MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 1999

MedAustria News von März 1999

Erneut Cholera-Ausbrüche in Afrika: Das Robert Koch-Institut mahnt Reisende zur Vorsicht (31.3.1999)
Nach größeren Cholera-Ausbrüchen in Afrika im Jahr 1998 werden seit Anfang 1999 erneut eine Reihe von Cholera-Ausbrüchen im mittleren und südlichen Afrika registriert.

Traumata während der Schwangerschaft können zu infantiler Zerebralparese führen (31.3.1999)
Stumpfe Traumata gegen das Abdomen einer schwangeren Frau können in einer Zerebralparese oder Epilepsie des Neugeborenen resultierten.

Tumordifferenzierung durch Troglitazone-Therapie (31.3.1999)
Der Insulin-Sensitizer Troglitazone (Rezulin®, Parke Davis) kann erfolgreich in der Behandlung des Liposarkoms eingesetzt werden.

Diabetes kann Kolorektalkarzinom-Risiko steigern (30.3.1999)
Resultate der „Nurses´ Health Study“ beschreiben ein gesteigertes Risiko der Entwicklung eines Kolorektalkarzinoms bei Diabetikerinnen.

Hohes KHK- und Insultrisiko bei Lupus-Patientinnen (30.3.1999)
Laut einer neuen Studie weisen junge Lupus erythematodes-Patientinnen ein gesteigertes kardiales und zerebralvaskuläres Risiko auf.

Enalapril-Therapie zur Verbesserung der Pumonalfunktion bei Herzinsuffizienz (30.3.1999)
Durch eine Inhibierung des Angiotensin-Converting Enzyme (ACE) mit Enalapril kann die Lungenfunktion bei Herzinsuffizienz-Patienten verbessert werden.

ECCMID´99: Strategien zur Resistenzvermeidung bei Atemwegsinfektionen (29.3.1999)
Anläßlich der ECCMID‘99 wurde ein eigenes Symposium zur Problematik der Resistenzbildung und möglicher Gegenstrategien mit Schwerpunkt Atemwegsinfektionen abgehalten.

Donepezil zur Therapie von Verhaltenssymptomen bei Patienten mit Down-Syndrom (29.3.1999)
Eine in ”The Lancet” publizierter Artikel berichtet von der erfolgreichen cholinergen Therapie mit Donepezil bei Patienten mit Trisomie 21.

Sectio caesarea zur Verminderung der HIV-Transmissionsrate (29.3.1999)
Durch eine AZT-Therapie während der Schwangerschaft, eine elektive Sectio caesarea und die Vermeidung der Brustfütterung kann die vertikale HIV-Transmissionsrate drastisch reduziert werden.

Levocarnitin verbessert Insulinsensivität bei Typ II-Diabetikern (29.3.1999)
Eine aktuelle Studie zeigt, daß die Applikation von L-Carnitin bei Typ II-Diabetikern zu einer Steigerung der Insulinsensivität führt.

Richtlinien zur Schlaganfallprävention (27.3.1999)
Das ”Journal of the American Medical Association” veröffentlicht in seiner aktuellen Ausgabe Richtlinien zur Prävention des zerebralen Insults.

Lorazepam präventiv bei Alkohol-induzierter Epilepsie wirksam (26.3.1999)
Die Behandlung mit intravenös verabreichtem Lorazepam führt zu einer signifikanten Reduktion des Risikos von wiederkehrenden epileptischen Anfällen bei chronisch Alkoholkranken.

Läsionen von nicht-kleinzelligen Lungenkarzinomen in 19% radiologisch nicht faßbar (26.3.1999)
In 19% der Fälle werden die Läsionen von nicht-kleinzelligen Bronchialkarzinomen auf konventionellen Herz-Thorax-Aufnahmen nicht erkannt.

Verlängerte Antikoagulantientherapie reduziert Risiko für erneute venöse Thromboembolien (26.3.1999)
Bei der idiopathischen venösen Thromboembolie kann das Risiko eines erneuten Auftretens reduziert werden, wenn über mehr als 3 Monate nach der ersten Episode eine Antikoagulantientherapie verabreicht wird.

