MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Onkologie

Weltmilchtag: Milch-Mythen endlich geklärt
Am 1. Juni feiert Österreich den internationalen Tag der Milch. Grund genug, den gängigsten Milch-Mythen zum Thema Gesundheit auf den Grund zu gehen. Der Verein Land schafft Leben klärt auf.

Steuerelement in Krebszellen entdeckt
Ein neu entdecktes Molekül steuert die Herstellung von Erbgut-Bausteinen und ist damit für die Vermehrung von Krebszellen wesentlich, wie ForscherInnen des Uniklinikums Freiburg in "Nature Communications" zeigen

Gentherapie CRISPR/Cas9 bei Sichelzellerkrankung erfolgreich
Bereits Ende 2019 konnten erste Erfolge bei der Behandlung von Beta-Thalassämie-Patienten mit dem CRISPR/Cas9-Verfahren am Uniklinikum Regensburg (UKR) erzielt werden.

Leukämie kann mit Krebswirkstoff Nelarabin behandelt werden
Die akute lymphatische Leukämie (ALL) ist die häufigste Krebserkrankung bei Kindern. Mit dem Wirkstoff Nelarabin ist T-ALL, eine Unterform, die T-Lymphozyten ähnelt, gut behandelbar. Nicht jedoch die B-ALL, eine Unterform, die B-Lymphozyten ähnelt.

Großes Potenzial der Zusammenarbeit von menschlicher und KI
Künstliche Intelligenz (KI) wird in der Medizin immer öfter zur Unterstützung menschlicher Expertise eingesetzt. Potenzial und mögliche Gefahren beim Zusammenspiel sind jedoch noch nicht zur Gänze erforscht.

Paneth-Zellen behindern Funktion des Immunsystems bei Darmkrebs
Eine Studiengruppe der MedUni Wien hat einen bisher unbekannten Mechanismus der Darmkrebsentstehung identifiziert: Das bakterielle Mikrobiom aktiviert den so genannten Immuncheckpoint Ido1 in den Paneth-Zellen im Magen- und Darmtrakt und verhindert dadurch lokale Darmentzündungen.

Erhöhtes Sterberisiko von Covid-19 Patienten nach und vor einer OP
PatientInnen, die an COVID-19 erkranken, haben ein erhöhtes Risiko, im Zusammenhang mit einer Operation zu versterben. Vor planbaren Operationen sollte deshalb eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 möglichst ausgeschlossen werden.

AKH und MedUni Wien ab 1. Juli rauchfrei
Rauchen ist eines der größten vermeidbaren Gesundheitsrisiken. In Österreich versterben jährlich zwischen 12.000 und 14.000 Menschen an den Folgen des Rauchens. Viele Arten von Krebs und Herz-Kreislauf-Erkrankungen hängen unmittelbar mit regelmäßigem Tabakkonsum zusammen.

Den Immunzellen in Hirntumoren auf der Spur
Bösartige Hirntumore operativ vollständig zu entfernen ist nicht immer möglich. Forschende der Uni Zürich und des Universitätsspitals Zürich konnten nun die Zusammensetzung der Immunzellen von verschiedenen Hirntumoren mit beispielloser Präzision charakterisieren.

Wie SARS-CoV-2 die Lunge schädigt
Welche molekularen Veränderungen SARS-CoV-2 im Lungengewebe von PatientInnen genau auslöst und wie sich diese von den Schäden durch das Influenzavirus unterscheiden, ist bislang jedoch kaum bekannt.

Protein-Schredder reguliert Fettstoffwechsel im Gehirn
Ein Protein-Schredder, die so genannte Gamma-Sekretase, der in Zellmembranen von Hirnzellen vorkommt, reguliert augenscheinlich indirekt auch den Fettstoffwechsel. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universität Bonn.

Mikrobiom reguliert die Fitness des Immunsystems
Forschende der Charité Berlin, des Berlin Institute of Health (BIH) und des Deutschen Rheuma-Forschungszentrums (DRFZ) Berlin konnten in Zusammenarbeit mit Kollegen in Mainz, Bern, Hannover und Bonn aufzeigen, wie das Mikrobiom dazu beiträgt, das Immunsystem in einen Zustand zu versetzen, der es ihm ermöglicht, schnell auf Krankheitserreger zu reagieren.

Neue Methode, um Leukämie- und Blutstammzellen selektiver zu eliminieren
Blutstammzellen eines gesunden Spenders können Patienten mit akuter Leukämie helfen. Dabei kommt es allerdings häufig zu unerwünschten Nebenwirkungen.

