MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2021

MedAustria News von Jänner 2021

Deutschlandweite Corona-Umfrage zu psychischen Auswirkungen des Lockdowns (29.1.21)
Bereits zu Beginn der ersten Infektionswelle im März 2020 haben WissenschaftlerInnen des Zentrums für Seelische Gesundheit der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) eine der ersten und größten Umfragen zu den Auswirkungen der Krise auf die Psyche erstellt.

Schlafdauer von Insomnie-Patienten häufig falsch eingeschätzt (28.1.21)
Menschen mit Schlafstörungen haben oft eine Fehlwahrnehmung ihres tatsächlichen Schlafverhaltens.

Erfolgreiche Rückkehr in den Beruf nach psychischer Erkrankung (28.1.21)
Psychische Störungen sind die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit. Eine langjährige schweren psychischen Erkrankung führt häufig zu einem Arbeitsplatzverlust der Betroffenen. Ein wesentlicher Teil von ihnen geht in die Frührente.

Gewichtsreduktion als erfolgreiche Therapie bei Typ-2-Diabetes (28.1.21)
Eine erfolgreiche Gewichtsreduktion gilt als wichtiger Teil der Therapie von Typ-2-Diabetes. Trotzdem tauchen immer wieder Studien auf, die den Stellenwert des Abnehmens in Frage stellen.

Öffentliche Online-Vorträge der MedUni Innsbruck zur Woche des Gehirns (28.1.21)
Im Rahmen der weltweiten "Woche des Gehirns" werden heuer erstmals fünf virtuelle Vorträge an der MedUni Innsbruck stattfinden. Das Programm wird vom Publikum zusammengestellt. Interesenten sind eingeladen, bis 15. Februar 2021 Themenvorschläge an die E-Mailadresse events@i-med.ac.at zu schicken.

Telomerase-Therapie schützt vor Herzschäden durch Chemotherapie (27.1.21)
Nach Schätzungen des Robert Koch-Instituts (RKI) erkrankten im vergangenen Jahr in Deutschland rund 510.000 Menschen an Krebs. Dank verbesserter Therapien lassen sich Krebserkrankungen zwar immer erfolgreicher behandeln – doch was den Tumoren nachhaltig schadet, hat oft auch schwere Nebenwirkungen.

Forscherteam untersucht die Bindungskinetik von Kinase-Hemmern (27.1.21)
Wie sich die Passform bestimmter Wirkstoffe optimieren lässt, damit sie länger an ihre Zielproteine binden und damit eine stärkere pharmakologische Wirkung entfalten, haben jetzt Wissenschaftler:innen der Goethe-Universität Frankfurt anhand von Kinase-Hemmstoffe untersucht.

Risikofreude zeigt sich im Kleinhirn (27.1.21)
Für das Risikoverhalten gibt es eine gemeinsame genetische und neurobiologische Grundlage:

Mariendistel ist Heilpflanze des Jahre (27.1.21)
Die Herbal Medicinal Products Platform Austria (HMPPA) – bestehend aus ExpertInnen der pharmazeutischen Institute der Universitäten Graz, Innsbruck und Wien – kürte heuer die Mariendistel (Silybum marianum [L.] Gaertn zur Heilpflanze des Jahres.

Mit Emissions-Tomographie (PET) Fibrose bessser abbilden (26.1.21)
Die MHH ist an einem internationalen Forschungsnetzwerk beteiligt, dass das Zusammenspiel von Entzündung und Fibrose nach einem Herzinfarkt genauer untersucht und damit einen Beitrag zu personalisierten Behandlungsansätzen leisten will.

Jahresbilanz der Covid-19-Pandemie im LMU München (26.1.21)
Am 27. Januar jährte sich der erste COVID-19-Fall in Deutschland. Diesen hat Dr. Camilla Rothe, stellvertretende Leiterin des Tropeninstituts am LMU Klinikum, untersucht. Sie hat bereits nach den ersten Fällen auf die asymptomatische Übertragung des SARS-CoV-2 hingewiesen und damit eine kontroverse wissenschaftliche Diskussion ausgelöst.

Blutgruppe bestimmt Zusammensetzung des Darmmikrobioms mit (26.1.21)
WissenschaftlerInnen erforschen seit einigen Jahren weltweit, inwiefern die Mikroorganismen, zentrale Lebensprozesse und damit Gesundheit und Krankheit beeinflussen. Sie gehen avon aus, dass es einen Zusammenhang zwischen der Gesamtheit der mikrobiellen Besiedlung, dem menschlichen Mikrobiom, und der Entstehung von Krankheiten gibt.

