MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Kardiologie/Angiologie

Umfassende Daten über SARS-CoV-2 im Fachmagazin Nature erschienen
Anfang Februar haben Forschungsgruppen der Charité Berlin, der München Klinik Schwabing und des Instituts für Mikrobiologie der Bundeswehr ihre Erkenntnisse zur leichten Übertragbarkeit von SARS-CoV-2 in die Öffentlichkeit getragen.

Neues Blutverdünnungspräparat zur Behandlung von Thrombosen bei Kindern
"Lancet Haematology" publizierte kürzlich eine internationale Studie über ein Medikament zur Blutverdünnung zur Behandlung von Thrombosen bei Kindern. Studienleiter war Christoph Male von der Universitätsklinik für Kinder- und Jugendheilkunde der MedUni Wien.

Keine Arzneimittelengpässe trotz Corona -Krise
Die Pharmig sieht derzeit keine Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Verfügbarkeit von Arzneimitteln. Sowohl die Hersteller als auch der Großhandel sind lieferfähig und es werde alles getan, um gemeinsam mit den Partnern der Vertriebskette sowie den österreichischen Behörden die Versorgung aufrecht zu erhalten.

Immunzellen produzieren körpereigene schmerzlindernde Stoffe bei Entzündungsschmerz
Eine Forschungsgruppe der Charité hat einen neuen Mechanismus der langanhaltenden Schmerzbekämpfung entdeckt. Der Botenstoff Interleukin-4 veranlasst eine spezielle Klasse von Blutzellen am Entzündungsort, Opioide als körpereigene Schmerzstiller herzustellen.

Kombination biochemischer Methoden und KI macht feinste Gefäße sichtbar
Erkrankungen des Gehirns gehen oft mit typischen Veränderungen der Blutgefäße einher. Münchner WissenschaftlerInnen des LMU Klinikums, des Helmholtz Zentrums und der TU München (TUM) haben jetzt ein Verfahren vorgestellt, mit dem sich die Strukturen und eventuelle krankhafte Veränderungen aller Gefäße – auch der feinsten Kapillaren – analysieren lassen.

Selbstverpflichtung für „Kalorienbomben“ im Kinder-TV zeigt Wirkung
Die Zahl der Kinder mit Übergewicht hat stark zugenommen. Neben psychischen Problemen sind damit auch chronische Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck und Gelenkverschleiß auf dem Vormarsch.

Erhöhter Gallensäurespiegel blockiert Zellreinigung
Cholestatische Lebererkrankungen, ein Spektrum angeborener oder erworbener Erkrankungen der Leber, sind durch einen chronisch erhöhten Gallensäurespiegel gekennzeichnet.

Forscher entdecken wie Insulin mit seinem Rezeptor interagiert
Seit der Entdeckung des Insulins vor fast 100 Jahren versuchen Wissenschaftler zu entschlüsseln, wie genau das Hormon mit seinem Rezeptor interagiert. Dies ist wichtig, um bessere therapeutische Insuline entwickeln zu können.

Pilzinfektion zapft menschliche Eisenreserven zum Überleben an
Jährlich sterben 400.000 Menschen weltweit an einer Infektion mit dem gegen Medikamente resistenten Pilz Candida glabrata. Besonders Alter, Vorerkrankungen, ein durch andere Infektionen geschwächtes Immunsystem oder eine schwere Immunsuppression – zum Beispiel im Rahmen von Transplantationen - sind Risikofaktoren.

Makrophagen wandern bei Schlaganfall aus dem Blut ein
Makrophagen sind als Teil des angeborenen Immunsystems für die Hirnentwicklung und -funktion unablässig. Mit einer neuartigen Methode brachten Wissenschaftler des Universitätsklinikums Jena, der Universität Bonn und des Memorial Sloan Kettering Cancer Center in New York (USA) Makrophagen zum Leuchten, die im Knochenmark gebildet wurden.

Pneumokokken können bei Kindern und Erwachsenen auftreten
Pneumokokken zählen zu Erkrankungen, die durch das Bakterium Streptococcus pneumonia verursacht werden. Sie bevölkern den Nasen- und Rachenraum und werden durch Tröpfcheninfektion übertragen. Die bedeutendste Infektionsquelle sind Kinder unter fünf Jahren.

