MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Hämatologie/Immunologie

Parkinson-Patienten wegen Covid-19 besonders gefährdet
Parkinson-Patienten weisen als Begleiterkrankungen zahlreiche Risikofaktoren auf, die zu einem schweren Verlauf einer Covid-19-Infektion führen können. So lautet das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung des Bochumer Universitätsklinikums, die im Fachjournal "Neurological Research and Practice" veröffentlicht wurde.

Frühform der Multiplen Sklerose hat spezielles Muster
Sie sind ungefähr so einfach zu finden wie die sprichwörtliche Nadel im Heuhaufen: eineiige Zwillinge, von denen einer an Multipler Sklerose (MS) erkrankt ist und der andere nicht.

Hepatitis-E-Viren in zehn Prozent von Schweinefleischproben nachgewiesen
Das Hepatitis-E-Virus (HEV) ist eine Hauptursache der akuten Virushepatitis und kann bei bestimmten Patientengruppen Leberversagen auslösen. Übertragen wird der Erreger über rohes Fleisch und verunreinigtes Wasser.

Buchrezension: Hoch hinauf mit COPD
Am 18. November 2020 ist wieder Welt-COPD-Tag mit der österreichweiten myCOPD-Challenge 2020 – heuer im Zeichen des Coronavirus und unter dem Motto ‚Hunderte Stufen zum Glück‘.

Großteil der COVID-19 Folgen ist reversibel
Mit einer an der MedUni Innsbruck durchgeführten prospektiven Beobachtungsstudie zum Verlauf einer COVID-19 Infektion bei 86 hospitalisierten PatientInnen liegen nun erstmals Erkenntnisse zu möglichen Langzeitfolgen vor. Die entscheidenden Ergebnisse werden als „late breaking news" beim Kongress der European Respiratory Society (ERS) präsentiert.

Infoportal begleitet Kinder und Jugendliche in den Schulalltag
In Zeiten der Covid-19-Krise möchte das Infoportal www.corona-und-du.info Kinder und Jugendliche stärken und sie vor psychischen Problemen schützen.

Dem Ursprung und Wirken zirkulärer DNA auf der Spur
Die Mechanismen der Krebsentstehung und des Voranschreitens der Krankheit noch besser zu verstehen, das hat sich ein Team um den Kinderonkologen Privatdozent Dr. Anton G. Henssen vorgenommen.

Oxytocin-Rezeptor als Ansatz für neue Wirkstoffe gegen Brustkrebs
Oxytocin, weitläufig bekannt als das "Liebeshormon", reguliert viele Funktionen im Körper, darunter die Geburt, das Brustwachstum und das Stillen. Ein Team um Medizinchemiker Markus Muttenthaler von der Universität Wien präsentiert in einem Übersichtsartikel in "Oncogene" das derzeitige Wissen zur Rolle vom Oxytocin Signal System bei Brustkrebs.

Bessere Diagnostik bei myelodysplastischem Syndrom
Genetische Defekte sind die Ursache von Krebserkrankungen. Eine Schlüsselrolle spielt das Gen TP53, das als Mutation in vielen Tumoren nachzuweisen ist.

Alarmine sind das Gold der Muttermilch
Muttermilch unterstützt das kindliche Immunsystem und stärkt die Darmflora. Das ist allgemein bekannt. Die Gründe, welche molekularen Mechanismend dahinter stecken und warum Flaschennahrung das nicht so gut kann, war bisher unbekannt.

Mund-Nasen-Schutz senkt allergische Beschwerden
Die Pollensaison ist zwar fast überstanden, aber die größte bevorstehende Bürde für AllergikerInnen ist nun die bevorstehende Blüte des Ragweeds, die vor allem den Osten und Süden Österreichs betrifft. Für Betroffene einer Ragweedpollenallergie steht damit nochmals ein Aufflammen der allergischen Beschwerden in den nächsten Tagen bevor.

