MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Onkologie

Mesalazin reduziert erblichen Darmkrebs um 50 Prozent
Rund 5.000 ÖsterreicherInnen erkranken jährlich neu an einem kolorektalen Karzinom, also an Krebs des Dickdarms oder des Mastdarms. Rund fünf Prozent davon sind erblich bedingt und entwickeln das Lynch-Syndrom, die häufigste genetische Tumorerkrankung des Darms, das sind rund 250 Fälle im Jahr.

Darmkrebs-Screening unter 55 von unklarem Nutzen
Eine Update-Recherche des IQWiG liefert zusätzliche Studien zum Darmkrebsscreening bei familiärem Risiko – die Ergebnisse geben aber keine Antworten auf die Studienfragen

Adipositas-Chirurgie spart Geld und verlängert Leben
Zum Aktionstag für Adipositas-PatientInnen am 26. Mai 2018 an der MedUni Wien/AKH Wien zeigen Spezialisten, wie man dieser PatientInnengruppe heute durch moderne chirurgische Methoden helfen kann, selbst wenn die 'schon alles versucht haben'

Schnelltests für genauere Diagnose von Meningeomen
Die Entwicklung eines neuen molekularen Klassifizierungssystem für Meningeome am Universitätsklinikum Heidelberg erhält 300.000 Euro Förderung von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung

Übergewicht löst Nikotin als Hauptrisiko für Tumorerkrankungen bald ab
Anlässlich der 17. Dreiländertagung der DGEM, AKE und GESKES, Jahrestagung des VDOE, 19. Jahrestagung des BDEM von

Leberchirurgie: weltweit sicherer operieren dank Algorithmen
Das Fraunhofer-Institut für Bildgestützte Medizin MEVIS hat Algorithmen entwickelt, die die Bilddaten von Patienten analysieren und chirurgische Risiken berechnen. Leberkrebsoperationen werden damit besser planbar und sicherer.

Neuer vielversprechender Wirkstoff gegen Rippenfellkrebs entdeckt
Ein Krebsmedikament zeigt in präklinischen Modellen vielversprechende Wirksamkeit bei der Wachstumshemmung des malignen Pleuramesothelioms, einem tödlich verlaufenden Tumor des Rippenfells.

Vielseitige bakterielle Nanokugeln
ForscherInnen der TU München bauen künstliche Zellkompartimente nach dem Vorbild bakterieller Enkapsuline als molekulare Werkstatt, die sich dank magnetischer Eigenschaften sehen und steuern lassen

Colon-Ca: Angriff auf zwei Fronten
LMU-ForscherInnen konnten zeigen, warum die bisherige Therapie beim Kolonkarzinom oft ohne nachhaltige Wirkung bleibt, und schlagen in einer aktuellen Publikation einen neuen Therapieansatz vor.

Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom mit Laserfasern behandelt
Bisher hatten Patienten mit Prostatakarzinom geringen Risikos in Deutschland lediglich drei Therapieoptionen: Eine Bestrahlung des Tumors, eine Entfernung der Prostata oder aber eine aktive Überwachung ohne therapeutische Eingriffe.

HPV-Impfung schützt vor Gebärmutterhalskrebs
Impfungen gegen Humane Papillomaviren (HPV) schützen junge Frauen vor der Entwicklung von Krebsvorstufen, sogenannte Zervix-Läsionen. Dies zeigt ein neuer Cochrane Review, der in der Cochrane Library veröffentlicht wurde. Die Forschungsarbeit fasst auch die Daten zu Nebenwirkungen zusammen.

Rotwein hat leicht protektiven Effekt bei Prostatakarzinom
Ein internationales Forscherteam hat unter der Leitung von Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien, in einer Meta-Analyse den Risikofaktor des Weinkonsums untersucht – mit überraschendem Ergebnis: Moderater Weinkonsum im Allgemeinen erhöht das Risiko nicht markant. Und: Moderater Rotweingenuss hat sogar einen leicht protektiven Effekt beim Prostatakarzinom.

