MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

MedAustria
 
Medizinische Fachbereiche
 

shopify traffic stats

 

 

 

 

Augenheilkunde

Reize außerhalb des Blickbereichs können visuelle Aufmerksamkeit erregen
Über die Augen empfängt der Mensch eine überwältigende Menge visueller Informationen – weit mehr, als das Gehirn simultan verarbeiten kann. Deshalb muss es die relevantesten Aspekte gezielt aus der Informationsflut filtern und irrelevante Aspekte ignorieren.

Smartphones als Augenspiegel retten die Sehkraft von Diabetikern
In Südindien ist rund jeder zehnte Mensch zuckerkrank. Etwa jeder Dritte leidet an einer so genannten diabetischen Retinopathie (DR) – einer Erkrankung der Netzhaut durch die Zuckererkrankung.

Kaskade verschlimmert Speicherkrankheiten
Bei seltenen, erblichen Speichererkrankungen wie der Sandhoff-Krankheit oder dem Tay-Sachs-Syndrom kann in den Nervenzellen der Stoffwechselmüll von auflaufenden Gangliosiden nicht richtig entsorgt werden, weil wichtige Enzyme fehlen.

Dr. Caroline Klaver neue Professorin der Augenheilkunde an der Uni Basel
Der Universitätsrat der Uni Basel hat Prof. Dr. Caroline Klaver zur Professorin für Genetic Epidemiology of Ophthalmic Diseases gewählt, und zwar im Rahmen einer Doppelprofessur mit der Universität Rotterdam.

Forscher beobachten Empfängermoleküle bei der Signal-Übertragung ins Zelleninnere
Körpereigene Botenstoffe, aber auch Medikamente, entfalten ihre Wirkung oft über Empfängermoleküle auf der Oberfläche der Zellen, so genannte Rezeptoren. Diese ragen durch die Zellmembran hindurch und vermitteln so zwischen "außen" und "innen".

Gentherapie in der Augenheilkunde an der LMU München erstmals eingesetzt
Anfang Juni haben Augenärzte des Klinikums der Ludwig-Maximilians-Universität als erstes Zentrum in Deutschland die erste zugelassene Gentherapie zur Behandlung einer erblich bedingten Netzhauterkrankung eingesetzt.

"Therapie Aktiv" schafft nachhaltigen Therapieerfolg
Vorgestern präsentierte der Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger gemeinsam mit dem Competence Center für Integrierte Versorgung neue Studienergebnisse zum Diabetes Disease Management Program (DMP) „Therapie Aktiv“

Zahlensinn ergibt sich spontan aus der Erkennung sichtbarer Objekte
WissenschaftlerInnen der Universität Tübingen nutzen künstliche neuronale Netze als Hirnmodell des Sehsystems

UKE-Hirnforschung wird für weitere vier Jahre mit 11 Millionen Euro gefördert
Das Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) hat erneut rund elf Millionen Euro für den neurowissenschaftlichen Sonderforschungsbereich (SFB) 936 eingeworben, der die Funktionsweise von Netzwerken des Gehirns untersucht. Die positive Entscheidung der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gründet sich auf die herausragende interdisziplinäre Arbeit des SFB 936 in der aktuellen Förderphase.

Bonner Forscher bauen ein Nationales Register zu einer speziellen Uveitis auf
PatientInnen, die unter einer seltenen Form der Uveitis leiden, müssen mit einer deutlichen Verschlechterung des Sehvermögens bis hin zur Erblindung rechnen. Dabei ist insbesondere die Gefäßhaut des hinteren Auges von einer Entzündung betroffen.

Wenn der Frühling zum Weinen bringt
Gereizte, juckende Augen sind für viele Menschen das schlimmste Symptom einer Pollenallergie - das empfehlen Augenärzte bei gereizten Augen

Schizophrenie könnte 'ins Auge gehen'
Netzhautscans bei psychischen Erkrankungen könnten in Zukunft Schizophrenie und ihre Unterformen gegen andere psychische Erkrankungen abzugrenzen.

„Künstliche Intelligenz“ schneller als Augenärzte bei Bildauswertung
Augenspezialisten des Universitätsklinikums Freiburg haben eine Software entwickelt, die Zell-Aufnahmen der Hornhaut so präzise auswertet wie ein Mensch – in einem Bruchteil der Zeit.

Korrallenbeere bremst Aderhaut-Melanom
Ein schon seit 30 Jahren bekannter Wirkstoff könnte sich unerwarteter Weise als Hoffnungsträger gegen Augentumoren entpuppen. Das zeigt eine Studie, die Forscher der Universitäten Bonn und Magdeburg zusammen mit US-Kollegen durchgeführt haben. Die Ergebnisse erscheinen in "Science Signaling".

Gen-Mutation „schützt“ vor Fettleber und verbessert Prognose bei Morbus Wilson
Morbus Wilson ist eine seltene, genetisch bedingte Erkrankung, die auch "Kupferspeicherkrankheit" genannt wird – durch eine oder mehrere Genmutationen ist dabei der Kupferstoffwechsel in der Leber gestört.