Steuerung eines Schutzmechanismus der Mitochondrien identifiziert
Mitochondrien gelten als "Kraftwerke" der Körperzellen. Bei kritischen zellschädigenden Bedingungen können sie aber die vorhandene Energie für den Selbsterhalt nutzen. Das passiert, indem die Arbeitsrichtung einer molekularen Maschine in der Mitochondrienhülle umgedreht wird.

Erste Patientin mit Zwangsstörung mit neuartigem Hirnschrittmacher versorgt
Eine Zwangserkrankung kann vielerlei Formen haben. Sie kann sich beispielsweise in einem Waschzwang äußern oder auch in einem Zwang nach symmetrischer Ordnung.

Hochsensitiver Bluttest prognostiziert Verlauf neurologischer Erkrankungen
Neurofilamente sind Proteine in den Nervenzellen und gelten in der Forschung seit einigen Jahren als vielversprechende Biomarker, mit deren Hilfe das Ausmaß von Nervenzellschädigungen verlässlich quantifiziert werden kann.

Start des EU-Forschungsprojekts ImmunoSep zur maßgeschneiderte Immuntherapie bei Sepsis
Die personalisierte Immuntherapie gibt Hoffnung, die Sterblichkeit bei Sepsis-Patienten zu senken. Das Forschungsprojekt ImmunoSep, eine internationale Zusammenarbeit von 14 Partnern, erforscht den Nutzen der Präzisionsmedizin zur Behandlung dieser lebensbedrohlichen Erkrankung und ebnet den Weg für weitere Forschung auf diesem Gebiet.

Durchbruch bei der Erforschung altersbedingter Makuladegeneration
Die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) ist eine chronisch verlaufende Netzhauterkrankung und bei Menschen über 50 Jahren in den westlichen Ländern die häufigste Ursache für schwerste Seheinbußen bis hin zur kompletten Erblindung.

Erster Parkinson-Patient mit neuem System von Tiefen - Hirnstimulation versorgt
In der Neurochirurgischen Klinik des LMU Klinikums München wurde im Januar der erste Parkinson-Patient weltweit mit einem neuen Neurostimulator versorgt, der eine bessere, personalisierte Versorgung von Patienten ermöglicht.

Drei Berliner Forschungseinrichtungen gründen Forschungsinitiative
Drei Berliner Forschungseinrichtungen – das Berlin Institute of Health (BIH), das Berliner Institut für Medizinische Systembiologie (BIMSB) des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin (MDC) und die Charité Berlin – starten eine gemeinsame Forschungsinitiative. Ziel ist es, innovative Einzelzelltechnologien für klinische Fragestellungen zu nutzen.

Neuer Therapieansatz zur Umkehr der Herzschwäche
Bei einer Herzschwäche oder Herzinsuffizienz ist das Herz nicht mehr in der Lage, eine ausreichende Menge Blut durch den Körper zu pumpen. Das kann dazu führen, dass Organe, Muskeln oder andere Gewebe nicht mehr ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt sind.

Präsymptomatische Stadien von Typ-1-Diabetes bei Kindern diagnostiziert
WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums München haben in einer großen, bayernweit angelegten Bevölkerungsstudie den weltweit ersten Früherkennungstest für Typ-1-Diabetes eingesetzt und die Auswirkungen untersucht.

Schwerkranke Krebspatienten mit neuartiger CAR-T-Zelltherapie behandelt
Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) werden seit Mai 2019 KrebspatientInnen mit gentechnisch veränderten Immunzellen behandelt. Die CAR-T-Zelltherapie ist für die Behandlung von schwerkranken Patienten mit bestimmten Formen von Blut- und Lymphdrüsenkrebs zugelassen, bei denen die bisherigen Therapieverfahren versagt haben.

EAPM-Kongress: Ganzheitliche Betrachtung von Körper und Seele
Zum 8. Mal treffen sich internationale ExpertInnen beim European Association of Psychosomatic Medicine (EAPM) Kongress von 24.-27. Juni in der Hofburg, um Antworten auf die psychosomatischen Herausforderungen der globalisierten Gesellschaft zu suchen. Eröffnet wird die Konferenz von Nobelpreisträger Eric R. Kandel.

