MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2022

MedAustria News von August 2022

Covid-19 kann Chronisches Fatigue-Syndrom verursachen (31.8.22)
Es wird seit Beginn der Pandemie vermutet, dass SARS-CoV-2 das Chronische Fatigue-Syndrom ME/CFS verursachen kann. Forschende der Charité Berlin und des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin zeigen, dass ein Teil der COVID-19-Erkrankten auch nach mildem Verlauf das Vollbild einer ME/CFS-Erkrankung entwickelt.

Kein erhöhtes Schlaganfallrisiko durch Impfung gegen SARS-CoV-2 (31.8.22)
Neue Studien zeigen: Es gibt kein erhöhtes Schlaganfallrisiko nach Impfung gegen SARS-CoV-2 [1, 2]. Beide Erhebungen hatten sehr große Kohorten ausgewertet und kamen zu dem gleichen Ergebnis.

Hohe Erfolgsquote im Deutschen Kinderschmerzzentrum (31.8.22)
Seit zwanzig Jahren arbeitet ein multiprofessionelles Team aus Psychologen, Ärzten, Pflegenden, Sozialarbeitern, Pädagogen und anderen TherapeutInnen im Kinderschmerzzentrum Datteln- Uni Witten/Herdecke - daran, dass Kinder und Jugendliche lernen, ihren chronischen Schmerz zu überwinden.

Florian Kronenberg-Interview zu Lipoprotein(a) (29.8.22)
Eine hohe Konzentration von Lipoprotein(a) kurz Lp(a) gehört zu den wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Dennoch wurde es bisher zu wenig beachtet.

KI verbessert Behandlung von Frauen mit Herzinfarkt (29.8.22)
Verglichen mit Männern sterben Frauen häufiger an einem Herzinfarkt. Gründe sind Altersunterschiede und Begleiterkrankungen, die auch die Risikoabschätzung bei Frauen erschweren.

Schlaganfallprävention per Smartphone (29.8.22)
Vorhofflimmern ist die häufigste Rhythmusstörung der westlichen Welt und für etwa 25% aller ischämischen Schlaganfälle verantwortlich. Eine prophylaktische Therapie mit Blutgerinnungshemmern kann das Risiko drastisch reduzieren.

Neues Bildgebungsverfahren zur Diagnose von Uveitis posterior wird getestet (29.8.22)
Bei der Uveitis posterior kommt es zu Entzündungsherden in der Netzhaut und in der sie versorgenden, darunterliegenden Aderhaut. Schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Erblindungen weltweit sind auf diese seltene entzündliche Augenerkrankung zurückzuführen, die oft eine immunsuppressive Therapie erfordert.

Notfallsystem bei Nervenzellen entdeckt (26.8.22)
Forschende der MedUni Wien haben entdeckt, dass Nervenzellen über ein Notfallsystem verfügen, um bei Störungen in der Energieversorgung funktionsfähig zu bleiben.

Deutsches Forschungsnetzwerk ME/CFS mit zwei Mio. Euro gefördert (26.8.22)
Nach einer Infektionserkrankung genesen die meisten Menschen ohne weitere Folgen. Andere hingegen fühlen sich anhaltend erschöpft, selbst kleinste Anstrengungen wie das Umdrehen im Bett werden zum Kraftakt.

Veränderungen im Belohnungssystem für Gewichtentwicklung bei Depressionen verantwortlich (25.8.22)
Depressive Störungen sind durch eine erhebliche gesundheitliche Belastung gekennzeichnet, zu der auch Veränderungen des Appetits und des Körpergewichts gehören. Die Identifizierung von Biomarkern wie Veränderungen der Hirnfunktion zur Behandlung der Depression ist aufgrund der unterschiedlichen Symptomatik erschwert.

Wirkstoff Olokizumab erweitert Therapiespektrum bei Rheumatoider Arthritis (25.8.22)
Ein neuer Wirkstoff zur Behandlung der Rheumatoiden Arthritis hat in der finalen klinischen Phase-III-Studie gezeigt, dass er mindestens so gut wie die derzeit als "Goldstandard" geltende Therapie zur Behandlung dieser Autoimmunerkrankung wirkt.

