MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2018

MedAustria News von Mai 2018

Mit AI den Salmonellen auf der Spur (27.5.18)
HIRI-Forscher in Würzburg haben ein neues maschinelles Lern-Tool mitentwickelt, das helfen kann, gefährliche Krankheitserreger schneller zu entdecken

Wenn die Füße kribbeln (26.5.18)
Kribbeln die Füße, fühlen sie sich bamstig an oder lässt die Kraft beim Öffnen von Marmeladegläsern nach, kann das ein erster Hinweis auf eine Polyneuropathie sein.

Darmkrebs-Screening unter 55 von unklarem Nutzen (25.5.18)
Eine Update-Recherche des IQWiG liefert zusätzliche Studien zum Darmkrebsscreening bei familiärem Risiko – die Ergebnisse geben aber keine Antworten auf die Studienfragen

Anhock-Spreizstellung beim Tragen fördert gesunde Entwicklung der Babyhüfte (24.5.18)
Babys werden von ihren Eltern gerne am Körper getragen, um ihnen ein Gefühl von Geborgenheit zu vermitteln - richtig getragen, wird auch die gesunde Ausbildung der Babyhüfte gefördert.

Übergewicht löst Nikotin als Hauptrisiko für Tumorerkrankungen bald ab (23.5.18)
Anlässlich der 17. Dreiländertagung der DGEM, AKE und GESKES, Jahrestagung des VDOE, 19. Jahrestagung des BDEM von

Vielseitige bakterielle Nanokugeln (22.5.18)
ForscherInnen der TU München bauen künstliche Zellkompartimente nach dem Vorbild bakterieller Enkapsuline als molekulare Werkstatt, die sich dank magnetischer Eigenschaften sehen und steuern lassen

Deutschland am Weg zur Zuckersteuer (21.5.18)
Die Deutsche Diabetes Gesellschaft begrüßt die verhältnispräventive Forderungen, die im Rahmen des Deutschen Ärztetages beschlossen wurden und auch darauf abzielen, die rasch stegenden Zahlen adipöser Jugendlicher zu reduzieren.

Multiple Mini-Interviews prognostizieren psychosoziale Kompetenzen von Medizinstudenten (20.5.18)
Mithilfe von Multiplen Mini-Interviews lassen sich die psychosozialen Fähigkeiten angehender Mediziner vorhersagen. Das haben WissenschaftlerInnen des Universitätsklinikums Hamburg-Eppendorf (UKE) in einer Studie unter Leitung von Mirjana Knorr aus dem Institut für Biochemie und Molekulare Zellbiologie herausgefunden.

Substantive verlangsamen das Sprechen (19.5.18)
Meist zögern SprecherInnen oder unterbrechen ihren Redefluss vor Substantiven mit mit "Äh" oder "Ähms". Vor Verben hingegen gibt es weniger Verlangsamungen und Pausen, wie UZH-Forscher zusammen mit internationalen Kollegen am Beispiel von unterschiedlichen Sprachen belegen.

Neues Bewertungssystem für Akne Inversa präsentiert (18.5.18)
Mit einem neuen Bewertungssystem können ÄrztInnen künftig zwischen einfachen, mittelschweren und schweren Formen der entzündlichen Hauterkrankung (Akne Inversa) unterscheiden an der in Deutschland etwa eine Million Menschen leiden.

Neuer Therapieansatz bei rheumatoider Arthritis (17.5.18)
ForscherInnen vom Zentrum für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien haben nun im Rahmen einer internationalen Kooperation eine neuartige Makrophagen-Untergruppe entdeckt und charakterisiert, die die Entzündung der Gelenke stark unterdrücken kann.

Niedrig-Risiko-Prostatakarzinom mit Laserfasern behandelt (16.5.18)
Bisher hatten Patienten mit Prostatakarzinom geringen Risikos in Deutschland lediglich drei Therapieoptionen: Eine Bestrahlung des Tumors, eine Entfernung der Prostata oder aber eine aktive Überwachung ohne therapeutische Eingriffe.

Chronisch kranke Kinder sind in der Schule weniger leistungsstark (15.5.18)
WissenschaftlerInnen der Universitätsmedizin Mainz bestätigen, was viele Lehrkräfte schon lange geahnt haben. Kinder mit chronischen Erkrankungen liegen bereits am Ende der ersten Klasse in den schulischen Kernfächern Lesen, Schreiben, Mathematik, Naturwissenschaft und Sozialkompetenz deutlich zurück.

Herzschlag außer Rand und Band (14.5.18)
Nach einem Herzinfarkt kommt es häufig zu lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen, da das Narbengewebe die elektrische Erregungsausbreitung im Herz stören kann.