Mit natürlichem Milchprotein gegen Krebs und Infektionen
ForscherInnen des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie des Zentrums für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien haben unter der Leitung von Hannes Stockinger eine bisher unbekannte Funktion des Proteins Lactoferrin entdeckt, das hauptsächlich in der Muttermilch enthalten ist.

Dr. Markus Ralser ist neuer Professor für Biochemie an der Charité Berlin
Prof. Dr. Markus Ralser hat zum 1. Mai die Einstein-Professur für Biochemie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin angetreten. Der international renommierte Stoffwechselexperte verstärkt die Grundlagenforschung und übernimmt die Leitung des Instituts für Biochemie der Charité. Die Berufung von Prof. Ralser wird durch das Programm der Einstein-Professur der Einstein Stiftung Berlin unterstützt.

Immunologie revolutioniert die Krebstherapie
Die Bekämpfung von Schnupfen-Viren ist eine leichte Übung für unser Immunsystem. Bei Krebs gerät es an seine Grenzen. Immunologen in Regensburg arbeiten deshalb an innovativen Immuntherapien, die das Immunsystem bei der Zerstörung von Tumoren unterstützen.

Neue Einblicke in das Wachstum von Blutgefäßen
WissenschaftlerInnen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zeigen, dass sich nach einer Verletzung einzelne Zellen der innersten Schicht von Blutgefäßen stark vermehren und damit wesentlich zur Bildung neuer Blutgefäße beitragen.

Schaltplan der Gene zeigt OnkologInnen die besten Angriffspunkte
Die meisten Gene sind Teamplayer, nur im Zusammenspiel mit anderen Genen bringen sie die volle Leistung und dies lässt sich in der onkologischen Therapie nutzen

Detailgetreue Bilder des Tumor versorgenden Gefäßsystems
Eine neue Art der Auswertung von Ultraschallbildern macht es möglich, mit herkömmlichen Geräten hochauflösende Bilder von Blutgefäßen in Tumoren zu erzeugen.

Krebsmedikamente lassen sich ohne Marker ergründen
Welche Wirkorte das Krebsmedikament Neratinib in Zellen erreicht und wie es sich dort chemisch verändert, haben Forscher der Ruhr-Universität Bochum (RUB) mit der Raman-Mikroskopie untersucht.

Mit der 'Genschere' lassen sich Abwehrzellen genetisch verändern
Mit molekularbiologischen Verfahren wie der als Genschere bekannten Methode Crispr-Cas9 lassen sich Gene in lebenden Zellen von Mäusen gezielt verändern. Eine neue Methode ermöglicht es, Gene in lebenden T-Zellen von Mäusen schnell und effizient zu modifizieren. Als Werkzeug kommen Plasmide zum Einsatz, die sich in der Gentechnik seit Langem bewährt haben.

Buchrezension: Zucker-Tödliche Versuchung
Im neuen Buch von Lorenz Borsche "Zucker - Tödliche Versuchung" dreht sich alles um das "weiße Pulver" Thematisiert wird das Süße. Folgende Fragen und viele weitere werden beantwortet:

Moderner PET/CT-Scanner kann Tumoren früher aufspüren
Ein PET/CT-Gerät der neusten Generation wird seit wenigen Tagen in der Patientenversorgung der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie und Nuklearmedizin des UKE (Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf) eingesetzt. Mit dem neuen, in Norddeutschland einzigartigen Scanner werden vor allem Krebspatienten untersucht.

Neue Studie: Mit T-Zellen-Rezeptor-Therapie gegen Krebs
Unter Federführung des Universitätsklinikums Regensburg (UKR) startet die erste klinische Studie in Deutschland zu einem neuen Ansatz in der Krebsimmuntherapie. Bei bestimmten Leukämie- und Lymphomerkrankungen kann die neue T-Zell-Rezeptor-Therapie der Medigene AG das Immunsystem des Patienten im Kampf gegen den Krebs entscheidend unterstützen, so die Hoffnung der Wissenschaftler.