Mechanismen neurologischer Nebenwirkungen nach CAR-T-Zelltherapie entdeckt (25.8.22)
Bei CAR-T-Zellen handelt es sich um eine neuartige Therapie mit genetisch modifizierten Immunzellen, die bei bislang schwer behandelbaren Blutkrebserkrankungen große klinische Erfolge bis hin zur Heilung erzielen kann.

Pilzerkrankungen als tödliche Nebenerscheinungen einer Covid-19-Infektion (25.8.22)
Neben Long COVID gibt es eine weitere, akute und sehr bedrohliche Nebenerscheinung einer COVID-19-Infektion: Pilzerkrankungen wie CAPA, CAM und CAC.

Doppelfunktion der neutrophilen Granulozyten bei Lebergewebeschäden entschlüsselt (24.8.22)
Muss aufgrund von Tumoren oder anderen Lebererkrankungen Lebergewebe entfernt werden, so regeneriert sich das Organ meist innerhalb kurzer Zeit und ist wieder voll funktionsfähig. Welche komplexen Vorgänge die Wiederherstellung des Gewebes nach einer Resektion ermöglichen, konnte bisher nicht vollständig geklärt werden.

Fehlplatzierte DNA verursacht ANCA-assoziierten Vaskulitis (24.8.22)
Unser eigenes Immunsystem kann zum Feind werden, wenn eigentlich schützende Mechanismen außer Kontrolle geraten. Bei der ANCA-assoziierten Vaskulitis führen überschießende Entzündungsreaktionen zu Lungenblutungen, die unbehandelt tödlich verlaufen können.

Ceritinib kann Adenosin unwirksam machen (24.8.22)
Viele Tumorzellen nebeln sich mit einem schützenden Parfum ein, das das Immunsystem außer Gefecht setzt. Doch ein bereits zu anderen Zwecken zugelassenes Medikament kann diese Waffe offensichtlich unschädlich machen.

Genauere Vorhersage des Krebsrisikos beim Li-Fraumeni-Syndrom (24.8.22)
Das Li-Fraumeni-Syndrom (LFS) ist ein Krebsprädispositionssyndrom, das durch krankheitsrelevante TP53-Varianten ausgelöst wird und mit einem massiv erhöhten Risiko für verschiedenste Krebsarten einhergeht. Es handelt sich dabei um die wichtigsten genetischen Krebsursachen bei Kindern und Erwachsenen.

Varianten in BRCA1/2- und MMR-Genen erhöhen Krebsrisiko bei Kindern (24.8.22)
Bei krebskranken Kindern und Jugendlichen werden immer wieder krankhafte Genvarianten beobachtet, die normalerweise das Krebsrisiko erst im Erwachsenenalter erhöhen.

Wie Glykolipide Krebszellen verändern können (23.8.22)
Patientinnen mit Eierstockkrebs (Ovarialkarzinom) haben trotz großen medizinischen Fortschritts immer noch nur eine minimal verbesserte Heilungschance. Um neue Behandlungsmöglichkeiten zu entwickeln, muss erst die Ausbreitung der Krankheit besser verstanden werden.

Doppelte Herztransplantation bei Kindern iim LMU Klinikum München (23.8.22)
Jedes 100. Kind kommt mit einem Herzfehler auf die Welt. Die kleinen PatientInnen sind häufig bereits als Säuglinge auf komplexe Operationen oder sogar Herztransplantationen angewiesen. Bei Kindern und Jugendlichen ist die Zahl von Spenderorganen noch kritischer als bei Erwachsenen.

Ursache für Atemprobleme bei Covid-19-Infektion gefunden (22.8.22)
In einem interdisziplinären Forschungsprojekt gingen Prof. Dr. Lukas Flatz und Dr. Tobias Sinnberg vom Universitätsklinikum Tübingen gemeinsam mit einem internationalen Forschungsteam der Frage nach, warum bei manchen PatientInnen Probleme bei der Sauerstoffaufnahme während der Covid-19-Infektion auftreten.