UKE-Forschende identifizieren Zeitfenster für HIV-Reinfektion
Bislang ist die allogene Stammzelltransplantation zur Behandlung schwerer Blutkrebsarten die einzige medizinische Intervention, die zumindest bei drei am HI-Virus erkrankten Menschen zu deren Heilung geführt hat. Unklar ist noch, warum dieses Verfahren weitere HIV-infizierte Patienten nicht erfolgreich heilen konnte.

Wie Keime saurem Milieu im Körper trotzen
Bestimmte Bakterien wie der gefährliche Krankenhauskeim MRSA können sich vor sauren Bedingungen in unserem Körper schützen und sichern so ihr Überleben. Den zugrunde liegenden Mechanismus haben nun Forschende am Biozentrum der Universität Basel aufgeklärt. Dabei kommt einem Enzym der Zellwandbiosynthese eine Schlüsselrolle zu

Smartphone-App ermöglicht digitale Nachsorge von Covid-19-Patienten
Die Gruppe der stationär behandelten Covid-19-Patienten, die sich von ihrer Erkrankung soweit erholt haben, dass sie in die häusliche Quarantäne entlassen werden können, wird von Tag zu Tag größer.

Hohe Preise bei Krebsmedikamenten zumeist nicht gerechtfertigt
Immer mehr neue Krebsmedikamente kamen in den letzten Jahren auf den Markt und trotzdem sind die Preise für die Therapien in Europa und in den USA gestiegen. Dies treibt die Gesundheitskosten in die Höhe – eine Herausforderung, für das Sozialversicherungssystem in der Schweiz, und auch für PatientInnen auf der ganzen Welt.

Bildanalyse-System kann mit KI mikroskopische Aufnahmen beurteilen
Ob es sich bei einem verdächtigen Knoten um Krebs handelt oder nicht, wird im pathologischen Labor unter dem Mikroskop geklärt.

REACH2-Studie macht Stammzelltransplantationen sicherer
Bei Blutkrebs und schweren Immundefekten ist eine Transplantation von Blutstammzellen gesunder SpenderInnen oft die letzte Behandlungschance. Doch bei etwa bei 25% der PatientInnen kommt es zu einer bislang nicht kontrollierbaren lebensgefährlichen Immunreaktion, bei der Spender-Immunzellen das Gewebe der EmpfängerInnen angreifen.

LMU Klinikum startet Covid-19 Therapiestudie mit Tocilizumab
Weltweit sind mittlerweile fast zwei Mio. Menschen mit Covid-19 infiziert. Während diese Infektion bei zahlreichen Betroffenen ohne oder mit wenigen Symptomen verläuft, sind die Gesundheitssysteme in mehreren Ländern durch Patienten mit schweren Verläufen stark gefordert.

Entamoeba gingivalis verursacht schwere Zahnfleischentzündungen
Forschenden an der Charité Berlin ist es erstmals gelungen nachzuweisen, dass ein im Mund häufig vorkommender einzelliger Parasit bei Gewebezerstörungen und starken Entzündungsreaktionen beteiligt ist.

Welche Zellen SARS-CoV-2 befällt
WissenschaftlerInnen aus dem Berlin Institute of Health (BIH), der Charité Berlin und der Thoraxklinik des Universitätsklinikums Heidelberg, die im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL) organisiert sind, haben an Probenmaterial aus nicht virusinfizierten Patienten untersucht, welche Zellen in der Lunge und in den Bronchien vom Coronavirus SARS-CoV-2 infiziert werden können.

Uniklinik Köln jetzt mit 29 Krebserkrankungen zertifiziert
Das Centrum für Integrierte Onkologie Köln (CIO) an der Uniklinik Köln wird jedes Jahr durch die Deutsche Krebsgesellschaft (DKG)zertifiziert. 2020 kamen die Zertifikate für das Uroonkologische Zentrum (es umfasst Prostata-, Harnblasen- und Nierenkrebs) sowie das Zentrum für Hämatologische Neoplasien (das sind bösartige Erkrankungen des Blutsystems) hinzu.

Möglicher Zusammenhang zwischen Krebstherapie und Darmmikrobiom
Krebspatienten sprechen unterschiedlich gut auf Therapien an. Wie erfolgreich die klassischen Behandlungsmethoden sind, beruht möglicherweise auf der Zusammensetzung des Mikrobioms im Darm.

Immunmarkeranalyse: Tumorgewebefläche entscheidet über Überlebensprognose
Die Wahl der Methode bei der Herstellung von Gewebeproben kann zu verfälschenden Ergebnissen bei Überlebensanalysen von KrebspatientInnen führen. Vollumfängliche Gewebeproben für die mikroskopische Untersuchung bilden das Immunzellgeschehen im Tumor besser ab als gewebessparende, gestanzte Proben.

