MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Kardiologie/Angiologie

Neue Landkarte vom Immunsystem des Gehirns erstellt
Ein Forscherteam unter Leitung des Universitätsklinikums Freiburg hat das hirneigene Immunsystem bei Mensch und Maus komplett neu kartiert. So konnten die WissenschaftlerInnen erstmals zeigen, dass alle Fresszellen im Gehirn, sogenannte Mikrogliazellen, den gleichen Ursprung haben, sich aber je nach Aufgabe unterschiedlich entwickeln.

So wird unser Immunsystem im Schlaf unterstützt
Ausreichender Schlaf ist für unser Immunsystem und die Abwehr von Krankheitserregern wichtig ‒ das wird allgemein angenommen und erscheint intuitiv richtig. Wie genau Schlaf jedoch bestimmte Immunfunktionen beeinflusst, ist noch nicht wissenschaftlich geklärt.

Stent und Operation schützen beide vor Hirnschlag bei Verengung der Halsschlagader
Bei einer verengten Halsschlagader steigt das Risiko eines Hirnschlags. Zur Vorbeugung kann das verengte Gefäss entweder chirurgisch erweitert oder mit einem Stent ausgedehnt werden.

Die Rolle von Immunzellen bei der Bildung von Metastasen
Krebszellen nutzen einen bestimmten Typ von Immunzellen, die sogenannten "Neutrophile", um besser Metastasen bilden zu können.

Neue Krebswirkstoffe reduzieren Mortalität
Weltweit und auch in Österreich ist Krebs die zweithäufigste Todesursache. 2016 starben mindestens acht Millionen Menschen daran. Aufgrund des Bevölkerungswachstums und der steigenden Lebenserwartung prognostiziert die WHO einen weiteren Anstieg der Neuerkrankungen.

Körpereigenes Protein reduziert Einlagerungen in Adern
Jenaer WissenschaftlerInnen haben mit KollegInnen aus München herausgefunden, dass das körpereigene Apolipoprotein E als Komplementinhibitor gegen die Bildung von Ablagerungen in Blutgefäßen wirkt. Zudem hemmt es damit einhergehende Entzündungsreaktionen.

Diagnose von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbessern
Ein neu entdeckter Marker, das Protein Chemerin, könnte die Diagnose entscheidend verbessern und frühere Präventiv- und Gegenmaßnahmen ermöglichen

Schnelleres Verfahren zu Bestimmung der Chorea Huntington
Die Huntington-Krankheit und einige weitere Hirnerkrankungen werden durch überlange DNA-Sequenzen verursacht. Vom Schweizerischer Nationalfonds SNF geförderte Forschende haben nun ein Verfahren entwickelt, mit dem sich die Länge der mutierten Gene schnell und einfach bestimmen lässt.

Neuer Wirkstoff gegen Leberparasiten bei „Vivax Malaria“
"Vivax Malaria" ist eine schwere Erkrankung mit hohem Fieber, die die PatientInnen unbehandelt über Wochen und Monate ans Bett fesseln kann. Aber auch nach erfolgreicher Behandlung ist sie tückisch.

Internationaler C3-Kongress für kardiovaskuläre Medizin 24.-26. Jänner
Seit August 2017 ist im AKH Wien bzw. an der MedUni Wien der neue Hybrid-Operationssaal im Einsatz und wird gemeinschaftlich von den Klinischen Abteilungen für Kardiologie und Herzchirurgie betrieben.

Blutdruck und Rauchen signifikant für Hirnblutung-Risiko
Eine große Metaanalyse deckt erstmals weltweite Abnahme des Auftretens von Aneurysma-bedingten Hirnblutungen parallel zur Abnahme von Bluthochdruck und Rauchen auf

Zukunft der Gefäßmedizin vom Nachwuchsmangel betroffen
Der sich auf die medizinische Versorgung der Bevölkerung negativ auswirkende österreichweite Medizinermangel macht auch vor dem Bereich der Gefäßmedizin nicht halt, mit einer Ausbildungsinitiative will die ÖGG entgegenwirken.

Basler Forscher identifizieren Medikament gegen Metastasenbildung
Die grösste Gefahr bei Brustkrebs sind Metastasen. Sie verbreiten die Krebszellen im ganzen Körper. Forschende der Universität und des Universitätsspitals Basel haben nun einen Wirkstoff entdeckt, der die Bildung von Metastasen unterdrückt. In "Cell" berichtet ein Forscherteam von Molekularbiologen, Bioinformatiker und Kliniker über ihren interdisziplinären Ansatz.

Neuer Antikörper als Behandlungsoption bei TTP
Die thrombotisch-thrombozytopenische Purpura (TTP) ist eine seltene, lebensbedrohende Erkrankung, die durch einen Enzymmangel verursacht wird. Dieser kann angeboren sein, aber auch als Autoimmunerkrankung erworben werden.

Das Herz auf Heilung schalten
Ausdauer, Neugierde, Kreativität – von Kindern können wir viel lernen. Und von einer Fähigkeit, die Neugeborene haben, können wir bisher sogar nur träumen: Denn ihr Herz kann sich von einem starken Infarkt wieder vollständig erholen. Das haben Forscher vor rund drei Jahren beobachten können. Bis dahin hatte man dies bei einem Menschen noch nicht erlebt, jedoch schon bei neugeborenen Mäusen.