Genomstudie klärt Ursachen für Ösophaguskarzinom (19.8.22)
Eine Überblicksstudie unter Federführung der Marburger Humangenetik hat eine Handvoll bislang unbekannter Gene gefunden, die Speiseröhrenkrebs (Ösophaguskarzinom) fördern. Die Forschungsgruppe kombinierte für ihre Analyse die Daten mehrerer Studien, was die Stichprobengröße auf über 16.000 Fälle erhöhte. Das Team berichtet im Fachblatt "GUT" über seine Ergebnisse.

Kaltplasma bei diabetischem Fußsyndrom wirkt via Wachstumsfaktoren (19.8.22)
Kaltes atmosphärisches Plasma beschleunigt nachweislich die Wundheilung bei oberflächlichen, chronisch infizierten diabetischen Fußulzera - das konnten ÄrztInnen und WissenschaftlerInnen des HDZ NRW, Bad Oeynhausen, erstmals vor zwei Jahren belegen.

Antigen-Bindung löst beim T-Zell-Rezeptor keine strukturelle Veränderung aus (19.8.22)
T-Zellen sind maßgeschneiderte Werkzeuge unseres Immunsystems im Kampf gegen Infektionskrankheiten und Krebszellen. Auf ihrer Oberfläche tragen diese weißen Blutkörperchen einen Rezeptor für die Erkennung von Antigenen.

Akzeptanz der Tiefen Hirnstimulation bei Zwangsstörungen soll erhöht werden (18.8.22)
Bis zu 300.000 Deutsche leiden unter einer Zwangsstörung, die sich weder mit Verhaltenstherapien noch Medikamenten behandeln lässt. Für einzelne dieser schwerst behandlungsresistenten Personen könnte eine Tiefe Hirnstimulation eine wirksame Therapie darstellen.

Neutrophile Granulozyten hemmen Tumorwachstum (17.8.22)
Forschende der Medizinischen Fakultät der Uni Duisburg-Essen (UDE) unter der Leitung von Privatdozentin Dr. Jadwiga Jablonska haben zum ersten Mal zeigen können, dass eine häufig vorkommende Immunzelle das Wachstum von Tumoren in frühen Stadien signifikant bremsen kann.

Antivirale Behandlung fördert die Bildung neuer SARS-CoV-2-Varianten (17.8.22)
Ein Forschungsteam des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) und des Leibniz-Instituts für Virologie (LIV) ist der Frage nachgegangen, ob PatientInnen mit langanhaltenden Infektionen zur Entstehung neuer SARS-CoV-2-Varianten beitragen.

Genetische Varianten nehmen Einfluss auf das Körpergewicht (17.8.22)
Das Körpergewicht wird auch durch genetische Faktoren reguliert. In großen Studien, die Zusammenhänge zwischen genetischen Varianten und deren Einflüssen analysieren, haben Forschende weltweit bereits knapp 1.000 Stellen im Genom gefunden, die das Körpergewicht bzw. den BMI (body mass index) beeinflussen.

Neuroprothesen aktivieren neue Verbindungen im Gehirn (16.8.22)
Die moderne Neuroprothetik erforscht, wie Menschen mit Lähmungen verloren gegangene Funktionen durch technologische Hilfsmittel wiedererlangen können. Hierbei versuchen die PatientInnen die gelähmten Gliedmaßen zu bewegen oder stellen sich dies auch nur gedanklich vor und werden beim Ausführen der Bewegung von intelligenten Orthesen unterstützt.

Früh geborenen Nervenzellen stehen viele Wege offen (16.8.22)
Bei den Royals ist die Sache klar: Das erste Kind erbt die Krone. Später geborene Geschwister müssen mit einem weniger glamourösen Beruf Vorlieb nehmen. Bei manchen Nervenzellen im Gehirn ist das ganz ähnlich.