ECCMID´99: Zukunftsperspektive - Makrolide im 21. Jahrhundert (25.3.1999)
Im Rahmen eines Satelite Symposium der ECCMID´99 in Berlin wurde die Zukunft der Makrolide in der antibiotischen Therapie des 21. Jahrhunderts diskutiert.

Passivrauchen als Risikofaktor der koronaren Herzkrankheit (25.3.1999)
Eine Metaanlyse epidemiologischer Studien assoziiert eine Erhöhung des KHK-Risikos bei Passivrauchern

Verdopplung der Lebenserwartung durch Chemoembolisation bei Lebermetastasen (25.3.1999)
Eine direkt in die Leber applizierte Chemotherapie verdoppelt die Überlebenszeit bei Patienten mit in die Leber metastasierten Kolorektalkarzinomen.

Orthopädische Schuheinlagen zur Linderung tiefer Rückenschmerzen (25.3.1999)
Ein Vielzahl der Fälle chronischer tiefer Rückenschmerzen könnte durch Abnormitäten der Gangart verursacht sein.

Gestationale Lösungsmittelexposition erhöht das Risiko fetaler Malformationen (24.3.1999)
Frauen, die im ersten Trimester einer Schwangerschaft organischen Lösungsmitteln ausgesetzt sind, weisen ein 13fach gesteigertes Risiko fetaler Malformationen auf.

ECCMID´99: Bekämpfung von Streptococcus Pneumoniae Resistenzen mit Fuoroquinolonen (24.3.1999)
Fluoroquinolone stellen einen Weg zur Diversifikation in der Therapie von Atemwegsinfektionen dar, dienen aber nach neuen Ergebnissen auch bei einmal täglicher Applikation zur effizienten Streptococcus Pneumoniae Eradikation.

Ciprofloxazin effektiv bei milden bis moderaten M. Crohn-Schüben (24.3.1999)
In der Therapie milder bis moderater Morbus Crohn-Schübe beweist sich Ciprofloxacin (1g/d) als ebenso effektiv wie Mesalazin (4g/d).

Neues Kontaktlinsenmaterial könnte das Risiko der Augeninfektionen reduzieren (24.3.1999)
Am “National Meeting of the American Chemical Society” wurden neue Materialien für Kontaktlinsen vorgestellt, die ein längeres Tragen der Linsen ermöglichen und das Infektions-Risiko reduzieren.

ECCMID´99: Die Rolle von Chemokinen und Chemokine-Rezeptoren in der Pathogenese von HIV (23.3.1999)
Die HIV Kombinations-Therapie führt zu verstärktem Interesse an einer prophylaktischen HIV-Schutzimpfung; gleichzeitig sollte man aber die Therapie von AIDS und die Immun-Pathogenese nicht vernachlässigen.

ECCMID´99: Effektivität von Sustiva® in Kombination mit Zerit® und Epivir® zur HIV-Suppression (23.3.1999)
Eine auf der ECCMID präsentierte Studie beschreibt die Reduktion der HI-Virenlast unter quantifizierbare Werte (<400 Kopien/ml) bei einer Kombinationstherapie bestehend aus Sustiva®, Zerit® und Epivir®.

Eklat bei der ECCMID‘99 in Berlin (23.3.1999)
R.C. Gallo wurde von einem Çuninvited speaker‘ als Urheber der AIDS-Epidemie beschuldigt.

Hereditäres ovarielles Karzinom selten bei Frauen im gebärfähigem Alter (23.3.1999)
Mit BRCA1- und BRCA2-Mutationen assoziierte Ovarialkarzinome treten am häufigsten bei Frauen über 60 auf.

Konventionelle Interferon-Dosen suboptimal zur Therapie der HCV-Infektion (23.3.1999)
Bei Hepatits C-Infizierten ist die Wahrscheinlichkeit eines anhaltenden Responses nach hochdosierter Interferon-Therapie signifikant höher als nach Applikation einer Standarddosis.