Impfstoff gegen Gräserpollenallergie möglicheTherapieform bei Hepatitis B
Chronische Hepatitis-B-Infektionen können bisher nur chemotherapeutisch behandelt werden. Nun konnte ein ForscherInnenteam um Rudolf Valenta vom Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien den Nachweis erbringen, dass ein in der Impfung BM32 gegen Gräserpollenallergie enthaltenes Protein Antikörper induziert, die das Andocken des Hepatitis B-Virus an Leberzellen verhindert. Die Studie wurde im "EBioMedicine" publiziert.

Blockade zellulärer Kommunikation stoppt Covid-19
Viele Viren nutzen und manipulieren Kommunikationswege ihrer Wirtszellen, um ihre eigene Vermehrung zu fördern. Biochemiker und Virologen von Goethe-Universität und Universitätsklinikum Frankfurt haben jetzt erstmals ein Gesamtbild der Kommunikation einer Zelle erstellt, die von SARS-CoV-2-Viren befallen ist.

Einzelne Immunzelle kann Leben retten
Eine einzige Immunstammzelle kann die Aufgabe von hunderttausenden Stammzellen übernehmen und einen wesentlichen Teil des menschlichen Immunsystems bilden. Anhand eines heute 18-Jährigen, ungewöhnlichen Patienten konnten das jetzt ForscherInnen des Universitätsklinikums Freiburg gemeinsam mit KollegInnen aus Freiburg, Ulm und Frankfurt zeigen.

Neuer COVID-19 Test laut MedUni Graz nicht geeignet
Aktuelle Zahlen aus dem Gesundheitsministerium zeigen, dass österreichweit bereits weit über 1.000.000 Testungen auf das Coronavirus SARS-CoV-2 durchgeführt wurden. Hierfür kommen auch laufend neue PCR-Tests auf den Markt.

Fettkristalle lösen chronische Entzündungen aus
Eine angeborene Störung des Fettstoffwechsels kann augenscheinlich zu einer chronischen Überreaktion des Immunsystems führen. Zu diesem Schluss kommen Forscher der Universität Bonn in einer neuen Studie. Die Ergebnisse erscheinen in der Zeitschrift "Autophagy".

Stoffwechselenzym Interleukin-4-induced-1 fördert Ausbreitung von Tumorzellen
Das Stoffwechselenzym IL4I1 (Interleukin-4-induced-1) fördert die Ausbreitung von Tumorzellen und unterdrückt das Immunsystem. Das haben Wissenschaftler*innen vom Berlin Institute of Health (BIH) gemeinsam mit KollegInnen vom Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg herausgefunden.

Europäischer Forschungsverbund untersucht spinozerebellären Ataxien
Ein europäischer Forschungsverbund unter Federführung des Deutschen Zentrums für Neurodegenerative Erkrankungen (DZNE) und der Universität Bonn hat nun bei rund 250 Risikopersonen, die zunächst keine Ataxie-Symptome aufwiesen, erfasst, ob und wie sich Symptome über Jahre entwickelten.

SARS-CoV-2 in Nieren und weiteren Organen nachweisbar
Das neuartige Corona-Virus kann sich auch außerhalb der Lunge, zum Beispiel in den Nieren, vermehren. Das haben Forschende des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie nachgewiesen, die sie in der aktuellen Ausgabe des "The Lancet" veröffentlicht haben.

Bestimmte T-Zellen expandieren nach der Geburt
Sie spielen eine wichtige Rolle bei der Erkennung von „Gefahr“ durch eindringende Krankheitserreger und breiten sich bei akuten Infektionen schnell und intensiv aus – die Rede ist von bestimmten Immunzellen, die zu den sogenannten gamma-delta T-Zellen gehören.

Stellenwert der Blutstammzelltransplantation überprüft
Das Multiple Myelom ist eine der häufigsten Formen des Knochen- bzw. Knochenmarkkrebses in den westlichen Ländern. Neben der Hochdosis-Chemotherapie gefolgt von einer Blutstammzelltransplantation haben vor allem neue Medikamente die Situation der Betroffenen in den letzten Jahren deutlich verbessert.