Telemedizinische Mitbetreuung von Herzpatienten der Charité Berlin
Rund 2,5 Millionen Deutsche leiden an einer chronischen Herzinsuffizienz, jährlich kommen rund 300.000 Neuerkrankungen hinzu. In den vergangenen zehn Jahren war sie die häufigste Ursache für stationäre Aufnahmen. Die Charité Berlin und die BARMER starten jetzt eine Kooperation zur telemedizinischen Mitbetreuung von Patienten mit chronischer Herzschwäche in der integrierten Versorgung.

Naturstoffe gegen Fibrose und diastolische Herzschwäche entdeckt
Die Natur ist eine unerschöpfliche Quelle für therapeutisch wirksame Substanzen. Allerdings gleicht die Fahndung nach einem passenden Wirkstoff gegen eine bestimmte Erkrankung oft der berühmten Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen.

Arginin als Ansatzpunkt für mögliche Therapien bei Rheumatoider Arthritis
Eine Studiengruppe der MedUni Wien hat die Funktion der körpereigenen Aminosäure "Arginin" beim Wachstum von Knochenfresszellen bei rheumatoider Arthritis identifiziert. Eine Reduzierung des Arginins führt zu einer deutlichen Wachstumseinschränkung der in Krankheit schädlichen Körperzellen.

Neuartiges Implantat zum Verschluss von Herzscheidewand-Defekten erfolgreich eingesetzt
Zum europaweit ersten Mal wurde am Deutschen Herzzentrum (DHZB) ein neuartiges Implantat zum Verschluss von Defekten der Herzscheidewand eingesetzt. Es passt sich dem umliegenden Gewebe noch besser an und kann den Patiententen in manchen Fällen sogar eine offene Operation am Herzen ersparen.

Forscher entdecken 90 Detox-Gene
Der menschliche Organismus verstoffwechselt Tausende von Substanzen, welche mit der Nahrung aufgenommen oder im Körper selbst gebildet werden. Nun haben ForscherInnen des Uniklinikums Freiburg gemeinsam mit Kollaborationspartnern 90 Gene identifiziert, die Stoffwechsel und Entgiftung über Nieren und Urin beeinflussen und deren Rolle bisher größtenteils unbekannt war.

Kunst lässt Herzen höher schlagen
Beim ästhetischen Erleben handelt es sich um ein komplexes Zusammenspiel von Wahrnehmung und kognitiven Prozessen: Merkmale von Kunstwerken wie Farbgebung und die dargestellten Inhalte spielen eine Rolle, aber auch individuelle Eigenschaften wie Fachkenntnis sowie kontextbezogene Faktoren – des Betrachters.

Gendefekt bei Zellbaustein Aktin sorgt für massive Entwicklungsstörungen
Aktin ist ein wichtiges Strukturprotein in unserem Körper. Als Hauptbestandteil des Zellgerüstes sorgt es etwa dafür, dass unsere Zellen eine stabile Form erhalten. Der Mensch produziert sechs sogenannte Aktin-Isoformen, die sehr ähnlich aufgebaut sind.

Erstes robustes Zellkulturmodell macht Hepatitis-E-Virus erforschbar
Obwohl Hepatitis E jedes Jahr über drei Millionen Infektionen und rund 70.000 Todesfälle verursacht, ist das Virus bisher wenig untersucht. Das könnte sich ändern, denn ein Forschungsteam aus Bochum und Hannover hat ein robustes und verbessertes Zellmodell des Erregers entwickelt.

Von-Willebrand-Faktor-Antigen soll Dringlichkeits-Einschätzung von Lebertransplantationen verbessern
ForscherInnen der Uniklinik für Chirurgie der MedUni Wien gelang es, durch die Integration eines einzigen Laborparameters – des Von Willebrand Faktor Antigens – die Wahrscheinlichkeit, auf der Warteliste für eine Lebertransplantation zu versterben, besser zu prognostizieren und somit einen großen Schritt für die Verbesserung der Organzuteilung zu erzielen.

9.000 Personen warten deutschlandweit auf eine Transplantation
Rund 9.000 Menschen waren Ende 2019 in Deutschland auf den Wartelisten für ein neues Organ registriert. Noch weitaus mehr Personen würden ein Organ benötigen, schaffen es aber aufgrund ihres schlechten Gesundheitszustands erst gar nicht auf die Warteliste oder müssen wieder abgemeldet werden.