Orales Doxycyclin effektiv bei Lyme-Borreliose (22.3.1999)
Eine orale Doxycyclin-Therapie ist bei Borreliose-Patienten mit Falzialisparese oder Meningitis effektiv.

Massive Reduktion der Lebenserwartung in Afrika durch AIDS (22.3.1999)
AIDS hat die durchschnittliche Lebenserwartung in Zimbabwe um ein viertel Jahrhundert reduziert und eine signifikante Reduktion der Lebenserwartung wird auch in anderen afrikanischen Staaten registriert.

Therapie bei Schlaflosigkeit besser als Medikamente (19.3.1999)
Ältere Menschen, die unter Einschlafstörungent leiden, sprechen langfristig auf eine Verhaltenstherapie besser an als auf Schlafmittel.

Fomezipol in der Behandlung der Ethylenglykol-Vergiftung (19.3.1999)
Fomepizol, ein neuer Inhibitor der Alkohol-Dehydrogenase (ADH), verhindert in der Frühphase der Intoxikation mit Ethylenglykol Nierenschäden durch toxische Metaboliten.

Raucher sind sich ihrer Gesundheitsrisiken nicht bewußt (19.3.1999)
Die meisten Raucher sind sich der Tatsache, daß Rauchen ihr Risiko, Lungenkrebs oder eine Herzerkrankung zu entwickeln, erhöht, nicht bewußt oder verdrängen sie.

Sonata® in Europa zur Therapie von Einschlafstörungen zugelassen (18.3.1999)
Die Europäische Kommission hat dem von Wyeth-Ayerst Laboratories produzierte Sonata® (Zaleplon) die Marketingautorisation zur Therapie der Schlaflosigkeit erteilt.

Gastroösophagealer Reflux als Risikofaktor für ösophageales Adenokarzinom (18.3.1999)
Prolongiertes symptomatisches Sodbrennen erhöht die Wahrscheinlichkeit der Entwicklung eines Ösophaguskarzinoms.

Fortsetzung der Diskussion bezüglich Fettkonsum und Brustkrebsrisiko (18.3.1999)
Eine im ”Journal of the National Cancer Institute” publizierte Studie beschreibt reduzierte Östradiol-Spiegel bei verringertem Fettkonsum bei prä- und postmenopausalen Frauen.

Lysozym und Ribonukleasen als Anti-HIV-Komponenten in Saliva und im Harn von Schwangeren (17.3.1999)
Eine wissenschaftliche Arbeit berichtet von der Purifikation, Charakterisierung und Identifikation dreier Enzyme mit Anti-HIV-Aktivität in Tränenflüssigkeit, Speichel und im Urin schwangerer Frauen.

Etanercept-Therapie bei chronischer Polyarthritis (17.3.1999)
Das rekombinierte Tumornekrosefaktor-Rezeptor:Fc Fusionsprotein Etanercept (Enbrel®) ist - anhängig von der applizierten Dosis - effektiv in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis.

Hochdosiertes Methadon zur Therapie der Opioidabhängigkeit (17.3.1999)
Eine Studie im JAMA vergleicht die hoch dosierte mit der moderat dosierten Methadontherapie zur Behandlung der Opioidabhängigikeit.

Endogener Stickstoffoxidsynthetaseinhibitor: Ein neuer Marker für Atherosklerose (17.3.1999)
Die Plasmakonzentrationen des asymmetrischem NO-Synthetaseinhibitor Dimethylarginin (ADMA) korrelieren mit Risikofaktoren für Atherosklerose.

Lymphangiose als Indikator für das Überleben von Patienten mit primär diffus infiltrativem kolorektalem Adenokarzinom (17.3.1999)
Die Ausprägung der Lymphangiose ist ein unabhängiger Prädiktor für die Mortalität von Patienten mit kolorektalem Karzinom.

