MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Paediatrie

Telemedizin und Data-Science können die Behandlung von Diabetes verbessern
PatientInnen mit chronischen Erkrankungen könnten durch regelmäßige Kontrolle via Telemedizin besser behandelt werden. Das zeigt eine aktuelle Studie von Daniela Haluza, Gesundheitsexpertin am Zentrum für Public Health der MedUni Wien.

Virtuelle Unterstützung durch „menschliche“ Avatare wirkt bei Stressbewältigung
Werden Menschen im Vorfeld einer akuten Stresssituation virtuell durch einen „menschlichen“ Avatar, hinter dem eine echte Person steckt (oder zumindest glaubhaft für die ProbandInnen steckt), sozial unterstützt, dann wirkt das genauso gut wie der Support durch eine echte Person.

Was Kinder vor Allergien und Asthma schützt
Saubere Luft, gesunde Ernährung und Spielen im Kuhstall - aktuell gibt es deutliche Evidenz für eine präventive Wirkung derartiger Umweltfaktoren.

Unklarer Vorteil von NAM bei Lippen-Kiefer-Gaumenspalte
Das IQWiG kommt in seiner Analyse zum Schluss, dass Vorteile mangels geeigneter Studien unklar und die bisherigen Analysen nicht belastbar seien, überdies werde nur Gesichtsästhetik in Kurzzeit-Perspektive untersucht

Neue Landkarte vom Immunsystem des Gehirns erstellt
Ein Forscherteam unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg hat das hirneigene Immunsystem bei Mensch und Maus komplett neu kartiert. So konnten die WissenschaftlerInnen erstmals zeigen, dass alle Fresszellen im Gehirn, sogenannte Mikrogliazellen, den gleichen Ursprung haben, sich aber je nach Aufgabe unterschiedlich entwickeln.

Geruchssinn trägt zur Entwicklung der kognitiv relevanten neuronalen Netzwerke bei
WissenschaftlerInnen des Instituts für Neuroanatomie des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) haben herausgefunden, dass der Geruchssinn eine zentrale Rolle bei der Entwicklung neuronaler Netzwerke spielt. Ihre Ergebnisse wurden jetzt im internationalen Fachmagazin PLOS Biology veröffentlicht.

Negierung der Schwangerschaft für Neonatizid verantwortlich
In einer im Themenheft der "Archives of Women’s Mental Health" zum Thema "Neonatizide" (Kindstötung) publizierten Studie konnte Claudia Klier von der Uniklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien erstmals gemeinsam mit finnischen ExpertInnen Risikofaktoren von einmaligen und wiederholten Neugeborenen-Tötungen identifizieren.

Stent und Operation schützen beide vor Hirnschlag bei Verengung der Halsschlagader
Bei einer verengten Halsschlagader steigt das Risiko eines Hirnschlags. Zur Vorbeugung kann das verengte Gefäss entweder chirurgisch erweitert oder mit einem Stent ausgedehnt werden.

Zuckerreduktions-Strategie in Deutschland: Zu wenig, zu langsam
Der AOK-Bundesverband und die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordern: Lebensmittelindustrie muss mehr Verantwortung für gesunde Ernährung übernehmen

Gestresste Mütter sollten nicht allein gelassen werden
Jedes zehnte Kind ist übergewichtig, jedes zwanzigste sogar fettleibig. Berliner Forscher fanden nun einen bisher wenig untersuchten Zusammenhang:In der Mutter-Kind-Studie LiNA fanden sie heraus, dass der empfundene Stress der Mutter im ersten Lebensjahr des Kindes Übergewicht im Kleinkindalter begünstigt. Mütterlicher Stress wirke sich vor allem auf die Gewichtsentwicklung von Mädchen aus und führe zu einer langfristigen Prägung.

Weiterbildung und Praxis in der Ruhr-Uni aus einer Hand
Die neuropsychologische Hochschulambulanz der Ruhr-Universität Bochum (RUB) ist von der Psychotherapeutenkammer NRW ab Januar 2019 auch als Weiterbildungsstätte für alle theoretischen Grundlagen anerkannt worden. Damit verbindet die RUB bei der Weiterbildung zum Neuropsychologen auf einzigartige Weise Theorie und Praxis in einem ganzheitlichen, kompakten Konzept.

Das Herz auf Heilung schalten
Ausdauer, Neugierde, Kreativität – von Kindern können wir viel lernen. Und von einer Fähigkeit, die Neugeborene haben, können wir bisher sogar nur träumen: Denn ihr Herz kann sich von einem starken Infarkt wieder vollständig erholen. Das haben Forscher vor rund drei Jahren beobachten können. Bis dahin hatte man dies bei einem Menschen noch nicht erlebt, jedoch schon bei neugeborenen Mäusen.

Molekulare Prozesse hinter Gefäßalterung entdeckt
Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen zu Arteriosklerose und Herzversagen, die zu den weitverbreitetsten, altersbedingten Leiden bei Menschen zählen.

Protein UBQLN4 beeinflusst DNA-Reparatur
Eine Arbeitsgruppe um Univ.-Prof. Dr. Christian Reinhardt, Klinik I für Innere Medizin, hat ein Protein identifiziert, das den Reparaturweg von DNA-Schäden maßgeblich beeinflusst und einen neuen Ansatzpunkt für eine zielgerichtete Tumortherapie ermöglicht. Die Ergebnisse wurden in "Cell" veröffentlicht.