Reha-Anträge sinken um 20 Prozent (25.1.21)
Rehabilitation kann den Weg vom Akutkrankenhaus in eine Pflegeeinrichtung beziehungsweise in die Arbeitslosigkeit verhindern.

Herzzellen erfrischen ihr Zellmilieu durch Saug-Pump-Bewegung (25.1.21)
Wie es Herzmuskelzellen gelingt, nach jedem Herzschlag das sie umgebende Milieu zu regenerieren, erklären jetzt Freiburger WissenschaftlerInnen mit einem mikroskopischen Pump-Mechanismus. Dieser bietet auch neue Therapieansätze bei Herzkrankheiten.

Unsere Leber verarbeitet Kokosöl anders als Rapsöl (25.1.21)
Kokosöl unterscheidet sich von Raps- oder Olivenöl durch die Fettsäuren, die in ihm enthalten sind. Fettsäuren bestehen aus aneinander gebundenen Kohlenstoff-Atomen, in der Regel 18 an der Zahl.

Mit Oberflächen-Elektrostimulation gegen Tremor (25.1.21)
Eine aktuelle Studie aus London zeigt, dass eine nicht-invasive Stimulation mit Oberflächenelektroden bei PatientInnen mit Essentiellem Tremor die Intensität des Händezitterns reduzieren kann.

Gerinnungshemmer kein Hindernis für Covid-19-Impfung: (25.1.21)
Hunderttausende PatientInnen in Deutschland werden wegen Vorhofflimmern oder als Träger von künstlichen mechanischen Herzklappen mit einem blutgerinnungshemmenden Medikament (sog. Antikoagulanzien) behandelt, um sie vor Embolien, Schlaganfällen und Klappenthrombosen zu schützen.

Menschen mit Panikstörung oder Agoraphobie für virtuelle Studie in Bonn gesucht (25.1.21)
Wer unter Ängsstörungen leidet, muss lange auf einen Therapieplatz warten, vor allem in Zeiten der Corona-Pandemie. Eine Lösung dafür könnte in der kontaktfreien und digitalen Behandlung liegen.

SARS-CoV-2 greift auch das Herz an (25.1.21)
Infektionen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 bedeuten nicht nur eine Belastung für die Lunge. Das Virus befällt auch massiv das Herz-Kreislauf-System.

Knorpelmatrix als natürliches Biomaterial für die Knorpelregeneration (20.1.21)
Nur wenige Millimeter dick, hat Gelenksknorpel in unserem Bewegungsapparat eine essentielle Bedeutung, denn er ist für einen "reibungslosen" Bewegungsablauf verantwortlich. Sein spezieller Aufbau bringt es jedoch mit sich, dass selbst kleine Verletzungen nicht regenerieren. Eine rechtzeitige Behandlung von Knorpelschäden ist daher essenziell.

Albumin im Blut könnte Pankreastumore aufspüren (20.1.21)
Mit Hilfe eines typischen Proteins im menschlichen Blut lassen sich womöglich schwer zu diagnostizierende Pankreastumore aufspüren.

Stammzellforschung ermöglicht medizinische Translation (20.1.21)
Mit Jahresbeginn 2021 gingen das Deutsche Stammzellnetzwerk GSCN und das BIH eine enge Kooperation ein. Das GSCN vernetzt und fördert die deutsche Stammzellforschung mit dem Ziel, die Grundlagenforschung auszubauen, die Translation von Forschungsergebnissen in Therapien zu beschleunigen und die WissenschaftlerInnen der verschiedenen Forschungsbereiche zu vernetzen.

Mitstudierende verbessern die eigenen Leistung (20.1.21)
Eine Studie der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der UZH zeigt, dass nicht nur der Notendurchschnitt, das Geschlecht oder die Herkunft der Kommilitonen den eigenen Studienerfolg beeinflussen können, sondern auch deren Persönlichkeit.

Hirnzell-Netzwerk versorgt Neuronen mit Energie (20.1.21)
Die Oligodendrozyten galten bislang vor allem als eine Art zelluläres Isolierband, das die Weiterleitung elektrischer Signale im Gehirn beschleunigt.

