MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Medizinische Fachbereiche
 

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Gynäkologie/Geburtshilfe

Zusammenhang zwischen HIV-Infektion und Zervixkarzinom entdeckt
Gebärmutterhalskrebs ist nach Statistiken der WHO die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2018 wurde bei schätzungsweise 570.000 Frauen weltweit ein Zervixkarzinom diagnostiziert, etwa 311.000 Frauen starben an dieser Krankheit.

Antibiotikagabe nach der Abnabelung schützt Neugeborene
In der Zeitschrift "Antimicrobial Resistance and Infection Control" publiziert ein internationales Forschungsteam unter Leitung des Unispitals Bern die bisher größte, multizentrische Studie zur Frage des optimalen Schutzes von Mutter und Kind bei Kaiserschnitt-Geburten.

Gentechnik ermöglicht Parasiten-Bekämpfung ohne Nebenwirkungen
Rund ein Drittel der Weltbevölkerung trägt den Parasiten Toxoplasma gondii in sich, der Menschen mit einem geschwächten Immunsystem gefährdet und Fehlbildungen im Mutterleib auslösen kann.

80 Prozent der Kinder und Jugendlichen bewegen sich zu wenig
Laut aktueller Statistiken der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bewegen sich 80 Prozent der Kinder und Jugendlichen nicht ausreichend. Zudem ließen sich mehr als fünf Millionen vorzeitige Todesfälle jedes Jahr vermeiden, wenn sich die Bevölkerung weltweit mehr bewegen würde.

Hygienemaßnahmen und Maske schützen auch Frühchen
Das jährliche Zusammentreffen für Eltern und ehemalige Frühgeborene anlässlich des Weltfrühchentages am 17. November, das für gewöhnlich an der Innsbrucker Univ.-Klinik für Pädiatrie II stattfindet, fällt in diesem Jahr den Corona-Beschränkungen zum Opfer.

Grazer Telemedizin unterstützt Blutzuckermanagement schwangerer Frauen
Durch den Einsatz neuer telemedizinischer Tools ist es gelungen, den Forschungsbetrieb an der Med Uni Graz und den klinischen Routinebetrieb am LKH-Univ. Klinikum Graz bestmöglich zu unterstützen bzw. zu gewährleisten. So haben sich beispielsweise das digitale Diabetesmanagement und die elektronische Begleitung von StudienpatientInnen bestens bewährt.

Frühes Trauma beeinflusst Stoffwechsel über Generationen hinweg
Weltweit leiden bis zu einem Viertel der Kinder unter Gewalt, Missbrauch und Vernachlässigung, die im späteren Leben zu Krankheiten führen können.

Prof. Dr. Michael Amling über Früherkennung von Osteoporose
Osteoporose gehört weltweit zu den zehn häufigsten Erkrankungen. In Deutschland leiden rund 7 Mio. Menschen darunter. Anlässlich des Weltosteoporosetages am 20. Oktober sprechen wir mit Prof. Dr. Michael Amling, Leiter des Instituts für Osteologie und Biomechanik (IOBM) des Uniklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE), wie die Knochengesundheit gestärkt werden kann und welche Behandlungsmöglichkeiten bestehen.

Telemedizinische Betreuung soll weiterentwickelt werden
Die aktuelle Entwicklung der Infektionszahlen stellt gerade zur beginnenden Herbst- und Winterzeit erneut eine Herausforderung für die medizinische Versorgung dar.

Neue Brustgesundheitsbewegung #watchyourboobs
In Österreich erkrankt etwa jede achte Frau im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Da Brustkrebs im frühen Stadium meist keine Schmerzen verursacht, ist es umso wichtiger die Symptome im Auge zu behalten. Dazu zählen beispielsweise Rötungen oder Entzündungen der Brust, Formveränderungen und Verhärtungen des Gewebes.

Prof. Muensterer übernimmt Kinderchirurgie am LMU München
Ab 1. Oktober übernimmt Prof. Dr. Oliver Muensterer am LMU Klinikum München die Leitung der Kinderchirurgischen Klinik und Poliklinik im Dr. von Haunerschen Kinderspital und den Lehrstuhl für Kinderchirurgie an der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU).

