MedAustria – Das Ärztenetz für Mediziner

In diesem Online-Magazin finden Sie Medizinische Nachrichten für alle Fachbereiche der Medizin, ein ausführlicher medizinischer Kongresskalender , Kongressberichterstattung, Links zu medizinischen Sites im World Wide Web (www) – dies sind seit 1997 einige Standbeine des medizinischen Online-Dienstes MedAustria .

Von Beginn an hat sich die medizinische Redaktion von MedAustria zum Ziel gesetzt, Ärzten und Ärztinnen im deutschsprachigen Raum ein vielfältiges Angebot an Informationen aus der wissenschaftlichen Welt zur Verfügung zu stellen - und hat diese Vorgabe bis zum heutigen Zeitpunkt durchgehalten.

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Nachrichten der letzten Wochen

Größte deutsche Studie zur Verbesserung der Depressionsbehandlung startet
Mit Biomarkern individuelle Diagnose- und Therapiewege finden – was in der Onkologie bereits funktioniert, soll auch in der Psychiatrie möglich werden.

Kompakter Kompass durch die Patientenrechte präsentiert
Die ÖsterreicherInnen wissen um ihre Patientenrechte nur mangelhaft Bescheid, ergab eine Umfrage unter mehr als 200 Patientenorganisationen. Deshalb wurde nun von der Online-Plattform selpers gemeinsam mit den Verbänden PHARMIG und FOPI der neue Ratgeber "Ihr Recht als PatientIn – Von Diagnosestellung bis Nachsorge“ publiziert.

Abenteuerliche Flucht von Kiew an die MedUni Graz
Der 24. Februar 2022 hat praktisch über Nacht ein ganzes Land in den Krieg gestürzt. Russland marschierte in die Ukraine ein und griff das Land großflächig an. Eine massive Fluchtbewegung war die Folge.

MHH sucht Probanden für Helicobacter-Studie
Helicobacter pylori ist ein Magenkeim, von die Hälfte der Weltbevölkerung betroffen ist – er verursacht häufig eine Magenschleimhautentzündung. Bei etwa 20 Prozent der Menschen führen diese Entzündungen zu Magengeschwüren, bei einem Prozent zu Magenkrebs.

Buchrezension: Brustkrebst - Alles was jetzt wichtig ist
Das neue Buch von Prof. Nadia Harbeck, einer der weltweitführenden Brustkrebsexpertinen, vermittelt eine allgemeinverständliche und umfassende Unterstützung und Orientierung auf Basis der neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse für akut oder Nachsorge-Betroffene und Angehörige.

Buchrezension: Starker Rücken ohne Anstrengung
Eine logische Folge unseres dauerhaften Sitzens sind Rückenschmerzen. Häufig bemühte Ratschläge zu Sport und Muskelaufbau zielen nicht auf die eigentliche Schmerzursache ab.

Unerwartete Hirnleistungs-Einbußen bei Epilepsie
Bei schweren Epilepsien hilft oft nur ein chirurgischer Eingriff - meist mit großem Erfolg. Während sich die Hirnleistung nach einer erfolgreichen Operation langfristig erholen kann, kommt es in seltenen Fällen zu unerwarteten kognitiven Leistungseinbrüchen.

Gene und Sprache entwickelten sich nicht immer parallel
Wie sind Sprache und Genetik in der Menschheitsgeschichte miteinander verbunden? Eine Studie der Uni Zürich und des Max-Planck-Instituts hat mithilfe einer globalen Datenbank erstmals entsprechende Daten verknüpft. Sie zeigt: Es gibt viele Übereinstimmungen bei der sprachlichen und genetischen Entwicklung, aber weltweit auch 20 Prozent Abweichungen, etwa auf Malta, in Ungarn oder Namibia.

Wie Gene und kleine Moleküle unser persönliches Krankheitsrisiko beeinflussen
Jeder Mensch hat einen individuellen chemischen Fingerabdruck. Die Zusammensetzung von kleinen Molekülen im Blut, etwa Fette oder Zucker, bestimmt mit, wie unser Körper auf äußere Einflüsse reagiert, für welche Krankheiten er anfällig ist und wie schwer eine Krankheit verlaufen wird.

i.A Kein erhöhtes Risiko für Herpes-Zoster nach COVID-Impfung
Die Sorge wegen vermeintlicher Nebenwirkungen hält viele Menschen noch immer von der Impfung gegen Covid-19 ab. Auch im Hinblick auf eine mögliche impfassoziierte Herpes-Zoster-Erkrankung (Gürtelrose) ist dies aber nicht gerechtfertigt, wie gerade eine große Auswertung von über 2 Mio. Geimpften zeigte.