Studie zur ketogenen Ernährung gegen Zystennieren (19.1.21)
Ein Kölner Forschungsteam startet eine Studie zur ketogenen Ernährung bei PatientInnen, die von der vererbbaren polyzystischen Nierenerkrankung (ADPKD, Zystennieren) betroffen sind.

Schlaganfallbehandlungen um 20 Prozent rückläufig (19.1.21)
In der ersten Coronawelle zwischen März und Mai 2020 ist die Zahl der Schlaganfallbehandlungen in deutschen Kliniken drastisch um 16 bis 22 Prozent gesunken. Das hat ein Forschungsteam um Prof. Dr. Christos Krogias und Dr. Daniel Richter aus der Universitätsklinik für Neurologie im St. Josef-Hospital Bochum ermittelt.

Nervenwasser von ‚Neuro-COVID‘-Patienten deutet auf verminderte Immunantwort hin (19.1.21)
Einige COVID-19- PatientInnen entwickeln neurologische Begleit- und Folgeerkrankungen, wie Enzephalopathien oder Enzephalomyelitis, die unter dem Begriff ‚Neuro-COVID‘ zusammengefasst werden.

Kinder- und Jugendpsychiatrische Versorgung in Österreich ausbaufähig (18.1.21)
Seitdem die Kinder- und Jugendpsychiatrie 2007 ein medizinisches Sonderfach wurde, haben sich die Ausbildungssituation von ÄrztInnen und PatientInnen in Österreich verbessert. Allerdings gibt es noch immer große Unterschiede zwischen den Bundesländern und insgesamt großen Reformbedarf.

Fünf Merkmale von funktionssicheren FFP2-Masken (18.1.21)
Ab 25. Jänner 2021 müssen alle Österreicher in öffentlichen Verkehrsmitteln und in Lebensmittelgeschäften FFP2-Masken tragen. Doch noch immer sind viele qualitativ schlechte Masken im Umlauf. Infektionen mit Covid-19 sind somit nicht auszuschließen.

EU-weite Förderung: Mehr Blutplasma gegen COVID-19 gewinnen (18.1.21)
Die EU fördert mit 40 Mio. Euro die Herstellung von COVID-Rekonvaleszentenplasma (CCP), das aus dem Blut genesener PatientInnen gewonnen wird. Es ist ein wichtiger Baustein zur Bekämpfung der COVID-19 Pandemie. EU-weit sollen die Kapazitäten zur Plasmaspende deutlich erweitert werden.

Neuer Therapieansatz für neurodegenerative Erkrankungen (18.1.21)
ForscherInnen der MedUniGraz haben gemeinsam mit internationalen KollegInnen untersucht, welche molekularen Vorgänge im Körper für die Entstehung und einen ungünstigen Verlauf bei neurodegenerativen Erkrankungen verantwortlich sind. Dabei spielt die Verklumpung von Proteinen eine zentrale Rolle.

Buchrezension: Ins Laufen kommen (18.1.21)
Mit dem neuen, bereits vierten veröffentlichen Buch des Sport- und Ernährungswissenschafters Walter Kraus "Ins Laufen kommen - Der Einstieg in ein Läuferleben" kommt man mit Sicherheit ins Laufen.

Wann eine Chemotherapie beim Blasenkarzinom Sinn macht (14.1.21)
Blasenkrebs gehört zu den zehn, bei Männern zu den fünf häufigsten Tumorerkrankungen in Deutschland. Jedes Jahr erkranken etwa 30.000 Menschen daran.

Simulationsplattform unterstützt Entwicklung medizinischer Implantate (14.1.21)
Implantierbare medizinische Herz-Kreislauf-Geräte gehören zu den fortschrittlichsten, am häufigsten verwendeten und lebenserhaltenden Implantaten. Ihre Entwicklung stellt jedoch eine große Herausforderung dar.

Charite testet Positive Corona-Proben auf Mutationen (13.1.21)
Die Charité Berlin und Vivantes - Netzwerk für Gesundheit GmbH lassen Proben mit positivem SARS-CoV-2-Nachweis zusätzlich auf die englische und südafrikanische Virusvariante prüfen. Die Diagnostik erfolgt aktuell im Institut für Virologie der Charité.