Wie Fettzellen, die Kalorien verbrennen, entstehen
1,9 Milliarden Menschen weltweit sind übergewichtig. Davon leiden 650 Millionen Menschen unter Adipositas. Das Risiko von Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck oder Krebs steigt dadurch.

Diagnosemöglichkeiten des Immunkollaps nach Sepsis
Täglich sterben mehr als 140 Menschen in Deutschland an einer Sepsis, umgangssprachlich auch als Blutvergiftung bezeichnet. Zwei Drittel von ihnen erliegen dabei nicht den außer Kontrolle geratenen Entzündungsreaktionen im gesamten Körper, sondern den Folgen einer anschließenden Unterfunktion des Immunsystems.

Frühzeitige Stammzelltransplantation als neue Therapieempfehlung
Beim "LRBA-Defekt" handelt es sich um eine seltene angeborene genetische Störung des Immunsystems, die durch eine Mutation im „LRBA-Gen“ verursacht wird.

Neue Therapie bei Herzinsuffizienz im Forschungsvisier
Weltweit zählt die Herzinsuffizienz zu einem der größten Probleme für das Gesundheitssystem und verursacht diesem hohe Kosten. Allein in Österreich sind Statistiken zufolge rund 300.000 Menschen betroffen.

Neugeborenenscreening für schwere kombinierte Immundefekte erfolgreich
Fünf Monate nach dem Start des Neugeborenenscreenings auf schwere kombinierte Immundefekte (SCID) an der Immunologie des Zentrums für Kinder- und Jugendmedizin am Uniklinikum Freiburg sehen Experten dessen Einführung sehr positiv. Es ist nun Bestandteil des Neugeborenenscreenings, das bei allen Kindern am dritten Lebenstag durchgeführt wird.

Vorhofflimern ist eine unterschätze Gefahr
Lange vor einem Herzinfarkt oder Schlaganfall kommt bei vielen Betroffenen das Herz unmerklich aus dem Takt: Vorhofflimmern verursacht häufig keine Beschwerden, ist aber ein Vorläufer lebensbedrohlicher Durchblutungsstörungen.

KidsAP: Smartes Blutzuckermanagement für Kleinkinder
Immer häufiger erkranken Kinder und Jugendliche an Typ 1 Diabetes. 650.000 ÖsterreicherInnen sind aktuell an Diabetes erkrankt, davon leiden rund 26.000 Menschen an Diabetes Typ 1.

Kombination von Antikörpern führt zu deutlicher Verbesserung bei Krebs-Immuntherapie
Der gleichzeitige Einsatz von Antikörpern, die auf zwei verschiedenen Wirkungsmechanismen beruhen, führt zu einer effektiveren Zerstörung von Tumoren. Dies zeigt eine im "PNAS" veröffentlichte Studie von medizinischen Onkologen und Wissenschaftlern der Uni Basel an Tiermodellen. Davon könnten vor allem PatientInnen mit Tumoren profitieren, die nicht auf die bereits verfügbaren Immuntherapie-Behandlungen ansprechen.

Artemisinin-Resistenz bei Malariaparasiten entschlüsselt
Die Arbeitsgruppe um Tobias Spielmann am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin (BNITM) hat den Mechanismus identifiziert, der für die Resistenz gegen das zurzeit wichtigste Malariamedikament Artemisinin verantwortlich ist. Dabei spielt das Parasitenprotein Kelch13 eine Schlüsselrolle.

Grazer Forscher setzen auf Gen-Schere bei bösartiger Erkrankung des Blutsystems
Myeloproliferative Neoplasien (MPN) sind eine Gruppe von seltenen chronischen Erkrankungen des Blutsystems, bei denen es zu einer vermehrten Produktion von reifen Blutzellen im Knochenmark kommt.

Künstliche Intelligenz erkennt Akute Myeloische Leukämie
Künstliche Intelligenz kann eine der häufigsten Formen von Blutkrebs – die Akute Myeloische Leukämie (AML) – mit hoher Zuverlässigkeit erkennen. Das haben Forschende des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankung (DZNE) und der Universität Bonn im Rahmen einer Machbarkeitsstudie nun nachgewiesen.

Smartphone zur Augen-Diagnostik bei Frühgeborenen
Ein Smartphone-Adapter mit Speziallinse eignet sich gut zur telemedizinischen Diagnose gefährlicher Netzhauterkrankungen, wie sie häufig bei Frühgeborenen auftreten.

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