Assoziation des mütterlichen Rauchens während der Schwangerschaft mit Kriminalitätsbereitschaft der männlichen Nachkommen (16.3.1999)
Das pränatale mütterliche Rauchen stellt einen weiteren zusätzlichen Risikofaktor des späteren kriminellen Verhaltens der erwachsenen männlichen Nachkommenschaft dar.

Hormonersatztherapie führt bei Frauen mit benignen Brusttumoren zu keiner weiteren Steigerung des Karzinomrisikos (16.3.1999)
Eine Studie in ”Cancer” beschreibt keine additionale Steigerung des erhöhten Risikos eines invasiven Brustkarzinoms durch eine Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen mit anamnestisch benignen Mammatumoren.

Risikostratifizierung des Spitz-Tumors (16.3.1999)
Das jugendliche Melanom oder “Spitz-Tumor” präsentiert sich histologisch oft mit großer Ähnlichkeit zum malignen Melanom.

Gesteigerte Mortalität durch Aspirin plus ACE-Hemmer-Kombinationstherapie (15.3.1999)
Eine Therapie mit Aspirin plus einem ACE-Hemmer führt zu einer verminderten linksventrikulären Ejektionsfraktion und zu einer höheren Mortalitätsrate als unter Aspirin-Monotherapie.

Beckenbodentraining zur Therapie der Inkontinenz (15.3.1999)
Durch ein Training des muskulären Beckenbodens kann die Inzidenz der Harninkontinenz bei älteren Personen um nahezu 75% gesenkt werden.

Häufigere kongenitale Malformationen bei Zwillingsgeburten (15.3.1999)
Geburtsfehler sind bei Zwillingsgeburten um bis zu 60% häufiger als bei Einzelgeburten.

Kein Zusammenhang zwischen Fettkonsum und Brustkrebs (12.3.1999)
Eine großangelegte Langzeitstudie zeigt keine Assoziation zwischen dem Fettkonsum und dem Brustkrebs-Risiko, was der bisherigen Lehrmeinung widerspricht.

Viagra bei älteren Frauen ohne erwünschte Wirkung (12.3.1999)
Das Medikament Viagra (Wirkstoff Sildenafil) ist in der Behandlung der Impotenz bei älteren Männern erfolgreich, älteren Frauen mit sexueller Dysfunktion hilft es jedoch nicht.

Vitaminmangel verantwortlich für Hörverlust (12.3.1999)
Vitamin B12- oder Folsäuremangel führen bei älteren Frauen möglicherweise zum Hörverlust.

Steigerung der Inzidenz koronarer Ereignisse durch Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen mit KHK (12.3.1999)
Während die Hormonersatztherapie bei postmenopausalen Frauen ohne KHK kardioprotektive Effekte ausweist, scheint eine Östrogen-Behandlung bei Frauen mit etablierter KHK die Inzidenz kardialer Ereignisse zu erhöhen.

Simvastatin zur Verlangsamung der KHK-Progression bei normalem und leicht erhöhtem Cholesterinspiegel (12.3.1999)
Eine vierjährige kanadische Studie beweist eine Verlangsamung der Progression der koronaren Herzkrankheit bei Patienten mit normalen Cholesterinwerten und etablierter KHK durch eine Therapie mit Simvastatin.

Experimentelles Pharmakon effektiv gegen Vancomycin-resistente Bakterien (11.3.1999)
Amerikanische Wissenschafter setzten das von Pharmacia and Upjohn entwickelte Experimentalpharmakon Linezolid bei einem Patienten mit schwerer antibiotikaresistenter Enterokokken-Infektion erfolgreich ein.

Steigende Inzidenz des hepatozellulären Karzinoms in den Vereinigten Staaten (11.3.1999)
Das “New England Journal of Medicine” berichtet von einem drastischen Anstieg der Inzidenz des primären Leberzellkarzinoms zwischen 1980 und 1995 in den USA.

ACC-Meeting: Blockade des Sauerstofftransports durch hohe Cholesterinspiegel (11.3.1999)
Ein hoher Plasmacholersterinspiegel stellt eine Barriere der Sauerstoffdiffusion von den Erythrozyten ins Gewebe dar.