Buchrezension: 'Geschmeidige Kost – Essen ohne Barriere'
"Geschmeidige Kost ist nicht nur ein Thema für Babys und Kleinkinder oder ältere Menschen, es gibt auch zahlreiche Erkrankungen, die mit Schluckstörungen (Dysphagie) assoziiert sind. Ungeeignetes oder lieblos zubereitetes Essen macht für die Betroffenen die Nahrungsaufnahme zu einem enormen Stressfaktor. Aber es gibt eine Alternative: Geschmeidige Kost.

Mechanismen beim Neuroblastom entschlüsselt
Zu den häufigsten Krebsarten im Kindesalter gehören Tumoren des peripheren Nervensystems. Manche dieser Neuroblastome bilden sich ohne medizinische Behandlung komplett zurück, andere wachsen trotz intensiver Therapie unaufhaltsam weiter.

Insulinpumpen bei Typ-1 Diabetes positiv
In Deutschland nutzt mittlerweile über die Hälfte aller jungen Menschen mit Typ-1-Diabetes eine Insulinpumpe - mehrere Studien zeigen positive Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel

DDG fordert 50 % Zuckerreduktion bei Softdrinks
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft fordert, den Zuckergehalt in herkömmlich gesüßten Softdrinks im Zuge einer nationalen Reduktionsstrategie zu halbieren, ähnlich wie dies in Großbritannien erreicht wurde.

Frühchen mit Lungenerkrankungen schonend behandeln
Forscherinnen und Forscher des Fraunhofer-Instituts für Toxikologie und Experimentelle Medizin ITEM entwickeln gemeinsam mit Partnern ein System, mit dem sich Medikamente in Form von Aerosolen effizient und atemgetriggert verabreichen lassen.

Wie Ärzte und Eltern sich über Fehlbildungen des Ungeborenen verständigen
In der Pränataldiagnostik kann man heute schon im ersten Schwangerschaftsdrittel Fehlbildungen erkennen, die früher nicht behandelbar waren. Die Eltern müssen sich dann mit Fragen auseinandersetzen, die sie sich zuvor nie gestellt haben.

MedUni Graz erforscht Schwangerschaftskomplikationen
Viele Schwangerschaftskomplikationen können auf eine Störung der Plazentafunktion zurückgeführt werden. Das neu eingerichtete Doktoratsprogramm und Forschungsprojekt "Inflammatory Disorders in Pregnancy" kurz DP-iDP an der Med Uni Graz wird das Zusammenwirken von Schwangerschaft, Entzündung und Plazenta bei Erkrankungen der Mutter und des Fötus untersuchen.

Babys erkennen verschachtelte Strukturen ähnlich unserer Grammatik
Bereits fünf Monate alte Babys haben die Fähigkeit, komplexe Strukturen ähnlich denen unserer Sprache bei eingebetteten Sätzen zu erkennen.

Internationales Symposium befasst sich mit aktuellen Entwicklungen der Reproduktionsmedizin
Ein Symposium im Josephinum befasst sich mit den Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin und damit anfallenden rechtlichen und ethischen Implikationen. Mit der Novelle im Fortpflanzungsgesetz 2015 hat sich die Situation in Österreich geändert.

Therapien für die Yolo-Generation
Die Heidelberger Akademie für Psychotherapie (HAP) der SRH Hochschule Heidelberg feiert Jubiläum – seit zehn Jahren werden Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten hier erfolgreich ausgebildet.

Immuntherapie für kleine Krebspatienten wird verträglicher
Das Neuroblastom ist mit der höchsten Sterblichkeitsrate bei Kindern und Jugendlichen verbunden, eine Immuntherapie mit einem Antikörper in Kombination mit aktivierenden Zytokinen kann das Überleben der Erkrankung deutlich verbessern.

Hoffnung auf schonende Therapie bei Medulloblastom
Das Medulloblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Kindern. ForscherInnen der Universität Bonn haben nun zusammen mit Kollegen aus England, Frankreich und Schweden eine Form der Erkrankung identifiziert, die besonders gute Heilungschancen aufweist.

Kindheit prägt lebenslange Gesundheit
Traumatische Erlebnisse in der Kindheit können die lebenslange Gesundheit stark beeinflussen. Im Forschungsprojekt "Kids2Health" entwickeln WissenschaftlerInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin Therapieansätze für Kinder, die schon früh belastende Erfahrungen machen mussten.

Bonner Forscher entdecken neues Gen für Alopezie
Hypotrichosis simplex führt schon im Kindesalter zu fortschreitendem Haarverlust. Nun hat ein Forscherteam unter der Federführung von Humangenetikern des Universitätsklinikums Bonn ein neues Gen entschlüsselt, das für diese seltene Form von Haarausfall verantwortlich ist.

Kindergehirne reorganisieren nach Läsionen ihre Sprachzentren
Kinder mit Gehirnverletzungen sind in der Lage, ihre sprachrelevanten Areale in andere, gesunde Hirnbereiche zu reorganisieren und so die Sprachfähigkeit zu erhalten. Das gelingt aber nur bis zu einem gewissen Grad, sie haben im Vergleich zu gesunden Kindern trotzdem häufig verschlechterte Sprachfähigkeiten. Für das Sprechen zuständige Hirnareale werden offenbar schon in der embryonalen Entwicklung festgelegt.

Überraschende Netzwerkaktivität im unreifen Gehirn
Schon vor dem ersten Öffnen der Augen können lokale Schaltkreise globale Effekte hervorrufen. Ein noch immer ungelöstes Rätsel der Großhirnrinde ist, wie einzelne Nervenzellen sich zu räumlich ausgedehnten Netzwerken verbinden.

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