Ähnlichkeit zwischen Schizophrenie und Demenz entdeckt (16.8.22)
Forscher verglichen erstmals Schizophrenie und frontotemporale Demenz, Erkrankungen, die in den frontalen und Schläfenlappen-Regionen des Gehirns verortet werden.

Die Gründe für schwere Covid-19 Erkrankung (15.8.22)
Derzeit erkranken relativ viele Menschen an COVID-19, die meisten von ihnen zum Glück nur leicht, was vor allem der hohen Impfquote zu verdanken ist. Doch die Ursachen für einen schweren Krankheitsverlauf sind noch immer nicht ausreichend verstanden, ein Schlüssel dazu könnte im menschlichen Erbgut liegen.

Zusammenhänge der adaptiven Immunantwort aufgeklärt (15.8.22)
Wie erkennen T-Killerzellen von Viren befallene Körperzellen? Körperfremde Bestandteile werden als Antigene auf der Zelloberfläche wie eine Art Hinweisschild präsentiert. Die Langzeitstabilität dieses in der Zelle gebildeten Schildes stellt ein Netzwerk von Begleitproteinen sicher.

Hirntumorzellen erobern das Gehirn als neuronale Trittbrettfahrer (12.8.22)
Bestimmte Zellen aus Glioblastomen, der aggressivsten Form von Hirntumoren, imitieren Eigenschaften und Bewegungsstrategien von unreifen Nervenzellen, um das Gehirn zu kolonisieren.

Neuer Weg zur klinischen Anwendung der Übertragung vom Darmbakterien (12.8.22)
Eine Behandlung mit Antibiotika und Darmspülung vor einer sogenannten Stuhltransplantation begünstigt die Ansiedelung übertragener Bakterien der SpenderInnen.

Mit Drosophila-Fliegen depressiven Zuständen näherkommen (12.8.22)
Auf den ersten Blick haben Menschen und Taufliegen nicht viel gemeinsam. Und doch lässt sich anhand der Fliegen viel über den Menschen herausfinden, etwa wenn es um Depressionen geht.

Neuer Wirkstoff lässt Gehirnmetastasen bei Brustkrebs schrumpfen (11.8.22)
Eine österreichische Studie unter der Leitung der MedUni Wien zeigte, dass sich Gehirnmetastasen bei Brustkrebspatient:innen durch eine neuartige Wirkstoffklasse teilweise oder sogar ganz zurückbilden.

Epigenetische Fehlregulation als Ursache für den Nervenzelluntergang in der MS entdeckt (11.8.22)
Eine Entzündung des zentralen Nervensystems führt zum Untergang von Nervenzellen durch einen eisenabhängigen Zelltod, der als Ferroptose bezeichnet wird. Wissenschaftler:innen des Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf (UKE) haben das epigenetische Enzym G9a als wichtigen Treiber für die Ferroptose und den hierüber vermittelten Nervenzelluntergang identifiziert. Ihre Forschungsergebnisse, die einen neuen Ansatz für die Therapie der fortschreitenden Multiple Sklerose (MS) liefern könnten, haben sie in der Fachzeitschrift Science Advances veröffentlicht. Beteiligt an der Studie waren neben dem UKE auch die Universität Genf und das Fraunhofer Institut für Translationale Medizin und Pharmakologie.

Immunzellen der Mutter unterstützen Gehirnreifung des ungeborenen Kindes (10.8.22)
Während der Schwangerschaft von Säugetieren werden mütterliche Zellen auf den Fötus übertragen. Sie werden als mütterliche mikrochimäre Zellen bezeichnet und siedeln sich u.a. im fötalen Gehirn an. Die dortige Funktion der mikrochimären Zellen war lange unbekannt.

Netzhaut des Auges als Prognosemarker für Schweregrad von MS (10.8.22)
Die Einschätzung über den Schweregrad von Multipler Sklerose (MS) ist wesentlich für die Wahl der adäquaten Therapiemaßnahmen, kann mit den aktuell zur Verfügung stehenden Methoden aber nicht verlässlich getroffen werden.