Kein erhöhtes COVID-19-Risiko bei stationärer Krebsbehandlungen
KrebspatientInnen sind aufgrund ihrer Erkrankung und einem geschwächten Immunsystem anfälliger für Infektionen. Andererseits würden sie durch Fernbleiben von Ambulanzen und Kliniken im Sinne des Social Distancing wichtige Behandlungen und Untersuchungen versäumen.

Coronavirus: Richtig lüften will gelernt sein
Die Bedeutung, die Aerosole für die Verbreitung der Corona-Pandemie haben, wird derzeit intensiv erforscht. Gerade kurz vor dem Schulbeginn in vielen Bundesländern spielt der Einfluss der richtigen Belüftung von Innenräumen dabei eine immer wichtigere Rolle in der Diskussion.

Corona-Virus befällt auch das Herz
Überraschende Erkenntnis von WissenschaftlerInnen des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE): Das Corona-Virus kann auch Herzzellen infizieren und sich darin vermehren. Zudem ist es in der Lage, die Genaktivität infizierter Herzzellen zu verändern.

Mundspülungen könnten Corona-Übertragungsrisiko senken
Sars-Cov-2-Viren lassen sich mit bestimmten handelsüblichen Mundspülungen inaktivieren. Das zeigten VirologInnen der Ruhr-Universität Bochum (RUB) gemeinsam mit KollegInnen aus Jena, Ulm, Duisburg-Essen, Nürnberg und Bremen in Zellkulturexperimenten.

Wie Urbakterien die Gesundheit beeinflussen
Die Erforschung der Rolle des Mikrobioms für die Gesundheit ist ein innovatives Forschungsgebiet. Aber nicht nur Bakterien, auch Pilze, Viren und Archaeen sind ein wichtiger Teil eines funktionierenden Mikrobioms.

Covid-19 Verlauf in Afrika leichter als befürchtet
Bisher verläuft die COVID-19-Pandemie in Afrika nicht so schlimm, wie ExpertInnen aufgrund der schwachen staatlichen Gesundheitssysteme, der großen Ballungsräume und der geringen finanziellen Möglichkeiten zur Setzung von Maßnahmen befürchtet hatten.

Darmbakterien programmieren unsere Antikörper
Die Darmflora enthält Billionen von Bakterien, die nicht nur für unsere Verdauung, sondern auch für ein gesundes Immunsystem unerlässlich sind. Forschende des Departments für BioMedical Research (DBMR) der Uni Bern und des Inselspitals konnten nun zeigen, wie diese gutartigen Darmbakterien die weissen Blutkörperchen zur Produktion von Antikörpern anregen, noch bevor diese auf schädliche Erreger treffen. Darmmikroben lösen die Anreicherung dieser B-Zellpopulationen sowie die Antikörperproduktion aus.

Infektionen können Autoimmunerkrankungen in der Niere verstärken
Lokale Infektionen wie Harnwegsinfekte und systemische Infektionen wie Blutvergiftungen (Sepsis) können Autoimmunerkrankungen in der Niere verstärken. Schuld daran ist eine Veränderung von weißen Blutzellen, den sogenannten T-Zellen, die der Immunabwehr dienen.

COVID-Pandemie hinterlässt in Österreich finanzielle Spuren
Laut einer repräsentativen Integral-Umfrage im Auftrag der Erste Bank ist jeder dritte Österreicher von der Corona-Krise finanziell betroffen.

Manche Patienten entwickeln keine Antikörper gegen Covid-19
Ein nun von einer Studiengruppe der MedUni Wien entwickelter Labortest kann bestimmen, ob COVID-19-PatientInnen nach der Erkrankung schützende Antikörper entwickeln.

Covid-19 Übertragung durch Aerosole über mehr als acht Meter bestätigt
In einer gemeinsamen Studie des Helmholtz-Zentrums für Infektionsforschung (HZI), des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Heinrich-Pette-Instituts, Leibniz-Institut für Experimentelle Virologie (HPI), wurden die Ursprünge des ersten SARS-CoV-2-Ausbruchs im Mai 2020 bei Tönnies in Rheda-Wiedenbrück, dem größten Fleischverarbeitungskomplex Deutschlands, untersucht.