Computersimulation prognostiziert, wie gezüchtete Herzklappen regenerieren (13.5.18)
Herzfehler mit Prothesen behandeln , die wachsen und sich regenerieren – das ist das Ziel des

Rotwein hat leicht protektiven Effekt bei Prostatakarzinom (12.5.18)
Ein internationales Forscherteam hat unter der Leitung von Shahrokh Shariat, Leiter der Universitätsklinik für Urologie der MedUni Wien, in einer Meta-Analyse den Risikofaktor des Weinkonsums untersucht – mit überraschendem Ergebnis: Moderater Weinkonsum im Allgemeinen erhöht das Risiko nicht markant. Und: Moderater Rotweingenuss hat sogar einen leicht protektiven Effekt beim Prostatakarzinom.

Neuer Wirkstoff soll Hunger stillen (11.5.18)
Im Rahmen einer aktuellen Studie haben ForscherInnen des Instituts für Experimentelle Pädiatrische Endokrinologie der Charité Berlin Übergewicht erfolgreich behandelt, das durch einen Gendefekt verursacht wurde.

Mit natürlichem Milchprotein gegen Krebs und Infektionen (10.5.18)
ForscherInnen des Instituts für Hygiene und Angewandte Immunologie des Zentrums für Pathophysiologie, Infektiologie und Immunologie der MedUni Wien haben unter der Leitung von Hannes Stockinger eine bisher unbekannte Funktion des Proteins Lactoferrin entdeckt, das hauptsächlich in der Muttermilch enthalten ist.

Neuer Behandlungsansatz bei Lungenhochdruck und Rechtsherzversagen (9.5.18)
Ein Wissenschaftlerteam der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) einen neuen und vielversprechenden Ansatz zur Behandlung von Lungenhochdruck und der damit verbundenen Pumpschwäche der rechten Herzkammer (Rechtherzinsuffizienz) gefunden.

MRT macht die MS-Behandlung sicherer (8.5.18)
WissenschaftlerInnen der Medizinischen Hochschule Hannover (MMH) haben herausgefunden, dass sich mittels MRT lebensbedrohliche Folgen der MS-Behandlung verhindert werden.

Händehygiene in Wien liegt über dem internationalen Durchschnitt (7.5.18)
Am 1. Juli 2018 jährt sich der Geburtstag von Ignaz Semmelweis zum 200. Mal. Am 21. Juni veranstalten MedUni Wien, AKH Wien und die in Wien ansässige Semmelweis Foundation zu Ehren des Wiener Chirurgen und Geburtshelfers ein Symposium (13 Uhr, Hörsaalzentrum MedUni Wien/AKH Wien, Ebene 8).

Entzündungsprozess bei COPD aufgeklärt (6.5.18)
COPD ist laut Schätzungen die dritthäufigste Todesursache weltweit. Da ihre Abläufe aber noch weitgehend ungeklärt sind, können aktuelle Therapien lediglich das Fortschreiten verlangsamen. WissenschaftlerInnen des Helmholtz Zentrums München, berichten nun in ‚EMBO Molecular Medicine‘ über einen bisher unbekannten Krankheitsmechanismus, den sie bereits im Labor unterbinden konnten.

Dr. Markus Ralser ist neuer Professor für Biochemie an der Charité Berlin (5.5.18)
Prof. Dr. Markus Ralser hat zum 1. Mai die Einstein-Professur für Biochemie an der Charité – Universitätsmedizin Berlin angetreten. Der international renommierte Stoffwechselexperte verstärkt die Grundlagenforschung und übernimmt die Leitung des Instituts für Biochemie der Charité. Die Berufung von Prof. Ralser wird durch das Programm der Einstein-Professur der Einstein Stiftung Berlin unterstützt.

Substanz aus der TCM kann Herzrhythmusstörungen auslösen (4.5.18)
Eine in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) häufig verwendete Arzneipflanze – Evodia rutaecarpa – enthält Substanzen, die Herzrhythmusstörungen auslösen können. Das haben Forschende an den Universitäten Basel, Wien und Utrecht herausgefunden.

Immunologie revolutioniert die Krebstherapie (3.5.18)
Die Bekämpfung von Schnupfen-Viren ist eine leichte Übung für unser Immunsystem. Bei Krebs gerät es an seine Grenzen. Immunologen in Regensburg arbeiten deshalb an innovativen Immuntherapien, die das Immunsystem bei der Zerstörung von Tumoren unterstützen.

30 neue Genorte für schwere Depressionen entdeckt (2.5.18)
Ein internationales Forscher-Konsortium entdeckte unter Beteiligung der Universität Bonn insgesamt 30 neue Genorte, die mit schwerer Depression in Zusammenhang stehen. Dafür wurde das Erbgut von 135.000 PatientInnen und 344.000 Kontrollpersonen untersucht. Darüber hinaus wurden 14 weitere Gene bestätigt.

Neue Einblicke in das Wachstum von Blutgefäßen (1.5.18)
WissenschaftlerInnen des Deutschen Zentrums für Herz-Kreislauf-Forschung (DZHK) zeigen, dass sich nach einer Verletzung einzelne Zellen der innersten Schicht von Blutgefäßen stark vermehren und damit wesentlich zur Bildung neuer Blutgefäße beitragen.