Interferon als Hoffnung für immunschwache COVID-Patienten (8.8.22)
Ein Team von Goethe-Uni Frankfurt und University of Kent hat Kombinationen verschiedener antiviraler Medikamente mit Interferon gefunden, die das SARS-CoV-2-Virus in Zellkulturen hoch effizient bekämpfen.

Telemonitoring an Innsbrucker Kinderonkologie ist angelaufen (5.8.22)
24 Stunden, sieben Tage pro Woche können Kinder mit Krebserkrankungen den MedizinerInnen an der Innsbrucker Kinderklinik Feedback zu ihrer Behandlung geben. Dafür hat ein Team um Roman Crazzolara, leitender Oberarzt an der pädiatrischen Hämatologie und Onkologie, hat ein Telemonitoring-Programm entwickelt.

Zuverlässigkeit von Corona-Schnelltests untersucht (4.8.22)
Inzwischen sind sie bekannt: Antigen-Schnelltests auf SARS-CoV-2, die Virusproteine in Proben aus der Nase oder dem Rachen nachweisen. Ein aktualisierter Cochrane Review gibt einen Überblick über die wissenschaftliche Evidenz zur Zuverlässigkeit solcher Tests.

Elektrokonvulsionstherapie wirkt bei Kindern und Jugendlichen (4.8.22)
Die Elektrokonvulsionstherapie (EKT) ist eines der wirksamsten Therapieverfahren zur Behandlung schwerer depressiver und psychotischer Erkrankungen. Dabei wird mit Hilfe eines wenige Sekunden andauernden Stromimpulses eine kurzzeitige neuronale Übererregung im Gehirn ausgelöst.

Herstellung von Antibiotikum durch Biosynthese von Bakterien (3.8.22)
Die Veränderung von Wirkstoffen mit dem Element Fluor ist ein wichtiges Werkzeug in der modernen Medikamentenentwicklung. Nun ist es an der Goethe-Universität Frankfurt erstmals gelungen, ein in der Natur vorkommendes Antibiotikum durch gezieltes Bioengineering zu fluorieren.

Ekelerregende Videos mit Krankheitsbezug lösen Immunantwort aus (2.8.22)
Personen, die mit krankheitsbezogenen ekelerregenden Videos konfrontiert werden, weisen eine erhöhte Konzentration der Antikörper Immunglobulin A im Speichel auf. Das zeigt eine Studie von Forschenden des Fachbereichs Biologie der Universität Hamburg mit 116 Testpersonen.

Spermien sind Meister des platzsparenden Packens (2.8.22)
Bei der Spermienproduktion muss eine gewaltige Menge DNA auf engstem Raum verpackt werden, ohne dass dabei etwas kaputt geht. Eine zentrale Rolle spielen dabei bestimmte Proteine, um die sich der DNA-Faden wickelt die Protamine.

Neue AAV-Vektoren für Gentherapie im Herzmuskel entdeckt (2.8.22)
Gentherapien zielen auf die Heilung schwerer, kaum behandelbarer monogenetischer Erkrankungen, die von einem Defekt in einem einzelnen Gen hervorgerufen werden. Entsprechend groß sind die Hoffnungen der Medizin.

Rolle des Proteins CD30 zur Früherkennung des Hodgkin-Lymphoms untersucht (2.8.22)
Ein Protein namens CD30 auf den Tumorzellen des Hodgkin-Lymphoms ist ein wichtiger diagnostischer Marker für diesen Krebs.

CT-Weltneuheit ging im Diagnostikzentrum Graz in Vollbetrieb (2.8.22)
Nichts weniger als eine "neue Ära der Computertomographie" verspricht der im Diagnostikzentrum Graz (DZG) in Betrieb gegangene photonenzählende Computertomograph "Naeotom Alpha".

Neuer Ansatz im Kampf gegen Melioidose (1.8.22)
Forschende des Leibniz-HKI haben ein Enzym als neuen Ansatzpunkt gegen die gefährliche bakterielle Infektion Melioidose identifiziert.