Österreichischer Impftag am 23.1. 2021 im Zeichen von COVID-19 (13.1.21)
Der Österreichische Impftag 2021 steht ganz im Zeichen des Coronavirus und dem Start der Corona-Impfungen in Österreich sowie den damit verbundenen Herausforderungen. In Kooperation von MedUni Wien, Österreichischer Ärztekammer (ÖÄK), Österreichischer Apothekerkammer und der Österreichischen Akademie der Ärzte GmbH wird er am 23. Jänner 2021 als virtuelles Event im Van Swieten Saal der Medizinischen Universität Wien stattfinden und als Live-Stream von 8 bis 17 Uhr übertragen (Anmeldung unter www.impftag.at).

Immunzellen der Lunge verbessern Virenabwehr (12.1.21)
Ein Forschungsteam der Uni Basel hat in der Lunge ansässige Immunzellen entdeckt, die lange nach einer überstandenen Grippe fortbestehen. In Versuchen mit Mäusen zeigte sich, dass diese Helferzellen die Immunantwort gegen eine erneute Infektion mit einem anderen Grippevirus-Stamm verbessern.

Neuer Therapieansatz bei Kolorektal-Karzinomen (12.1.21)
Österreichweit ist Dickdarmkrebs (Kolorektal-Karzinom) mit jährlich 3.000 Todesfällen bei Männern und Frauen die dritthäufigste Krebserkrankung.

Nach Infektionen Herzinfakrtrisiko senken (12.1.21)
Nach einer Infektion erhöht sich das Risiko für einen Herzinfarkt bei Herz-Kreislauf-Patienten bis zu zwanzigmal. Beteiligt daran sind Zellen des Immunsystems. Bestimmte Moleküle und Antikörper können die Immunzellen allerdings ausbremsen und somit Risikopatienten nach einer Infektion schützen.

Die Sicherheitsdaten des BioNTech- und Moderna-Impfstoffes (12.1.21)
Mit den ersten Aktivitäten in Impfzentren sowie von den mobilen Impfteams gibt es besonders viel Bedarf an Informationen. Die Sicherheit der Impfstoffe ist einer der wohl wichtigsten Punkte – denn an der Wirksamkeit kann aktuell kaum mehr gezweifelt werden.

Uni Tübingen startet Studie mit individualisierter Immuntherapie gegen CCL (12.1.21)
Die Chronisch Lymphatische Leukämie (CLL) ist die häufigste Leukämieerkrankung bei Erwachsenen, die zwar meist langsam verläuft, jedoch bisher nicht heilbar ist.

Antikörper gegen Blutplättchen verursachen Thrombosen bei COVID-19 (12.1.21)
Gerinnungsuntersuchungen am Uniklinikum Tübingen zeigen nun, dass Blutplättchen von schwer erkrankten COVID-19 Patienten in einem pro-thrombotischen Zustand versetzt sind, der thromboembolische Ereignisse auslöst.

Impf-Empfehlungen für Allergiker (11.1.21)
Schon kurz nach Beginn der Impfkampagne am 8. Dezember 2020 im Vereinigten Königreich (UK) sorgten Berichte über schwere allergische Reaktionen nicht nur unter Allergikern für Aufregung.

Covid-19 Vorhersage-Modell könnte Gesundheitssystem entlasen (11.1.21)
Im Rahmen einer Kooperation von MedUni Wien, Klinik Favoriten, Medizinischer Universität Innsbruck, Johannes Kepler Universität Linz und Karolinska Institut Stockholm konnte ein mathematisches Modell entwickelt werden, das PatientInnen, denen ein günstiger COVID-19-Krankheitsverlauf bevorsteht, zuverlässig identifiziert.

Zusammenhang zwischen HIV-Infektion und Zervixkarzinom entdeckt (11.1.21)
Gebärmutterhalskrebs ist nach Statistiken der WHO die vierthäufigste Krebsart bei Frauen. Im Jahr 2018 wurde bei schätzungsweise 570.000 Frauen weltweit ein Zervixkarzinom diagnostiziert, etwa 311.000 Frauen starben an dieser Krankheit.

RUB entwickelte Bluttest für frühe Alzheimerprogronose (11.1.21)
Mithilfe eines Bluttests hat ein deutsch-niederländisches Forschungsteam das Alzheimer-Risiko von Menschen prognostiziert, die laut klinischer Diagnose nicht an Alzheimer litten, aber sich selbst als kognitiv beeinträchtigt empfanden (Subjective Cognitive Declined, SCD). Die ForscherInnen analysierten Blutproben einer SCD-Kohorte, die an der Amsterdamer Universitätsklinik begleitet wird.

