MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2017

MedAustria News von April 2017

Natürliche Zellteilung als Achillesferse des Hepatitis-B-Virus (30.4.17)
Eine Infektion mit dem Hepatitis-B-Virus (HBV) ist bislang nicht vollständig heilbar. Ursächlich dafür ist das im Kern infizierter Leberzellen abgelegte Virusgenom, auf das bestehende Therapien keinen Zugriff haben.

Zwischen Telemedizin und Smartphone-App (29.4.17)
Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert ist wichtiges Diskussionsthema am 123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e.V. vom 29. April bis 2. Mai 2017 in Mannheim

Mikroglia-Konfetti im Gehirn (28.4.17)
Wissenschaftler markieren Mikroglia-Zellen farblich und können so Herkunft, Bewegung und Abbau der Zellen präzise nachvollziehen und ihre Steuerung bei Hirnkrankheiten klären

2 Studien: Immunsystem und Hirnstruktur hängen zusammen (27.4.17)
WissenschaftlerInnen der Uni Basel haben in zwei unabhängigen Studien nachgewiesen, dass sowohl die Struktur des Gehirns als auch mehrere Gedächtnisfunktionen mit Genen des Immunsystems in Zusammenhang stehen. Die Fachzeitschriften "Nature Communications" und "Nature Human Behaviour" haben die Forschungsresultate veröffentlicht.

49. Tagung der Deutschen Dermatologen Gesellschaft (DDG) (26.4.17)
Tape-Kunst im XXL-Format ist kulturelles Highlight der 49. DDG-Tagung in Berlin, im fachlichen Fokus stehen unter anderem molekulare Diagnostik, neue Therapieoptionen bei Melanomen und Allergien

Geophagie: Lehmhaltige Erde gefährdet Babys (25.4.17)
Bis zu 80 Prozent der Menschen in Afrika, insbesondere Frauen, essen regelmäßig lehmhaltige Erde – das nennt man Geophagie. Eine vorangegangene Studie der MedUni Wien konnte bereits zeigen, dass es sich dabei um ein suchtartiges Verhalten handelt.

Impfschutz überprüfen, sicher reisen (24.4.17)
Anlässlich der heute beginnenden Europäischen Impfwoche erinnert das CRM an die Wichtigkeit von Reiseimpfungen und die optimale Vorbereitung je nach Reiseland.

Was kann und darf die Migrationsmedizin leisten? (23.4.17)
Medizinische Versorgung von Flüchtlingen ist ein wichtiges Fokusthema am 123. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Innere Medizin e. V. 29. April bis 2. Mai 2017 in Mannheim

Kardiologiekongress 2017 endet mit Rekord-Bilanz (22.4.17)
"Herz im Rhythmus“ und Geschichtsaufarbeitung beim Kardiologenkongress in Mannheim, dieses Jahr mit einer Rekordbeteiligung von 8900 TeilnehmerInnen aus 34 Ländern

Makrophagen für Adipositas-Behandlung ungeeignet (21.4.17)
Braunes Fettgewebe gilt als pharmakologisch interessante Zielstruktur, um Adipositas zu behandeln. Aktiviert man das „gute“ braune Fett, wird der Stoffwechsel angekurbelt, und die „schlechten“ weißen Fettpolster abgebaut.

Syntetischer Zucker gegen Anti-MAG-Neuropathie (20.4.17)
Basler ForscherInnen arbeiten an einem neuartigen Ansatz zur Behandlung von Anti-MAG-Neuropathie, einer seltenen Autoimmunerkrankung des peripheren Nervensystems: Dabei soll eine Art molekularer Schwamm aus Zucker pathogene Antikörper aus dem Blutkreislauf entfernen.

Ebola-Impfstoffkandidat kurbelt Abwehrsystem an (19.4.17)
Bereits 2016 konnte die klinische Phase-I-Prüfung eines potenziellen Impfstoffs gegen das Ebola-Virus erfolgreich abgeschlossen werden. Die getestete Vakzine „rVSV-ZEBOV“ hat sich darin als sicherer und wirksamer Impfstoff erwiesen.

Brustkrebs-Patientinnen profitieren vom personalisiertem Training (18.4.17)
Regelmäßige körperliche Aktivität hat einen positiven Effekt – auch bei kranken Menschen. Diese Erkenntnis ist vielfach bestätigt. Noch nicht geklärt ist, welche PatientInnen mit welcher Erkrankung welche Art von Training benötigen.

Weltparkinsontag am 21. April (17.4.17)
Anlässlich des Welt-Parkinson-Tages lädt die Parkinson Selbsthilfe Wien Betroffene, Angehörige, aber auch interessierte Mitmenschen am Freitag, 21. April 2017, 10–17 Uhr zu einem Aktionstag ins Gasthaus Brigittenauer Stadl, 1200 Wien, Griegstraße 1-3.

