MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Nachrichten der letzten Wochen

Internationales Symposium befasst sich mit aktuellen Entwicklungen der Reproduktionsmedizin
Ein Symposium im Josephinum befasst sich mit den Möglichkeiten der modernen Reproduktionsmedizin und damit anfallenden rechtlichen und ethischen Implikationen. Mit der Novelle im Fortpflanzungsgesetz 2015 hat sich die Situation in Österreich geändert.

Wie der Toxoplasmose-Parasit die Synapsen im Gehirn umbaut
Toxoplasmose ist eine der häufigsten Infektionskrankheiten. Ausgelöst wird sie von einem einzelligen Parasiten namens Toxoplasma gondii. Er ist weltweit verbreitet und befällt Vögel und Säugetiere – einschließlich des Menschen. Seine Endwirte sind jedoch Katzen.

Blutmarker zeigt Nervenschädigung bei MS an
Die Multiple Sklerose (MS)- Forschung verzeichnet neue Durchbrüche. "Erstmals wurde ein Biomarker im Blut identifiziert, der zuverlässige Aussagen über das Ausmaß neuronaler Schäden, den Krankheitsverlauf und das Ansprechen auf eine MS-Therapie erlaubt", berichtet Professor Frauke Zipp, MS-Expertin der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN) und Vorstandsmitglied des Krankheitsbezogenen Kompetenznetzes Multiple Sklerose (KKNMS).

Stiftung Helvetia schenkt rheumakranken Kindern ein Lächeln
Im Rheumalis Verein werden rheumakranke Kinder und Jugendliche und deren Familien kompetent, verständnisvoll und individuell unterstützt. Die jährliche Therapiewoche im Sommer ist eine besonders wichtige Förderung für die jungen Rheumakranken. Die Stiftung Helvetia Patria Jeunesse leistet einen Beitrag mit einer Finanzierungshilfe von EUR 2.500.

Wie die äußere Struktur die Funktion von Enzymen beeinflussen kann
Enzyme sind als Biokatalysatoren an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. Sie binden einen bestimmten Stoff, das Substrat, und setzen ihn um. Welche Substrate ein Enzym verarbeitet, wird in der Regel durch die Ausgestaltung der Substratbindetasche in seinem Inneren bestimmt.

Kokainstreckmittel steht im Verdacht, Hirnschäden zu verursachen
Wer regelmässig Kokain konsumiert, das mit dem Tierentwurmungsmittel Levamisol gestreckt wurde, zeigt schlechtere kognitive Leistungen und verfügt über eine dünnere Hirnrinde. Dies geht aus zwei aktuellen Studien der Universität Zürich hervor. Die Forschenden folgern daraus, dass Levamisol neurotoxisch wirken könnte und plädieren für den Ausbau sogenannter Drug-Checking-Programme.

So dominiert die linke Gehirnhälfte die rechte
Linke und rechte Hirnhälfte sind auf unterschiedliche Aufgaben spezialisiert. Wie genau es einer Hemisphäre gelingt, bei einer bestimmten Funktion Dominanz über die andere zu gewinnen, ist jedoch unklar. Neue Erkenntnisse dazu beschreiben Biopsychologen der Ruhr-Universität Bochum in "Cell Reports".

Dysphagiekurs am 16.11. an der Med Uni Graz widmet sich Schluckbeschwerden
Schlucken ist ein fein abgestimmter und hochkomplexer Vorgang, bei dessen Ablauf Störungen auftreten können. Diese Schluckstörungen bedeuten nicht nur eine Einschränkung der Lebensqualität, sondern können auch schwere körperliche Folgen nach sich ziehen.

Herzinsuffizienz wird die medizinische Herausforderung des 21. Jahrhunderts
Schätzungen zufolge leidet jeder zehnte Österreicher an Herzinsuffizienz. Die diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten haben in den vergangenen Jahren deutlich zugenommen, dennoch sind Morbidität und Mortalität insbesondere aufgrund der hohen Dunkelziffer der Betroffenen hoch.

Hoffnung auf schonende Therapie bei Medulloblastom
Das Medulloblastom ist der häufigste bösartige Hirntumor bei Kindern. ForscherInnen der Universität Bonn haben nun zusammen mit Kollegen aus England, Frankreich und Schweden eine Form der Erkrankung identifiziert, die besonders gute Heilungschancen aufweist.