Tumorzellen können der Immunabwehr entgehen
WissenschaftlerInnen versuchen verstärkt, das körpereigene Immunsystem zum Kampf gegen Krebs zu nutzen. Eine neue Studie der Universität Bonn sowie von Forschungseinrichtungen in Australien und der Schweiz zeigt nun, mit welchen Strategien Tumorzellen dieser Attacke entgehen.

Transferrin als möglicher Früh-Indikator für COVID-19-Patienten mit schwerem Verlauf
WissenschaftlerInnen der Goethe-Universität und des Universitätsklinikums Frankfurt sowie der University of Kent haben herausgefunden, dass das Glykoprotein Transferrin womöglich ein Frühindikator für einen schweren Verlauf der COVID-19-Erkrankung ist.

Bei Rheuma könnte Kortisonbehandlung verkürzt werden
Müssen Kortisonpräparate bei chronischen Entzündungskrankheiten wie Rheuma langfristig genommen werden? Oder lässt sich die Therapie frühzeitig absetzen, um typische Nebenwirkungen zu vermeiden?

Eisenmangel verringert die Wirksamkeit von Kinderimpfungen
Weltweit leiden etwa 40 Prozent der Kinder an Blutarmut, weil sie nicht genügend Eisen zu sich nehmen. Nun zeigen Untersuchungen von ETH-​Forschenden, dass der Eisenmangel auch den Schutz von Impfungen schmälert.

20 Prozent der stationär behandelten Patienten sind an Covid-19 verstorben
Etwa ein Fünftel der Covid-19-PatientInnen, die von Ende Februar bis Mitte April 2020 in deutschen Krankenhäusern aufgenommen wurden, sind verstorben. Bei PatientInnenen mit Beatmung lag die Sterblichkeit bei 53 Prozent, bei denen ohne Beatmung mit 16 Prozent dagegen deutlich niedriger. Insgesamt wurden 17 Prozent der Patienten beatmet.

Gute aber unkritische Berichterstattung über Covid-19
Selten war ein Thema so stark präsent in den Schweizer Medien wie die Coronavirus-Pandemie: Im ersten Halbjahr 2020 drehte sich an manchen Tagen bis zu 70 Prozent der gesamten Berichterstattung um dieses Thema

Mögliche Schwachstelle des SARS-CoV-2-Virus identifiziert
Wenn das SARS-CoV-2-Virus in menschliche Zellen eindringt, lässt es eigene Proteine durch die menschliche Wirtszelle herstellen. Eines dieser Virus-Proteine namens PLpro ist essenziell für die Vermehrung und schnelle Ausbreitung des Virus.

Undercover-Agent HIV-1 entzieht sich Zellkontrolle
Gegen Viren schützen nicht nur Antikörper: Schon viel früher erspüren infizierte Zellen mit Hilfe von Sensoren in ihrem Inneren Bestandteile des Virus und lösen daraufhin eine Immunantwort aus. Diese ist ein Element der so genannten angeborenen Immunität und verhindert, dass sich die Viren weiter ausbreiten.

Schon die Wikinger hatten Pocken
Das Pockenvirus zirkulierte in Nordeuropa schon im 7. Jahrhundert. Darauf weist die DNA aus Wikingerskeletten hin, die Forschende der Charité Berlin, der University of Cambridge und der University of Copenhagen jetzt analysiert haben.

Neurologische Folgeerkrankungen von Covid-19
Viele Studien haben neurologische Manifestationen von COVID-19 beschrieben. Das Spektrum reicht von Riechstörungen bis hin zu schweren Schlaganfällen. Eine italienische Arbeit zeigte nun, dass 88% der Betroffenen nach der akuten Erkrankung nicht beschwerdefrei sind.

Personalisiertes Therapiemonitoring bei Schwarzem Hautkrebs
Mit dem Ziel, den Therapieverlauf von Melanompatienten während einer Immuntherapie besser zu überwachen, startet am Uniklinikum Tübingen ein neues Forschungsprojekt.

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