Das Liebesleben der Deutschen und ihr Wissen über STI
Die meisten Deutschen haben zwischen vier und fünf Mal im Monat Geschlechtsverkehr. Bei der Kommunikation über sexuell übertragbare Infektionen zeigt sich Unterstützungsbedarf: Viele Menschen sprechen darüber nicht offen mit ihren PartnerInnen oder ÄrztInnen.

Sauerstoffmangel im Tumor begünstigt die Bildung von Metastasen
Metastasen entstehen aus Krebszellen, die sich vom Primärtumor ablösen. Eine Forschungsgruppe der Universität Basel hat nun den Mangel an Sauerstoff als Auslöser für diesen Vorgang identifiziert.

Mehr Gelassenheit in der Schwangerschaft unterstützt Kindergesundheit
Eine Forschungsgruppe der Charité Berlin konnte nachweisen, dass sich das psychische Wohlergehen werdender Mütter während der Schwangerschaft positiv auf die neugeborenen Kinder auswirkt.

Regelmäßiges Haarefärben verursacht selten Karzinome
Studien haben darauf hingewiesen, dass Personen die sich regelmäßig die Haare färben, ein höheres Krebsrisiko, insbesondere für Blasenkrebs sowie Brustkrebs, haben könnten. Haarfärbemittel enthalten bestimmte Chemikalien, die für diese aufgezeigten Zusammenhänge verantwortlich gemacht wurden.

Oxytocin-Rezeptor als Ansatz für neue Wirkstoffe gegen Brustkrebs
Oxytocin, weitläufig bekannt als das "Liebeshormon", reguliert viele Funktionen im Körper, darunter die Geburt, das Brustwachstum und das Stillen. Ein Team um Medizinchemiker Markus Muttenthaler von der Universität Wien präsentiert in einem Übersichtsartikel in "Oncogene" das derzeitige Wissen zur Rolle vom Oxytocin Signal System bei Brustkrebs.

Alarmine sind das Gold der Muttermilch
Muttermilch unterstützt das kindliche Immunsystem und stärkt die Darmflora. Das ist allgemein bekannt. Die Gründe, welche molekularen Mechanismend dahinter stecken und warum Flaschennahrung das nicht so gut kann, war bisher unbekannt.

Immer weniger junge Frauen verhüten mit der Pille
Der Verordnungs-Anteil von Verhütungs-Pillen mit einem höheren Risiko für Thrombosen und Embolien ist in den letzten Jahren zwar gesunken, aber dennoch erhalten mehr als die Hälfte der Frauen, die die Pille auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen verordnet bekommen, die risikoreicheren Präparate der neueren Generation.

Zwei Faktoren gefährden Frauenherzen nach einer Krebserkrankung
Bis zu den Wechseljahren sind Frauen besser vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen geschützt als Männer. Dafür sorgt das Hormon Östrogen. Bei Menschen, die als Kind eine Krebserkrankung hatten, ist es umgekehrt. Hier haben Frauen ein höheres Risiko an Herz und Kreislauf zu erkranken.

Bluthochdruck in der Schwangerschaft überträgt sich auf das Kind
Gesundes Altern beginnt bereits im Bauch der Mutter. WissenschaftlerInnen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf Forschung (DZHK) haben gemeinsammit dänischen Kollegen herausgefunden, dass sich ein erhöhter Blutdruck in der Schwangerschaft auf den Nachwuchs überträgt. Mädchen sind dafür anfälliger als Jungen.

Chlamydien benötigen zur Verrmehrung Aminosäure Glutamin
Chlamydien sind Bakterien, die Geschlechtskrankheiten auslösen. Im Menschen können sie nur überleben, wenn sie in seine Zellen eindringen und das nötige Baumaterial für ihre Vermehrung finden. Dabei errichten Bakterien ein kleines Bläschen in der Zelle und teilen sich darin über mehrere Generationen hinweg.

Probiotika können Frühchen vor Nekrotisierenden Enterokolitisals schützen
Frühgeborene haben beim Start ins Leben oft einige Herausforderungen zu meistern. So besteht bei einem Geburtsgewicht unter 1.500 Gramm die große Gefahr, an einer nekrotisierenden Enterokolitis (NEC) zu erkranken.