Kombinierte Bildgebung für verbesserte Strahlentherapie bei Glioblastome (11.1.21)
Jährlich erkranken in Deutschland etwa 4.800 Menschen an einem Glioblastom, die meisten von ihnen im Alter zwischen 50 und 75 Jahren. Der als unheilbar geltende Hirntumor kehrt trotz Behandlung oft nach kurzer Zeit zurück.

Neuer LMU-Impfstoffkandidat zeigt geringe Immunantwort (8.1.21)
Die weitere Entwicklung des Vektor-Impfstoffes MVA-SARS-2-S gegen COVID-19 der IDT Biologika GmbH und des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) verschiebt sich.

Bonner Forscher erschaffen Tiermodell für Untersuchung von GPI-Ankerstörungen (7.1.21)
Einschränkungen in der Intelligenz, Bewegungsstörungen und Entwicklungsverzögerungen sind typisch für eine Gruppe seltener Erkrankungen, die zu den GPI-Ankerstörungen zählen. WissenschaftlerInnen der Uni Bonn und des Max-Planck-Instituts für molekulare Genetik haben mit gentechnischen Methoden eine Maus erschaffen, die diese Patienten sehr gut nachbildet.

Unser Schlaf hat eine Doppelfunktion (7.1.21)
Schlaf ist im Tierreich allgegenwärtig und lebensnotwendig. Auch seine Bedeutung für die Verstetigung und Verstärkung von Leistungen des Gehirns ist seit langem bekannt. Eine Freiburger Studie zeigt, dass Schlaf in Phasen von intensiven Leistungsanforderungen in Beruf oder Alltag nicht durch Ruhe ersetzt werden kann.

Nervenzellen im Hirnstamm steuern Feinmotorik (7.1.21)
Schreiben, schrauben oder Darts sind nur einige Tätigkeiten, die ein hohes Maß an Geschicklichkeit erfordern. Wie das Gehirn solche feinmotorischen Meisterleistungen vollbringt, darüber berichten Forschende der Uni Basel und des F. Miescher Instituts for Biomedical Research im Fachjournal "Nature".

Kleine Moleküle mit großer Wirkung (7.1.21)
Der menschliche Organismus benötigt eine Vielzahl von kleinen Molekülen, wie etwa Zucker oder Fette, um richtig zu funktionieren. Die Zusammensetzung dieser so genannten Metaboliten und deren Zusammenspiel, der Stoffwechsel, ist dabei von Mensch zu Mensch individuell verschieden und in bedeutendem Maß auch von natürlichen Variationen im Erbgut abhängig.

Prof. Busskamp erhält "Proof of Concept Grant" (7.1.21)
Der Biotechnologe Prof. Dr. Volker Busskamp von der Universität Bonn hat einen "Proof of Concept Grant" des Europäischen Forschungsrats (ERC) in Höhe von 150.000 Euro erhalten. Die Förderlinie soll WissenschaftlerInnen dabei unterstützen, ihre Forschungsergebnisse aus vorherigen ERC-Projekten in kommerzielle Anwendungen zu bringen.

Forschungsministerium fördert German Biobank Node (GBN) mit 3,5 Mio. Euro (7.1.21)
Biobanken spielen eine wichtige Rolle für die biomedizinische Forschung: Sie stellen menschliche Bioproben in hoher und vergleichbarer Qualität sowie die zugehörigen Daten schnell zur Verfügung.

Chronische Hepatitis C-Infektionen hinterlassen Narben auf Immunzellen (5.1.21)
Rund 70 Millionen Menschen sind weltweit von Hepatitis C betroffen, schätzt die WHO. Dank hochwirksamer, direkt antiviral wirksamer Substanzen ist die Erkrankung mittlerweile heilbar. Bisher war jedoch unklar, ob sich auch die körpereigene Immunantwort nach erfolgreicher Therapie wieder erholt.

Sechs Subtypen bei Prädiabetes entdeckt (5.1.21)
Diabetes ist eine weltweite Pandemie. Seit 1980 hat sich die Zahl der Menschen mit Diabetes weltweit vervierfacht. Allein in Deutschland leiden 7 Millionen Menschen daran; Tendenz weiter steigend.