MEDAUSTRIA NACHRICHTEN 2009

MedAustria News von Februar 2009

Krebsprävention als Nachtisch: Joghurt mit Zusatzfunktion (28.2.09)
BMBF fördert Erforschung von Bestandteilen in Functional Food

Schon moderater Alkoholkonsum steigert Krebsrisiko bei Frauen deutlich (27.2.09)
Auswertungen der „Million Women Study“ ergaben, dass bereits niedriger und moderater Alkoholkonsum bei Frauen in einer signifikanten Steigerung der Inzidenz bestimmter Krebsformen resultiert.

Assoziation zwischen Diabetes und perinataler Depression (26.2.09)
Schwangere mit Diabetes mellitus haben laut einer im „JAMA“ publizierten Studie ein doppelt so hohes Risiko für eine perinatale Depression wie Frauen ohne Diabetes.

Migräne als Risikofaktor für Hypertonie in der Schwangerschaft (25.2.09)
Aktuelle Forschungsergebnisse deuten darauf hin, dass Migräne einen Risikofaktor für hypertone Störungen während der Schwangerschaft darstellt, einschließlich Gestationshypertonie und Präeklampsie.

Eltrombopag effektiv zur Behandlung der Thrombozytopenischen Purpura (24.2.09)
Der Mangel an gerinnungsfördernden Blutplättchen bei Idiopathischer Thrombozytopenischer Purpura (ITP) kann durch Verabreichung von Eltrombopag behoben werden.

Efalizumab: EMEA empfiehlt Ruhen der Zulassung (23.2.09)
Die europäische Arzneimittelbehörde EMEA hat sich dafür ausgesprochen, die Marktzulassung von Efalizumab (Raptiva®) aufzuheben.

Auch Körperzellen sparen Energie (22.2.09)
Forscher entdecken biologischen Standby-Modus beim Proteinabbau

Zellulärer Transporter an der Stilllegung von Genen beteiligt (21.2.09)
Importin lotst Schaltermolekül zum Einsatzort

Überlegenheit von Docetaxel vs. Doxorubicin bei frühem Brustkrebs (20.2.09)
Bei Frauen mit Brustkrebs im Frühstadium resultiert eine Behandlung mit Docetaxel plus Cyclophosphamid im Vergleich zu Doxorubicin plus Cyclophosphamid in einer längeren Überlebenszeit.

Zu viele Basen verderben das Gen (19.2.09)
Ein Gendefekt einer Blütenpflanze liefert den Schlüssel für die genetischen Grundlagen neurodegenerativer Krankheiten

Parodontitis und Herzinfarkt: Zusammenhang genetisch belegbar (18.2.09)
Ein Zusammenhang zwischen aggressiver Parodontitis und Herzinfarkt ist in der Vergangenheit bereits beobachtet worden, Wissenschaftler der Universitäten Kiel, Dresden, Amsterdam und Bonn konnten nun auch dieselben Genveränderungen auf Chromosom 9 nachweisen.

Gesteigertes Risiko kongenitaler Fehlbildungen bei adipösen Müttern (17.2.09)
Eine Adipositas der Mutter könnte mit einem erhöhten Risiko für kindliche Fehlbildungen einhergehen - die absoluten Risiken scheinen allerdings klein zu sein.

Effektivität von Ustekinumab bei Psoriasis-Arthritis (16.2.09)
Der humane monoklonale Antikörper gegen Zytokine 12 und 23 Ustekinumab mildert die Symptome der Psoriasis-Arthritis (PA) und verringert im Vergleich zu Placebo die Hautläsionen.

"Oben ohne" auf der Piste war gestern (15.2.09)
Ruhr-Universität unterstützt internationale Stellungnahme zum Skihelm

Probiotischer Joghurt hilft, den Bauchumfang bei Blähbauch zu verringern (14.2.09)
Eine kürzlich veröffentlichte Studie belegt, dass durch den regelmäßigen Verzehr eines mit Bifidobacterium lactis DN-173 010 fermentierten Milchproduktes (Activia) allgemeine mit dem Reizdarmsyndrom assoziierte Beschwerden wie Blähbauch signifikant verbessert werden können.