Neuer blutbasierter Biomarker soll Therapieerfolg bei Kopf-/Halstumoren anzeigen
Humane Papillomaviren (HPV) sind mit mehr als 120 bisher bekannten Typen eine große Virusgruppe, die zu abnormen Zellwachstum und Krebs führen können. Ansteckungen mit den krebsverursachenden HPV Typen (Typ 16 und 18) sind beispielsweise für über 90% aller HPV bedingten Kopf-/Halstumoren aber auch für über 70% aller bösartigen Fälle von Gebärmutterhalskrebs verantwortlich.

Gentherapie der Achromatopsie auf klinische Sicherheit erprobt
Eine von einem Forscherteam aus Tübingen und München entwickelte Gentherapie zur Behandlung einer Form der kompletten Farbenblindheit hat sich in einer klinischen Phase I/II-Studie am Patienten am Universitätsklinikum Tübingen als sicher und prinzipiell wirksam erwiesen.

Österreicher sind HPV-Impfmuffel
HPV ist die häufigste virale Infektion im Fortpflanzungstrakt, an der jährlich 400 Männer und Frauen erkranken. Die sexuell aktiven Frauen und Männer können während ihres Lebens öfter vom HPV-Virus betroffen sein. Er kann welcher dauerhaft und krankhaft sein, teilweise aber auch durch Behandlung verschwinden.

Moderner, schneller, bequemer: Das neue Impfsystem in Wien
WienerInnen bekommen in unter 90 Sekunden ihren persönlichen Impftermin - den neuen Service stellte Gesundheitsstadtrat Peter Hacker, s.t., in einer Pressekonferenz vor.

Differenzierte Bildgebung sorgt für bessere Diagnosen bei Brustkrebs
Eine an der Universität Zürich (UZH) entwickelte bildgebende Methode kann Brustkrebsgewebe sehr detailliert darstellen. Mit 35 Markern lassen sich die unterschiedlichen Zelltypen des Brusttumors und seiner Umgebung erkennen. Dies erlaubt präzisere Analysen und differenziertere Klassifizierung der Tumore – und damit zukünftig individuellere Diagnosen für die Patientinnen.

Dezember geborene Frauen haben geringeres Sterberisiko bei kardiovaskulären Erkrankungen
Ob Todesfälle aufgrund von Herz-Kreislauf-Erkrankungen mit der Jahreszeit des Geburtstages zusammenhängen, war in der Vergangenheit mehrfach Gegenstand verschiedener Untersuchungen.

Früherer Termin für Brustkrebs-Screening empfehlenswert
Forscher des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) und des Nationalen Centrums für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg konnten zeigen, wie stark das Brustkrebs-Risiko in unterschiedlichen Altersgruppen davon abhängt, welche und wie viele Verwandte wann bereits an Brustkrebs erkrankt sind.

Nebenwirkungen verschiedener Impfstoffe gegen Humane Papillomaviren (HPV) untersucht
HPV ist die weltweit häufigste virale Infektion der Fortpflanzungsorgane bei Frauen und Männern. Die meisten sexuell aktiven Menschen sind irgendwann in ihrem Leben HPV ausgesetzt. In den meisten Fällen beseitigt ihr eigenes Immunsystem die HPV-Infektion von allein.

Kaffee, Nikotin und Amphetamine aktivieren „Hot Spots“ im Gehirn des Ungeborenen
Werden in der Schwangerschaft vermehrt die Psychostimulanzien Kaffee, Nikotin und Amphetamin von der werdenden Mutter eingenommen, dann erhöht sich das Risiko beim Kind für neurologische und psychiatrische Probleme.

ASTRO-Kongress Korrigierte Empfehlungen in der Strahlentherapie
In frühen Stadien des Morbus Hodgkin ist die Radiochemotherapie Standard. Auch bei Endometrium-, Prostata- und Ösophaguskarzinom wird die Behandlung angewandt. Jetzt gibt es neue Erkenntnisse.

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