Schweizer Jugendliche lehnen Extremismus ab (15.4.17)
Bei Zürcher Jugendlichen sind gewaltbereite extremistische Einstellungen schwach ausgeprägt. Burschen befürworten extremistische Gewalt 2-3 Mal häufiger als Mädchen. Ausschlaggebend sind persönliche Faktoren wie etwa die moralische Rechtfertigung von Gewalt, eine geringe Selbstkontrolle oder aggressive Männlichkeitsbilder.

Buchrezension: Mit mir sein (14.4.17)
Michael Lehofer. Mit mir sein. Selbstliebe als Basis für Begegnung und Beziehung.

Wie TBC-Bakterien menschliche Zellen infizieren (13.4.17)
Wie schaffen es Tuberkulose (TBC)-Bakterien, menschliche Zellen zu infizieren? Der Antwort auf diese Frage sind ForscherInnen des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) in Zusammenarbeit mit einem multizentrischen Wissenschaftlerteam näher gekommen.

Hirnstimulation macht ehrlicher (12.4.17)
Zürcher Forscher weisen im Gehirn den Prozess des Abwägens zwischen Ehrlichkeit und Eigeninteresse nach. Mittels Hirnstimulation gelingt es Ihnen, ehrliches Verhalten zu verstärken.

Omalizumab hilft auch gegen Nesselsucht (11.4.17)
Patienten, deren Haut bei Kälte oder Reibung stark juckende Quaddeln bildet, profitieren von einer Therapie mit dem Asthma-Mittel Omalizumab.

PTBS kann durch Antibiotikum abgeschwächt werden (10.4.17)
Ein Forscherteam des Psychatrischen Uniklinikum Zürich hat einen neuen Ansatz für die Behandlung von Posttraumatischer Belastungsstörungen (PTBS) gefunden: Nach Einnahme des Antibiotikums Doxycyclin erinnern sich StudienteilnehmerInnen deutlich weniger an unangenehme Ereignisse.

Prof. Dr .Dr. Heiland neuer Klinikdirektor der Charité Berlin (9.4.17)
Prof. Dr. Dr. Max Heiland hat am 1. April die Professur für Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie der Charité – Universitätsmedizin Berlin übernommen. Damit verbunden ist die Leitung der Klinik. Mit Prof. Heiland gewinnt die Charité einen international ausgewiesenen Experten – speziell für die Behandlung von Tumorerkrankungen im Kopf- und Halsbereich.

Organoide eröffnen neue Einblicke ins Gehirn (8.4.17)
Eine neue Methode könnte die Erforschung von Entwicklungsstörungen des Gehirns einen wichtigen Schritt voranbringen. Das zeigt eine aktuelle Studie an der Universität Bonn.

Wie LSD seine Wirkung im Gehirn entfaltet (7.4.17)
WissenschaftlerInnen der Universität Basel konnten zeigen, dass LSD die Aktivität einer Hirnregion reduziert, die für die Verarbeitung von negativen Emotionen wie Angst von zentraler Bedeutung ist. Die Resultate könnten für die Behandlung von psychischen Erkrankungen wie Depression oder Angststörungen von Bedeutung sein. Die Ergebnisse wurden in der Fachzeitschrift «Translational Psychiatry» veröffentlicht.

Frühere Krebsdiagnose durch neues Biomarker-Verfahren (6.4.17)
Diagnose von Krebs: Neues Verfahren zur Identifikation von Biomarkern etabliert

Getränke erhöhen das Wohlbefinden (5.4.17)
Wie beeinflusst das, was wir tagtäglich essen und trinken, unser Wohlbefinden? Dieser Frage sind Psychologinnen und Psychologen der Universitäten Gießen und Marburg in einer aktuellen Studie nachgegangen.

Kinder und Jugendliche von Zeitumstellung stark betroffen (4.4.17)
Am kommenden Sonntag werden um 2:00 Uhr die Uhren auf 3:00 Uhr nach vorne gestellt – von Winter- auf Sommerzeit. Damit „verlieren“ wir eine Stunde unserer normalen Schlafzeit. Viele Menschen spüren diesen „Mini-Jetlag“ überhaupt nicht. Kinder und Jugendliche sollten aber auf die Umstellung vorbereitet sein, sie sind von der Umstellung am stärksten betroffen. Das betont Franz Klösch, Schlafforscher von der Universitätsklinik für Neurologie der MedUni Wien.

Kürbiskerne zeigen bei Prostatabeschwerden keine Wirkung (3.4.17)
Kürbiskerne gelten als Volksmedizin für den Mann. Studien zufolge bessern sie Beschwerden durch eine gutartig vergrößerte Prostata aber wahrscheinlich nicht.

Neues MRT-Verfahren zeigt Veränderungen der Blutgefäße auf (2.4.17)
Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems zählen laut Angaben der Weltgesundheitsorganisation WHO zu den häufigsten Todesursachen in Europa. Daher kommt der Früherkennung dieser Krankheiten besonders große Bedeutung zu.

Alzheimer bald besiegt? (1.4.17)
Anlässlich einer Veranstaltung der Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI) postulierte Prof. Roger Nitsch: "In der Generation unserer Kinder wird es kein Alzheimer mehr geben"