NEJM: Endokrine Therapie plus Zoledronsäure bei prämenopausalem Brustkrebs (13.2.09)
Bei prämenopausalen Frauen mit Östrogen-empfindlichen frühem Brustkrebs kann eine additionale Therapie mit Zoledronsäure zur adjuvanten endokrinen Therapie zu einer Verlängerung des krankheitsfreien Überlebens beitragen.

Der Qual ständiger Rückenschmerzen vorbeugen (12.2.09)
Sportwissenschaftler der Universität Jena erhielt DOSB-Wissenschaftspreis

Bei "Schwarzem Hautkrebs" Metastasierung sehr früh erkennen (11.2.09)
Von der Ludwig Hiermaier Stiftung für angewandte Krebsforschung ausgezeichnetes und gefördertes patientenorientiertes Forschungsprojekt.

Interaktion zwischen Bortezomib (Velcade®) und Grünem Tee (10.2.09)
Eine Substanz in Grünem Tee hebt die Wirkung des Zytostatikums Bortezomib auf.

Männliches Geschlecht und Sonnenbrand als Prädiktoren für Nävi bei Kindern (9.2.09)
Die Identifizierung von Faktoren, die die Nävusentstehung voraussagen, kann nach Ansicht von Wissenschaftern um Susan A. Oliveria vom Memorial Sloan-Kettering Cancer Center in New York die Anstrengungen zur Primärprävention während des frühen Lebens verbessern.

Chemie statt Tierquälerei (8.2.09)
Ein Wirkstoff der Bärengalle und seine Herstellung

Ein Treffer kommt selten allein (7.2.09)
Das Hot Hand Phänomen als evolutionäre Anpassung an Umweltmuster

Gesteigertes Demenz-Risiko bei Entwicklung von Diabetes in mittleren Lebensjahren (6.2.09)
Diabetes steigert laut Resultaten einer schwedischen Studie das Demenz-Risiko – diese Assoziation ist bei Entwicklung der Erkrankung in mittleren Lebensjahren am deutlichsten ausgeprägt.

Langzeit-Sicherheit der Lebend-Nierenspende (5.2.09)
Laut Resultaten einer im „New England Journal of Medicine“ publizierten Studie haben sorgfältig gescreente Lebend-Nierenspender eine normale Lebenserwartung, auch das Risiko eines dialysepflichtigen Nierenversagens scheint nicht erhöht zu sein.

Target-orientierte Therapie bei bösartigen Schilddrüsentumoren (4.2.09)
Tumore der Schilddrüse zählen zu den häufigsten endokrinen Krebserkrankungen des Menschen.

Vorteile der Fundoplikatio vs. medikamentöser Therapie bei Refluxkrankheit (3.2.09)
Eine im „British Medical Journal“ publizierte Studie beschreibt für Patienten mit chronisch gastroösophagealer Refluxkrankheit (GERD) Vorteile einer laparoskopischen Fundoplikatio gegenüber einer medikamentösen Therapie.

Vorteile von Sertralin und Escitalopram gegenüber anderen Antidepressiva der neuen Generation (2.2.09)
Eine umfangreiche Metaanalyse von 12 Antidepressiva der neuen Generation zeigte Sertralin und Escitalopram mit deutlichen Vorteilen bezüglich Wirksamkeit und Verträglichkeit, während Reboxetin signifikant schlechter abschnitt als die restlichen 11 Medikamente.

Offenes Foramen Ovale Offe nur in Ausnahmefällen verschließen (1.2.09)
Eine aktuelle Studie zeigt kein erhöhtes Risiko für einen weiteren Schlaganfall bei Patienten mit offenem Foramen Ovale, die bereits einen Schlaganfall hatten.