Immuntherapiestudie für Patienten mit biochemischem Rezidiv des Prostatakarzinoms startet
Prostatakrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen von Männern in Deutschland. Wenn der Tumor voranschreitet und Tochtergeschwüre in anderen Organen bildet (sogenannte Metastasen), ist das Prostatakarzinom bisher nicht heilbar.

Vitamin K als zentraler Player bei Covid-19-Therapie
Neben genetischen Konstellationen werden Immunabwehr, Lebensstil sowie Ernährungsgewohnheiten als mögliche Ursachediskutn für Covid-19 diskutiert. Forschende der Med Uni Graz sind Indikator-Biomarkern auf der Spur, die zur Aufklärung dieser Fragen beitragen können.

Pionierforschung zur Gentherapie gegen Hör- und Gleichgewichtsstörungen
Kinder und Erwachsene mit Hilfe von Gentherapie vor erblich bedingter Gehörlosigkeit zu schützen, ist ein Ziel von Professor Dr. Dr. Axel Schambach, Leiter des Instituts für Experimentelle Hämatologie der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH).

Neuer Mechanismus der Chemotherapie-Resistenz in Darmtumore entdeckt
Forschende des Georg-Speyer-Hauses und der Goethe-Universität haben einen neuen Mechanismus entdeckt, der erklärt, warum nur ein Teil der Zellen eines Darmtumors auf eine Chemotherapie anspricht.

Interview: Prof Schulte-Körne, Kinder- und Jugendpsychiatrie LMU Klinikums München
Mit coronabedingter zweijähriger Verspätung feierte die Klinik und Poliklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Psychotherapie des LMU Klinikums am 4. und 5. November das 10-jährige Jubiläum.

COPD-AktivistInnen bezwingen Vienna DC Tower und die Bergisel Schanze
Anlässlich des Welt-COPD-Tages erklommen für die Awareness-Kampagne mycopd-challenge.com Eberhard Jordan mit 28% Luftvolumen den Vienna DC Tower, während in Innsbruck 13 COPD-PatientInnen die Bergisel Schanze erklommen.

Erster hochauflösender Einzelzell-Atlas zum Lungenkarzinom erstellt
Kein Tumor gleicht dem anderen. Diese Unterschiedlichkeit und das komplexe Zusammenspiel von Tumor- und Immunzellen erschwert die Auswahl gezielter Immuntherapien. Innsbrucker ForscherInnen haben nun 1,7 Milliarden Messungen von 1,3 Millionen Zellen von 318 Lungenkrebs-PatientInnen analysiert und daraus einen Einzelzell-Atlas erstellt.

Gen spielt wichtige Rolle bei der Embryonalentwicklung
Eine internationale Studie unter Leitung der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn hat ein Gen identifiziert, das eine wichtige Rolle bei der Entwicklung des menschlichen Embryos spielt. Ist es verändert, können Fehlbildungen verschiedener Organsysteme die Folge sein.

Mit Ecstasy und Cathione Depressionen und Angststörungen bekämpfen
Für die Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depressionen und Angststörungen stehen heute verschiedene Wirkstoffklassen zur Verfügung, die neben ihrem Nutzen auch verschiedene Nachteile mit sich bringen.

Wie Covid-19 zu neuronalen Schäden führt
Obwohl das Coronavirus Sars-CoV-2 keine Nervenzellen befällt, kann eine Covid-19-Erkrankung Schäden am Nervensystem verursachen.

Reset des Immunsystems bei MS-Therapie
Die Transplantation von Blutstammzellen ist eine radikale, aber hochwirksame Therapie gegen Multiple Sklerose.

Autonomes Nervensystem kann Muskulatur mit Nervenimpulsen motorisch steuern
Das autonome Nervensystem ist als Steuerungszentrale für Abläufe im Körper wie Atmung oder Herzschlag bekannt, die nicht willentlich beeinflusst werden können.

4,6 Millionen Euro Anschlussförderung für Zuckerforschung
Zuckerverbindungen aus der Gruppe der Glykane übernehmen bei vielen biologischen Prozessen in unserem Körper eine wichtige Aufgabe. Indem sie sich chemisch mit Eiweißen und Fetten verbinden und diese dadurch verändern, regulieren sie etwa die Reifung der Nieren, die richtige Vernetzung von Nervenbahnen im Gehirn oder die Funktion des Immunsystems.