Zigarrenrauchen hat unmittelbaren Effekt auf Arterien (11.3.1999)
Das Rauchen einer Zigarre verschlechtert unmittelbar nach dem Konsum die Dilatationspotenz der Blutgefäße.

Autotransplantation von Stammzellen zur Wiederherstellung der normalen Hämatopoese bei CML (10.3.1999)
Die Autotransplantation von Philadelphia Chromosom-negativen Stammzellen im chronischen Stadium der chronisch myeloischen Leukämie kann in einer prolongierten Wiedererlangung der normalen Hämatopoese resultieren.

ACC-Meeting: Ansätze zur prolongierten Revaskularisation (10.3.1999)
Am 48. Meeting des American College of Cardiology präsentierten mehrere Wissenschafter Resultate betreffs neuer Ansätze zur prolongierten Revaskularisation.

ACC-Meeting: Lovenox® besser als Heparin in der Therapie des akuten koronaren Syndroms (10.3.1999)
Die Endresultate zweier Meta-Analysen beweisen, daß bei akutem koronarem Syndrom eine Therapie mit Lovenox® plus Aspirin jener mit unfraktioniertem Heparin plus Aspirin überlegen ist.

Mortalität nach venösen Thromboembolien höher als bisher angenommen (9.3.1999)
Eine wissenschaftliche Arbeit in “Archieves of Internal Medicine” determiniert Prädiktoren des Kurzzeit- und Langzeitüberlebens nach venösen Thromboembolien.

Lipiodol-Iodine-131 sicher und effektiv bei Patienten mit resezierbarem hepatozellulärem Karzinom (9.3.1999)
Eine einzelne postoperative intraarteriell applizierte Dosis Lipiodol-Iodine-131 reduziert bei Patienten mit hepatozellulärem Karzinom das Rezidivrisiko und verlängert die Überlebenszeit.

ACC-Meeting: Reduktion von Herzattacken und verminderte Schädigung des Herzmuskels durch Integrilin®-Therapie (9.3.1999)
Eine Studie bestätigt die Reduktion der Inzidenz von Herzattacken und die Verminderung des Ausmaßes der Destruktionen des Herzmuskels bei Patienten mit akutem koronarem Syndrom unter Integrilin®-Therapie.

Ausschreibung des Joachim Kuhlmann AIDS-Preises 1999 (9.3.1999)
Anläßlich des vom 02.-05.06.99 in Essen stattfindenden Deutschen AIDS-Kongresses schreibt die Joachim Kuhlmann AIDS-Stiftung den nach ihrem Gründer, der 1995 der Erkrankung erlegen ist, benannten Preis aus.

Perinatale Gabe von Zidovudin und die Transmission von HIV-1 (8.3.1999)
Die perinatale Applikation von Zidovudin reduziert das Risiko der HIV-1-Transmission auf das Kind um 50%.

ACE-Genotyp und Inzidenz der pulmonalen Hypertonie bei Hochlandbewohnern (8.3.1999)
Wissenschafter konnten eine Verbindung zwischen einem Gen und dem Auftreten der pulmonalen Hypertonie bei Hochlandbewohnern beweisen.

Beziehung zwischen Melanominvasion und anatomischer Lage (8.3.1999)
An weniger einsichtigen Körperstellen auftretende Melanome haben bei Diagnosestellung eine größere Dicke als leicht sichtbare.

EU-Kommission genehmigt Zenapax® (5.3.1999)
Hoffmann-LaRoche´s Zenapax® (Daclizumab) wurde für die Länder der Europäischen Union zur Prävention akuter Organabstoßungsreaktionen nach Nierentransplantationen autorisiert.

Elektrische Nervenstimulation lindert tiefe Rückenschmerzen (5.3.1999)
Perkutane elektrische Nervenstimulation (PENS), bei der mittels akupunkturähnlichen Nadeln Nerven stimuliert werden, scheint eine höchst effektive nicht-pharmakologische Methode zu sein, um tiefe Rückenschmerzen zu lindern.