Herzzellen können mit Lichtimpulsen abgeschaltet werden
Optogenetische Methoden erlauben die gezielte Beeinflussung biologischer Prozesse in einzelnen Zellen mit Licht. Dadurch kann das Verhalten von Zellen, Zellverbünden, Organen oder sogar von ganzen Organismen mit hoher zeitlicher und räumlicher Auflösung gesteuert werden.

UKE und BZgA starten bundesweite Studie zur Gesundheit und Sexualität
ForscherInnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) starten gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut EMNID und gefördert von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) eine Befragung zur "Gesundheit und Sexualität in Deutschland – GeSiD".

Kindheit prägt lebenslange Gesundheit
Traumatische Erlebnisse in der Kindheit können die lebenslange Gesundheit stark beeinflussen. Im Forschungsprojekt "Kids2Health" entwickeln WissenschaftlerInnen der Charité – Universitätsmedizin Berlin Therapieansätze für Kinder, die schon früh belastende Erfahrungen machen mussten.

Buchrezension: 'Oxford Handbook of 4E Cognition'
Um kognitive Leistungen wie Lernen, Erinnern, Planen oder Wahrnehmen zu erbringen, braucht es nicht nur das Gehirn, sondern ein komplexes Zusammenspiel aus Körper, Umwelt und Gehirn. Mit dieser in der Wissenschaft relativ neuen Annahme beschäftigt sich das 2018 erschienene "Oxford Handbook of 4E Cognition" auf knapp 1.000 Seiten.

Erbgut kann mit optogenetischen Verfahren verändert werden
Casanova, ein italienischer Schriftsteller, wird aufgrund seiner zahlreichen Liebschaften mit den Damen der Zeit noch heute im Volksmund zitiert. Das gleichnamige molekulare Präzisionswerkzeug, das WissenschaftlerInnen aus Heidelberg und Berlin entwickelt haben, hat auf den ersten Blick durchaus Gemeinsamkeiten mit seinem Namensvetter.

Hygienerichtlinien gegen Hepatitis-B-Virus sind strikt einzuhalten
Das Virus ist in der Umwelt sehr stabil und kann nur bei sachgerechter Anwendung durch Desinfektionsmittel inaktiviert werden. Forscher raten, Hygienerichtlinien streng einzuhalten.

Sind wir gegen die Genschere CRISPR-Cas9 immun?
Die Genschere CRISPR-Cas9 weckt in der Gentherapie große Hoffnungen, Erbkrankheiten auf molekularbiologischer Ebene behandeln zu können. WissenschaftlerInnen der Charité – Berlin haben jetzt Reaktionen des menschlichen Immunsystems auf CRISPR-Cas9 untersucht. Sie haben festgestellt, dass bei Menschen eine breite Immunität gegen das Protein Cas9 besteht.

Bonner Forscher entdecken neues Gen für Alopezie
Hypotrichosis simplex führt schon im Kindesalter zu fortschreitendem Haarverlust. Nun hat ein Forscherteam unter der Federführung von Humangenetikern des Universitätsklinikums Bonn ein neues Gen entschlüsselt, das für diese seltene Form von Haarausfall verantwortlich ist.

Kindergehirne reorganisieren nach Läsionen ihre Sprachzentren
Kinder mit Gehirnverletzungen sind in der Lage, ihre sprachrelevanten Areale in andere, gesunde Hirnbereiche zu reorganisieren und so die Sprachfähigkeit zu erhalten. Das gelingt aber nur bis zu einem gewissen Grad, sie haben im Vergleich zu gesunden Kindern trotzdem häufig verschlechterte Sprachfähigkeiten. Für das Sprechen zuständige Hirnareale werden offenbar schon in der embryonalen Entwicklung festgelegt.

Prof. Dr. Ulrich Keller ist neuer Leiter der onkologischen Klinik der Charité
Am 1. November hat Prof. Dr. Ulrich Keller die Professur für Hämatologie und Onkologie mit Schwerpunkt Lymphome/Multiples Myelom an der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. Damit verbunden ist die Leitung der Medizinischen Klinik mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie am Campus Benjamin Franklin.

