarbeiten kann. Deshalb muss es die relevantesten Aspekte gezielt aus der Informationsflut filtern und irrelevante Aspekte ignorieren.

Erste Studie über Frauen mit Fluchterfahrung veröffentlicht
Kaum eine Gruppe mit Fluchterfahrung ist so verletzlich wie Mädchen und junge Frauen. Save the Children veröffentlicht dazu gemeinsam mit der Charité – Universitätsmedizin Berlin die bundesweit erste Bedarfsanalyse aus deutschen Erstaufnahmeeinrichtungen.

Schlaganfallforschung mit 4,5 Mio. Euro gefördert
Das Uniklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) ist maßgeblich an einer neuen Forschungsgruppe zum Schlaganfall beteiligt, die die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) jetzt bewilligt hat.

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