Erste klinische Studien zu Post-COVID und Chronischem Fatigue-Syndrom gestartet
Das Post-COVID-Syndrom (PCS) kann sehr unterschiedlich ausgeprägt sein, geht aber meist mit schwerer Erschöpfung einher. Ein Teil der Betroffenen leidet an der myalgischen Enzephalomyelitis/dem Chronischen Fatigue-Syndrom, kurz ME/CFS.

Blutgerinnsel bei Sinusthrombosen kathetergestützt entfernen
Zehn bis 15 Prozent der PatientInnen mit einer schweren Sinusthrombose versterben an dieser seltenen Erkrankung oder kämpfen im Anschluss mit bleibenden Beeinträchtigungen.

Verhaltensmaßnahmen nach einer Pilzvergiftung
Die Pilze sprossen in dieser Saison besonders üppig. Das sorgte für volle Körbe, verlangte aber auch volle Aufmerksamkeit. Das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) zieht ein Fazit und rät weiterhin zu erhöhter Wachsamkeit.

MedUni Innsbruck will mehr Jungärzte für Allgemeinmedizin begeistern
Seit August 2022 ist Alfred Doblinger Prof. für Allgemeinmedizin an der MedUni Innsbruck. Die Stiftungsprofessur wird federführend von der Österreichischen Gesundheitskasse mit Unterstützung des Landes Tirol finanziert.

Wenn nichts mehr geht beim Dialyse-Shunt
Versagen die Nieren, steht die Dialyse als Langzeittherapie zur Verfügung. Allerdings nur, solange mittels eines sogenannten Shunts ein ungehinderter Zugang zum Blutsystem möglich ist.

Schnelle und günstige MRT-Quantentechnologie für die Tumordiagnostik
Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert ab sofort ein innovatives Projekt zur besseren Darstellung von Tumoren mit 15,8 Millionen Euro für vier Jahre. Davon gehen 3,1 Millionen Euro an das Universitätsklinikum Freiburg als klinischer Partner.

i.A Neuronaler Mechanismus beim Erlernen von Fürsorgeverhalten entdeckt
Verschiedene Krankheitsbilder wie postpartale Depressionen oder Psychosen können zu einem veränderten Fürsorgeverhalten gegenüber dem Neugeborenen und einer gestörten Mutter-Kind-Bindung führen.

Die Molekulare Entschlüsselung des Nierenfilters
Forschende der III. Medizinischen Klinik und Poliklinik des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) sowie der Uniklinik Freiburg und dem Imagine Institut in Paris konnten mit Hilfe von hochauflösenden Proteomanalysen die molekulare Zusammensetzung des Nierenfilters entschlüsseln.

Diabetiker-Unterversorgung während Pandemie untersucht
Das Institut für Versorgungsforschung und Gesundheitsökonomie des Deutschen Diabetes-Zentrums in Düsseldorf (DDZ) hat in einer aktuell publizierten Studie1 Hinweise auf eine medizinische Unterversorgung von mit Diabetikern während der Corona-Pandemie feststellen können.

Mehrheit der Deutschen sieht Krebs als größte Bedrohung und hofft auf Gen- und Immuntherapien
Bei welcher Krankheit sehen die Bürger*innen den größten medizinischen Bedarf? In welchen neuen Therapieformen liegen ihrer Meinung nach die größten Chancen? Und wie sollen öffentliche Forschung und Pharmaindustrie in Zukunft zusammenarbeiten?

3-D-Struktur des HOPS-Komplexes durch Kryo-Elektronenmikroskop erforscht
Wie es Zellen gelingt, aufgenommene Nahrung oder Viren wie das Coronavirus SARS-CoV2 zum zellulären Magen zu bringen und zu zerlegen, hat ein Forschungsteam der Universität Osnabrück im Detail untersucht.

Covid-Impfung verbessert Wirkung von Nasenrachenkrebs-Therapie
Menschen mit Nasenrachenkrebs werden häufig mit Medikamenten behandelt, die ihr Immunsystem gegen den Tumor aktivieren. Bislang befürchtete man, dass eine Impfung gegen Covid-19 den Erfolg der Krebstherapie mindern oder starke Nebenwirkungen hervorrufen kann.


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