Warum Menschen beim Küssen und Umarmen Seitenvorlieben haben
Eine Umarmung beginnt man in der Regel mit der rechten Hand. Ähnliche Präferenzen gibt es auch bei anderen sozialen Berührungen. Ob man Rechts- oder Linkshänder ist, spielt dabei eine Rolle. Aber nicht nur.

Zellen auf Resistenzen gegen Krebsmedikamente Raman-Mikroskopie testen
Herkömmliche Methoden basieren auf Antikörpern oder Markern. Das neue Verfahren kommt ohne solche Zusätze aus.

Buchrezension: 'Waving'- Der neue Lifestyle gegen Schmerzen
Es ist ein altes Lied: Wir essen zu viel und bewegen uns zu wenig. Die Folge sind u.a. Rücken- und Nackenschmerzen. Nur wenige beginnen mit regelmäßigem Sport, die meisten gehen zum Arzt und erfahren zunächst Erleichterung oder gar Schmerzbefreiung. Bis alles wieder von vorn beginnt.

Dr. Daniel Merk für Experimenteller Wirkstoff für nicht-alkoholische Fettleber-Hepatitis ausgezeichnet
Der Pharmazeut Dr. Daniel Merk, Nachwuchsgruppenleiter an der Goethe-Universität und Stipendiat an der ETH Zürich, ist für seine Arbeit zur Behandlung der nicht-alkoholischen Fettleber-Hepatitis (Steatohepatitis) mit dem Phoenix Pharmazie Wissenschaftspreis ausgezeichnet worden.

Überraschende Netzwerkaktivität im unreifen Gehirn
Schon vor dem ersten Öffnen der Augen können lokale Schaltkreise globale Effekte hervorrufen. Ein noch immer ungelöstes Rätsel der Großhirnrinde ist, wie einzelne Nervenzellen sich zu räumlich ausgedehnten Netzwerken verbinden.

Biomarker könnten helfen, Glaukom früh zu entdecken
WissenschaftlerInnen der Ruhr-Universität Bochum haben neue potenzielle Biomarker identifiziert, die helfen könnten, die Augenkrankheit Glaukom, auch bekannt als Grüner Star, bei Patienten früher zu erkennen. Außerdem fanden sie heraus, dass die Mutation eines bestimmten Gens bei Mäusen einen erhöhten Augeninnendruck auslöst. Der wiederum ist einer der Hauptrisikofaktoren für das Glaukom.

Die richtige Programmierung des implantierten Defi schützt vor plötzlichem Herztod
Der plötzliche Herztod ist eine häufige Todesursache bei PatientInnen mit angeborenen oder erworbenen Herzerkrankungen. Der implantierbare Defibrillator (ICD) kann die zugrundeliegenden Herzrhythmusstörungen wirkungsvoll beenden.

Wirksame Therapien bei Urtikaria-Vaskulitis
Welche Therapien existieren für Patienten, die an Urtikaria-Vaskulitis, einer seltenen Entzündungserkrankung, leiden? Und wie effektiv sind diese Behandlungen? Diesen Fragen sind Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Charité – Universitätsmedizin Berlin nachgegangen.

Kinder freuen sich über Verlust des ersten Milchzahns
Angst, Scham, Freude oder Stolz: Welche Gefühle zeigen Kinder, wenn sie ihren ersten Milchzahn verlieren? Mehrheitlich positive – zu diesem Schluss kommt eine interdisziplinäre Forschungsgruppe der Uni Zürich. In ihrer Studie konnte sie zeigen, dass frühere Zahnarztbesuche das emotionale Erleben ebenso beeinflussen wie der Bildungsgrad und die Herkunft der Eltern.

Mit neuer Kombinationstherapie Übergewicht und Diabetes bekämpfen
Eine neue Kombinationstherapie gegen Übergewicht und Diabetes zügelt den Appetit und erhöht gleichzeitig den Energieverbrauch. Das berichten WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums München und der TU München (TUM), Partner im Deutschen Zentrum für Diabetesforschung in"Nature Communications".

Buchrezension: Ernährung-worauf es wirklich ankommt
Ernährung geht uns alle an. Lebenslang essen wir mehrmals täglich. Man möchte meinen, dass wir alle Experten in Ernährung sind und trotzdem wird es schwierig, einen roten Faden in der gesunden Ernährung zu finden.


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