MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 1999

MedAustria News von November 1999

Wenige Patienten mit antidepressiver Therapie zufrieden (30.11.1999)
Nur ein Drittel der depressiven Patienten zeigt sich mit der jeweils administrierten medikamentösen Langzeit-Therapie zufrieden.

Assoziationen zwischen HSV- und HIV-Infektionen (29.11.1999)
Eine Publikation in ‘Archieves of Dermatology’ beschreibt Assoziationen zwischen Herpes simplex- und HI-Virusinfektionen.

Tod durch Ertrinken mit genetischer Mutation assoziiert (26.11.1999)
Wissenschafter haben eine genetische Mutation identifiziert, die manche Fälle von ungeklärtem Tod durch Ertrinken erklären könnte.

Absetzten von Furosemid bei Herzinsuffizienz vermindert postprandialen Hypotonus (25.11.1999)
Bei älteren Herzinsuffizienz-Patienten mit erhaltener linksventrikulärer Funktion ist das Absetzten von Furosemid mit einer signifikanten Reduktion des postprandialen Hypotonus assoziiert.

Kopfschmerzen bei Kleinkindern werden häufig verkannt (24.11.1999)
Erfahrungen aus der ersten Kopfschmerzambulanz in Österreich

Prävalenz und Prädiktoren depressiver Symptome bei älteren prämenopausalen Frauen (23.11.1999)
Die ,Harvard Study of Moods and Cycles‘ evaluiert Assoziationen zwischen schwereren Depressionen und dem Wechsel menstrueller bzw. ovarieller Funktionen.

Respiratorische Infektionen während der Schwangerschaft in Konnex mit kindlichem Asthma (22.11.1999)
Eine in <i>Clinical and Experimental Allergy</i> publizierte Studie vermutet eine Assoziation zwischen respiratorischen Infektionen während der Schwangerschaft und kindlichem Asthma.

Ursache eines Therapieversagens bei HIV-Mehrfachtherapie lässt sich mit neuen Testverfahren eingrenzen (19.11.1999)
Mit neuen sensitiven Tests zur antiviralen Therapiekontrolle ist derzeit eine Nachweisgrenze von drei bis fünf HIV-RNA-Kopien pro Milliliter erreichbar.

Bessere Resultate nach Prostatektomien in hochfrequenten Spitälern (18.11.1999)
Bei Spitälern mit hoher Operationsfrequenz werden nach Prostatektomien bessere Kurzzeitresultate und kürzere Krankenhausaufenthalte registriert.

Rund 38% der Amerikaner leiden unter Allergien (17.11.1999)
Eine Studie zeigt, dass rund 38% der Amerikaner - doppelt so viele als bisher angenommen - unter Allergien leidet.

Globale Allianz zur Lepra-Eliminierung bis zum Jahr 2005 (16.11.1999)
Die WHO präsentierte auf der Third International Conference on the Elimination of Leprosy die Formierung einer globalen Allianz zur Eliminierung von Lepra bis zum Jahr 2005.

Qualitätssicherung in der Medizin (15.11.1999)
Am Donnerstag letzter Woche fand in den Räumlichkeiten der Wiener Ärztekammer eine Podiumsdiskussion zum Thema „Qualitätssicherung in der Medizin“ statt.

Welt-Diabetestag am 14. November (12.11.1999)
Ursachen, Symptome sowie Prävention und Therapie von Diabetes müssen mehr in das öffentliche Interesse gerückt werden.

Keine Steigerung der Knochendichte bei Administration oraler Kontrazeptiva (11.11.1999)
Bei prämenopausalen Frauen mit normalen Östrogen-Werten ist eine Langzeit-Administration oraler Kontrazeptiva mit keiner Steigerung der Knochendichte assoziiert.

Großteil der Insomnie-Patienten leidet unter mentalen Erkrankungen (10.11.1999)
Bei mehr als der Hälfte der Patienten, die medizinische Hilfe aufgrund von Schlaflosigkeit aufsuchen, können mentale Erkrankungen diagnostiziert werden.

Östrogen reduziert aggressives Verhalten bei älteren Demenz-Patienten (9.11.1999)
Mittels einer Östrogentherapie kann das aggressive Verhalten älterer dementieller Patienten sicher und effektiv reduziert werden.

Hohe Pneumonie- und Influenza-Mortalitätsrate bei Diabetikern (8.11.1999)
Weiße und afroamerikanische Diabetiker sterben häufiger infolge einer Pneumonie oder Influenza als nichtdiabetische Vergleichspersonen.

Leptin zur Behandlung von Adipositas (5.11.1999)
Die Behandlung mit dem Hormon Leptin kann das Gewicht bei schlanken und adipösen Erwachsenen reduzieren.

Assoziation zwischen Chlamydia pneumoniae-Infektion und koronarer Herzkrankheit (4.11.1999)
Zirkulierende Chlamydia pneumoniae DNA stellt im Vergleich zu allen anderen bekannten koronaren Risikofaktoren den stärksten Prädiktor einer KHK bei Männern dar.

Morbus Bowen und das Risiko späterer maligner Neoplasmen (3.11.1999)
Eine Studie in ”Archieves of Dermatology” evaluiert das Risiko späterer Neoplasien bei Bowen-Patienten.

Die planbare Nierentransplantation - Lebendnierenspende (2.11.1999)
Die Lebendnierenspende ist eine sinnvolle und planbare Alternative zur Leichennierentransplantation, um irreparable Schäden in der Wartezeit zu verhindern.