Rauchen während der Schwangerschaft setzt Fetus einem Karzinogen aus (5.3.1999)
Die Analyse des ersten Harns von Neugeborenen zeigt, daß Mütter, die während der Schwangerschaft rauchen, ihr ungeborenes Kind einem bekannten Karzinogen aussetzen.

Reisedurchfall noch immer ein häufiges Übel (5.3.1999)
Bis zu 50% der Touristen, die aus einem Industrieland in ein Entwicklungsland reisten, erkrankten laut einer Studie aus den frühen 80ern an Durchfall.

Knochenmarkstransplantation hilft Kindern mit Osteogenesis imperfecta (4.3.1999)
Eine Knochenmarkstransplantation scheint eine effektive Therapieform bei Kindern mit „Glasknochenkrankheit“ oder anderen hereditären Erkrankungen des Knochens zu sein.

Pharmakon plus Nikotinpflaster zum Rauchstopp (4.3.1999)
Eine medikamentöse Therapie mit Bupropion (Wellbutrin®, Zyban®) in Kombination mit Nikotinpflastern scheint Raucher beim Absetzten der Noxe am besten zu unterstützen.

Haarsträhne offenbart Brustkrebsrisiko (4.3.1999)
Die Analyse von Haarsträhnen könnte eine einfache und wirksame Methode zum Brustkrebsscreenig darstellen.

ACE-Hemmer zur Reduktion des plötzlichen Herztodes bei Infarkt-Überlebenden (3.3.1999)
Durch die Administration von ACE-Hemmern kann die Anzahl plötzlicher Herztod-Fälle nach einem Myokardinfarkt signifikant reduziert werden.

Regelmäßiges Screening auf fäkales Blut reduziert die Kolonkarzinom-Mortalität (3.3.1999)
Durch jährliches Screening auf okkultes Blut im Stuhl kann die Kolonkarzinom-Mortalität älterer Erwachsener um 33% gesenkt werden.

Blutdrucksenkung durch Kaffee- und Alkoholabstinenz (3.3.1999)
Zwei wissenschaftliche Arbeiten in der aktuellen Ausgabe von „Hypertension“ konkludieren, daß eine Reduktion des Alkohol- und Kaffeekonsum in einer Blutdrucksenkung bei Hypertonikern resultiert.

Atherosklerose beginnt schon in der Jugend (2.3.1999)
Atherosklerose beginnt schon im Alter von 15 Jahren; somit sollten auch Präventivmaßnahmen zu einem frühen Zeitpunkt einsetzten.

Resistenzentwicklung von Zystitiserregern (2.3.1999)
Erreger von Blasenentzündungen entwickeln zunehmend Resistenzen gegenüber den am häufigsten verwendeten Antibiotika.

Prädiktoren des tödlichen Hirnödems nach ischämischem Hirninsult (2.3.1999)
Eine Reihe von klinischen und computertomographischen Kriterien ermöglicht es, das Risiko der Entwicklung eines tödlichen Hirnödems infolge eines ischämischen Schlaganfalls abzuschätzen.

Kochen in Eisentöpfen zur Prävention der Eisenmangelanämie (1.3.1999)
Die Verwendung von Eisenkochtöpfen könnte eine “low-tech”-Lösung in der Prävention der Eisenmangelanämie in vielen Entwicklungsländern darstellen.

Kalzium zur Prävention kolorektaler Polypen (1.3.1999)
Eine randomisierte, doppel-blind geführte Studie analysiert die Kalziumapplikation zur Prävention rezidivierender Kolorektalpolypen.

Stickoxid-Blocker zur Therapie chronischer Spannungskopfschmerzen (1.3.1999)
Eine dänische Studie in der dieswöchigen Ausgabe von „The Lancet“ beschreibt die Effektivität der Behandlung chronischer Spannungskopfschmerzen mit einem Stickoxid-Blocker.