Forscher entdecken neues Anti-Krebs-Protein
Ein internationales Forscherteam hat ein neues Anti-Krebs-Protein entdeckt. Das Protein namens LHPP verhindert, dass sich Krebszellen in der Leber ungebremst vermehren. Zudem eignet es sich als Biomarker für die Diagnose und Prognose von Leberzellkrebs.

Grazer WissenschafterInnen setzen Photolipide zur Zellkontrolle ein
Heilen mit Licht? Das zunehmend an Aktualität gewinnende Feld der Photopharmakologie nutzt durch Licht schaltbare Moleküle (molekulare Lichtsensoren), um die präzise Kontrolle über biologische/pharmakologische Wirkungen zu erlangen.

Präziserer Test für Leukämie entwickelt
Rund 500 Kinder und Jugendliche erkranken in Deutschland jährlich an akuter lymphoblastische Leukämie (ALL). Etwa 80 Prozent von ihnen können mit intensiver Chemotherapie geheilt werden, wobei die individuellen Heilungsaussichten von bestimmten Risikofaktoren abhängen.

Forscher beobachten Details der Schaltung des Ras-Proteins
Ras-Proteine sind molekulare Schalter, die in unserem Körper entscheiden, ob und wann Zellen sich teilen. Ist ihre Funktion gestört, können sich zum Beispiel Tumore bilden. Weitere Details des An- und Ausschaltens konnte ein Forscherteam um Prof. Dr. Klaus Gerwert vom Lehrstuhl für Biophysik der Ruhr-Universität Bochum (RUB) dank kombinierter Methoden ermitteln und somit die Hypothese bestätigen, dass der Bindungspartner von Ras im gebundenen Zustand keine Wasserstoffatome an den Phosphaten enthält.

Klassifizierung von Tumoren verbessert
WissenschaftlerInnen haben die Klassifikation von Tumoren des zentralen Nervensystems (ZNS) entscheidend verbessert: Mediziner können jetzt Tumoren des ZNS präziser bestimmten Risikogruppen zuordnen und sich auf dieser Basis für eine optimierte Therapie entscheiden.

Apalutamide als Therapeutikum bei Prostatakrebs
Ein neuer Wirkstoff zur Behandlung von Prostatakrebs verlängert das Überleben um über zwei Jahre. Das sind die Ergebnisse der internationalen SPARTAN-Studie unter maßgeblicher Beteiligung der MedUni Wien, die jetzt im renommierten "New England Journal of Medicine" veröffentlicht wurden.

Neuer Professor und neue Professorin an der Universität Basel bestellt
Der Universitätsrat der Uni Basel hat Prof. Dr. Markus Kalberer zum Professor für Atmospheric Sciences und Prof. Dr. Melpomeni Fani zur Klinischen Professorin für Radiopharmazeutische Chemie gewählt.

Interleukin-1β kann Pleuraerguss auslösen
Vor allem Lungenkrebspatienten leiden an malignem Pleuraerguss, bei dem sich Flüssigkeit zwischen Lungen- und Rippenfell ansammelt. ForscherInnen am Helmholtz Zentrum München, Partner im Deutschen Zentrum für Lungenforschung (DZL), hatten vergangenes Jahr einen neuen Mechanismus entdeckt, der beschreibt wie es dazu kommt. Die aktuelle Arbeit in ‚Nature Communications‘ verfeinert das mechanistische Bild weiter.

Fruchtbar bleiben trotz Chemotherapie
Eine der größten Beeinträchtigungen der Lebensqualität nach überstandener Chemotherapie ist die Unfruchtbarkeit bei Frauen. ForscherInnen der Goethe-Universität und der Universität Tor Vergata in Rom ist es nun gelungen, den Mechanismus für die Unfruchtbarkeit durch Chemotherapie bei Frauen zu entschlüsseln.

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