Zelleigene Protein-Schredder zum Kampf gegen Krebs
Die Universitäten Bonn und Ulm zählen auf dem jungen Gebiet der PROTAC-Forschung zu den deutschlandweit führenden Einrichtungen. Ein internationales Forscherteam hat untersucht, wie sich ein zelleigener "Protein-Schredder“ gezielt zum Kampf gegen Krebs programmieren lässt.

Neues Blutverdünnungspräparat zur Behandlung von Thrombosen bei Kindern
"Lancet Haematology" publizierte kürzlich eine internationale Studie über ein Medikament zur Blutverdünnung zur Behandlung von Thrombosen bei Kindern. Studienleiter war Christoph Male von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien.

Interaktion von Stammzellen und Nerven bei Geweberegeneration und Krebsentwicklung
Stammzellen können eine Vielzahl von spezifischen Geweben erzeugen und werden medizinisch zunehmend für den Ersatz von Knochen oder Knorpeln eingesetzt. Stammzellen sind aber auch in Krebsgeweben vorhanden, wo sie am Fortschreiten von Tumoren und an der Metastasierung beteiligt sind.

Fehlendes Protein erzeugt kolorektales Karzinom
Ein internationales Team von Forschenden der Universität Zürich, des Universitätsspitals Zürich, aus Deutschland und Grossbritannien hat eine neue Funktion des Zelltod-regulierenden Proteins MCL1 identifiziert.

Spinnenseide soll Heilung von Knochen und Knorpel ermöglichen
Zur Therapie von umfangreicheren Knochenbrüchen, Osteoporose und Tumoren suchen Ärzte nach Ersatzmaterial.

Neue Wirkstoff-Kombination für bessere Herpes-Behandlung
Eine neue Wirkstoff-Kombination könnte womöglich die Behandlung von Herpes-simplex-Krankheiten wie Lippenbläschen, Genitalherpes und Hornhautentzündung (Keratitis) verbessern. Das haben Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt und der University of Kent erforscht.

Immunzellen produzieren körpereigene schmerzlindernde Stoffe bei Entzündungsschmerz
Eine Forschungsgruppe der Charité hat einen neuen Mechanismus der langanhaltenden Schmerzbekämpfung entdeckt. Der Botenstoff Interleukin-4 veranlasst eine spezielle Klasse von Blutzellen am Entzündungsort, Opioide als körpereigene Schmerzstiller herzustellen.

Zentraler Mechanismus der Tumorkontrolle entdeckt
Die Immunkontrolle von Tumoren beruht auf der Tumorzerstörung über Zytolyse oder Apoptose. Dennoch wachsen Tumoren oft unkontrolliert, auch bei einer zunächst wirksamen Immunantwort.

Krebsvorsorge liegt über EU-Schnitt
In einer von der PHARMIG veranstalteten Pressekonferenz wurden österreichspezifische Zahlen der Studie "Comparator Report on Cancer in Europe" des schwedischen Institute of Health Economics (IHE) vorgelegt.

Spinnenbiss führt zu neuen Wirkstoffen
Der Biss einer Spinne verursachte eine schwere Entzündung und kostete einer Australierin den Unterarm. Doch diese tragisch verlaufende Infektion führte ein internationales Forscherteam zu neuen Wirkstoffen, den sogenannten Necroximen.

Gründe der Entstehung einer Fettleber bei schlanken Menschen entdeckt
Die nichtalkoholische Fettleberkrankheit (NAFLD) wird meist bei übergewichtigen und fettleibigen Menschen diagnostiziert. Schwere Formen von NAFLD können jedoch auch bei seltenen genetischen Erkrankungen wie Lipodystrophie oder bei HIV-Patienten nachgewiesen werden, wodurch sie ein hohes Risiko für die Entwicklung von Leberversagen, Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen darstellen.

Stammzellen entdeckt, die für die häufigste Art Nierenkrebs verantwortlich sind
Krebszellen sind nicht alle gleich. Tumore enthalten gefährliche Krebsstammzellen, die Metastasen erzeugen und die Erkrankung erneut hervorbringen können, wenn sie der Behandlung entgehen.

Österreicher sind HPV-Impfmuffel
HPV ist die häufigste virale Infektion im Fortpflanzungstrakt, an der jährlich 400 Männer und Frauen erkranken. Die sexuell aktiven Frauen und Männer können während ihres Lebens öfter vom HPV-Virus betroffen sein. Er kann welcher dauerhaft und krankhaft sein, teilweise aber auch durch Behandlung verschwinden.

Auf dem Weg zu Schmerzmitteln ohne Suchtgefahr
Opioidhaltige Schmerzmittel sind im klinischen Alltag nahezu unverzichtbar, beispielsweise nach Operationen oder bei der Krebsbehandlung. Allerdings haben sie starke Nebenwirkungen. Zusätzlich ist es insbesondere in den USA zu massivem Substanzmissbrauch gekommen.

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