Molekulare Prozesse hinter Gefäßalterung entdeckt
Herz-Kreislauf-Erkrankungen führen zu Arteriosklerose und Herzversagen, die zu den weitverbreitetsten, altersbedingten Leiden bei Menschen zählen.

Reduzieren Statine braunes Fettgewebe?
Statine, eine der am häufigsten verschriebenen Klasse von Medikamenten, reduzieren das für die Gesundheit vorteilhafte braune Fettgewebe, wie ETH-Wissenschaftler zeigen konnten.

Neue Therapie für seltene Kälteagglutinin-Krankhei wirkt
Kälteagglutinine sind IgM-Antikörper im Blut, die meist erst bei niedrigeren Temperaturen wirksam werden. Sie verursachen die so genannte Kälteagglutinin-Krankheit, eine seltene Autoimmunerkrankung, die eine Person unter 150.000 Menschen betrifft. Dabei bildet das Immunsystem Antikörper gegen die eigenen Blutkörperchen, die schließlich von der Leber "aufgefressen" bzw. abgebaut werden.

Alternative Forschungsprojekte zur Vermeidung von Tierversuchen mit 500.00€ gefördert
Im Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) arbeiten WissenschaftlerInnen konstant und mit großem Erfolg daran, Methoden zu entwickeln, die Tierversuche ersetzen. Dabei greifen sie verstärkt auf Computersimulationen, Multiorganchips oder permanente Zellkulturen zurück.

Europäische Leitlinie 2018 zur koronaren Bypass-Versorgung
Koronare Bypass-Operation wird nach neuester Leitlinie empfohlen, wenn bei Patienten eine sogenannte 3-Gefäß-Erkrankung oder Hauptstammstenose vorliegt

Die Herstellung von Blutzellen schreitet voran
Bisher kann man Blut nicht künstlich in großem Maßstab herstellen, sondern nur durch Spenden generieren.

Medikamenten-Cocktail dreht Krebszellen den Saft ab
Zusammen mit einem Blutdrucksenker hemmt ein häufig verwendetes Diabetes-Medikament gezielt das Krebswachstum – dies haben Forschende am Biozentrum der Universität Basel vor zwei Jahren entdeckt. In einer Folgestudie, die kürzlich in "Cell Reports" veröffentlicht wurde, berichten die Wissenschaftler nun, dass dieser Medikamenten-Cocktail die Energieversorgung von Krebszellen kappt und sie dadurch abtötet.

Körpereigener Wirkstoff stärkt das Herz
Eine neue Studie der Universität Bonn zeigt, mit welchen Mitteln sich der Körper gegen Herzerkrankungen wehrt. Möglicherweise lassen sich die Ergebnisse auch für verbesserte Therapien nutzen. Die Publikation erscheint im renommierten Fachmagazin Circulation Research, ist aber bereits online abrufbar.

Wie Darmbakterien das Herzinfarktrisiko beeinflussen
Forscher der Charité – Universitätsmedizin Berlin und dem Berliner Institut für Gesundheitsforschung / Berlin Institute of Health (BIH) haben gemeinsam mit KollegInnen der Cleveland Clinic in Ohio in den USA gezeigt, dass bestimmte bakterielle Stoffwechselprodukte aus dem Darm das Risiko erhöhen, einen Herzinfarkt bzw. Schlaganfall zu erleiden.

Empagliflozin zur Herzschwäche Therapie
WissenschaftlerInnen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) konnten zeigen, dass das Diabetes-Medikament Empagliflozin direkt den menschlichen Herzmuskel beeinflusst und die Herzfunktion verbessert.

Sind Cholesterinsenker zur Primärprävention empfehlenswert?
Die präventive Einnahme von Cholesterinsenkern kann das Risiko einer späteren Herz-Kreislauf-Erkrankung verringern. Eine Studie der Universität Zürich zeigt nun, dass diese Maßnahme zu oft empfohlen wird, denn die gängigen Richtlinien vernachlässigen die Gefahr von Nebenwirkungen.

Ärzte sollen mit den Daten von Blutdrucküberwachungs-Apps arbeiten können
Mit der Lockerung des Fernbehandlungsverbots in Deutschland erhalten digitale Behandlungsansätze auch dort immer weiter Einzug in den Praxisalltag.

Schützt die Influenza-Impfung vor Herzinfarkt?
Hinweise darauf, dass Herzkreislauferkrankungen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall und Influenza zusammenhängen, haben sich in den letzten Jahren stark verdichtet.

Laufen hält Zellen jung
In einer aktuellen Studie wurden die Anti-Aging-Effekte von Krafttraining versus Ausdauertraining verglichen, mit deutlich positivem Ergebnis für Ausdauertraining

Deutscher Chirurgen-Präsident fordert Widerspruchslösung
Deutschland liegt bei den Organspenden auf einem der hintersten Plätze in Europa, täglich sterben drei Patienten auf der Warteliste - dabei profitierten die Deutschen "in unangemessener Form von seinen Nachbarländern“

Erhöht Schlafapnoe Alzheimerrisiko?
Eine Studie zeigt erstmals, dass die obstruktive Schlafapnoe gefährliche Ablagerungen im Gehirn fördert und damit die Entwicklung einer Alzheimer-Demenz verursachen kann.

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