MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2015

MedAustria News von Juni 2015

Körpereigene Proteine als Entzündungshemmer (30.6.15)
Das neue Christian Doppler Labor für Komplementforschung konzentriert sich auf ein spezielles Protein, dem eine wichtige Rolle bei der Kontrolle von überschießenden Immunreaktionen zugeschrieben wird.

Risiko-Score für die Lebenserwartung von KrankenhauspatientInnen vorgestellt (29.6.15)
ForscherInnen der MedUni Wien haben den weltweit ersten Prognose-Score (PANDORA-Score) für KrankenhauspatientInnen und deren Lebenserwartung innerhalb der kommenden 30 Tage entwickelt.

Neuer Anlauf für Chlamydien-Impfung (26.6.15)
Einem internationalen Forscherteamist es gelungen, herauszufinden, wie die Immunantwort gegen Chlamydien effizient und präventiv angekurbelt werden kann.

Schilddrüsenkrebs bei jüngeren Frauen stark im Ansteigen (25.6.15)
Die Fälle von bösartigem Schilddrüsenkrebs steigen neuen Studien zufolge in Industrieländern stark an, vor allem bei Frauen.

Historikerkommission zur Malariafiebertherapie (24.6.15)
Die Ergebnisse der Historikerkommission zeigen, dass die breite Anwendung in der Nachkriegszeit am der psychiatrischen Uniklinik in Wien ein Sonderfall war.

Wie Krebsschmerzen entstehen (23.6.15)
Nervenz reagieren auf Botenstoffe der Tumoren und werden dadurch für Schmerzreize hypersensibilisiert

Ultraschall erkennt gefährliche Bauchaortenaneurysmen früh (22.6.15)
DEGUM unterstreicht: Auch IQWiG Beurteilung zeigt, nicht nur Männer profitieren vom Screening

Wie erkennt das Gehirn Gesichter? (21.6.15)
Nur wenn Vorhersagen bei der Gesichtserkennung falsch sind, schalten sich obere Hirnregionen ein.

Kinder für gesunde Lebensmittel gewinnen (20.6.15)
Werbung wirkt: Volksschulkinder greifen zu gesunden Lebensmitteln, wenn die Verpackung ausreichend verlockend gestaltet ist.

Tumorprotein hemmt Vitamin D-Stoffwechsel in Krebszellen (19.6.15)
Homburger ForscherInnen konnten zeigen, dass der Vitamin D-Stoffwechsel in Krebszellen durch das Protein MDM2 inhibiert werden kann.

Neues Modell für HIV-Forschung in Gehirnzellen (18.6.15)
WissenschaftlerInnen am Helmholtz Zentrum München etablieren ein Modell latent infizierter Gehirnzellen, an dem sich die Wirkung von Substanzen auf die Virusaktivität untersuchen lässt

Dank High-Tech zum perfekten Zahnersatz (9.6.15)
Der konventionelle Zahnabdruck mit dem Abformlöffel könnte in wenigen Jahren Geschichte sein - digtale Verfahren wie CAD/CAM, die in der industriellen Fertigung verbreitet sind, ersetzen ihn.

KAV-Verhandlungen: Ärztekammer bereit für Arbeitskampf (8.6.15)
Die Kurie angestellte Ärzte der Ärztekammer für Wien lehnt auch das jüngstes Angebot der Stadt Wien ab – ein Abstimmungstermin für die Streikbefragung wurde fixiert

Innovative Therapie verbessert Lebensqualität bei Morbus Parkinson (6.6.15)
Hirnschrittmacher ist wirksam, nebenswirkungsarm und ermöglicht Medikamentenreduktion

Bakterien: „Fangarme“ ermöglichen DNA-Transfer (5.6.15)
Multiresistente pathogene Keime entstehen durch den Transfer von Resistenzgenen und Virulenzfaktoren von einem Bakterium auf ein anderes.

Herz und Nieren: "Selbstverteidigung" verhindert OP-Komplikationen (4.6.15)
Akutes Nierenversagen ist eine der häufigsten Komplikationen bei Herzoperationen – die Nieren funktionieren nur eingeschränkt und können Giftstoffe nur noch unzureichend ausscheiden.

Schlechte Blutdruck- und Blutzuckerwerte schädigen die Netzhaut (3.6.15)
Ein Drittel aller Menschen mit Diabetes Typ 2 haben bei ihrer Diagnosestellung eine leichte Veränderung der Netzhaut, zwei Drittel haben nach fünfjähriger Krankheit eine Netzhauterkrankung.

Bei Durchfall Antibiotika sparsam einsetzen (2.6.15)
Die Deutsche Gesellschaft für Gastroenterologie, Verdauungs- und Stoffwechselkrankheiten (DGVS) hat eine neue Leitlinie zu Magen-Darm-Infekten vorgestellt

Neonatologie: MedUni Wien und AKH Wien bei der Versorgung der Allerkleinsten weltweit top (1.6.15)
Die aktuellen Zahlen aus dem Jahr 2014 zeigen: An den Stationen der Neonatologie im Perinatalzentrum der MedUni Wien/AKH Wien gab es bei den unreifsten Frühgeborenen noch nie so gute Überlebensraten wie im vergangenen Jahr.