Hypnose bleibt effektive Behandlungsoption bei Reizdarmsyndrom
Menschen, die stressbedingt unter dem Reizdarmsyndrom leiden, haben eine eigene markante Signatur an Darmbakterien. Zur Behandlung ihrer Leiden ist eine ganzheitliche psychosomatische Therapie mit Hypnose aber deutlich effektiver als alleinige symptomatische oder probiotische Therapien. Das zeigen die Studien einer Forschungsgruppe an der Klinischen Abteilung für Gastroenterologie und Hepatologie der MedUni Wien.

Rezeptorsignale in Nervenzellen steuern und sichtbar machen
Das neue optogenetischen Werkzeug schlägt zwei Fliegen mit einer Klappe. Künftig könnte es bei der Erforschung verschiedener Krankheiten helfen.

Die Augen haben einen Plan
Ein Team um Professor Constantin Rothkopf am Centre for Cognitive Science der TU Darmstadt hat in einer Studie gezeigt, dass Menschen ihre Augenbewegung unbewusst mehrere Schritte voraus planen können.

Wie das Gehirn reagiert, wenn man blind wird
Wenn Mäuse kurz nach der Geburt aufgrund eines Gendefekts erblinden, hat das weitreichende Auswirkungen Organisation der Großhirnrinde und auf die Gedächtnisleistung. Zu diesem Schluss kommen ForscherInnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) in einer Studie, die sie am 7. Dezember 2018 online in der Zeitschrift "Cerebral Cortex" veröffentlichten.

Deutlicher Zuwachs bei Gewebespenden in Deutschland
2.711 Menschen haben im vergangenen Jahr Gewebe gespendet, gegenüber dem Vorjahr ein Plus von 16 Prozent. Dies gab die Deutsche Gesellschaft für Gewebetransplantation gGmbH (DGFG) zum Jahreswechsel bekannt.

Sehen beginnt bevor wir etwas sehen
ForscherInnen am Klinikum rechts der Isar der TUM konnten aufklären, wie die Neurotransmitter GABA und Glutamat bei optischen Eindrücken zusammenspielen

Struktur und Funktionsbereich des Vasoinhibin-Hormons identifiziert
Mexikanische und deutsche Wissenschaftler der Nationalen Universität Mexikos (UNAM) und der Paracelsus Medizinischen Privatuniversität Nürnberg veröffentlichen Studie zur dreidimensionalen Struktur und Funktion des Vasoinhibin-Hormons.

Überraschende Netzwerkaktivität im unreifen Gehirn
Schon vor dem ersten Öffnen der Augen können lokale Schaltkreise globale Effekte hervorrufen. Ein noch immer ungelöstes Rätsel der Großhirnrinde ist, wie einzelne Nervenzellen sich zu räumlich ausgedehnten Netzwerken verbinden.

Biomarker könnten helfen, Glaukom früh zu entdecken
WissenschaftlerInnen der Ruhr-Universität Bochum haben neue potenzielle Biomarker identifiziert, die helfen könnten, die Augenkrankheit Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, bei Patienten früher zu erkennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Mutation eines bestimmten Gens bei Mäusen einen erhöhten Augeninnendruck auslöst. Der wiederum ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Glaukom.

Volkskrankeit Office Eye-Syndrom
Anlässlich des 11. Oktober, des Welttags des Sehens, warnen die Österreichischen Augenoptiker und Optometristen vor den schwerwiegenden Folgen des sogenannten Büroaugensyndroms. Augenschmerzen, Trockenheit und Rötungen sind eine klassische Folge von zu viel Bildschirmarbeit und zu wenig Ausgleich.

MedUni Wien gilt als Pionier und Motor der digitalen Revolution in der Augenheilkunde
Vor rund sechs Jahren wurde an der MedUni Wien in Kooperation zwischen dem Zentrum für Medizinische Physik und Biomedizinische Technik und der Universitätsklinik für Augenheilkunde der MedUni Wien die hochauflösende optische Kohärenztomographie (OCT) entwickelt: Ein bildgebendes Verfahren, das ähnlich dem Ultraschall – allerdings berührungslos – genaue Schichtbilder der Netzhaut zeigt.

Buchrezension: 'Mein Auge' - Erkrankungen - Behandlungen - Informationen'
Ein Großteil der täglichen Informationen wird über die Augen und das visuelle System wahr- und aufgenommen.

Nanofilm verhindert Abstoßung von Bioelektroden
ForscherInnen der Freien Universität Bozen konnten mittels Nanotechnologie einen biokompatibler Film, der verhindert, dass im Gehirn implantierte Bioelektroden abgestossen werden.

Folgeerkrankungen von Typ-2-Diabetes verursachen riesige Kosten
WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums München haben die Krankenkassen-Daten von über 300.000 Menschen mit Diabetes untersucht. Im Fachjournal "Diabetes Care" schlüsseln sie auf, welche Kosten die verschiedenen Folgeerkrankungen verursachen. Die Helmholtz AutorInnen sind Mitglieder des Deutschen Zentrums für Diabetesforschung (DZD).

1 2 3 4 5 6 7 8 9 10
Insgesamt 284 Nachrichten!

 

 

MedAustria-Bookstore -
 

Notarztausbildung neu - Top oder Flopp?
 

Top-Nachrichten
von KollegInnen empfohlen

 

Meistgelesene Nachrichten
der letzten 4 Wochen

 

Suche:


Volltextsuche: ja nein

Aktueller Schwerpunkt:
Kongresshighlight Radioonkologie auf der DEGRO 2019